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20.4.1904 Erstes Blatt
 
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LS4. Jahrgang

Erstes Blatt.

Mittwoch 20.2tyriH904

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger v

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Netzen

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Kus Stadt und Land.

Gießen, den 20. April 1904.

" Die Frühjahrs tont roll-Versammlungen zeigen dies Jahr eine wesentliche Aenderung gegen frühere Jahre. Man ist von dem seitherigen Gebrauch, die Kontroll- Versammlungen nach den einzelnen Waffengattungen, nach den verschiedenen Jahrgängen und dem Beurlaubtenverhältnis abzuhalten, abgekommen. Zum ersten Mal traten die Mann­schaften des Beurlaubtenstandes der einzelnen Orte gemein­schaftlich an, einerlei ob Landwehrmann, Reservist oder Ersatz- reservist, ob Infanterist, Kavallerist oder Artillerist. Rur Gießen selbst machte eine Ausnahme; die Mannschaften stellten stch nach den einzelnen Jahrgängen. Im Anschluß an die Kontroll-Versammlungen fanden für die Mannschaften der Reserve und Landwehr Fußmessungen statt. Die Neuerungen, die Versammlungen nach den einzelnen Orten abzuhalten was übrigens auch in andern oberhessischen Landwehrbezirken eingeführt ist wurde von den Mannschaften mit Freude

Deutsches Reich.

g 9:[rn, 19. April. Man meldet aus Catania: Die Kmacht .Hohcnzollern" mit dem deutschen Kaiser sowie : d Begleitschiffe verließen nachmittags 5 Uhr SyrakuS und t' um 8 Uhr abends in Catania ein, wo sie vor Anker Ljttm Heber den einwöchigen Aufenthalt in SyrakuS äu' cct erf) der Kaiser überaus befriedigend. In Catania ist AEitailt bis morgen in Aussicht genommen.

Jenr Kaiser wird am 14. Mai mit der Kaiserin au ©'ich Urvil le in Lothringen eintreffen. Bei Gelegen­heit- d Himtigen Aufenthaltes gedenkt das Kaiserpaar der aus de Mai festgesetzten Einweihung der evangelischen Kirche-i l» Metz beizuwohnen. Ferner sind Besuche in St. Johan »c^arbrücken und Straßburg und auf der HohkönigS- 'bur« i «lrtiSstcht genommen.

-4üiie.$ Anlaß seines 8 0. Geburtstages ist dem Staat-4-miet a. D. v. Schelling folgendes Hand­schrei > ,bes Kaisers zugegangen:

'S ? 1 jeder btaatsnnuister von Schelling! Mit lebhafter Freude nich vernommen, daß es Ihnen durch Gottes Gnade be schic d c . , am 19. April d. I. ihr achtzigstes Lebensjahr zu

si 7 Uhr: m btt Leise.

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begrüßt. Sämtliche Kontrolloersammlungen finden auf dem Hofe der alten Kaserne statt und schließen am 20. April.

** Der diesjährige Ausflug des Wohl- tätigkeitSvereius Contentia fand unter großer Beteiligung der Mitglieder mit ihren Angehörigen nd>ft zahlreichen Freunden am Sonntag statt. Der Saal und Garten des Gastwirts und Dereinsmitgliedes Bender in Nodheim, wohin die Fahrt ging, waren bald bis auf den letzten Platz gefüllt. Beim herrlichsten Frühjahrswetter konzertierte die Bauersche Musikkapelle, wurde von drei Damen des Vereins ein kleines lustiges Theatermanöver ausgeführt und darauf dem Bürgermeister von Rodheim, welcher dem Verein auch als Mitglied angehört, ein Ständ­chen gebracht. Die tankende Jugend sand auch Gelegen­heit, sich auszutoben, und wenn auch auf der Heimfahrt ein wenig Regen einsetzte, so hatte doch der Ausflug im ganzen den besten und schönsten Erfolg.

