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Keet und Alotte.
Berlin, 13. April. DaS Militärwochenblatt meldet: Generaloberst von Wittich, kommandierender General des 11. Armeekorps, in Genehmigung seines Abschiedsgesuches unter Belastung in dem Verhältnis als General» adjutant des Kaisers mit der gesetzlichen Pension zur DiSpo- ition und gleichzeitig ä la suite des FüsilierregimentS Nr. 39 gestellt, v. Wittich wird auch ferner in der Dienstaltersliste der Generale geführt.
Preußische- Abgeordnetenhaus.
Berlin, den 18. April.
Ueber die »Höheren Lehranstalten" unterhält man sich heute im Abgeordnetenhause. Die Grundsätze, nach denen die Pensionierung der Oberlehrer durchgeführt werden soll, gelangen zu ausgiebiger Erörterung. Der frei- finnige Abg. Eickhoff legte sich besonders warm inS Zeug für allerhand Reformen auf dem Gebiet des höheren Schulwesens. Denselben Faden spinnen die Abg. Dr. Berndt (nl.) und Viereck (frk.). Eine etwas andere Stellung nimmt der konservative Abg. Strosser ein. Dann erklärt sich der Kultusminister gegen die einheitliche Regelung der Schulferien und verbreitet sich über die Erfahrungen mit dem Reformgymnasium. Der Pole Dr. v. Dziembowski stellt die merkwürdige Forderung auf, daß die Schüler eine »Geschichte des Werdegangs der politischen Gemeinwesen" und auch »polnische" Geschichte lernen sollten. Ein Geheimrat versichert, daß jetzt VerfastungSgeschichte und Kulturgeschichte ausreichend auf den höheren Schulen gelehrt werde. Dann unterhielt man sich einige Zeit über den Wert der stenographischen Systeme. Ministerialdirektor Althoff machte beachtenswerte Mitteilungen über den Zustrom der Studenten und Gymnasiasten nach den Großstädten und die Abnahme des Besuchs der Lehranstalten in kleineren Städten. Schließlich wandte sich der Kultusminister nochmals gegen die Wünsche der Polen auf dem Gebiet der Schule.
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- Alfred RitterShauS wird seinen am Montag den 26. April, abends 81/« Uhr, im Saale des TafS LetL stattftndenden Opern- und Lieder-Abend mit einer Tostifchen Romanze eröffnen. Dieses Lied hat eine intereffante Geschichte: ES trägt die mysteriöse Widmung ä, . . . ? und daS Motto: „Et mon secret m’est eher!“ — Tosti war vor Jahren Gesanglehrerin der schönen Königin von Italien, der »della Margherita*, wie sie allgemein von ihren Landsleuten genannt wird. Der junge feurige MaSstro verliebte sich, wie das ja auch anderweitig vorkommen soll, in seine liebreizende Schülerin und widmete ihr dieses Lied, desten Worte in der Uebersetzung lauten: »Edle Frau, ich möchte sterben, doch getröstet von Deiner reinen Liebe. Nur einmal noch möchte ich mich geliebt fühlen, wunschlos geliebt! — Ich möchte Dir den letzten Rest meiner Jugend weihen und, den Kopf an Dein Herz gelegt, den letzten Seufzer auS- hauchen!" — Die Königin fand diesen Wunsch des Dichter- Komponisten nun doch zu weitgehend und auch „re Umberto* hatte keinerlei Verständnis für die Schwärmerei des verliebten Musikers. Der Unterricht wurde abgebrochen. Tosti verließ Italien und ging nach London, wo er jedoch nicht mit „gebrochenem Herzen" seinen letzten Seufzer aushauchte, sondern heute noch als gefeierter Romanzen-Komponist und „zahlreicher" Familienvater lebt.
** Besitzwechsel. DaS Quästor Orbig'sche Anwesen am Bahnübergang bei der Hollergaste ging für den Preis von 41,000 Mark an die Bauunternehmer Büttner und Damm über. Anfangs der 80 er Jahre wurde daS Anwesen für 24,500 Mark von Quästor Orbig angekaust.
