Mahnungen und Warnungen feiner intern ntciyi die Zugspitze allein zu besteigen; er wollte sogn i'tten durchs 5>ülseni«il itnfeniernnen. Seine 6(i
stieg durchs Höllental unternehmen. Seine Eltern, deren einziger Sohn er ist, haben jede Hoffnung auf seine Heimkehr aufaegeben.
* D i e Zarina. Me Bresnitz v. Svdacoff in einem jüngst erschienenen Buche „Intime- au- dem Reiche Rile- laus II." erfühlt, bringt die Asarina eine ausgezeichnete Mutter, den größten leit des Tages in der ^jellsedaft ihrer Linder zu. In der Kinderstube wird franHösisch ge-
ober tötlich verwundet.
Newyork, 17. Aug. DaS Mcrrinedepartemcnt hat den Bau eines Kreuzers nach einem neue n Typ
Dcrmiidftci.
' Breslau, 17.Aug. Bei der gestrigen FeuerS bru nst in Ratiborhammer, bei welcher 107 Gebäude eingeäschert sind, wurde die ganze Ernte nnd da« gesamte Mobiliar ein Raub der Flammen. In Pawlau sind 12 Gebäude nieder- gebrannt.
• Metz, 17. Aug. 9luB Furcht vor der Strafe wegen Verleumdung Vorgesetzter in einem anonymen Bues an den Obersten deS Regiments erschoß sich der Gc- sreite Munding vom bayerischen Insanterie-Regnuent Nr. 8.
• Dover, 17. Aug. Ein holländischer Schlepper sank infolge einer Kollision im Kanal. Acht Mann von der Besatzung sind ertrunken, nur einer ist gerettet.
• Amsterdam, 17. Aug. Bei Geilenkirchen wurden in den letzten Tagen durch einen großen Waldbrand tausend Morgen vernichtet.
• Bozen, 17. Aug. Von der Napsspitze in den Zillertaler Alpen stürzte der Tourist RosanSki aus Petersburg ab und trug mehrfache Verletzungen davon.
• Minsk, 17. Aug. Tie Stadt WoloSkin (Gouvernement Wilna) ist durch eine Feuersbrunst vollständig
leben schloß. K., der Gründer der Firma M. Kahn Söhne, war in früheren Jahren 1. Vorsteher der iSrael. Gemeinde Gedern. Aus dem Gebiete der Wohltätigkeit hat sich daS Ehepaar hervorgetan. Dem Ehebunde entsprossen zwei Söhne, eine Tochter und vier Enkel. Herr K. ist 79, die Jubilarin 76 Jahre alt, und beide sind noch rüstig. — In Fulda haben die Arbeiter Dörtchmann und H»ick den beim Kanalbau beschäftigten Rohrleger Heinrich Bonk ou6 Ostpreußen nach einem Wortwechsel aus offener Straße niedergestochen. — Die Emweihung der restaurierten St. Markudkirche in Butzbach wird am 23. Oktober stattsinden. Die Kirche soll elektrisch beleuchtet werden. Der Lieserant der neuen Orgel ist I. H. Förster in Sich. — Wir lesen im /Mainzer Jour- naP, daß eS in einem Hotel ersten Ranges in Friedberg zwischen drei seingekleideten Damen, Kurgästen auS Bad- Rau heim, zu einer heftigen Prügelei gekommen sein soll. Ursache: daS ewig Männliche! angeblich ein junger Arzt.
Völkern! , ,
Ischl, 17. Aug. Küiser Franz Joseph ist heute abend auS Marienbad wieder hier eingetroffm
Konstantins pel, 17. Aug. Die Pforte unterhandelt neuerdings wegen einer Plahanle ihe im Betrage von 200 000 Pfund zur Bestreitung der Sold za hl- ungen beim Feste der Thronbesteigung deS
Deutsches Deich.
