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der gestrigen Nacht
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^*iyr»x QMuocn v«i-ajtet. 4uf ixm Transport der Verhafteten
in Anwesenheit der Behörden und zahl-
in Groß-Gerau eingetroffen und wurden vom Groß- im Automobil empfangen und nach Jagdschloß WolsS
* Düsseldorf, ^uli. Während eines Gewitters
Alsbald nacb Schluß der Sitzung im Witte Prozeß hatte unser Mitarbeiter eine längere Unterredung mit dem Vertaner bet „Kleinen Garnison". Leutnant a. D. 'Bilic, der fein blas; und abgespann: auSsad. erklärte ihm, daß er bo-' Urteil, das für Ditte den gosellsdiaftlichen Tod bedeutet, ermattet habe. Daß die Beweisausnatmie in '3adwm der Borgwirtuoatt des Oberleutnants Ditte ein negatives Ergebnis gozeirigt hat, könne anaciidhv der übrigen Gestellungen der BeiveiSaumahrne nidil in Betragt kommen, lieber den Teil deS verurteilenden Er- kennrnisseS. >r v-.m dem nicht enviesenen unerlaubten jberreln Ditte'S mit der arent Kod> spridu. erklärte Bilse, ftm nicht äußern zu ivollon, da es fick hierbei um eine Lote bandele. Ihm g.nüge, daN er durch Dittes salsdn Aussagen tm Metzer P^zeß nickt geschädigt trvrben sei, denn daraus erhelle. daß Witte fid) die unbcil7t>1kn Folgen seiner walwheitswibi,gen Bekundungen ganz allein zu^kschreib"n habe und daß eS sonnt nicht richtig sei, wenn man ihn, .Bilse, etwa für bas Schicksal
Ditte'S verantwortlich mache.
Tie weitere Unterhaltung drehte fid) dann um daS Sckick
Feste auf der WeltanSitelliing von 18G7 im 9. Bande seiner Wf- 3 „Tm.V vv die soeben in Paris erschienen ist-
... Besuche des „schrecklichen TrioS" selbst erzählt er dabei sollendes: „Bismarck bat den General Stoffel, ihn in die Offenbachsche Operette „Die Großherzogin timt Gerolstein" zu führen, und er lachte auS vollem Halse über diese Satire auf die kleinen deutschen Höfe, die er sehr treffend sand. Er ivanbte s'ch Moltke zu, der nt der zweiten Reiln saß, jvoil er infolge i c - Pariser Wassers indisponiert war, und sagte zu ihm: „D»s
wurde rber Tom der Bergstraße*, die kirche, hier vom Bischof von Mainz Geistlichkeit, der Staate- und städtischen reicher Gläubigen ein geweißt.
fc. Höchst a. M., 1. Aug. In
wurde der Polizeisergeant Huke auf einem Patrouillen- gange von einer Rotte Burschen überfallen und bunt) Messerstiche schwer, aber zum Glück nicht lebensgefährlich
nach dem Polizeigesängnis wollte ein mit einem Rade ent- gegenkommender Arbeiter, der mit einer Fahne versehen war, einen seiner Kollegen befreien; eS kam zu einer Schlägerei, bod) konnte auch dieser Tumultuant verhaftet werden, da daS Aufgebot der Polizei hinreichend stark mar. Morgen, Dienstag, werden besondere VorsichtSutaßregeln erwartet.
sd. Groß-Gerau, 2. Aug. Prinzessin Ludwig von Battenberg, sotvie Prinz und Prinzessin Andreas von Griechenland sind heute nachmittag 5 Uhr Herzog garten
welche, wie schon in den vorhergehenden Tagen, die an dem Neubau des .Darmstädter HofeS* hier beschäftigten auswärtigen nicht organinerten Zimmerleute beim Verlassen der Arbeitsstätte beschimpften, veranlaßten eine nach vielen Hun- betten zählende Menschenansammlung, so daß der Verkehr zeitweise stockte. Die Arbeitswilligen wurden durch eine An-
Schutzleute gedeckt nach der Bahn begleitet und die Strecker schlosien sich, teilweise mit Messern, Säbeln, Re- V-r-n • ben met, dem Zuge schimvfend 'n-. An der
Gießen, den 2. August 1904.
