Ausgabe 
16.4.1904 Viertes Blatt
 
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dem andern. Dem neuen Papste fiel dertuM &tn r. die Hände. Als im Harz die Bergwerke kein ffq mec: lieferten, klammerten sich die Bewohner desselben an Ne Kanarienvögel und gebrauchten diese als Hebel jur 3c.'; > erhaltung. Die Bewohner dieses Landstriche nfenli von Holzschnitzereien, daß sie davon nicht fett rucM ;'t selbstverständlich.

Nach in Tientsin eingegangenen Berichten ist unter den japanischen Truppen auf So reo eine Krankheit ausgetreten, die mit Beriberi große Aehnlichkeit hat.

In Paris fand int Sarah Bernhard-Theater eine Galavorstellung zu gunsten des Komitees statt, tvelchcs unter dem Vorsitz de? Großfürsten Wladimir Sammlungen für einen nach dem Kriegsschauplatz zu entsendenden Am­bulanzwagen veranstaltet.

Wärme!" Kasseler (verwundert) Wärme? (Würmer.)" Fremder: ,

Gefangenaufseher an dieser Anstalt. Der Stationsassistenf in der Hess. Preuß. Eisenbahngemeinschaft Philipp Lorenz zu Darmstadt, wurde auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste in den Ruhestand versetzt, und ihm au8 diesem Anlaß das Silberne Kreuz des Verdienst­ordens Philipps des Großinütigen verliehen. Der Staiions- assistent in der Hess. Preuß. Eisenbahngemeinschaft Balthasar Schmidt zu Darmstadt, wurde auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen Dienste in den Ruhestand versetzt.

** Das Großh. RegierungSb latt Beilage Nr. 8 enthält: 1. Bekanntmachung, die Besetzung des Schiedsgerichts für Arbeiterversicherung in der Provinz Oberhessen betreffend. 2. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Etatsjahr 1904 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Kommunalbedurfniffe in den Gemeinden des Kreises Alzey Alzey im SteuerkommissariatSbczirk Alzey. 3. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Etatsjahr 1904 genehmigten Unilagen zur Bestreitung der Kommunalbedürfnisse in den Gemeinden des KreiseS Heppenheim. 4. Uebersicht der von Großherzog- lichcm Ministerium des Innern für das Etatsjahr 1904 ge­nehmigten Umlagen zur Bestreitung der Kommunalbedürfnisse in den zu den Steuerkommiffariatsbezirken Langen und Seligenstadt gehörenden Gemeinden des Kreises Offenbach. 5. Konkurrenzeröffnungen.

Schiedsgericht für Arbeitcrversicherung in der Provinz Oberhessen. Das Großh. Ministerium macht im Regierungsblatt bekannt, daß an Stelle des unter Ernennung zum Rat bei der Großh. Provinzialdirektion Rheinhessen nach Mainz versetzten Regierungsrats Dr. Heinrichs der Großh. Kreisamtmann Hechler in Gießen mit Wirkung vom 1. April d. Js. zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts für Arbcitervcrsicherung in der Provinz Oberheffen ernannt worden ist. Mit Wirkung vom gleichen Tage ist der Großh. Polizeiamt Herberg in Gießen zunt stellvertretenden Vor­sitzenden des genannten Schiedsgerichts bestellt worden.

** Einen teueren Spaß hat sich einer unserer Sarglieferanten gestattet, er bestellte nämlich schriftlich bei zwei seiner KoÜegen unter falschent Namen per Postkarte je einen Sarg, von denen der eine auch wirklich angefertigt wurde, um abgeliefert zu werden. Die Angelegenheit, welche die Empfänger der Bestellkarten nicht als Ulk auffaßten, wurde von diesen der Kriminalpolizei unterbreitet, welche den sonderbaren Spaßmacher auch ermittelte und durch Hand-

Karlamerrtarisches.

Berlin, 15. April. Die Abgg. Graf Oriola und Tr. P a a s ch c haben mit Unl erstützung der Nationalliberalen den früher gestellten Initiativantrag auf Revision der No­velle betreffend die Gründung und Verwaltung des Reichs- Jnvalidenfonds in eine Resolution umgcwandelt.

Ich sagte, eS \t\ bi :

Kerichtssaat.

