Ausgabe 
11.10.1904 Erstes Blatt
 
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gleise waren mehrere Stunden gesperrt. Die durchgehenden Schnellzüge 5 und 11 von Hannover wurden über Magde­burg nach Berlin geleitet. Die Schuld trifft vermutlich den Lokomotivführer des Zuges 7215, welcher das auf Halt stehende Einfahrtssignal vor dem Bahnhof Groß-Möringen überfahren hat. Untersuchung ist eingelcitet. Zur Zeit deS Unfalles herrschte sehr starker Nebel. Ein Personenzug und ein Güterzug der Missouri-Pacificbahn (Amerika) die aus entgegengesetzter Richtung kamen, stießen zusammen. 21 Personen wurden tot unter den Trümmern hervor­gezogen, viele sind verletzt.

* Kleine Tageschronik. In Wiesbaden erschoß der Schneidergehilfe Menze mit einem Revolver seine Frau, seine drei Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren und dann sich selbst. In Landstuhl (Pfalz) erstach der Kaufmann sgehilse Qnzar seinen Bruder im Streit. Ter Täter wurde verhaftet. Ter flüchtige Bordüne, der in Dürk­heim a. H. die Büglerin Elise Köhler, mit der er ein Liebes­verhältnis unterhielt, am Sonntag erschossen hat, ist in Ludwigshafen ergriffen worden. Ter .Hauptinhaber der Kattun-Druckfabrik in Wien, Taussig, hat Selbst­mord begangen. Ter zweite Gesellschafter der Firma, Otto Taussig, ist flüchtig geworden. Diese Vorgänge werden mit der sinanziellen Lage der Firma in Zusammenhalt gebracht. Tie Passiven sollen sich auf über eine Million Kronen belaufen. In Rosenberg i. Westpr. wurde der Trirektor der Ge­nossenschaftsschlächterei der vereinigten Land­wirte, Sünder, auf Anordnung der Glbinger Staatsanwalt­schaft verhaftet. Auf den Höhen des Schwarzwaldes, der Vogesen sowie in Steiermark ist Schnee gefallen. Auf dem großen Scheidegg im Berneroberland liegt der Schnee 40 Zentimeter, auf dem Eigergleöscher 60 Ztm. hoch. T«er Verkehr auf der Wengernalp-Bahn ist unterbrochen. In der Stadt Bern fiel Schnee. Vorgestern abend war in St. Gallen, in den Appenzeller-Alven und im ganzen Rheintal ein Schneegestöber, wie mitten im Winter. Ein Krakauer Blatt meldet aus Kiew, daß betrunkene R eserv ist en ^en Obersten Lwow erschossen haben, weil er ihnen wegen Schießens auf weidendes Vieh einen Verweis erteilte. Ebenso fei der Oberst Wesiljow, welcher exzedierende Soldaten zurecht­gewiesen habe, von diesen erschlagen worden. TieOstd. Volks?,tg." berichtet aus Stallupönen in Ostpr.: Tie Frau des KreiskÄssenrenbauten Fornaeon, welche seit einigen Tagen wegen Wahnanfällen bewacht wurde, stieß in einem unbewachten Augenblick ihren 2V? Jahre alten Sohn und ihr neugeborenes Töchterchen aus dem zweiten Stock des Hauses und sprang dann selbst nach. Tie beiden Kinder waren sofort tot, Frau Fornaeon ist schwer verletzt. Tie Emdener Heringsflotte erlitt in dem letzten Tvnnerstagsturm schweren Schaden. Von 81 Fangschiffen kehrten an den beiden letzten Tagen bereits 26 ans den isländischen Fanggri'mden zurtick. Eie haben großen Verlust an Fangnetzen gehabt. T<er Fang war gering. Rentner König in Harzburg stiftete anläßlich seiner goldenen Hochzeit 100 000 Mar? für bedürftige Einwohner. Tie Stadt ernannte ihn zum Ehrenbürger. Auf dem Wosnesenschen Bergwerk im russ. Gouvernement Jekaterinoslaw riß in einer Tiefe von 80 Faden das Aufzugseil eines Förderkorbes. Von 12 Bergleuten, die mit dein Korbe hinabstürztcn, wurden neun getötet. Wie festgestellt ist, war der Auszug nicht in Ordnung.

Telephonischer Kursbericht

Nu brat' mir Einer einen Storch!

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4% Oesterr. Goldrente . . 41/6% Oesterr. Silberrente 4% Ünerar. Goldrente, . . 4"/g Italien. Rente , . . 4v2 % Portugieser . . . ?>*/ Portugiesen. . . ° . 156 0. Türken . . . . Türkenloso......

4% Griech. Monopol.-Anl.

