Ausgabe 
11.10.1904 Erstes Blatt
 
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eröffnet. Zur hessischen Fideikommißwirtschaft ver-

Stadttheaters.

mit Worten der Anerkennung für den Scheidenden die Kon-

eine Lehrkraft entfallen durchschnittlich 50 Schüler, gegen 57

* Die

Im Großherzogtum Hessen wurden für das Etatsjahr vom

Mittagsmahl sprach Lehrer Neeb aus Groß-Felda mit warmen Worten dem scheidenden Kreisschulinspektor den eigentlichen Scheidegruß. Kreisschulinspektor Mathes antwortete sehr be-

evanqelische 391856 Mk. 49 Pfg., katholische 50 734 Mk. 40 Pfg. In der Provinz Oberhessen: Einkommensteller 1 552 633 Mk. 54 Pfg., Vermögenssteuer 773 381 Mk. 5 Pfg., Summe der Staatssteuern 2 326 014 Mk. 59 Pfg. Allge­meine Kirchensteuer: evangelische 228 073 Mk. 49 Pfg.,

Darmstadt, an welche Behörde auch etwaige Uutecstützungs- gesuche minderbemittelter oder unbemittelter Teilnehmer zu richten sind.

Vermögenssteuer 1 175 387 Mk. 37 Pfg., Summe der Staats-

in Darmstadt in der Zeit vom 14. bis einschließlich 19. Nov. I. I. abhalten zu lassen. Da dieser Kurs nur bei einer aus- reichenden Zahl Teilnehmer stattfindet, crnpfiehlt sich alsbaldige

Wer lachen will, sollte nicht versäumen, sich die Vorstellung der Novität .Liebesmanöver^ anzusehen. Bei der Erst­

aufführung am Sonntag kaur das Publikum nicht aus der Heiterkeit heraus. Diese Aufführung ist die erste Vorstellung In der Freitag-Aufführung des

Anmeldung mit Angabe des Berufes und des Lebensalters unmittelbar bei der Großh. Zentralstelle für die Gewerbe in

teuern im Großherzogtum Hessen.

serenz. Dann verlas er die statistischen Mitteilungen über den Stand der Volksschulen im Kreise, wonach zurzeit im

Den verschiedenen Konfessionen, bezw. Religionen gehören an: 5051 der evangelischen, 349 der katholischen und 118

waren im Ganzen 23 Redner angemeldet, von denen 5 sogar mehrere Vorträge hielten. Am Hel,Ligen Sonntag sollten die wissenschaftlichen Vorträge bereits nm 9 Uhr früh fortgesetzt werden, doch verzögerte sich der Beginn erheblich, da die meisten Teilnehmer erst später erschienen. In einer kurzen geschäftlichen Besprechung wurde als Ort der nächstjährigen Versammlung Frankfurt a. M. bestimmt, ev. soll Straßburg i. E. dafür in Aussicht genommen werden. Die meisten aus­wärtigen Teilnehmer blieben dann auch zum Mittagessen bei­sammen und besuchten später noch die Kunstausstellung und I andere Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Offenbach a. M., 9. Okt. Die Aufhelumg oder Er- nläßigung der Verbrauchssteuer auf Schweine war

wegt und widmete den Schulen des Kreises sein Hoch.

Darmstadt, 9. Okt. Die gestern und heute hier

Kreise 75 Schulen bestehen. In 109 Schulklaffen werden 6118 Schüler unterrichtet gegen 6061 im Vorjahre. Auf

