Erstes Blatt.
154. Jahrgang
Mittwoch SO. Juli 1904
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Ale Heutige Kummer umfaßt 10 Seiten.
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rineflagge und russischer M russischen Offizieren, hier eingetroffen.
In Petersburg soll man beabsichtigen, den Namen des Genv« ralissimus Kuropatkin in Kurokivacktihn rnngucnbenu
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dem Komitee unterbreitet werden.
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ttbrefte für Deoeich«« «uzetger Gtehea.
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" Die Heuchelheimer Kirmes findet nächsten Sonn- tag und Montag statt.
" Der Verein ehemaliger Jäger und Schützen hier hält am Sonntag den 24. d. M. em PreiSschießeu mit Gartenfest statt.
Aus Stadt uud Land.
Gießen, den 20. Juki 1904.
** Das Thermometer fiel heute in der Nacht ans 12« Celsius.
Nr. 168
• ßsgllch auforr HonnlagL.
Dem Gießener Anzeiger werben im Wechsel mit dem hessischen Landwirt d'e Giehener Zamilten- blätter viermal in der
Woche betgelegL
Rotationsdruck il Verlag der Brühl 'schen Unwerf.-Buch-u. Bteirt» bmderei. 9t Bange,
Metz, 19. Juli. Unter dem Verdacht der Spionage wurde der Friseur Dense aus Lurernburg verhaftet, der früher in Metz, jetzt in Nancy ansässig ist. .Dense reiste in der Metzer Gegend mit Ansichtskarten umher.
" Wirkung ber Hitze. Am Ib. Juli fuhr, so schreibt man uns aus unserem Leserkreise, eine junge Dame per Bahn von Frankfurt nach Station Okarben. Den Mitteisenden sagte sie, daß man in der Stadt das Fett weit billiger kaufen könne als auf dem Lande, und zeigte ihren in Papier ge- packten Vorrat. Dann legte sie ihr Paketchen neben sich. Beim Aussteigen in Okarben bemerkte sie, daß daS Papier stark tropfte, und beim Nachsehen, daß der Inhalt fast entschwunden war. Schnell machte sie sich auf den Weg, denn der Platz, wo das billige Fett gelegen hatte, war sehr fettig geworden, und Fahrgäste, die in Vad-Nauheim einstiegen, wollten von der fragwürdigen Sitzgelegenheit keinen Gebrauch machen. Da die sparsame Dame aus Okarben ihre Adresse nicht hinterlassen hat, so wird wohl die Verwaltung selbst das Fett aus dem Waggon entfernen müssen. Schaden ist weiter nicht entstanden, insbesondere hat man nicht gehört, daß Leute aufgetaucht sind, die das sonderbare Kainszeichen des Fcttschwitzens an sich trugen. Man sollte aber jetzt Fett nicht, in Papier gewickelt, mit der Bahn transportieren — sonst schwindel der Profit in der herrschenden Hitze.
E. Bad.Nauheim, 19. Juli. Berliner Blätter bringen die Nachricht, der hier zur Kur weilende Abg. Eugen Richter sei nicht unbedenklich erkrankt. Auf eme von unö im Augusta-Viktoria-Hotel eingeholte Erkundigung wurde uns von Frau Eugen Richter die Mitteilung, daß ihr Mann sich durchaus wohl befinde und die Nachricht von seiner Erkrankung nur auf SensationSmackerei beruhe.
Bad-Nauheim, 19. Juli. Folgende Unterhaltungen finden in dieser Woche statt: Mittwoch nachmittags und abends auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. ^Abends Theatervorstellung: »Im weißen Rößl.* Donners, tag nachmittag und abends auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle oder der Kapelle des Thür. Ulanen-RegimentS Nr. 6 aus Hanau. Bei gutem Wetter abends von 71/» bis 9Vt Ubr Konzert der Kapelle des Thür. Ulanen-RegimentS Nr. 6 auS Hanau am Teich, von 8 Uhr ab italienische Nacht, am Schluß des Konzertes bengalische Beleuchtung. Nach, mittags 4 Uhr Kindervorstellung: »Tic drei Haulemännerchcn.^ Freitag nachmittags und abends auf der Terrasse Konzctt der Kurkapelle. Abends 8 Uhr Theatervorstellung unter Mitwirkung der Kurkapelle: ,®aSparonc.e Samstag nach, mittags und abends auf der Terrasse Konzert der Ku^npelle. Abends Vorstellung des Zauberkünstlers W. Rüßner-Berlm Sonntag Konzert der Kapelle des 5. Großh. (yff' Raments 9h. 168 aus Offenbach. Abends von 8 bii 9Vi Uhr im Saale Symphome-Konzert bet Kurkapellt.
