des
Interviews.
Paris, 17. April. Der j
Kirche und schule.
Aussig, 16. April. Dem als Lehrer hier wirkenden evangelischer! Hilfsgeistlichen F i s ch er hat das Kultusministerium die Bewilligung zur Ausübung der evangelischen Seelsorge ohne Angabe von Gründen verweigert. Fischer hat sich um die Gründung der evangelischen Schulen in Böhmen verdient gemacht.
Karlameutarilches.
Berlin, 16. April. Das Herrenhaus beriet heute das Ansiedelungsgesetz. Dasselbe wurde ^.angenommen, ebenso mit einigen Aenderungen der Gesetzentwurf betr. die Verwaltung gemeinschaftlicher Jagdbezirke. Am 9. Mai soll die Interpellation betr. das Schlachthausgesetz zur Beratung kommen.
— Das Abgeordnetenhaus beschäftigte sich in einer heutigen Sitzung mit der Interpellation Stötzel und Genossen (Ztr.), in welcher die Staatsregierung um Auskunft ersucht wird, od es ihr bekannt sei, daß infolge der Zuteilung der Förderungen seitens des Koh len-Syndikats an die einzelnen Zechen von den großen Zechen )ie kleineren ihn Ruhrrevier aufgekauft und still gelegt werden sollen und zweitens, was die Staatsregierung zu tun gedenkt gegenüber den Schäden, die die davon betroffenen Gemeinden und deren Einwohner dadurch erleiden. Die Interpellation wurde an eine besondere Kommission von 14 Mitgliedern verwiesen.
Berlin, 17. Aprrl. Die Zentrums-Fraktion >es Abgeordnetenhauses brachte im Anschluß an die Interpellation über Stillegung von Zechen einen Antrag aus Erlaß einer Novelle zum Berggesetz ein. Der Antrag ersucht der „Dtich. Tagesztg." zufolge die Regierung, die Frage zu prüfen, ob § 65 des Berggesetzes von 1865 eine ausreichende Handhabe biete, das freiwillige, die beteiligten Gemeinden und deren Einwohner schwer schädigende Still- legen von Bergwerksunternehmungen zu verhindern, und nötigenfalls noch in dieser Session einen Gesetzentwurf dem Landtage vorzulegen, der das Berggesetz dahin ergänzt, daß gegen seine Schädigungen wirlsame Vorkehrungen getroffen werden können.
Aus Stadt und Aaud.
Gießen, 18. April 1904.
** Ahlers Affen-Theater und Zirkus- Dressierte Assen bieten überaus lustige Schaustücke. Ist die Komik schon groß, in den zoologischen Gärten einen Affen etwa nach seiner Mahlzeit zu beobachten, wie er den Ueber- fluß seiner Speisereste, in philosoptstsche Zweifel verloren, dahin und dorthin zurücklegt, — so ift ein dressur- und tulturbe leck ter Affe etwas gar Sehenswertes. Der Asse
Der Arand des Kaiserpalastes in Söul.
„Daily Chronicle" meldet aus Söul: T-er Kaiser von Korea beaufsichtigte selbst die Rettung seines Gefolges, doch fürchtet man, daß einige Menschenleb en verloren sind. Das Feuer brach am Donnerstag abend um zehn Uhr aus; die japanische Feuerwehr kam sofort, die koreanischen Wachen ließen sie jedoch nicht hinein. Da sich aber die Flammen bei frischem Winde schnell nach den Gesandtschaften zu, namentlich nach der englischen, ausbreiteten, so 6)1 rang die englische unb französische Marine in ein hinteres Tor des Palastes ein und begann zu löschen, aber vergebens. Das Feuer brannte bis den folgenden Tag und hörte erst auf, als alles verbrannt war. Der Palast ist so gut wie vernichtet.
