E r.
„'P
<y "
%P
L 00
lq.^ E
®- O
LSN
2S- P^L 6?cr8 5^ V c
h : oji.6’ ’sii ■•g'CQ;
-.g«
5.5p ?5g.
W AZ
W U
a—1>
** V p
Sie Bonifikation der Haftpflichtversicherung 464 wurde unter großem Beifall der Ludwig» und Alicestistung zur Unterstützung hessischer Lehrerstöchter überwiesen. Aus der Militardarlehnstasse wurden den jungen Lehrern, die Einjährig-freiwillig dienen, Darlehen in Höhe von 600 Mark geliehen. Der bekannte Antrag des Bezirks Vereins Hungen, ,betreffend Vereinfachung der Orthographie, w.rd abge- lehnt. Die Bezirksvereme Hungen und Offenbach ziehen ihre Anträge, die die Organistcngehalte betreffen, zurück, da s ie nach dem Beschluß der Landessynode als erledigt gelten. Ter Antrag Kaßlick, der Vorstand des Lculdes- lehrervereins möge dahin wirken, daß auch den katholischen Lehrern dieselbe Vergünstigung zuteil werde, wird mit lebhaftem Beifall angenommen. Ter Bezirksverein Ober- Cent stellt den Antrag, daß für alle hcs,iscl)en Volksschullehrer in Stadt und Land bei gleichem Dienstalter die gleichen Pensionen ausgezahlt werden sollen, nm einen Ausnahmezustand zu beseitigen. Ter Vorstand wird beauftragt, weitere Schritte zu tun. — Nachmittags 41/2 Uhr tagte der Feuerversicherungs-Verband hessisck)er Lehrer unter dem Vorsitz des Hauptlehrers Gnauß-Gießen. Auch hier sind Änderungen der Satzungen auf Vorschlag des Kaiserlichen Ausftchtsarnts erforderlich die angenommen werden. Dem Jahresbericht des Lehrers Dem- Neu- 2)senburg entnehtnen wir folgendes: der Mitgliederbestand ist auf rund 1400 angewachsen, das Versicherungskapital beträgt rund 5 Millionen Mark, der Reingewinn in 1903 beläuft sich auf 2595 Mark, und an Brandschäden wurden 192 Mart ausbezhalt Ein Antrag des Herrn Lenz, wonach auch Lehrer und Nichtlehrer, die nicht Mitglieder des Landeslehrervereins sind, in den Verband ausgenommen werden können, wurde abgelehnt.
Vierzehn tag Heftes 40 Ps. ^utfch^s.Verlagshaus Bong und Co. Berlin W. 57) zum Abdruck gelangt und der manchen interessanten Einblick in die rheinisch. Reben- und Obst- 'zucht, gewährt. Tie beiden Romane .Mx Kretzers „Fa- -mllienstlaven" und Paul Blumenreiche „Der Vertrauensmann" dürfen bei ihrer an Spanrrung und packenden Situationen so reichen Handlung auch fernerhin ungeteilten Beifalles sicher sein, lieber seltsame Haartrachten hat 'Gertrud Triepel eine anregend geschriebene kulturhistorische iPlauderei beigesteuert. Von dem illustrativen Schmucke des sneuen Heftes seien die Kunstbeilaae „Akkorde" nach dem Gemälde von C. Cueuel, das Bild „Ballade" von Ehr. ^Skredsvig und die furchtbaren Szenen von dem Brande des Chicagoer Jroquots - Theaters hervorgehoben. Besonders reich ist dieses Mal der den neuesten Erfindungen
— Der Gießener Universitätsprofessor Milhelm finden spricht über den Freiherrn Eduard 'von Lade und sein Landhaus am Rhein in einem reich «illustrierten, fesselnden Aussatz, der in dem 14. Hefte der .illustrierten Zeitschrift „Zur gnten Stunde" (Preis des iVierzehntagheftes 40 Ps. Deutsches.Verlagshaus Bong und
und Entdeckungen gewidmete Teil, der Dr. G. Biedenkapps Rundschau über neues Wissen, Wollen und Können enthält, und die Beilage „Für unsere Frauen ausgefallen.