** Besitzwechsel. Der Kohlenhändler Adolf Fischer kaufte für 23 000 Mark das Haus der Witwe Hrch. Möser, Micestraße 28.

** Der vordere Teil de? SchiffenbergerwegS, deffen Zustand öfter zu Beanstandungen Anlaß gegeben hatte, hat jetzt eine sehr ansprechende Verschönerung erfahren. Von der Grünbergerstraße aus längs der alten Friedhofs­mauer und darüber hinaus ist eine hübsche Anlage in ziem­licher Breite geschaffen worden, worin FelSgruppen, den Ein­druck frischer Natürlichkeit erweckend, sich finden, Blumen und Pflanzen sprießen, und eine hübsche Fontäne wasser- spudelnd ihre Umgebung belebt. Hoffentlich finden diese Anlagen, die von der Stadt mit Geschick und geschmackvoll hergerichtet worden sind, beim Publikum Schonung vor Zerstörungen und den nötigen Schutz.

(W) Odenhausen a. d. Lda., 19. April. DaS Sängerfest wird am 19. und 20. Juni abgehalten. Hier rüstet man schon allenthalben zum Feste.

)f Lich, 18. April. Für die Erbauung des zweiten hessischen Lehrerseminars hat unsere Stadt, falls das hier errichtet wird, 250 000 Mark zur Verfügung gestellt.

s. L a u b a ch, 20. April. Ter stellenlose H. L. aus dem benachbarten Gonterskirchen wurde am 19. d. M. wegen Vergehens gegen § 176 des St. G B. in Haft genom­men und an das hiesige Amtsgerichtsgefängnis abge- führt.

)( Laubach, 18. April. An Stelle des nach Gießen übergesiedelten Oberlehrer? Prof. Dr. Röschen ist das Amt des gräflichen Archivars und Bibliothekars dem Assess. Birnbaum übertragen worden, der bereits im Dienste des gräflichen Hauses steht. In voriger Woche wurden an verschiedenen Stellen unserer Waldungen im Entstehen begriffene Waldbrände rechtzeitig gelöscht. Iw! Laufe dieser Woche tritt der Geometer Sommerkorn, bisher in Schotten, hier sein Amt als Kreisstraßen« meister an.

f. Hattenrod, 19. April. Heute wurde die älteste Frau hier und wohl die älteste Person im Kreise Gießen beerdigt. Es war Frau Neeb, die im Alter von 95 Jahren starb.

(?) Weilburg, 19. April. DerSängerkraNz" in Gießen beabsichtigt, am 8. Mai eine VergnügungS- tour per Extrazug hierher zu machen. Zur Vorbereitung weilte hier gestern eine Vergnügungskommtssion, aus einigen kundigen Herren bestehend, die eine sehr eingehende Inspektion alles Genießbaren und aller Annehmlichkeiten vornahmen, mit dem Erfolg, daß man sich für ,.WeberS Eck" entschied. Wenn alle Mitglieder des Vereins diesen fidelen Herren vom Komitee gleichen, wird Weilburg den Vergnügungsreisenden im Mar eine warme Aufnahme be­reiten.

fc. Aus dem Taunus, 19. April. Der Kaiser übernahm die Pa th en stelle bei dem 7. Jungen deS Bäckers Karl Enders in Steinfischbach.

