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14.7.1904 Erstes Blatt
 
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Ausland

an*

man

Der Großherzog von Vaden ober ViSmarck.

Ent-

Minute

T*e R

dänischen Rexer- und dos englischen Halle-Gewehres fest- zustellen. Die Prüfungen werden eine Woche dauern. In Schnellfcuerurig und Genauigkeit erwicS sich gestern das Hallcxtewebr überlegen. Es wurden 20 Schüsse in der

9Iirf der Linie Da-I dem ualionaleu Gedanken in den Gemütern der Bewohner unserer

----r। Das ist die Der­

ben Arrlrag D'a^uer inKb Dr. v. Da-tzter geschritten, jetzt namcntlkh darüber ab-uMmmen, ab üter den Wahla-ntvag ltrmrerrllich abzusümmem sei. Da zu dieser .tfonftatieruiw 78 Stimmen notwendig sind, aber nur ;>9 auf Ja, i>6 jedoch auf Nein lauteten, so sind die Anträge Dr. Hammcrschmidt und Andrvae bezüglich der Einführung bcv proportionalen Walflsystems u«d b^K* Beratung troch, in dieser Session gefallen. ,

r" waren der beut-

Der Landtagsabg. Commerz i en rat Herders ist heute in Iserlohn einem Schlaganfall erlegen.

- Bei der heute in Aurich stattgehabten Ersatzwahl zum preuß. Abgeordnetenhanse wurde Konfistorialpäsibertt I d e r h o s f (grff.) mit 184 von 293 abgegebenen Stimmen

mit' voller Wucht äußert.

___Jjfrrtx? te große ' bar auf legen, b* x*w chru «abhängige Presse im Reiche aus- ocx flew verlolqe n pMrt eine vor-

»Iw gwuiri iyitn*erfir, ter an tkr^f mi> sachkichkS

eAfi5 tzlaM NN- Land.

Gießen, den 14. Juli 1904.

- Personalien. S. K. H. der Großhcrzog haben den GerichtSasieffor Dr. Ernst Mayer in Mainz zum Staats­anwalt bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen er­nannt. Entlassen wurde am 13. Juli d. IS. der Re­gistrator bei dem Amtsgericht Darmstadt I Ludwig Rühl aus seinem Amte.

- Polizeibericht. Gestern nachmittag 4 Uhr ging in der oberen Franksurterstraße ein Pferd mit dem Wagen durch, wurde aber an der Wilhelmstraße von einem Herrn angehaltcn. Beschädigt wurde nur der Wagen.

gener in Wieseck. Heute nacht um/< nach 3 Uhr entstand im Wohnhause deß Martin Dörr in der sogen. ,Ecte' am Ende deS Dorfes auß nicht näher aufgeklärter Ursache Feuer. Als die ersten Feuerrufe ertönten und sofort gestürmt wurde, stand das HauS schon in hellen Flamnnm. Bald griff das Feuer auch über auf das Wohnhaus und die Scheune der Phil. Düringer III. Wwe. und ferner auf daß HauS der Phil. Rau Wwe. mit Scheune und Stallung. Um 5 Uhr standen diese drei Wohnhäuser mit Scheunen und Stallungen', ein großes Gebiet, voll­ständig in Flammen. Auch Scheune und Stall der Witwe Balth. Seiler wurden eingeäschert. Die Wiesecker Feuerwehr, die zuerst auf der Brandstelle tätig war, konnte nur mit Regenwasser Löschversuche machen und die Folge war, daß die beiden Feuerspritzen sich bald mit Sand verstopften. Zu­nächst wurde da« Stallgebäude der Wwe. Balth. Seiler ab* gerissen, um die Weiterverbreitung des Feuers nach dieser Richtung zu verhindern. Um 4 Uhr war die Gießener Feuerwehr alarmiert, indessen auf Veranlassung eines Feuer­melder aus Wicseck wieder abbestellt worden. Später, als der Brand gefährliche Dimensionen annahm, wurde sie wieder veranlaßt, bei den Löschungen zu helfen. Auch die Feuer­wehren aus Alten-Buseck, Trohe und Rödgen wurden alarmiert, wieder abbestellt und dann doch zu Hilfe gerufen. Daraus wurde dann das Feuer auf seinen Herd beschränkt, wobei Kreisfeuerwehrinspektor LooS au6 Gießen die Leitung übernahm. Die Entstehungsursache ist nicht bekannt; man ver­mutet jedoch Brandstiftung. Die Familie Dörr lag im Schlafe, als die Fvau zuerst wach wurde und daß Geräusch des Feuers hörte. AIS man nachsah, brannte cS im oberen Stockwerk, wo in einer Stube 3 Kinder schlafen. Die Kammer, in der das Feuer entstand, war mit der Schlafstube der Kinder nicht durch eine Türe verbunden. Die Kinder wurden gerettet, und Menschen nahmen keinen Sck;aden. Dagegen brannten die .Häuser und die mit Heu gefüllten Scheunen unheimlich schnell. DerSchaden wird etwa IbOOOMk. betragen. Die Geschädigten sind alle versichert. Der Andrang der Zuschauer war nicht sehr groß, und die Absperrung durch Gendarmerie war leicht durchzuführen. Von Gießen waren nur wenige Herren anwesend. Eigentümlich war eS anzusehen, ate znnjchen

