Ausgabe 
4.8.1904 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

w

. 214.90

Brechdurchfall Diarrhoe Darmkatarrh

Vorrätig in Apotheken, Drogerien, Colomalw.-j

Märkte.

Li

U :

NESTLE8 Kinde;.' mehl

w w

4 4

4 4

5

w.

w.

m.

k « tt. i

61, 3

Oeft. Kredit . Tcutfcbe Bonk Tarmftdbtcr Bank Bochumer Äuß .

Sch tust tu rse. 200.62 219.00 137.37 206.00 214.76

4*. fHra

4 X d Sch«-

I%«n4 1\ !

4 )Ul«r 2*11. u

fjiiubd und Verkehr. Volksluirtschast.

Berliner Börse vom 3. Bugust 1904.

4 3*, 3\.

3 L

yk **** y,- y,. i:- 3 :-

vit ;

3 /

y>

ö', «

| Jul

M 3lh 3

hoben Preise, so bah unsere hejmisdien Me^er nicht kaufm konnten, obschon Bedarf vorlag. Nur ter

fein- flau, da cs trotz des gerinnen -Vorrats an Sraiijctn lennc. 'Tic kleinen Landwirte haben Feldarbeit und kamen deshalb nicht zur Stadt. .Ten nur gerinnen Bestand an Gangvieh kauften Weste rwalder Handelsleute in Wüdfidyt auf die nur ^Andene mittlere Qualität der Tiere zu red t guten Preisen. Tie Preise [teilten sich folgender masten: 5t übe, frisch melkend uxib trag enb p o Stück 1. Qual 450-500 Mk, le m je Ine djmercre Tiere auch höher) 2. Dual. 370420 Mk., 3. Dual. 280340 Mk., \lbnicltfül?c 180220 Mk., je uad> Güte, fette Pro

leutuer Schladftgewidft 1. Dual. 7073 Mk., 2. Dual. 67 69 Mark; Stühe 1. Dual. 6568 Mk., 2. Dual. O26o Mark 5täIber 1. Dual, (über 50 Pfund s^^^^?4Mk., 2. DuaL zmischen (40 und 50 Pfund wiegend) 6874 dJtr.^d^UuttL ,leichte Tiere) 60 63 Mk. Gangoa-sen Mittelwarc 7O08OO Mk. das Paar. Schivcine; das Paar, .Ferkel, 3 4_ Söocfcai alt, "833 Mk., bis 10 Wocl-en alt, 4458 Mk. ,£äufcr, Uid>te iicre 70ä0 Mk., fd)tvererc Ware 86110 Mk. Ter drindviech- markt' mürbe glatt geräumt, der Bestand an AHve^eu hlreb trotz bot Heinen Austriebs erl^blich überständig, ^ächster Markt. 16 und 17 August; am jiveiten Markttage auch ftramemiarft

HeffcnS hochverdienten Mann Ausdruck gegeben. Den Mittel- ' punft der Tagung bildete em aus eingehendste Sachkunde be­ruhender und von scharfer Beobachtung der Verhältnisse un­sere« Landvolkes zeugender Vortrag deö Pfarrers Dürr au« Ober-Cfletben über .Wohlfahrtspflege auf dem Landes dessen Inhalt in folgenden Leitsätzen zusammen- aesastt wart