Berlin, 17. Aug. Der Kaiser wird geTcgentTidi ferner Anwesenheit in Altona zu Anfang September dem Ministerresidenten Dr. Rücker-Jenisch auf dessen Besitzung in Llcin-Flottbek einen Besuch abstatten Ter Reichskanzler Graf Bülow wird während des Kai'eraufenthaltes in Altona bei Tr. Rücker-Jenisch wohnen. Die gemeldet wird, hat der österreichische Thronfolger seine Teilnahme an der Kaiserparade bei Mona a b s a g e n lassen.
Der „Staatsanz." veröffentlicht das Gesetz vom 4. August betreffend die Aenderung von Amtsgerichtsbezirken.
Hamburg, 17. Aug. Ein Festmahl fand heute abend fn dem Rathause zu Ehren der Offiziere des hier anwesenden norwegischen Geschwaders statt. Bürgermeister Durckard hieß die Offiziere willkommen. Trotz der hundertjährigen vielfachen Handelsberiehungen zwischen Hamburg und Norwegen sei es daS erste Mal, daß norwegische Kriegsschiffe den Hamburger Hafen besuchten. Der gegenwärtige Besuch bedeute für Hamburg eine große Ehre. Der Redner wies dann auf den stetig wachsenden ^Reiseverkehr nach Norwegen hin, der besonders durch das Interesse des deutschen Kaisers für Nord land gefördert' werde, und wünschte, daß die herzliche Freundschaft, die zwischen den Herrschern beider Länder bestehe, für die beiden Völker vorbildlich sein möge. Burchard schloß mit einem Toast auf den deuffchen Rirfer und König Oskar. Ter Kommandant des norwegischen Geschwaders, Vizeadmiral Sperre, dankte mit einer Ansprache für den schönen Empfang. Es sei für die Offiziere und Mannschaften eine aufrichtige Freude gewesen, der Hansastadt Hamburg einen Besuch abzustatten, der Gelegenheit gegeben habe, dem deutschen Volke eine Aufmerksamkeit zu erweisen, das immer, und nicht am wenigsten im letzten Jahre, so große Beweise seines warmen Herzens und der Sympathie für Norwegen gegeben habe. Der Admiral betonte schließlich die innigen Beziehungen, die stets zwischen Hamburg und Norwegen bestanden hätten und die nicht nur auf gemeinschaftlichen Interessen, sondern in hohem Maße auch auf gegen fettiger Hochachtung und Vertrauen bmifjen. Er schloß mit einem Hoch auf die Freie und Hansastadt Hamburg.
Breslau, 17. Aug. Tie maßgebenden Firmen des Breslauer Futtermit telhandels sowie die Handelskammer richteten an die Regierung eine Petttton, in der sie die Regierung zur Protesterhebung gegen das österreichische Ausfuhrverbot für Futtermittel vom 11. August aufiordern, weil es den deutsch-österreichischen handelsverttag verletzt.
Thorn, 17. Aug. Mit der Entfestigung der inneren Stadt wird jetzt insofern begonnen, als nach der Bromberger und der Kulmer Vorstadt hin zwei große Durchbrüche durch die Festungsumwallung mit Genehmigung des Kriegsministeriums erfolgen.
