D,r ^ffinßaditr Mäk>lS,nmord
gut l ibcn blutjungen
Gestern vormittag wurde eine
hiesiger Stabt vor
polizeiliche Straßen - Milchrevlsion in
. 221.80
auf der Straße ihr Handwerk mißüben, wo die Namen der Handwerker MiltiadeS, LeonidaS, Solon nfro. heißen und Politik und Geld die Hauptgegenstände der Unterhaltung sind. Tie verschiedenen Grüße, fo am Abend: „Möge e« Dir schön
Ceft. Kredit . Deutsche Bank Darmstädter Bank
202.25
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genommen.
Tc. Friedberg, 17. Aug. Wegen de« so überaus heftig in unserer Stadt austretenden Scharlachs fällt dieses Jahr das Jugendfest au«.
w. Nidda, 16. Aug. Bei der gestern abgehaltenen (schon erwähnten) HoherodSkopfkonferenz evangelischer Geistlicher führte Superintendent Petersen, der 15 Jahre Hofprediqer in Athen gewesen ist, in seinem Vortrag „Griechische Erinnerungen 1 die Zuhörer im Geist nach Griechenland mit feiner so wunderbar gelegenen Hauptstads Athen, gab landschaftliche Schilderungen und beschrieb dann das Leben und Treiben in der Stadt, wo die meisten Handrverkcr
- Das Amtsblatt des Großh. Ministeriums der Justiz veröffentlicht das Gesetz über die Entschädigung t\lr unschuldig erlittene Untersuchungshaft, nebst den von dem Jilstizministerium erlaffenen AuSführungö- bestimmungen.
Prof. Graß mann. Der außerordentliche Profeffor der Mathematik in Halle, Dr. Hermann Graßmann, der an
verhaftet.
Milchrevifion.
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Hanvtl und Verkehr. Valkümirlschaft
Berliner Börse vom 17. August 1904.
(Mitgeteilt von der Bank ftir Handel und Industrie, Gießen.) Privat-TiSkont L'/. Prozent. ,
Aiifangs- u. Schlilßknrse.
Ans Stadt und Land.
Gießen, den 18. August 1904.
** Manöver. Tie nördliche Hälfte der Provinz ist in diesem Jahre der Schauplatz der Herbstmanöver der 25. (Hessischen) Division und in den letzten Tagen auch deS getarnten 18. Armeekorps. Die 49. Infanterie-Brigade hält ihr Scharfschießen zwischen Beuern, Großen-Buseck, Reiskirchen ab. Die 168er (Offenbach-Butzbach) treffen am 22. August zum Scharfschießen ein, die 115er (Darmstadt) Ende August. An daS Scharftchießen schließt sich vom 3.—10. September I daS Brigade^erzieren bei Schiffenberg, Garbenteich, Steinbach. Der Stab wird in Schiffenberg liegen. Die 41. Infanterie- Brigade (87er und 88er) hat vom 1.—9. September Scharfschießen und Brigadeexerzieren südöstlich von Alsfeld zwischen Brauerschwend, Eifa, Altenburg mit der Schußrichtung nach dem Homberg bei Rainrod. Der Brigadestab liegt vom 1.—11. September im Schloß Altenburg. Alsfeld hat vorn 31. August bis 9. September ca. 2000 Mann Einquartierung. Die 6. Ulanen, 21. Pioniere und 63. Artilleristen treffen am I 10. September bei Alsfeld ein. Se. Kgl. Hoh. der Groß- Her zog weilt um diese Zeit etwa 10 Tage in seinem Jagdschloß zu Romrod und wohnt den am 12. September beginnenden Brigade- und TioisionS-Manövern bei. Tie 50. Infanterie-Brigade (117er und 118er) trifft am 10. unb | 11. September im Kreise Alsfeld em, der Stab liegt bis । 15. September in Alsfeld. Die 49. Brigade konzentriert sich um Lich, um die 50. Brigade bei Mücke und Romrod anzugreifen. Am 12. Septem5er haben die 49. Brigade bei Garbenteich und die 50. Brigade bei Homberg Knd Burg- Gemünden Biwack, am 16. September ist noch ein Biwack
beerdigt.