— Auf dem Kongreß für Schulhygiene in Nürnberg sprach u. a. zur Ueberbürdungsfrage Professor Dr. Schwend-Stuttgart. Er erklärte, daß der gegenwärtige Betrieb des Unterrichts an den höheren Lehranstalten eine schädliche Ueberanstrengung der Schüler verursacht. Ter Redner wendet sich sodann gegen das heutige Prüfungssystem, dem übertriebenen Sprach- und mathematischen Unterricht und vor allem gegen die heutige Methode des historischen und des Religionsunterrichtes. Lückenloses Wissen fei angesichts der vorhandenen Fälle doch nicht mehr erreichbar, und was heute an vielen höheren Schulen in römischer Historie geleistet werde, sei für Gelehrte, aber nicht für deutsche Schüler. (Beifall.) Mit Recht verhaßt sei den Schülern die Territorialgeschichte. Wie entsetzlich kalt mute ihn die Prozession seiner langweiligen, nichtssagenden Brandenburger an: Friedrich L, Friedrich II, Albrecht Achilles, Johann Cicero, Joachim L, Joachim H. (Heiterkeit.) So marmorkalt wie ihre Bilder tn der Siegesallee. (Gr 0 ße Heiterkeit und lebhafter Bestfall.) Lassen wir dock) die alten Biedermänner in ihren Gräbern ruhen; uns Deutsche des deutschen Reiches gehen sie gottlob nick-ts mehr an. Ebenso sei es mit der Religio n s g e s chichte. Nirgends herrsche so viel Inkonsequenz wie in diesem Fach. Der moderne Staat sei religionslos, und doch stehe der Religionsunterricht nicht nur an erster Stelle, sondern werde in einer weit über die Bedürfnisse der Biloung hinaus geh enden Weise eifrig betrieben. Demgegenüber müsse die Schale mit aller Entschiedenheit betonen, daß dieser Religionsunterricht Aufgabe der Kirche, nickst aber der Schulen, vollends der höheren Lehranstalten jer Redner fordert daher, daß die histoL»^ Belcyrung über die Religion dem GeschnhtL-
fabelhast paradoxe Wedekind, endlich Maeterlinck, um nur einen wenigstens vom Auslande zu nennen.
Trotz alledem dürfen wir mit voller Ueberzeugung sagen, daß unser Gießener Stadttheater in der verflossenen .Saison einen erheblichen Schritt in die Höhe getan hat. Cs hat sich> zudem, so dürfen wir wenigstens vermuten, em ft» I)afte und hohe Ziele gesteckt. Frühling und Sommer bringen der Tirektion keine Erholung. Ein Tell der Künstler schar Aeigt zurzeit in Weilburg fein Können, in der zweiten Hälfte des Mai beginnt in Nauheim die Saison, und gleichzeitig werden die Herren Steingötter mit der Leitung des Sommer- ckheaters in Brandenburg a. H. beschäftigt fein. Tort werden !die neuen Pläne für den nächsten Winter reifen. Mögen sie, »den Wünschen und Hoffnungen der Gießener Theaterfreunde entsprechend, aufs beste in Erfüllung gehen. P. W.