() Marburg, 15. April. Wegen MajestäiSbill'^' g u n g , Bettelns und Land st reichen? stand heut* dn Jahre alte Kriegsvetcran Bellerscheid ans lUm mRw:t Wetzlar vor der Strafkammer. Der mit Hille eine? '!- in den Gerichtssaal hinfenbe Mann gab an, daß er v?dia erre^ unfähig sei, aber trotzdem nicht die geringste Unterftüfiuna en: Aus diesem Grunde habe er in Atedereisenhausen und ' wo man ihn beim Betteln abgefaßt habe, die beleidigenden n.? drücke gebraucht. AuS dem Vorstrafenregister ging hervor, m - Mann an seiner Lage doch viel Schuld trug, denn er - heute die 50. Strafe. Tas Gericht machte dem alten nneaer- daß man mit solchen Empfehlungen selbstredend nicht viel könne und verurteilte ihn zu 6 Monaten Vesängms Weisung an die Landespolizei. Der «fahrende Uhrmacher stein ans HeßlingShausen bei Hanau sammelte nm ,n burger Gegend Uhren und Brache zum Reparieren mio o , sie dann. Nebenbei verüble er noch 2 Zechprellereien, ra - schickte den schon vielfach vorbestraften Mann am a , Gefängnis. Ter ehemalige Gerichtsdiener Walil merkte im vorigen Jahre unter den amtlichen Wi' Zahlungsbefehle, die seine Person betrafen. Weil er oie e stücke nicht abgeliefert, sondern für sich behalten halte, n 6 Monaten Gefängnis verurteilt.

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Keer und Ilotte.

Berlin, 15. April. General der Infanterie z. D. v. Grolmann, der Gouverneur des Juvalidenhauses, ist heute vormittag im Jnvalidenhause, 72 Jahre alt, ge- st o r b e n.

Soeben erschien die Neueste Armee-Einteil­ung, vollständige Uebersicht und Unterkunftsliste des ge­samten deutschen Reichsheeres, der kaiserlichen Marine und oer ostasiatischen Besatzungsb> igade mit Angabe der Chefs (Inhaber), Koops-, Divisivns-, Brigade- nnd Regiments- Kommandeure, der Bezirks-Kommandos, der Truppen­übungsplätze, Schießplätze usw. Mit einem AnhangDie Kriegsartikel für das .Heer" und 3 Bnntdrucktafeln, ent­haltend die Namenszüge der Regimenter und besondere Schulter abzeichen. Bearbeitet nach amtlichen Quellen. 151. Ausgabe nach dem Stande vom 1. April 1904. Berlin, Richard Schröder (vorm. 'Sb. Dörings Erben). Preis 40 Pfg.

sehr heiß." Kasseler:Ach so, Sie meinen die I?" (Wärme)." (,3ugcnt.'i

Aus Stadt und Land.

Gießen, ltt. April 1904.

" Personalien. Ernannt wurde der Gefangenwärter

Provinzialarresthaus in Darmstadt Karl Beith zum

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(Inhalt ca. 1125 Gramm) und füllt die Würze dmm selbst n kleines, mit Würzesvarer versehenes Maggl'6"ü0)^

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* Euskirchen, 15. April. In Weilerswist ist flefu nachmittag zwischen 5 und 6 Uhr die 74 jährige a((cm;tehe^ Gustwirtin Gottlob ermordet und beraubt worb^ Die mutmaßlichen Mörder sind zwei fremde junge Leute v sich in verdächtiger Weise bemerkbar machten. Tie'^. erstickten ihr Opfer durch einen in den Mund gefleckten ' Die Leiche wurde in den Keller gebracht, wo sie gleich 6 Uhr von Nachbarn gefunden wurde. Die Polizei ist i Tätern auf der Spur.

* Straßburg, 15. April. Der Verfasser des Rom^ Aus einer kleinen Garnison", Leutnant Bilse, ist n-' Verbüßung seiner sechsmonatlichen Strafe aus dem bieii» Bezirksgcfängnis entlassen worden.

Petersburg, 15. April. Die gesamte Ausl^e de PetersburgLh Listok" wurde wegen eines darin enthalt ausführlichen Berichtes über das Attentat im Hoteld Nord polizeilich beschlagnahmt. Ueber die Perlons Attentäters kursieren hier die unwahrscheinlichsten Es heißt, er sei im Besitz einer ganzen Anzahl SBombr gewesen, welche am Tage der Einweihung des Tenfmai; Alexanders III. sowie bei der Ankunft der bei d?- Untergang des War jag Geretteten 93enrenb;.- finden sollten. Ebenso heißt es, daß viele Nihilisten« Mitschuldige des Attentats verhaftet worden seien. Bevölkerung verleiht ihrem Unwillen über das Attenw scharfen Ausdruck.