** Das 7. Stiftungsfest der „Contentia*, verbunden mit der Feier des 200. Mitgliedes, wurde am Samstag auf der „Schönen Aussicht" von einer nennenswerten Anzahl Mitglieder und Freunde des Vereins gefeiert. Der Vorsitzende führte in seiner Ansprache u. a. auS, daß die enorme Zunahme der Mitgliederzahl veranlaßt worden sei nicht allein durch schöne Veranstaltungen sondern auch durch die glänzende Verwirklichung des Strebens zur Wohltätigkeit. Zum Schluste gedachte er des 200. Mitgliedes, welches durch Ueberreichunq eines kunstvollen Glases nebst entsprechender besonderer WidmungStafel aeehrt wurde. Am nächsten Sonntag, den 17. April, findet ein Ausflug nach dem Windhof statt, und auch Freunde und Gürmer deS Vereinszwecks find zur Beteiligung willkommen.
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Gemeirrben, insbesondere die Bergleute und die Gewerbetreibenden, bedenklich schädigende Politik zu tun?
—r Der Mg. Münch-Ferber hat mit Unterstützung der nationalliberalen Fraktion folgende Resolution zur zweiten Beratung deS Etats deS Auswärtigen Amtes eingebracht: Den Reichskanzler zu ersuchen, in den Etat für daS nächste Rechnungsjahr die erforderlichen Mittel ein- zuftellen, nm, soweit dazu ein Bedürfnis vorliegt, im Ausland den deutschen Konsuln zur Unterstützung in wirtschaftlichen Angelegenheiten einen auS deutschen Kaufleuten gebildeten sachverständigen Beirat zur Seite stellen zu können.
— Der „Vorwärts" meldet: Die so zi a ld em " kra- tische Fraktion des Reichstages brachte folgende Interpellation ein: Welche Maßnahmen gedenkt der Reichskanzler zu ergreifen, um die durch Bcrgwerksgesell- schaften und Mitglieder deS Kohlensyndikats im Ruhrrevier veranlaßte Außerbetriebsetzung von Kohlengruben und die dadurch hervorgerufene Arbeitslosigkeit unter den Bergarbeitern zu beseitigen, sowie die damit verknüpfte Eriftenzvernichtung von Bauern, Handwerkern und Geschäftsleuten jener Gegend zu verhindern.
Karlsruhe, 13. April. In der heutigen Sitzung der Verfafsungskommission gab die Regierung au die Beschlüsse betr. Abänderung der Verfassung folgende Erklärung ab : Erstens, die Regierung ist mit der Berufung eines Abgeordneten der Arbeiterorganisation, Arbeiter-Kammer, in die erste Kammer nicht einverstanden. Bezüglich des Hanbelsstandes besteht sie auf der Forderung dreier, nicht zweier Abgeordneten zur ersten Kammer. Zweitens, die Regierung ist einverstanden, daß die Städte der Städteordnung durch zwei Oberbürgermeister in der ersten Kammer vertreten werden Drittens, die Regierung ist ferner einverstanden, daß der Städteordnung nicht unterstehende Städte mit mehr als 3000 Einwohnern durch einen Abgeordneten in der ersten Kammer vertreten werden und
Kanäle im Winter.
fe schreibt uns auS Berlin, 13. April:
ta|i Wasserstraßen im Winter zufrieren können und M ihren Zweck verfehlen, ist eines der „großen" Ve- TC-HlmltM' der Kanalgegner. Mr finden tn der Deutsch W rum Rhein-Hannover-Kanal auch diesen Einwand eirute Prüfung unterzogen. Da die bisher veröffentlich- •t nt Auszüge aus dem JUHalt der wasserwirtschaftlichen r für Preußen der Frage nicht Erwähnung tun, so i «bei wir an dieser Stelle die Hauptsätze der Denkschrift nkE ,„,Tie Eissperwe dauert in den Gegenden des Kanals 'oriui Rhein nach Hannover durchschnittlich höchstens acht oi!en und fällt gewöhnlich in das erste Jahresviertel, fd.ion in den Mvnat Dezember. Der Eisenbahnver- i, rrt im t ersten Jahresviertel ist aber nicht der stärkste, son- -r mn um gekehrt der schwächste. Es wird für die Eisen- m ':aum wesentliche Schwierigkeiten bieten, im ersten ^.f oWtHsrtel den gesperrten Kanalverkehr mit zu teer- eh«m, zumal die Interessenten und namentlich der > ! Hantel — bestrebt sein werden, nach Möglichkeit den rnterbttöarf noch zu Zeiten offener Schiffahrt zu beziehen."