- Waldbrand. Gestern nachmittag zwischen 3 und 4 Uhr entstand in einer Schonung im Sch i f f e n de rg er - walde in der Nähe des Gail'schen ThonwerkcS ein Wald- brand. Die abgebrannte Fläche beträgt ungefähr fünf bis sechs Morgen. DaS Feuer, welches wahrscheinlich durch die vorüberfahrende Maschine entstanden war, wurde durch die m der Nähe beschäftigten Arbeiter gelöscht.
- Lin hiesiger rückfälliger Betrüger, welcher erst kürzlich daS Zuchthaus verlaffen durfte, wurde gestern vormittag wegen Urkundenfälschung und Betrug« wieder
bei Groß-Felda. Tie 25. Artillerie-Brigade hat ihr Scharfschießen und Lrerzieren vom 29. August bis 7. September bei Rockenberg und Münzenberg. Tie KorpSmanöver gehen am 24. September im Kreise Gießen auS, bei Gießen wird btt markierte Feind aufgestellt.
baß dic Bremsen sämtlicher SSnncn M-Ke.ti- und bti unb ab. Ijchliatrm iierabflcbcn be» Luftdrücke« felbfrtatin angeiogtn fwrbnt. Äo wirb bie Bremse fetMttatifl.mm ein »uppelunkiSlxihn ber Luftleitung »erselientlich aeMMfen b.Ub unb in bem b nter ihm liegenden *’nfpU
sich ber Suftbrurt aus ein bestimmte« Mab hrrabminbkrl. Bwl. fach ist and) vorgekommen, daß der Lokomotivführer das ^ink n des Luftdruckes in folg' Ziehens der Bremse dnrck einen Fahrgast oder Zngbeamten fälschlich auf W '.^werden der Lust- leitung sckwb und durch Nachfüllen von Lust der
Mar die Verzweiftnngstat eine« Eifersüchtigen, der Blindling auf die Geliebte eina.'stocken hatte, neil er glaubte siehwe ihm die Treue ^brock-en. Tie Ermordete ist die 24 Jahre alte cvabnj arbeitcrin Henriette Katharine h e i fj ber O'ürtelwareN' sabrik von Jakob Mönäv 3ie war eine tüchtige und steis.ige Arbeiterin und di' .^lleginnen mo.Ilten daS B.üdcken aut l wen, KU sie in her Sanbaalfe mobnte, lernte sie einen blutjungen Menschen kennen, ber lieb in sie verliebt hatte und sie mit inner Liede verfolgte. Bor kurz.m z g se in die Glockengasse 50 Ihre Kaufleute batten sie gern, aber ne sagten ihr oft. Ite solle niet t io fpät nach Dause kommen Man wußte. sie ».ging ' mit einem amu jungen Burschen, unb ber hatte einen saft unheimlichen Eindruck grmatht. Sic schl-S bi: Warnungen in ben ®tnb
Der Liebhaber war der kaum 18 Jahre alte 5r a r l Lotz aus Offenbach >?r in Bürg'! in Arbeit ft bt -tfrm lange auäüc er das Mädchen mit seiner Eifersucht. Am Mon ag abend kam er in ihre Wohnuna 2v war znm Unglück nickt zu V'iOe. Er durchwühlte ihre Lasten unb Schubladen und ranb •— >art- lübe Briefe und Postkarten. Tamnter Itanb ..vanS . «IsdaS I Mädchen dann kam. biß er die Zälmc zusammen und tat. als fei nichts geschehen. Er führte sie scheinbar rubg hinaus vor bie Stabt. Sie amaen den Main entlang. Und nun wrudelte eS ans dem heißblütigen jungen Menschen heraus: Cb lie now Uuancn könne. Er habe die Briefe goieben. Jawohl, er habe den Kasten erbrochen. Nun sei alles zu Ende. Aber wer der vanS sei, müsse er wii'en . . . Das nun weiter folgte, tnrb vielleicht nie mit aller Sicherheit bekannt werben, ©abrfdwtnhm verweigerte bas Mädck>en den Namen. Seine Bitten und Trübungen wurden immer rnirmneber, unb schließlich mochte sie ihm gesagt haben, baß sie nichts mehr von ihm wisse« wolle,^ da er sie ja bock» nur quäle. Sie wolle tun unb lallen können. waS sie wolle und nicht die SNaoin seiner Eifersucht lein.
