** Die GesangvereineHeiterkeit-Gie
zuerkennen.
Wegen Ausschreittmgen und Ruhe-
Der Bau von Wegen zum Zweck
als erledigt angesehen.
Vermischtes.
zwingen, die Festsetzungen des Berliner Vertrags an»
1329 Typhuskranke gezählt.
* Bukarest, 27. Okt. Der Kapellmeister des 27. Jn-
'** Ein Samariterdienst. In der Liebigstraße verursachte gestern abend ein Taglöhner, der sich mit seiner Ehefrau und mehreren Nachbarn auf dem Heimwege befand, argen Skandal. Der Frau wurde die Sache schließlich zu bunt und sie lief ihrem Eheliebsten durch. Auch die Polizei mußte einschreiten. Zu Hause angetommen, bereute der unsanfte Ehemann seine That derartig, daß er^einen Strom von Thronen vergoß. Ein vorübergehender Student horte den Mann jammern. Er empfand Mitleid mit seinem Unglück und begab sich ins Haus, wo er kunstgerecht die kleinen minder des Ehepaares entkleidete und in Gegenwart des Mannes, der in seiner Trostlosigkeit dazu nicht fähig war,
haftet.
** Ruhestörer.
nacht eine U... -—-------~ ~ • ...
Taunusstraße aufgestellte Bank in Stucke und warfen diese
beiden Regierungen ausgeführt. Die von der argentinischen Presse hervorgerufene Beunruhigung werde für grundlos erklärt. Amtlich werde erklärt, es herrsche zwischen beiden
»Typhus. In Lauban wurden drei Typhusfälle konstatiert. — In den letzten acht Tagen sind im Stadt- und Landkreise Gelsenkirchen 27 Typhuskrauke gestorben, 122 wurden als genesen' entlassen. Gegenwärtig werden noch
untersteige.
Wien, 27. Okt. Für heute mittag ist em Mmisterrat einberufen, in dem Ministerpräsident v. Körber wichtige Eröffnungen und inhaltsreiche kaiserliche Entschließungen bekanntgeben wird. J
Budapest, 27. Okt. Ministerpräsident v. K o r b e r hat! dem Kaiser gestern nur über die politische Lage in Oesterreich Bericht erstattet. Bon einer Absicht zu demissionieren, war in der Audienz keine Rede. — Des ungarischen Ministerpräsidenten Szell Aussprache mit Korber hinsichtlich einiger Stellen seiner jüngsten Rede, die in der Budapester Presse als gegen Ungarn gerichtet ausgelegt wurde, gab Körber beruhigende Erklärungen, sodaß an dem Fortbestände der zwischen den beiden Kabinettschefs vereinbarten Ausgleichs^Bestimmungen keinerlei Zweifel bestehen kann.
Petersburg, 27. Okt. Einzelne Blätter, darunter die| „Nowoje Wremja", fordern die Regierung auf, energische Maßregeln zu ergreifen, um die Werbung von Russen sowie den Ankauf von Pferden für die englische Armee in Südafrika zu verhindern.
Konstantinopel, 27. Okt. Auf Wunsch des Sultans wurde die Abreise des Prinzen Adalbert auf heute verschoben. Bei der Abfahrt wurden dem Prinzen die gleichen Ehren erwiesen wie bei der Ankunft. Besondere Beauftragte des Sultans geben der „Charlotte" das Geleite bis zu den
und Männergesang-Berein Wetzlar hatten fich früher , r . r.r..r,„ WAftn gestern in dem Jagdschlößchen Dutenhofen Stelldichem ge-
Führer her, soziälistt,chen Parla- 9 eine^arone Anzahl anderer Wanderlustiger aus
Personenfuhrwerke mit Postbeförderung zwischen Ulrichstein Rixfeld Bhf., zwischen Herbstein Ort und Herbstein Bhf., sowie zwischen Grebenhain und Freiensteinau ins Leben. — ,Jn dem an der Bahn gelegenen Orte Frischb orn tritt am L November" eine P^stuZ.ent urin.Thättgteit.