" Personalien. Hochbauaufseher, nicht Feldbau- aufseber, Grünig wurde aus fein Nachsuchen von S. K. H. dem Großherzog seine Emtlaffung erteilt.
— Gelände-Ankauf. Der Kaufmann Konrad R o£n II. hat Gelände hinter der schönen Aussicht vor einigen Tagen an den Kalkbrcnnereibesitzer Karl Ha a S jr. für 10 500 In. verkauft.
+ Lang-GönS, 1. August. Dte Erwctterung unseres Bahnhofs geht jetzt der Vollendung entgegen. Gegenwärtig ist man mit der Verlängerung der Straßenunterführung an der Straße nach Holzheim beschädigt. Der gesamte Bahnkörper wurde für den stets steigenden Guter- verkehr erweitert, eine große Rampe und zwei llcbcr- holungSgeleise für Schnellzuge angelegt. Der gesamte Umbau be3 Bahnhofs erforderte einen Kostenaufwand von rund
200 000 Mk.
§ Friedberg, 1. August. Em Gewitter zog heute vormittag über untere Stabt Ein Blitzstrahl schlug m daß Wohnhaus Repv ohne zu zünden. Die Beivohner kamen mit dem Schrecken davon. Ter Blitzstrahl ließ an der HauLecke sichtbare Spuren zurück. Auch daß Warenlager eines Kau" mannS traf ein kalter Schlag. — Der Sohn deS Majors Peitsch vom hiesigen Bezirkskommando erlitt auf der Esten- Kahnfahrt emen tätlichen Unfall durch einen unglücklichen Swrz autz dem Zug. Er diente als Leutnant im 9. Rheinischen Infanleric - Regim en t Nr. 160 in Bonn.
w. Nidda, 1. Aug Das den Abschluß der 25155ngen
elfter des evangelischen Lnrck-cnge sang Vereins Gießen bübcti* Kirchenkonzert, welches gestern in der hiesigen Kirche abgebalien wurde, nahm einen allerseits befriedigenden Verlauf. T-er Verein, der um 2 Uhr hier eintraf und durch einen herrlichen T-amcnflor sich aus- yicbnetc, begab sich zn einer kurzen Pwbc in die Kirche, wo um 3 Uhr das Konzert begann. Leider reichte b;c biefige Orgel mit ihrem einen Manual zu den geplanten Borträgen^ nicht au«, und nur das Präludium und die Fuge über den Urnern B<rch kam zum Vortrag. Es muß Herrn Görlach alle Anerkennung gezollt werden, daß er auf unserem mangelhaften Snfmrmcnt das Orgelstück so schon zur Geltung brachte. Dir wissen nicht, worüber wir unsere Anerkennung mehr aussprechen sollen, dies vor- ~iv
^ügliche Stimmaterial, die hervorragende Schulung der ^cx rin*eInenXbven bet „ftfeinen Oarnifonz/. Stimmen, den präzisen Ernmtz, die fein n Nuancen vvischen ^ach dm Bilse birübcr gewordenen Mitteilung n lotl bet Siano unb Forte und besonders das bestimmte Ineinander- frühere Cbcrlcutnam Habenicht (im Roman unter dem Na- Jeifen der einzelnen Stimmen, sodaß ein Ganzes uns nun Svedu ebenfalls als L.nteschinber
S GVhnr fant Das stehl fest daß die Hand, welche den rnisiar in K^lsel genwiden tem: der Reglmcnksadiutmt --chnndt £ ■ aoT r rCÖLJe<Tnr hnn ift in em FabriketablisiemeM in Hannover eingctreten. wv auch
T.tagnrtenftab schwang, eine „inncrbanb ift Trc von L,ic ? brr ftüb.ir Rinnnister Bandel al» Rentier
Fran Prvfesior Rabn zrrm Dortrag gebrachten Lieder zeug-1 ^fT Bataillonskommandeur Major Fuchs bat
