Ausgabe 
16.9.1904 Erstes Blatt
 
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93tut für Glauben, Zaren und Vaterland zu ver­

gießen.

Belästigung fremder Schiffe.

zunehmen. Der Bauaufseher-ASpirant Zeiß au« Griedel wurde zum Hochbauauffeher ernannt. Der Stemrkommiffär

20.23. September in Laubach.

E. Falschmünzer und Diebe. Wegen DerdackM, falsche Zweimarkstücke cmgesertigt und ui Verehr gebracht zu haben, wurde heute vormittag ein hier wohn­hafter Bildhauer verhaftet. In der Nacht vom 14. aus 15. l. M. wurde in einem Hause der Grednerstcaße in dre Speisekammer des unteren Stores von un­bekannten Dieben einge stiegen und daraus verschiedene Eßwaren sowie ein Rock gestohlen.

* Eine Hochstaplerin, die von Hannover aus ver­folgt wird, wurde, wie wir hören, hier verhaftet. Die junge, sehr elegant gekleidete Dame hatte sich einen adligen Namen beigelegt.

Sturz vom Pferde. Bei dem Brigademanöver der 50. Brigade stürzte ein Artillerist der 25 er-Dannstadt vom Geschütz und wurde überfahren. Er mußte alsbald ms Lazarett zu Gießen überbracht werden, da er schwere Der-

Ärmer den englischen Dam pfer ,.Trel,enbert" in der NLhe von Gibraltar an: auch hier wurde nach Prüfung der Papiere der Dampfer freigegeben.

Ariegsloutrebaude.

18.20. September ostwärts bis in den Kreis Gießen, die 21. Division nach dem Kreise Lauterbach. Der Divisions­kommandeur der 25. (hessischen) Division, Gen.-Lt. Frhr. v. Gall, wird zeitweise in Groß-Felda und Burg-Gemünden, der Kommandeur der 21. Division in AdolfSeck bei Fulda

London, 15. S

dar bue dxntwdr Regierung eine Spezialaesandtschast er- rmt Japan und Rutzland wesen Zurückgabe der

'TP/m tfi^r.rrr* uw^rhand^ln 10ft

Die vermieten Attaches

London, 15. Sept. (Reuter Der russische Kreuzer Tete?" hielt am 6. ds. den englischen DampferM a r - a it Groedel" an. Nack Prüfung der Papiere wurde dem Dammer weiterzufahren gestattet. , Am 12. ds. hielt derselbe

Ans de« äußersten Norden.

Petersburg, 15. Sept. Ein Telegramm des General- ibfu tonten Alexejew vom 14. September übermittelt dem Kaiser wlgenpe Meldung des Kommandanten der K o m m a-n -

unb Cuver v ille in den Händen chinesischer Piraten seien. Die Nachforschungen werden in dieser Richtung fortgesetzt.

Das angebliche dentsch-rnffische Abkommen.

DieKöln. Ztg." erklärt die Angaben berTimes" über das Vorhandensein eines in Nordeimey vereinbarten, formell aixwschlofsemm Wtommens zwischen Rußland und Deutschland als in allen Teilen frei erfunden. Bei der l-entigen Sach­lage, fdnribt das Blatt weiter, und bei der Ungewißhi'it, wie sich der rulWvtotNuildw Streit weiter entwickeln wird, wäre eS ge­radezu abenteuerlich, schon jetzt Pereinbarungen für den Friedensschluß zu treffen. DaS' ist so selbstverständlich, das; man es gar nickU auszuspreck>en brauchte, aber leider muß man türm er noch mit dem Umstände reckmen. daß die AuSstreu- nngen derTinnS", die in erster Linie auf Japan berechnet sind und dort Mißtrauen gegen'Deu tschland erwecken sollen, eine unverdiente Beachtung finden können.

lffnzugr kommen, und einige andere Krmikheiisfällc geltem alS typhnsverdächtig.