1 WoblfabrtSpflege auf dem Lande ist die Fürsorge für möglichst allfeitifle i'ebuna der Landbevölkerung als emes wu.>- naen ^ihetk und zum Gedeihen des ganzen Landes und Bolles, ie nmiwibig geworden durch die in der Neuzeit hervor- tretende besondere Notlage des Landes. Jin? Begrilnber ist Sodnrev. 2. 3bre Notn>eudigkeit äustert sich bauptfäd>hd) m her a n bi l u dj i, die in ihrer heutigen ungesunden tfrldrtinuug wn>obl Wirkung wie Ursache materieller und sozialer ^adeu ist. Muster den allgemeinen PolkSschäben umerer Zeit ftnb y- duf dem Lande noch: Mangel au Arbeitskräften aut feiten .ber Landwirte. Mangel an Wochiunaenund Ländereien, ^tweil^ and) an Arbeitsgelegenheit und Verdienst auf icit n dtt Hand­arbeiter, Schwinden der eigenartigen Vorzüge.uud besonderen AnnehungSkräste des Landlebens und bannt bl^ö^|1"!.atllt.fnb1c; 3. Tic rchäbcn können sehr wohl lwgeftellt werden und »war durch die Landbevölkerung selbst. Es kommt nur daraus cm, bie m ihr sdstummernden Vorzüge unb «Tafte rur Entsaltung ju bringen und in die rithftgen Wege gierten. Kterzu dienen. Förderung der Schule Ausbildung beS G en o\ \ c n\ eba 1t s- wesens, Reform ber Gemeiiidepolitik du ich Vermehrung des ^^mnnbegrunbeigcntum<' und der Allmende, des Wirts ha us wese n S , ^d aft:.ng eines Torf m.t lv uk.es im Gemeindehaus mit (BernembcwieUM, ^undl)...s unb Krankenpflege, BolkSbibliothek, Pf l eg e d e SB ol St uniö unb damit ber x'eimatltebe (Volkskunst, . oUsmu ik, lidjc Bauart, Drtsgeschicvte camilienregi|lCT, Gemeinde- unb Familienabende), Belebung des G et st e S, d e r S " e n utch (MräudK. 4. Für den Pfarrer ist btf lanbliAc ^.obltahrts- püege ebenso Pslidu nhc die Innere Misfton. Wo es nötig ist, hat "ber Pfarrer die Anregung zu geben o?. r rnftzuhelfen »u liin« ndtungen auch für das materielle Wohl ber Gemeinde, mit dem daS soziale unb sittliche meist aufs engste zujammenhaugt; be- sonders wird er sein Augenmerk richten aus .daS geistige und Gemütsleben seiner Gemeinde. Tobet ist Lteohaberet nicht dteiupenen, aber Einseitigkeit zu vermeiden, sowie der ^alt unb die Pflicht des Amts nidn außer acht zu lauen, o. ins­besondere must ber Pfarrer m seiner amtüdxn Tätigkeit aus die leiblichen Begriffe unb Verhältnisse Rudsicllt nehnien, notigen fallS sie zu heben unb zu veredeln suchen, in Predigt und Seelsorge, an den Kirareng banden und IirdHidrai ©itten u ä. Tuzu ist wünschenswert Förderung der religiösen Volkskunde, Eriesnna der Fremdwörter in religiösen und nrduu en -Lingen durch deutsche, Darstellung ber religiösen Gedanken, namentlich in Gebeten, m volkstümlicher Sprache.

- Neue Fernsprechverbindung. Nachdem der Gletberg an unser Telephonnctz angeschloffen ist, hat auch der Besitzer deS Gtabltsiements .Zum Iagdschlöbchen^ in Dutenhofen den viel besuchten Ausflugsort mu Gießen tele­phonisch verbunden.

Marburg, 3. Aug. Die Mitgliederversammlung des Nationalsozialen Vereins, die gestern abend m der .Allen Poff stattsand, nahm nach lebhafter Tebuuc fol­genden Antrag einsummig an:Der Nationalsoziale Verein zu Marburg schließt sich dem Wahlverein der Liberalen als korporatives Mitglied an.* Zn Form einer ebenfalls em-

parpener Bergbau . . **-

Tendenz: Fest.

stimmig angenommenen Resolution wurde zur - cgr, "bung deS angenommenen Antrages noch zum Ausdruck gebracht:

Vor einem Jahre haben in Göttingen viele ^^tional)vzlale ihren Eintritt m den Wahlverein der Liberalen beschlossen. Die Bedenken, die sich damals erhoben, daß bei bie(cr 3-iilion die nationalsozialen Grundsätze nicht in der bisherigen scharfe vertreten werden könnten, haben sich als nicht gerechtfertigt erwiesen. Der Wahlverein der Liberalen, zu dem auch unser Abgeordneter gehört, Hal sich im Gegenteil auf sozialpolitischem Gebiet sehr lebhaft betätigt. Der nationalsoziale Verein Marburg hat deshalb unter Aufrechterhaltung seines 9iamenß und seiner Bestrebungen beschlossen, sich dem Wahlverein der Liberalen anzuschließen.* Mit dem Beginn deü perbsleö oll eine rege politische Arbeit mit größeren Versammlungen be­gonnen werden. Die hiesigen Gewerbetreibenden der Be- kleidungS- und Papierwarenbranche sind bei ber Polizei um Einführung deS 8 Uhr-LadenschlufseS eingekommen. Da die Zahl der Antragsteller mehr als der betreffenden Gewerbetreibenden beträgt, so hat der Antrag Aussicht auf ^^ JranHurt 3. 2Iug. Die Annahme, daß der Italiener Romano Comoretto, der gestern in einem Senkkasten m ber Lronstettenslraße tot aufgefunden wurde, durch Sei bst mord geendet hat, scheint sich zu bestätigen. Er scheint durch einen seelischen Schmerz auü dem geistigen Gleichgewicht gekommen zu sein. So erklärt sich auch die seltsame und gräßliche TodeSart, die er wählte. Die Sektion hat ergeben, daß Comoretto den Tod durch Ersticken im Schlamm ge- stinden hat. ~

3

4 t*1'