br utftben Krauen sind aber immer noch G e s ä' ö v s c alten TrVbitifn' Bon den b e u t i <h e n SS in» neru halte ich nicht Piel Sie sehen bum m aus, nicht ein tntid^n lebhaft nn !> ifpielAveife Me «Interitaner.i*
kommi vom B > ertriukc n." Nun muß es sich da- luiH M ptiu'nn 'flntbont' «efafien Een. bah si' von "«er der FLHrennnen lxr beurfdwn Frauenbewegung oebnbrenbe Jured t rortiunii erfävtt. In her von ihr neuerdings r ,n
» rauen Runds ci u" schreibt unsere früdere geswüdtc Mit Arbeiterin KrL Tr. Ella M ensch: ,
Tie englisch-amerik''niscbe Frauenbewegimg zeichnet siw au# bunh große Betriebs imkeit. tons ouente Tur ' s *"""0 von Paragraphen und Statuten. Eine praktische Nücl^ernh^t. welche mitunter ,u tcnirx-tomcntv.llcr Mbift afeit ft» titm kann aber niemals ibeale S<6muiwjraft anntmmt, brfldt_b« ganzen Arbeit ihren ctemfrl auf. Tie -einen 4>:6etfrt n S J Kr. bie itKiten Ausblicke, welche b-.nr Teutsche durch bunbertiSbrifle Tradition nun einmal unentb brhd bfilt bei Programmen, welch, bie Gesell,dm,t reformierenJollen, jeb en gant ober sind so fpärlib norlwnben. bo Uw" bet ihrem Aul neten sosort bie starke Boeinfliissung d'utsckw Geiste« kultur feststellen können. ,Ti._ iirotc Ackickt Uler w bu l. g lanb gehabt, bie George Glliot. bat diese Beemslussung auch ftelS ftciwillig eingestanden. nr-tx,
Im Lande der Sbncr-®f»enbacb, N'cearba knub. jold »un Klara Biebig um nur einige Nangoolle 'Kamen »u nennen." rrirft die Intelligenz. ..Aber welche die «-"'kntfdKn Franenreck'tlerinnen oertiigcn. nirfrt gor ,o M>rfld*nb unb me- berlMiettemb datz wir boneben gan, bcs eigenen W.rt« und HeMbewubtsein« oerluP.ig . gelxm rmj den Indern Nein en Müncbener Roman her Leon e Ne^rhm N-r 3- I (mb
originalere Ib.n-n über Fr.iuenreb, imd orauenart tmMtin ay <ie in langen Stunden au, dem Berliner Kongreh loba.d die engli'be Smmcke d.-n Ton ajtg-ib. verabreicht mir den
Tie Ovationen, nxlcbe m n euiiin lln.denn in B nm be- mtrte und die viell-i-bt ilnen Kulminationsrnnkt in_ den Borten e n.-r finnlänM:Kn Baronin erreichten
Antdonv einen Lorb.crkranz bet mit bem Zunv „Q-ur Such, ««aekrönte Königin", scheint die nltc amenkam'we rame fick falsch gedeutet zu beben, namentlich hat sie daS Dott von trr 'ungekrönten Königin" etwa- sibr wörtlich gmomiren und unS nur noch auf dem Niveau des ,.b ei rfi r fi n f tt n ll n t e r- ?aner. ücrQanbcr' erblickt. Unsere ^o'licbkeit du, aller- dings ein Resultat der guten „ahm Tradition ifL hat he einfach alS „R eg i eru n a S un sL-i g ke, t auS i-legt. W-nn in zehn Jahren wieder in Berlin ein (yrauenkengreß tagen sollte, hoffen wir indes noch immer Herr der guten alten normen und Traditionen zu sein. Und ich glaube, die Gäste werden
Unsere bnitid^nt „mir biertrinkenden Männer"" zu verteidi- aen, halten wir für Luxus in einem Jahr, daS Wilhelm Jordans und Ku no FischerS Bedeutung und Emsluß aus die Seit der Alten und der Jung-n registrieren dürfte. Susan Antdonv bat natürlich weder von dem einen noch dem anderen etwas gelesen. Als Amerikanerin Hit |ie das nicht fo nötig! Tie Sprache Goetltes und KantS versteht sic nicht. Aber, da unsere „Jrauen-Rundselxiu" ja auch übi das grotze Wasser kommt, sind wir überzeugt, daß sich eine jyrvunbin finden wird, die ihr unseren deutschen Gruß über! ringt."
SultanS.