Ausland.
Haag, 19. Juli. Die Offizier korps ber m den holländischen Gewässern weilenden deutschen Kriegsschiffe waren gestern abend auf Schloß Det Loo von der Königin Wilhelmine und dem Prinzen Heinrich der Niederlande zum Diner eingeladen. Während der Tafel brachte die Königin einen Trin kspruch auf Kaiser Wilhelm und die deutsche Flotte aus. Admiral von Köster dankte für den gastlichen und herzlichen Empfang, lden die deutsche Flotte in ganz Holland gefunden habe und tränt auf das Wohl der Königin unb des Königlichen Hauses.
Vlissingen, 19. Juli. Admiral v. Köster gab an Bord seines Flaggschiffes ein Frühstück, an welchem ber niederländische Marineminister, der deutsche Gesandte und die Mitglieder der Gesandtschaft, sowie der deutsche Konsul teilnahmen.
Nowogorod, 19. Juli. Der Kaiser traf hier ein und besichtigte das Wyborgs che Negi ment (dem kürzlich Kaiser Wilhelm als Chef Segenswünsche sspendete). Er segnete das Regiment in seinem und der Kaiserin Namen und wünsckste ihm glückliche Heimkehr. Der Kaiser reiste bann nach Tschudowa weiter.
Petersburg, 19. Juli. Der Kaiser ist freute abend wieder in Peterhof eingetroffen.
Petersburg, 19. Juli Die Gesetzsammlung veröffentlicht folgende Abänderungen brr Bestimmungen über die Inden: In den westlichen Grenzgouvemements und in Bessarabien unterliegen die Juden in einem Rayon von 50 Werst von ber Grenze allen Gesetzen über ben Aufenthalt ber Juden in der Ansässigkeitszone. Die Bestimmung, die den Juden verbietet, sich in einem Rayon von 50 Werst von der Grenze, außerhalb der Städte und Flecken festzusetzen, und aus einem Dorfe ins andere überzusiedeln, bezieht sich nur auf solche Juden, die nach dem 30. Juli in den Dörfern des genannten Rayons erscheinen.
Konstantinopel, 18. Juli. Die nach Guemendsckze als Vertreter bet Zivilagenten entsandten Rappaport und Petroiew 'stellten fest, daß das von einer Bande besetzte Haus von den Truppen angezündet wurde, und daß dadurch 3 4 Hauser verbrannten. Hierbei sanden tatsächlich Ausschreitungen statt. Die Bevölkerung ist durch die Untersuchung, die von den Behörden nicht gehindert wird, sehr beruhigt Für die Betroffenen dürste eine Hilfsaktion von der Pforte angesprochen werden.
zeri errichtet unb Geschütze großen und kleinen Kalibers aufgestellt Das Zusammenwirken ber Generale macht Port Arthur zu einer unzugänglichen Festung. Der Brief eines andenen Offiziers lautet noch zuversichtlicher.
Rom, 19. Juli. Die hiesige russische Botschaft erhielt aus Petersburg bie Meldung, bte russische Regierung treffe umfassenbe Vorbereitungen für eine dreijährige Dauer beS Krieges. Für bas erste Jahr sei Port Art hur vorgesehen, bas zweite Jahr gelte ber Fest- etzung in der Mandschurei und bas britte Jahr Der Invasion in Japan.
Wladiwostok.
Paris, 19. Julr. „Petit parisien" erfahrt, daß bei Wladiwostok zwei russische Schiffe, deren eines jüngst von Deutschland erworben fein soll, durch Minen zerstört^ wurden. (?)
Die Beschlagnahmungen.
