Ausgabe 
13.12.1904 Erstes Blatt
 
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4. Preis auf Kanarien,

auf

eit)

ein

; Puth zwei

auf Tauben; ein 3. Preis auf Tauben;

2. Preis auf 2. und vier

als ist,

des der

2. und ein L, zwei 2.

3. und drei auf Hasen;

auf Hübner; aus Tauben;

4. Preise auf Tauben; I. G. Seipp ein 4. Preis aus Hübner; Jul. Stohr ein 4. Preis auf Hühner; L. Tros; ein 4. Preis aus Hühner; Chr. Wallenfels goldene Medaille für Futtcr- artikel; Carl Wiedmayer ein' 3. Preis aus Hasen. Ehrenpreise erhielten folgende auswärtige Aussteller:

flirt; H. Gertb, Elgershausen; Walter Roemer, Kirchhain; H. L. Geyer, Frankfurt; G. Hch. Keil, Strebendors; Ad. Carl Nabel, Frankfurt; L. Menget,

Leuten nicht alle werden, beweist folgender Fall: Der Sohn ], Nidda, 12. Dez. In unserer Zeit, da man über eines Landwirtes aus dem Vogelsberg litt an epileptischen pen Mangel a n Aerzten gewiß nicht 511 klagen hat, Krämpfen. Als der Landmann kürzlich mit dem Jungen in mug mnn sich wundern, daß seit geraumer Zeit hier nur Gießen war und dec Junge auch einen Anfall bekam, gesellte ein ylrzt ansässig ist, nachdem in unserer Stadt seit vielen sich ein hiesiger Taglöhner hinzu und eröffnete den; Land- Jahren stets zwei Aerzte für hier und die umliegenden Orte mann, daß er in der Lage sei, die Krankheit zu heben; er I bcfd^äftiqt waren; ja auf einem der benachbarten Orte war sei dies von einer weisen Frau gelehrt worden. Die beiden -j^ige Jahre lang mit ganz schöner Praxis ein Arzt tätig, wurden schnell einig; der Landwirt lub den Wunderdoktor Daß die Arbeit von einem Herrn hier tatsächlich nicht be- ein, nach seinem Dorfe zu kommen, was auch geschah. Der wältiqt werden kann, beweist schon die Tatsache, daß der Wunderdoktor erhielt 5 Mk. Spesen, allein das angewandte Betreffende zu seiner Unterstützung stets eines Gehilfen fromme Sprüchlein hatte die Krankheit nicht beseitigt. An- bedarf.

länger angehört und deffen Vorsitzender er seit 15 Jahren wurde durch Ueberreichung eines Diploms und einer

Kunst und Wissenschaft.

_ Der Kaiser bewilligte Rudolf Genäe aus Anlaß seines 80. Geburtstages eine Dotation von 2 000 Mk. pro Jabr. (Prof. Genee, geb. am 12. Dez. 1824 zu Berlin, hat sich als Literaturhistoriker einen Namen gemacht. D. Red.)

Von maßgebendster Stelle wird mitaeteilt, daß Geheimrat Koch und Geheimrat Dr. S ch n tz, Professor am patholoais-^en Institut in Berlin, soeben eine längere Reihe von gemeinschast- lichen Versuchen abgeschlossen haben welche sich auf eine Schutz­impfung gegen Rindertuberknlose beziehen. Die Ver­suche sind durchaus befriedigend verlaufen. Geheiwrat Schütz ist mit der Ausarbeitung eines Berichtes beschäftigt, dessen Veröffent­lichung Anfang nächsten Jahres ah erwarten ist.

D i e Regelung der Kölner Theate r verhält- u i s s e dürfte binnen kurzem ihren endgiltigen Mschluß finden. Die städtische Theaterkommisfion hat in Uebercinstimmung mit der städtischen Verwaltung für die Uebertragung der beiden Theater an Max Martersteig vom Renen Theater in Berlin, den Verfasser des neulich von uns besprochenen tüchtigen großen Werkes über das deutsche Theater im 19. Jahrhundert, sich ent­schieden. Für die Einrichtung einer Intendanz hat man sich nicht entschließen können; indes ist auch von der Rorinierung einer bestimmten Pacht summe, die früher 40 000 Mk. betrug, Ab­stand genommen worderr. Die Nesfruahme der Theater durch Martersteig dürste am 1. August 1005 erfolgen.