Keine leeren Behauptungen wenn ge­jagt wird, daß es keine feinere und wirkungsvollere GesundheitS- und Sdiönheiläicde für die zarteste Haut der Frauen und Kinder gibt als Die HAw/ije ^lenbe von ältlichen unb anderen Alnrrholinseue. Anerkenuungen und die fortgeiegt

ftcigenbe 'Jiad)trage, btc große Beliebtheit dieser einzig dastehenden cdiQnbeiukiiefo. Millionen gebrauchen nur TÄr4 Myrrholin - Seife eVÄ1 Mmrholin Glycerin Tube 50 Pfg., bester Hautcreme, nicht fettend. Myrrholm-Puder Mk. 1 verhütet und beseitigt Wundscm. C1/,

Kitteratur.

_ Derrot e" Führer durch Bad-Nauheim, l)erausgegeben von ber Verkehrs-Kommission zu Bad-Nauheim, ist soeben in neuer sehr verbesserter Auflage ersdftenen. Er ist von der bekannten zuinstdruck-Anstall Meckenbach, Riffarth unb Co in gcjdgnadboller Ausstattung hergestelll und enthält in auSsülTriiüjer und HbcriidHlidjer Tarstellung für Aerzte, Kranke und Ortsfremde alles das, -vas über die Natur der Quellen unb Bäder, per sonstigen veilmittel des Bades, Jonne der Wohn- ungsverhältnme in der Umgebung zu wissen von Interesse i)t. (ES must Tcftgi'fUllt werden, bau es xn hohem Matze befremd­lich .erscheiilt, datz die Verstellung deS Führers emer auSwär - t i g c n Firma übertragen worden ist. Hessische xruaercien hätten ihn zum selben Preise, ober noch billiget und besser, besorgen können. . Ferner ist es höchst verwunderlich datz nicht einmal einer Druckerei, sondern einer Aetzanstalt bei Auftrag jugtfallen ist.)

(Tlitgeteilt von der Bank für Pandel und Industrie, Dießen.) Privat-Di-koM 2*/, Prozent.

Anfangs- u.

. 200.25

. 218.80

. 137L0

. 205.00

r, '

(tb) Gießen , 3. Dug Der d-.eswöchige B i e h m a r f t hatte einen Vorrat ven 903- 950 Stück Milch-, 3<tt- unb Gangvied, etroa 20ü .Häüxvn unb 350400 Schweinen. Der Vormarkt war i'd*m auvgejndn.t, auch der pauptmarlt m Milchvieh^eigte einen lebbaft:n Pendel unb befferr Preise wie der letzte Markt. Käufer lür gute Mild»i»are waren Ademhessen unb Shiuftr aus Payern, welche sich häufig fetzt an den Mitteldeutschen Zucht» Diebmärltcn e.n'stideu, um größere Transporte Tiere und zwar nur gute Di.attdt zusammenzukaufen, unb dadurch daS Geschäft für die Vorkäufer gür.ft g bceimluffcn. Ter Feltviehandel war ebenfalls recht gut. Auf diesem traten Franksurt, Mamz unb bic Bade Plätze all.- Käufer auf und iahllcn für schiverc junge Rinder recht anfehnl.dx: Preise. Der Aälbermarft war ganz aus- gezeidmct; bie cu5)pärtignt Läufer rissen sich d'.eSmal förm­lich um btc Ware und zahllcn willig die geforderten ,ehr

5 JiäuL.

S 16

Mia

li H. s

ex

« -r?T-

C- X2.

r-r?7r 5)

- C'V c

2-0 <5

n « o ak

-x$> tfDxi

» w

O IS) jQ

16)

* «> fr*

(£) D

CT. .«2

(4)

£.3-bi

s

Cp<r<

»g' Ci

5 °

^2

iS)

N ÖD

ie

P

*8

o N oft S

2 E

19

-c

(9

4

4

4

4

3-

3

-E

19

e-e 19

fco. c tau. a: Ung ja-, ks k k

äC4 p

5

(M p

O Q * W

c

® -2

6m. - Spat

5 iS)

3>

3

19°.

3o

8\>-

CM

8s 8s

s. CV 7.

&T<

£

m .5 «*0 5-

C". ** uO ~

T7 » O

<

1

j.

iS) 00 5:

E jQ c

i

to

*» *B

Ö'O B -

___3 o

3*iteb6

4 k -

69^ &

a» p; 3 ü $= m <3

'n u1 ». k ä * *1

S22 3,

i2Q P

n

liara ..

*, <t$i E * _

N .2

Oft =

k

2

S

19

2

e

4

4

4

4

4

4

6

5

3

4

4

4

5

&

5 V

19 z .-e

fS

3 K

311^-

3, 3

4

4

4