Diez, 16. Ott. Die beute hier stattgehabte Hauptversammlung be6 nationalliberalen Wal) l- vereinS für Diez und Umgegend gab übereinstimmend
der Delegierten.
Kleine Mitteilungen aus Hessen und b c ft Nachbar st aaten Ein Landwirt auS Biber bei Gellenhansen wurde auf der Jagd von einem roüten* den Hirsch anqefallen und von dem Tier derart zugerichtet, daß er bald darauf seinen Verletzungen erlag. — In Allertshausen brannten in der vergangenen Woche 2 Scheunen nieder, wodurch, da die ganze Frucht mitverbrannte, großer Schaden entstand. Ueber die Entstehung de8 Feuers ist nichts bekannt. — Eine Diebesbande ist in K a s s e l im Earten-Restcmrant von Neik eingebrochen und hat eine im ersten Stock befindliche Geldkiste mit 10 000 >Mark in Wertpapieren und Bargeld erbeutet. — Der, in London verstorbene Rudolf Sigmund Goldschmidt hat seiner | Vaterstadt Kassel, wie er im Testament sagt, „der früheren Hauptstadt von Hessen-Kassel, jetzt zu meinem Leidwesen eine preußische Provinzstadt" 40,000 Mark mit der Bestimmung hinterlassen, daß die Zinsen diese? Kapitals jährlich an ein junges Ehepaar auSgezahlt werden, das die Abstammung von früheren hessischen Landesuntertanen nachweisen kann. Tie Stiftung kann aber nicht verliehen werden, wenn der Mann, oder der Vater der Frau im preußischen Staatsdienste ober im aktiven Militärdienst steht.
einer Verfolgung nicht bic Rebe sein.
• Ein Metall verzehrenbeS Kinb. Die Londoner Aerzte und Rational-Psychologen beschäftigen sich augenblicklich mit folgendem merkwürdigen Fall. Vor einigen Monaten wurde in bas Bolinghroke-Hospital ein 21/* jähriger Knabe gebracht, welcher nach Aussage seiner Mutter mehrere größere Metallstücke verschluckt haben sollte. Der Vater beS Kindes hatte anderthalb Jahre lang an dem Transvaalkriege tellge- nommen, und es scheint, daß sich der kriegerische Sinn des Vaters in sehr eigentümlicher Weise übertragen hat. Die ! Aerzte stellten durch Röntgen-Strahlen fest, daß das Kind ein 12 Zentimeter langes Stück Stahl verschluckt hatte, welches durch eine schwere Operation beseitigt werden mußte. Dieselbe bestand jedoch das Kind überraschend gut und schon nach sieben Wochen war der Knabe soweit hergestellt, baß er lam Tisch sitzen und spielen konnte. Hierbei gab man rtzm
'* Tiroler-Konzert. ----- . , , _ ,
öte von der Tiroler Alpensänger-Geselljchast ,Alpenblume" 'sitzende, Abg. Prinz Heinrich zu
fc. Frankfurt, 16. Okt. Der Internationale Verein zur Reinhaltung der Flüsse, des Bodens und der Lust hielt gestern hier seine diesjährige General- Versammlung ab. Im verfloßenen Jahre wurden u. a. 20 Strafverfahren wegen Verunreinigung der Flußläufe ein-
im Hotel Einhorn veranstalteten. Konzerte. Das sehr zahl-l' reich erschienene Publikum folgte den Darbietungen mit Ver- 1 gnügen, und großer Applaus lohnte die Sänger nach jeder Nummer deL reichhaltigen Programms.
"Unfug u n d Sachbeschädigung. In der verfloßenen Nacht wurden in der Steinstraße an mehreren Häusern Fensterscheiben eingeschlagen, auch mehrere Straßen- aternen wurden zertrümmert. Den Tätern ist man auf der Spur.
"Ein verdächtiger Handel. Am vorigen SaniStag versuchten hier zwei Handwerksburschen eine goldene Damenuhr an den Mann zu bringen. Da sie sieh nicht genügend über den Erwerb der Uhr auSweisen konnten, sich auch in ihrem Besitze noch Mondscheine über eine versetzte Uhr mit Kette und gold. Ring vorfanden, wurden sie in Hast genommen.