öie! Eisenbahn sei, so führt die Denkschrift weiter auS, 'l M. in der Zeit des hoch gesteigerte« Verkehrs im > lhresviertel die erwünschte ©ntTafhntg zu erfahren.
M w erde der Kanal vom Rhein nach Hannover bei- Of-W, indem er, wie alle Wasserstraßen, naturgemäß den VerM in den günstigsten Jahreszeiten pflegen, den T versand in diesen Monaten beleben und txwurch die lse «>ihmen an einem Teil ihres Verkehrs in den Herbste undi k^!ermonaten entlasten werde.
Volttische Tagesschau.
Slillgelegte Zechen.
Fern schreibt uns aus Berlin, 13. Avril:
Tine befremdliche Nachricht kommt soeben aus dem ^Nrretuter. Darnach hat die preußische Staatsregierung ...rrn:,-'^Hebungen" vornehmen lassen über die Stilllegung ( bntjtlm Zechen: eS könne aber an ein Einschreiten der tfafejmang auf Grund öffentlichen Interesses vor der Hand gedacht werden. WaS soll denn aber geschehen zu , der Tausenden, die durch das Stilllegen der Zechen bapn! ^schädigt werden? Glaubt man etwa durch gütliche Vl'ochikumgeir einwirken zu können? Solche Beruhig- > i? versprechen kautn Erfolg, wo so starke materielle ;; r.Hst-en der Bergwer^interessenten in Betracht kom- m r-r Daß für andere Arbeitsgelegenheit der Entlassenen iK fRat I toitib, ist Htt urrzureichender Ersatz, da viele Haus ihr Eigentum, verlassen müßten. Und die Ge- wt^ci'ibeTrden, die Lieferanten der von der Stilllegung c l':iohfc*n Zechen, haben auch Anspruch darauf, daß ihre Exstitrnz nicht mit einem Schlage in Frage gestellt wird. ' ,at nun daS Zentrum eine Jntervellation im 'lbgeordnetenhai. fe ein gebracht, was die preußische Hcrc-trumg gegen diese die betroffenen Gemeinden und deren 7"' ‘:r:<~:cr in bedenklicher Weise schädigende Politik zu tU"M aegsenke? Auf die Antwort darf man gespannt sein. ' , St ilen und aufmerksame Beachtung können in diesem FeW £u nichts helfen.
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Aus Stadt und Kaud.
Gießen, 14. April 1904.
** DaS Museum des Oberhessischen Ge- schichtSVereins rüstet sich bereits zu seinem Umzüge vom alten Ratbause nach dem alten Schloß am Brandplatz, zu dessen Fertigstellung, wie wir hören, die Pläne für den noch zu errichtenden neuen Treppenbau »urch den Architekten Hofmann-Herborn jetzt fertig gestellt ein sollen. Der Geschichtsverein hat bereits im alten Rathause einen großen Teil seiner wertvollen Schätze in recht übersichtlicher Weise in neue für das Museum recht praktische Glasschränke untergebracht, welche, nebenbei bemerkt, von einem Gießener Schreinermeister gefertigt wurden, und welche sich in den zukünftigen neuen Räumen am Brandsatz, für welche sie eigentlich bestimmt sind, recht vornehm auSnehmen werden. Es wäre zu wünschen, daß der gestaute Treppenbau im alten Schloß, für welchen sie Mittel von der städtischen Vertretung bereits bewilligt sind, nun eiligst fertiggestellt wird, damit das Museum, für das der Raum im alten Rathause viel zu eng geworden ist, seinen Umzug bewerkstelligen kann, schon um "die hochinteressanten Sammlungen in den größeren Räumen des neuen Heims besser als dies bisher geschehen konnte, der breiten Oesfcntlichkeit zugänglich zu machen.