Kleine Mitteilungen o u S Hessen und den Nachbarstaaten. Kreisschulinspektor-BackeS in Schotten- wird in gleicher Eigenschaft nach Oppenheim versetzt. Der in ErbeS-BüdeSheim durch seinen Schwiegervater ver­letzte Baron v. Leugerke ist nicht lebensgefährlich verletzt.

Aus Stadt und Sand.

Gießen, den 16. September 1904.

- Personalien. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben den vortragenden Rat bei dem Ministerium der Finanzen, Abteilung für Forst- und Cameralvcrwaltung, Geheimen Obersinanzrat Po sein er aus sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen, treu und ersprießlich ge- leisteten Dienste in den Ruhestand versetzt und ihm das Komturkreuz 2. Klaffe des Verdienstordens Philipps deS Großmütigen verliehen. Der Forstmeister Stork zu Groß- Umstadt wurde in die Oberförsterei Münster mit dem Wohnsitz zu Dieburg versetzt. Der etatmäßige Bauinspektor Haag zu Friedberg wurde beauftragt, auch fernerhin die Versetzung der Stelle des Vorstandes deS Hochbauamts Friedberg wahr-

sie auf i/ß zurück.

Tie Kinder sind vornehmlich durch die ansteckenden Krank- beiten gefährdet, und speziell die Säuglinge durch die sogenannten Sommevdiarrböen, die Magen- und Tcrrmkatarrhe, deshalb haben wir für die anliegende Tabelle die betreffenden Todesfälle aus- gc zogen. ,

Auch hierbei sieht man in den einzelnen Jahrgängen dre Zahlen sehr verschieden hoch, je nachdem eine bestimmte Kinder­krankheit in gefährlichem Grade oder gutartig und in geringerer Verbreitung aufgetreten war.

Tie einzige für uns in Betrag kommende Jnfektwnskrank- bejt, deren Auftretm und Ausbreitung auf dem Vege der Trink­wasserbrunnen mit dem Untergrund der >L»tadt und seiner Umwälzung in Verbindung gebracht werden könnte, nämlich der Unterleibstvplms, ist in dem letzten Jahrzehnt in Giesen nur vereinzelt zur Beobachtung gekommen und hat z. B. jm verffoffenen Jahre trotz der Kanalisationsarbeiten in den engsten städtischn Quartieren keinen Todesfall bei zwei Erkrankungen gebracht, weil die Einwohnerschaft, wie wir in einer früheren Veröffentlichung erklärt haben, durch Benutz­ung des Queckborner Quellwassers gegen eine Infektion durch OirundUwsser geschützt ist. Die anderen Infektionskrankheiten haften, wie wir aus neunjährigen statistischen Aufzeichnungen für die Stadt Gießen beweisen können ( auch ohne Wohnungs-' desinfektion), in den Häusern nicht r lang-ere Dauer, viel weniger im Untergrund und Grundwasser, sie werden viel­mehr einzig und allein von Person zu Person direkt oder indirekt (Krankenbesuche, übertragen.

Von ihnen beeinflußt die Diphtherie seit dem Jahre 1895 die Kmdersterblicbkeit nur noch in sehr geringem Grade, bösartiges Auftreten von Keuchhusten aber und von M afern taffen die Kindersterblichkeit mitunter bedeutend in dre Höbe schwellen. wie an den Jahrgängen 1896, 1897 und 1900 zu er* ^^Die Zahl der Todesfälle an T ar m kr an kh e i t e n läßt sich mit Sicherheit nicht feststellen, es gehören nach unserer Sy iahrung in diese Gruppe nod) recht viele Kinbcr, toelcbc unter her Diamwse: Atrophie, Blutarmut, Abzehrung, Krampfe Mw. zu Grunde gehen; desl-alb ist diese Zahl in ben nen Jahren auch sehr wechselnd, und die vorjährige Zahl 35 ist nahezu sckvn in den Jalwen 1893 und 1898 erreicht worden, als Gießen nur 22100 rcsp. 21100 Einwohner zählte.

