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Nr. 38 ErfteS Blatt.
154. Jahrgang
Montag 15. Februar 1304
Erscheint tSglich außer Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener KamiUen- blStter viermal in der
Woche beigelegt.
Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Unwers^Buch-u.Vtein- druekeret. 9t Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei:
Schulstraße 7.
Adresse für Depeschen: Eluzeiger Gießen.
Kernsprechanschluß Nr. bl.
ZTrajF d © mEtWbPs'viertel.
GichencrAnMer
M General-Anzeiger v Verantwortlich für
v den polit. und allgern.
Amts- und Anzeigeblatt ftr den Kreis Gießen MZZ
V -ir ’ ** zeigenteil: Hans Beck.
Dringt
ttmefce wssimt-
ttch geringere Dumme handeln durfte.
Dem Ausschuß erstheint etz hiernach untunlich, über den Rahmen der Forderung hincmszugehen, mtb er beantragt: \ Bewilligung der eingestellten 105000 Mk.; 2. die Großh.
per Krieg zwischen Japan »vd Rußland.
Dom Kriegsschauplatz.
Der Pariser ,Figaro ‘ veröffenllicht ein Telegramm, roo- nach ein japanisches Geschwader mit einem Transport Truppen, nach Korea bestimmt, von dem rusfischen Geschwader überrumpelt worden sei. 7000 Japaner sollen ertrunken oder getötet worden fein. Anderen Informationen zufolge sollen sogar 14000 Japaner hierbei den Tod gefunden haben. Dieser Bericht ist zwar kein amtlicher, wird aber von dem amerikanischen Konsul bestätigt.
Der ,New-Pork Herald* veröffenllicht folgendes Telegramm seine« Petersburger Korrespondenten: Ich habe ein Telegramm Alexejew« in Händen gehabt, welches heute eingetroffen ist und im Besitze des Generalstabs ist. Hiernach haben sich die Japaner nach der Schlacht am 8. ds. nach Verlust von drei Kriegsschiffen und elf Torpedst- booten zurückgezogen. Am folgenden Tage haben die Küstenbatterien von Port Arthur fünf japanische Kriegsschiffe und neun Torpedoboote außer Gefecht gesetzt. Die Japaner zogen sich in trauriger Verfassung nach Wei-hai-wei zurück.
Nach einer der japanischen Gesandtschaft zugegangenen Depesche gelang eS den Japanern deshalb vor Port Arthur am 8. Februar drei russische Kriegsschiffe außer Gefecht zu setzen, well der größte Teil der russischen Offiziere einer Zirkusvorstellung in Port Arthur beiwohnte.
Bei der Beschießung Port Arthur« am Dienstag nachmittag hatten bw Russen 16 Tote und 85 Ber- wun^r ete.
—Nach Petersburg« Telegrammen eines Prag« Blattes geftflg es zwei russischen Kriegsschiffen, die jc^Flische TernirungSlinie bei Port Arthur zu durchbrechen und auf hohe See zu gelangen.
Der französische Marine-Attachee to Peking telegraphierte an daS Paris« Marine-Ministerium, daß an den Ufern deS koreanischen GrenzfluffeS Yalu zwischen rusfischen und japanischen Truppenabteilungen ein Vorpostengefecht stattgefunden hat, wobei achtzig Japaner abgeschnitten und gefangen wurden.
AuS Tientsin wird telegraphiert, nach Berichten aus Tschinwangtao hörte man dort von d« See her Kanonendonner, woraus auf em neue« Seegefecht im Golf beschlossen wird.
Statthalt« Alexejew mdbet dem Zaren in einem Telegramm aus Port Arthur vom 14. Februar, eS seien ihm Nachrichten üb« Versuche zugegangen, die Lele arap Heu» posten an d« ostchinesischen Bahn und einen Pfeiler an der Sungaribrücke zu sprengen. Die Versuche seien rechtzeitig bemerkt und vereitelt worden. Dl- Eisenbahn wird stark bewacht. ,xie, . _ .
Als die beiden russischen Kriegsschiffe im Kampf bei Tschemulpo einen zweiten Ausfall machten, dampften sie, während die Musikkapellen die Nationalhymne spielten, gerade auf die japanische Flotte lo«. Dre tapfere Haltung angesichts d« sich« drohenden Vemichtung wurde von den auf d« Reede liegenden frrmdländlschen Schiffen mit lautem Beifall ausgenommen.