Das Bureau Reuter meldet aus Söul: Während des Brandes flüchtete der Kaiser in die benachbarte kaiserliche Bibliothek. Der Palast bestand aus einem großen, aber sehr dicht zusammengedrängten Komplex von koreanischen und europäischen Gebäuden. Der Brand sah wundervoll aus; die steilen Gebirgsabhänge waren tagshell erleuchtet und große Mengen erregter Koreaner füllten die Straßen. Eine gewaltige Menge Schätze und Geld ist verloren ; alle Dokumente und 'Rechnungen der Regierung sind verbrannt. Die kaiserliche Audienzhalle war ein Berg von Feuer und die anstoßende amerikanische Gesandtschaft schien gefährdet. Die amerikanische .Marine bildete eine Eimer-Brigade und der Konsul Allen traf alle Vorkehrungen zur Sicherheit. Der Verlust wird aus drei Mill. Dollar geschätzt. Die rauchenden Trümmer werden von einem Kordon von Soldaten bewacht, die je anderthalb Fuß von einander entfernt stehen. Außerhalb der Mauern drängt sich die erregte und niedergeschlagene Bevölkerung, die den Brand als ein Übles Vorzeichen betrachtet. Viele Koreaner glauben, der Brand habe eine politische Bedeutung; der Kaiser sollte dadurch gezwungen werden, im Kyunbuk-Palaste Wohnung zu nehmen. Dieses will er nicht tun, weil er glaubt, der Geist der ermordeten Kaiserin würde ihn dort verfolgen. Er wird in der kaiserlichen Bibliothek bleiben und den Palast wieder aufbauen. Bei der Audienz, die der Kaiser dem diplomatischen Korps gab, war er anscheinend ruhig. In seiner Umgebung sagt man aber, daß er sich in einer panikartigen Nervosität befinde.
Der Brand scheint die Folge einer Brandstiftung zu sein.
Ker Krieg zwischen Japan und Außlanb.
Die letzten Vorgänge bei Port Arthur.
Der japanische Admiral Togo berichtet: Die kombi- ttierte Flotte begann, wie vorher bestimmt, am 11. April den achten Angriff auf Port Arthur. Die vierte und fünfte Torpedojägerflottille, die 14. Torpedobootsflottille und der „Koryomaru" erreichten den Eingang um Mitternacht vom 11. April zum 12. April. Trotz der feindlichen Scheinwerfer gelang es ihnen, an verschiedenen Punkten Minen zu legen. Die zweite Torpeüojäger- flottille entdeckte bei Tagesanbruch des 12. April einen russischen Torped ojäger, welcher den Hafen zu erreichen suchte. Nach einem Kämpfe von zehn Minuten wurde derselbe in den Grund gebohrt. Es blieb Ze iue Zeit, die Mannschaft desselben zu retten, da der „St.-fart" herankam, wurde er ebenfalls angegriffen, en t- tam aber in Pen Hafen. Das dritte Geschwader erreichte die Außenrcede von Port Arthur um 8 Uhr, worauf der „Bajan" das Feuer auf dasselbe eröffnete. Sofort folgten .Novik, Askold, Diana, Potropawlowsk, Pobjeda und Poltawa und griffen uns an. Unser drittes Geschwader erwiderte das Feuer absichtlich schleppend und zog sich all* ,Mählich zurück, bis der Feind ca. 15 Seemeilen nach .Osten gelockt war. Dann kam unser erstes Geschwader, welches durch drahtlose Telegraphie benachrichtigt war, plötzlich heran und ging zum Angriff vor. Während des Versuchs des Feindes, den Hafen zu erreichen, lief ein Linienschiff vom Typ des „PetroPawlowsk" auf eine von uns in der vorhergehenden Nacht gelegte Mine und sank um 10 Uhr 32 Min. vormittags. Ein zweites -Schiss verlor anscheinend seine Manövrierfähigkeit, doch konnten wir bei der Verwirrung unter den -feindlichen'Schiffen dasselbe nicht erkennen. Die russischen ^Schiffe gelangten schließlich in den Hafen. Unser korittes Geschwader erlitt keinerlei Beschä- .digung, auch die Beschädigungen des Feindes .dürften mit obigen Ausnahmen gering sein. Unser erstes Geschwader kam nicht in Feuerentfernung. Um 1 Uhr nachmittags zog sich unsere Flotte zurück und bereitete einen neuen Angriff vor. Am 14. April fuhr dieselbe wieder nach Port ^lrthur. Die zweite, vierte, fünfte Torpedojäger- kumd neunte Torpedobovtsflottille erreichten es um 3 Uhr vormittags, das dritte Geschwader um 9 Uhr. Mr entdeckten drei Minen, welche der Feind gelegt hatte. Dieselben wurden sämtlich zerstört. „Kasuga" und„Nrssin" : tourt en westlich von Laoteschau dirigiert. Sie eröffneten ein indirektes Bombardement für zwei Stunden. Hierbei kamen diese Schiffe zum ersten Male in Aktion. Die neuen Forts inLaoteschan wurden schließlich zum Schweigen gebracht. Unsere Flotte zog sich um 1 Uhr 30 Min. zurück.