antragt und in der letzten Sitzung der Stadtverordneten ver­handelt worden. Die Meister geben als Grund für ihren Antrag an, daß mit der Eröffnung des neuen Schlachthofs sich die Unkosten für jedes eingeführte und geschlachtete Schwein von 3 Mk. 50 Pfg. auf 6 Mk. erhöhen. Der Bürgermeister n,achte dagegen den Ausfall von 60 000 Mk. in der Stadtkasse geltend. Mehrere Mitglieder beantragen die Steuer allmählich aufzuheben in der Weise, daß dieselbe von Iabr z,l Jahr um ein Fünftel ermäßigt wird. Bei der Abstimmung wurde gegen 11 Stimmen ein Antrag an­genommen, die Beschlußfaffung über den Antrag der Meister bis zur Beratung des neuen Voranschlags auszusetzen. Zwei andere Anträge der Schweinemetzgern,cister, ihre Vertretung im Schlachthausvorstande um einen zu vermehren und die Schlachtzeit im Schlachthofe im Sommer um 6 Uhr, im Winter um 7 Uhr beginnen zu lassen, wurden abgelehnt.

fc. Rieder ursel, 10. Okt. Einer der hiesigen wohl­habenden Familie fiel eine größere Erbschaft zu. Die Frau des Erben war vor Freude darüber so außer isich, daß sie in den Tod ging. Gestern früh nämlich I verließ sie die Wohnung und ging in die Ursel, wo man sie an einer seichten Stelle die Füße nach oben, den Kops im Schlamm steckend, tot auffand.

Kirchhain, 10 Okt. Zwischen hier und Rauschen­berg, dicht am Ufer der Wohra, stürzte gestern nachmittag ein mit 4 Personen besetztes Automobil des Freiherrn von Stumm zu Holzhausen eine steile Böschung hinunter und wurde total zertrümmert. Die Insassen kamen mit dem Schrecken davon.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Hungen hat die Theatergesellschast Gitttermann ihre diesjährigen Vorstellungen am 9. ds. Mts.

steuern 4 916 076 Mk. 87 Pfg. Allgemeine Kirchensteuer:

1. April 1903 bis 31. März 1904 bezahlt: In der Provinz

der israelitischen. Die Zahl der Fortbildungsschüler betrug

tagende Jahres-Versammlung des Vereins hessischer Zahnärzte hatte ein ganz außerordeetlich umfangreiches Quantum von wissenschaftlicher Arbeit zu bewältigen. Es

gespannt.

"EisenbahnUnfälle. In Seesen im Harz fuhr ein Eilgüterzu g auf eine die Weiche passierende Maschine auf. Der Lokomotivführer des Eilgüterzuges wurde ernstlich verletzt. Die Maschine wurde erheblich beschädigt. Amt­lich wird gemeldet: Bei der Ausfahrt des Güterzuges 7116 aus dem UeberholungSgleise 3 im Bahnhof Groß- Möringen (Altmark) nach der Richtung von Dingelberg ist der von Dingelberg abgelassene Güterzug 7215 in Groß- Möriugen auf den erstgenannten Zug aufgefahren. Bei dem Zusammenstoß sind der Zugführer und zwei Bremser des Zuges 7215, sowie daS Lokomotivpersonal des ZugS 7116 anscheinend leicht verletzt worden. Beide Zugmaschinen, und die drei ersten Wagen des Zuges 7215 sind erheblich be­schädigt. Der Materialschaden ist bedeutend. Beide Haupt-

Starkenburg: Einkommensteuer 3740689 Mk. 50 Pfg.,

Bäcker, Konditoren, Metzger, Spengler. Schloffer und Tape-! zierer. Die bei der Zentralgenoffenschaft kaufenden Hand­werker sparten bei diesen Bezügen rund 6000 Mark und genoffen außerdem entgegenkommendste Zahlungsfristen von 1 bis 3, in einzelnen Fällen bis 5 Jahren. Die Maschinen werden nur von erstklassigen Firmen bezogen, mit weit­gehender Garantie für beste Beschaffenheit. Alle Abnehmers haben auch bis heute ihre größte Zufriedenheit ausgesprochen.1 Infolge dessen mehrten sich auch dauernd die Anfragen wegen weiterer Lieferungen. Zur Zeit sehweben bereits aussichts­reiche Verhandlungen wegen neuer Abschlüsse im Betrage von rund 25 000 Mark.

