Telephonischer Kursbericht.
. 2580
Tendenz: ziemlich fest.
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Die Reinigung von Zimmer-Ausstattungen.
Gründen:
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Marktplatz 18
Giessen
Marktplatz 18
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194 00 . 216.50 . 184.00 . 186.60
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besitzern, sondern cnid) von den Kapitalbesitzern aufgebracht ^rden. £ ,
Dr. Kipper glaubt, daß die Tragweite des Antrages Mainz nicht fru übersehen sei, es wäre höchstens der Beschluß zu fassen, daß das Kapitalvermögen bis zu einer Erhöhung von 10 Proz. herauzuziehen sei.
Ministerialrat Best bemerkte, daß die stärksten Verschiebungen die Kap'talsteuer bringe, allein für den Ausfall an Gewerbesteuer müßte doch den Gemeinden Ersatz geboten werden. Wenn die Kapitalsteuer herabgesetzt werde, dann müsse der Grund- und Gewerbebesitz stärker herangezogen werden. Die Regierung hat die Bedenken Wohl erwogen, daß der Nachbarstaat Preußen keine Kapitalsteuer erhebt und deshalb Vmtile im Entwürfe nach verschiedener Richtung vorgesehen. Den Gemeinden wird die weitgehendste Autonomie zur Heranziehung der Kapitalisten gewährt. Die auswärtigen P ns on 're c sind überhaupt von der Steuer frei. Beim Zustandekommen des Gesetzes haben nicht lediglich die Kapitalbesitzer ein Wort mi zureden, sondern hauptsächllich die landwirtschaftlichen Vertreter. In den Bestimmungen des Kapitalvermögens erblicke er manchen Vorzug gegen früher. Es treffe auch die kleineren Vermögen unter 3000 Mk. Das kleine Vermögen werde im Entwurf schonend behandelt, er enthalte aber eine gerechtere Be- steueruugsform als bisher. Wenn die bisher steuerfreien iuländschen Aktien getroffen se-cn. so pi dies kein Nachteil. In dem Antrag Mainz sehe er einen sehr beachtenswerten Wink, die Differenzierungen nicht den Gemeindevertretungen zu überlassen, sondern diese in das Gesetz hineinzubringen. Es sei ganz richtig, daß das Vermögen in seiner Art verschiedentlich fundiert sei. Er gebe die Zusage, daß der Vorschlag Mainz in Erwägung gezogen werde.
Nach längerer Debatte, an der sich Geheimrat Michel, Schmahl, Schloß m ach er -Offenbach, M'nisterialrat Dr. Becker, Langenbach und P a r k u s - Darmstadt beteiligten, wurde gegen die Stimme der Handelskammer Darmstadt beschlossen: 1. Der H.an d els kam m er t a g spri cht sich grundsätzlich gegen jede höhere Belastung des Kapitalvermögens, als es unter der Herrschaft des bisherigen Gesches ist, zur Gemeindesteuer aus. 2. Die Anträge Mainz und Offenbach werden als erreichbares und wünschenswertes Ziel der Regierung nir Berücksichtigung empfohlen. (Schluß folgt.)
Evangelische Gemeinde.
Montag, den 7. März, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Konfirmandensaal der Iohanneskirche. Text: Jak. 5. 1 ff.
Pfarrer Euler.
Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 7. März. Mrig.-Telegr. des „Gießen. Anz."s Amtliche Notienmaen der heutigen Fruchtmarktvreise: Weizen Mk. 18.00—18.25, Kurbessischer Mk. 18.00—18.25, La Plata Mk. 18.50—19.75, Kansas Mk. 18.50—19.75, Roggen thiesigers Mark 14.00—14.25, Gerste (Westerauer) Mk. 15.25—15.50, Franken- selber Mk. 00.00—00,00, HakerMk. 13.25—14.50, Mais Mk. 12.50—13.00, Weizenmehl 0 Mk. 26.75—27.25, 2. Qualität Mk. 24.75
bis Mk. 25.25, 3. Qualität Mk. 22.75—23.25, Roggemnehl 0 Mk. 22.50—23.00,1. Qualität Mk. 20.00—20.50, Weizenkleie Mk. 8.75 bis Mk. 9.00, Roggenkleie Mk. 10.00—10.50, Maiskeime Mk. 10.25 bis Pik. 10.50, Franken, Pfälzer, Ried Mk 00.00—000.0. Alles per 100 Kg. ab hier. .