Die Beschädigung der „Pobjeda" ist nicht schwer. Tiefes Bedauern ruft das vorzeitige Ende des berühmten Schlachtenmalers Wereschtschagin auf dem „Pe- tropawlowsk" hervor, der erst «wenige Tage vorher in Port Arthur eingetroffen war.
Nach einem Telegramm des Kontreadmirals Gregorie- tottscb ist die Einfahrt des Hafens von Port Arthur frei. — Admiral Alexejew habe Auftrag erhalten, vorläufig keinerlei Operationen zu unternehmen, bis Admiral Skrydlow eingetroffen sei.
Eine Heraldmeldung aus Petersburg besagt, in dortigen Marinekreisen werde bemerkt, daß über eines der sieben Torpedoboote, welche am 13. d. M. von Port Arthur ausfuhren, keine Meldung vorliegt. Nur fünf kehrten in den Hafen zurück. Gesunken ist außer „Strachny" jedoch keins. Es ist fraglich,pb das vermißte Torpedobootvonden Japanern genommen wurde.
Aus Korea.
In der Nacht zum 16. April besetzten 33 Kosaken Soent schön. Der japanische Konsul und Flüchtlinge kamen am 17. d. M. morgens in Gensan an. Es geht das Gerücht, 5000 Russen würden dieser Vorhut folgen, um die Japaner vom Jalu abzuLiehen. Das Gerücht ist wenig glaubhaft, da die Russen durch eine Landung der Japaner abgeschnitten werden könnten.
Japanische Offiziere gefangen.
Unter schärfster Bewachung wurden von den Russen zwei japanische Offiziere des Generalstabes nach Charbin gebracht, die als verkleidete tibetanische Lamas von der Grenzwache, 25 Kilometer von der Bahn, aufgegriffen wurden. Man fand bei ihnen 25 Kilog ramm Dynamit und Schlüssel zum Auseinanderschrauben der Schienen. Die Gefangenen gaben zu, die Eisenbahnbrücke über den Fluß Nanni bei Fulardi zu sprengen beabsichtigt zu haben.
Kohlen für Japan.
Acht japanischen Kohlendampfern ist es, wie ba<? Blatt „Globe^ erfährt, kürzlich gelungen, mit Kohlen für die japanische Flotte aus britischen Häsen nach Japan zu gelangen und den russischen Schiffen im Mittelmeer zu entnommen. Die japanischen Schiffe wandten dabei die List an, daß eins von ihnen seine Fahrt nach Suez richtete, . wohin es von d«en russischen Kriegsschiffen verfolgt wurde, .während inzwischen die anderen japanischen Kohlendampfer den Kurs um das Kap der guten Hoffnung nahmen, auf welchem Wege sie unbehelligt blieben.
Ein Kriegsrat in Petersburg.
Das „Journal de Debats" veröffentlicht eine Depesche aus Pete rsburg, wonach am 16. d. M. abends im Mnterpalais unter dem Vorsitz des Kaisers einKriegs- r a t stattgefunden habe, welchem der Großfürst Alexis, ferner die Großfürsten Michael und Alexei, Michailowitsch, die Admirale Avellan und Dubasofs, sowie der Kriegsminister, der Prsäident des obersten Kriegsrates und der Chef des Generalstabes beiwohnten. Rtan prüfte die Lage, welche in Port Arthur durch den Untergang des „Petropawlowsk" geschaffen ist. Otgleich über die Verhandlungen Stillschweigen bewahrt wird, läßt eine Mitteilung im Marineamtsblatt darauf schließen, daß der Kriegsrat der Ansicht sei, daß trotz des Verlustes des „Petropawlowsk" die Lage in Ostasien unverändert geblieben sei. Die Verteidigungswerke von Port Arthur, sowie die Geschütze der Panzer und Kreuzer genügten vollständig zur Verteidigung.
