Ausgabe 
14.4.1904 Zweites Blatt
 
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Schluß 6% Uhr.

Es fft den Leuten tm Lande borgefpiegelf worden, als ob Seine Mawstcrt m irgend einer Weise den Wünschen der Welfen entgegen­komme. Das ist eine Täuschung. Was ich wünsche, ist der Friede im Lande, der Friede in den Herzen und der Friede in der Provinz Hannover Wenn die Herren, die dort einen Einfluß ausüben auf emen größeren Teil der Bevölkerung, in diesem Sinne wirken wollten, so wurden sie sich ein wirkliches Verdienst erwerben.

Präsident Graf Ballestrcm: Der Herr Bevollmächtigte zum BundeSrat, der königlich preußische Staatsminister Frbr. v. Hammer- 'tew hat mit einem bezeichnenden Seitenblick auf diese Stelle (weist auf sich selbst, Heiterkeit) gesagt, daß es dem Abg. Grafen Bernstorff ohne Korrektur durchgegangen sei, daß er von dem Treubruch und

Vergewaltigung ^es Jahres 1866 gesprochen habe. Das hat & ^if Bernstorff nicht getan. Er hat das Jahr 1866 nicht erwähnt. Er bat eS nur als ein Prinzip seiner Partei hingestellt, daß sie gegen Treubruch und Vergewaltigung sei. Was er sich dabei gedacht hat, das hat er nicht 'gesagt. (Heiterkeit.) Hatte er das ^ahr 1866 erwähnt, so hätte ich das nicht durchgeben laßen, wie ich das schon bei einer früheren Gelegenheit getan

Sie doch niemals daran glauben, daß das mächtige Deutsche Reich, daß der mächtige Staat Preußen freiwillig einigen Leuten zu Ge­fallen eine Provinz herausgeben wird. Durch die Verfassung ist dies Preußen als sein Anteil an Deutschland gegeben und wer an diesem Anteil rüttelt, der rüttelt an der ganzen Reichsverfassung, an dem Bestände des preußischen Staates und an dem Bestehen des Deutschen Reichs.

Der innere Kampf, den ein feder von uns kämpft, der früher dem Königreich Hannover angehört hat, wie ich auch, und der nun mit Freuden, mit ganzer Hingebung dem Königreich Preußen und dem Deutschen Reiche dient, dieser Kampf ist auch mir nicht erspart worden, und er ist vielleicht viel stärker gewesen als die Kämpfe, die die jüngeren unter den welfischen Agitatoren zu be­stehen hatten. Wer sich noch der Zeit vor 1866 erinnert, der Zer- riffenheit des Vaterlandes, der politischen Ohnmacht Deutschlands, der weiß, daß er sich damals in seinem Herzen Ideale gemacht batte für die Vereinigung des Vaterlandes, für ein neues deutsches Vaterland.

Keiner von diesen ist ohne solche Ideale ins Leben hinaus­gegangen, und'wenn nun in heißem Ringen in einer großen er­hebenden Zeit alle Stämme Deutschlands einig sich erhoben haben gegen den auswärtigen Feind und mit Blut das neue Deutsche Reich gezimmert haben, so ist das eine Tat, die uns alle mit Freude er­füllen muß. (Beifall.) Sehen Sie nur, wie in Hannover die Städte blühen, wie der Handel gedeiht, wie auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens Fortschritte gemacht werden. Aber was dieser meiner Heimat mangelt, das fft der innere Friede, und diesen inneren Frieden möchte ich, soviel an mir liegt, auch meiner Heimat ll.kben. Mein Herzblut wollte ich verspritzen, wenn es mir gelänge, eine Versöhnung herbeizuführen, aber die Agitation der welfiscKn Partei leistet dieser Versöhnung Widerstand. (Sehr richtig I)