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Carl Lampert

Restaurateur und Charkut

9°/o Mexikaner . . 'tVsVn Chinesen . . Electric. Schuckort . Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit. DarmstSdter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelegee. Oesterr. Staatsbahn , Lombarden ... Gotthardhahn . . . Lanrahötte .... Bochum ..... H arpener ....

Tendenz: schwach

Oktober.

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Hessen Oberhessen

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Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 12. Oktober 1904: Trüb, zeitweise starkwindig, bei milderer Nacht tagsüber kühler, starke Regensälle.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

reg ent auf der Reise nach Notenburg in Kassel erkrankt sei, entbehrt jeder Begründung. Der Grafregent ist vollkommen gesund und gar nicht verreist. Graf Leopold erklärte dem Korrespondenten derVerl. Morgen­post" in einem Interview, daß er für den zweiten Teil des Kaiser-Telegramms keine Erklärung, ja nicht ein­mal irgend einen greifbaren Anhaltspunkt habe. Der Gedanke, das Telegramm für eine persönliche Ver­letzung zu halten, wäre ihm indeß nicht gekommen. Hätte er es als eine Kränkung aufgefaßt, so wäre das Telegramm, ohne daß es zu Jemandes Kenntnis gekommen wäre, ver­nichtet worden. Er habe die Aeußerung als eine Stellung­nahme des Kaisers dem Lipper Lande gegenüber erblickt. Das sei Staatsangelegenheit. Auf die Frage, wie sich der Graf zu dem erneut anzurufenden Richterspruch stelle, erklärte er, daß ihm das Reichsgericht als das höchste deutsche Gericht das liebste Forum sei, aber auch hierin lasse er dem Bundesrat gern freie Hand. Zum Schluß sagte der Graf, daß es ihm leid täte, wenn im weiteren Fortgang der lippe- schen Thronfrage ein scharfes Wort fallen könnte gegen die höchste Pflicht aller Deutschen, gegen die Treue zum deutschen Reich.

München, 11. Okt. Der Wettersturz, der plötzlich aufgetreten ist, erstreckt sich auf das ganze Alpengebict und brachte nach Regenstürmen reichen Schneefall. Aus den bayrischen Alpen, aus dem Algäu, aus Tirol und Salzburg werden heftige Schneefälle gemeldet. Die Temperatur ist auf 3 Grad unter Rull gesunken.

Paris, 11. Okt. Die verhafteten vier Offiziere werden am 25. Okt. vor dem Pariser Kriegsgericht erscheinen. Es heißt, daß gegen den Rechnungsosfizier d' Autriche die Anklage wegen Fälschung und gegen den Oberleutnant

KeriÄtssaal.

Bochum, 10. Okt. In derAnsechtungsklage der D r e s d en e r Bank und Genossen qenen die Beschlüsse der Generalversammlung derH i b e r n i a"-Gesellschaft vom 27. August 1904 vor dem Land­gericht in Bochum roitrbe heute das Urteil gelallt. Die Anfecht- u n g s k l a g e wurde in allen Punkten z u r ü ck g e w i e s e n und die Kosten den Klägern, der Dresdener Bank und Genossen, auserlegt. Diese legten gegen das Urteil des Landgerichts Be­rn f u n g ein.

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worden sei.

Das Gerücht, daß der Graf

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Neueste Meldungen.

Originaldrahtmeldnttgen des Gießener Anzeigers.

h. Friedberg, 11. Okt. (Eigener Draht­bericht.) Heute nacht verübten hier in der Fauerbacher- straße, nahe beim Friedhof, 4 Burschen groben Unfug und beleidigten einige Bahnbeamten, die sich in Ausübung ihres Dienstes befanden. Der Schreinergeselle KarlViehl aus Oberflorstadt feuerte auf einen Bahnbediensteten drei bis vier R e v o l v e r s ch ü s s e ab, glücklicherweise ohne zu treffen. Die Täter wurden sämtlich zur Anzeige gebracht.

Berlin, 11. Okt. Zur Affäre des Pseudo graf en Salviac meldet derLok.-Anz.", daß der Ober-Reichs­anwalt Olshausen aus Leipzig nach Berlin gekommen sei, um in dem schwebenden Hochverrats-Verfahren tätig zu sein. Als Zeuge ist ein schwer belasteter früherer Haupt­mann vernommen worden. Rach demBerl. Tagebl." soll Salviac aus der Haft entlassen worden sein.

Berlin, 11. Okt. Für die Ersatzwahl zum Reichstage im Wahlkreise Jerichow haben die Nationalliberalen Herrn vom Rath definitiv als ihren Kandidaten proklamiert.