Die „Köln. Zig." schreibt: Auf sofort erhobene Be- chwerde wegen Wegnahme ber japanischen Post ist vorläufig bie Antwort erteilt worden, daß ber russischen Regierung über ben Vorfall nicht daS ge r i n g st e bekannt ist, und daß sie das Eingehen des Berichts des Kommandanten des „SmolenSk" abwarten müsse, ehe sie in dieser Angelegenheit Beschlüsse 'ässe. Inzwischen ist bekannt geworden, daß der „Smo- enSk" die javanische Post mit Ausnahme zweier zurück- behaltenen Stucke für Nagasaki an den englischen Dampfer „Persia" abgegeben hat, der am 23. Juli in Bombay er- tuartet wird. Die Postsäcke werden dann auf dem schnellsten Wege nach Sirrgapore befördert, von wo aus sie, tvenn sie den fälligen Dampfer der Peninsular and Oriental Line ober der Messageries Maritimes erreichen, im besten Falle mit vier Tagen Verspätung in Jafmn cintreffen können. Sämtliche Postsäcke ftnb an Bord des „Smolensk" von den Russen geöffnet und untersucht worden und dann, mit russischen Stempeln versehen, abge- e fr c ii vonzweiStücke n, unter Verschluß der „Persia" übergeben worden.
Schanghai, 19. Juli. Der heute hier ans 2t)eihai- luei cingetroffcne Dampfer „Lienshing" meldet, er fei unterwegs dem englischen Dampfer „Peipning" bol
geguet. Dieser übermittelte ihm durch Signale die Titte, den Eigentümer der „Peiviug" unb ihrer Ladung davon zu benachrichtigen, daß der japanische Hilfskreuzer „Hangkong Maru" das Schiff beschlagnahmte. Er habe eine Prisenmannschaft an Bord erhalten und sei jetzL auf der Fahrt nach Japan. Der Dampfer „Lienshing teilte diese Meldung dem Admiral des in der Jungtsching- Bucht vor Anker liegenden englischen Geschwaders mit.
London, 19. Juli. „Daily Mail" meldet aus Adei^ vom 18. ds.: Der Kapitän der „Petersburg for* bertc den britischen politischen Vertreter in Aden durÄ ben Kapitän der „Weipara" auf, an die Konsuln in SueK und Port Said zu telegraphieren, er werde jedes englische Schiff beschlagnahmen, auf welchem der Inhalt der Packete nicht deutlich aus dem LadungsverzeichniS
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1904
Es liegen heute noch folgende Nachrichten vor:
London, 19. Juli. Wie dem Reutevschen Bureau aus dem Hauptquartier des Generals Kuroki über Fufan vom 18. Juli gemeldet wird, verloren die Japaner am 17. Juli in der Schlacht am Mottenpasse 300, die Russen 2000 Mann. Dre Japaner seien eine Brigade und ein Bataillon stark gewesen.
Tokio, 19. Juli. (Reuter.) Der am vergangenen Sonntag öort den Russen gegen den Motienpaß unternommene allgemeine Angrsis hatte keine ernsten Verluste zur Folge, doch fand eine Reihe Reinerer verzweifelter Gefechte statt. Die japanischen Vorposten behaupteten in der Erwartung von Verstärkungen hartnäckig ihre Stellungen und bereinigten sich, als diese eintrafen, ru einem Gegenangriff. So hielt z. B. die bei Hsialetang auf* gestellte Dorpostenkompagnie, obgleich von Überlegenen Stteit- kräften anaeariffen, ihre Position den ganzen Tag über. Der Angriff auf diesen Poften begann um 8 Uhr durch ein Bataillon russischer Infanterie und eine Eskadron Kavallerie. Die Russen erhielten dann noch so viel Verstärkungen, daß sie schließlich ein Regiment stark waren, doch hielt die japanische 'Vorpostenkompagnie hartnäckig stand. Alle Offiziere und die meistenMannschaften wurden getötet oder verwundet, aber auch die Verwundeten kämpften weiter, bis schließlich Verstärkungen eintrafen und die Russen sich zurückziehen । mußten. Die Russen versuchten vergeblich, den linken Flügel! ber Japaner zu umgehen; die Japaner hielten den Givfel des | Mottenpasses besetzt und setzten den Versuchen der Russen, sie! von dort zu vertreiben, hartnäckigen Widerstand entgegen. Als die Russen den Rückzug antraten, wurde auf der ganzen japanischen Lime die Verfolgung ausgenommen. .Sieben russische Bataillone, die mit vier Geschützen auf den Höhen von Tawan Stellurg genommen hatten, hielten die Verfolgung auf. General Kuroki berichtet, die Russen seien zwei Divisionen stark gewesen.