Was mm die Sterblichkeit im laufenden Jahre an* langt, so sind bis Ende August, b U in 8 Monaten 246 em- heimische Personen (mit 13,4°/«,) gestorben, davon 74 Kmbcr im ersten Lebensjahre, und es wird die Gei amtster blrchker t des Jabres nach unserer Satzung die des DvnabreS nur ent­sprechend dem jährlichen EinwohnerzuwachS von 500600 Per­sonen überschreiten. . , . .. » «

An Infektionskrankheiten find bt8 letzt 14 gestorben, dar­unter allein an Keuckchüsten 10

Tie einzig» bis jetzt vorgekommene Erkrontung an Lvppus ist nicht in Girk-n, sondern in Bnd ®n5 rromnert twrrben TannTütanb sind bi? KRt 21 fiwbcr gckmbcn, rm Gleich der kühleren Juhr^zeit hört ersnhrunysgrmab drc Gcsahrlrchkett der Krankheit für das Leben fast gänzlich <mf.

dann bei Grünberg. Mücke, Laubach konzentriert, die 21. Division um Lauterbach, Herbstein und Ulrichstein. ?lin 22. und 23. ds. manövcrieren die beiden Divisionen gegen- einander in der Gegend Mucke, Laubach, Lich, Giesteg. Der Stab des Generalkommandos des 18. Armeekorps liegt vom

letzunqen erlitt.

B. Butzbach, 15. Sept. Bei der gestrigen Gem einbc- ratsivahl waren nicht weniger als zwölf Kandidaten auf» t ... .ocstellt und siebe» Sorten Stimmzettel gedruckt worden. Daß

Landvn, lo. -aetn. Einern DeterÄnirger Trahtberuht ju« f1'u t 11 ,<1 berbeiaefühtt wurde,

f0[ge stmd a-st-m in Peterhoi ein außerordentlicher Minister- dadurch S t im m c n i r r] p U 11 c r u n fl WW wubk töt unter dem Vorsitz des Kaiser s statt, der sich mit der Frage war vorauszusehen. Die eine Parte: hatte den Fehler ge br'vtciiT^, welche Artikel afe> Kriegskontrebande zu betrachten macht und Fettet herauSgegeben, auf dem ein Gegenkandldat nn» m beschlaan-hmen lind L- wurde mttchieden, daß an Pri- itQnb unb 'bic (^qCnpartci hatte zwei Kandidaten auf ihren ÄÄXliÄ fi*i üeseht, die von der andcren Sc.te a.hgcste-tt warew

Garen, deren er sich bemächtigt, direkt ober Das Resultat war, baß die Fortschrlttter außer dem Brauerei

tnfrtjrfi' für ben Feind bestimmt sind. öcsitzer Me lchior, der mit ber höchsten Stimmenzahl imeber-

(qina interöenitrt? gewählt ist, nur ben Werkmeister Dern (mit zweithöchster

/cacy aus Peking eingetroffeneu Meld- Sijmmenzahl) burchbrachten. Nur mit wenigen Stimmen

------- Mehrheit ging Mebizinalrat Dr. Vogt nebst Anhang burch.

Lauterbach, 15. Sept. Zu den seither festgestelltcn wmamee IE r kr a n k u n g s f ä l l e n an u n t e r l e t b s N) pH u s

r V (T xvixa lierrscht bis jetzt diel^auch Nervensieber. Schsleimfieber, Bieber ge-

t & GrlLe^imb'nannt) sind, so schreibt der L", mit drer ii^e

Kanalisation and Gksimdheitsverhältnisse in Kikßkn.

Gießen, 15. Sept.

Tas in der gestrigen Stadtverordueteitsitzung (siehe Bericht!) erwähnte Gutachten des jitreisgeisundheitsanttes Gießen an bie Bürgermeisterei Gießen in Sachen der von unferm Blatt kürzlicl> gebrachten Notiz über die Sterblichkeit in Gießen lautet wörtlich:

Auf Ihre gefällige Anfrage, ob es richtig sei. daß in hiesiger Stadt die SterbliclcheitSziffer, insbes.bei den Kindern, in letzter! Zeit lvosentlich lwher geworden ist, unb ob eventuell die mit; der Kanalisationsarbeit verbundenen Straßenaicfbrüche die^ Ur-- sack'-e dieser erhöhten Sterblichkeit sein können, teilen rotr ^hnen Folgendes ergebend mit: .