33. Kongreß deutscher ßhirurgeu.
Die Erörterungen des zurzeit in Berlin stattfindenden Kongresses bewegten sich u. a. auf einem Gebiet, welches für die operative Kunst nach mancher Richtung hin vielleicht ein neues Angriffsfeld darstellt. Bei Operationen an den Organendes Brust raumes besteht eine Hauptschwier igteit darin, daß nach Eröffnung des Brustfell- raumes die atmosphärische Luft in diesen eintritt, tie Lunge in sich zusammensinkt und die entstehenden At- mungs- und Kreislaufsstörungen gefährliche Zustände her- beiführen können. Prof. S a ue r b r u ch (Breslau) hat diese Schwierigkeit dadurch zu umgehen versucht, daß er durch eigenartige Einrichtungen die Luftdruckverhältnisse für das Operationsgebiet umgestaltete. Indem die Brusthöhle innerhalb einer luftverdünnten Kammer, die unter Umständen so geräumig gestaltet werden tann, daß der Operateur sich darin aufyalten kann, eröffnet wird, kann durch den entftanbenen Unterdrück der normale Spannungszustand der Lunge hergestellt werden. Die Luftdruckverhältnisse in einem solchen Raum gleichen ungefähr denen bei einem Aufenthalt in der Höhe von 300 Metern. Weitere Ausblicke auf dieses Operationsgebiet eröffnet Prof, von Mikulicz (Breslau), der auch schon am Menschen praktische Folgerungen ziehen konnte — die letzteren allerdings bisher nur in einem Falle und zwar mit ungünstigem Erfolg für den Operierten. Als das Hauptgebiet dieser Operationsmethode betrachtet er die Speiseröhre, die in einem bestimmten Abschnitt bisher für eingreifendere Operationen noch so gut wie unberührtes Land geblieben ist. Auf demselben Gebiet haben auch die Professoren Brauer und Pe ter fcn (Heidelberg) unter gleichen Gesichtspunkten teils im Tierversuch, teils ebenfalls am Menschen — auch hier vorläufig mit ungünstigem Ausgang — Erfahrungen sammeln können. Eine andere sich am Brustkorb ab,pie lende Krankheit, deren Erscheinungen dadurch zustande kommen, daß das nach Entzündungen des Herzbeutels an die Brust an gewachsene Herz bei jeder Zusammenziehung die Rippen mit sich zu schleppen hat, hat Dr. von Beck (Karlsruhe) durch Entfernung der Bmstwand heilen können.
Ferner gab es Berichte über Behan dlungsergeb- nisse von Krebsgeschwülsten mittels Röntgenstrahlen. Prof. Perthes (Leipzig) hat 29 derartige Geschwülste behandelt, betont aber, daß, um über die Rückfälligkeit der Krankheit ein Urteil zu haben, die Zeit nod) zu kurz sei. Drei Fälle scheinen feit zehn Monaten gehellt. Diese Behandlungsweise wäre da zu empfehlen, wo der Sitz der Geschwulst eine sehr eingreifende und entstellende Operation bedinge. Das Verfahren versagt aber in einer Reihe von Fällen vollständig. Prof. L a f f a r (Berlin) zeigte verschiedene Patienten mit Hautentzündungen uno Hautkrebsen, die mittels Röntgenstrahlen behaudell worden sind und zurzell als geheilt gellen dürfen.
Prof. Krause (Berlin) sprach über gewisse physiologische Verhältnisse in der Zentralregion des Großhirns und ihre Bedeutung für die operative Behandlung ber sogenannten Jacksonschen Epilepsie.
A. Grünebauxn *“
Bahnhofstr. 35 Gri6SS6H Bahnhofotr.36
Vorteilhafteste Bezugsquelle für Möbel und Wohnungseinrichtungen.
Vermischte»
♦ Köln, 7. April. Als heute morgen gegen ad* auf dem Güterbahnhof in Nippes zwei Gut erwähn der eine mit geschlachtetem Vieh, der andere mit lebend Kälbern und Schweinen beloben, nach dem Lchlacktkwn überführt werden sollten, sprang, wie die „Röhr 9, meldet, an einer Weiche ans bisher unbekannter UrSf» der vordere Wagen aus den Schienen, schlug um u? legte fid) quer über das Gleise. 2er nachfolgende mit lebenden Tieren prallte auf und schlug gleichfalls um Von den zwei Viehbegleitern vermochte sich der ei» glücklich durch einen Sprung zu retten, während der anber von den Puffern des aufprallenden Wagens ersaßt un derartig verletzt wurde, daß der Tod bald eintrat Teil des Viehs erstickte oder erlitt Verletzungen. 1
* Berlin, 7. April. Tie Abendblätter melden- Geschäftsmann, dem vorgesiern an einem Schalter de R e i ch s b a n t eine Brieftasche mit zlvei Wechjeln un sechs Hundernnartscheinen gestohlen wurde, wurde aeftern die Tasche und Inhalt durch den unbekannten 2ieb wieder zugestellt.
