S? >’ f f e n und den
Versammlung in Halle Darmstadt als Ort für den ersten
tn
bedeutend
Das Kapital müsse mit einem
den Räumen des Kaisersaales.
Begrüßungskommers in
Winn: 56 861 Mk., Georg Becker: 59 946 Mk., Martin' höheren Lehrcrstandcs
Bing e n Darmstadt Friedberg Gießen Offenbach Mainz Worms
feit ausheckt, ebenfalls sehen kann, feit ist/
18,9, nach
198,4, „
14,0, „
62,1, „
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175,7, „
50,9, „
anlassen.
Kleine 5Ü? i: t r-1
der Versicherungssumme und die Ausgabe 4 609.98 Mk. — Heute wurde hier mit sofortigem Beitritt von 23 Mitgliedern ein Nadfahreroerein gegründet. — Die Vorarbeiten für das Sängerbundesfest sind in vollem Gange; als Festmusik wurde die Hananer Ulanenkapelle engagiert mit) die Wirtschaft auf dem Festplatze (Käswiese) den hiesigen Wirten K. Böß und H. Hamel übertragen, wozu die Bierlieferanten, Gießener Brauhaus und I. H. Jhring-Lich, je eine Halle erbauen.
Darmstadt, 5. März. Zum Fall Schade schreiben die N. H. Vbl.: Die sehnlichst erwartete Nachricht, daß der Betrüger verhaftet sei, ist leider noch nicht eingetroffen. Daß es Schade gelungen sei, in einem deutschen Hafen ein Schiff zu besteigen, erscheint bei der scharfen Kontrolle, die in den Hafenstädten, nach denen die Flucht natürlich zuerst telegraphiert wurde, ausgeübt wird, zweifelhaft. Die Zahl der Betrügereien uud Gaunereien, die dem Schade zur Last-geleg werden, nimmt täglich in erschreckendem Maße zu, und die jetzt erst bekannte Art und Weise, wie er sich seine Opfer holte, charakterisiert ihn als einen Mann von einer geradezu zynischen Raffiniertheit und Skrupellosigkeit. Am Montag abend saß er noch vergnügt in einem Restaurant und amüsierte sich beim Kartenspiel und am Dienstag, kurz bevor er sich nach dem Bahnhof begab, konnte er in einem hiesigen Weinrestaurant noch mit der Kellnerin schäkern.
b. Darmstadt, 7. März. Am 6. Oktober 1903 hatten sich auf Anregung und Einladung von Profeffor Block zu (Sieben bie Vertreter sämtlicher Landes-und Provinzialvereine akademisch gebildeter Lehrer Deutschlands in Halle versammelt und einmütig die Gründung eines
Wahl des Tages und die Feststellung des Programms, mit dem Wunsche, für den Anfang nur einen Tag für die Beratungen vorzusehen. Mit Rücksicht auf die am 8. April 1904 in Darmstadt stattsindende Hauptversammlung des Hessischen
Lauteschläger (Darmstadt): „lieber Anschauung und An- schauungsmittel im Unterricht". Mit der Versammlung ist eine Ausstellung solcher Lehrmittel verbunden, die von hessi. schen Oberlehrern hergestellt sind. Für Sonntag, den 10. April, ist bei günstigem Wetter ein Ausflug in die Bergstraße vor- gesehern — Der Besuch der Versammlung verspricht recht gut zu werden, von den verschiedensten Seiten wird ihr das lebhafteste Interesse entgegengebracht, andere Vereine haben eigens mit Rücksicht auf den deutschen Verbandsiag ihre Tagungen auf Freitag, den 8. April, nach Darmstadt verlegt, so z. B. der Deutsche Realschulmänncrverein und der Verein der evangelischen Religionslehrer an den höheren Lehranstalten des Großherzogtums Hessen. In Zukunft wird der deutsche Obcrlehrertag wohl noch manchen Verein zu gleichzeitiger Tagung im Anschluß an den Gesamtvercin ver-
für Frl. Hohl in Betracht kommen soll, Gelegenheit, sich als Sentimentale zu zeigen. Abgesehen davon, daß ihr Organ voller sein könnte, spielte sie die dankbare Rolle nicht ohne Wärme und Natürlichkeit. Sie scheint keine Anfängerin mehr in ihrem Fach zu fein. Der Gesamteindruck der Aufführung war gut, wenn auch einige Darsteller den Text nicht gut zu beherrschen schienen. Die musikalischen Einlagen wurden von unserer Regimentskapelle ausgeführt und beifällig ausgenommen.