Wie aus nachstehender Tabelle über bie Sterblichkeit ber in Gießen ansässigen Bevölkerung auS den letzten zwölf Jahren ersehen tpeeben kann, hält sich die Zabl der TodeSsälle auf 1000 Einwohner im Jahre seit 1894 ziemlich gleichmäßig auf runb 13°%, einer sehr günstigen Zahl.

Tie Sterblichkeit der Kinder im ersten Lebensiahre ist sehr wechselnd, und bic Zahl dieser Sterbefälle beträgt immer Vs bis i't der Todesfälle im Ganzen, nur einmal im Jahre 1902 ging

Ohne Belästigung durch übele Gkrütfe ck .es bet den Gic^mr RKoaiierverlMmsfen nick« wöglub »n kanalineren; wir MÜM» und wollen annebmen, dast entttnechend unserer wted-rh-lt-N Empfehlung an Grofch. Bürgermeiltern die Maßmrbmen gegen das Stagnieren faulender Wässer soweit es tunlich war ^^Na!b ^r§ckÄnd^ entbehrt die Befiirchtung eiiie» na»- teiliaen Einslustes der KanalisationSarl^en auf. ^-rb

lichkeit der Stadt dis jetzt einer genügend^ Degnmdung.^

Von der einheimischen Bevölkerung ber Stabt Gießen sind gestorben: _______

Quartier beziehen. Die 50. Brigade liegt am 16. September in ber Gegend Mücke, Groß-Felda, Ruppertenrod, Merlau und Ober-Ohmen, am 17. unb 18. September in Homberg, Nieder-Okunen unb Burg-Gemünben. Die Gefechte werben im Ohm- und Feldatal stattfinden. Vorposten-BuvackS be- xuiici iviyimn. iJwtviMnj ------------, ziehen am 16. September von ber 50. Brigade je ein

dor-Jnseln, Gribnitzll, ber in bie nördlichen ^^den^ Bataillon 117er unb 118er, bie Unteroffizierschule zu Biebnch Küftengdner* zur Herbeijchaffung von D^lMtabkvmman^ert I eine ^fabron 24er Dragoner bei Ermenrod unb Groß- Z' Äi3,,lch'ru^uT^?h|\^6^ Frldv. von der 49. -Bngab, L SataiHun "6-r 2 Bnchillon nern be'etzt. Die Sthooner suchten hauptsächlich d^e Biber-l itzgxr unb eine Schwabron 23er Dragoner m ber Nahe von folonten $u erreichen. Zwei von diesen Schiffen warenIRuppertenrod. Die 115er beziehen am 16. b. M. in Stock- Damvfer und hatten Kanonen Bord Bei der Mvehr der ^ufen, Groß-Eichen, Freienseen, bie 163er 1. Bataillon m W Ää/rfflwÄ1 5 8*» «m >«. SW.K. S,°d d 3 Augu'^ fünf sapanische Fischerboote verbrenntl^g. Infanterie-Brigade in Ruppertenrod, der oO. Brigade m und deren Befatzu-ng getötet. Im Juni alten Sti^n a h- (Aroß-Fel da. Der Großherzog ist in Romrod ab- men die Javaner unter Führung eines Marmwfsi»iers . Marstall mit 21 Pferden traf am 14. b. M.

» isiÄ ÄSi«.