angängig, da Sonntagskarten nach Großstädten im Wegfall zu kommen haben. Ebenso dem können wir nicht dem Wunsche nach Sonnta gs karten Friedberg-Homburg v. d. H. gerecht werden, da bet der Wiedereinführung der Sonntagskarten, tote bereits vorerwähnt, nur die seither bestehenden Verhältnisse Berück-^ sichtigung finden konnten, Neueinführungen aber nicht be- >.absichtigt sind."
ft Butzbach, 27. Okt- Samstag, den 26. Oktober, y w ..
! beging im großen Saale des Hessischen 5^ofes die Gesell-! er ^ute Vormittag starb.
" ' ~ M | Ä(eine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten.
Aus Stadt und Land.
(Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist nur unter genauer Quellenangabe: „Gieß. Auz." gestattet.) Gießen, den 27. Oktober 1901.
verschwunden.
St Darmstadt, 27. Okt. Zwecks Gründung einer Automobil-Gesellschaft, nach dem Muster der in Köln bestehenden hatten sich gestern tm Darmstadter Hof eine Anzahl Interessenten eingefunden. Es wurden indessen nur 20 000 Mk. gezeichnet, während zur sicheren Fundierung der Gesellschaft mindestens 60 000 Mk. notwendig sind. — Es soll daher am Montag eine weitere Versammlung statt- findcn Man hofft, bis dahin hinreichendes Kapital zu sichern. — In die Ausstellungsräume der Künstler-Kv- lonic wurde in der vergangenen Nacht zum zweiten Male eingebrochen. Doch eigneten sich die Diebe nur minderwertige Gegenstände an. — Wie von Berlin berichtet wird, ist der Direktor des Philharmonischen Orchesters Stix, der im Sommer im Platanenhain der Künstler-Kolonie spielte, plötzlich von Berlin verschwunden und hat ferne Kapelle mittellos zurückgelassen. — Den Bock zum Gärtner gemacht hat ein vermögender hiesiger Wern Han d ler, y - .. . . za । . • i r — er (in iw* irtrn
Häfen Syriens.
New-York, 27. Okt. Aus San Juan de Puertorico wwd gemeldet: Der Revolutionär Munol Tebar, welcher diej Präsidentschaft in Venezuela anstrebt, empfing eine Depesche, wonach die Truppen Castros bei Maturin nach sechsstündigem Kampf völlig geschlagen wurden. Die Verluste auf beiden Seiten seien schwere. Castros Truppen zogen stch zurück und überließen den Aufständischen die Stadt und Umgegend. Der Befehlshaber der Truppen Castros und Diele Soldaten seien gefangen, auch Munition sei erbeutet. ulu , rou „ „culc ,-----
Buenos-Ayres, 26.Okt. Em Telegramm aus Valparaiso! ^.^hsinn" ihr 25jähriges Jubiläum ihres Bestehens.! Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten,
meldet: Der argentinisch-chilenische Zwischenfall ^lva 120 Personen, Damen und Herren, hatten sich zu ^er (Griebel stattgehabten Beigeordnetenwahl wurde
** Postalisches. Auf der am 1. November ins Leben tretenden Nebenbahn L a u t e r b a ch - Grebenhain- Crainfeld werden in jeder Richtung täglich 3 Zuge verkehren, die in Lauterbach Anschluß an die Vormittags-,! Mittags- und Abendzüge der Gießen-Fuldaer Bahn haben. In sämtlichen Zügen werden Schaffnerbahnposten eingerichtet, die den Verkehr für die an der Bahn gelegenen Postanstalten in Herbstein, Grebenhain, Blitzenrod, Elf en- .bad), Rixfeld, Ilbeshausen und Nösberts, sowie für die seitwärts der Bahn gelegenen Postanstalten in Stockhausen, I Engelrod, Altenschlirf und Freiensteinau nebst Landbezirker vermitteln. Die zwischen Lauterbach und Grebenhain ver-' kehrenden Personenposten fallen weg, ebenso einzelne Landpostfahrten; dagegen kommen andere Landpostsahrten zur Einrichtung, um den Personen- und Postverkehr der abseits der Bahn gelegenen Orte mit den Eisenbahnstationen zu vermitteln, und zwar zwischen Stockhausen und Rixfeld Bhf., zwischen Lauterbach und Rudlos mit Anschluß an die Station in Blitzen rod sowie zwischen Altenschlirf und Herbstein. Zu dem gleichen Zwecke treten am 1. November Privat-
Ländern das vollste Einvernehmen.