*' Dieberei. In der Mühlgaße wurden zwei Arbeiterfrauen, während sie sich am vorigen Samstag auf bem Felde zur Arbeit befanden, ihre Stuben mit Nachschlüssel geöffnet und über 30 Mark Baargeld und eine .Damenuhr entwendet. Der Verdacht fällt auf einen jungen Menschen, der seit der Tat von hier verschwunden ist.
b. Großen-Linden, 16. Okt. Die Erweiterungsarbeiten unseres Bahnhofs sind seit etwa 6 Wochen im Gong. Da zwischen den Gemeinden Großen-Linden und Leihgestern keine Einigung zustande kam, soll das neue Stationsgebäude in Grvßen-Lindcner Gemarkung exrichtet werden. — An der Straße nach Gießen ist eine größere Obstbaumpflanzung angelegt werden. Die Gemeinde beabsichtigt auch die Einführung der Feldbereinigung. Eine Bürgerversammlung hat schon darüber beraten.
= Marburg, 16. Oktober. Der Turnverein Mar-| bürg beging am SamStag abend (Kommers) und gestern (Hauptfeier) die Einweihung seiner neuerbauten prachtvollen Turnhalle. An der Feier nahmen die Spitzen der Behörden, Vertreter der sämtlichen Vereine Marburgs sowie de? IX. TumkreiseS (Schatt- Hanau), des TurngaueS Hessen (Helm Gießen) und vieler auswärtiger Turnvereine, sowie eine stattliche Anzahl einheimischer und fremder Vereine Anteil. Durch vortreffliche Ansprachen wurden die edlen Zwecke der deutschen Turnerei und der Besitz einer eigenen Turnhalle beleuchtet und zur eifrigsten Nachahmung empfohlen.
a. Marburg, 16. Okt. Heute morgen wurde in der Al,la der neu gewählte Rektor der Universität, Prof. Dr. Eugen Korsch eit, in sein Amt eingeführt. Zum ersten Mal erschien heute der Rektor hier im goldgestickten Talar, den er zum allerersten Mal bei der Einweihung der Protestationskirche in Speyer getragen hat.
vevInNchtes.
• Berlin, 17. Okt. Sonntag Vormittag wurde bie, Wittwe Plätterin Elise Wascher,'geboren in Freienwalbe, in ihrer Wohnung in Berlin in ber Boyenstraße tot aufge- funben. In dem Munde der unbekleideten Leiche war ein Knebel. Der Leib war aufgeschnitten- Die Polizei setzte für bie Auffindung des Mörders eine Belohnung von 1000 Mk. an?.
• Aachen, 15. Okt. Als Sarah Bernhardt, du berühmte französische Tragödin, gestern abend vor dem hiesigen Stadttheater vorfuhr, zersprang eine Scheibe der Koupeetüre, wobei ihr ein Glassplitter ins Auge flog. Trotz der erheblichen Schmerzen kehrte Frau Bernhard in bas Theater zurück, um zu spielen. Da bie Verletzung sich als ärger erwies, gibt sie bic Gastspiele in Bremen unb Hannover vorläufig auf. .
• Wien, 17. Okt. Gestern abenb würbe tm sogenannten Schottewalde bei Wien ber Sattlermeister Josef Teifel von !unbekannten Tätern erschossen. Das Motiv ber Tat ist nicht aufgeklärt.