ten von einer hohen Stimmbegabung und einem tiefen f}(fa in niedergelassen und befindet sich d«nnit in nächster Empfinden. Prof. Dr. Krüger hatte die Güte, 2 Brolm- seine» Fr-nndcS des Aotbadrr Rittmeisters En, der stücke mit Orgelbegleinmg zum Vortrag zu bringen und loste al«< Be-irksosiitter in Mogileo Dienst tut unb besten Gattin feine Aufgabe in wahrhaft künstlerischer Deise. Das jm Bitte schon Roman unter d-m Namen Stark al- bie Beherr- Gotteshaus war bis zum letzten Platz gefüllt mit Zu- icherin d.'S ganzen BataMonS undbarntt auch ifine5j?ün'n'fln' ^n aus der Nahe ^nd Ferne, welche andächtig bem buJ acidMlbert wird Der frühere Oberleutnant Ltnbner (MntHrm lauschten Nach dem Konzert ist als M^er in d^e ^rogesen gezogen, während Leutnant B l a ck. bter notf) mtf>t ®eLotcnra '°us^rn c.X L lX in Nr TOtfrcr SStri-.nibftMn tin unrrlauMrr Vtrffbr mit Krafts -aalvau «»um .ta r c u bekannten HaupttnannS Erdler (letzt m ^tianboir
•vtovt n TT <1 m tmi DI - *- . . . • r * c .. .... k V -_______
in Wassenberg nnirbi'U zwei Schnkmädd)on burd) emen Blitzschlag ii c t ö t c t, zwei andere Mäbd>en wurden sdnver verletzt
'Essen, 1. August. Jin Kruppschen Lasehenwalzwerk zersprang eine Scheibcsögc. Sieben Personen wurden schwer verletzt. , . . ,
• Hannover, .11. Juli. In der L u m p e n \ a b r 1 f von Gebrüder Salomon entstaub beute früh 9 Uhr G r 0 ß feuer, da« auch auf baS beiinchbnrtc Holzlager von Hilbegast nbeqpranfl. brannten sieben Schuppen mit Baumwolle, Gummi, Jute und an deren Produkten meber. DaS Feuer ist wahrfchemlich durch Eutzündung der Jute unter der Eiuwirkung der Sonnenhitze ent- ftnnbcii. Ein vom Fetter bereits angegrisseueS Holzlager tonnte
C^nabrürf, 31. Juli. Bon bern O-Zug Nr. 93 Röln- öamburq entgleistcu gestent mittag auf der Etnfahrt in die Station Hittbergen vier Personenwagen, die noch 40U JJccter iveit mitgcfdileift rvurben. Nennenswert verletzt wurde niemand. Der Nest deo ZugeS fuhr mit einer halbstünbigen Verspätung in den hiesigen Bahnhof ein.
* Weimar, 30 Juli. Mit der 33. Wandertiersammlung deS Deutschen P h 0 t 0 g r a v h e u v e r e i n s , die vom 22. bis 26. August l. I in Cassel ftnttfinbct, ist auch eine Ausstellung von Pbotegraphien und photogranhischen Gegenständen ver- bunden. Für diese AusstelUmg, welche im Königl. Orangerieschlosse Unterkunft findet, bat Ihre Majestät die Kaiserin und Königin Auguste Viktoria eine prachtvolle, in der Kgl. Pv^ellan- manuialtiir zu Berlin bcrgeftelltc Porzellanvase gesttstet Die Ausstellung ist für daS größere Publikum vom 25. August bis 1 18. Sevtember geöffnet.
' Saalfeld, 1. Aug. Die Wasch- und Butt er- inaschinenfabrik von Adam Schmidt in Saal- felb n. d. Saale (General-Vertrieb C. Koch, Berleburg) würbe am Sonnabenb, den 23. Juli er. bittet) ein gewaltiges I Feuer fast vollständig eingeäschert. Der Betrieb muß vor- läufig gänzlich ruhen, wird aber, da glücklicherweise in der ^Nachbarschaft leerstehende Räumlichkeiten zur Verfügung ge- stcllt und die Holzvorrate vom Feuer verschont geblieben sind, in voraussichtlich 3—4 Wochen wieder ausgenommen werden können.