Bombay, 27. Okt. Reuter bestätigt die Meldung aus Teheran von einer Verschwörung gegen den Schah und sagt, die Rädelsführer seien nach Kutschan gebracht, wo sie lebenslänglich eingekerkert werden. Ein an-1 gesehener reicher Einwohner sei unbekleidet und gefesselt durch die Straßen Teherans geführt worden. Die Verschwörer hätten auf die Unterstützung der Bevölkerung gerechnet; denn es herrschte starke Mißstimmung über den Plan des Schahs, eine Anleihe znm Zweck einer Pilgerfahrt nach Mesched und eine zweite Reise nach Europa aufzunehmen.
auf die Straße.
e. Rödgen bei Bad-Nauheun), 26. Okt. Unser Hemer! Ort war heute in großer Aufregung. Der Gemeinderechner Konrad Hartmann, ein Mann von 61 Jahren, der als sehr vermögend galt und überall geachtet wurde, hat sich gegen 2 Uhr nachmittags auf dem Boden seines Hauses erhängt und konnte, trotzdem die unselige That bald bemerkt wurde, nicht mehr ins Leben zurückgerufen werden. Während Hartmann die That beging, wartete unten der Gemeinde- > diener auf die Auszahlung eines größeren Betrages für die Gemeinde. Unter einem Vorwande ging Hartmann die Treppe, --------- ------- --- - - , - c
hinauf. Man vermutet, daß Hartmann durch den Kauf eines fanterie-Regiments m Bacau, O. Riedl, hat auf offener Straße dritten Hauses, sowie verschiedener Wirtschastsgegenstände in seine Schwiegermutter, seinen Schwager, emen ve- Geldverlegenheiten geraten ist. Unangenehme Familien-> kannten Arzt Dr. Müller, und dann sich se^b^er^ch^Nen- Verhältnisse mögen auch zur That beigetragen haben. Diel---t_. f ,
Landbezirken Behörde untersucht bereits den Fall. Rödgen, ein ganz! Q5£tlu)t£x|HIlL
kleiner Ort, ist bei den Behörden nicht gut angeschrieben. ged. Gießen, 26. Oktober. (Schiedsgericht für Ai> Denn es ist der Ort, in dem alljährlich großer Unfug mit beiterversicherung.) In der heutigen, unter Vorsitz des den sogenannten „Pasquillen" getrieben wird. Diese Regierungsrats Boeckmann stattgehabten Sitzung ramen Schmähschriften werden im Geheimen geschrieben uud von drei Sachen gegen die Knappschch^^
Haus zu Haus getragen. Ihr «rl-umderisch-r Inhalt richtet VerAndUmg. D-- Rente be^amjmten Suiten oft viel Familienunglück an. Die Schreiber sind fast niemals 100 Proz. auf 50 Proz. der gesetzt. Vollrente herabgesetzt worden, zu fassen. Ein Bruder Hartmanns, der Bürgermeister in Der hiergegen eingelegten Berufung wurde nach Anhörungi res «öbgen war, würbe vor drei Jahren, als er auf der ffir^ ®«^l^en, weihe den Streit eimger Backstemarbeiter um em Mädchen dw a 60^ P^ '^^16. und 17. Oktober 1900 schlichten wollte, erstochen. beim Einheben Zeines aus dem Geleise gesprungenen Kippwcägens
A. Nidda, 27. Okt- Auch in unserer Stadt soll den einen Magenbruch zugczogen, dann bis zum 2o. Oktober weiter im Krieg 1870/71 gefallenen Niddaern nochIgearbeitet haben, bis er ami 26. Dftobct mux(£
|ein Denknrl errichtet werden. M einer dieser La^Iivurde vom.26. Oktober bis 2^November 1900 m.bQc LNwk