Detmold, 11. Okt. Im Landtage teilte Minister Gevekot mit, daß er vom Kaiser zur Einweihung des Kaiser Friedrich-Museums in Berlin eingeladen

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Rollin und die Hauptleute Francois und Marechal die Anklage wegen Untreue erhoben werden wird. Von nationalistischer Seite wird behauptet, General Deffirier habe sich entschlossen, die vier Offiziere vor das Kriegsgericht zu stellen, um ihnen Gelegenheit zu geben, sich von bem Perdachte zu reinigen, der durch die nur mit dem unter dem verstorbenen Ministerpräsidenten Waldeck-Rousseau erlassenen Amncstiegesetze begründete Einstellung des Verfahrens an ihnen haften geblieben sein würde. Die vier Offiziere seien von der Entscheidung des Generals Dessirier sehr befriedigt, und ihre Freisprechung sei zweifellos.

Moskau, 11. Okt. In der chemischen Fabrik von Ernans u. Co. tranken 6 Arbeiter aus einer Flasche eine Flüssigkeit, die sie für Branntwein hielten. Alle fünf starben! bald darauf unter entsetzlichen Qualen. Sie hatten Gift' getrunken.

Consta ntine (Algier), 11. Okt. Der Bürgermeister der Ortschaft Robertville, Cranct, ist in der verflossenen Nacht, als er sein Haus betreten wolle, durch meuchlings abgefeuerte Flintenschüsse ermordet worden. Zwei Eingeborene wurden als mutmaßliche Mörder verhaftet.

*

Vom Kriege.

Paris, 11. Okt. DemEcho de Paris" wird aus Petersburg telegraphiert, daß die Baltische Flotte tinx nächsten Freitag von Libau ab segeln werde.

Tschifu, 10. Okt. In der Nacht zum 8. ds. hat vor Port Arthur ein heftiges Gefecht stattgefunden, das wohl das heftigste seit dem allgemeinen Angriff war. Die Japaner hatten Truppen bei Takhi gelandet. Die Russen mußten den überlegenen Truppen der Japaner weiche n. Trotzdem wurden die Japaner von der russi­schen Artillerie an diesem Tage zurückgeworsen. Es gelang der russischen Artillerie, ein Geschütz zu zer- stören, das die Japaner bereits schußfertig ausgestellt hatten. Die Japaner bombardieren Port Arthur täglich, 3 bis 4 Stunden lang.

London, 11. Okt. Eine von Bansianutze vorge­nommene russische Rekognoszierung zeigte, daß die Japaner es unterlassen haben, Hügel zu besetzen, von welchen alle japanischen Verschanzungen bestrichen werden können. So­bald Mischtschenkos Bericht im Hauptquartier Kuropatkins eintraf, wurde Befehl zum Vormarsch gegeben. Ku­ropatkins Hauptziel war, diese Hügel zu besetzen. Dies gelang am 9. Oktober. Gleichzeitig begannen die Opercv- Honen, um den rechten Flügel der Japanefr zu umgehen. Die Japaner bemerkten jedoch die Gefahr und gaben die Verschanzungen alsbald auf. Dann gingen die Russen auf Bantsiaputse vor, aber die Japaner waren bereits zurückgegangen, sodaß nur ein Kampf mit der Rücken­deckung stattfand. Die russischen Verluste sind gering. Die Russen befesHgen die eroberte Linie.

Petersburg, 11. Okt. Der russische Vorm ar sch umrde gestern von der Linie Sinminting-Mukden-Funschun-< Pentan (am Hun-Fluß) aus in breiter Form^ angetreten. Die Kosaken-Divisionen Rennenkamp, Samsonow und Misch- tschenko sowie die auf dem äußersten rechten Flügel befind­liche Reiterbrigade Orbeliani marschieren ebenfalls in breiter Front vor!d!er Armee. Vor diesem Reiter-Geschwader wich-., die japanische Kavallerie auf der ganzen Linie aus. Der japanische Widerstand war bisher un­erheblich. Hier verlautet, daß der Vormarsch auf direkten Befehl des Zaren erfolgt sei. Der frühere Generalstabsckwf iwd jetzige Kriegsminister Sacharow, soll den Entschluß des Zaren gutgeheißen haben, desgleichen^ Mexejew. Letzterer ist auch zur Front abgegangen.

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1 Newyork, 8. Okt.

Tie Petroleumpreise haben während der letzten acht Tage keine Veränderung erfahren; aber cs sind inzwischen unter den Petroleumproduzenten Hoffnungen auf eine weitere Erhöhung getreten. Tie unmittelbare Veranlassung dazu lieferte die Kunde von der Beendigung des großen Petroleumkrieges zwischen den hiesigen und den englischen Gesellschaften. Man behauptet, die englischen Gesellschaften wären bei dem Mkommen am besten weggekommen. Vor­läufig wurde die Meldung noch nicht offiziell bestätigt, aber wenn sie auf Tatsachen beruhte, würden die bemerkens­werten Unterbietungen zwischen den beiden Konkurrenten mm ihr Ende erreicht haben, und eine Preissteigerung auf dem Weltmarkt unfehlbar folgen. IN Texas geht die Produktion zurück, indes die Wlieferungen steigen. Eredit Balances at Oil City notieren wie vor acht Tagen 1.56 Toll., während Standard White (70 Proz. raffiniert) hier 7.95 Doll, und in Philadelphia 7.90 Doll, gelten. Petroleum in Fässern behauptete sich auf 10.56 Doll., und der Fracht­satz für Verschiffiingen nach Europa beträgt 1 Sh. 9 D. bis 2 Sh. 6 D. per Barrel.