Keriittslaal.

S t. Pölten (Nieder-Oeslerreich), 12. Dez. Der 17jährige 1 Knecht Josef Grader, der eine Krämerin, bereit Tochter, später

E. Plank ein 3. und ein 4. Preis auf Tauben 4. Preise auf Hühner; W. Ranft zwei 4. Preise PH. Reitzel ein 3. Preis auf Hühner; Neuling aus Hühner; Fr. Rosenbaum zwei 4. Preise Nübsamen ein 2. Preis auf Gänse und ein Hühner; Schmieder Ehrenpreis, ein 1., zwei

und ein 3. Preis auf Hasen; Forbach vier Gabriel ein 3. Preis

4. Preise auf Tauben;

Hanau Ehrenpreis und ein 2. und ein 3. Preis Jansohn u. Scharmann ein 2. und ein 4. Preis Jochem ein 1. Preis auf Gänse, ein 3. und zwei 4. Preise Hühner; Kalbfleisch ein 3. Preis auf Tauben; Hch. Keil 2., ein 3. und zwei 4. Preise auf Kanarien; W. Keil ein 4. Preis aus Tauben; Kuhl ein 3. Preis auf Hühner, 2. Preis auf Eier; Kuhnd ein 2.. ein 3. und ein 4. Preis

auf Hühner und Gänse; Leib ein 3. Preis auf Hühner;

Leichtweiß ein 1. und drei 4. Preise auf Kanarien; Meyer Ehrenpreis, ein 1., ein 3. und ein 4. Preis auf Kanarien.

ein 3. und zwei 4. Preise aus Hühner, ein 4. Preis auf

Tauben; Petri ein 2., ein 3. und zwei 4 Preise auf Kanarien;

von 500 Mark, gegen dessen Ehefrau eine solche von 150 Mark. Der 01erichtsHof behielt sich die Verkündigung des Urteils biS nächsten Montag vor. ,

Mainz, 10. Dez. Gegen die Wahl des fretrelt- giösen Predigers Freiherrn von Zuceo-Cueeagna zum Stadtverordneten wurde Protest eingelegt, weil er als Geistlieher zu betrachten sei und Zusehuß zum Konfessionsunterricht von der Stadt beziehe. Der Landtag hatte jüngst in einer Erörterung über die Zulassung des Freiherrn von Cuecagna zum Mainzer Schulvorstand ent­schieden, daß der freireligiöse Prediger nicht als Geistlicher anzusehen sei. Auf den Entscheid der Verwaltungsbehörde ist man allgemein gespannt.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Vor einigen Wochen verschwand der in Gonzenheim wohnende Lokomotivführer Heinrich Geuschkel unter Mitnahme von 2000 Mk. Run traf von Hamburg eine Depesche ein. daß Ol-enschkel tot ans der Elbe gelandet worden sei. Am Samstag traf ein Mann Namens Adam Hölzer in der Fahrgasse in Frankfurt den 32jähr. Friseur Paul Wiegand ans Nierstein, der ihm sein Leid klagte, es sei ihm sein» ganze Barschaft gestohlen worden. Hölzer führte den Mann zur Polizei, wo dieser Anzeige er­stattete, dann znm Telegrapbenamt. wo Wiegand angeblich nach Hause nm (Mb telegraphierte, und nahm ibn schließlich nach ferner Wohnung mit, da der Arme kein Nachtguartier hatte. Nun hat sich Wiegand, iedenfalls aus Verzweiflung über den Diebstahl, in der Wohnnng seines Wohltäters er- bänat. In der Generalvertammlnng der Ortskrankenkasse in Weilburg wurde ein Vertrag mit den Aerzten abge­schlossen. nach dem ab 1. Januar 1005 das Honorar für das Jahr und Mitglied 7 ruf e rnnöfijgf nnrfr.

trunk verwendet hätten. Als infolge einer Anzeige wegen h luftigen Bezugs von Chemikalien in den am Sclyrlbans in Langen befind- lichen Kellereien des Angeklagten eine Revision vorgenomirml wurde, konnte der Sachverständige Prof. Weller in einer Anzahl Fässer eine weit über die GesetzeSbestimmnngen Hiuauöachende Beimischung von Zuckerlösung konstatieren. Dagegen laßt ftw em direkter Beweis sür die gesetzwidrige Verwendung von Ehemtkalu.n nicht erbringen. In ähnlicher Weise gab auch ^ackweNtandlger Schulrat a. D. Do sch sein Gutachten ab, wöbet er icdvch be­tonte, daß er der Behauptung, die vier erwähnten / van er feien lediglich zum HauStruuk hergestellt gewesen, keinen Glauben smcnfeu könne. Der Staatsanwalt lftelt die Weiiftälfchung tut Djnne der Anklage für erwiesen nnd beantragte gegen Jacob eine Geldstrafe.