Hat doch noch kürzlich in einer Versa-'mlung ein Redner den Herzog von Cumberland den Herzog von Hannover genannt! Ter Herzog von Cumberland ist eine hochachtbare Person, vor der man sich in Ehrfurcht beugen kann, aber der Herzog von Hannover ist er nicht. Ich erinnere weiter daran, daß ein Herr, der ausdrücklich versprochen hat, er wolle das Familienfest des Herzogs von Cuniber- land nicht zu politischer Agitation benutzen, seine Rede mit politischen Anspielungen und Invektiven gegen Preußen gespickt hat. Das ist ^E..Kurückzufübren auf die bestimmte Person, sondern auf die welsische Partei. Es wurde da gesagt, wenn die Zeit des Um­sturzes gekommen sei, dann würde die welfische Partei ihre Treue erweisen. Warten Sie etwa auf den Umsturz, um im Trüben zu fischen ? Wollen Sic dem König von Preußen erst dann Ihre Treue erweisen, wenn das Vaterland in Gefahr ist? Man kann zwischen L^eue gegen das Reich und Treue gegen den König nicht unter­scheiden. Beides ist in Preußen und in Deutschland unauflöslich verbunden und die welsische Partei hat es sich selbst zuzuschreiben, wenn, solange sie im Widerstand gegen den König verharrt, den der Uebe Gott ihr gesetzt hat (Gelächter bei den Soz.), die preußische Regierung ihr mit aller Entschiedenheit entgegentritt. Ich erinnere an den letzten Wahlkampf tn Lüneburg.

habe. DaS toollte icy rem Herrn Bevollmächtioten um* < erwidert haben. (Beifall und Heiterkeit.) 9 3Um ^Mides^

Abg. Graf Rcvcntlow (Antis.) bittet den Rei-hs^.s Beschluß des Reichstages auf Gewährung von Diäten Sa'«?** nung zu tragen. Ferner wünscht er bessere Krie^sberiÄ^ cws Südwestafrika. Tie Nachrichten gehen fa -ueZ '^^ Wolffsche Tclegraphen-Bureau. Vber dieses Bureau i.> °n schästliches Unternehmen und macht auch Parlamentarisch?^^ Ich kam, diesen Berichten keinen großen Wert beilcaen55 Dureau schon selbst nicht, denn es verkauft seine Stimm? fion für so Pf. Keinesfalls aber f°Me'mm °-in noch von Reichswegen unterstützen, wie e? jetzt aeschiebi s -relegrammc stets bevorzugt werden. Tie Sache bat ,cnS!

politische Seite. Das Wolffsche Bureau beeinflußt öffentliche Meinung, es beherrscht die Hälfte aller ^citum,6 wird niemals etwas gegen die Regierung schreiben ''ffim- bergestelltc öffentliche Meinung bat aber doch ihre großen (LiX*16

Reichskanzler sagte. wir müßten uns freuen £ Sfc neue Bündnis zwischen England und Frankreich viellei?? Rcibungsfläche weniger würde. Welk,d»

Ich verstehe nicht, waS wir für ein Interesse haben fniu t'cnn das eine Land fft unser erklärter Feind, bas anbm £ ' jeben Tag werden. Wenn die Anschauungen des *

richtig waren, müßte man die Leitung der auswärtigenÄ hebet der Frau von euttner überlassen. Ueber Rußland tri?* Nichts saben, da? überlasse ich den Autoritäten auf sonaldem?'! * scher Leite. (Heiterkeit.) In Bezug auf die Entschädigung^' Transvaal, ist uns großes Unrecht geschehen, unsere Land-b,^ haben weniger erhalten als andere. Redner führt eine ? fallen an.Unsere Vertreter sind nur da. wenn Kaisers Geb^ tag gefeiert oder wenn eine Kundgebung telegraphiert toirh T uns tun ne nitis," fo lauten die Urteile der SeschLen J? über unsere Konsuln tm Auslande wird viel geklagt viele ö-nf" ' Mren nur Briefbogen mit englischen Aufschriften, der «3 ;! 'S'obcr kann kein Wort Deutsch. Nach dem Bericht des rrfS ''Berliner Tageblatts" (Heiterkeit) hat Herr Speck von

d'e Klagen über d,e Zollschikanen Amerikas seien nick Y ?Amerika doch mindestens die Hälfte des (L Halts die,es Herrn tragen. * w