* Paris, 31. Juli. Aus dem Wege zwisch?n Paris und Versailles stieß ein Automobil, worin bie Prinzessin M u r a t unb ihr Sohn sich befanden, mit einem andern Auto- i.iobil z u f a m m e n. Die Insassen des letzteren, zwei Eng" länderinnen unb ein Herr, mürben herauSgeschleudert und ii/rocr verletzt. „ . ,
' Eine Nachricht von Andree? Wie em Telegramm auS Christiania meldet, hat der Kapitän eines in Dromsoc beheimateten Schiffes eine Flaschenpost von Anbree'S Volarexpedition gefunden. Tie Flasche, die bei einer kleinen Insel nördlich von Spitzbergen aufgefischt wurde, enthielt einen von 1898 datierten Bries. Näheres über besten Inhalt sei erst nach einem Monat zu erwarten. — Meldungen gleichen oder ähnlichen Inhalts, wie die vorstehende, sind auS den nordischen Gewästern schon häufig zu unS gekommen. In den meisten Fällen handelte eS sich aber bei den aus- gefundenen Flaschenposten, wie sich nachträglich herauSfiellte, um Sendungen, bie eine später ausgelaufene Expedition zur Ei-forschung der Strömungen in den Polarmeeren den Fluten anvettraut hatte.
• Von der Unterschlagung unb der Flucht
geleitet, wo sie einige Tage Aufenthalt nehmen.
Aulen-Diebach, 1. Aug. Der Oekonom Wilhelm von hier wurde inmitten seiner Familie während eines niedergehenden Gewitters vom Blitze erschlagen. Während sich das Gewitter entlud, Hatte er sich mit Frau unb feinen drei Kindern um den Tisch versammelt unb im Gebetbuch gelesen. Hier traf ihn der Blitzstrahl. Wunderbarerweise blieben alle anderen Familienangehörigen verschont.
fc. Heppenheim a. d. B., 1. Aug. Heute vormittag nctic St. PetcrS-
Ne *er SorftugepoTitir wftfarunt unb einen Zoll auf 'Jebentnnttel fefrt Da» Tnbel^l'ohtnt Uam|v dell-Bunnernuun^ nnirtu- schließlich mit 288 gegen 210 Sttnnnon abgefeimt
* Köln, 31. Juli. In der vergangenen Naclft gerieten am schickte des „Empire liberal" Blauback zwei Männer tvcqen einer Frauensp rson in Streit., Bon dem Besucke des „schreck Dabei feuerte brr eine mit einem Revolver aus feinen Gegner: dieser blieb unverletzt, aber ein Zuschauer wurde burd) einen Schuß in die Brust sofort gttötet. lvährend ein zweiter verl- . 7ü»er i - ehe voai '7 blifttm ergriffen unb her
Poli .c i . geL
verletzt. __________________________
Eine Unterredung mit Bilse.
ssh.) Frankfurt, 1. August.
recht schwierige Aufgabe, das Derbienft des Präsidenten sei, der nun seit Entstehen des Vereins 25 Jahre lang sich dieser mühevollen Arbeit unterzogen habe. Nachdem tm Kurpark noch eitrige liebliche Weisen erklungen waren, machte sich der Verein auf den Weg nach Borsdorf, von wv ans die Heimfahrt an getreten werben sollte.^ Auf dem „Rabenstriw', einer Atthöhe mit herrlicher Fernsicht, wurde. -. .
noch zum Abschied ein Abendlied angefrimmt und dann ginge »rnter Wetterleuchten in der Ferne auf den Heim-
weg. Der Präsident sprach Pfarrer Werner M Wdda seinen ^o6> wani- Cmnlv: iu midrn.