* Posen, 7. April. Ter Fuhrwerksbesitzer Steimels in Gronenberg bei Obersitzko erschoß seine Ehefrau und dann sich s e l b st Steinfeld war sofort tot, seine Sm- ist tödlich verletzt.
* Melun, 6. April. Zwei als Reservisten eingezogen- früher einem afrifanifdjen Straftegimint angehörige Sol. baten ermordeten gestern in beiruntenun Jukantr einen Stallknecht Tie beiden Mörder wurden Derbahr
* Washington, 7. April. 9iach amtlicher Volks, zählung betrug 1903 die Bevölkerung der Unionftaater ausgenommen Alaskas und die Inseln, 79900000 Seele- das bedeutet eine Zunahme von 3 906000 seit 1900. De Einwohnerzahl belief sich in Newyork auf 3 716 00u* in Chicago auf 1 874 000, in Philadelphia mi 1 368 000 und in Saint Louis auf 600000. 4
* Sturmnachrichten liegen heute von der Oh. und Nordseeküft» vor. Wie die Konigsb. .Hart. Qn meldet, ist bei dem Sturm in der vergangenen Nach i« Ro s si 11 en auf der Kurischen Nehrung ein Fischerboot mit fünf Insassen gekentert, die sämtlich er tru nke^ sind. Am Nachmittag wurde oas Boot mit den Leichen zweier Fischer, oie sich angebunden hallen, an den Slra.. getrieben. — Der heftige Nordweststurm kostete in bc Wesermündung drei Fischern das Leben. — £& mit dem Garneelensang beschäfllgte Fahrzeug des Fische Langhorst aus Lehe wurde auf den Eoerfand geworfen n kenterte. Tie drei Mann starke Besatzung ist e r t r un k e n. - Aus der Stadt und allen Tellen des Kreises Haders leben rorib von großen Verheerungen beruhtet $ Froerup stürzte der Stall eines Landmannes ein. 13 Vieh wurden verschüllet — In Husum wurde beide Sturmflut das Tor der Schutzschleuse von den Wassermai^ eingedrückt Das Wasser stieg in der Stadt so hoch das die Keller der Hafenstraße voll Wasser liefen und du Feuerwehr alarmiert werden mußte. Auch ein große: Petroleumtank wurde zerstört — Bei Ratze bürg wch der Sturm eine starke Buche auf einen Kleinbahnzug. Ter Baum traf die letzten beiden Wagen und durchschlug sie. Einige Fahrgäste wurden verlebt — In Kiel wurde das Dach des prrnzlicheu Schlosses erheblich beschädigt Die Jürgenskirche ist vom Sturm zum Tell abgedeck morgen. Tmnmbruche sind mehrfach vorgekommen. Stock Utba> schwemmungen haben stattgefunden.
* Bei ein er Feldbienstüvung der arHUerie in Spandau hat sich ein schwerer Unfall ereignet Eine Abteilung des Äegiments exerzierte au; der Feldmark von Staaken. Als Ziel für die Gefchosst dmM ein markierter Feind, den ein Unteroffizier mit mchrcnn Mann in der Weise darstellte, daß sie Lanoueuschläge en> zündeten. Hierbei flog einem Kanonier explodierende Pulver mässe ins Gefickt Mll einem lauten Aufschrei brach der Gelloffene zusammen. Er hat sehr schwere Verletzungen davougellagen. Sein Augenlicht ist gefährdet
* Ehescheidungen in Japan Ein japurqcher Statistiker erzahll, daß ein Japaner sich von seiner fjrmi scheiden lassen kann, wenn sie zuviel spricht Die Ltauft. des letzten Jahres weist bei weniger als 300000 Herr am in Japan 66 000 Ehescheidungen auf.
