Ausgabe 
14.11.1904 Viertes Blatt
 
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Stadtverordneten

8822

Zilstizrat Dr. Guistcisch, Theodor Haubach, fimnnierjimot Heichelheim, H. E. Jughardt, Jean Kirch, Ed. Krumm, Carl Loos, Louis Petri II., Wilh. Wallenfels, Hermann Eichenauer,

Martin Dörr, ZMttmißcr Dr. Hari Ebal, Bidlisthkkr August Faber, Slaöfjttorliiitf« Max Friedberger, Sonjmm August Gabriel, MM Mist«* Dr. Gutfleisch, gtoMotrorbnrtcr MediziNlllii Dr. Säaberkorn, ftrcisnrjt Theodor Hambach, AMkmimtn fionutijitotai Heichelheim, Zt0timrdic!n H. E. Jughardt, AÄtvknrNktn Jean Kirch, efaitürerietitr Eduard Krumm, ttoMucrarimckr

Karl Doos, LtÄmBueter

Louis Fetri 21., Wtimrdietn Georg Simon, »animiirt, AidkHklißr

99

FUrikut

Wilhelm Wallenfels, TtMmndnkter.

Jie vm der erstell Kürzer- imi) WSHIerversziiillllllnz eiWefthte lUßhUioinmiffion.

Max Friedberger, Kaiifimm

Med.-Rat Dr. Habcrkorn, Kreisarzt Friedrich Habenicht, Kaasmaaa, Friedr. Helm, Keiahändler

Dr. Wimmenauer, NalverWtzrMar.

Wir empfehlen hiermit unseren Wählern in erster Linie die Wiederwahl >er - seitherigen Stadtverordneten, die ausnahmslos ihre Pflicht int weitesten Maße erfüllt haben, und denen man durch ihre Wiederwahl den Dank und die Anerkennung der Einwohnerschaft bekunden soll. Im klebrigen schlagen wir Männer aus den verschiedensten Berufszweigen und Bezirken der Stadt vor, von denen wir überzeugt sind, und die durch ihr seitheriges Wirken Gewähr dafür ictcn, daß sie auf Grund ihrer Erfahrungen und ihres Wissens mit Eifer und Pflichttreue ihres Amtes ivalten werden.

Wenn es uns auch nicht gelungen sein wird, alle Wünsche der einzelnen Bürgcrkreise zu befriedigen, so bitten wir doch solche vielleicht wohlberechtigte Einzelwüusche zurücktrcten zu lassen und mit aller Entschiedenheit für die Wahl der genannten Herren einzutreten, damit eine das Gemeinwohl schädigende Stimmenzersplittemng vermieden lvird. v«zu

N smstmigk Verein. Der nstionMbmie Verein.

Am Dienstag, dem 15. November, von vormittags 11 bis 7 Uhr abends finden die Ergänzungswahlcn zur Stadtverordnetenversammlung statt. Bon 30 Mitgliedern des Stadtvorstandcs sind 16, also über die Hälfte neu zu wählen.

Mitbürger! Bevor Ihr zur Wahl geht, prüft und wägt die Euch ft zahlreich vorgeschlageucn Kandidaten. Partei-, Konfessions-, Bezirks- und Berufs- Interessen haben zurückzutreten, wenn cs gilt, das Wohl unserer lieben Vater­stadt zu wahren und zu fördern. Fortgesetzt wachsen die Aufgaben der deutschen Städte, und ein heftiger Wettbewerb ist unter denselben entbrannt. Auch unsere Stadt hat in der nächsten Zeit große Aufgaben zu erfüllen, und gilt cs, Männer zu wählen, die bei weitem Blick doch die nötige Sparsamkeit üben, alle über- flüssigen Ausgaben vermeiden, nicht aber in der Verweigerung des Notwendigen der Entwicklung unserer aufstrebenden Stadt hindernd in den Weg treten.

In unseren zahlreich besuchten Generalversammlungen wurden nachstehende Herren mit sehr großer Majorität als Kandidaten bezeichnet:

Carl Aug. Faber, Stolotmimtkr

Mitbürger!

aller Stände und Parteien!

Die von der ersten allgemeinen Gießener Bürgerversammlung imLöwen* berufene Wahlkommission hat sich gemeinsam mit den geladenen Vertretern der namhaftesten wirt­schaftlichen und Standesvereinigungen der Stadt in gründlicher Arbeit ihrer Aufgabe ent­ledigt. Sie ist bemüht gewesen, aus allen Ständen der Bevölkerung, unbekümmert um die Parteistellung, solche Männer herauszulesen, denen die Wählerschaft das Zutrauen ent­gegenbringen darf, daß sie das wichtige Amt des Stadtverordneten mit dem erforderlichen Vflichtgefühle, mit Selbstlosigkeit und sozialer Wärme bekleideil werden.

Die Kommission glaubt in cindringenden Besprechungen mit den Vertretern jener Wirtschafts- und Berufsgruppen eine geeignete Grundlage gefunden zu haben für ein ein» trächtiges Zusammengehen der gesamten Bürgerschaft, sofern diese sich bewußt geblieben ist, daß Sonderinteressen wohl zu berücksichtigen, aber dem Wohle des Ganzen in verständiger Mäßigung einzuordnen sind. Sie fordert in solcher Erwägung die Mitbürger auf, unter Vermeidung nutzloser Stuumenzersplitterung, die nur den unvernünftigen Zufall zum Herrscher machen würde, ihre Stimmen auf die unten genannten Herren zu vereinigen.

Es sind dies:

Zur Beachtung!

Um Verwechslungen zu vermeiden die Erklärung, daß mit dem vorgeschlagenen Stadtverordneten-Kandidat Georg Simon, Muht

Grabeustraste der Sohn des verstorbenen Stadtverordneter; Simon gemeint ist. 8323

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Morgen

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Abends: Metzelsnppe. Berrüudigttug des Wahlresultats.

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