ieKtrititäter zu Schulden kommen lassen, und man enäbttl Der gestrigen Abend täfel auf der ^Hohcnz über ihn zahl »eiche S ka nb a l ge schr chte «. I ter norwegische Komp onist Gr ie g xrrib F

I sehe Konsul Mohr und Frau ufto. gclabm. Bei prachtvollem g ball Wetter umgab die Bevölkerung der Stadt in hunderten itär- von Booten die ^Hoherizollern" unb ergötzte sich an den

, 13 Juli. In der Abgeordnetenkammer wurde heute nachmittag die Entscheidung üb'er das Wahlgesetz getroffen Es wurde zur Abstimmung über

Hafen bereitet worden sei.

Vlissingen, 13. Juli. Zur Bewillkommnung es deutschen Geschwaders traf heute abend der

iSSe der rassische Generalleutnant Ssacimrow dem General- fiate v<nn 12. Jul, meldet, errichtete der Feind am 10. Juli auf den Höhen mnfdvn der Eisenbahnlinie und der Fahrstraße Kartscterr-Taschitschiao Feldbefestigungen. Feindliche Vorvostrn-Ab- tetlnnoen stan>-n. wie Rekocmoszierungen in der Nacht auf den 11 Juli ergaben, von Maolingou bis Sangoischi, acht Werst von Kaitscho«. und dis zur Esienbahu. Als eine russische Ausklär- ungsadtrilung bei Tagesanbruch bei SairschiUpu erfebint, nhint; ijch Ne ämidl'chen Borvosten von Maolingou nach Schrmulinsv »rück. Die Erterrbriten auf den beniuhbartnx Hoven wurden nngestellt Am Ttargen des 11. Juli unternahmen zwei iapaniscte Essadrons eine Rekognoszierung im Westen von der Eisenbalm- ItHie. «Segnt 9 Uhr eröffnete eine iapanische Komvaome im Norden von Iaolindsa ba5 Feuer auf die rMsche Feldwache, die doS Dori beseht dielt. Als die Rusien Verstürknmien er- hjelLrn. zogen sich die Japaner zurück. Auf russischer Seite wnr- den zwei Schützen verwundet. Eine feindliche Abteilung in Stärke oou einem Bataillon und drei Eskadrons wurde bei Saodsiatun (12 Werst nordöstlich von Kaitsckou^ gesehen. Aus t<r Lime Ssiuian-Taschitschiao befinden sich Abteilungen der iapa* lösche, Borbut im Tale des Nantahe von Judiatiu (14 Werst östlich von Kuitschou bis Panschipsusa (sechs Werst süterch von Tschtadragou. Bon Siahotan ^30 Werst südöstlich von Taschrt- schiao' und von den schwarzen Bergen rückte der Feind bis zum Morgen des 11. Juli nicht vor Am 10. Juli wurde bemerkt, deß der Gegner Griwützschanzen bei Giaokusä>an unb auf den Höven bet Eheju auhparf. In der Nmgrgend t?cnj5 s e mag i n , acht Werst vor dem Pebunlinvaß, auf der großen Straße efimnt-

" Nische Streiswache ein

Urteil fällen unb geeignet sind, über die Stimmung der Bevölkerung eines arösirren Bezirks die fcttvnben Stellen in Berlin ^utTcffenv zu unterrichten. Das wird ost sehr risttzlich fein, äu erfahren, wie fern von Berlin die Dinge angesehen werden. Auf Reisen erblicken Minister und andere hohe Beamte die Welt im Festsckrmuck, alles vranat in eitel Mücksoligkeit, Leute mit Klagen oder Wünschen auf bem Herzen kommen sck)wer In*ran an den gefeierten Gast. Also, diesÄtittcl zur Information" darf lricht besonders hoch eingesckzätzt werden. ES ist wichtiger, baß sich die Herren von ber Regierung sell>st Kenntnis verschaffen von her Wirkung chrer Politik. Der einfachste .Weg ist daS Zeituirgssttrdium. Rur sollten aber einmal andere Stimmen gehört werden^ als diejenigen, die aus alter Ue.berlieferung zu hören gewohirt ist.