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Handel und Uerkehr. Uolkswirtschast.

Die Reichsbank hat, wie wir soeben erfahren, den Wechseldiskontvon4 auf 5 und den Darleyensdiskont von 5 auf 6 erhöht.

Genen denSpiritusring, der bekanntlich» kürzlich seine Preise für Konsmnsprit wiederum um 5 Mk.. pro Hektoliter er­höbt hat, plärren, wie wir schon mitteilten, die Branntwein-In­dustriellen in Nordhausen die Gründung eines allgemeinen deut- sck>en Verbandes der Branntwein-Interessenten, der gegen die Politik des Spiritusringes energisch vorgehen soll. Den Anstoß zu diesem Zusammenschluß hat nach derNordd. Ztg." das Verhalten des Spiritusringes im laufenden Jahre gegeben. Im Februar d. I. hat die Zentrale nach einer bereits im Dezember erfolgten, 6 Mk. betragenden Erhöhung die Spritpreise um weitere 3 Mk. pro Hektoliter gesteigert, ohne daß irgend welche Preisver­änderung für Roh-Spiritus dazu Anlaß gab. Als nun kürzlich im Sey^mber die landwirtschaftlichen Spirrtnsbrennereien im Spirivisring einen um 5 Mk. Pro Hektoliter höheren Abschlags- Preis fÄr Roh-Spiritus durchsetzten, erhöhte die Zentrale die Forderung für Konsumsprit nicht um die Differenz von 3 und 5 Mk., sondern wiederum um 5 Mk. pro Hektoliter, sodaß augeir- blicklich der Preisstand für versteuerte Ware mit 140 Mk. pro Hektoliter eine bis jetzt im Spiritusgeschäft noch nie dagewesene Höhe erreicht hat. T>er Minderertrag der diesjäbriaen Kartoffelernte, welcher, nach neueren Berichten aus den verschiedensten Gegenden, nicht so groß sein soll, wie anfangs befürchtet wurde, rechtfertigt derartige Spritpreise nichts wesent­lich schlechtere Jahreserträge brachten bedeutend niedrigere ^piritns- notierungen. Auch gab die Zentrale bis heute noch keinerlei Ter­minpreise hercrus, sodaß der Vrcnrntweinhandel, der srch stets im Herbst nach der Ernte, ft'tr Monate hinaus zu versorgen pflegt, schwer beeinträckstigt wird.

Märkte.

Gießen, 11. Okt. Marktbericht. Aul heutigem Wochenmarkt .kosteten: Butter pr. Pid. 1.051.15 Mk., Hühnereier 1 St.78Mg. 2 Stck. 1500 Pfg., Gänseeier 0000 Pfg., Enteneier 70 Psg., Käse vr. Stck. 68 Pf.,' Käsematte 2 Stck. 56 Pfg. Erbsen vr. Liter 21 Psg., Linien vr. Liter 32 Pfg., Taubenvr.PaarO,80-0,90 Mk., Hühner pr.St. 1,001,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,601,20 Mk., Enten pr. Stuck 1,802,20 Mk., Gänse vr. Psd. 5860 Pfg., Ochsenfleisch vr. Pfund 00-80 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 62-68 Pfg., Schweine­fleisch pr. Pfund 6072 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. P und 76 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 6876 Pfg., Hammelfleisch vr. Pfund 5074 Pfg. Kartoffeln pr. 300 Kqr. 6,007,00 Mk., Weißkraut per Stück 10-15 Psg., per Zentner 2.500.00 Mk., Zwiebeln pr. Zentner 8,0010,00 Mk., Milch per Liter 18 Pfg., Aepsel per Zentner 4 bis 7 Mk., in Körben 0000 Pfg. Nüsse 100 St. 15-30 Pfg. Zwetschen per Zentner 2.40-3.00 Ntk. Birnen per Zentner 6 bis Mk. Marktzeit 82 Uhr.

Frankfurter Herbstpferde markt. Der erste Tag des Marktes ließ sich recht gut an. Bei schönem Wetter waren 800 Pferde auf dem offenen Platz angetrieben; 600 standen in den Bereinsstallung-en. Hauptsächlich in leichten Arbeitspferden mittleren Schlags ist da^ Angebot stark. Dre Preise bewegten sich für leichte Pferde zwischen 700 und

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