Ta zog der Bursche sein Mesier und stach auf bie geliebte ein. Sie feste sich mit der Kraft ber Verzweiflung wr Wehr. Ter zertrampelte Boden zeugte am andern Moraen ron dem erbitterten Kampf, den sie um ihr Leden kampsie. Aber sie war wehrlos unb der Mörder nach erbarmungslos zu. Tie Stelle weist eine große Blutlache auf. Ein weißes nutz und ein Tamenfamm liegen darin. Eine zweite Blutlache ist .vier Scbrtite weiter entfernt, zwei weitere Blutlachen nnb etmä hundert Meter davon entfernt. In der vierten Blutlache wurde ein zweiter haarsiimm gcsirnden. Ein paar Sckwitte weiter ist Meder ein besonders großer Bluyleck. £)ier mod te sie zusammengesunken sein. Sie raffte sich aber noch einmal auf unb taumelte mit ber Todeswunde, aus der das Blut unaufhaltsam strömte, wohl noch achtzig Schritte weit. In der Nähe des Elek- tri-itätswerkS brach sie dann zusammen und verblutete Lang'am,__
aualvoll. v ~ q- r I tagen1; da« .Du1 sogar in Erlaffen de« Königs an seine
ttfWS Ä »„,«<*. *
ein. Ein zweiter Stick war unter dem einen Auge eingedrungen: zu verschiedenen Zetten, so am Geburtstag. ,viele v)vyre , außerdem wi-S eine £>anb mehrere Schnittwunden auf. Als man Ordensverleihungen: .Höhere Grade* und bei der Addie Leübe morgens hin nach sieben Uhr ausiand. schien der Tob |,r£fnm(| ^fC reinen Wäsche feiten« der Waschfrau: .Gute
"iS
bem Mönksischen Geschäft und bericht*tni, ihre Kollegin sei am Dnechen. Echt onentalisch tfl der Gruß zu U|tcm: ,^t)ri|i Morgen nicvt im Geschäft erichienen. So erubr man ben Nomen m erstanden1 und die Antwort: »Er ist roahrhaflia erber Getöteten unb ben ihres Geliebten. Lud. kam nachmittags I ... <
um 3 Uhr auf den Trriebfr* Er wollte die Leiche deS Mädchen-uanoe itben, gn dem er zum Mörder geworden war.
sei mit der «Reform von 1882 mir deshalb gescheitert, weil man damals nicht den Mut hatte, gleich weit genug zu geben. Indem man Listenwahlkreife von nur 3—5 Abgeordneten schuf, nahm man bie Nachteile de« Systems in Kauf, ohne sich die Vorteile zu sichern. Die Preffe hat sich d'S jetzt dem Vorschlag im allgemeinen günstig gezeigt, nur daß bie Radi- taien und Sozialisten seine Vervollständiguna verlangen im Sinne der Einführung von Diäten und ber Wahlpflicht. Man muß allerbina« befürchten, daß bie kurze Winterfesston, bie dem gegenwärtigen Parlament noch bleibt, nicht au«- reicht, um eine so vitale parlamentarische Neform durchzusetzen, noch dazu eine Reform, gegen bie viele, auch ministerielle Abgeordnete auS Selbsterhaltungstrieb sich erklären. Man wird deshalb annehmen dürfen, baß sich bie Dahlen von 1905 noch nach bem jetzigen CnHem vollziehen, ohne baß diese Frage der Refonn deshalb auS der Diskussion verschwinden wird.
der Wirsimg vorbei. ~ t .
Eine andere Art von Scknlvniitteln besteht m der Anwendung von dtberif^n Dehrn unb Essenzen: Nelken-, Kampfer-, Lavended öl, SalmiaksvirituS, Aether usw. Aber erstens kann man sich unmöglich alle unbedeckten Teile des Körpers mit dielen Maturen rin reiben und bann wirken sie in Gegenden mit einer mrflitfrn ')JZücfcnlila<K nur für ganz kurze derf. Tagten Itnt>*rn sie die Lldmerzrn und da« Ducken, wenn man he auf den rrballrnnt Stick fhridrt. Besonder« geeignet sind dazu Nelkenöl und Salmiakgeist. Nm meisten zu empfehlen rst eine Mif-Kmig von einem Teil Salmiakspiriw«. zwei T>-ilen Weinessig und etwa« Laverckelöl. die man am besten gebrauchsfertig w rtrwm Släftfxfx-n mit sich führt Ein vorzügltckze« $>au«nuttet ist «u» grüne Petersilie; befindet man fick in einem Garten, in dem man sie mit V-md bat. io ^ücke man ermge Strngel zerau-tlche die Blätter imb lege fie auf bie gestochene Stelle. Wbt' erde, noch besser feuchter Lebm. öfter erneuert, lindern ebenfall- den Schmerz, indem sie die Sifre au«jreben ©je ftnb bcionbetf
, bei Bienensticlien ju empfehlen ;J>aS erste nach erhaltenem Bienen a' und die Antwort: .Er ist wahrhaftig stich must feilt dast man den «tachel ^r Biene au« der ..