Lovdv«. U. Helt Cfiitr LloodSdopeschr aus Riutschwang Jbrr Hdxhi vorn 13. Juli meidet i Japanisch Aufklärtmgs- truppeA wurden heute ewunttkag sews Meilen von hier gesehen, flenerul C f i rückt mit 50 000 Mann in Wlmürschn zwischen Riutschwang und Tast kiebiao vor.

die Bericht Sacharows.

Vizeadmiral van Roes hier ein.

Rom, 13. Juli. Bei einer öffentlichen Festlichkeit in Luciano ereignete sich etn höchst l>ezeichnender Vorfall. Die Stadtmusik war eben im Begriffe, die Marseillaise anzu- stimmen, als P r o f e s s o r G o r d e l l i sich vordrängte und mit lauter Stimme rief:Es wäre eine Schmach, die Ma rfeillaife zu spielen in einem Augenblick, wo die Franzosen die italienischen Offiziere zu bestechen suchen". Die Menge übertönte die Marseillaise daraus mit Zischen und Psisfen, und die Musik mußte jählings abbrechem

Belgrad, 13. Juli. Aach amtlichen Angaben kam e5 gestern in Kragujewad zwischen Offizieren und sozial­demokratischen Arbeitern zu einer Schlägerei, dn, da die Stabt infolge deS Oleburtstaaes deS Königs sehr belebt war, durch die Beteiligung deS Publikums größeren Umfang an* nahm: auf beiden Seiten wurde von Waffen Gebrauch gemacht Gegenüber den Gerüchten, daß bei der Schlägerei gegen 100 Personen getötet und verwundet worben seien, wird amt- lid) mitgeteilt, baß bisher nur feftgestellt wurde, daß ein Ar­beiter verwundet worden ist.

Konstantinopel, 18 Juli. Die richtige Darstellung ist folgende: Nachdem die türfifdxn Belwrden erfahren hatten, daß in einem bulgarischen S?aufc in Guemendscl»e der U n t e r s ü hrer Bosin deS BarchensührerS Dpostol mit scchS Mann sich ver­borgen halte, wurde das Haus umringt. Der Kampf dauerte von 2 Uhr nachmitatgs biS zum Eintritt der Dunkelheit. Nachdem bis 5 Uhr nachmittags die Ueberwültigung der Bande nicht aehmgen, wurde das £»au« in Brand gesteckt .Der Zweck dieser Maßregel tpurb? nicht erreicht, indem eine große Feuersbrunir ent­bind, in der 33 Häuser ejngeäschert wurden. 110 Fa­milien sind obdachlos geworden. Der Schaden wird auf 30 000 bis 50 000 Pfund geschaht Während deS durch) das Feuer ent­laube nen Wirrwarrs entkam die Bande. Ein Koniitadschi ergab ich. Drei Personen nnirben auf türkischer Seite verwundet Da ein großer Teil bet burch baS Feuer und bie Plünberung Geschädigten Griechen sind, hat da- ökumenische Patriarchal be* chlossen, bei der Pforte Vorstellungen zu erheben. Die Zivil­agenten haben in den Dörfern Rahova, Bus und Armenisko im Bezirke Florina ^Wilajet Monastir) die bei der vorjähriaen Bewegung am meisten gelitten haben, 400 zerstörte Hauser v arge runden.

Die eapärtt Schweiz.