Denn es handelt sich da zum großen Teil um Waren, die wir gar nicht entbehren können. Die Ausführungen des Freiherrn von Richt­hofen waren eine glanzende Ehrenrettung für die Haltung der Limen m der Frage des Zolltarifs. Herr v. Richthofen setzte uns aus- ennmder, wie schwierig es sei, Handelsvertragsverhandlungen zu führen, welch einen enormen Aufwand an Zeit und Arbeit das kostet. Nun, das haben wir ja borausgesagt. Wir haben ja eben diesen vielgerühmten Zolltarif von vornherein als ein ungeeignetes Instrument zur Schaffung von Handelsvertragsverträgen bezeichnet. Die Praxi gibt uns jetzt Recht.

Die Zumutung des Herrn von Kardorff, die bestehenden Ver­träge kurzerhand zu kündigen, ist von einer Naivetät sondergleichen. Aber sie ist gar nicht so naiv. Sie ist sehr raffiniert. Ganz verfehlt fft aber die Berufung auf das Interesse der landwirffchafilichen Ar­beiter. Es ist nicht wahr, daß die Löhne der landwirtschaftlichen Arbeiter um so höher sind, je hoher die Getreidepreise. Das Gegen­teil davon ist richtig. Der landwirffchaftliche Arbeiter hat kein Interesse an hohen Getreidepreisen. Das beweist das Beispiel Eng­lands. Die hohen Zölle haben weiter keinen Zweck, als die Grund­rente zu erhöhen. (Beifall links.)

Abg. Graf von Bernstorfs-Uelzen (Welfe) tadelt es, daß bei den Wahlen in Hannover das Wahlgeheimnis dadurch verletzt wurde, daß die Behörden Nachforschungen darüber anstellten, welche Mit­glieder von Kriegervereinen welfisch gesffmmt haben. Er hoffe, daß ein solcher Eingriff in die Wahlfreiheit vom Hause gemißbillgt werde. Der Mnister v. Hammerstein habe sogar die Welfen auf eine Stufe mft den Sozialdemokraten gestellt. Er könne versichern, daß die deuffch-hannoversche Partei keinen Krieg wolle, sondern sie habe fet§ erklärt, gut deutsch zu sein. Aber die Mitglieder der hannover­schen Partes könnten doch nickt das, was sie für Recht halten, für Unrecht erklären, und ihre Ueberzeugung verleugnen; sie seien treue Untertanen Deuffchlands und Preußens, und es werde dem Minister nicht möglich sein, chnen auch nur einen Verstoß gegen die Gesetze nachzuweisen; sie würden stets ihre Untertanenpflicht erfüllen und ihre Treue beweisen. Der Minister habe der deutsch-hannoverschen Partet schwere Vorwürfe gemacht, gegen die er hier feierlich Protest »inlege.

Minffter Freiherr v. Hammerstein: Der Vorstand der Krieger- vereine in Hannover hat seine Mitglieder davor gewarnt, sich wel­fisch zu betäfigen, weil das mit dem Zweck und dem Charatter der Kriegervereine nicht übereinstimme. Ich kann nicht in Aussicht stellen, meinersefts irgendwelchen Einfluß darauf auszuüben, daß dtese Warnung abgeschwächt wird. Ich halte diese Warnung für sehr notwendig. Die preußischen Kriegervereine sind dazu da, daß dte Mitglieder die Gesinnung gegen chren König, dem sie gedient haben, auftechterhalten und hn Leben betätigen. Das tun aber ehemals königlich preußische Soldaten nicht, wenn sie sich attiv be- wiligen an welfischen anfipreußischen Demonstrationen. Das ist dwz der Sinn der Warnung, die im eigenen Interesse der Mit­glieder erlassen fft, und die hoffentlich ihre wohltuende Wirkung ausüben wird.