Marburg, 18. April. Im Mai 1900 wurde von der Studentenschaft der Bau eines BiSmarckdenkmalS beschlossen, im Oktober eine Kommission auS fünf durch daS LoS bestimmten Vertretern studentischer Korporationen ge­bildet und der Verbindung Frankonia der Vorsitz und die Kaffenführung übertragen. Auf Antrag derselben wurde am 8. Mai 1901 beschlossen, von jedem aktiven Studenten vier Mark im Jahr für die Bismarcksäule zu erheben. Am 23. April 1902 wurden durch Beschluß deS StudentenauS- schuffeS Profeffor Andrö, Stadtrat Binder und Vizebürger­meister Siebert als stimmberechtigte Mitglieder in die Bismarck­säulenkommission ausgenommen. In rascher Folge entwickelte sich nun die Bauangelegenheit. Unterstützt von allen Kreisen der Bewohnerschaft Marburgs, insbesondere den städtischen Behörden, dem Jägerbataillon, den akademischen und bürger­lichen Vereinen, sowie vom Stadtrat Bopp durch die Heber« Weisungen aus den Zinsen seiner Stiftung und das hochherzige Eingreifen von Profeffor Andrs durch Bereitstellung emeS hohen Geldbetrages für die Herstellung von Anlagen um die Bismarcksäule, wurde eS dank der Zuverlässigkeit und Tüchtig­keit der Baufirma Reising und Ziggel möglich, in dem Bau­jahr 1903 die Säule zur Vollendung zu bringen. Es sollte aber nicht nur bei der Verschönerung der nächsten Umgebung bleiben, sondern in einer umfaffenden Wegeanlage von dem Kaffweg biß zu dem Kappelerberg sollte ein herrlicher Prome­nadenweg aufgeschlossen werden. Auch hier war eS dem Eingreifen von Profeffor Andr4 vorbehalten, zu einem glücklichen Abschluß zu kommen. Am Sonnabend sind nach schweren Mühen die letzten Kaufverträge abge­schlossen worden, und heute ist es durch die steundstche Gestattung des Oberbürgermeisters ermöalicht- mit

Ausland.

London, 19. April. (Unterhaus.) Schatzkanzler Austen Chamberlain brachte heute das Budget ein und legte dabei dar, der Fehlbetrag d,'s nbgetaufenen Rech­nungsjahres habe Lst. 5 415 000 betragen. Für das neue Rechnungsjahr seien die Ausgaben mit Lst. 142 880 000, die Einnahmen auf Grund der gegenwärtigen Besteuerungs­verhältnisse mit Lst. 139 060 000 veranschlagt, woraus sich ein Fehlbetrag von Lst. 3 820 000 ergeben würde. Er schlage dementsprechend vor, die Einkommensteuer um 1 Penny auf 1 Sterling für das Pfund Sterling zu erhöhen, wodurch eine Mehreinnahme von Lst. 2 Mill, erzielt würde. Ferner schlage er eine Erhöhung des Teezolles um 2 Pence per Pfund vor, woraus eben­falls Lst. 2 Millionen Mehreinnahme gewonnen würden. Außerdem solle der Taba kzoll folgende Neuordnungen erfahren: Es soll ein besonderer Zollsatz von 3 Schilling 3 Pence pro Pfund auf entrippte Blätter eingeführt, der Zoll auf Zigarren um 6 Pence pro Pfund, der auf Ziga­retten um 1 Schilling pro Pfund erhöht werden. Die Feuchtigkeitsgrenze soll auf 32 Proz. hinaufgesetzt werden. Ferner sollen Steuernachlässe in drei ober vier verschie­denen Abstufungen gewährt werden, durch welche die bri­tische Tabarausfuhr-Jndustrie eine Steiger­ung erfahren würde. Der aus diesen Aenderungen sich ergebende Mehreingang werde mit Lst. 550 000 angenommen. Die gesamten Einnahmen würden nach alledem mit Lst. 143 610 000 anzusetzen sein.

Wien, 19. April. Der Emissär des macedonischen Ko­mitees Tschatalow aus Tirnowo hat sich heute früh in einer Nische des Stefcmsdomes vor einem Altarbild er­schossen. Tschatalow, welcher sich hauptsächlich mit der Beschaffung von Waffen und Munition für die Aufständi­schen beschäftigte, wurde deswegen von den Behörden steck- brieflich verfolgt.

Nautische Tagesschau.

Vertagung der Kanalvorlagcn?

CHti Berliner Mitarbeiter schreibt uns unternt 19. April: Unter den Agrariern deS preuß. Abgeordneten- bci'm1' vird zur Zeit lebhaft Stimmung gemacht für den B K g, nur die Hochwasserschutz- und Flußregulicrungs- ;' M'igem zu erledigen, den Beschluß über die neuen Kanäle aiM auf die nächste Session zu vertagen. Bei den firm* fc TMihcn und im Zentrum soll, wie verlautet, der Vor- sck tf:- -,-emlich viel Anklang finden. Tic bündlerischeTages- t nach Kräften bemüht. Gründe herbeizutragen: Er-llin? rchpeitschung der Kanalvorlaaen sei schlechthin aus- genlflofe'en usw. Wir glauben, daß Die Rechnung ohne den W!8::t i'macht ist. Graf Bülow wird es schwerlich gelassen nt tM Eehen, daß die Kanalprojekte nochmals dem Schicksal . :: iumpfung anheimfallen, sondern wohl auf Durch- be nüitwiB der gesamten wasserwirtschaftlichen Vorlagen dvMzm _____