•* AuS dem Bureau des Stadttheaters. Am Dienstag, den 8. d. M. findet die 14. DienstagSabonnementS- vorstellung statt und zwar gelangt CalderonS „Richter von Zalamea" zur Wiederholung. Das hochinteressante Werk hatte sich bei der ersten Aufführung bekanntlich einer überaus beifälligen Aufnahme zu erfreuen. — Durch die länger andauernde Krankheit von Frl. Hellberg wird naturgemäß der Spielplan beeinflußt; es sei dies auf verschiedene Wünsche und Anfragen bemerkt, die in den letzten Tagen an das Theaterbureau gelangt sind. Freitag, den 11. Februar findet ein zweites und letztes Gastspiel der Nachtasyl-Tournee statt. Da das erste Gastspiel, das großes Interesse erregt hatte, in die ungünstige Theaterzeit kurz vor Weihnachten fiel, so dürfte diese Gelegenheit, das sensationelle Stück kennen zu lernen, Vielen willkommen sein.
Nachbarstaaten. In Beuern hat sich ein neuer Ge- angvereiu gegründet, der den Namen „Liederkranz" führen wird. Er zählt cn. 40 Mitglieder. — In Burkhardsfelden wurde l.tzte Woche ein P'enuig pro Kopf der Bevölkerung für die Unglücklichen in Aalesund erhoben. - Ein Landwirtin Lindenstruth hat eine Ziege mit drei vollständig ausgebildeten Ohren, — Vermißt wird in H a n n u seit etwa acht Tagen ein 23jähr!ger Schneidergeselle Friedrich S. Nach Angabe von Verwandten zeigte der junge Mann in letzter Zeit Spuren von Trübsinn. — In Mainz wurde ein schwerer Anbrecher verhaftet. In seinen Taschen fand man eine Menge Schmucksachen, die von Diebstählen herzurühren scheinen.
Oberlehrervereins ist der erste deutsche Oberlehrertag auf den 9. April nach Darmstadt einberufen worden. Zu den Verhandlungen haben Zutritt sämtliche deutsche Oberlehrer, die geladenen Gäste und die Vertreter der Presse. Beide Versammlungen finden unter dem Vorsitz von Prof. Block- Gießen statt. Um den deutschen Amtsgenossen Gelegenheit zu geben, als Gäste der hessischen Versammlung beizuwohnen, ist für diese der Nachmittag des 8. April vorgesehen. Demgemäß enthält auch die Tagesordnung dieser hessischen Versammlung statt der zwei größeren wiffenschaftlichen Vorträge, die seither stets üblich waren, neben den Verhandlungen, Besprechungen und Berichten, nur einen Vortrag. Es wird Realgymnasialdirektor Münch (Darmstadt) in einem physikalischen Experimentalvortrag „neuere Ansichten über die Beschaffenheit der Materie" entwickeln und dabei durch Vortrag und Versuch in der ihm eigenen Klarheit, lebendigen Frische und Exaktheit seinen Zuhörern ein Bild über den Stand der ! neuesten Arbeiten auf physikalisch-chemischem Grenzgebiet entwerfen. Auch die übrigen Veranstaltungen des 8. April sind gemeinsam für beide Versammlungen. Um 11 Uhr ist Besichtigung des mathematischen und um 12 Uhr des elektrotechnischen Instituts der Großh. Technischen Hochschule unter Führung deS Geheimrats Profeffor Dr. Kittler und des Prof. Dr. Wiener. Abends ist großer
)( Grünberg, 6. März. Nach dem in der General-
...... ,.rj des Pferdeversicherungsvereins erstatteten Jahresbericht zählt der Verein 595 Mitglieder mit 710 versicherten Pferden und einem Versicherungskapital von 243 600 Mk. Die Prämie betrug pro Halbjahr 1 Prozent
•• Die gestrige Eg mont-Aufführung desloersammlung StadttheaterS hatte'ein volles Haus und einen unbc- ftrittencn Erfolg. Als Klärchen hatte Frl. Wilma Dülfer vom Stadttheater in Kaiserslautern, die vielleicht als Ersatz
Abermann: 60 670 Mk., H. Damm: 61 375 Mk. und Bernhardt 62 635 Mk.