Samötaa auf Sonntag auf dem Heimwege von mehrere, slavi* sch?n Studenten in -ndrinalicher Weise an gehalten. Es kam zu einem Zusammenstöße, bei dem Döbert cmen Stockhieb erhielt und am Mn verwundet wurde. Em Student erlitt Abschürfungen Sämtliche Teilnehmer wurden polizeilich Her* u 0 ni men

Aus Stadt und Sand.

Gießen, 13. Dezember 1904.

Verhaft«um Der von verschiedenen Behörden ver­folge Fahrräderdieb Horz wurde gestern in Frankfurt a. M. verhaftet. Horz, der den Diebsiabl von Rädern gewerbsmäßig betrieb, hatte auch hier am 17. v. Mts. ein Rad gestohlen und alsbald verkauft. Verhaftet wurde ferner in Vilbel auf ba§ Ausschreiben Großh. Polizeiamts Gießen hin ein gewisser Maurer, der bierVorträge über Japan hielt und da-1 bei Zcchbetruq sich zu schiilden kommen ließ.

* Messerstecherei. Am verflossenen Samstag ge­rieten an der Schützenstraße zwei Männer in Streit, wobei der eine dein anderen einen Messerstich in den Rücken bei­brachte.

"* Besitzwechsel. Peter Berg, früber Besitzer der .Stadt Marburg", kaufte die Wirtschaft von Witwe Bob in der Bahnhofstraße für 33 000 Mk.

** Di e Kabellegung in der B ahnh 0 s str a tz c nimmt trotz der voll berechtigten Klagen und hefOgeu Imt* rüstung der dort wohnenden ^Geschäftsleute ihren Fortgang. Zurzeit wird auch die Strecke zwischen Wieseckbrucke und Hotel Großherzog aufgerissen und so den Kaufleuten dort das Weihnachtsgeschäft aut das empfindlichste geschädigt. Diese werden wohl mit Schadenersatzklageln auf sich warten lassen.Illi Anschluß daran sehen wir uns genötigt, einen Artikel in der Samstagnummer der Frank­furterKl. Presse" richtigzustellen, der folgendermaßen

zeige gegen den Betrüger wurde erhoben. R V Darmstadt, 12. T-z. Ein Wcinvantsch-Vr°-

Bürgergesellschaft. Das 40jährige Stiftungsfest, zeß bcsthäftiate heute bis in die späte Nachmittagsßunde die das am letzten Samstag im Cafe Leib abaehalten wurde, hiesige Strafkammer. Ter Weinhändler Joh. Hrch. $a£ob

zeigte durch den überaus zahlreichen Besuch so recht, welcher und dessenEhefrau ans Langen toaren meffpat, in ben

Beliebtheit die Veranstaltungen der Bürgerges-aschnst sich er. 24O M°i^l90?0verg°ngen°"r?Men,b'inbem sie dem Wein freuen. Emgelestet wurde die Feier durch einen Prolog, der mehr Zucker und Wasser zngcfctzt haben, als die Vorschrift gc-

auf das 40jährige Bestehen des Vereins Bezug nahm und stattet', ferner werden sie beschuldigt, vermittelst Bezuges nnd

von Frl. M. Dörr ausdrucksvoll gesprochen wurde. Mehrere Benutzung unerlaubter Chemikalien sog. Kunstwetn f a6rt* Siebet für gemischten Chor sowie einige Mannerchöre zeigten aQ^I^Tttum Wein "durch Bei-

die gute Schulung der wackeren Sangerschar. Den größten Mischung einer Zuckerlösunggestreckt" zu haben. Der erstere Kunst- Beifall erzielteColumbus", eine melodramatische Dichtung I wein sei aber von ihnen überhaupt nicht abgegeben worden und mit Chören und Orchester, die unter der tüchtigen Leitung der letztere sei sog, Drusenwein gewesen, ben sie nur als Haus- des Dirigenten, Lehrer Miilch, z,l Gehör gebracht wurde. Die Dichtung wurde vom Lehrer Kling in feinsinniger Weise vorgetragen. Der Dank für die überaus große Mühe und Sorgfalt," die der Dirigent auf die gesanglichen Leistungen