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T Cor » ebenerAnzeiger ro :tir nim Wechsel mit de i Aschen Landwirt bt niH.ener Zamtiten- bl üi nermal In der ><oe beigelegL

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SlllDif für Deoeichenr I lliitljfler Wieben.

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Vezvgspret», rnoncuuch7b Pf., viertel­jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- tu Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk. 2. viert el- jährl. auSschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für bte TngeSnurniner bis öormütag« 10 Uhr. üeilenpreiS:lokal!2Pb, auöwärlS 20 Pfg.

verantwortlich Hhr den polst, und augem. Teil, P. Wittko: für «Stadt und Canb* unb .GerichtSfaalch August Goetz; für den An­zeigenteil: HanS Beck.

vollenden, und ich kann eS mit nicht versagen, Ihnen auS diesem Anlab meine wärmsten Glück- und SegenSwünsme aliSzulvrechen. Mit Befriedigung dürfen Eie auf die in segensreichem Schaffen Ihrem Daterlande und meinem königlichen Hause geleisteten Dienste zurückblicken. Möge die Erinnerung hieran den Abend Ihres Lebens verlchönerir und daS Bewußtsein Sie erfreuen, daß ich Ihrer stets mit Dankbarkeit gedenken w-rde. Meiner freudigen Teilnahme an Ihrem ferneren Wohlergehen können Sie gewiß sein. Syrakus, 16. April 1904, an Bord der .Hohenzollern*.

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ii DieNorddeutsche" schreibt: DasBcrl. Ta 'bl." hat vor einigen Tagen einen Artikel veröffentlicht, in dem allerlei alter Klatsch aufgeräumt wird, um dem Könige von England und seinerKronpolitik" deutsch­feindliche Ziele zu unterstellen. In der deutschen Presse ist dieser Artikel, soweit wir sehen, mit der ge­bührenden Nichtbeachtung ausgenommen worden. Pariser Blätter aber haben, wie nicht anders zu erwarten war, sich dieses willkürlichen Angriffes auf den König von England für ihre Zwecke bemächtigt. DerTemps" läßt sich sogar auS Berlin melden, der Artikel errege Aufsehen, weil dasTageblatt" die Anschauungen der Regierung wiederspiegele. Dieser Versuch, die deutsche Regierung für einen taktlosen Zeitungsartikel verantwortlich zu machen, beruht natürlich auf Unwahrheit.

Fürst Friedrich zu Solms-Baruch, Herren­hausmitglied, ist gestorben.

Dem Geh. Kavin et tsrat Dr. v. Lucanus wurden die Brillanten zum Schwarzen Adlerorden ver­liehen.

Dem Reichstage sind zugegangen drei Abkommen über internationale^ Priva trecht.

TerReichSanz." veröffentlicht eine umfassende Verlustliste auS Südwest-Afrika. Danach fielen am 3. April in dem Gefecht bei Okaharui 36 Mann, wäh­rend 14 verwundet wurden.

Kiel, 19. April. Die im Vorjahre von der Germania- Werft unternommenen Probefahrten mit einem neuen Unterseeboot sind wieder aufgenommen worden und derart günstig ausgefallen, daß die Marine-Verwaltung der Anschaffung von Unterseebooten näher zu treten gedenkt.

Hamburg, 19. April. Tie Direktion der Hamburg- Amerika-Linie erklärt alle Gerüchte über einen Verkauf des SchnelldampfersDeutschland" für un­begründet.

Karlsruhe, 19. April. Nach einer hiesigen Kor­respondenz wird der Kaiser am 80. April hier zum Besuch des großherzoglichen Paares eintreffen und sich am 1. Mai nach Mainz begeben.