Tank ans für die freundliche Aufriahme in Nidda, toogegen 11^^001^,1 b?zwciselte Bilse, * der letztere vielmehr dankte für den gebotenen herrlichen mehr mbgiltig der Vorhang .
Genuß, der, weil unentgeltlich geboten, auch dem Geringsten niebenvganzen sei. Es brstänb n vielmehr zwischen^ den einzelnen neue Aufs in der Gemeinde zu gute kam. Der Ertrag freiwilliger! Persönlick-keiten des Dramas ; ;i “J' f": m":t***
eines Priors wurde kürzlich durch ein Depeschen-Bureau eine Nachricht verbreitet, die sich nun als falsch erwiesen hat. Darnach wäre der Prior deS Karmeliterklosters in Krakau, JarzvnSki, mit 80 000 Kronen unb in Begleitung einer Dame nach Amerika geflohen. P. JarzinSki wurde auf sein eigenes dringendes Verlangen wegen längerer Krankheit von seinem smmnelt- sich der Verein in Krafts Laalbau .zum Kmfee l ™M r blVTli^ I a” m Kr°ka« mtbund-n und m d»« Karmeliter-
mch machte gegen Abend emen ^pcucrgxmg nach mürbe, sich in;mifdmi verl^iratot bat unb barnuHflofter zu Lembeig versetzt, von wo er sich Ciue Zull a T
Salzhansen, wo nn KurbMrse das Abendessen eingenommen D.v7 r nack Amerika gegangen ist. Rittmeister I Anordnung der Aerzte und feiner Obern zur Kur in einen
wurde Tort sprach Pfarrer D. Schlosser als Präsident | a c a e I c. der an vor dem Leutnant ^entmin 1 allein aktiv Badeort begab. Tie Meldung, I. habe 80 000 Kronen ge- des Vereins dem Dirigenten für feine große Mühe imb geblieben ist, nimmt gegenwärtig an dem Feldzuge gegen die noblen unb fei mit einer Dame nach Amerika gegangen, Aufopferung den T-anI des Vereins aus, ebenso seinerkvreroS teil. Der fti-^rc- OberlcuMant Kock bat sich nack dem Ernnduna
Ä fciefo oft durch dir gefiäuftm Proben ihren ««arten Tode "imch Swdiüm « Tic TanS'tn «erd-l.nisse in den vreuhi.
V rffr?171'riini Hne Red : zu widmen B ils - selbst fühlt s-ch nih'bcbüritiff un? scheu bl es ängni ff 0 n sollen auf Anordnung .des preußlfchcn
das Zusammenualren des V?rerns, zu rnanchen ^^nen nnc | ,n r deinen abgelegenen Villa in Sohlen Iustizminist r v w o die „Deutsche rned. Wockeinckr. rntttettt, durch
' barf bei Berlin nifb wt<rficn, wo er „eine rege, literarisch-' beamtete Aerzte bis zum 1. Oktober V. I. untenuebt Werdern
Tätigkeit" zu entfalten g- denkt. Er :var zum Ditte-Prozeß Insbesondere soll über die Waperverwrgung, Entfernung der goradi- noch recht: eit ii aus London jurürfgefcbrt wohin ibn «(brr an er unb Abfälle, Beschäftigung der Gefangenen, Heizung e.n ge Jr unde e'ng laden hatt n Von den .regenwartigen Mitt- und Beleucktung Bericht erstattet werden. Es liegt nahe,anzu-
tLvRomanfabr ke.nten „rüst Bitte woi: ab" Er habe mit ihnen nehmen, daß bie Erörterungen im Reichstage über bas Gerangnis-
imb ibr n Erzeugnissen nichts zu schaffen, bi fein Roman auS- rocicn mit b:n Anlaß ju bei Anorbniing bes Iustizminttters ge-
scklies'lich tnui '..vftimmt gewesen sei gewisse von ihm cingebend geben haben. Es ist zu münsch.'n, baß bet bioser allgemeinen