Petersburg, 17. Ang. (Ruff. Telegr-Ag.) In der amerikanischen Presse war behauptet worden, in Ostrowez Gouvernement Radom) und in Parischew (Gouvernement Sjedlez) seien Indenmetzeleien vorgekommen: in Ostrowez seien am 13. August 20 Personen getötet, in Part- chew am 12. August 100 verwundet worden; die Zahl der in Partlchew Umgebrachten sei nicht bekannt. Erkundigungen haben folgende- ergeben: Am 4. August ereigneten sich in Ostrowez antisemitische Unruhen, die vier Stirn-1 den dauerten; ein Jude wurLe schwer verwundet und starb am folgenden Tage, 22 wurden leicht verwundet. Tie Unruhen waren dadurch entstanden, daß ein jüdischer Knabe einen strenggläubiaen Katholiken geschlaaeti hatte, waö das Gerücht hervorrief, ein Christ sei durch Juden ermordet worden; nun wollten die Arbeiter (? Red.) an den Juden Rache nehmen. Das die Vorgänge in Partfchew betrifft, so hatte die Polizei am 5. b. M. einen Haufen Juden ohne Gewaltmaßnahmen auSeinandergetricben. Ter Grund des Auflaufs war die Absicht der Juden, einen in Ljublin getauften Juden zu verbergen. Bei dem Zusammenstoß mit der Polizei wurden 20 Päsonen leicht, aber niemand schwer
Aus Stadl uud Land.
Gießen, den 18. August 1904.
- Besitzwechsel. DaS Meliorsche Anwesen, Mar- burgerstcaße 29, ging für 34 600 Mk. an den Gastwirt Carl Pepoler Über.
Frankfurt, 17. Ang. Graf Reventlow, der deutsch-soziale ReichStaqSabgeordnete, trat nm Montag hier als Redner auf, eingeführt von dem hessischen LondtagSabg. Hirsch el. Er übte scharfe Kritik an der NeichSregierung, die ihm zu wenig Weltmachtpolitik treibe, bedauerte unter Hinweis auf den Herer okrieg, daß man die Eingeborenen in unseren Kolonien mit zu großer Humanität behandele (11??) und behauptete, daß die deutlchen
Nachforschungen ersuchte, doch war dis Samstag keine Antwort aus Garmisch eingetroffen. Indes ist es den Eltern rs fast zur Gewißheit geworden, daß ihr Sohn VUMIt von der Zugspitze verunglückt ist. Freunde
ihres Sohnes, die am 30. Juli auf dem Münchener Hause waren, erzählten den Eltern, daß der Name Schwärzers etwa am 28. Juli ins Fremdenbuch auf dem Münchener Haufe eingetragen sei. Schwärzer war offenbar durch die ungünstige iWtte-rimg am 25. und 26. Juli veranlaßt worden, die Besteigung der Zugspitze einige Tage zu verschieben. Er hatte die Msicht geäußert, den namentlich ohne Führer nicht unbedenklichen direkten Abstieg zum Eibsec zu machen, und durfte hierbei abgestürzt sein. Schwarzer war ent begeisterter Hochtourist und ließ sich trotz der einldringlichen Mahnungen uud Warnungen seiner Eltern nicht abhalten, die Zugspitze allein ,ui besteigen; er wollte sogar den Auf-
Fischbeck, 17. Aug. Der Kaiser ernannte sich zum Schirmherrn des Stiftes und betätigte die Rechte desselben. Aus Anlaß des Kaiserbesuches fanden mehrere Ordensauszeichnungen statt
Hameln. 17 Aug Ergänzend zu dem Berichte in unserem heutigen 2. Blatte ist mitzuteiten, daß beim Oxu pfanae des Ka iserpaarcs militärischer Empfang nicht ftattfand. Nach allen Seiten grüßend, fuhren die Majestäten nach dem Rathause, wo Bürgermeister Meyer den Ehren- trunf, 1900er Eitelsbacher ttarthäuser-Hofberger, in dem silbernen Pokale der Kramerinnuna überreichte. Ter Kaiser betrachtete einen Augenblick den mächtigen, silbernen Pokal, trank alsdann und gab dem Bürgermeister den Pokal zurück, sogleich auf die Ansprache erwidernd T#*r Kaiser dankte in seinem und der Kaiserin Ramcu für den herzlichen Empfang und die schöne Aus- schmäckung der Stadt. Er habe schon immer den Wunsch p begi, nach Hameln zu kommen, denn die Ratten- kLnqersage kenn jedes deutsche Kind, und sie sei auch t» seinem hause bekannt. Ter Bürgermeister habe hervor-
zerstört worden.