Petersburg, 19. Juli. An den letzten Kämpfen am
Mottenpaß hat amch Großfürst Boris teilgenommen. Die Verwundung des Generals Rennenkamp wird als I ernst bezeichnet.
London, 19. Juli. Zwei weitere Schiffe der; rusfischen Freiwilligenflotte frohen Befehl erhalten, zur Jagd auf englische Schiffe nach dem Roten Meer zu gehen. — Die englische M i 11 e lrn e e r fl o 11 e ist zum wirksamen Sckutz britischer Kauffarteischiffe einer Meldung beS „Daily Erpreß" aus Malta zufolge gestern von dort nach Alessandrien abgebampft
Suez, 19. Juli. Der beschlagnahmte englische Dampfer „Malakka ist * ' ' ”
Jhr Krieg zwischen Japan und Rußland.
Sieg der Japaner am Motien-Paß.
Der russische Vorstoß gegen ben Motien-Paß und die s«enachbarten Positionen hat mit einer empfinblichen Nieber- lage ber russischen Truppen geenbet; bic Japaner haben nicht mir schließlich alle ihre Stellungen behauptet, sonberu dem Feinbe auch sehr bebeutenbe Verluste beigebramt. Ein Bericht bes Generals Grafen Keller an Kuropatkin gibt die Verluste ber Russen bereits aus mehr al31 000 Mann an; es ist aber nicht unwahrscheinlich, baß die Ge- samtzisser noch höher sein wirb, da eine genaue Feststellung noch nicht erfolgt tvar, als ber Rapport bes Grafen Keller an den russischen 5)öchslkommanbiereuben abgesandt wurde.
>t Angriff, der so unglücklich für die Russen endete, sollte eigentlich nur Aufnärungszwecken bienen; man wallte durch eine neipaftfnmc Rekognoszierung großen Stus sich über die Stärke und die Aufstellung der Armee KnroklS infoi mlert n -1 Me i e bei so!
nicht selten ereignet, tvnrbe auch hier aus der Rekvgnoszrer- bitt rtri Kampf, brr vom frühen Morgen bis in den Nachmittag hinein währte. Die Japaner griffen dem scl it Vorstoß gegenüber zu ihrer alten, s lr die Russen
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■ । .nhi zurück und ließen die feindlichen iUp ifs tu " ti Hungen besetzen;
n । | und
warfen bie Russen auS diesen Positionen wieder hinaus. >
Deutsches Reich.
Berlin, 19. Juli. Man meldet aus Drontheim: Die „Hohenzollem" mit dem Kaiser an Bord ist freute abend 7 Ufrr frier eingetroffen. Zur Begrüßung des Kaisers begaben sich ber deutsche Konsul Jenssen und der Kommandant der Festung an Bord. Die Stadt und die im Dafen liegenden Schiffe tragen reichen Flaggen schmuck.
— Wie die „Brairnschw. Larrdesztg." erfährt, werde der deutsche Kronprinz im Derbst eine Weltreise antreten und zwar auf dem Schulschiff Charlotte, welches zu diesem Zweck augenblicklich in Kiel umgestaltet wird. An unterrichteter Stelle ist frier indes von dem Plane nichts bekannt.
— Der Gemahlin des Prof, von Esmarch ist seitens des Kaisers aus Anlaß des Unfalles, von dem kürzlich ihr Gemahl betroffen wurde, von Molde auS daS folgende Beileidstelegramm angegangen:
„Mit aufrichtiger Teilnahme höre ich soeben von dem Unglücksfalle Deines verehrten Gatten und wünsche herzlichst, daß dessen seltene Konftitutton den Bmich des Schlüsselbeins bald überwindet. .Sehr dankbar wäre ich Dir für eine teler graphische Nachricht ffrer das Befinden Deines lieben Pattenten. Herzlichen Gruß Wilhelm."