^er Reinüberschuß der Eisenbahngemeinschaft aus 600 Millionen iMark, und wenn heute noch nach den Tarifsätzen des Jahres 11879, das den preußischen Staatsbahnen einen Gewinn von 61 Millionen brachte, gefahren würde, so betrüge der lieber» rschuß schon ccu 1 Milliarde. Kurzum, Preußen und Hessen jkömien mit dem Vertrag, den sie 1896 eingegangen sind, wohl zufrieden sein, und die anderen Bundesstaaten werden jauf die Dauer kaum umhin können, sich dieser Gemeinschaft ouzuschließen.
Auch Finanzminister Tr. Gnauth hat die Feier in iMorms zur Gelegenheit genommen, um sich über die Eisen- Wohngemeinschaft zu äußern. Er führte u. a. aus:
,r . . . Wenn aber all das in so vollkommener Weise zur Durchführung gelangen konnte, so war es nur möglich unter der segensreichen Mitwirkung der preußisch-hessischen Eisenbahngemeinschaft. War auch der Anfang des heute vollendeten Wertes noch zu Zeiten der hesjisa-en Ludwigs- bahn gesichert worden und seine Verwirllichung nur in den 1896er Staatsvertrag mit übernommen, so hat doch die damit begründete neue Gemeinschaft alsbald es als ihre Pflicht erkannt, well über den Rahmen der ursprüng- llchen Pläne hinaus den vorliegenden, inzwischen noch gewachsenen Bedürfnissen Rechnung zu tragen und danach allein für den Bahnhof der Stadt Worms und für chre Eisenbahnbrücke ein Opfer zu übernehmen von über 11 Millionen Mark. So tote allenthalben im Großherzogtum, so ganz besonders auch in dieser Stadt und am heurigen Tage hat man darum allen Grund zur dankbaren Anerkennung der Leistungen der Eisenbahngemeinschaft: ohne kleinliches Abwägen, wer aus chr den größeren Vortell gezogen, wer in ihr das größere Opfer gebracht, sind beide Staaten einzig und allein bestrebt, die in den 1896er Vertrag übernommenen Verpflichtungen aufs loyalste zu erfüllen und in solcher Verllagslleue am besten zugleich den Krittlern LU beweisen, daß der neuen eigenartigen Gemeinschaft auch der politische Erfolg nicht versagt ist"
Ielegierteuversammluag des sLundeslehrervereins
§ Bad-Nauheim, 7. April.
Der hessischeLandeslehrerverein tagte heute nrit seinen verschiedenen Stiftungen und Vereinen in Bad- ^Nauheim. Um 10 Uhr begann in der Turnhalle eine außerordentliche General - Versammlung der Ludwig- und Alice st iftuug, die vom Vorsitzenden Kaßlick-Tarmstadt gelellet wurde. Diese Versammlung wurde auf lVeraw- kaffung des Kaiserlichen Aufsichtsrats in Berlin einberufen, dem laut Reichsgesetz alle Versicherungsvereine unterstellt sind. Die von dem Ausschuß und Vorstand der Stiftung aus gearbeiteten Aenderungen der Satzungen wurden der Versammlung vorgeleat und genehmigt. Zum Andenken an das Ableben des Vorstandsmllglieds Ruppel erhebt sich Pie Versammlung von den Sitzen und bestimmt ;Lehrer Hotz-Nidda zum Nachfolger. An der 'Versammlung nahmen aus 91 Agenturen 107 'Stimmberechtigte teil. Punkt 2 betraf die Gründung einer Milllcnwarlehnslasse. Es wurden hierzu 15000 Mark 'als Darlehensfonds bestimmt und der Vorstand zur Aufhellung eines Statuts ermächtigt Als Ersatzmann für Rheinhessen wurde anstelle des Lehrers Stunks neu gewählt Vorbach-Ingelheim. Von der Providentta wurde für das Jahr 1903 eine Bonifikation von 1156 Mark ausbezahlt.