Zu einem Fest beim japanischen Kaiser in Tokio am 13. d. MtS. waren nur zwei Europäer eingeladen, darunter ein Deutscher Dr. B-eltz. Nach emem De- sandtschaftsbericht sind sieben russische Schiffe bei Port Arthur gesunken. DaS Marinemmisterium beobachtet noch Stillschweigen. Admiral Togo lobt die besonnene Haltung der Japan«. Bei d« Abreise deS russischen Gesandten, Baron Rosen, die am S. dS. abend« erfolgte, waren zahlreiche Japan«, sowie alle Mttglieder d« Gesandtschaft zugegen.
Der deutsche Kreuzer.Hansa" ist mit dem zweiten Admiral des Kreuz«geschwad«S, Kontreadrniral v. Holtz e n- dorff an Bord, am 12. Februar in Port Arthur em- aetroffen und an demselben Tage mit den deutschen Frauen und Kindern und bet deutschen Post nach Tsingtau in See gegangen.
Der englische Kapitän Gray, d« unter englischer Flagge mit einem Transport Chinesen au8 Port Arthur in Weihaiwei angelangt ist, berichtet, daß, als « mit fernem Schiff am 9. d. MtS. mit einem russischen Erlaubnisschein Port Arthur verlassen wollte, n von dem russischen Wachtschisf Feuer erhielt und fünf Chinesen verwundet wurden. Er begab sich hierauf an Bord des Wacht- schiffes und erhielt erst die Erlaubnis, seine Reise fortzusetzen, nachdem er schriftlich versprochen, hatte, nicht« von dem Vor- kommniS zu verlautbaren. Dee Russen bedauerten den Zwischenfall lebhaft.
Aonr mueu yesstscheu Stat v.
Schluß.
Zentralstelle fite die Gewerbe.
Beabsichtigt ist, den Vorsitzenden der Zentral
stelle im Gehalte mit den Direktoren an den Gymnasien gleichzustellen mit einem Gehalt von 5800 bis 6600 Mk. gegen den seitherigen Höchstgehalt von 6300 Mk.
Russische Stimmungen tmb Vorkehrungen.
Die bisher von dem fernen Osten in Petersburg etn- »etaufenen Privat-Nachrichten sind, wie uns geschrieben wird, nicht dazu angetan, besondere Hoffnungen am d« wehere Aktion der ruffischen Marine zu setzen. Die ffch täglich mebrendenVerluste erwecken m Fachkreisen Bedenken und kaffen besürchteu, daß Leitung und D.spon.erung tn Port Arthur mangelhaft gewesm smd. Fachkreise be.
Landgerichte und Amtsgerichte.
Bei Besprechung dieses Titels wurde von mehreren Seiten dem Bedauern darüber Ausdruck gegeben, daß o häufig die auf die Tätigkeit der Gerichte angewiesenen Personen: Parteien, Parteivertreter, Zeugen, Sachvev- kündige bei dem Verkehr mti den Gerichten große Zeitverluste erleiden durch unnützes übermäßiges Warten. Neben dem materiellen Schladen, der hierdurch ür die Beteiligten entsteht und nicht selten ganz außer Verhältnis steht zum Werte der verhandelten Sache, erwächst hierdurch auch den Gerichten eine Einbuße an Ansehen und entwickelt sich leider eine wachsende Abneigung des Publikums gegen den Verkehr mit den Gerichten. Die Regierung erklärte, sie ver- chließe sich nicht den hieraus erwachsenden Bedenken. Es eien bereits vor Jahren Berichte der Landgerichte eingezogen worden zur Erörterung einer Abhilfe. Mehrfach sei hierbei empfohlen worden, alle Termine auf dieselbe Stunde anzusetzen, wodurch das Gericht gegen unerwünschte Pausert einer Tätigkeit gesichert und auch eine Verständigung mit >en Beteiligten über die Reihenfolge der Verhandlungen erleichtert sei. Andere seien der Meinung, man solle die Termine auf verschiedene Stunden nach der mutmaßlichen Dauer der einzelnen Verhandlung bestimmen; bei Bersch' nung dieser mutmaßlichen Dauer seien aber Fehler und damit wieder unerwartete Termiiihäusungen oder Arbeitslücken für den Richter unvermeidlich.
Die Regierung vermag ein durchschlagendes Mittel bet Abhilfe gegen unnütze Zeitverluste beim Verkehr mit den Gerichten nicht anzugeben, und auch der Ausschuß muß sich damit begnügen, seinerseits auf die Sache hingewiesen zu haben utu) bet Hoffnung Ausdruck zu geben, daß wachsende Einsicht und Geschäftsgewandtheitder Richter und die verständige Mithilfe aller am Gerichtsverkehr Beteiligten immer mehr zu einer förderlichen und zeitsparenden Rechtspflege führen möge, damit der Gegensatz zwischen der gerichtlichen Arbeit und der Prompthett der Sacherledigung, wie der moderne Verkehr sie im übrigen Geschäftsleben erfordert und auch erzielt hat, nicht allzusehr sei. ES darf erwartet werden, daß unter den Gesichtspunkten, nach denen man die Tüchtigkeit eines Richters bemißt, eine immer größere Beachtung finden werde feine Fähigkeit, allen am Rechtsgange Beteiligten die denkbar geringsten Opfer an Zeit zuzumuten.