m. Lollar, 7. März. Auf Veranlassung des hiesigen OrtsgewerbevereinS hielt Schiedsgerichtssckretär Scherf aus Gießen in Dau bringen einen Vortrag über „Arbeiterschutz und Arbeiterversicherung". Der Redner berührte zunächst kurz die Lohnarbeiterfrage und ging dann zu den Gründen über, die eine Arbeiterschutzgesetzgebung notwendig erscheinen lassen. Als nächste Aufgabe auf dem Gebiete deS Arbeiterschutzes bezeichnete er die gesetzliche Festlegung deS Zehnstundenarbeitstages für die in Fabriken beschäftigten Frauen und Erhöhung des Schutzalters für jugendliche Arbeiter von 16 auf 18 Jahre. Die Arbeiter- schutzgcsetzgebung müffe insbesondere auch auf die Hausindustrie ausgedehnt werden. Vor allem aber bedürfe es einer reichsgesetzlichen Regelung des KoalitionS- und Pereinsrechts der Arbeiter. Nach einer Darlegung der Entwickelung der Arbeiteroersicherungsg^setze besvrach der Redner die für die Versicherten am meisten Interesse habenden Bestimmungen der NnfaNversicherungsgesctze. Aus der gut besuchten Versammlung heraus ergingen nach Schluß des Vortrages eine ganze Reihe von Anfragen. Demnächst sollen in einem weiteren Vortrag in Lollar das Jnvalidenversicherungs- und das Krankenversicherungsgesetz behandelt werden.
s. Lich, 6. März. Der O r t s g e w e rb e v ere in Lich beabsichtigt Ende Ap il oder anfangs Mai d. I. einen V o r - b e r e i t u n g s k u r s u s für d i e M e i st e r p r ü f u n g ab < zuhalten. Es wird genau nach dem von dem Vorsitzenden der Meisterprüfungskommission für die Provinz Oberhesstu, .^anptlehrer Trabe in Gießen, vorgeschriebenen Lehrplan gelehrt. Bis zum 15. April d. I. können bei dem Vorsitzenden der Handwerkerschule in Lich, Glasermeister Schersf, Anmeldungen erfolgen.
Dienstordnung anstelle des teilweise veralteten Reglements i von 1879 erlösten worden. Ganz neu ist u. a. die Vor- i schrift, daß der Gendarm, wenn eine verhaftete Person nicht i mehr in der Lage fein sollte, für die sichere Verwahrung L ihrer beweglichen Habe selbst zu sorgen oder durch Angehörige 1 sorgen lasten zu können, ein Verzeichnis der Habe aufstellen, eS der Ortspolizeibehörde übergeben und diese um die Fürsorge ersuchen soll. * I
•• Bei einem Wettbewerb um den Bau einer höheren Mädchenschule in Pasewalk wurde unter 193 Bewerbern ein Landsmann, Architekt Ludwig Müller von Gießen, z. Zt. Assistent am städtischen Hochbauamt in Rheydt, preisgekrönt. > I
** Unter einer Ungezogenheit hatte tjeroe morgen! ein Passant des SelterSwegs zu leiden. Als er an einem Friseurladen vorbeikam, bespuckte ihm jemand, der in der Tür stand, Rock und Weste. Nur durch einen Zufall blieb fein Gesicht unbesudelt. Hoffentlich läßt sich die Person des Unverschämten feststellen.