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Ostafrikanisches.

riinn schreibt uns:

M der Abkommandierung des Kreuzers rb" von der ostasiatischen zur ostafrika- n i Hit em Station wird dem feit nahezu vier Jahren Zustand der Entblößung der letzteren von > ässen ein Ende gemacht. In Marinekreisen glaubt wcM' Vig noch in diesem Jahre ein »weiter Kreuzer nach LsMiku geschickt werden wird, womit dann erst der frühere Lcitzf bestand wieder erreicht wäre. ES liegt wohl kaum in kr !Absicht, die Kreuzer später erneut von Ostafrika zu u iehen. Einmal ist die durch den Herero-Ausstand erlrtiiilie :3ef)te *u beachtenswert, bann aber bedarf die Ko­lo. itk doppelt deS Schutzes, da der Bahnbau in'S Innere all Anschein nach binnen kurzem in Angriff genommen t "ran crird. Daß es übrigens um die wirtschaftliche Ent- tote ickting' Deutsch-Ostafrikas schon heut durchaus nicht schlecht c: ipi 'st, ergibt sich aus einem Vergleich der Ausdehnung desSsbani^elS mit demjenigen Britisch-Ostafrikas. Die Ans­si il|t cu8 der deutschen Kolonie im Fänanzjahr 19C-1 Jatruff 2,2 Millionen Mark mehr als aus d e ulkn , lt sch en, die Einfuhr annähernd ebensoviel. Da- bci < fr diu berücksichtigen, daß die britische Kolonie eine 3ff)iiiiinm: erbinduna nach dem Seengebiet schon seit ge- rtu irrt' clt besitzt. Wenn das deutsche Schutzgebiet von inl-rr i.lihen erst durchquert sein wird, ist seine wirtschast- h :i. [. r le gen beit über daS benachbarte britische als ge- ßd, M uizusehen.

Znr Sntschadigungßfrage in Clldwestafrika.

m ! Berliner Mitarbeiter schreibt unterm 19. April: Met die Entschädigung der Ansiedler in Südwest- < i s in der heutigen Sitzung der Budgetkommission des 1 ci stags viel hin und her geredet worden. Sonst . mttmcin der Regierung den Borwurf, sie behandele der- < i lusgaben zu bureaukratisch,vom grünen Tisch" .du:- .. 'ic-smal gehen die Schwierigkeiten vom Parlament ii-3.z. Richtige enthält die von einer Versammlung

er tUfiMer aufgestellte Forderung: Jeder EntschädigungS- 're-'i? t: müsse bedingungslos voll entschädigt werden. 3en.in r s, soweit der Schwerpunkt auf dem WortJeder" tiegl ;ül Zentrum aber hat es heute durchgesctzt, daß 'n : m'herein ein Unterschied gemacht wird zwischen be- ürf :ilf'!t und den nicht aller Mittel beraubten Geschädigten, taciin k:cetär Frhr. v. Richthosen wies demgegenüber erfoh'.:' J auf die Möglichkeit hin, daß auch nicht wirklich '[rmWnie flüssigen Mittel für die Wiederbegründung ihrer (WstA-> Mr Verfügung hätten.

! Illustration zu diesem Beispiel gibt ein heute 'n -a -r-t derKveuz-tg." veröffentlichter Brief eines oniifft? aus bemittelten Geschädigten. Es heißt in 'M ielfe u. a.:Wie nun alles tuerben wird, wie und wam ii ic entschädigt werden, bai mag Gott wissen; äugen* blicklsind wir Bettler."

" 5 spitzfindige Unterscheidung des mit Mehrheit an- norJir neu Zentrumsantrags, 2 Mill. Mark zu verwenden i'2 ehen an Geschädigte, zur Hilfeleistung an > ' ', wird die Regelung der Ersatzansprüche Voraus­sicht! Ir. i-heblich verzögern und manche Un&ufrieben- b eit v. .'rröorrufen. Dre Folge solcher Mißstimmung ist, n-ir. n d) die derKol.-Zeitschr." auS Windhuk noi^Dlepesche aufmerksam macht, daß die ungenügend . 'ch ; . t m Ansiedler auswandern.

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