AllSleihnngen und Staatsschuld.
Die eigentliche Staatsschuld ist 326 635 551,33 Mk. und erfordert für Verzinsung 10 489107,87 Mk., während die Jsenburgische Schuld einen Vermögenserwerb bedeutet und die Landeskreditkasseschuld und die Staatsrentenschuld sich feCbft verzinsen, also nicht als eigentliche Schuld zu be- ttachten sind.
Die Hauptstaatskasse besitzt ein zinstragend angelegte« Vermögen von 8879 563,20 Mk. (einschließlich 4 000000 m Aktien der Landeshypothekenbank) und 5000000 M. Betriebskapital.
Die Einnahme der Hauptstaatskasse ist um 246 410 Mk. geringer wie für 1903 angeseht, da weniger flüssige Kapitalien vorhanden sind, aus welchen Zinsen zu erwarten sind.
Eine wirkliche Kapitalaufnahme für die im Vermögensteil vorgesehenen Ausgaben ist für dieses Jahr nicht beabsichtigt.
Der Ausschuß beantragt: 1. in Einnahme 1232 442,87 Mark, in Ausgabe 12168979,37 Mk. zu bewilligen.
Die Gesamtkosten der Erweiterung des Bahnhofes Hungen betragen 483 000 Mk. einschließlich der Gelände- erwerbskosten in Höhe von 67 20u Mk., die bereits im vorigen Jahre bewilligt wurden. Von den verbleibenden eigentlichen Baukosten im Betrage von 416 000 Mk. werden als erste Rate 100 000 Mk. angefordert. Die Bewilligung der geforderten 100 000 Mk. wird beantragt.
Präparanden Anstalt in Lich.
Der Ausschuß beantragt die geforderte Summe von 5800 Mk. zu genehmigen.
Neubau eines Museums in Darmstadt.
Auf Anfrage erlläri die Großh. Regierung, daß im Jahre 1906 das Museum fertig und bezogen sein werde. Der Ausschuß beantragt: den als 3. Rate der Gesamtbewilligung für innere Einrichtung von 905320 Mk. geforderten Betrag von 168000 Mk. in Ausgabe zu bewilligen und der beantragten Kreditübertragung zuzustimmen.
Kunststraßenwefeu.
Bereits tot vorjährigen Budget wurde durch den Aus* schuß bar auf hin gewiesen, daß die hier vorgesehenen Mittel voraussichtlich unzulänglich seien, um ein gerechtes System bei unseren Straßenbauten zu bewirken. Um nun den mute maßltchen Kostenaufwand für die etwa in den nächsten 15 Jahren zu erbauenden bringlid)en Dtratzenverb mdungen seststellen zu können, wurde die Großh. Regierung ersucht, Erhebungen hinüber anzustellen. Diesem Ersuchen wurde . in dankenswerter Weise entsprochen. Das gesammelte Ma- . teriat konnte jedoch dem Ausschuß bei dies« Budgetbsratung - noch nicht als Grundlage dienen, da eilte genauere Prüfung desselben nötig ist. Jedenfalls fcxwn ams bett Wtetlungen ’ über die ungefähre Höhe der noch erforderlichen Baukosten, die
Sr Starkenburg zn 4 445 730 Mk. c Oberhessen 3» 4045070 > r Rheinhessen W 2 268 750 ^ tot ganzen 8n 10 744 5&Ö Mk.