— Die Abreise des Herrn von Witte ans Norderney wird nicht morgen erfolgen, sondern erst int Laufe der zweiten Häffte dieser Woche, lieber den Stand der Verhandlungen verlautet nichts.
— Der „Newyork Derald" gibt jetzt auch bic Meldung wieder, wonach England Wei-Dai-Wei an Deutschland abtreten werde. Als diese Meldung bereits vor einiger Zeit auf- tauefrte, erwies sie sich sofort als abgeschmackte Erfindung. .Durch die Tatsache, daß sie jetzt von dem amerikanischen Sensationsblatt von neuem übernommen wird, verliert sie nichts von ihrem phantaßsschen Charakter.
Port Arthur.
Tschifu, 19. Juli. (Reuter.) Heute nachmittag ist eine Dschunke mit acht Russen und sechs Chinesen an Bord eingetroffen, die Port Arthur am 14. Juli verlassen , „ ,
haben. Die Russen lehnten es ab, Mitteilungen zu rnacherr. . , Abonnementskonzerte. Morgen Donnerstag
Die Chinesen sagten aus, am 11. ober 12. Juli frätten findet im Neuen Saalbau im Anschluß an die Abonnements- die Japaner eines ber östlichen Forts in ber Nähe konzerte auf vielfachen Wunsch ein großes Extrakonzert tm* ber Stabt mit 14000Mann genommen. Bevor jedock serer Regimentskapelle statt.
?f^2rrungen hätten eintreffen können hätten die Russen Saal- und Theaterbau. Der mit der 9fnfedi<nm$ rn fJ,? “1“Ä‘ “V ?.n ‘e" ""b der allgemeinen Pläne von dem Komitee beauftragte Pro-
Jji i n e u zur Entzündung gebracht, woburch bic Japaner! Fprr.-xr n \ f»r «„g trnnnAo« ..n. < awi
sämtlich (?) getötet worden seien. Die Chinesen teilten r„ V« T ^n.Mrd-
ferner mit, in ber Nacht vom 13. Juli habe ein russr- Arbeitsausschusses fernen Plan. In ber)e(beit
sches Torpedoboot ein Handelsschiff in ber Nähe ^usschußsitzunq gelangte noch ein zwerter Plan zur Vor-- von Port Arthur angegriffen, in der Meinung, es ^mg, welchen der hiesige Architekt, Derr Meyer, frei*- fei ein japanischer Transportdanrpser. Eine große Zahs willig eingeliefert hatte. Beide Pläne werden zunächst an Bord befindlicher Chinesen sei ertrunken, fachmännisch geprüft und dann mit dem Resultat der Prüfung Die aus Europäern bestehende Mannschaft und viele Chi- L ' " ‘
ncfen seien aber von den Russen gerettet worden.
Petersburg, 19. Juli. Die Rnss. Telegr.-Ag. meldet: Auf Anfragen in Liaujang über die Verlu ft e ber Japaner am 11. Juli vor Port Arthur wirb uns ge- melbet, baß positive Nachrichten nicht vorliegen. Unser Berichterstatter in Liaujang erhielt aus Port Arthur folgen- ben Brief: vertrauen hier (Stoffe L Seine Zu
versicht auf Sieg teilt sich allen Truppen unb ber Bevölkerung mit. General Fock, ber gegenwärtig auf ben vorderen Positionen trotz bes Andranges'der Japaner aushält, schiebt dadurch auf lange Zeit die Blockade Port Arthurs hinaus. General Kondratjew befestigt Port Arthur mit jedem Tage stärker. Auf den Bergen, wo unlänast noch Befestigungen für unmöglich gehalten wurden, sino jetzt Batterien und Schau-
ine Frau betreibt eine Spezereifrandlung. In dem Tabakgeschäfi Desinel in Metz, wo Dense viel verkehrte, wurde eine erfolglose Haussuchung ab- .gefralten.
Eichener Anzeiger
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