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zwar durch die Gemeinderäte gewählt. Viertens, die Regierung erklärt, daß auch die Kreisausschüsse durch einen Abgerwbneten in der ersten Kammer zu vertreten sind, gewählt durch die Mitglieder der Ausschüsse. Fünftens, nach Meinung der Regierung soll eine Vermehrung der Mitglieder der zweiten Kammer nur bis siebzig stattfinden; sechstens, bezüglich des Budgetrechts und der Behandlung der das Finanzgesetz regelnden Paragraphen tritt die Re- S'erung der durch die Kommission festgesettzen Fassung bei.
eitere Erörterungen darüber würden noch nötig sein.
parlamentarisches.
?n: lin, 13. Avril. Die Dudgetkommission des ReiiWlaxies beriet die zweite Eraänzung des Etats für Sü:!!^e>^afrtka und nahm von den Ausgaben debatteloS apM l„ Besoldungen bei der Zentral-, Lokal- und Justiz- Vt nar'^-fig, an unv genehmigte ferner die Neuforderung von ■ TA roÖO M?. für weiße Hilfskräfte für die Landes- H s>m Laufe der Debatte äußerte Müller-Fulda, solche bstoiEe- Landespolizei, welche nach dem hergestellten iestii em Stelle der Schutztruppe treten solle, sei vielleicht i ist ■ Mchrlich, solange eine größere Truppenmacht dort sei. stlomialdirektor Stuebel erwiderte, er hoffe, baß fi:: roaufstand nach einigen Monaten Se- e nMiüftn, und man sodann die Landespolizei organisieren ki nnM S'te Ablehmmg der 274000 Mk. würde eine Er- histi-in der Nachtragsforderungen für den Hereroausstand oticn'gnchen. Die Forderung von 16 900 Mk. Jahres gehälter an t nr - orene Häuptlinge bleibt bestehen wegen treuge- ieb ktr Häuptlinge wie Mitbois. Sie wird bewilligt; die Tv'rW.x t von 94 000 Mk. für farbiges Personal wird ge- strichÄk Hit Antrag Arendt, die Forderung von 527 790 ??'rr 4t- Verpflegung der Schutztruppe um diese 94 000 Mk. e r; n, wird mit 12 gegen 12 Stimmen abgelehnt. (5 in stbü- ig Südekum auf Denderung der Etatsbemerkung ><m ' Wer „Reservefonds" wird nach längerer etatS- n' " r Debatte mit 11 gegen 10 Stimmen angenommen.
8: Beratung des ErgänzungSetats für Südwestafrika wird ) ::t feiten der Regierung nritaeteilt, daß die letzte :enb i-ri argentinischer Pferde und Maultiere am 3. und A ’tSr* in Swakopmund an gekommen sei und nunmehr c als itn i Man de Remonten bezogen werden sollen. Kolo- nialdststorr Dr. Stuebel führt aus, es handle sich um eine »k::7rpflicht des Mutterlandes, die Schädigungen der 'Uff gesessenen der Kolonien zu ersetzen. Die derselben sei trostlos. Für die nächste Zeit sei st M.gesorgt, aber ohne besondere staatliche Bei- hilf m Wiederaufbau der Farmen würde die Kolorüwiil gründe gehen. Etwa sieben Millionen seien vhg vorläufiger Schätzung notwendig, davon fünf für 5A Tie Verpflichtung zur Rückzahlung würde die . le q te wirtschaftlichen Verhältnisse sehr hemmen. Die weite Debatte über diese Frage wird ausgesetzt, bis die in A Lstit gestellte Denkschrift eingegangen ist.
£ Mirli ■ ti , 13. April. Im Mgeordnetenhause brachte S t ö r D st-ine Interpellation ein, ob der Regierung bciiin imieni, daß infolge der Zuteilung der Förderungen seitenlÄ dr-is Kohlensyndikates an die einzelnen 3 e cf) st non den größeren Zechen (Gewerkschaften) die i eine M ii in Ruhrrevier angekaust und st i l l g e l e g t werden, ui i das Förderquantum derselben »u übernehmen; was Mirstkt die Regierung jegen diese die betreffenden
Die erste VorstandSsitzuUg deS nativ- i nalsozialen Verbandes für Westdeutschlanbi toie wir erfahren, am Smmtag den 17. d. M. hier > n Gießen statt. Der Verband ist im März d. I in Franv- surt begründet worben und sofort in Verhandlungen mit dem Süddeutschen Verbände sowie mit dem Liberalen Wahlverein in Berlin eingetreten.