• Tiefstand deS RheineS. Der Kölner Pegel u 4.« L?I zeigt gegenwärtig einen Wafferstand von 1.16 Meter, so daß sn" Auftrag gegeben. TÖ$ Schift toiib mit lO^Hiatn Gi>.Idie Schleppschisfahrt zwischen Köln und Mannheim schützen und Schnellfeucrgeschüpen armiert werden. —loodftänbtg eingestellt werden muhte.
Unter der Negerbevölkerung ist eine Panik auS- Eanber Pegel nähert sich allmählich der Nir die SchifsahN gebrochen, weil ein Neger in einer Versammlung erhärte, gezogenen Grenze von 1.30 M. Die vollständige Einstellung das Ende der Welt stehe bevor. Infolgedessen haben ber oberrheinischen Schiffahrt ist, wenn die Trockenheit an- zahlreiche Fabriken, welche Neger besch<istigen, den Betrieb I bald zu erwarten. Im Ruhrgebiet veranlaßt der nied- einstellen müssen. rige'^uhf, sowie Rheinwafferstand empfindliche Stockungen.
St. Tours, 17 Aug. SHc £crrcn ^b^rt N i ßsche , ~ den Alpen vermißt man den Münchener aus Hamburg und Gotthilf Paschke aus Charlottenburg, o^rprimaner Schwärzer, dcr am 25. Juli nach Garmisch die auf der Weltausstellung am 18. Konvent des amerikain- iman r ^ine Besteigung der Zugspitze zu unter- schon Fleischverbandes teilnahtnon, suchten namentlich die nc§mcn Tag später schrieb Sckuvärtzer eine Karte
Ausfuhr leb e n den amerikanischen Schl acht-Garmisch an seine Cousine. Seit jener Zeit fehlt von Viehs nach ^^utschland zu ermutigen, woge gen ^asl., . Lebenszeichen. Bor etwa acht Tagen bena^^rtd^*
in Amerika gePökelte Fleisch ein schwerlich yi lUertmnbtnM Deö Münchener Polizeidirektion, die
Ä M'd°^K-nİl!'z^s^u^ d°. davon ^länvlgt-.und E
und meinte, amerikanische und deutsche Inter- essenten müßtm zusammenwirken, um Erleich. f
terungen zu erzielen. Der Vorschlag, dem deutschen Kaiser J,lfrt 'c den Gruß des Konvents zu entbieten, fand dnfHnunlflc | Annahme; ebenso die Anregung, daß sich der amerikanische Fletschverband im Jahre 1907 mit dem deutschen Fleischer- verbände in Deutschland verfammelnmöge.
bnf. s;e Ni'lilsadrt der Stadt auf Handel undlVertreter int Ausland die deutschen I" 'essen nicht au». - cd i ff al , t beruhe. Zur Hebung diese» MrtschaftS- reichend wahrnehmen könnten, weil sie u: . erlin nicht mehr -weige» bcge er besondere Plüne, deren AuSsübr- ben entsprechenden Rückhalt halten wie jnt ßett 5lt«inatrf8. ung dem Vaterlanbe zur Wohlfahrt flcretdjen ucbrtaa da, wo Dciitsche ihren Fuß hmgeseht, miisse die An- werde. Der Bürgermeister möge den Dolmetsch seines I n[icberunfl fln bn6 Deuische Reich in dcr einen oder anderen
Tankes an bie Bürgerschaft sein, ^utcr anderem äußeite ^>o^ erftvebt ivcrbcn, koste eß, maS eß wolle. Der Reichs-
bann der Kaiser scherzhaft, her fR a 11 e n f» n a e r ifrnnn fpvn({) Mcocntloro Einsicht unb Energie ab ffrin' doch n t chtein al I;ug und verstand e» überdaupt, gegen die leitenden deutschen
M h n n°$inb*er n r b an b en fet Als das Kais^ StaatSmöiiner die liüstigs.en Sottisen vorzubringcn, ohne doch