• Ein von der Simplom-Baugescllschaft ber schweizerischen Preße zugegangene Eommunique bestätigt, daß Schwierigkeiten auf ber Südseite de? Tunnels durch den Einbruch einer 45grädigcn Quelle von 100 Sekunden- Liter entstanden sei. Die Arbeiten in ber Waßerabteilung, welche bic Abkühlung besorgen soll, sind der Vollendung nahe. Die Haupischlvierigkeit ist die hohe Temperatur. Die Arbeiten I dauern an einzelnen Stellen nur vier Stunden, -tie Lage ist schwierig, schließt daß (Kommunique, jedoch nicht verzweifelt. Binnen Kurzem sollte eS wohl möglich sein, den Bohrbetrieb in Hauptstollen wieder aufzunehmen. Falls kein weiteres heißes Waßer auftritt unb daS Gestein sich nicht verschlechtert, könnte biß Enbe bes Jahres burchbrochen werben. Anbern- sallS crlcibct ber Durchschlag eine weitere unbestimmte Ver-
Aus Stadt und Land.
Gießen, 17. Oktober 1904.
- Kunstverein. Die Eröffnung der Gcmälde-AuS- stellung im Turmhaus erfolgt in ben nächsten Tagen. Ein großer Teil ber zu erwartenben Gemälde ist bereits heute morgen eingetroffen, darunter aiich einige, welche diesjährigen großen Berliner Ausstellung zum ersten Male
ewonnen sind. Er richtete an
Inaeböriae bie Bitte, von bieten Darbietungen mehr als L hier Gebrauch zu machen. Tie Vorträge sind nicht —' - Mitglied-'rn zugänglich, sondern Jedermann.
^p< t* bie mechanische Kraft, die elektrische (Energie,
auf tvridhe bic (Mamtbeit Anspruch erheben Tarnt. Redner weift Siffcrnm&Ha nach, welche riefen meinen Kräfte in den fallenden Wassermassen liefen unb für die Mlgemeinheit verwertet werden können. Jetst fei cs noch Zeit, die Reckte ber Gesamtheit des ^^Die^Veriammlnna beschloß, diese Frage in den Rahmen der Bestrebungen der Bodenreformer aufzunelmleu. Admiral X'r. »oeter^ Ebarlottenburg sprach über „Bodenreform und NoloNialpolitik". Die Regelung der Kolonialpolitik und die rechtniäßi^ Bcririlnng von Gnind nnd Boden Ki nur aut brr Gnindlage der Bodenreform möglich. Die Berfammliiiig nabm folgenden Lcitsaß des Referenten einstimmig an: TaS Ztel ber Kistonialvolitik barf nicht sein die einseitige Ailsbeutung deS Koloniallandes zum Bortril deS Knltiiriandes, es soll v'rimehr sein die Erziehung und Hebung der Kolomalbevolkernng unb btc Entwickelung der HilfsqueNen der Kolonie zum festen der Gesamtheit. Die entscheidende Dorauchetmng lnerzu^ift die nebhae Bebanblung deS Bodens, der nicht kapitalistlsck)en ^ondennteresseu mi^n f ben Borstmid wurden gewahlw Eisenbahndirektor T^rra- Münck)en, Kommerzienrat Rvhingi'r-Sti'tt^art, Brosesior Etau- dinger und Staatsschuldbilchsübrer Henrich«Darmstadt.
xusgestellt waren.
'♦*(5tabttbeater. Die gestrige SonntagsvorsteUiing trfreute sich eine? cmß^rrdcntlich guten Besuch?. „Dlc Ehre" von Hermaim Sudermann ist bis letzt stets ein äußerst zugkräftiges Stück geblieben. Das Werk enthält wie etliche andere Sudermanns, viel Gutes, allerdiugo fr an ft auch es an ber Neberfülle der sich um den griir häufenden gesellschaftlichen Konflikte, deren dramatische Ver- flechtung zwar Bewunderung abnötigt, aber doch das innerliche, dichterische Schaffen vermissen läßt, das unS ohne aNzuviel Worte für den Ernst solch einschneidender gesell' schaftlicher Fragen erwärmen könnte. „Die Ehre" ist so bekannt, daß wir es uns ersparen können, auf daS Werk näher einzugeben. Die DarsteNung war teilweise recht gut. Den Kommerzienrat Mühlingk gab Herr Lin zen mit etwas 4u spärlicher Betonung der Widerwärtigkeit, die dieser geistig müßige, wahrhaft unsittliche Charakter mari)rufen muß Herr Andreas war als Curt Mühlingk einwandfrei, wahrend Frll Gartner alS Tochter Leonore in Sprache und Bewegung etwas unbeholfen erschien. Auch bei Herrn Direktor Steingötter, der die Rolle des Grafen v. Traft übernommen hatte, war die Konversation nicht ganz im Einklang mit dem Geist des zwar welterfahrenen und flotten, aber auch sinnenden und beDächttgen Mannes. Im übrigen lag Herrn Steingötter die Rolle sehr gut. Herr Lütt- johann erwies sich als ein vorzüglicher Darsteller des Robert Heineckemd scheint in solchen RollendieLcmpe-1 ^'rfl(nfw2lugbnicf| eine Aufnobme der Mosel-, Saar-und!