* Aus den Aufsatzheften verschiedener Kur-

Sport. ,

- Ter Start des am 17. Juni stattfmdenden rennens um den G o r d o n - B e n n ett - pr e t an der hillorischen S a a l b u r g. Das ffienne dort aus seinen Weg über Weilburg, Limburg. * yijti Homburg und zurück nach der Saalburg, un 1 < . Jedes Land unternimmt zuerst von seinen Netmung reime», da nur je 3 Wagen Beteiligung tilgen. -- _ . , . die Absperrungs- nnd EtcherheitSinaßregeln. ",irot^ einer sorgfältigen Prüfung und Ausbesserung " , räcbes und werden an verschiedenen Stellen, wo!!.- . . Mprt* mit einer neuen Staub niederhaltenden ütugrg Tribünen werden an günstig aeleaenen Punkten __~

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Die Mchrichl I mheinbaben t für eine Intel ' -in- Freizügi r nn

! «nommen. W . Hessen dicsnhass i zufügen, daß ott .von Hessen au gahl von Losen bisher in $rev6' folge der geplant' r fltW ruvl.A Kollekteure nicht i ein Kollekteur ei i eine Buße ' ir al 1 riskieren, st muk j und bei Wi derh i Wsahes nach P t Existenz aufö §v in den Unterhanb . zügigkeit zu en !' m Preußen und den sollten. Pr . Äuksprucl) von ff es war für31 i wäre, wenigstens

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Kandel und Verkehr. Uolksioirisch^

Die Kompagnie Lafcrme, Tabak- uPj? S'pi'VrL (roi< * Aktiengesellschaft in Dresden, verteilt wie

Russische Minenlegung.

In deutschen militärischen Kreisen herrscht eine Mein­ung darüber, daß nach dem neuen Verlust, der die russische Flotte betroffen, die Ueberlegenheit der japani­schen Marine besiegelt ist. Es steht nach den authen­tischen Meldungen fest, daß eine russische Mine das Panze r s ch i f f zerstört hat. Die ganze Art und Weise, wie die russischen Streuminen gelegt sind, wird als geradezu unbegreiflich technisch fehlerhaft bezeichnet. Anscheinend sei überhaupt nicht mit der naheliegenden Möglichkeit des Platzwechsels der Minen gerechnet worden. Sollten nun gar die genauen Pläne der Minenlegung mit Makarow untergega ngen sein, so würde die russi­sche Flotte sich selbst ein geschlossen haben!

Ein Brand im Kaiserpalast in Söul.

Im kaiserlichen Palast zu Söul brach am Abend des 14. April Feuer aus, das mehrere Stunden anhielt. Ter ganze Kaiser Palast wurde durch Feuer in der letzten Nacht in Asche gelegt. Alle Schätze und Juwelen sind verloren. Das Feuer entstand anscheinend durch überhitzte Oefeu. Der Kaiser rettete sich in ein steinernes, außerhalb der Palastmauer gelegenes Haus. Dort war nachmittags Empfang des diplomatischen Korps.

Der Kaiser empfing besonders den französischen Ge­schäftsträger, um ihn für das tapfere Verhalten der franzö­sischen Matrosen bei dem Löschen des F-euers zu danken.

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5>er Aufstand der Kereros.

Nach einem Telegramm aus Windhuk vom 15. April sind am 13. April in einem Gefecht bei Okatumba, worüber ein Gefechtsbericht noch nicht eingegan- ffen ist, gefallen: Hauptmann v. Bagenski, OVerleutnant Reis, Sergeant Heinrich, die Reiter Schwarz, Nicolai. .Hamer ttnd Krause vom Transport Puder, und Kriegsfreiwilliger Bönsch aus Reppersdorf bei Jauer; schwer verwundet: Leutnant Findeis, Gefreiter Bartels, Gefreiter Bunge, Reiter Rütters vom Transport Bagenski, Reiter Fritschka, Reiter Bagend, Reiter Stahl- b'erg, vom Trcnrsport Puder, und Reiter Steffen: leicht verwundet: Gefreiter Schober, Gefreiter Kaiser vom Transport Bagenski, Unteroffizier Bock, Reiter Rösch, vom Transport Puder, und Reiter Thierfelder. Okatumbü liegt zirka neun Kilometer südwestlich von Katjapia, wohin der feindliche rechte Flügel nach dem Gefecht bei Onganjira am 9. April seine» Rückzug genommen hatte. Hauptmann Bagenski war früher beim Dragoner-Regt. Nr. 22 zugeteilt dem Stabe des Oberst Dürr. Leutnant Findeis war früher Geint Feldartillerie-Negt. Nr. 57.