Unrichtig ist es, daß ich gesagt habe, die welfische Partei wdlle Preußen aufs neue den .Krieg erklären. Ich habe ausdrücklich WW, "«ne Partei, die noch immer Preußen den Krieg er- klart, ist die welfische". Ich habe die Worte, die ich in Hannover gesprochen habe, sehr reiflich erwogen. Es ist in der Tat ganz eigentümlich, daß heute hier im Reichstage von einem Mitgliede ohne Einspruch (mit einem Blick auf den Präsidenten) gesprochen werden kann von einem Protest gegen den Rechtsbruch und die Gewalt, die im Jahre 1866 dem Lande Hannover geschehen sei DifferRcchtsbruch" ist durch den Ablauf von 38 Jahren gewisser- maßen schon Recht geworden. (Lachen bei den Soz., Polen und ' 2Q>er.,c§ehxrr kem Rechtsbruch. Es war ein Krieg, also

ern Gottesurteil, durch das Hannover an Preußen kam. (Lachen bei den Soz. Welfen und Polen.) Der Vorredner sprach von Treue gegen das Vaterland, aber durch die Taten der welfischen Partei werden diese Worte nicht bewiesen; jede einzelne Kund- i gebung fußt darauf: Wir wollen die Wiederberstestung des König- rerchs Hannover. Ist das richtig oder nicht? (Zuruf: Ja!) Nun i bann müssen Sw anerkennen, baß eine solche Wiederherstellung nicht i durch einen großen Krieg. Ich halte Sie nicht : für Phantasten, sondern für Polifiker, aber als Polittker können I

, _^UN zum Schluß noch mein ceterum censeo, die Handeln tragsverhandlimgen. Ich glaube nicht zu übertreiben, trenn iX? bafe zu unserer Regierung in wirtschastspolifischer Besscbunö 1^7 lebe Spur von Vertrauen geschwunden ist. Sie hat dieses boE daß sie jedes Versprechen durch ein neues zu erfüllen fuA Die dunklen Andeutungen, die uns von den fornwem^

F - gegeben worden, können uns gleichfalls nicht neniZ Men wir es doch ost erlebt, daß eine derartige Erscheinung, Sfr ecit einmal die Kassandrakleiduug abgelegt hat, als Kempner vor uns hmtrrtt. (Große Heiterkeit.) So wird^ Z h^aLrÄ fCl Handelsvertrag mit Italien ergehen, Ich habe deshall. diese Vermutung, weil die ttalienische Presse bte inJrfebIet-9an3 übermäßig lobt. Der Vertrag wird Jh wesentlichen tin Interesse Italiens gefaßt fein. Dafür bürgt m aU'n d'e.PersonlichZeit unseres Staatssekretär Frb?

enm£ler J.a, aU($ Zolltarif mehr die Interessen der m-

Aschen Gemüsebauer als die der deutschen wahrgenommcn ä SBie haben aff o alle Garantie dafür, daß wir bei diesem.Handels, vertrage genau so abgeschnitten haben wie bei den Hanbcls^mÄa Verlängerung der jetzigen Knsss um,4 -^ahre kann die deuffche Landwirffchast nicht ertragen, ^ienn ni* fflebÄl? yeschiMdann ckrb^

Zslch'chte sagen, daß dieser Kanzler dem Mittelstände, start idm helfen, die letze Schaufel Erde nachgeschüttet hat. 7 '

Hierauf v e r t a g t das Haus die weitere Scrahmp m WmV?C V* fl8n1*rr (Mcrbcm Etat des Ausvärti:.-N ? Orrola betr. Militärpensic^

g e s e tz , Etat für O st a s r e n).

Hofes her Boote ab, auf die unsere Schützen feuertet auf schlugen diese Boote den Rückweg ein.

Ein Telegramm des Generals Kurvpatkin an den Zar­besagt: General Kaschtalinski meldet: Am Morgen w 12. April wurden bei einem Vorpostengefecht mit den ja- panern der Offizier des zwölften Regiments Temidc- witsch, Unteroffizier Luschkin, welcher bereit* zu pa Dekorierungen vorgeschlagen war, sowie zwei Lchichcn ge­tötet, zwei Schützen verwundet.

tur misch es Wetter mit Schneegestöber und in lwantung mit starkem Ziegen. Die Abteilungen der Vorhut der Japaner haben das linke Ufer des Jalu erreicht, Widschu und Jongampho besetzt und sich nach dem Flusse Pomaschua hin gezogen. Gegenüber Schachedsi verschanzen sie sich, dort arbeiten Leute in koreanischer Kleidung.