. „HM.M, waÄÄfWtKg
kdoi an oem er 8mn jpwvuu. Man holte die ausgenommen unb der Wunsch geäußert, rm nächsten Iah und die Vibe groß, so muß man kühlende Umschläge
Polizei. Als er die Schu^leute erblickte, packte den Mörder die die Fortsetzung hören zu können. ES schloffen sich noch mit Essig- oder ^alzwosier auftegen. h
^rÄ vor der Strafe. Er floh in der Richtung nach Bieber flhwi„. unb Violinvortrüge an. — Bei der Wahl bes Selbst in dieWohnunarn> dringer llnterwegs wurde er eing hol: unb verhaftet. . GemeinderatS würben gestern wiedergewählt Rechner Zell ^imgen uns. Ein gutes Mittel iß.
gegart ^bie^blu'besvriäe^^leibunq ^m^anb^e rnnju- unb Glasermeister Wagner, unb neugewählt Schrrinermeister ^^'^^r um betäubt', ebenso wie die Motten und
______ .. ÖSiÄttWÄÄSSt
Offenbar änderte er aber seine Absicht, um vorher noch die Lriche ~ A .. ist Man öffne nach cwmRäuchern dieFensterund di«; voll
des Mädchen- zu sehen. Aus der Polizei erwarteten ihn schon HiskNbayN-AtltUNg. benommenen Fliegen Nückten schleunigst hinaus. Mucken u
seine blutb?fleckten K e der Er leugnete auch gar nicht. , . . . , K. Motten kehre man zusammen und töte ftc. ou empreoini
Tas Merdinstrument, rin Mesier, fand man in feinen Taschen- Rücksicht daraus^. daß die- ^us;ische ^a t- immrT. gutes persisches Insektenpulver neuester ^rntc a d
außerdem einen Geldbetrag von 2 Mk. unb einigen Pfennigen. Verwaltung scbn e 11 f a h r e nde Gü;ri vifl\t ^^T'^kenftcrbrrncr zu streuen-, denn gegeii abend, wenn es .m- ^mmer ' denkt unb dabei lur Lösung der wichttgen Bremsftage die.F'N- . -rf> bie gnjeften an das hellere Leiifter
sührun« einer Luftdruckbremse ^it elektrischer! schläft'man bei ef'enem Fenster, so kann mvn die Mucken
Steuerung beabsichtigt, dürfte von Jntereffe sein, zu er- " sich ablenken, wenn man in demselben Zimmer
fahren, was die wes en tlichi^n technischen Momente der elek- ’ Nebenzimmer ein brennendes Licht. tn eine
trischen Steuerung sind. Während die Personenzüge saft ganz I Wasser stellt: die Insekten umsckm?armen das Licht
allgemein selbsttätig wirkende Lustbremsen besi^, werden die dDasier.