Ueber ein Vorspiel zum Hereroaufstand berichtet ein Brüef des inzwischen gefallenen Vi'efeldlvebels der Reserve Bernhard Wellsteiu, Farmer bei Gobabis, den derWetzlarer Anz." abdruckt. In diesem Brief heißt es:

Seit dem 15. Januar bin ich zu den Waffen ein­gezogen. Schon um die Mitte Dezember 1903 hörte man gerüchtweise von dem beabsichtigten Aufstand der Hereros! Mein Nachbar erschoß um diese Zeit auf seiner Farm zwei rebellische Hereros."

Das Koloninlamt, auf dessen Veranlassung in den Spandauer Militärwerkstätten Umfrage gehalten wurde nach Handwerkern, die auf mehrere Jahre nach Südwest­afrika zit gehen gewillt sind, hat jetzt endgiltig auf diesen Plan verzichtet, weil dadurch allzu große Kosten verursacht würdet:.

Der DampferFeldmarschall" mit Verstärkungen für Südwestasrika ist in Swakopmund eingetroffen.

Der Krieg zwischen Japan und Rußland.

Die letzten Seekämpfe bei Port Arthur.

Der offiziösenNuss. Telegr -Agentur" wird aus Port Arthur über den am 13. stattgehabten Seekamps noch folgen­des gemeldet: Um 6 Uhr morgens fand zwischen sieben Torpedobooten und japanischen Schiffen ein Kampf statt, der bis um 7 Uhr morgens dauerte. DerStratschny" wurde von drei Torpedobooten umringt und ging unter; vorher war der KreuzerBnjan" M Hilfe herausgekommen. Die feindlichen Torpedoboote zogen sich an fdie Vorhut ihres Geschwaders zurück. Um 8 Uhr ungefähr verließen die LinienschiffePetropawlowsk", ..Pobseda" undPere^ sojet", der KreuzerBaian", fünf Torpedoboote und der MinenkreuzerGaidamak" die Reede und nahmen Kurs auf das feindliche Geschwader. Dieses zog sich auf das Gros zurück, das bald in Stärke von 16 großen Schiffen in Sicht kam. Darauf ging unser Geschwader auf die Reede zurück und nahm Sck)lachtstellnng ein. Um 9V2 Uhr erfolgte die Explosion, dtirch die derPetropawlowsk" innerhalb zwei Minuten versank. Ueber die ZahlderGeretteten schwanken die Angaben zwischen 50 und 90. Auch der Pobjeda" wurde am Mittelteil beschädigt, worauf er im inneren Bassin vor Anker ging. Das japanische Ge­schwader blieb bis 3 Uhr nachmittags in Sicht, dann teilte es sich in zwei Abteilungen und verschwand am Horizonte. ES wehte während der ganzen Zeit eine starke Brise, die abends zu einem heftigen Sturme anwuchs .

Eine vollständige Totenliste von der Kata- kkrovhe desPetropawlowsk" fehlt in Petersburg noch, oa der Panzer in den letzten Tagen mehrere Offiziere und Mannschaften mit anderen Kriegsschiffen tauschte.

Es bestätigt sich leider, daß auch der berühmte Ma l e r Wassili Weretschagin bei dem Untergang desPetro- pawlowsk" den Tod gefunden hat.

Der Zar hat, als er die Nachricht von dem Untergänge desPetropawlowsk" erhielt, längere Zeit geweint. Beileidstelegramme sind von fast sämtlick)en Staatsober­häuptern der ganzen Welt eingelaufen.

Da8 Befinden des Großfürsten Eyrill.