Vom Gefecht auf der Znsel Somalin.

...Nach Erwähnung uo_> schon gemeldeten Gefechts eines > ruffischen Kund)chajterkonunandos mit den Japanern auf i her Insel Samotin meldet der offizielle russische Be-!

per Krieg zwischen Japan und Ftußkand.

Ein paar für die Russen höchst verhängnisvolle Nach­richten liegen vom Kriegsschauplätze vor. Ein gestern nach­mittag auf der Redaktion eingetroffenes Telegramm, das wir in unserer gestrigen Stadtauflage noch veröffentlichen konnten, meldete den

UutergMg des russischen PanzersPetropawlowsk".

Nach den schweren Einbußen, die das Geschwader schon in dem ersten Seekampfe davontrug, fällt diese neue Ver­minderung seines Bestandes an Schlachtschiffen, ganz ab­gesehen von den verloren gegangenen Menschenleben, recht schwer ins Gewicht. Das Telegramm berichtete uns über das Ereignis folgendes:

Petersburg, 18. April. (1.14 mittags.) Vor Port Arthur ist das PanzerschiffPettopawlowsk" untergegangen. Nur vier Offiziere find gerettet, darunter Großfürst Cyrill Wladi- mirowitsch, der verwundet ist.

In später Mendstunde traf alsdann noch folgendes Telegramm em:

Petersburg, 13. April, 5.55 uachm. Der Hafen- kommandant Grigorowitsch telegraphiert von heute an den Kaiser: Das PanzerschiffPetropawlotosk" geriet auf eine Mine, explodierte und kenterte. Das Geschwader liegt unter dem Goldenen Berge. Das japanische Geschwader nähert fich. Admiral Makarow ist anscheinend um ge­kommen. Großfürst Cyrill ist gerettet und leicht verwundet.

Die drahtlichen Vorläufer und Ergänzer dieser Tele- yramme melden folgendes:

- (Reuter.) Einem Privattelegramm

Ms Port Arthur zufolge griffen die Japaner heute «S ^öksanbruch an. Die ganze Flotte unter Admrral Ma kar ow ging in See und vertrieb mit Unter» ftiHuing bet Fottts den Feind. Die Stadt erlitt keinen Maden. -Erne Wirkung der Beschießung der Forts oder Flotte wird nicht erwähnt .

H^r ist das Gerücht im Umlauf, daß Admiral M a ka r o w t o t sei. . Es heißt, daß bereits für morgen ein Trauergottesdienst für Makarow und für die Offiziere des PanzerschiffesPetro- tzawlowsk" angeordnet worden ist.

London, 13. April. Das Bureau Reuter meldet aus Petersburg: Admiral Makarow ist beim Untergang des Petropawlowsk" ertrunken; Großfürst Cvrill ist schwer verwundet.

-d et er s bürg, 13. April. Ein Telegramm des Statt- ,yalters Alexejew an den Kaiser aus Mukden vom -13. April lautet: Auf Grund eines soeben vom General- leutnant Stößel erhaltenen Telegramms berichte ich mit nefer Trauer alleruntertünigst Eurer Mujestät, daß die Flotte des Stillen Ozeans einen neuen schweren A>er lust erlitten hat in der Person des Vizeadmirals Ma­la r o w, ihres ruhmvollen erfahrenen Chefs, der m i t d e m FlaggschiffPetr opawlowsk" zusammen unterging. Hafeniommandant Grigorowitsch meldet 1 ferner an den Kaiser: von demPetropawlowsk" wurden i

Port Sandel und Verkehr. VolkswirischA h»-. Gewcrischaft Gießener Prauuftetobcrgwcnc

nf , Feruie in Gießen. Nach dem Bericht über die Ergeon'!^

Petersbur g, 13. April. Nach den amtlichen Be-! verflossenen Geschäftsjahres hat die Gewerkschaft emm , Achten welche vom 8. bis zum 12. d. M. von dem Kriegs- von 700 676 Mk. .gegen Mark 409 291 t. B.). D'es ift um j chauplatz eingegangen sind, ist im Rayon der mandscbu- merkenswetter. als zu Anfang des Betriebsiahres neue v rischen Armee und in Port Arthur alles ruhig Aufträge für Dtt. 60,000 Vorlagen. ----

juü> es sind keinerlei Veränderungen im Laufe von drei

Zagen eingetreten. Seit dem 8. herrscht in der Mandschurei AröettervewegUUg. .feRt>efi

turmisches Sbettcr mit Schneegestöber und in! Mailand, 13. April. Die in Porbenone sei