() Nieder-Ohmeu, 13. April. Auf der b^kach- barten Triebmühle war gestern das zweijährige Enkelkind des Besitzers der Mühle in einem unbewachten Augenblick dem Herd feuer zu nahe gekommen. Seine Veidchen fingen Jener, und ehe man es gewahr wurde, hatte das Kiud so schwere Brandwunden erlitten, daß eS an deren Folgen nach einer halben Stunde starb.
13. April. In unserer Gemarkung ve- sitzt die Bergwerksgesellschaft der Grube „Louise" zu Nieder- Ohmen ein bedeutendes Eisensteinlager. Die Eisensteüre liegen sehr nahe der Erdoberfläche, sodaß sie mittelst Tag- bau gefördert werden können. Gegenwärtig baut die berühmteste Drahtseilbahn-Gesellschaft Deutschlands hier eine neue Drahtseilbahn. Diese führt au fdie seither betriebene Linie Flensungen—Mücke—Niedw>OH?nen. Äe Anlage dürfte in 14 tagen fertiggestellt und dem Betri«» übergeben weichen.
ru-J ^°3er8Berg, 13. April. Die überaus
spate Entwickelung der Blumen und Blüten des jetzigen
— "och sieht man vereinzelt Schneeglöck- chen blühen —. «gewährt den Bienen einen keinenfallS früh gedeckten Trsch. Sie sind infolgedessen längere Zeit als bei früheren Lenzen auf den Honigvorrat in ihrem Stocke angewiesen Da aber um diese Zeit der Brutanscrtz im ooginnt, wozu ein Volk vermehrte Futterzufuhr be-
En solchen Bienenwvhnungen, in denen mcht genug Vorrat sich befindet, ein Futtermangel ein, schummsten Folgen für ein solches Volk nach sich ^eht. Es kommt durchaus nicht selten vor, daß auf den Bienenständen jetzt noch Völker eingehen, die glücklich durch den Winter gekommen waren. Darum bedürfen in dieser § „ ..ore Völker einer aufmerksamen Kontrolle. Dort wo L n P1ve?' muß solches sofort gereicht werden. Als . Attermtttel und vollkommenster Ersatz gilt in den Jmkerkreisen der Feuchtzucker (Maingau, Hattersheim), der zudem, wie aller Zucker, jetzt bemerkenswert billiger Kn kaufen ist
» D a r m st a d t, 13. April. In parlamentarffchen Kreisen bestehl die Msicht, die Wahlrechtsvorlage ^och im Laufe der Frühjahrstagung in der
. • Kammer zu erledigen, vorausgesetzt natürlich, daß es lü ?em mit der Vorberatung beauftragten Sonderauschuß überhaupt zu einer Verständigung über die Grunde lagen des abgeänderten Regierungsentwitrfs kommt. Zu ern^ solchen ist der Sonderausschuß, der in der vorigen Woche zur Beratung zusammenkam, bis jetzt noch nicht gelangt. Doch sollen die diesbezüglichen Bemühungen in nner nächste Woche statt find end en Sitzung weiter fortae- etzt werden. ö
R. B. Darmstadt, 13. April. Der vierte parlamen- tarrsche Ausschuß (Vorsitzender Abg. Weidner) ist seit gestern in eifriger Arbeit beisammen. Sehr eingehend wurde der Antrag Schönbergern. Gen. in Betreff der Entschädigung für an Maul- und Klauenseuche ae- fallenes R i n d v i e b in Gegenwart der Regierungsvertreter beraten. Man wird wahrscheinlich zu dem Beschluß kommen, bte GroM Regierung zu ersuchen, der Kämmer den früheren diesbeZugllchen Gesetzentwurf in veränderter
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Seneral-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für den Kreis Sietzen.