Tie Delegierten-Versammlung des Landeslehrervereins wurde um 11 Uhr im Hotel Langsdorf von Obmann Oberlehrer Backes-Darmstadt eröffnet und war außerordentlich -stark besucht Lehrer Bechtolsheimer begrüßte die Erschienenen namens des Bezllksvereins Bad-Nauheim. An der Versammlung nahmen ans 107 Bezllksvereinen 163 Vertreter und die Borstandsmllglieder teil. 'Dem Jahresbericht des Obmanns entnehmen wir, daß die Zulassung »zum Universitätsstudium ein erfreulicher Schritt vorwärts sei; das Vermögen des Vereins beträgt rund 5350 Mk. Im Jahre 1903 wurde zu Ehren des Obmanns Backes anläßlich seiner zwanzigjährigen Leitung des Vereins die Backesstiftung gegründet Ta der seitherige Redakteur des Schul- boten, Lehrer Ruppel, plötzlich starb, so fand unter lebhafter Beteiligung Neuwahl statt Im ersten Wahlgang erhielten: Mink-Bensheim 7b, Schmeel-Tarmstadt 70, Baumann-Worms 19 mll) Meister-Bingen zwei Stimmen. Bei der Stichwahl wurde Mink-Bensheim mit 92 Stimmen zum Redakteur gewählt — Der Unterstützunosverein provisorisch angestellter Lehrer in Krankheitsfällen zählt 435 ordentliche und 180 außerordentliche Mitglieder. Sein Vermögen ist auf 12 200 Mark angewachsen; an 11 Schul- . Verwalt er bezw. Verwalterinnen wurden 3200 Mark aus- sbezahlt Narh dem Voranschlag des Landeslehrervereins für 1905 betragen die Einnahmen und Ausgaben 8865 Mk.
>v tfQ . C
unterricht überwiesen werde und legt eine ■ * sätze vor. So: Eine Verminderung der Lehrpen, höheren Unterrichtsanstalten erscheint im -ol? ,crtjl Entlastung der Schüler dringend geboten. W ö 9 - Prüfungen ist möglichst zu beschrän^», aus allen Prüfungen diejenigen rZ-ächer gejtnayen die eine rein gedächtnismäßiae Vorberellnng 5 । In den historischen Fächern Mßt sich durch alles wissenschaftlich Unsicheren, alles für bte .
verständlichen und Interesselosen eine ganz beocu ", einsachung des Lehrpensums erzielen. 3» iUeücn ‘ richt ist alles systematische Eingehen auf «p.p ' .
der Grammatll zu vermeiden. Ter richt in Religion ift in bat aHganeinen GesaM elltzubeziehen." Innl£. än,-
— v. Reinach-Preis für Palaontolog Preis von 500 Mk. soll der besten Arbeit Mrkaimt vei , die einen Teil der Paläontologie des Gebie t S »rCU(,. Asckaffenburg, Heppen Jeirn, « nach, Koblenz, Ems, Gießen und B bürfe«’ handell; nur wenn es der Zusammenhang cr| ' andere Landestelle in die arbeit etnbewge Arbeiten, deren Ergebnisse noch nicht andettvet jn licht sein dürfen, sind bis zum 1 hic uxtet'
siegellem Umschläge, mit Motto versehen, ,a-eid i[n zeichnete Stelle einzureichen. Ter Name ^nschlaßk'- tn einem mit gleichem Motto beizufügen. Tie ^nckenbermsche Maturs rscy sck.aft in Frankfttrt l)at bie ^ochllgung, au
der der Preis zuerkanut wird, otyti roett fccBt -uto. ihren Schriften äu ver-ffenllichen, taun aber daS freie Bersl^nngSreckt üb er Ufja. bu::
Arbeiten werden den Aerfas^rn Zuerteilung des Preises enrschetoer b r p01 *: ßebruar 1906 Die Tirekttou aus Ponch^ noch zu ernennenden PrüfungSkommtN