' * ' ^'Weber, 4000 an der Zahl, demolierten dre

Anlagen. Da weitere Unruhen befürchtet werden, dorthin entsandt.

Msenvalin-Zeitung. *

- Wie dieFrkf. Ztg." hört, sst es sehr wahrsche n. vom 1. Mai ab tue e r jt e Wagenklasse au s,et

und Lokalzügen der Strecken Frankfurt Gi 1»s^ax per FrankfurtBebraBerlin und nach anderen schwinden wird.

nit f i * . A ia®tc )a|>aJ0ann, ftießen vom rechten User oon 6er Seite M W r «L! ?4.a4. 0 L. e a. urückgezogen. Einzelheiten bofes her Boote os> m f 8^ ?.«.

berichtet Kontteadmiral Fürst Uchkomski. Er hat zeitweilig das Kommando über das Geschwader übernommen

s_ Pfsbnrg 13. April. Ein weiteres Telegramm des Statthalters Alexejew an den Kaiser meldet: Nach Berichten des Kommandanten von Port Arthur gingen die Vanzerschifse und Kreuzer unter der Flagge des Kom­mandanten in See, als der Feind sich zeigte. Sie verfolgten einen Teil t^r feindlichen Stteitkräfte und kehrten, da jene dreißig Schiffe vermehrten, auf die Reede I

aeUqanflmi Abganges dieser Depesche feuie Berichte em. China sendet auch Mttttär nach der MonMe, aui ba J B 9 ' * Wege über Kalgan. Die dort lebenden Russtu beunruhig

httMl 0t,yet Staufen. Es sche bereits umfangreiche VorsichtemaSr-g-»

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«Äbl0te? Panzerschiffe Zesarewitsch und Retwisan. Die " Personalien. S. Königl. Hoh. der (MW ?e!?/Ug ^00 Mann. Es ist ein Schwesterschiff von haben zum 1. April d. I. dem Rechtsanwalt Dr. Lchm''^

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^schützen, 12 l^BentKer^u^ 10^TZentt^e^^Schnell^ T ??itdlicber ^-williger Feuerwehren wurde oerlichm feuerkanonen, 26 3,7 Z-ntimeter-Masasinengewch^ u^ü> dem Großhcrzog dem Mag-'-d-»

7 Torpedorohren. Er hatte einen Gürtelpanzer von 400 bis rotIIl9cn Feuerwehr zu Finthen Peter Steindrecy.^^ 150 Millimeter und einen Dectpanzer von 75 bis 40 Mm - * " ------------

o^»?^^^^estern noch herrschte in der Gegend von Arthur völlige Sttlle, wie aus folgendem Telegramm her-

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' sich die neuer . Schlachtschlffge den Hafeneingc schießung. Ta man batte me , als eines Noi rcten daher eb damplie die )a der Torpebobo , wärts rotier

Der i erid 1 folgende S arft 1 einander gettr gannen einige i zwei Stunden P r o n i o" ai Flöt te verlb zum Rückzu i von Osten for fangen, mit H i vereitelt woite i nische Verstärk i kehr in den h i sein SchiffP erlitt die beka Die aus l die Zahl der m I gegangenen i von denen mu Nach einer1 , ^LettvpawlowSk troffen worben. ftfjäbigtin bei 1 Wtfe paffierte bi j Großfürsten §yrtst Arthur an seinen wir einen auägt ' ^uerMben enss ,,vetTopatoIott)8f Die Fatastrv <rna hervorgerus und Besiürzung sozialistische

Wahnsinn, l > Minen liegt, w : schlechten - 1 worden lei. ® dem Korrespond ' seinem Generals! : Plune untergega

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