Rußland bat an bie OftDerierifd*

^t^ch b°?r t n Das' hn in^B^n sehr I Klängen ber SchisiSkapelle. DaS Buchlikirm brachte bent

vemlich berührt Die gesamte bärtige Presse zeigt sich aufgebracht. Kaiser wiederholt mit Hochrusen ihre Huldigung dar, so Audeoud wird von Rußland beschult'.gt, rm Kre^c fremder Ofn. besonders, als mit einem Schlage die .^Hohen^ollern", ber ziere für die russische Arm« verle^enbe^ Ausdrücke gebraucht! Kreuzer ^HaTnEmrg^' unb das TorpedobootSleipner" im zu haben. Tie Schweizer Zeittmgen öweneln stark daran, und elektrischer Illumination erftral)lten. Im Laufe

Tthgm der DrsikA daß Rußlaich rüj ba9 attenit ot a«H lreutigen Bormittag^Z liefen die Passagierdampfer den russischen Gesandten in Bern hätte 9la®f|SiTtoTic unbMekevr" der Hambiirg.Amerika-

nehmen wollen. r-___ Linie ein. Wie gewöhnlich gestattete der Kaiser, daß die

-- I Passagiere der Dampfer die ^Hohenzollern" besichtigten.

Dfllltirihf (Tflnr^rrtltnL Der Kaiser hat den tz-aupkmann Mautz von

B 1^. Gcwehrprüsungskonrmission in Spandau nach Bis-

Stimmeu a»S bee Reiche. Iley (Englandl entsandt, wo gegenwärtig Preis-

Man schreibt uns aus Berlin: schießen fbattfinben. Es handelt sich namentlich danmi

In Berlin wird viel ^rasowriert". Die spottsüchtige, denDer t^ zweier a u^to m at r^ Gewehre, deS Kritik deß ^verwogenen Metischenschlaas", bei dem man nach Goethes '2btfufit mit der Delckatessc nicht weit reicht, ist altbekannt Daher kommt es berm wohl, daß die öffentliche Meunrng in ber Reichshauptstadt, im Zentrum der Politik, tnrf geringeren Einfluß hat, als in anderen Großstädten. Die Regierung nimmt sich den Tadel, der ihr in Berlin zuteil wird, nicht allzusehr zu Herzen. Gemäkelt wird muner, so lautet das Trosdvvrt in den amtlichen Bvreans: ^ben Berlinern ist überhaupt nichts recht zu

xoadyn".

Ganz anders, trenn sich oppositionelle Stimmen aus I dem Reiche, beispielsweise aus dem Süden, erheben. Hier liegt der Verdacht ^gewöhn hei tS mäßiger Nörgelei" nicht vor, unb in biefent Falle ist man geneigt, zu untersuchen, ob etwa ein Fehler gemacht wor­den ist. Rur bringen solche Stimmen aus dem Reiche nicht hau ftp, an das Ohr ber SRegterenbcn in Berlin. Die Berliner ^ethntgen werben sehr sorgfältig in den Mini­sterien unb Reichsämtern gelesen: mindestens erhält ixerl Ehef AuSkckmitte des polikisch Bemercken'Ävertesteu,^ der! Leitartikel ufto. Außerdem dienen ein paar der größten - außerhalb Berlins erscheinenden Tagesblätter zur Infor- < mattem Aber das sind eben fast durchweg Organe wie dieKöln. Ztg.", d« MünchenerAÄg. Ztg.", die

London, 13. Juli. Unterhaus. Montag fra(ch> ob die Aufmerksam beit der Regierung auf die Tatsache gelenkt sei, daß deutsche Marineoffiziere bid Festun gSwe r ke und Schis f swe r f t e hon Devon- iort photog r aph ier te n , ferner, ob, wenn daS der Fall sei, ein Einschreiten int Interesse der nationalen Verteidigilngstverke beabsichtigt sei, unb ob schließlich den englifchcnOffizierenindendeutschcnK'riegs- häsen gleiche Zugeständnisse Zivtllord der Admiralität Lee erwi_ ,

geregten Vorfall sei nichts bekannt; wäre aber etwas lln* ehörigeS vor gekommen, so würde es von den verantwort- : chen Behörden gemeldet worden fein.

Plymouth, 14. Juli. 9ldmiral Seymour erließ einen Tagesbefehl, in welchem er allen unter seinem Befehle stehenden Offizieren und bett Vorständen der Ver» waltungöbehörden für die loyale Unterstützung dankt, die ie ihm während deS Besuches des deutschen Ge- ch wa d er s geleistet hätten. Der deutsche Konsul gab iekannt, daß er von dem Admiral v. Köster brieflich er* ücht worden sei, den Militär- unb Marmebehörben, ber Stabtverwaltun^t unb den Bürgern ber Stabt den wärmsten Dank auszusprechen für die liebenswürdige unb gastfrenndlickie Aufnahme, welche den deutschen Osflzieten und Mannsck)aften während ihres Aufenthaltes im hiesigen

gewählt.