r. Unfreiwilliger Humor. Ein schwerhöriger Maurer eines oberhessischen Dörfchens besserte die Mauer eines Stalles auS. DaS Wetter war veränderlich, weshalb ihn ein Vorübergehender fragte:Was hältlte' denn vom Werrer?" Er hatte gemeint, er werde nach der Art feiner Arbeit gefragt und antwortete:Ich witl'S en Bößehe über­werfe enn auSdeffern\a Ein andermal arbeitete er in einem arg verwahrlosten Hause. Eine vorübergehende, aus dem Backhause kommende und Schmierkuchen tragende Frau fragte ihn, ob er ein Stuck wolle:Ree, es seht bis aus brennI* antwortete er, denn er glaubte, er werde gefragt, ob er bald fertig sei. Einst arbeitete er in einem Nachbar­orte. Beim Frühstücke erzählte er von feinen Farnilien- ! Verhältnissen, u. a. auch, daß er einen Acker gekauft habe. Als ihn die Hausfrau fragte, wie viel Kinder er habe, ant-

im letzten Winter 949 gegen 902 im Vorjahre. Beim

im Vorjahre. Knaben sind es 2985 und Mädchen 3133.

katholische 9801 Mk. 73 Pfg. In der Provinz RHein­tz essen: Einkommensteuer 3 735441 Mk. 67 Pfg. Ver­mögenssteuer 1191635 Mk. 30 Pfg., Summe der Staats- fteuern 4 927 076 Mk. 97 Pfg. Allgemeine Kirchensteuer: evangelische 244 238 Mk. 78 Pfg., katholische 102 591 Mk.

Uschen Ausbildung der Merzte. Geheimrat v. Bergmann.« Vorsitzender des Zentralkomitees für ärztliches Fortbild- ungslvesen, behandelte die ärztliche Kunst als technische Wissenschaft und begrüßte die Akademie als einen ersreu- licbei t dem Gebiete der Medizin. Geheimrat!

Lent brachte als Vorsitzender der Aerztekammer der Rheinprovinz Glückwünsche dar.

Nach dem Festakte sand eine Fahrt zu den drei städti­schen Krankenhäusern, um 4 Uhr Festessen im Gürzenich­saale, abends Festvorstellnng im Tlieater statt. An den Kaiser wurde folgendes T e l e g r a m m abgesandt:

In pietätvoller Erinnerung an die Kaiserin Friedrich nnd von der Zuversicht durckHrnncnm, daß der heutige Tag ein tvim» tiger Fortschritt für das hochherzig. Werk brr edlen xijlbenn bedeute ,bitt en Ew. Majestät den erlauchten BesclMer aller muffen- schäften und Humanitären Besti'ebungen, zur Eröffnung der Akcv I öentie für praktische Medizin in Anwesenheit des Brinzen Friedrich Heinrich die Versammelten, ihren ehrfurchtsvollen rank für die allerhöchsten Guadenbenvise und ihre begeisterte Huldigung ent- gegennehmen zu wollen. Alleruntertänigst Oberbürgermeister

Bei dem F e stm a h l e brachte Oberbürgermeister Decker ein Hoch auf den Prinzen Friedrich Heinrich aus.. Priits Friedrich Heinrich betonte in seiner Erwiderung die Ehre, bei der Erösfnung der Akademie den Kaiser, der mit seinem Herzen heute hier geweilt habe, vertreten zu dürfen, beglück wünschte dann die Kölner zu dem heutigen Schritte und brachte ein Hoch auf Köln ent?. Minister Dr. Studt er- innerte an die große Zahl gemeinnütziger Anstalten, die der , gemeinnützige Sinn der Kölner Bürgerschaft im Vaufe der Zeit geschaffen habe, erinnerte ferner an die berühmte Kölner Universität, die Jahrhunderte lang bestanden habe, und wünschte jdier neuen Akademie gutes Gedeihen. Der Minister schloß mit einem Hoch auf die neue Akademie. Finanzminister Frhr. v. Rheinbaben [aiü)te ein Glückwunsch­telegramm.