P e te r s b u r g, 17. April. In Marine kreisen hält man die Entsendung des baltifchen Geschwaders für ziemlich zwecklos, weil der Hafen von Port Arthur nicht umfangreich genug sei, um eine so große Anzahl von Schiffen aufzunehmen. Andererseits aber sei der Hafen von Wladiwostok zurzeit der Ankunft des Geschwaders bereits wieder vereist.
Admiral Skrydlow erklärt, daß zwar bei dem gegenwärtigen Stande der russischen Flotte in Ostasien keine Aussicht zur Besiegung der japanischen Flotte fei, daß er aber fest entschlossen sei, den Japanern überraschende Schwierigkeiten zu machen.
„Eclair" interviewte den östreichischen Militärattachee Szetycky, welcher den Feldzug in Ostasien mitmacht. Dieser erklärte, der Krieg würde schwerlich bis Ende des Jahres beendet sein, lieber den Ausgang des Krieges könne kein Zweifel herrschen, Rußland müßte schließlich siegen. Die japanische Armee könnte sich nicht mit der russischen messen, zudem sei die Anzahl der gelandeten japanischen Streitkräfte verhältnismäßig gering. Auch der deutsche Mlitärattachee v. Stetten hat einer ähnlichen Ansicht Ausdruck gegeben. Er meinte, die japanische Armee sei bedeutend überschätzt worden. Vor August halte er eine entscheidende Schlacht nicht für möglich.
tzin anarchistisches Komplott gegen Loubet.
In Polizeikreisen wird von der Aufdeckung eines anarchistischen Komplotts gegen Loubet in Marseille erzählt. Bei einer Hausdurchsuchung sei ein Farbdruck, die Truppenparade vom 14. Juli darstellend, gefunden worden, auf dem über dem Kopf des Präsidenten Loubet das Wort „mort“ geschrieben war. Der Urheber dieser Aufschrift, sowie ein Arbeiter und ein Kneipwirt sind verhaftet worden. Alle drei seien bekannte Anarchisten. Nach den angestellten Ermittelungen hatte der Friseurgehilfe Micaeli Giovanni in einem Bar die Absicht erklärt, den Präsidenten Loubet während seiner Reise nach Italien zu ermorden.
Kröeiteröeweguug.
Göttingen, 16. April. Seit heute morgen fneiler. 400 Bauarbeiter, nachdem der Arbeitgeber-Verdw eine Lohnerhöhung abgeleynt hatte. ।
Mannheim. 17. April. Sämtliche Arbeiter der Rhem- schiffahrtsaktiengesell|chaft vorm. Fendel haben wegen Lohndisicr^--' oie 211beit niebetgelegi. ...
Hatvan (Ungar. Comitat Heves), 17. April, cam:-::. Ardener der hiesigen Zuckerfabrik sind in den Ausstand
Kandel und Verkehr.
— Landwirtschaftliche GeuosscuschaftSbant, Tar“i*a’‘- Das Institut, bekanntlich die Geldausgleichstelle des ve Deutscher landwirtschaftlicher Genossenschaften in Lnenoaq, 1903 sem Kapital von Mk. 1 Mill, auf Mk. 1.50JIM W Zeichnung al pari waren nur der Verband und die angci« Genossenschaften (451 gegen 436 i. B.) zugelassen, m V ind von den sämtlich auf Namen lautenden Aknen nur - 50600. Der Gesamtumsatz der Bank betrug Mk.lb7.bo 154.98 Mill.), wovon Mk. 39.02 Mill. (Mk- 87.79 S,ltVn 6» nossenschasten. Ungedeckte Kredite waren an , Lebern Verbände angehörenden) Genossenschaften im i n ... von Mark 11.45 Millionen (Mark 8.88 Millionen) «ewn m o von an 55 bis zur Höhe von Mk. 20 000, über Mk.