Der 8 Uhr-Labenschluß für Berlin ist ge­sichert. Die Bewegung zu gunftcit bes 8 Uhr -Ladieufchlusses für Berlin hat in den letzten Wochen ganz bedeutende Fortschritte gemacht. Im Polizeibezirk Berlin kommen etwa 89000 Geschäftsinhaber in Frage, die erforderliche ^Zweidrittelmehrheit für den früheren Ladem'ck>iuß ist also vorhanden. Ein Anttag der GefchäftsinHaber sämtlicher Branchen mit Ausnahme der Lebensmittel- und Zigarren­händler liegt dem Pollzeipräsibenten bereits vor.

Norderney, 13. Juli. Gras v. Bülow unb io. Witte hatten heute vormittag eine ztveistündige Zu- sammenttmst. Am Nachmittag treten bie beiberseiligen Delegierten zu einer Konferenz zusaminen. Witte, eine hohe, imposante Persönlichkeit, ist sehr ergraut; leicht auf einen Stock gestützt, bie unvermeidlich? Zigarette im j Munde, blickt er ernst und sorgenschwer drein, und irgend ' en Raucy der Zigarette weisend,

Der Grvßherzog von Baben hat alsbald nach ber bünmtg bcS BiSmarck-DenkmalS dem Festredner, O^cli Hofrat Pros, rr v. Ocebelbänser. folgendes Telegramm zu geben lassen:

Racti>em ick Ihre Rede bei Enthüllung des BiSmarck-Denk mals gelesen habe, drängt eS mich, meine warme Anerkennung auSzuspreävn sirr den so edlen Ausdruck Ihrer Gesüble und für bie nationale Gesinnung, mit ter Sie bie ganze biftorndx Ent- nhcflintg deS Leidens unb bet hervorragenden unb erfolgreichen Wirksamkeit dieses großen StaatsmmmcS gefdntbert haben. ES ist ern Lebensbild, b<^ besonders für einen Zeitgenossen die Icb- tefttfien Errnnerungen roachruft, die um so berzbewegender sind, alS sie die größten Ereignisse ter neueren deutschen (teschichte umfahen. Möge die KenntmS Ihrer Rede in weite Kreise sich verbreiten und tee erwünschte belehrende Wirkung auf die lüngetc Generation üben. Friedrich Ostoßterzog.

ichen*Föngw<mglsebeng. bemerkte eine ruiTifcbc Streifwacke rinl An Oterbürgermeister Sänirtzler, ter sich bekanntlich m einer fernblnteS Biwck. von etwa zwei Bataillonen Infanterie. Ab- Rete über bie heutigeS a l on pol i t i k^' modert tette, hat rribmgot ter iapauneben Vorhut halten tes Tal teS Lande, ber Großherzog ein Handschreiben genclittt^ batf, ttne folgt, lantrt: 50 W 60 Verst öAich von 9 tau lang, sind Ehunckmsendanten Lieber Herr Oberbürgermeister Lchnetzler!

aufgetaucht. Der Feind fuhr am 11. Juli fort, seine Stellunaen Ich fühle miet) gedrungen, Ihnen auSzufprechen nne sehr enn Nardabtenor der Höben zwischen Maollngou und Pinlai, ich mid) an dem treu geschilderten Verlaufender Enthullungs- aüt biS zehn Werst nördlich von Kaitsctem, zu befestigen. Ja- feier deö Bismarck-DeukmalS erfreut gern Hütte trb

ytnri^dw Scwällerie- und Infanterie-Abteil ungen, tee sich in der dieser Frier an gewohnt, um daS schöne Werk unseres Wien.- Umgtteng ter Esiendahn zeigten, wurden von ten Schützen vollen Professors Moest kennen zu lernen unb tee beiten Reden unb ter Grenzwocte vertrieben. Auf russischer Seite würbe in den | zu Hören, welche zu lesen mich so fete erireute unb bewegte. ^(änrnriltehL. die am 11. Juli stottfanden, sieben Mann verwuntet I Nachdem teeS nicht ntögsich war, liegt eS mir am Verzen.