angegeben finb, jetzt schon gefolgert werden, daß Sei «Wer
trachten den Statthalt« Admiral Alexejew nicht al« den Mann, die Geschicke tm fernen Osten in diesen schwierigen Zetten fachgemäß zu letten. Die Ernennung Alexejew« zum Ob«kornmandi«enden d« Land- und Seetruppen auf dem Kriegsschauplätze wurde mit gemischten Gefühlen begrüßt. Admiral Skrydlow befürwortete bei der Zarin» mutter die Ernennung beS Kriegsministers Kuropat- , kin üb« die Landtruppen, worauf sie erwiderte, e§ fei bereits zu spät, da Alexejew ernannt worden sei. Am Zarenhofe, so heißt efl in einem Privatbriefe weit«, herrscht ob : d« trüben Kriegsnachrichten große Niedergeschlagen- 1 h eit. Auf Wunsch deS Zaren begibt sich jetzt auch der Chef 1 deS Marinestabes, Kontreadrniral RodschestwenSky, einer der tüchtigsten Kommandeure zur See, so schnell wie möglich nach dem Kriegsschauplatz, dürfte aber erst in ca. drei Wochen dort eintreffen. Admiral RodschestwenSky zeichnete sich während d« Flottenrevue bei Reval anläßlich der Anwesenhett Kaiser WllhelmS besonders aus und «hielt einen hohen Orden. Auch Admiral Skrydlow, der vorläufig noch das Kommando d« Schwarzen Meer-Flotte in Sebastopol beibehält, wird wahrscheinlich ebenfalls bald nach Ostafien abreifen. Die russischen RegierungS- wie Militärkreise betonen die taktvolle, freundschaftliche Haltung Deutschland« in dem gegenwärtigen Konflikt. Keine Nation ist augenblicklich in Rußland so populär wie Deutschland.
Während deS ganzen SamStagS hielten in allen Straßen Petersburg« die patriotischen Demonstrationen an. Freiwillige durchzogen, von Tausenden von Menschen und Schuljugend begleitet, meist mit MufikkorpS an der Spitze unt« den Klängen d« Nationalhymne, Gesang und Hurrarufen die Stadt. Wo sie erschienen, stockte jeder Verkehr, und alles machte der Prozesston ehrerbietig Platz. Vor allem vor dem Palais der fianzöstschen Botschaft nahmen die De- monstrattonen einen enthusiastischen Charakter an. Durch die Polizei wurden mehrere Versuche einer feindlich en Denronstrati on gegen die englische Botschaft verhindert. Nachts erfolgte die Abreife mehrerer Bataillone aus jedem d« Garderegimenter nach Moskau, denen begeistertes Geleit gegeben wurde.
Behufs Verstärkung der Flotte in Ostasien «hielten die m Kronstadt befindlichen Schlachtschiffe Imperator Alexander II, Navarin, Siffoj, Velikiy, Imperator Alexander III, der große Kreuzer Panujat Azowa, 4 kleinere Kreuzer und Torpedo- jäg«, zusammen b große, 4 kleinere und 4 weitere Fahrzeuge den Befehl zur Ausrüstung, um in längstens 4 Wochen in See zu gehen.
Das London« Blatt »Daily Graphic* sieht als Ergebnis des Kriege« eine beträchtliche Wiederannäherung Rußlands an Deutschland und tm Anschluß daran eine völlige Neugruppierung der Großmächte voraus. Nur große Toren könnten Deutschland tadeln, wenn eS sich die Gelegenhett zunutze mache, daS Risiko eines Zweifronten, kriege« zu verringern. Auf diese Weise wird Japans Vor- gehen den Anstoß zu ein« Erneuerung des Dreikais er - bund e« als Gegengewicht zu dem kürzlichen Zusammenschluß d« drei großen liberalen Mächte deS Westens bilden.
Einem Privatbriefe zufolge hat die russische KriegSver- waltung eine Anzahl slavischer Artillerieoffiziere deS österreichisch-ungarischen Heere« zum Eintritt in daS russische Heer eingeladen. Daraufhin hätten sich 80 Offiziere, zumeist Czechen, darunt« zwei Obersten gemeldet. Die Offiziere suchen jetzt die Entlastung auS dem HeereLv«bande nach.
Graf LamSdorff erklärte dem bulgarischen Derireter in Petersburg, Rußland werde trotz deS asiatischen Engagements energisch auf Durchführung deS Reformprogrammes für Mazedonien bringen.
Im AnSlande.
Tas französische Rote Kreuz hat zur ltot«- stühung und Verpflegung der Verwundeten im japanisch- ruffischen Kriege 250 000 Francs bewilligt. __
Huptmann Batttne, von der englischen Kriegsakademie und früher von der indischen Grenzarmee, teilte mit, daß mit Rücksicht auf die Operationen im fernen Osten aller Urlaub der Offiziere der britischen Armee in Indien aufgehoben worden sei. — Auch in der britischen Flotte werden Vorbereitungen für alle Eventualitäten anscheinend getroffen. Tie Mcrrtne- offiziere der Reserve erhielten Befehl, sich bereit zu halten, und eS sollen Probemobilmachungen vorgenommen werden.
IN Liverpool wurde jüngst ein Mensch wegen Dynamitschmuggels verhaftet, welcher sich als Oester-
1 reicher audgab. Man glaubt indes dort, daß der Vev- , haftete ein japanischer Spion ist, welcher beauftragt ; war, «yend ein Kriegsschiff in di«Lust M sprengen, , oder eine russische Eiseno ahn zu zerftoren.