mdilbcrte Mißstände in den bcirtfdien Grenzganiiionon aufzu- Prüfung ber Gosnubbeitsverhüttnine in den Gnangmiien aut berbci$uh"ibrcn Jetzt jage ihm eines besonders g'achtet werde, nämlick auf den ärztlichen -ttenit zu, und er gebenfc auf diesem in b n Geiängnilsen. Die vermehrte Beachtung, welche Pwckiater, Zum Schlüsse ber I SlTiminalifton u. a., insbesondere bio neuere kriminalistische ^ckuie, daß mit dem Ditte Prozeß nun Iben p-nckisd-en unb lörperl chen Besonderheiten der Stranall'.gen über dem ForbadLr Trauerspiel I und den Folgen des Strafvollzuges gewidmet haben, bat ganz
><n um'mvui Mi^ur.n utn .uuv «»ischlüsse über das psychische unb körperlidie \cbcn öw
Ter Ertrag freiwilliger! Porsönlickb- ten bc1 Dramas a:r*,cit nodi mandierlei Reibungen Strafgefangenen gegeben. Den Gefängnisärzten muß emo jstcu-
Gaben für eine neue £rqel ;u Nidda hat ungefähr 50 Mk. und Verwickelungen, d-rcn ft eblidv Beilegung anssidnslos cr- ung gegeben werden, die es ihnen ^rmöal'^,
^avm sur eme neue sorget »u ^avoa qai ungejuip; I scheine. Toch stehe er persönlich allen diesen DlNerenzen voll J auf ihre körperl che unb pftchische Gfcfunbbe t genügtnb zu über- n 1 qr11A fommen fern nnp hoffe auck nicht, in einer biefer Affären machen Dazu bedarf cs aber etner gründlichen Reform. Mit
n. Bad alzhau ( e n , 1. Aug. Außer d^rn ießener! einmal eine Rolle zu fvielen. I einem Gcfängnisarzt, der im Hauptamte Mebizinalbcamter ist
Kirchengesangverein waren gestern nachmittag noch mehrere . - ■■ .■ --- -- unt) ^axux nodr Privatmaxis betreibt, kommt man Nicht aus.
andere Vereine hier. Von Frankfurt war der Verein ' lieber eine TyphuSepidemie in Bern berichtet
Liedertafel gekommen und hatte, wesentlich unterstützt von ^Ctlu)T5|uui. t>jr bortige städtische Geftm bb?itskommission: Die vieftack un-
dem mitgebrachten Dorngnartett des Frankfurter Regi- Düsseldorf, 31. Juli. Eine Verhandlung, welche na- riltign unb übertriebenen Nachrichten m der ^unb ausländ^ ments, ein gut besuchtes Kon^rt gegeben. Außerdem war mentlick. für die Geschäftswelt von Interesse sein dürfte, scheu Presse über eine verhsiltnismamg bedculendc TyphlisePwemie eine Anzahl von Postbeamten hier' versammelt. fand dieser Tage vor der hiesigen Sttaskammer statt. .Die In- in Bem veranlagen uns .ö^ 'Ow^b^RMigWllung. Vom c.
Schotten 1 Auaust. Ge' ern nackmittaa fand nacfr Oberin eines Schuhgesckäms batte durch 'Plakate in ihren Juni bis 26. 3uh |mo bei einer J
Schotten, 1. ^U9U1L 've'tcrn nachmittag Tanö, nach 4^ufcn[tent ^oczeigt, ban an einem bestimmten Verkaittslage Seelen als krank ober verdächtig insgesamt 240 Ttiphussallc der ,H. L. , nn hrepgen Rathausiaale eine Besprechung be- jeber ifIrnte ein Paar Pantoffeln gratis erhalte. Wegen angemeldet, von deiicn 12 Perionen als Nicht typhuskrank bezüglich Ausbringung der Mittel zu den Vorarbeiten beS unerlaubter Ausspielung unter Anklage gestellt, mar funben iinb mehrere seither als geheilt entlassen wurden. Die BahnprojekteS Schotten-Ulrichstein statt. An biefer die Besckiildigte in erst-r Verhandlung von der Strafkamm-'r frei >trantt)eit befiel besonders die .Irbeiterklasien. In den •'Ovtc!