Güterzüge von der band aebremst, troddem diese« teuer und uno nTn n -- -- ---
unzuverlässig ist und der Zug nach Geben de« Brcmssianals noch eine Wegstrecke zurücklegt, die außerordentlich viel langer I ist als die bei Luftbrcmsung. .Bekanntlich besteht die selbsttöttg wirkende Lustlnemse im wesentlichsten aus einer ben Zug entlang I geführten Rohrleitung die beim Lösen der Bremse mit Druckluft gefüllt und beim Anziehen der Bremse entleert wird. Da daS Entleeren ebenfo wie das Füllen selbstverständlich nicht in allen I Wagen gleichzeitig erfolgt, so werden auch nicht sämtliche Wagen I I glrick>zeitig gebremst. Erfolgt bad Anstellen der Bremse beispielsweise von ber Lokomotive aus, so werden die hinteren Wagen I des Zuges fpdtcT als die vorderen gebremst und laufen auf diese I auf, wodurch Stöße entstehen, die bei sehr langen Zügen und I unvorsichtigem Bremsen so stark werden, daß der Zug zerreißt. I Wird andererseits zum Zwecke einer mäßig starken Bremsung I auf der Lokomotive nur wenig Druckluft auS der Nohrlcituug ausgelassen, so werden die Bremsen der letzten Wagen bev nicht mehr angestellt. Durch besonders günstige Anordnun.i und
I Demesiung irr Rohrleftungen und Schlauchkuppelungen unb durch Verbesserungen der Luftventile können diese Nachteile wohl ver mindert, nach den bisherigen Erfahrungen aber nicht ganz beseitigt werden. Noch penig-w ist eS lnerdurch möglich, rin Versagen der Bremse zu verhindern. Letztere- kann verschiedene Ursachen haben. Die Rohrleitungen sind in sämtlichen Fahrzeugen durch fcäljne abschließbar Wie leicht kann es nun bei starkem Verkehr nach erfolgtem Lokomotivwechsel vergessen werden, bie Hähne zwischen Lokomotive und Wagen zu öffnen. Schon häufig ist e- dem Lokomotivführer dadurch unmöglich llNvordcn, die Beeinfen de« Zuge« auzuziehen. unb mele UnglWfälle smd aut biefen Umstand iurlrfiuftlbren. Der UAelfttmb tfl um fo gröber, al« ber Führer den Fehler auch bet der größten W- merfiomteit nicht rechtzeitig bemerken kann. Wenso gesöhrkich wie das Mesch,»ffenbleiben eine« «bsperrhahne« tst bie Verstopf' ung ber Rohrleitung durch Fremdkörper. Das lüngste größere Unglück in der Nähe von Berlin — der Zusammenftvß zweier Züge bei Groß-Lichterselde^Süd vor einem Jahr bat erwiesen ermaßen hierin seinen Grund gehabt. Andererseits sind auch UnglückSsälle mehrfach dadurch entstanden, daß die in den Wagen nuin- lpeickierte Druckluft allmählich cntltndjfn ist. Alle diese Uebelstänbe werden durch Himufügung der elektrischen Steuerung der Luftdruckbremse vermieden. Sie bewirkt nämlich,
Stelle von Prof. Dr. Wellstein an unsere Universität be- > ^cnung «uwo miu uuwi ähwiuuui vv.. Q -
unb Sanskritisten Sermann Sünther öraßmann qeboren. un^m^unmo^ ^komotchslihrer imstande, sich ohne »eitere« Nachdem er 1881 am Gymnasium zu Sangerhausen daS ^n Vl überzeugen, daß die Bremswirkung sich den ganzen LebrauitS-Probejahr abgelegt hatte, wurde er 1882 als c-ntlang sortpslanzt, was bei starkem Verkeln, Z 'Sen ordentlicher Lehrer an die Lateinische H°..ptfch..fe der Francke. und Meirknlmmnng^ ^g^r ^Wichtrgkmt ®m »eikret ichi’ii Stiftungen zu Halle berufen unb 1890 zum Oberkbrcr Wag'N die Wirkung der Bremse nicht b-hindert Die
befördert. Nach 19jäbriaer Tätigkeit im Schuldienst gab er b.r t>ie besonders im Güterverkehr^eine bedeutende
1899 seine Stelle al« Oberlehrer auf und habilitierte firf)Ronc spielt, ist bei Änwendi'ng elektriscl-er Steuerung ohne an der Universität Halle al« Privatdozent für Mathematik Einfluß auf die ^remSsicherheit, sodaß bic
1902 erhielt er Vrofeffortitel 1903 erfotgte feine^@rJ bic^r fogt-
nennnig zum a. o. Profeffor in Holle, ^eme wiffenschaft- „,^„Een Siemens-Bremse sTiTid^n auf der Strecke Berlin—Jüterbog sichen Veröffentlichungen bezogen sich in erster Linie auf die ^-r Militäreisenbahn statt. Eine Vervollkommnung ber eleb Anwendung unb Weiterbildung der von seinem Vater ge- trischen Steuerung wurde aui ber Strecke /^rsin— ^traliunv n- schaffenen mathematischen Methoden. Er beteiligte sich and) ^l'tyru1^ ^iniDcrimu für össnttsi^' Arbriten anfgeftellten an ber Veröffentlichung der gesammelten mathematischen unb spr0(irnmm$ nibSgcnrbeitrt iwrbe, hat sich auf bas beste^ bewahrt phnsikalischen Werke seine« Vater«. unb insbesonben- wurde dabei erwiesen, daß die Steuerung
•* Beerdigung. Gestern nachmittag wurde der in I nach mens^ sichem Ennris'n rin Versligon der Bremse au-. s.l'sielft. ber Nacht vom vergangenen SamStag auf Sonntag am hie- ।figen Bahnhof erschoffene Monteur Joseph Lucht autz ANfcKleN.