10, davon eine zwischen Mk. 150 000 und Mk. 200 • t.:,
kreditnehmenden Genossenschaften waren 863 ^pa lehenskassen, 41 (von 153) Bezugögeuossenschrsten (mu 5 Molkereigenossenschaften (Mk. 53 000) und 12 chaften (mit Alk. 630 000); fast alle (423 "nl M. Kredit) unterlagen der unbeschränkten Haftung, , W glieber hatten, nach den Angaben der Steuerbey Cfr Mill. Vermögen und Mk. 48.57 Mill. Einkommen, s o ..j geräumte Kredit 1.57 Proz. des Vermögens un • Einkommens auSmachte. In Anspruch genomme r.-
Kredit durchschnittlich nur Pik. 3.48 Mill, gleich jw» J gtafl Vorjahr 36 Proz.), höchstens Mk. 4.39 Mull ( ■ T gCflCI1 W 40.45 Proz.) und niedrigst Mk. 2.60 Mill. (22.
32 07 Proq.). Bei Jahresschluß hatte die Bank be.u> m Mk. 4.16 Mill. ausstehen, bei Banken Mk. 1.08 2ul,A
Mk. 646 081 und in Effekten Mk. (darunter^ . Gesckäftsyulhaben bei der ^eich^geiwssen jü!lfI.geli ij; chuldete |ie an Geiwssenschaften Mk. 2.64 Jmu«, M 12'b-; Kindlichkeiten Mk. 2.08 Mill. Ihre Reserven e*“eIe öurd)|d)nu'. Vereinnahmt wurden aus Zinsen (die Bank beredt . lief) 3.31 Proz. im Kredit, 4.06 Proz. tm ^eo« durchschnittlichem Reichsbonkfatz) *“. 70 61 t & au9 urut • 61179), aus Provisionen Alk. 36 817 M 36 209) un M Alk. 7383 (Mk. 14458), so daß nach Mk. o4oov vj)ioblhcn («J waltungskosten und Alk. 982 ybfebretbunge ^4) Rein^lv- fd)(ie6lid) Mk. 2626 Borlmg »U. 67 451 W'1
verbleiben; es werden daraus ^P^z.Dwi ^^rven übenv mit 'Mk. 43 000 verteilt und Mk. L
Ter Bericht konstatiert die iortschreitende^ chaften, insbesondere die kräftige Cntro
Darlehnskasseii. . „ w;*flrb Fertsch." ,
Sertsch & Eigcl. Der Ingenieur
teilt UNS mit, dap der ^arstmann 2he^ in gleiche als Teilhaber eingetreten ist..DaS Gelchatt^ & ***
rote bisher, jedoch m vergrößertem VavI
Firma Fertfch & Ägel werrergesutM.
TaNemann, der als Matrose am Schwungseil in Affentheater die schwierigsten Kunsfftücke machte * etn Spanier mit militärischem Gruß für den siifnrr P er fand, sich bedanlre, hatte zum Gaudium vieler wesenden Momente, m denen er sich bUhschnell na* und derselben bestimmten Person aus dem <ßuf>r? wandte, die er unverwandt anstarrte. Sind mehrere A? untereinander, so zeigt sich ihre Streitsucht- als i Herr Schulze und Fräulein Katalani, hübsch herausae!..^ die famose Harzreise per Wagen unternehmen ünh unterwegs verlorene Wagenrad wieder einsenteu »r ■ sich die Affendame als höchst händelssüchtig mehrmals ihren Mitreisenden bei der Jacke und frhiivS ihn tüchtig hin und her. Auch ein „afrikanisches Tin,^' wobei eine Köchin und ein befrackter Kellner die n l Gäste bedienten, die nachher, ohne zu zahlen, sich aus Staube machten, war sehr drollig, nicht miutS £ eine Kriegsgerichtssitzung und ein Todesurteil <vh77 Zirkus, von Liessen Eröffnungsvorstellung am Samsk» wir erzählen, verfügt aber auch über eine große 9in 3 anderer, sehr gut dressierter Tiere: Pferde, Hunde «X, einen Hasen, eine Ziege, und — gefährlich anzuschauen ein enormes Wildschwein, das ebenfalls Proben ei schwierigen Dressur ablegte. Ein Besuch des schönen f raumigen Zirluszeltes auf Oswaldsgarten ist zu empfehl/
Kleine Mitteilung e u aus .-helfen und t -' Nachbarstaaten. In Frankfurt a. Ai. hat sich ln teu]B. Wohnung der Student Mario Ambrosi aus.Tirol der- Darmstadt ein Examen machen wollte, erschossen $8 Motiv ist unbekannt. — Ferner hat sich dort in einem’ am Hauptbahnhof ein Kaufmann au§ Hamburg erschoß- Er war auS Bad-Nauheim, wo er Verwandte bciuät hatte, eingetroffen. — In Kassel wurde der Juwelierlö^ von Kurt erbrochen und auSgeplündert.