plünderren ferner Javino aus, hinten die i a n a - bc3 18. ZlrmeekorpS Ruhetag. Die hessische ^lviswu hat sich nische Flagge auf einer Kapelle, sckluqen eine Proklamation^ an, in der die Vereinigung mit Japan ausgesprochen! war , unb bie Tröstung enthielt, baß jeber, ber fie abreine, ge-1 tötet würde. ,Sie forderten die Einwohner auf, nch F^ban zu! tmtettnerfen und erklärten ihr Protektorat. -t=er 11 n t etfl offizier Sapa fv tnikow sammelte eine Freiwilllgen-At»- teilunq von 120 Mann aus Reservisten ber Kamtschatka-Kosaken nm sich, lockte burch List einen.japanischen Offi­zier und ben Doktor nach Javino unb n a hm ft e gefangen. Am 29 Juli überfiel er £ f e r n a 1 a , wobei 17 Japaner getötet wurden', auf unserer Leite wurden! fünf Manu verwundet, von denen ein Schwerverwunbetet ge­storben ist. Von der Ostküste Kamtschatkas ist bis jetzt nur be­kannt, daß bet ?f einb Ufa ausgeplündert hat. Gribnitzki follte aus Ockotsk nach Javino, Bolscherezk unb Figil gehen, sowohl um diese Ort- zu verproviantieren, als auch um ihnen Hilfe zu leisten. Vie Gribnitzki bezeugt, ist Kamtschatka beim ersten Aufruf der Ostriakeit ben alten Traditionen treu a-blieben unb hat zu den Waffen gegriffen, bereit, sein

Petersburg, 15. Sept. Wie Stattbakler A1 e x e j c w pem Kaiser unter dem 14. September meldet, sind von Oxmmil Stössel mehrere Berichte eingegangen. Der erste Bericht vorn 31. August besagt: Nach den Aussagett vou Echtnesm baknm die Ia p a n e r d e n S a m s o n b e r g st a r T besestigt unb vor dem Beriw Minen gelegt. Bcff Port urtbur befestigten sie die Stellmtg ebenfalls stark und stellen nachts neue Batterien auf. In der Tcche-Bucht ftschen sie Beinen. Unseren Truppen wurden Proklamationen mgeworfen, die den Rat enthielten, sich zu ergeben. Stössel siebt Hierin ein Eingeständnis des Feindes, daß feine Aftionen erfolglos sind. Die freudige Nack>- ridxt von der Geburt des Gro ß fürsten-Tbr on- folgers AlexiS Nikolajewitsch wurde von der ganzen Amrifmi mit unbefckr^iblichcr Begeistenmg ausgenommen In der Ernennung Stössels zum Gerreraladjutauten und des Obersten teurenow zunt Flügeladjutanten des Kaisers erblntt die Garnison ein Zeickvn kaiserlicher Huld für bic Verteidiger der Festung. Ein weiterer Vericktt vom 3. Scp- tetnber besagt: Der Feind verstärkt seine Stellung gegenüber der Westfront der Festung. Die Be­schießung der Forts, der inneren Festung und deS £?ofens dauert fo-rt Ln 2. September abends und _______ o

nn Verlaufe der Nacht wurden in die Stadt Q c g e n SteuerkommiffariatS Schotten, Krieg k, wurde in gleicher 2 50 Bomben geworfen. Das feindliche Geschwader ftätt l^nftcigcnfdiflft in da« Steuerkommiffariat Ober-JngelHeim sich ständig in Gesichtsweite der Festung. versetzt, dem Ctemrkommiffär Schwarz,' zurzeit in WormS,

London. 15. Setz Ans Tswifu wrrb gemeldet: Sui Steuerkommiffariat Schotten vom 1. Oktober 1904

«n 10. September vom Liaottschau-Vorgebrrge abgegangener Gbid Jüur.^ ^reuerrommiua^r wert bendrer, daß der an jenem Tage erwartete öturm auf ab übertragen. Der FmanzaSpnant Map aus rotz Von Arthur nicht stattsand. Die ruffischen Soldaten leben üou flimmern wurde zum Assistenten der Bergwerkvdtrektton Grube Scbwa rzbrvt, sehr selten bekommen sie u p ve. i OudwigSdoffnung ernannt.