Aus Stadt Md Land.

Gießen, 11. Oktober 1904.

Personalien. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben den Bureaugehilfen Wilhelm Euler aus Heblos zum Kreisamtsgehilfen bei dem Kreisamt Worms und den Bureau­gehilfen Friedrich Herling aus Seeheim zum Kreisamts- gehilfen bei dem Kreisamt Offenbach ernannt. Der Köchin Margarethe Dechent in Flomborn wurde daS Allgemeine Ehrenzeichen mit ber Inschrift »Für treue Arbeit' verliehen.

LandeSuuiv ersität. DieDarmß. Ztg.' verkünbet heute in ihrem amtlichen Teil, baß S. K. H. ber Großherzog ben Regierungsrat im Reicbsgesunbbeitsamt Dr. Kos sel jitm orbentlichen Professor in ber mebizinischen Fakultät, ins- beionbere für bas Fach ber Hygiene, unb zum Direktor bes hygienischen Instituts ber Lanbesuniversität ernannt, hat.

'* Au' ber £) b ft * und Gartenbauausstellung in Düsseldorf würben an bie hessischen Aussteller 2350 Mk. Gelbpreise, 13 Mebaillen unb 4 Diplome ver­

liehen.

** Aus dem Bureau des

46 Pf.

** Hessische Handwerker-Zentra l-Genossen- schaft. In ber letzten Aufsichtsrats- unb Vorstanbssitzung wurde mitgeteilt, baß es ber Genossenschaft vom 4. Juli bis 15 September, also in 2*/2 Monaten, gelungen sei, für 36151 Mark Maschinen zu verkaufen unb zwar: 14 ( 'eftro - t'Tcn von 25 PS., 2 Gasmotore zu 8 PS., 1 Tampjsparmotor von 12 PS., 30 Holzbearbeitungs- majchmcn unb eine größere Anzahl kleinerer Maschinen für von ben hiesigen Schweinemetzgermeistern bei ber Stabt be

mortete er, glaubenb, nach ber Größe bes Ackers gefragt zu sein: .Von vier Meßen!* (Meßen ist ein Flächenmaß.) Oppen r ob, 11. Okt. Der gestrigen Mitteiliing über ben Bau einer hiesigen Wasserleitung wirb von nnbercr Seite entgegengehalten, baß im Ort nicht ein einziger Gemeinbe- brunnciHei unb baß e§ auch sonst für viele Ortseinwohner

schwer sei sich mit Wasser zu versehen, inbem bie Privat- bient registriert zu werben, baß baS Faniilienstbeikommiß ber brunnen zum Teil von ihren Besitzern ber allgemeinen Ve- bis 1806 reichsunmittelbaren Familie ber Freiherren von Nutzung verschloßen gehalten würben. Zwei offene Brunnen, Riebesel zu Eifenbach burch Erwerbungen m der Gemar- bic benutzt werben können, befinben sich 200 Mtr. vom Dors ] fnmj Rublos jüngst vergrößert würbe. unb haben, ba ber Weg van bem einen bei ungünstigem ?-----------------

Wetter schwer gangbar unb außerbem vom Ort Unreinlich- ücrttlifcbtCSe

kciten lnncingchcn, wenig Wert. Die minderbemittelten Ein- « Bnscl, 10. Ott. 9(18 Ursache de8 Theater, wahner, di- sich mcht Mbit Brunnen Mafien fönnen haben brnnheg tüirb jct,t enfrocbcc qnn. gbe Fahrlässig, badet d,c Frage nach Besienmg der Wasierverhaltmsie de? ^-r Böswilligkeit bezeichnet. Es hat sich heraus- OrtS aufgeworfen. Wenn mcht^durch eme Wasserleitung, soll , b,e 3nfpeftionPn mangelhaft waren. Feuer-

auf irgend eine Art für gutes AcintroaiKt gejorgt rocr "'' wehrmann Gysin, der die letzte Inspektion vorgenommen.