alw Hrinecke des Herrn Lippert, an dessen Sette Frau l i ch e Vorlage sehr fraglich sei. deshalb aber sollen Fischer als Gattin aber weniger einwandftei war. Die die beiden Abgeordneten nicht, rote seitens der Interessenten Wma des Frl. Neri war anerkennenswert, die SchwesterLn der Mosel, Saar unb Lahn mehrfach beantragt, gegen Auguste deS Frl. Ruf dagegen eine unmögliche Karrikatur. ganze. Kanalvorlage stimmen und dieses große Kultur< An AugustenS Mann, dem unentwegten Tischer , Michalski I dadurch gcfährien. Die Kanalisation ber genannten I (Herr Lüddecke) war nichts auszusepen. Auch die übrigen [ieGe sich bei späteren Gelegenheiten besser burd)* Mitwirkenden boten befriedigende Leistungen fuhren. Gegen den kons.-natl. Schulantrag wurde
** DuS dem Bureau de ^tadtt leat . - Resoliition angenommen: Die Versammliing ist der Morgen geht als ijroette J^nncmcnt§-^orltcaun^ :' bag ber Sebcutnng der Simnltanschulc nur
G°°rg Hirschf-ldS neues Schauspiel -Nebene-nander' n “ “'S’ « roitb das grundsätzlich ihren Bestand
Szene. Unsere Bühne ist eme^der ^-n. d.e da^spannende | °eine den Wünschen der Bevölkerung eni-
sprechende Weiterentwicklimg gestattet. Die Versanimlimg hegt das Verirailen, daß die naßanischen Abgeordneten diese Anschauung im Abgeordnetenhaus vertreten werden.
zogerung. Pl w
' Teuere Kartoffel. Auf der ersten Ausstellung det neugebikdeten britischen Kartoffel-Gesellschaft zeigte A. Findig, der Züchter deS berühmten „Eldorado"-Sorte neiie Varietäten, die der Kartoffelkrankheit widerstehen sollen. Die Preise für biete Arten sind: „Goldader- 500 Mk. da? M-md, „Dpa. manlader 500 Mk., „Millionenmacher- 400 Mk., -Großer Schotte 400 Mk. Die Preise für Eldoradokartoffeln, die zuerst 3000 Mk. das Psimd betrugen, sind »mh 'mmer sehr hoch, etwa 4000 Mk. der Zentner oder 80 000 Mk. bie H%7n zweieinhalbjöhriger Mörder Ein Mord au8 Eifersucht der vielleicht seinesgleichen nicht hat, wird aus New Bork gemeldet. Emmert Robinson, em aufgweckter Knabe von zwei Jahren und sieben Monaten, hatte vor cuugen Monaten ein kleines Schwesterchen bekommen. Bald bildete er sich ein fein Schwesterchen habe ihn um die Liebe ferner I (Sltern gebracht, da diese sich nicht mehr mit ihm allem be- schästigten. Die Miitter überraschte ihn einst, wie er fern Schwesterchen schlug, unb ein andermal, wie er bic Wiege umwarf. Am SamStag abenb nahm er eine Bronzestatuette unb warf sie seinem kleinen Schwesterchen an ben Kopf. Dann überkam ihn bie Angst unb er lief zur Mutter. Em Herbeigeholtcr Arzt kam zu spät, baS Kinbchen war tot. Die Polizei kam bazu unb ber Kommissar sprach seine Ansicht aus, baß hier unzweifelhaft ein vorbedachter Mord vorläge, aber in Anbetracht deS Alters deS Knaben kann natürlich von