I stöln in Gegenwart seiner Frau auf dem hiesigen Friedhöfe h^ßcn Jahreszeit ist die Insektenplage allgemein.
Die ^Wirkung der Insektenstiche ist versckneden: der cme kommt mit einer lleinen. Ixirtni Beule ohne schlimme folgen davon, beim andern entstehen dicke, weißliche Blasen, die tagelang entsetzlich nicken, d-r dritte muß gar den Arzt konsultteren, wett eine große Geschwulst unb Spuren von Blutvergiftung eintrcten. Für berartig empfindlich veranlagte Personen lst ber Aufenthalt im Freien in einer von Insekten, Mucken unb )»arf)tHiegen brimgriurfrtm Gegrnb, zumal in ber Nähe von Gewässern unb vornehmlich an ben zu öenhltctbilbung neigenden schwulen Abenden geradezu eine Tortur, unb sie verzichten lieber am eine Erholung in frischer Luft, als stch ben blutgierigen Stacheln dieser kleinen abscheulichen Plagegeister onszusetzen.
Ein sicheres ^cknitzmittel gegen ba8 Gestochemr^erden gibt es nickt bim alle ong-nvenb^en PorkelwungSmaßregeln bieten nur bedingten Schutz. Man muß sich in der Hauptsache darauf beschränken, durch geeignete Mittel die schlimmen .>-olgen des erhaltenen Stiches abzuwenden. ES ist bekannt, daß die Znsikten ben Rauch verabscheuen. Den Raucher verschonen sie wenigstens im Gesicht mit ihren Stichen, solange er eine brennende Zigarre im Munde hat. In Gärten mit vielen Mücken ist man auf । das AuSkunst-mittei gekommen, multrigeS Holz, Ulm genannt, das stark qualmt und den Mensck>en nicht unangenehm riecht, in eisernen Pfannen anzuzünd?n, um wenigstens zeitweilig einen Aufenthalt in ihnen erträglich zu mad>en. Aift^rbem gibt es eine besondere Art von Räucherkerzen, bie man neben lemcm Platz zum Vertreiben der Mücken anzündet. sobald die Rauchentwicklung bei diesen Mitteln aufhört, ist eS natürlich auch mit
Bochumer Guß .
Harpener Bergbau . .
Tendenz: Ziemlich fest.
3»/sProz. Münchener Stadtanleihe von ^904 auS dem Inseratenteil ersichtlich, wird von der L^prozent. ck^ener Stadtanleihe von 1904 im Betrag von 35 Dnlsionen 1 ari ein Teilbetrag von 14 Millionen Mark am 22. August b ?ur Zeickmung arfgelegt. Ter Subs'riptionspreis ist auf 9.' Pi 4 festgesetzt, bis zum Jahre 1909 ist jebmebe Rückzahlung MS grid>lcrffen. Die Bank für Sandel und Industrie Depositenkaiie Gießen ist für Gießen offizielle Zrichnungsstelle. p/
Kohlenaktien-Dividenden. Von dem „Ucberiaii auf die Bergwerke wie das Vorgehen des preußischen Sandiis Ministers u. a. auch genannt wird, erwartet das Gros brr am nfrre seitens ber Gesells^ften eine neue Tivibendenposisik rns fetzt haben die Werke fast ebensoviel abgeschrieben, als sie Dividende zur Ausschüttung brachten. Nun hegt man die von nung, daß die Leiter weniaer um die Zukunft der Aktiona besorgt werden, und ihnen mehr Anteil an bem GegeuwartSgewi zu komm en lassen, meint rin Finanzblatt. ,^on kann ^ußerdc nickst wissen, so deduziert bic Börse, wie lanv- MMister noch im Amte sein und ob sein Nachfolger nickst andere l zipien bezüglich der Derstnatlicksting haben imrd. Aus alle Val
ßrtsr Jft 3.. m. w«; den Kräfte,i deS Börsenverkehi-S nach bev einen oder anbeven juw tung gehören die Gerüchte In den letzten 4 Jahren dürste " jedoch noch niemals eine fo gerüchtte>che Zett gegeben haben,