fc. Frankfurt a. M., 7. März. lTelegr. Orig.-Bericht des Gieß. Anz."s. Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarktpreise. Zum Verkaufe standen: 386 Ochsen, 175 aus Oestreich, 43 Bullen, 8 aus Oestreich, 709 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 2 aus Oestreich, 318 Kälber, 200 Schate und Hämrnel, 1712 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 Cchaflämmer. Bezahlt wurde inr 100 Pfund Schlachtgeivicht Ochsen l.Qualität72—74Mk., 2. Qual. 67—70 Mk., 3. Qual. 62—64Mk.; Bullen 1.Qual. 63 bis 65 Pik., 2. Qual. 60—61 Mk.; Kühe 1. Qual. 61—63 Mk., 2. Qual. 57—59 Mk., 3. Qual. 45—47 Mk, 4. Qual. 42—44 Mk., 5. Qual. 00—00Mk. Kälber: 1. Qual. 84—86Pkg., Lebendgewicht 50—52 Pf., 2. Qual. 72—75 Pfg., Lebendgewicht 43—45 Psg., 3. Qual. 00—00 Pfg., Schlachtgewicht 60—62 Pfg., Schate: 1. Qual. 72—00 2. Qual. 72—75 Pfg., 3. Qual. 00—00 Psg.; Schweine 1. Qual. 52-00 Pfg., Lebendgew. 41 Pfg., 2. Qual. 50-51 Pfg., Lebendgewicht 40—00 Pfg., 3. Qual. 42—44 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg. — Geschäft bei Hornvieh gut; Ueberstand unbedeutend, bei Kleinvieh aut, kein lleberstaud.
4, 0, .1, 0,
119.00
41.40
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40/ haben Rente . .
4' 2% Portugieser » .
30/ Portugiesen. . .
1% C. Türken . . .
Türkenlose ....
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Reichwanleihe do.
Konsole . do . .
Hessen Oberhesson
London, 7. März. Die hiesigen MorgenVMter gedenken des Grafen Waldersee in ausführlichen, seine Verdienste warm hervorhebcnden Artikeln. „Daily Telegraph* schreibt: Graf Waldersee war nicht allein ein bedeutender, wisienschaftlich hervorragender Offizier, sondern auch ein Mann von hohem diplomatischem Geschick. Wäre er nicht Soldat mit Leib und Seele gewesen, so würde er wohl als Diplomat geglänzt haben. Der Feldmarschall war mehr nur als Soldat, er war auch ein fesselnder Charakter und eine eigenartige Persönlichkeit. „Daily Chronicle" sagt: In dem Grafen Waldersee ist einer der ausgezeichnetsten Männer Deutschlands dahingegangen. Er war Soldat und Staatsmann zugleich, wie es, wenn in größerem Maßstabe, Fürst Bismarck war.
London, 7. März. Die Meldung der Blätter über das Vorgehen der beiden Gegner auf Korea widersprechen sich. Während Central News aus Söul berichtet, die Russen hätten ihre gesamten Streitkräfte vom linken Ufer des Yalu zurückgezogen, meldet Daily Telegraph aus Tientsicn, die Russen legten am südlichen User eine große Tätigkeit an den Tag. Am Freitag soll es Kosacken gelungen sein, einen wichtigen Militärzug der Japaner anzuhalten und mit Beschlag zu belegen. — Daily Chroniele meldet aus Tokio: Japanische Marineoffiziere haben dem Mikado einen Adler zum Geschenk gemacht, den sie bei ihrer Kreuzfahrt vor Port Arthur ein gefangen hatten. Dies wird in Japan als ein gutes Zeichen angesehen.
Washington, 6. März. In der gestrigen Sitzung des Senats prophezeite Senator Depew, der die Vermehrung der Flotte befürwortete, den Erfolg Chamberlains in der Tarifpolitik. Die anderen europäischen Stationen würden auch Schritte ergreifen, um sich gegen die Vereinigten Staaten zu schützen. Dann werde man einer größeren Flotte bedürfen. Welche der beiden kriegsführenden Mächte in Ostasien den Sieg erringen möge, die Vereinigten Staaten müßten um Rat gefragt werden. Sie würden daraus bestehen, ihre Interessen berücksichtigt zu sehen, bevor China aufgeteilt werden konnte. Für die Vereinigten Staaten sei eine große Flotte notwendig.
Briefkasten der Uedaktian.
E. A. 12. Die Ursachen dieses Uebels sind derart^ verschieden, daß sich ein unfehlbares Mittel nicht nennen läßt. Nur ein Arzt kann Ihnen Helsen._______
Verhandlung, zu deren Durchführung eine Enquete an- geordnet wird. Im Gegensatz zu dem von der Strafkammer im Jahre 1899 beobachteten Verfahren ist das Urteil des Kriegsgerichtes von Rennes noch nicht annulliert worden. Ueber die Dauer der beschlossenen neuen Untersuchung geben die Ansichten auseinander. Man glaubt jedoch in Gerichtskreisen, daß die Untersuchung bis Ostern beendet sein werde, da sie bedeutend erleichtert werde durch d e Arbeiten des Berichterstatters und des Generalprokurators. Ter Kassationshof hat nunmehr noch;u beschließen, ob Drey- fus vor ein neues Kriegs ger cht verwiesen oder die Angelegenheit durch den Kassationshof selbst erledigt wird. Ter Abg. Clsmenceauerklärt, Dreyfus müsse das Risiko übernehmen, nochmals Bbn einem Kriegsgericht abgeurteilt zu werden. Der dann entstehende Skandal werde den To d der Kriegsgerichte bedeute.__________
Herr San.-Bal Dr. med. B.