•• Zur Geschichte des altertümlichen Spiegels <vgl. unsere Nr. vom 2. d. Mts.) schreibt unS der betreffende Pelzhändler: „Der Hergang ist in einigen Ausführungen nicht richtig dargestellt. Ueber die der betreffenden Käuferin für den Wiederverkauf angebotene Summe ist nichts verlautet. Handelslustig ist der Pelzhändler, wie er persönlich versichern kann, in keiner Weise gewesen. Ganz freiwillig hat die edel- denkende Dame den Spiegel dem früheren Besitzer zurück-
257,4
25,9
117,4
203,9
366,9
109,1.
geringeren
des Kapitals wie folgt stellen:
dem Entwurf 32,2
straße hatten auf ein ,-------------, • - . . .
folgende Unternehmer ihre Offerten abgegeben: H. W. Rinn: Staat und für die geistige Kultur des deustchen Volkes und
Steuerung Jetzt ‘
** Ein großes Wohltätigkeitsfest hatten Israeliten unserer Stadt unter der Leitung von Kand. Siegm. Kcch veranstaltet, das am Samstag abend in der Turnhalle einen außerordentlich guten Besuch hatte und zweckentsprechend verlief. Etliche Theateraufführungen, die hübschen Gesangsvorträge einer jungen Dame, graziöse
I beugen Landes besch^n. ^Anregung
chick uniformierte Postbeamtinnen machten gute Geschäfte. Zusammenschluß und die erfolgreiche Vorbereitung zu seiner Der Ball, der um Mitternacht in den schön dekorierten Verwirklichung von Hessen auSgmg, wählte die konstituierende Räumen begann, dauerte bis zum frühen Morgen. T ; ' v
•• Für daS Großh. Gendarm er iekorpS ist eine Verbandstag und überließ dem hessischen Oberlehrerverein die oon S. K. H. dem Großherzog genehmigte neue ministerielle t Ä m '*
gegeben. Von langen Gesichtern und Aufregung und, was v
einer besonderen Berichtigung bedarf, von dem ihm gebliebenen SamStag, den 9. April, findet von 9 Uhr an die Beratung qQnj» gewöhnlichen" Spiegel kann in diesem Zusammenhänge l der Satzungen durch die Vertreter statt. Schon heute haben gar keine Rede sein. Der altertümliche wertvolle Spiegel, von den 34 Vereinen, die 15 000 Mitglieder umfassen, 30 der wieder in meinem Besitze sich befindet, ist von heute ihre Vertreter angemeldet. Um U'/s Uhr ist der Beginn des abend an in meinem Schaufenster an der Marktstraße aus- Verbandstages, die Verhandlungen sollen, nut kurzer Früh- gestellt damit ein jeder, der solche Dinge für die Oeffentlich- stückSpause, bis 5 Uhr dauern. Zu dieser Zeit findet gemein- * t, was er in Wirklich- schaftlicheS Mittagsmahl im Kaisersaal, abends Abschiedstrunk im Bahnhofhotel statt. Von den Darbietungen deS Ber- - Submission S -Resultat. Für die Maurer- bandStageS seien besonder? hervorgehoben der Vortrag deS arbeiten für weitere Beamtenwohnhäuser an der Frankfurter- bekannten UniversitätSprofessors Paulsen (Berlin): „Das
Prozentsatz herangezogen werden. . .
Die Handelskammer Mainz beantragte, datz <9rmw' und Gewerbebesitz einheitlich und gleichmäßig mit 10 wßi vom 100 und das Kapitalvermögen mit 10 Pfg. von Mark belastet -werde. Ter Grund- und Gewerbebe,ch lcl mit dem doppelten Betrag heranzuziehen, weil sie vor den gemeindlichen Einrichtungen (Straßenbau usw.i ve- deutend größere Vorteile hätten, als der nicht au oi Scholle gebundene Rentner. Als weitere Konsequenz der Abs. 2 des Artikels 32 ganz zu streichen.