paar Me DftserbE ^issierte, brachte auch der Ratten- in der Form eigentlich verletzend zu werden. Das konscssio- änner seine Huldigung dar; er zog mit einer Schar Kinder neüe Element solle unter aQcn Uniftanbcn a»8 der Politik n den dislorischen Kostümen des 13. Jahrhunderts auf und auSgeschieden werden. Die derzeitige MachistcUiing des bot einen reizvollen Anblick. ZentruinS im Reiche sei wegen deS römischen ®infiime3 aus
—--------—----------------------------------------- — diese Partei höchst bedenklich. DaS politische ZukunstSideal
^olonialvost. sei eine rcichötreue, aber entschiedene Opposition, die in bfv
r. r P CTriHf biß an die Greine des Möglichen unb -straf* — Die nutz Duala in Kamerun hierher gekommene "um viv an du wuhjc j )
®attin bc» Hauptmann« Wilhelm Langheld, eine« baren gebe Regierungspräsident hat an die
d« ältesten afrikanischen Offiziere, erlag dem T-op-n. ? biS«Ku«; de« Alkohol-
' cber. ____________________ mißbrauch« betreffcnbeS Schreiben gerichtet. In bemselben
wirb daraus hingewiesen, baß bereits in einer Reihe größerer AUölÜIlv. Betriebe Vorkehrungen zur Bekämpfung beS übeniiäßigen
Amsterdam 17 Aua. GroßeHeiterkeit rrrrgtr AlkodolgcnuffcS getroffen seien, z. B. d,wch EewShrung ans dem in t c rna ti analen sozialistischen Kan- alkoholfreier Eelranke in den Kantinen, Emrichlnng von grosse in der Kommission für die soziasisrische Taktik, UnterkunfiSräiiineu unb Speisesälen für die Arbeiter, da« als Tr Viktor Adler in einer Rede, worin er die gewaltigen verbot deS AlkoholgenuffeS in den Betriebsstätten durch die Unterschiede der Lage in den einzelnen Ländern H^vorhob, TlrbeitSordmmgen, zweckmäßige Lage von Ort unb Zeit ber bemerkte, Bebel wolle ihn zum Jaur^Sisten machen, und ^«lobnuna ufro. An die Handelskammer wird daß Ersuchen JaursS selbst dabei „Pfui" rief Resultat^or end- ^cv Frage der Bekämpfung deS AlkoholiSmus ihr
giftigen Abstimmung über diesen Punkt ist; zweifelhas!- d° ,,,zuwenden und auf immer weitere Einführung ge-
kLNK. » **
beben "Sieb au? Die^Hoffäuder^ra^n eine neue Reso-si Kleine Mitteilungen au5 He ss en und den lution ein, die von allen bisher vorliegenden Resolutionen Nachbarstaaten. Am 24. August werben 60 Jahre ver den versöhnlichsten Charakter trägt. floffen sein, seit daS Ehepaar Michael Kahn unb tvrau
Genf, 17. Aug. Russische Revolutionäre haben Marianne, geb. Aul, in Gebern den Bunb für daS^iLhe- gcHcm eine Versammlung in einer Ortschaft nahe der fran- - - - • ""
Asischen Grenze abgehalten und beschlossen, die nihilistische Propaganda in Rußland zu verdoppeln und ein neue- Manifest zu vcröffentlickren.
Dien, 17. Aug. Die „Diener Dbendpost" feiert das morgige 74. Gebur tSfest deS Kaisers und schreibt: Die Völker der Monarchie sind angesichts der Verehrung, die auch daS Ausland ihrem Kaiser zollt, mit fteudigem Stolze erfüllt, daß er überall als eines der mächtigsten Palladien deS europäischen Friedens und als leuchtende- Vorbild nieermüdender Pffichterfüllung hoch geschätzt wird. Denn morgen sich m allen Orten der Monarchie die Glau- bigen im Hause GotteS zum Gxbctc versammeln, wird sich .n Millionen Herzen mit dem heißen Danke an den Allmächtigen, der unS einen solchen Herrscher geschenkt hat, daS inbrünstige Flehen vereinen: Gott schütze und segne unseren Kaiser und erhalte ihn noch lange feinen getreuen


