Landwirtschaft.
Voller Rahmgehalt,
überall käuflich.
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Krieskasten der Redaktion.
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C. W. Die Gesuchsteller haben sich direkt an die hiesige Betriebs-Inspektion zu wenden.
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Wie die „Tagt. Rundschau" erfährt, hat Prof. Ludolf Brauer aus Heidelberg einen Ruf nach M a r b u r g als Letter der medizinischen Poliklinik angenommen.
Thorn, 17. Aug. lieber einen polizeilichen Mißgriff wird folgendes berichtet: An einem der letzten Abende ging die Schauspielerin Frau Jahn, die in Thorn ihre Niederkunft erwartet, die mit ihrem Manne nach Mocker führende Straße entlang. Das Ehepaar geriet unterwegs in Meinungsverschiedenheiten mit einander, die in einen Wortwechsel ausklangen. Plötzlich trat ein Schutzmann an die Frau heran und sagte ihr, sie sei eine lüderliche Dirne und müsse ihm zur Wache folgen. Den Einwurf des Mannes, daß es seine Frau sei, wies der Schutzmann barsch mit den Worten zurück: ,Das kann jeder sagen". Trotz des Protestes beider Personen wurde die Frau auf die Polizeiwache geführt und mußte bis zum anderen Morgen im Polizeigewahrsam bleiben.
* Paris, 17. Aug. Aus Chambery wird gemeldet, daß 10 Hektar Wald durch eine Feuersbrunst zerstört wurden.
Cavalese (Tirol), 17. Aug. Ueber die Ortschaften Molina und Predaja ging gestern nacht ein Wolkenbruch nieder, bei welchem fünf Personen umkamen.
• Zum Waldbrand von Primkenau. Wie die „Norddeutsche" erfährt, sandte der Minister der öffentlichen Arbeiten, v. Budde, sofort nach Bekanntwerden des großen Waldbrandes bei Primkenau einen Kommissar an die Brandstätte, um mit den beteiligten Behörden die weiter zu ergreifenden Maßnahmen, insbesondere auch wegen Beseitigung eines etwaigen Notstandes bei den durch den Brand Geschädigten festzustellen. Die Kaiserin sandte zur Linderung der Not im Gebiete des Waldbrandes Baracken des Roten Kreuzes zur Unterbringung der vom Feuer Betroffenen. Herzog Ernst Günther und Prinz Friedrich Christian von Schleswig-Holstein spendeten je 600 Mark.
* Infolge der Dürre in Schlesien wurden einige Regiments- und Brigadeübungeü im Gelände a b b e st e l l t.
Hausfrauen gebrauchet
Kondensierte Alpenmilch
Nestle
vermischtes.
• Berlin, 17. Aug. Auf Antrag des Untersuchungsrichters bei dem Landgericht in Zwickau wurden gestern durch einen sächsischen Kriminalbeamten im Einvernehmen mit der Karlsbader Polizei zwei Bedienstete der Internationalen Schlafwagengesellschaft in Paris, namens Dudeck und Bachem aus Berlin, verhaftet und in das Untersuchungsgefängnis m Zwickau eingeliefert. Die Verhafteten werden der Begünstigung beschuldigt. Sie stehen in dem dringenden Verdacht, dem im Dezember vorigen Jahres nach Unterschlagung und Diebstahls amtlicher Gelder flüchtig gewordenen Gemeinde- und Sparkassenkassierer Colditz aus Niederplanitz in der Absicht, ihn der Bestrafung zu entziehen, wiffentlich Beistand geleistet zu haben.
* Ham bürg, 17. Aug. Die Frau eines Fischers siel an ihrem Hochzeitstage ins Wasser und ertrank. Ihr Mann erhängte sich daraufhin.
Familien Nachrichten.
Gestorben: Frau Luise Logt, geb. Vitriarius, in Friedberg. Marie Clise Schneider in Alsfeld.
Kunst und Wissenschaft.
Die grobherzogliche Kabinettsdirektion in Darmstadt als Verwaltungsbehörde der Ausftellung der Darmstädter Künstler-Kolonie 1904 hat auf Ersuchen des Rhein-Alürttschen Verbandes für Volksvorlesungen und verwandte Bestrebungen d.n minder bemittelten Bevölkerungskreisin aus den angeschlossenen Verbandskörperschaften den Besuch der Ausstellung zu dem ermäßigten Eintrittspreis von 25 Pfg. gestartet. Namentlich für Angehörige des Bau- und Kunstgewerbes ist diese Vergünsttgung von großem prakttschen Werte.
ahn- und Haarpflegemittel, Parfümerien und #> Toilette-Artikel liefern in bester Qualität an Jedermann zu Fabrikpreisen. — Preisliste umsonst M. Schneider & Co., ESS; Strassburg L L
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Arttkel übernimmt die Redattion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Zn der am 20. L M. stattfindenden Gemeinde rats- wahl zu Eberstadt möchte der Einsender alle vernünftig denkenden Wähler auffordern, .ihre Stimme nur umsichtigen, charaktervollen Mannern zu geben. Können doch hier nur Männer gewählt werden, welche nicht nur den Namen und die Ehre von ihren Gemeindeangehörigen haben wollen, sondern denen auch das Wohl ihrer Gemeinde am Herzen liegt. Hat doch der Einsender schon oft beobachtet, daß etliche Gemeindebürger anderen bis in späte Nacht hinein freie Zeche gewährt haben und wohl noch mehr tun werden, um damit die Bürger anzu- werben. .