Herr Feistmann-Offenbach machte daraus monteri- sam, daß der Staat auch Verluste habe durch den Wegzug der Kapitalbefiher. Bei Offenbach sei zu beflißen, Daß alle Rentner nach dem nahen Frankfurt verzögen. Ofsenvaa, stimme, dem Antrag Mainz -u. «r stelle den Unterantraa, daß höchstens bis zu 10 Pfg. von 100 Mk. Netto- iwb "Uvc
«Hessischer Kandetski mme tag.
(Originalartikel des „Gieß. Anz")
d. Mainz, 6. März.
Bei der heutigen Schlußberatung des Gesetzentwurfs über die G'.meindeumlagen waren als Negierungsvertreter die Ministerialräte Braun, Dr. Becker und Best er- sckienen. Den Vorsitz führte Geheimrat Michel-Mainz. Den Bericht über die „Kapitalsteuer" erstattete Herr Fröhlich-Worms. Herr Schmal'l-Mainz sprach sich energisch gegen die Erhöhung des Kapitalvermögens aus, so lange nickt die Nachbarstaaten eine gleiche Versteuerung einführten. Tie hessischen Rentner würden durch hie höhere Belastung aus dem Lande vertrieben werden. Man möge es bei "der bisherigen Kapitalrentensteuer belassen. Im gleichen Sinne sprachen sich Kommerzienrat Stroh-Offen- bach, Kölsch und Baruch-Worms, Heichelheim-Gießen, der Vertreter der Handelskammer Friedberg und Kommer- zienrat Coblenz-Bingen aus. Die Herren Trier-Darmstadt und Langenbach von dort erachten es für richtig, wenn das Kapitalvermögen herangezogen wird; aber der Abzug von Schulden und persönlicher Lasten müsse gestattet werden. Bei der bisherigen Kapitalrentensteuer seien gewisse Papiere steuerfrei geblieben.
Herr Langenbach-Darmstadt stellte die Anfrage, ob unter die öffentlichen Anstalten für Wohltätigkeitszwecke auch die privaten Krankenvereine als steuerfrei fielen.
Ministerialrat Tr. Becker erwiderte, daß öffentliche Anstalten steuerfrei blieben, schwer zu beantworten fei, ob unter diese auch die privaten Krankenvereine fielen.
Herr Stroh-Offenbach will nur an die Privatkrankenvereine und andere gleiche Vereine erinnern, bir überaus wohltätig wirkten und jetzt mit ihrem Vermögen zur Steuer herangezogen werden könnten. Er beantrage deshalb im Entwürfe das Wort „öffentliche" zu streichen. Es sei ein Akt der Gerechtigkeit, daß diese Kassen steuerfrei blieben.
Ministerialrat Tr. Braun bemerkte,- man könne das Morl „öffentliche" durch „gemeinnützige" ersetzen. Es bleibe dann der instanzgemäßen Prüfung Vorbehalten, welche sozialpolitische Institute unter dem Begriff „gemeinnützig" fielen. Denn, wenn sich deren Tätigkeit auch nur auf Mitglieder erstrecken, so könnten sie doch sehr gcmemnutzig wirken.
Herr Schm ah l stellte zu Artikel 18 Abt. 2 des Ent- wurses die Anfrage, ob unter die Besteuerung.auch das Vermögen der Klöster falle? Ein Bedürfnis, die Kloster steuerfrei zu erklären, läge nicht vor.