Vereins seither verwandte, fand in einem Lorbeerkranz, Herrn Mulch überreicht wurde, seinen gebührenden Aus- k. Aber au<f) der Verdienste dctz Vorsitzenden, Schlosser- icr M. Dörr um den Verein, dem er seit 25 Jahren

Just Muth, Cölbe; M. Dieckmann, Dillenburg; H. Krauß, Goßfelden; Ad. Tbeiß jr., Gladenbach; Otto Scheurich, Kloppenheim: Fr. Schmidt, Groß-Rechtenbach; L. Mengel. Marburg; Carl Berntheisel, Darmstadt; Carl Berntheiscl, Darmstadt; G. L. Geyer, Frankfiirt; G. L. Geyer, Frank-

Oerrnischtes.

* Eine Universitäts-Restauration. In Tü­bingen ist eine Universitäts-Restauration eröffnet und so­gleich start benutzt worden. Sie ist im Universitätsgebäude unter dem Treppenaufgang zu den öorfäten unter gebracht und verabreicht neben dem schwäbischen Nationalgebäck, den sogen. Laugcnbretzeln, auch Schinken- und Wurstbrötchen. Kuchen. Aepfel, Kaffee, Milch. Kakao, Frada, eine Auswahl von Mineralwassern und auch Bier, aber alkoholfreies. Wie stark übrigens die Anti-''lknholbk'weguna unter der Tü­binger Studentenschaft um sich arcift, erhellt daraus, daß der Inhaber eines bekannten Lokals au die Verbindungen eine Mitteilung ergehen ließ, des Inhalts, er halte für dieses Semester jeden Mend von 10 Uhr ab frische Bouillon mit Rasteten und von 12 Uhr ab Bohnensuppe mit Speck bereit. Ter Manu soll sein Geschäft mit dieser Einrichtung machen.

* Gin Zwischenfall im Berliner Theater. Ein reizender Zwischenfall entzückte dieser Tage bei einer Kinderanfführung der schönen Melusine im Berliner Theater die Zuhörer. Die schöne Melusine verschwindet im Lause des Spieles mit ilwem Gatteu im Brunnen, dem Reiche ihres Vaters Neptun. Suchend stürzt der Vater des Prinzen auf die Bühne mit den ängstlichen Rufen: Wo ist mein Sohn? Wo ist mein Sohn? Tie Kinderherzch-n der kleinen Zuhörer schlagen ängstlich. In der Zweiten Reihe des Parketts er­hebt sich ein reizendes Kindchen mit braunen Lacken^und ruft mit erhobener Stimme dem alten König zu:Ihr Sobtt ist eben in den Brunnen gegangen." Der König machte eilt sehr erstauntes Gesicht bei dieser liebevollen Zurechtweisung und das'ganze Theater lohnte die Kleine durch große Heiter- teit.

* Radikale Wirkung. Dichter:Vorgestern habe ich Ihrem Onkel mein neues Trauerspiel vorgelesen'." Bekannter:Ja. denken Sie* schläft noch!"