K Bad-Nauheim, S. Okt. Der .teubau bet gamgtaq8 er66ngt.

kathol, chen K.tche wurde ,m vorigen Wmter neben dem . ;Si§matct Qn berti Bahre seiner Gattin. Di- Zander,nst,tut begonnen und ist i-tzt schon b.8 gut Dachhüh- ^jchte über di- Herbert Bismarck bereitete Leichenfeier haben gediehen. Tas Gebäude «oll b.8 Somnier 1Sk)o vollendet ^ Ausgeber derZukunft", Sarden, an einen Zug fein und wird nach den Planen de8 Architekten Kuska im L.ben deS Vaters erinnert.' AIS in Varzin das

gotischen St, -rbmü. DaS m.t der K.rche zusammenhängende an bcr Bahre Johanna? v. Bismarck gesprochen

PsarrhauS ,|t un Rohbau fertig gesiillt. war, pflückte der Wittwer von einem der Trauerkränze eine

(r.) Sberftabt, 10. Okt. Gin fcItencS Spiel ber roe^e N^se, griff nach Treßschkes fünftem Banb, ber bie Zeit Natur wurde, so schreibt man uns. dieser Tage hier aus- I Sriebrj(^ Wilhelm? des Vierten behandelt, und verlieh, nach- Ter"nelne"Bursche ist halbwüchsig und fein Schwänzchen, d-mi er des PfairerS Hand gedrückt hatte, das das er munter hin und her bewegt, ca. 1-/- Zentimeter lang, den Worten:Der bringt mich vielleicht auf andere Gedanken lEin solches Ueberbleibfel aus ber seeligcn Kaulquappenzert * Heber eine Vergr f tung s-Af sare wird aus ist, glauben wir, garnicht so selten. D. Reb.) Grellingen (Bern. Jura) gemeldet: Vordrer Wochen strllte

ÜN Dienstaa-Slbonnement. In der Freitag-Aiifftthnmg des -o- Nidda, 8. Okt. Wie bekannt, ist die Errichtung der einzige in Grellingen an^ssPe.Metzgermerst -alisman" w,rd wegen anhaltender Nnpählichkeit de? eines 9lerzteheimS, ähnlich wie das Lehrechcim bei^^Uem ""^nmale^^mÄer ^L^b^r^ürste^gew"öhnUchev^Art he^ Serrn Sandorff unser jiigendlicher Seid Herr Liittiohann d,c geplant. Die Platzfrage flt noch nicht entschieden. Wie ver- Mirste hatten, 'als sie aus bem Kessel tarnen, ein Rolle des Königs Aßolf spielen. Nach den Proben ist eme lautet kommen in Betracht yo chwa l b hauf en unö [djöueS appetitliches Aussehen und fcmben einen sehr guten

hochintereffante Leistung zu erwarten. Salzhausen. Die letztgenannte Gemeinde hat liaj zur Der Hausknecht des benachbarten Gaßhauses erhielt

C. Einem Hochstapler, ber sich vor einigen Tagen kostenlosen Stellung beS erforberlichen Baugelanbes bereit Keschenk bie erste Leberwnrst, noch sieoend heiß aus hier in der Stadt' einmietete, seine polizeilicke Anmeldung erklärt. dem Wurstkessel. Er verzehrte sie mit viel Appetit, ohne