Die Rusien sanden zwei tote Japaner und natenen einen Ber- Ihnen zu sagen, daß die nationalen und patriottuten Gesinn-

immbctrn atftnwm Arn Morgen des 11. Juli zeigten sich iapa- ungen. welche die Stadt Karlsruhe durch tee ErriciNung deS nnche Vcwvosten im Tale teS Nantahe Gestern abend wurden Kaiser Wilhelm-Denkmals und tei BiSmarck-Denkmal« betätig: larvnsicte FeL*r«ten im Osten auf ter Linie Hupriju-Muauhu. hat. mich zu ten dankteriten Empfind.-ngen erb ten Die -tadt

Tmdiotin gesehen. Am Monreu des 11. Juli rückte ter Feind von bat eine Tat vollendet, welche nicht nur ten dankbaren Gefühlen

Mnsusir und) dem teer Werst von Kukiadsi befindlichen der Gegenwart enriprickt, sondern auch vorzüglich ten künftigen Bo ß vor Javanische Schützerrketten und eine Batterie zeigten sich! Generationen eint wertvolle Gabe bittet. Der itrts sich erneuernde «Lu Werst südwestlich von Dontsite. Die Batterie erösinere Feun! Blick auf ten Gründer des Deutschen Reiches unb aus seinen am" tee Esche Stellung bei Klttiadsi. Berichte über die weiteren! gto 6t n Kanzler kann nur ba|u beitragen, in alle Zukunft Einzelbe-.ttn nnb mxh menr emgegangen --- ----- - - ------------------- ,----- - - , - .. ...

linpast - Smmkschen-Haitsctena keine Veränderungen. Im Osten Vater stete lebhaften Eingana zu verfchaften ist tee mnn Pchanlinpaß, in der Umgebung ter nach Föngivang- diemwollste Tat ter State Karlsruhe, welcher Sie nnt Ihrer

tjchena fütentei Street, erhält ter Gegner Verstärkungen. In Rede einen sehr schönen An sdruck verliehen baten

ter llumegeud von Äausang tauchen Ebuncfrujenbanben auf ! Sie dafür zu beg l ü ckw ü n sche n , nnb dies- Zeilen desttmmt

urtt bewm ruMche Wotetvosten Scharmützel Hatten. unb mit diesem Ausspruch verbi rite ich

«MfM 5<ril »erbomrt? 361 mKbn*rl g,,.

Pari-s, 13. Juli. Der Petersburger Korrespondent tes! . ..

,Lournal" meltet. daß Großfürst Boris vorn Kriegsschauvlatz

mrndbmifrn morden sei, unb zum Zeichen der llngnabt des! yLUlJUJtix ZlllUj«

Za-reu uackArchangel verbannt würbe Der Großsittst

ixte trotz NLederHolter Ermohnuna tes Zaren sich allerlei 6r-1 Ber 1 rn, 13. Juli. Man meldet ans Bergen. Zu

uberrrimmt, nach Möglichkeit Anstoß zu vermeiden. Die - . , r .

auswärtige Presse, in Paris, London, Wien kommt für ein Wippchen meinte, auf ben Rauch ber Zigarette werfend, die Beurteilung ber deutschen inneren Politik wenig in es Aögen gewrtterschwer bie Wollen über bas heilige Ruß- Betracht. Die Folge dieser Beschränkutw einerfetts auf land hin.

Berliner Zeitungen deren fcritif ben Ruf übertriebener Karlsruhe, 13. Juli. Die erste Kammer nahm Gfäatfe fyn-, andererseits auf regierungsfreundliche Zeite! heute den Gesetzentwurf, betreffend) btc Versa ssungs- inuien bie ehr gefälliges Mld der Ereignisse geben,lv«Vision, mit allen gegen vier Stimmen an und zwar ist daß in jedem Jähr bei den parlamentarischen Etats^I iuvezug auf das Budget nach den letzten Beschlüssen der begatten die Regierung äußerst erstaunt sich zeigt zweiten Klammer, sodaß als einziger D i s s e r e n zp u n kt aber bie lange Reihe der Beschwer ben und über! noch das Stellvertretungsrecht der Standes- die »achsende llnzu frie ben-h eit. Die Ueberrasch-!hear cn besteht. Das BerfassungKwer7 erfd^int benmach' imcL ter tee Vertreter ber Regieirnng Ausdruck geben, als gesichert, ist fttnr fondevn nrtitoeb vochanden ^Wai München,

'vx^i m mamhem Fatt die Verstimmung nicht; und " "

30* imirte fr leicht M begreSen fern, und was wichtiger, %Mt -n yescitzigm gewesen sein, Mde nton ten Anlaß *b teilet *

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