* Kleine Taqescbranik. Smintag Nacbt wurde in her Danziger Vorstadt Schidlltz der Arbeiter Habeck e r st o ctz e n. Der Täter verhaftet worben. In Stettin wurde durch Koblenorvdaas, das aus einem defekten Ofen strömte, in der Nacht der Drebvraelspieler Schulz sowie seine Familie ver­eistet. Sclmlz tourbf tot aufgefimbcn, seine Frau unb fünf Kinber sind schwer krank. Bei einem Ziegcleibrand bei Hei­lig e u st a b t würbe ein G e n b ci r m bnrch l^rabstürzcndes Gebälk getötet. Ter Fürst von Schaumburg-Lippe hat sich auf der Saujagb eine F u ß v e r stn u ch nng zngczogen. Infolge d'cser Verletzung ist eine schmerzhafte Anschwellung ein* getreten, sobaß der Fürst gezwungen ist, einige Zeit, dos Z'wwer zu hüten. Eine schwere Bluttat wurde iw omsthcmse zu Tänzerei, .Kreis Wohlan (Schles.) verübt. Der Beptzer des 6(asthauses geriet mit einem Reisenden, dem Künstler Hugo^DMig, wegen eigenmächtiger Oefffiunq des Stalles in Wortwechsel, in dessen Verlauf der Gastwirt eine Axt ergriff und Heilig durch mehrere .Hiebe tötete. Der Täter ist verhaftet. Iw da. abseits gelegene unb mit hohen Mguern iimgebene ^^obnlwus der unverehelichten Rentnerin Mothieu in Lens F-raukreian drang ein Mann ein und ermordete die alte L, am e und deren Gesellschafterin. Dann rmibte er alles, was Nch im Hause befand. Erst nachdem mehrere Tage hindurch h^de Per­sonen verniißt wurden, wurde das Haus gewaltsani geöffnet und man fand die beiden enffetzlich ZNgcFichteten -Jio. -tic Millionenschwindlerin Mrs. hodwick ist identisch Mit einer Madame de Veee, die wegen Wechielfalschungen bereits im Zuchthaus gesessen hat. Frau , Chadwick hat in Eleveland im Beisein ihres jetzt Europa bereisenden 0 alten erftnrt eine natür­liche Tochter Carnegies zu leut-. (Sirte noch nicht ermittelte Persönlichkeit war aus Ncwvork zu dieser Verhandlung fichtenen und bestätigte gegenüber den Beamten der Clev^land-Bank die Richtiakeit dieser Angabe. Betnrnkene ungartsche Piomcre warfen ihren Zugführer Enders, weil denelbc Ruhe stiften wollte wahrend der Fahrt von Rakoszaba nach Budapest aus dem Eisenbavnzug. Enders wurde tädllch in-rmuiidei Dl-r Däl«-'- iei mnrb-m.

silbernen Bowle gedacht. Von den Damen wurde dem Verein ein schöner Fahnenschrank überreicht. So bot die Veran­staltung viel des Guten unb Schönen und verlief zur Zu- sriedenheit aller Teilnehmer. Aber auch die tanzlustige Jugenb kam zu ihrem Rechte, von bem sie bis zum frühen Morgen fleißigen Gebrauch machte. In einem ebenfalls sehr zahlreich besuchten Ausflüge nach TcptorS Terrasse fand am Sonntag bic Stiftungsfeier einen guten Abschluß.

" Geflügelausstellung in Gießen. Die Prä* miierung bev Ausstellung ergab für Gießener AuS - sieller folgende Preise: 'Becker vier 4. Preise auf Hühner; Bichlcr ein 3. und ein 4. Preis auf Wassergeflügel; Erb Ehrenpreis, ein 1., drei. 2., ein 3. und drei 4. Preise auf Kanarien; Fclsing Ehrenpreis, ein 1., zwei ferner Ehrenpreis, ein

Hier hilft also wieder einmal nichts als eine Flucht in die Oeffentlichkeit, und zivar sind die Geschäftsleute g^^wnugen fiw der Frankftirier Blätter zu bedienen weil die Lokalblätter es av- lehnen, ein Eingesandt in dieser 9inacleaenheit aufzunehmen, wen es gegen die Postbeborde gerickt't. Auch eme Ausrede!

Das ist natürlich eine recht lächerliche Verdrehung der Tatsachen Nicht ..weil es gegen die Postbehörde gerichtet war, sondern weil es mit arobem Beleidigungen gegen die Post und andere Behörden geradezu Fangball spielte, weil fast fede feiner Zeilen voller Sottisen und An­pöbelungen saß, haben wir ein uns von zwei Geschäftsleuten der Bahnhofstraße überbrachtesEingesandft^ abgelehnt und damit diesen Herren einen Tienst erwiesen, denn eine Jnjurienklage hätte sie und uns binnen 24 stunden prompt erreicht. Wir haben aber in längerer münd­licher Auseinandersetzung in Gegenwart eines Zeugen uns