ft en abaebaltenen Sitzung des Kriegerverems vezw. emes Mvn f -früher gewählten Ausschusses wurde die Errichtung eines Denkmals auf dem Schillerplatz, an der Kreuzung der Staatsstraße Bad-Sulzhausen und Schotten, beschlossen und Steinmetzmeister H e w e l von G ieß en mit der Ausführung betraut. Der Entwurf zum Denrmal stammt vom Großh. Hauptlehrer Höhn hier. Die Ausführung des Denkmals wird einen Aufwand von 15—1600 Mk. derurfachen. Due Einweihung des Denkmals soll im Frühjahr 190-, erfolgen.
s Glaub erg, 27. Okt- Ein unerwünschter Besuch wurde in der leiden Nacht dem hiesigen Pfarrhause ab- qestattet. Einem Manne, der schon im Laufe des Nachmittags im Dorfe gesehen worden war und sogar m unauf- ätticicr Weise auch den Pfarrer besucht hatte, gelang es, 'ich nach Einbruch der Dunkelheit in . die Pfarrwohnung einzuschleichen. Hter hielt er sich versteckt, bis die EiN- wohiier sich zur Ruhe begeben hatten, und ging dann an seine Arbeit. Nachdem er sich etwa 170 Mk. angeeignet hatte, vermehrte er noch in aller Ruhe sein Abendbrot, das er sich aus der Wurstkammer geholt hatte, trank auch zwei Flaschen Wein dazu und rüstete fick) nun zum Weggang. Infolge des Geräusches, das er hierbei machte, wurden bie Bewohner des Pfarrhauses wach. Obwohl sofort um Hilfe gerufen wurde, war der Dieb doch, ehe diese kam, mit seiner Beute
bezüglich der Herstellung von Wegen an der Grenze werde ^em Festessen eingefnnden. In längerer Rede S^^e Lehrer! .^rige Beigeordnete Streb einsümmig wiedergewählt, als erledigt angesehen. Der Bau von Wegen zum Zweck Storch d^..2oi<chwgen Thatigkett de^ Verems ^m erl ^Frankfurt a. M. ist im Alter von 78 Jahren d-r Abgrenzung werde nacheinem U°b°reuck°mmen ^w.s^> B^n,^Wach^ Gederhen^ wünscht u>w Tanz Praftssor^eorg Karl Wilhelm Se.bt gestorben. Seibt
bestehende Unterhaltung. — Auf dem hiesigen Viehmarkte faßte, mehrere Werke über Kunst und Kunstgewerbe. Ein aW für einige Tage Zirkus Althoff Vorstellungen, die seltenes Brautpaar wird demnächst m Gimbsheim vor
sich regen Besuches von hier und auswärts zu erfreuen Altar treten. Ein angesehener vermögender Burger,
haben. — In einer kürzlich abgehaltenen Versammlung be- Genehmer R., wird sich wieder in die Fesseln der Ehe beschlossen frühere Mitglieder des Fechtklubs, den feit ^er alte Herr zählt 73 Jahre, die Braut 22 Jahre.—
mehreren Jahren ruhenden Verein wieder aufleben^zu lassen. I Darmstadt wurde am Freitagmorgen in den Anlagm
uÄönlwlwg 5-T na^mitWgl* 75. ©ebudslog rnib Fkld Mr goldenen Hochzeit. D°r unterrichtet. —^Rohe Gesellen zerschlugen in der Sonntag- Herzog ließ ihm sern Bild mit eigenhändiger Unterschriftö uber- dem Verschönerungsverein gehörige, in der Mitteln, auch die Großherzogliche Kreisschulkommisswn brachie Glückwünsche dar. Vor einigen Jahren beging der Jubilar sein 50jähriges Dienstjubiläum. Sattler wie auch seine Fmu
erfreuen sich noch vollständiger körperlicher und geistiger Frische.