Vermischte».
Berlin, 16. April. Auf einem Uebungsmarfö des Augusta-Regiments von Berlin nach Döberin st/? unterwegs ein zu einer vierzehntagigen Hebung euJ zogener Rcservi st. Der Unglückliche, em Feueiwehimn: aus Petersburg, hinterläßt Frau und drei kleine Kinder
* Berlin, 16. April. Heute nachmittag fneß t- der Station Gesundbrunnen ein Güterzug mit einer Personenzuge zusammen, wobei 2 Perlener verunglückten.
* Ein Vermächtnis. Sanilätsrat Dr. Leonhcrn'' in Berlin vermachte seiner Vaterstadt Mülheim/iüu'b: eine Lesehalle mit einem großen Part und einem fc. holungsheim. Der Gesamtwert beträgt 600 000 'M*
* Paris, 16. Apvil. Ein Telegramm aus Iroumlf» meldet: Auf der Strecke Dives-Cabourg hat em ciien- bahnzusammenstoß stattgesunden, 20 Personen sind verletzt, darunter 12 schwer. Die Ursache Unglücks ist in falscher Weichenstellung zu suchen.
* Konstantinopel, 16. April. Nach den jetzt vor- liegenden amtlichen Daten über das Erdbeben irn Ale. jet Kossowo am 4. ds. litten die drei kasas Kotschana und Jstib am meisten. In 30 Dörfern [inb beinahe alle Häuser zerstört. Bisher weiß men von 37 Toten und 28 Verwundeten, doch scheinen die 3ei- lüfte viel größer zu sein. Eine Hilfsaktion ift ta< geleitet.
ZLniversttäts-Dachrichte«.
Wie n, 16. April. Der Rektor der Univeriitat gib’, au schwarzen Brett bekannt, daß der akademische tfnu tue Farbentragen der Korporationen rin- schränken und die Disziplinarstrafe tnegen ungen im Universitäts-Rayon verschärfen werde.
en ait. Unte-
„Shikishima" un hielt, im Wege bi von der <Sltuatw etenfafä in Statt und „Ä'n" den anzuschließen,
«ch entgeM.
MWn Mddn verMende Mei dem Rauch der C. fahr, und die Ru
für.
S-alstrabe
Hbttfle für Teo- ÄS
ptt
ginzrlheiten
2er amtlii «Katastrophe de; dreitägigen See^ meldunaen der gfng Admiral Jt im Hafeneingml' älterer schwache dem Schuhe d-e einem starken < die russischen S gehen sollten, Aacht vom 12. betfuitg von zlv bootsabtei' mg M a r u", t e nn eines herv'rraa ScheinMrfern d den russischen K ES glückte ihr, e des mörderis versehrt wie Morgen ging At „(Tfjitofe", „Tos die Reede von P glaubten die Ri ä Uhr verließ d schiffen „Petropc wie den Kreuzei Hafen . Bei der rische Kceuzerges schwader mit $ Entfernung von ( Admiral Togo, t
। die er Rückzug, b ’ trobatoloirsr m ' Mine stieß, si schwader in
1 schädigten Schisse bar vor die &
! *2 ^ige weit ; N.^'er errei ' MMag ohnew ' Adm
verschiedenen Ri< ; abends wieder i - Ochsten M i Aussen zu eir 1 jcherterten. \
Werten? . ^sUdurch die ^'chießen, die sic ' 3<uer der russisch
Kleine ’ -Ate
:. ivK M Nach ■' rn?“J9 des Rn
i j um >- < l^nem N, wüte"«
für®1
" ^rsburg Ä
r: in Triest
-kÄr.-Än
' 1,1 0"