begrüßte den Kongreß mit dem Wunsche, daß trotz allem Widerstreit der Meinungen bic Beratungen deS Kongreßes bem Vaterlande zum Glück, Heil und Segen gereichen möge. Geh. Ober-RegierungSrat Lohiuann-Verlin vom Reichsamt deS Innern begrüßte den Kongreß im Auftrage deS Staatssekretärs Grafen PosadowSky. Dieser bekunde das regste Interesse an den Verhandlungen unb wünsche besten Erfolg. Geh. Regiernngsrat DoniboiS begrüßte ben Kongreß im Auftrage des Staatssekretärs deS Reichsschatzamtes, RegierimgS- rat" Lötzinger im Auftrage der bayerischen, Geh. Rat Dr. Langer im Auftrage der badischen, Ministerialrat Dr. Braun- Dariiistadt im Auftrage der hessischen Staatsregier- nng. Alsdann folgten noch viele Ansprachen von Seiten
Werk des VersaßerS von »Die Mütter" zur Aufführung! bringt Die Novität hatte bei bisherigen Aufführungen einen großen durchschlagenden Erfolg zu verzeichnen, ber dem Werke auch hier bei der sorgfältigen Vorbereitung treu bleiben dürfte. Georg Hirschseld kommt unseres Wiffens morgen zum ersten male auf" der hiesigen Bühne zu Wort. — Da sich noch zahlreiche Nachmeldungen für Abonnements eingestellt haben, so sei auch an dieser Stelle daraus hingewiesen, daß nachträalich Abonnierende diirchaus nichts einbüßen, da für,-.,----------------- •• t m , ।
die bereits erledigten Abonnementsvorstellungen kostenlos geleitet. In 12 Fällen wurde em gütlicher Vergleich ge- Gutscheine ausgegeben werden, die für beliebige Abonnements- schlossen unb den Fischercibcsitzern Entschädigungen bis zu rl rr ü hpfibpn 2000 Mk. bezahlt. Für einen Unsinn wurde es m der Ver-
DOrf®u 1 nSD e r c6i'n 846 feierte geftem in echt tur- iamnilung erklärt, bie Städte daran verhinbern zu wallen, /ierischer Weise als Schluß der diesjährigen Wettturnen sein ihre Abwässer in Flüße 5" leiten. Verlangen könne man jeri Abturnen. Um 8 Uhr früh traten die Turner zu den ge- doch, daß überall das biologische NemigiingSverfahren zur mcinfamen Stabübungen an und nach ihrer Beendigung Anwendiing gelangt. Erne Selbstreinigung fließender 0 e- folgte das eigentliche Wettturnen. Es sand ein volkstümliches wäßer durch bic SchwemmkanaliMtion sei weber chemisch, Turnen für aktive Turner im Vierkampf (Sturmhoch, Frei- noch bakteriologisch nachgewiesen, weit, Freiweithoch unb Steinstoßen) unb für Zöglinge im kanaljauche burch Klärbecken sei glelchfaNs mangelhaft -8^ Sechskampf (9 Geräte- und 3 volkstümliche Hebungen) ftatt. Häufe durch Chemikalien zu reinigen, sii eine veraltete Methode.