BewreLuna nahmen 17 Vertreter umlieaender Orte teil fl^Vtodx'n worden, weil sie auf bie Verwarnung eines Polizei- und FremdLNponsionen zeigte nck keine einzige Erkrmlkung. ..ctt
WTprecgung nagmen 1/ ^errrmr umneqmBer Lrte teil. b-e Wat(, foiort flu.? Scf-^nftern entiemt SHnrfficbt darauf, bnfi Monbct« Veutc erfrantten, bn benen
Man war allgemein der ..'luncht, ein generelle? Pro,ekt aus. van einem d rnrligen Verkaufe >>Manb geuammen halte, li-be Psleqe nicht mogluh war, muhte nuSgtcbifl spitalvilege ,n
arbeit en zu lasten, das emem späteren eventuellen Bau als Auf die Revision der Staatsanwaltschaft hier hob das Reicks- Anspruch genommen werden. Tank dem Entgegenkommen der
Grundlage dienen kann. gerickt dieses Erkenntnis mit der Begründung auf, bas Urteil Spitäler unb ber Erwerbung eines Privatsvitals burd) bte Ge-
-» Romrod bei Alssel b, 1. August Der Groß- bie Prüfung ber Frage vermissen, ob die Möglid)stit vor- meiube zu vorübergeheiiber Verwendung als Mbfonbcrungt'ljauo,
i , f . ’ *,. 0 7 hauben mar daß bas Publikum non dem Anerbieten Gebrauch | konnten von 240 (Erkrankten 180 in Spitalpftegr gegeben werden.
Herzog trifft anfangs September m seinem hiesigen Jagd- In erneuter Verh.udluug w.'rde die 0^eschästs- Von 60 in häuslicher Pflege befindlichen Personen werden in
schloß ein, um zuertt dem Exerzieren der 41. Brigade bei mhaborin nunmehr zu 3 Mark iveldstrafe verurteilt. deu nächsten Tagen eine Anzahl in Spitäler gcsd>asft werden. Diird)
Alsfeld, bann dem Brigade- und Tivifions-Manöver ber Hildesheim, 28. Juli Mit der Frage, ob Bahn Hofs- diese Maßnahmen unb durch strenge Kontrolle der Desinfektion
25 hessischen Division beizuwohnen. In dem Schlosse wirtschaften der ottsübljeben Polizeistunbe unterliegen hatte bei ben zu Hause verpflegten Personen wirb einer Weiterver-
. ’ XV\zLu» v , Z l ii die Sttaskammer des hiesiger, Landgerickrts zu beichaftigen. brcitung der Epidemie möglichst Einhalt getan worden.
werden berefts Vorb.reüungen zum .mpyang beS hohen Bahnhofs-Restaurateur ^cnid sell) in Nordstemmen batte seine * König Wilhelm, Bismarck und Moltke auf Gastes getroffen. I Wrnsd-aftsräum-' über bie für ilyn festgefetzle Polizeistunbe hinaus ber Pariser Weltausstellung 1867. „Die Ersdreinung
gd. Darmstadt, 1. Aug. Streikende Zimmerer, offen gehalten und war deshalb zur Anzeige gebracht. Gegen den des schrecklichen preußisck-en Trios — König Wilhelm, Bismarck
' * * ihm zugesandten polizeilichen Strafbefehl erhob L. Widerspruch und Moltke — inmitten der Feste der Weltausstellung erinnert
beim SH firmeridrt, da- ilm aber wnirtcilte. Auf die von L. an bie Erscheinung ber drei MaSlen im Finale des „Don Juan",
eingelegte B rufimg erfannic bie Strafkammer auf Freisprechung. Alles singt, lacht unb tanzt, unb bock) verdüstern schon bie schmerz-
1 liehen Melobicn. die bie Katasttoplie ahnen lassen, die fröhlidKn Akkorde . . ." So schließt Emilie Ollivier eine Sdnlberung der