Herba-Seife gegen Hautleiden, Hautunreirngkeiten und auf- qesprungene Hände' verordnet. Tie Erfolgr waren sehr zufriedenstellend.' z. h. i. all. Apoth., Trog, und Parim St. 50 Pfg und 1 Mk. 1332
Kerichtssaal.
w. Gießen, 7. März. Am Samstagvormittag verhandelte das Kriegsgericht in drei Sachen. Es handelte sich um widerr echtlichen Waffengebrauch, um Körperverletzung und um einen unbedeutenden Diebstahl. Alle drei Fülle verfielen aber der Vertagung, weil wichtige Zeugen durch Erkrankung am Erscheinen vor dem Gericht verhindert waren.
Magdeburg, 5. März. Vom Kriegsgericht der 7. Tivision wurde der Unteroffizier Heinrich Pesse l von der 6. Kompagnie.des 66. Infanterie-Regiments, der mit einem freiwillig eingetretenen 18jährigen Musketier widernatürliche Unzucht getrieben hatte, in zwei Fällen zu SMonaten Gefängnis und den üblichen Nebenstrafen verurteilt.
Paris, 5. März. Nach Mskündiger Beratung fällte Sie Strafkammer des Kassationshofes ihr U r t e i l i n d e r Dreyfusaffäre. Dieses Urteil erklärt den R e v i s 1 0 n s- an trag für begründet. Die dem Revisionsantrag zu gründe liegenden Dokumente erfordern sedoch eine sachliche
1. Weil sie für Stoff und. Farbe ohne Nachteil ist.
2. Weil die Gegenstände viel länger in gutem gebrauchsfähigem Zustande bleiben.
Z. Weil dadurch dem Ordnungssinn, dem Geschmack und dem persönlichen Wohlbehagen
Rechnung getragen wird.
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■-» ehern. Wasch-Anstalt । ■ Bedeutendstes Etablissement dieser Branche in Mitteldeutschland.
Skl UllNk tag.
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^«BSegrotig;,^ Decker und Nesl E Heimat Michels allteuer" erstattetes '^amz sprach sich enr cawermögcus aus' so fe gliche Versteuerung r würden durch hie hx trieben werden. Man : Irentenftcuer belassen.1 -vmmerzienrat Sirob-L Heichelheim-Giei rr Friedberg und SoD ?’.e Herren Trier-Tami lebten es für richtig, r iogen wird; aber der i firS?r Lasten müsse geÄK tavstalrentensteuer sein e eben.
: stellte die Auflage, Sohltätigkckszwck o i steuerfrei fielen.
■ erwiderte, daß r.-.-1,1 wer zu beantwortens -aufentiereme fielen.
Till nur an bk JriK icl;e Vereine erinnern1 M mit Äserrn W.' m Wtti & W n „vßeMche" yiW eit, daß diese WW n bemerkte/ man fatte einnützige" ersetzen. EM wüning Vorbehalten, HU dem Begriff „gmE ren Tätigkeit auch mit & eu sie doch sehr gc«
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Berlin,"?. März. Tie Vertrauensmänner der sozialdemokratischen Partei für Berlin und Umgegend haben beschlossen, von den üblichen Marz Versammlungen am Jahrestage der Berliner Revolu- tionskämpse in diesem Jahre Ab st and zu nehmen. A/ie Massenwallfahrt zu den Gräbern der Märzgefallenen sowie die Niederlegung von Kränzen bleibt ven dem Beschluß unberührt.
Wollene und seidene Vorhänge, Portieren, Teppiche, Felle, ebenfalls Gardinen und Deeken etc. sind sehr aufnahmefähig für feine Staubteilchen und alle Arten von Mikroben und Bazillen. Wenn auch durch Ausklopfen und Bürsten die Unreinlichkeiten zum Teil wieder entfernt werden, so bleiben doch immer feine Schmutzteilchen in den angeführten Gegenständen haften, die, jemehr diese unsauberen Körper sich einnisten, zerstörend für Farbe und Stoff sowohl, als auch gesundheitsschädlich wirken. Zu entfernen sind derartige Schmutzteilchen nur gründlich durch ein Lösungs-Verfahren und zwar liegt es im Interesse der Sachen, ein solches zu benutzen, welches auf Farbe, Appretur und Stoff-baser neutral wirkt. n
Ein solches Verfahren ist unsere chemische Reinigung. Dass bei dieser ßemlgnng eine Desinfektion vorgenommen wird und zwar derart. *ass sämtliche lebenden Krankheitskeime getötet werden, ist noch ein besonderer Vorzug.
Unsere chemische Reinigung empfiehlt sich daher bei Zimmer-Ausstattungen aus folgenden
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