Also, Wähler, laßt Euch nicht bestechen durch Wirtshausspenden, sondern durch besonnene und unbeeinflußte tüchtige Gesinnung. Einer für Viele.
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fett Januar dss. Jrs. bis in die letzten Tage. Dabei hielten sich die fruchtbaren Gerüchte, also diejenigen, die sich bestätigten, neben den unfruchtbaren, die sich nicht bestätigten, bis jetzt so ziemlich die Wage. In der letzten Zeit jedoch überwogen die letzteren, ganz besonders inbezug auf die Hiberniaverstaatlichung. So wurde schon zu Schluß der vergangenen Woche das Gerücht'laut, die preußische Regierung habe die Absicht, die zusammengekansten Hibernia- Aktteii, wenn damit die Verstaatlichung des Unternehmens jetzt nicht durchzusetzen wäre, als Großaktionäre zu erwerben. Ein Berliner Blatt meldete schon ganz bestimmt, daß die Seehandlung den Hiberniabesitz der Dresdener Bankengruppe bereits übernommen habe und andere Blätter meinten, wenn die Regierung sich zu fiskalischem Aktienbesitz entschließe, werde sie sich nicht auf den Änkaui von Hiberniaaktien beschränken. Nun sind alle diesbezüglichen Gerüchte wieder einmal dementiert worden nnb es wird aus Berlin gemeldet, daß nach authentischen Angaben die Gerüchte vollständig ans der Lust gegriffen seien. An der gestrigen Börse ist der übrigens charakteristische Fall eingetreten, daß in Hibernia fein erster Kurs und später auch kein Umsatz festzustellen war. So wird von Berlin gemeldet. In Frankfurt a. ist das Gleiche der Fall gewesen, denn auch hier waren die Aktien gestrichen.
Hannover, 17. Aug. In der heutigen Aufsichtsratssitzung der Gelsenkirchener Bergwerks-Akt. -Ges. wurde beschlossen, vorbehaltlich der Genehmigung der Generalversammlung eine Interessengemeinschaft mit dem Aachener Hütten -Aktienverein und dem Schalter Gruben- und Hütten verein abzuschließen, auf der Grundlage, daß der Gesamtgewinn aller drei Gesellschaften im Lerhällnis von 69 Teilen auf Gelsenkirchen, von 31 Teilen auf Aachen und von 25,5 Teilen auf Schalke entfällt. Die Gelsenkirchener Gesellschaft beabsichtigt ihr K a p i t a l um Mk. 5 6 VL Mill, z u erhöhen und den Aktionären der beiden anderen Gesellschaften den Umtausch ihrer Aktien in dem oben genannten Verhältnisse anzubietem
Berlin, 18. Aug. Die /Verl. Polit. Nachr." erklären in -einem längeren Artikel, dieAnkäufe derHibernia-Aktien feien auf die Initiative der Regierung, und nicht für private Rechnung erfolgt. Daher sei es auch ausgefchlofs en, daß die Regierung ihren Pla»i aufgebe.
Märkte.
Limburg a. d. L., 17. Aug. Fruchtmarkt. Durchschnittspreise pro Malter. Roter Weizen, neuer, 14.50 Alk., weißer Weizen 00.00 Alk., Korn, altes, Mk. 0.00, neues 10.50 Alk., Gerste 0.00 Alk., Hafer 7.50 Mk., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Mk.
Wetzlar, 17. Aug. Ueber D ü n g u n g s v e rf u ch e im Wetzlar berichtet die neueste Nummer der »Zett- >. Vereins für Rheinpreußen" folgendes: ,Jm
bedeutenden Erttagsunterschiede bei gleichen Düngermengen hatten ihren Grund vornehmlich in dem Anbau verschiedener Rubensorten, von denen die Eckendorfer und Leutewitzer Höchsterträge lieferten. Bei einem Versuch waren bei Anwendung von Chilisalpeter, Tho masmehl, 40 Proz. Kalisalz und Stallmist der Roh- und Reinertrag am höchsten. Die Versuche in Launsbach und Niedergirmes zeigten, daß dem Kali eine sehr günstige Rolle bei der Erhöhung der Erträge zuzuschreiben ist. Am rentabelsten erwies sich hier die Anwendung von Thomasmehl und Kalisalz mit einem 93 All. pro Hektar erzielten Reinertrag, dann Chilisalpeter und Kalisalz mit 44 Mk. Zn Schmalbach brachte die Volldüngung mit Stallmist zusammen die höchsten Roh- und Reinerträge."
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W.-Sch.-Bezirk Wetzlar wurden Rübendüngung"sverfuche in vier Gemeinden ausgeführt, um zu zeigen, daß die Anwendung geeigneter Kunstdünger mit und ohne Stallmist recht lohnend sein kann. Für den Versuch wurde überall Lehmboden gewählt. Die
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