Wen mein, einen solchen Artikel abzusassen. Die .Herren waren aber Linden. Erste Preise erhielten folgende auswärtige dazu nicht zu bewegen und auch von unserer Aufforderung, )lu§stcller: Jul. Muth, Cölbe; Dr. med. Pinko, Kirtorf; für den nächsten Tag einen in zulässiger Form gehaltenen Simon, Ehringshausen; M. Dieckmann, Dillenburg; Artikel uns zugehen zu lassen, haben sie keinen Gebrauch Staniebach, Kirchhain; H. Krauß, Goßfelden; G. H. Keil, gemacht. Sie zogen es vor, sich statt dessen Sfrcbcnborr; I. Kolb, Lorsch; Ad. Theiß jr., Olladenbach;

wrter Blatt zu wenden, um darin ein ganz Schliches und ^chhain; Fr. Schmidt, Groß-Rechtenbach;

formell unt°delrges KlaMed ^^E. gleich^ abe marburq; Hch. Schreck. Offenbach; Giuft. Winkler.

Nummer vom letzten Samstag einEingesandt" brachteA Darmstadt; Gottl. Buch, Offenbach; L. wittert, Wetzlar, das uns an fenem Tage von einem anderen Cfeschäftsmanne Carl Berntheisel, Darmstadt; G. L. Geyer, Frankfurt; der Ba'hnhofssttaße vorgelegt wurde und das die berech- (y. L. Geyer, Frankfurt; Walter Römer, Kirchhain; G. L. tigten Klagen in gehöriger Form aussprach. Wir haben, wie (zz^yer, Frankfurt; Walter Römer, Kirchhain; G. L. Geyer, unfere Leser wissen, diesesEingesandt" mit einigen unzwei- ^Eurt; Q Keil, Strebendorf; L. Hensel, Hanau; deutigen redaktionellen Bemerkungen versehen und hoffen, $ ®et)cr Frankfurt; G. L. Geyer, Frankfurt; C. Hedde- daß eine Wirkung nicht ausbleiben wird. I Dreihausen; Ad. Theiß jr., Ofseubach; Ad. Theiß jr.,

Die vermißte Mama. Tav! der ^ochenmark de Ad. Theiß jr.. Offenbach; Carl Nabel, Frankfurt;

sparsamen Hausfrau cm liebster Aufenthaltsort ist, ^.st wohl @Cp t Darmstadt; L. Mengel, Marburq; Otto Köppe. bekannt. Sic trifft da auch manchmal wit cmer ^r l'n^, Lyebern; S[ug. Schlegel, Hanau; C. Viertclhansen, Klein-

zusammen und laßt sich etwas erzählen, ober es muß um 0.

einen Pfennig manchmal recht lange gehandelt werden, wenn ~ ..'zzon den höheren Schulen Hessens. Einer

auch der Regen inströmen fließt unb e8 auch kalte Fuße derHessischen Schulblätter" zufolge habe» Ostern

gibt Die größte Ausbauer m diewr Hmpcht leiltete sich eme QU ^cn höheren Schulen Hessens 287 Oberprimaner Frau am verflossenen SamStag. Am Nachmittag g/g^'Abas Reifezeugnis erlangt, unb zwar 167 Gvnrnasiasten, 5 1/2 Uhr erschien ein jiinges Mäbchcn in Thränen aufgelö'l g7 Nealgymnasiasten, 53 Oberrealschüler. Hiervon gehören auf'ber Polizei unb zeigte an, daß seine Mama morgens 262 hem Großherzogtum Hessen, 25 anderen Bundesstaaten aeaen Vo 10 Uhr auf den Wochenmarkt gegangen an. Der Konfession nach waren 207 evangelisch, 66 katho-- und nicht wieder ,urückgek°hrt sei. Alle Nachstagen lisch. 14 israelitisch. Von diesen 287 «ihmententooen em Unglück zugestoven fern. Tie.El'ch^ge Pol ze linb Schiflbau, 15 dem Voltsschullehreramt. 14 dem Forst-

phonych nochmals anfragen, ob nicht ctiva die ^rau inzwischen y_» evangelischen Theologie, 10 der katholischen sich doch zu Haus emgefunden habe, was befahl wurde, und Rheologie, Oder Elektrotechnik, 8 der Kaufmannschaft. 7 die Tochter zürnte nicht mehr auf die Mama, sondern eilte ^em Ollizierberufe, 7 der Tierheilkunde, 5 der Volkswirt- sreubestrahlend nach Haus. schäft, je 3 dem Bergfach und höheren Eisenbahndicnst, je 1

** EineWunderkur." Daß eine gewisse Sorte von der Musik unb ber Lanbwirtschaft.