Haag, 27. Okt. Der . .. . .
meutsgruppe erhielt von zwei auswärtigen Sozialisten einen Brief, worin ihm die Suinme von 10 000 Gulden zur Unterstützung der Boykottsbewegung gegen die englische Handelrs- marine zur Verfügung gestellt wird. ,
Antwerpen, 27. Okt. Ein hiesiger Getreidehandler, der eine große Menge- Getreide zu verkaufen hatte, erhielt von seinem'Amsterdamer Agenten die Meldung, er möge diese Ware nur verkaufen unter der Bedingung, daß sie nicht von einem englischen Dampfer fransportiert werde.
Brest, 26. Okt. Der Marineminister de Lanessan ist heute hier angekommen, um dem Stapellauf des vv v, ö__. .... , , Panzerkreuzers „Löon Gambetta" beizuwohnen.fi-^^g in der Neustadt wurden mehrere Arbeiter zur An-
Während der Feier hielt der Marineminister eine Rede, mLeige gebracht. .
welcher er sagte, dieses Schiff gehöre zu den neu zu er- •* - bauenden Schiffen, die Frankreich dieselbe Sicherheit auf dem ' Meere verschaffen sollen, die es auf dem Lande bereits genieße. Die Anschaffung der französischen Schiffe erfordere größere 2lusgaben, als die der anderen. Mcht auf die Zahl der Schiffe komme es an, sondern auf den Wert der einzelnen Schiffe. Der Marineminister schloß mit den Worten, daß die starken Völker den Frieden und die Freiheit erhalten wollen, ohne auf ihre Ehre zu verzichten.
Madrid, 26. Okt. Hier bildete sich eine Liga anonymer Gesellschaften zu der Abänderung der Steuer-! gesetze. Bisher sind 222 Gesellschaften mit einem Kapital von einer Milliarde beigetreten. Es ist kaum zweifelhaft, daß man diesen Wünschen Rechnung trägt. (Die Bildung einer derartigen Liga dürfte auch anderswo sich empfehlen!) — Beide Häuser des ungarischen Reichsrates sind heute zusammengetreten. Der Vizepräsident der Kossuthpartei Bu- raban erklärte, daß seine Partei nicht zur Thronrede erscheinen werde. Die 1848er Partei fordere, daß der König von Ungarn zu den Vertretern der Ration her
zu Bette brachte.
** Mcnschcnanflauf. Gestern nachmittag verursachten au Oswaldsgarten zwei angetrunkene Arbeiter einen Menschenauflauf. Sie traktierten sich gegenseitig in überlauter Weise mit Ausdrücken, die man nicht wiederholen kann. Ein paar schallende Ohrfeigen, die der eine seinem Gegner versetzte,' beantwortete dieser mit noch häßlicheren Redensarten. Schließlich entfernten sie sich in der Richtung nach der Westanlage.