Ministerialrat B e st ist der Ansicht, daß alles Grundvermögen, das nicht zu gottesdienstlichen! Zwecken verwendet werde, unter die Besteuerung falle. Tie Regierung werde die Anregung des Herrn Schmahl einer gründlichen Prus-
roigcnoe umernenmer iyre augenen augegvovn. yimn. i i**- ; ... 1 /. . •v'-y- ** *■1 v 1 1 X o c 127= x a1 »»«oinbe
55 615 Mk., B.rkenstock u. Schneider: 56 701 Mk., Heinrich die daraus sich ergebenden Folgerungen für die Wellung deS stM ker herangezogen fthen das fehlende was der G^em - — — 1' n '—ri- Ferner cm Vortrag von Oberlehrer entgehe, soll metyt allem von den Gruno- und csewero
£5389 18617 30706 96104 97443 98203 98623 40712 12195 49872 60960 67229 67825 72378 74789 83050 90326. (Ohne Gewähr.)
Pferdemarktlotterie. Die Ankaufskommission für die Gewinne der am 17. dS. MtS. stattfindenden Verlosung hat ihre Tätigkeit bereits begonnen. Den ersten Haupttreffer, ein viersihiges Phaeton liefert die Wagenfabrik von August Kilbinger, daS zugehörige silberplattierte Geschirr, Sattlermeister Adam Heß II, Marktstraße; den zweiten Haupttreffer, ein Lauterbacher Wagen hat Schmiedemeistcr Ludwig Vogt, Löwengaffe, und das dazugehörige Kummet- geschirr, Sattlermeister Friedrich Groß, Reuenw-g, in Auftrag erhalten; Sattel und Zaumzeug für den dritten Preis ist von Sattlermeister Friedrich Kühne senior, Walltorstraße, bezogen worden. Landwirtschaftliche Geräte, Nähmaschinen, Fahrräder, sind von den Firmen Rosenthal, Krogmann, Graf und Schwaab geliefert, während alle anderen Gewinne von hiesigen Geschäften angefauft werden. Pferde und Fohlen „lebende Gewinne" werden auf dem Markt selbst angekauft. Die Lol- erfreuen sich wohl auf Grund der verhältnismäßig guten Gewinnchancen wie immer eines guten Absatzes und sind bereits zum größten Teil vergriffen.
** Eine bessere Schnellzugverbindung mit Köln und Hagen werden wir mit dem Inkrafttreten des Sommerfahrplanes bekommen. Der jetzt vomut ags 10 Uhr 14 Min. Gießen verlassende Sckm llzug via Betzd-wf na f K In und Hagen wird vom 1. Mai ab 7 Uhr 5 Min. Frankjurt am Main und 8 Uhr 22 Minuten die Station Gießen verlassen, also um ca. V/2 Stunde früher in Köln usw. einlaufen. — Würde man nun noch den 8 Uhr 10 Min. Gießen verlassenden Personenzug nach Koblenz um wenige Minuten später abgehen lassen, so hätte auch dieser Anschluß an den Frankfurter Schnellzug.
ung unterziehen.
Herr Trier-Darmstadt beantragte, bei Artikel 19 den Abs. 2 zu streichen. Es sei ungerecht, Schulden und persönliche Lasten nicht in Abzug brmgen zu dürfen.
Die Herren Meesrnann-Mainz, Parkus-Darmstadt, Geheimrat Michel-Mainz, Heichelh eim-Gre- ßen, Kommerzienrat Coblenz-Dingen und Stahl- Friedberg sprachen sich entschieden für den Antrag Darmstadt aus, der einstimmig angenommen wurde.
Zu den allgemeinen Bestimmungen die Steuerverteilung des Artikels 32 betr. berichtete Tr. Kipper-Gießen. Die in dem Artikel 32 festgelegte Erhöhung des Kapitalvermögens sei eine zu enorme. Untci Berücksichtigung dieser Bestimmungen würde sich die Be-
Ausschreibcn der Eisenbahnbchördc höhere Schulwesen m Deutschland, seine Bedeutung für den Druttovermogen erhoben werden dürften.
* ~ *■ r" 1"-° Herr Trier-Darmstadt will^die Kapitalbescher^doch