Das Turnen ebete um 121/2 Uljr. Ein Ausflug folgte nach- Am besten sei ein Abfuhrsystem, wie es Weimar unb Stockmittags unter starker Beteiligung zur Ludwigsburg nach Holm besitzen. Beschloßen wurde cme ^'n^be
Heuchelheim, wobei der Vorsitzende deS Turnvereins, Turner den Reichstag um Schaffung eines Flußschuhgesetzes zu L. Althoff, eine Anfvrache hielt. Die Preisverteilung nahm richten.
in Vertretung ber II. Turnwart Karl Müller vor. "W. Frankfurt a. £07., 1 . ■ . Zu cm 9 I
•* Der evangelische Arbeiterverein feierte gestern übermorgen im großen eaalc be§ Saalbaues ftattfinbcnben fein Stiftungsfest. Nachmittags 5 Uhr war Gottesbienst in ersten Allgemeinen deutschen Wohnungskongresse smb bet Johanneskirche, wo Prof. Sic. Eck bie Festvrebigt hielt, ca. 1000 Teilnehmer aus allen Te.len De..tschlanbs, sowie Der gemischte Chor bes Vereins sanq einiqe Lieber. Von Oesterreich unb ber Schweiz angemelbet. Im Aiistrage de? 8 Uhr ab war in Stein? Garten Familienabenb. Ein flott Staatssekretärs des Re,chSamtS des Innern werden Geh. n-»ivie!ter Einakter, Vorträge des gemischten Chors, besonders Ober-RegierungSrat Dr. Lohmann und Geh. Peg,erungsrat bic Mitwirkung des Gernhardtschen Zither- unb Mandolinen- Grimme (bcibe vom Reichsamt des Innern) den Verhand- chors gaben dem Abend einen schönen Verlauf. Mehrere lungen beiwohnen, im Auftrage des preutz. Sandclsminige. Zithervorträge muhten wiederholt werden. Die lieblichen riums Geh. Regierungsrat Dr. Neumann, ,m Austrage des Töne der Mandolinen gefielen besonders im Abendlied von Reichsschatzamts Geh. Ober-Negierungsrat Dombois, nn "l-1 Tuab. Der Vorsitzende, Psr. Euler, hielt einen kurzen Rück- trage des preußischen ^llmisteriiims für öffentliche ^bci en blick über die Tätigkeit des Vereins im verfloßenen Jahre Geh. Regiernngsrat Niiedlin-Berlin, im Aifftrage der wurttem- unb empfahl bringeub ben Besuch ber auch für triefen Winter bergischen Staatsregierung Ministerialrat Scheurl^n-Ltilttgartri in Aussicht stehenben Vorträge. Psr. Euler machte sodann im Aiistrage des Reichsgesundhcitsamts Geh. Regierungsrat die Mitteilung, daß ein neues Unternehmen des Vereins, die Dr. Ohlmüller-Bcrlin, im Auftrage des Neichsverffcheriing8- leinkinderschule, in einem Gebäude der Baugenoßen- arntes Präsident Gacbel-Berlin, im Auftrage der Großff. Hess, schäft demnächst zur Eröffnung kommen wird. Ter zweite Regierung Ministerialrat Dr. Frhr. v. Bi egelcben-Darm- Vorsikende Ritsert, dankte in einem kurzen Nachwort namens stabt. Ferner fenben die bayerische StaatSrcgicrung unb ba§ b-s Vereins Pfr. Euler für seine große Mühewaltung in ber Großh. Hess. Ministerium des Innern Vertreter. U. a. Haven Vcreinslcitung, speziell bei Organisation der Vortragsabende, noch ihr Erscheinen äu^ncit: Prof. Ar. Schmiller, Geh .u denen hervorragende Kräfte auch sür das W,nterhalbsah> Regiernngsrat Prof. Dr. Adolf Wagncr-Berlin, Geh. Hofrat ' - . /fc.. ^*1 bic EUlitglieber unb bcrcii! Prof. Dr. Brentano-München, Prof. Dr. Sombart-BreSlau,
Htabtrat Abg. Fischbcck-Bcrlin als Vertreter der Berliner nur! Stadtbchördc, Magistratsrat Josef Schoener-Münchcn als ,vwl ............ I Vertreter ber Münchener Stabtbchördc. Der Kongreß rourbc
Emen hübschen Erfolg hatten heute abenb bi,rch eine Begrüßungsfeier eröffnet. Der 1. Vor-1 am ,l«c“ l‘“M rAHs «nch
• 1 ■ - ■ ■- Schöriaich-Earolath.'arglos Zinnsolbaten und zwar solche, die m England noch