Ein Telegramm des Statthalters Alexejew an den Zaren lautet: Alleruntertänigst melde ich Ew. Majestät: Am 14. April bombardierte die japanische Flotte in Stärke von 14 Schlachtschiffen, die in zwei Abteilungen geteilt waren, von 91/4 Uhr bis mittags abwechselnd von Liaoteschan aus Festung und Stadt Port Arthur. Der Feind gab 185 Schuß ab. Die Strandbatterien, sowie unser Ge­schwader, darunter das PanzerschiffPobjeda", erwiderten das Bombardement von ihren Ankerplätzen aus mit in­direkten Schüssen. Verwundet wurden fünf Manu der Garuison. Die Schiffe hatten weder Verluste noch Be­schädigungen. Von den Chinesen am Ufer wurden sieben getötet und drei verwundet.

Ein offizielles Telegramm vom 14. April des Generals Kuropatkin aus Liaujang an den Großfürsten Wladimir lautet: Soeben habe ich mich dem Großfürsten Cyrill, welcher durch Giottes Vorsehung gerettet ist, vorgestellt. Ich habe mich lange mit ihm unterhalten. Ihr Sohn erholt sich schnell von der überstandenen Erschütterung. GHniae Spuren von Brandwunden werden im Laufe einer Woche schnnTldeu. Er ist munterer Stimmung. Obwohl an den Füßen berletzt, empfing er mich stehend. Er kann sich ohne Hilfe fortbewegen. Nach einigen Tagen werden auch diese Verletzungen beseitigt sein.

Großfürst Cyrill sollte, wenn es nach seinem Wunsche gegangen wäre, vor kurzem das Kommando des ebenfalls gesunwneu TorpedobootesBeßtraschnij" übernehmen, aber Makarow bestand darauf, ihn in seiner unmittelbaren Nähe zu haben.

Großfürst Boris drahtet seinem Vater aus Liaojaug: Jckj höre, daß Cyrill im Moment der Explosion auf dem PanzerschiffPetropawlowsk" zur linken Seite der Kom­mandobrücke stürzte, auf den Händen auf Deck kroch, wo ihn eine Welle fortriß. Dann wurde er durch den Strudel tief ins Wasser gezogen, arbeitete sich durch eigene Kräfte empor und klammerte sich an den Kiel eines um geschlagenen Kutters, bis er nach 10 Minuten von einem Torpedoboote gerettet wurde. Adjutant und Diener sind um»

. Das unablässige r nahmen, die ringern dürste b Haupt ziemlich vr : mannigfache M ltz eine anständsi sichere Summ« abhangigkeit bei S i Stotterte- mtb Mei 1 »u gute timt. Dr -! öer Stotterte ganz t iiiLtiimma eine» weil mttu fitz weite -chdditzung bed ' imtnS hinweafetz >' -«er bernssnchig, t gelassen Zukunft 1 chau nicht nur ei 1 ondern auch, wie ' kpung der Kölle ll.^und Offizieren im lVL..(L. empfind "f'nrNche Trucke Muftrie; für eh- :SJW< kinrichti Mttette gcr-dezu

°b Sein «ujKe Mejenigen bl , H tobt niet :Ulrt aeger darf ober a io ba® Hrtnarf) bereits übet senden, Borsorge ^mrt'chaftlicher

schrrstenvergleich zum Geständnis brachte. Dem nun demnächst vor Gericht klar gemacht Urkundenfälschung ist. - Es ist das Gttchi^L' m- ähnlrcher sonderbarer Spaßmacher, daß man ihre T Scherze entdeckt und sie selbst den Schaden tränen

w. Wieseck, 1.5. April. Infolge be« Großh. Ministeriums, daß in Hessen auch Stz

tische Religiousle hrer für die Folge riftisch vorgebildete Lehrer tätig sein dürfen, fiabpn lsraelttrschen Gemeinden von Wieseck, Eroßen-Lind^ n '' gestern, Langgöns, Holzheim, Grüningen und 9Böt,pVel Steinbach zusammengeschlossen, um für sich : einen Wander-Religionslehrer, mit dem Sitze in <3 probeweise anzustellen. Bewährt sich diese Cinrichwn ist eine feste Anstellung des Lehrers gevlant ä' andern oberhessischen Bezirken sind bereits solche G-m.- u Vereinigungen zum Zwecke der Regelung der lehrerfrage entstanden und noch in der Entstehung^

)( Gonterskirchen 15 April. Bürqerme s, Jochem, der wegen Krankheit gegenwärtig durch geordneten Lind verttetcn wird, geoenkt fein Ann dem-,'' niederzulegen. Lehrer Blank, welcher eb niallS erfran t: wird durch zwei KoUegen aus Laubach vor treten n