n. H e u ch e l h e i m, 27. Okt. Am Freitag gegen Mittag scheuten am Windhose die Pferde eines dem Brauerei- besitzer Bichler gehörigen Bierwagens vor dem um diese 3eit vorbeifahrenden Zuge der Bieberthalbahn. Der Knecht,, gemacyr yai cm der neben den Pferden stand und sie am Zügel hielt, ver- der seit einiger Zeit mit seiner ^-amilie im Süden weilte und suckite vergeblich^ sie wieder zur Ruhe zu bringen. Er wurde feinem l an g j ü h r i g e n v e r h ei r ar e t e n Buchyai- von den Tieren an die Mauer gedrückt und mußte die Zügel t er die Schlüssel für Geschäft und Wohnung überlassen fahren lassen, worauf die Pferde in wilder Flucht davon- hatte, damit dieser ihm sein Hab und Gut behüte. 4>or rasten. Der Knecht kam dabei zu Falle und ein Wagenrad einigen Tagen glaubten nun die Nachbarn durch die yerav- ging ihm über die Füße. Die Pferde bogen in den Heuchel- gelassenen Rollläden Licht zu bemerken. Mitztrauifch geheimer Weg ein. Bei der Wirtschaft Kruse stürzte der Wagen worden holten sie die Polizei; diese ließ durch einen Schlosfer um wodurch die Tiere zum Stehen kamen. Der Knecht die Wohnung öfsnen und überraschte den verrrauenswur- I fiat* wie wir hören, glücklicherweise nur unbedeutende Haut- digen Buchhalter in einem zärtlichen Tete-a-tete mit einer abschürfungen davongetragen, ebenso kamen die Pferde un- Allerliebsten, die er sich inzwischen zugelegt hatte.
verletzt davon. Mainz, 27. Okt. Auf einem Rheinschiffe sollte die
)-( Gedern, 27. Okt. Verstossene Woche wurde hier Prostituierte Preußler, die sich dort versteckt hatte, ver-
der große See ausgefischt. Man erzielte den stattlichen; haftet werden. Nach langem Suchen sand mau sie in emem
Ertrag von 29 Zentnern. Die Fische, hauptsächlich Karpfen Schranke versteckt. Als sie die Sck)utzleute aus das -anb
und Hechte, wurden sofort an einen anwesenden Fischhändler bringen wollten, stürzte sich die Pr. plötzlich in den Rhem.
verkauft. Die Schutzleute und ein Schiffer fuhren ihr mit einem
b Friedberg 25 Okt. Die hiesige Handelskammer Kahne nach und gelang es einem der Beamten die Pr.^ erhielt von der Lsenbahndirektion^ in^Franksurt a. M. als.sie aus den Wellen stauchte am Aerdc- zu saft n. ® LTKLLE SK8 m msas säs -sä- s» husgabe solcher Karten nach FrankfurtM.r^chu26 Olt. Die „Geflügel-Cholera" unter uvut Geslügelbestande des Händlers Karl Henkel von hier ist erloschen und die Sperre aufgehoben worden.
Frankfurt, 26. Okt. Heute Nacht kurz nach 12 Uhr erschoß sich im Vestibüle des hiesigen Hauptbahnhofes em junger Mann namens Adolf Eisenbraun aus Bierstadt bei Wiesbaden, zuletzt in Hanau Langestt. 46 wohnhaft. Der Selbstmörder, der' über das Motiv zu seiner That jede Auskunft verweigerte, wurde nach dem Bürger-Hospital gebracht,
. einen geben. Auch eine große Anzahl anderer Wanderlustiger au* Gießen und Wetzlar hatten das Jagdfchlotzchen als Ziel gewühlt, so daß die Gasttäume dicht besetzt waren. Tie beiden Vereine brachten mehrere hübsche Weisen zu Gehör. Der kleine Gesangs-Wettstreit sand natürlich den Beifall aller Anwesenden, der seinen Höhepunkt erreichte, als beide Gesangvereine gemeinschastlich ein Ehorlied anstmimten.
** V e r h a s t u n g e u. In der vergangenen Nacht wurden mehrere Obdachlose, sowie ein Mann wegen fortgesetzter Ruhestörung und ein trunkenes Frauenzimmer ver-