" SuSbilbunqSturiE sür SonbroertSmeiflei Lrntele für feine miereffantm AuSfühmngen den leüü'.fren . alle^auSmiUel^cmpabe""verl

anb altere Gesellen, sog. Meisterkurse werben von ber Beifall ber Erschienenen, bte sich auf bie llufforberimg des gebens, sodaß man nach dem Arzt schickte; dieser kon- Großy. Zentralstelle für bie Gewerbe im kommenben Winter-! Vorsitzenben, Lanbtagsabgeorbneten unb Burgernieister Stöpler Datierte Vergiftung und ordnete die Ueberführung des Halbjahr in gleicher Weife wie in ben Vorjahren veranstaltet, zu Ehren des Reichstagsabgeorbneten von ben Sitzen erhoben, Erkrankten in bas Laufener Bezirksspital an. Die Wirk- Ein-' bei den Ortsgewerbevereinen veranstaltete Umfrage naeh nachbem ber Vorsihenbe bem Vortragenben in herzlichen ungen bes Giftes Nniren aber schon so weit vorgeschritten, --inem vorhanb"nen Bebürsnis zur Abhaltung eines Meister- Worten ben Dank ber Versammlung ausgesprochen hatte, daß Gegenmittel keinen Erfolg mehr hatten; nach zwei kurs-s sür irgend welchen handwerksmäßigen B-n,fsz,veig an Wi- wir erfahren, beabsichtigt Dr. Wallau noch an mehreren Tagen trat bcr Tob

-in-m bis j-tzt noch nicht berücksichtigten Ort- hat bis jetzt Orten zu sprechen.«»*? taÄÄÄeM

nur in einem Falle z» einem Ergebnis geführt. Es erscheint § SKSfctb, 8. Oft. Astern fand fiter unD-ut,ch-nI gefunden.^ Bald horte man au» von allen Seiten nämlich geeignet, in Friedberg einen sechstägigen Meister- HauS" die diesiährige Kreis-Lehrer-Konferenz (teilt. ^cr Unwohlsein; überall zeigten sich

kursus un Auffärben von Farbstoffen auf massive Hölzer, an Sie war von besonderer Bedeutung für die Lehrer des Kreises, dieselben Erscheniungen wie bei dem verstorbenen Knechte, welchen Scbremer, Glaser, Maler, Lackierer unb Weißbinber ba sich mit ihr bie Abschiedsfeier für ben nach Oppen- zweite Opfer der Wurstvergiftung war eine 40jährige teilnebmen formen, unter Leitung bes Vorstanbes ber Großh. heim berufenen Kreisfchulinspektor Mathes verbanb. Frau in Grellingen, bas britte ein 22jähriger Mann und! chemischen Prüfunas- unb Auskunftsstation für bie (bewerbe Um 11 Uhr eröffnete ber Vorsitzenbe, Kreisrat Dr. Melior, bas vierte ein 48 jähriger Mann von Blauen. Noch zahl- ---- 1 » 1 reiche Erkrankungen werden von verschiedenen Seiten ge­

meldet, doch ist seit etwa Wochenftist kein Todesfall mehr gemeldet worden. Es ist auch noch nicht festgestellt, daß alle diese Erkrankungen auf den Genuß verdorbener Leber- murft Zurückzusühren sind. Die Sektion der Leichen kon­statierte als Todesursache: Vergiftung. Sie war von einen! Basler und einem Berner Professor vorgenommen worden. Dagegen steht der Befund der chemischen Untersuchung über die vorhandenen Wurstwaren noch aus. Fachleute sagen, man stehe bei dieser Vergiftungsasfäre vor einem! Rätsel. Daß Leberwürste sehr rasch verderben, namentlich bei einem Witterungsumschlag, ist bekannt; warum aber die Würste schon verdorben aus dem Kessel kamen, darüber ist man sich nicht klar. Der vom Schicksal schwer betroffene Metzgermeister wird allgemein bedauert, da ihm niemand eine groß-fahrlässige Handlung zutraut. In der letzten! Woche wurden auf Verfügung der Gerichtsbehörde feine Schlächtereilokale geschlossen und er selbst wegen Kollifions- gefahr in das Laufener Bezirksgefängnis abgeführt. Auf ben Ausgang ber Untersuchung ist man im ganzen Birstal<