Fleisch wird für die böcksten Offiztere reserviert. Dn - Sonderzug deS GroßherzogS. Entsprechend S unscrrr früberen M-ldun-, pofikdc geftem na^mittag 4 V, täler nr.b über' 40 Feldlazarette. Am 9. b. M. sielen einige Uhr bie Station Gießen bet Sonderzug Sr. Kon,gl. Vohelt Granaten in dir Stadt, eine Kirche wurde getroffen und ei» M GroßherzogS von Hessen auf der Fahrt nach Zell be- Ehmefe getötet. . aiebunnSro. Schloß Romrod, wohin bis ans weiteres das

ÄÄ«* ,m

Gtitenbcr, daS russische Konsulat habe von "Dom ManSv-r deS 18. ArmkekorpS. Am dem ersten Vertreter deS Roten Kreuzes in Port Arthur, 15. September haben die Regnnenter nach den dreitägigen Balachow, eine Mitteilung empfangen, in welcher er es Brigademanövern einen Ruhetag und am 16. d. M. nehmen bitte, der" Oesfenttichkeit Kenntnis von dem empörenden Gefechte innerhalb der Division ihren Anfang; sie dauern Verfahren der Japaner zu geben, die auf ba5 bi§ 20. September. Die 49. Brigade (115, 116, 168) Personal des Roten Kreuzes schossen, . <^*6 manöomcrt von SchottenLaubach aus gegen die 50. Bri- wenn die Fahne des Roten Kreuzes aufgepflanzt KJ- .Q^c (H7Cr 118er), die von Alsfeld und Romrod kommt, txf Deranundet- zusaurrnrntrag^ Vrel e M r t - » Bngadc (87er und 88er) manöteriert zwischen Neu-

Lwedc umsomehr Erbitterung, als die Japaner selbst auf gade (80er, 81er, 166er\ Die 25. Dimnon rückt vom den Schlachtfeldern Briefe zurückließen mit der Ditte an die russischen Behörden, die unter den russischen Forts getöteten Japaner zu beerdigen.

Nagasaki, 15. Sept. (Reuter.) Ein englisches, Segelschiff, vermutlich die ,^ueia", stieß bei Port Arthur auf eine Mine7 nur eine Person wurde gerettet Man nimmt an, daß das Schiff die Blockade brechen wollte.

mrftrrtt än Zwffcdenfall Zwei Sttldenten verlasen nach Beenbig- \iTtvt 'Kcbe bt\< Rtckwrs trotz des Verbotes des letzterer' in sinisckxr unb schmediscder Sprach- einen Protest gegen die Ausweisung mehrer er Universitätslehrer aus Finland. Der Rektor imb ein Teil der Lehrer verließen den Stnr! )nilmmb andere Lehrer und bei- grösNe Teil der Studenten bakM nerlüirben ff^nn die beiden Studenten wird auf dem Dj^zipsinanvege ttürgegnngnt iiHrbcn.

Per -Ariefl jwitcken Japan «nd Kußlavd.

AuS Port Arthur.

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in Infektionskrankheiten

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hiervon an:

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1892 1

330 1

15,607»

77 1

29 1

Diphterie: 25 Typhus: 2 |

11

1893

396 i

18,76 ,

121

80

12 Typhus: 3

Dlphterre: 51 ,v

34

1894

290

13,12 w

71

35

Diphterie: 21 _

Scharlach: 6

17

1895

302

13,3

80

11

Diphterie: 2 Typhus: 3

19

1896

303

13,17

70

43

Masern: 30 __

Diphterie: 11

16

1897

340

14,38 w

96

23

Keuchhusten: 14 TyphuS: 3

Drphteme: 1

22

1898

304

12,6 v

76

18

K'vhterie: fi TyphuS: 1

Scharlach: 5 1V

33

1899

307

12,53 ,

89

9

Diphterie: 3 H

27

1900

343

13,55 w

79

36

Keuchhusten: 26 TyphuS: 2

Diphterie: 5

12

1901

335

12,9

106

21

Masern: 6

Keuchhustern 5 Typhus:!

27

Diphterie: 2

1902

. 331

12,54

67

21

Masern: 6

Diphterie: 4 TyphuS:!

15

Zteuchhusten: 4

Masern: 5

35

1903

1 360

13,4 M

104

11

Scharlach: 2 w

1 Diolsterie: 1

1904 biö 1

246

13,4 7..

174

l 1

Keuchhusten: 10 Tvphus: 1 (auswärts infrziert)

1 21

Ende WUQUld

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1

1

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