Ausgabe 
29.5.1901 Erstes Blatt
 
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Zu den Autorität Stände ohne

Germania" folgenden charakteristischen Vorfall aus West- Preußen mit:

Ein Lehrer fragte beim Generalkommando an, wann in diesem Jahre die Volksschullehrer ihre Hebung abzu- leisten hätten, und ob es einem Lehrer, dem die Zeit wegen einer Studienreise vielleicht gerade schlecht Passe, gestattet werden würde, zu einer späteren Zeit zu üben.

UMische Tagesschau.

Klagen über das Schwinden der woran naca einem bekannten Wortealle Unterschied" die Schuld tragen teilt die

anlasseu zu wollen, daß die Milchverkaufsordnungen der hessischen Städte grundsätzliche Bestimmungen enthalten, resp. dahin abgeändert werden, daß den Landwirten, foroeit btfr selben zur Erhaltung der Rentabilität ihrer Betriebe zu intensiver Stallfütterung gezwungen sind, die praktische Mog. lichkeit verbleibt, diesem Futteraufwand entsprechend, eine teilweise Entschädigung zu erlangen, bei dem Verkaufe solcher Milch, deren Fettgehalt über das normale Verhältnis hinaus

gelegen haben.

fc. Seligenthal (Kreis Schmalkalden), 27. Mai. ^.as einzige Söhnchen des Schreinermeisters Kolbe hier kam dem Riemen eines durch einen elektrischien Motor betrre bencn Werkes nahe und erhielt einen derartigen Schlag an den Hinterkopf, daß es sofort starb.

* Meine Mitteilungen au» Hessen und dm Rachsarstaate». Der Deutsche Verein für das Fortbildungsschulwesen hat bk- schlossen, in Frankfurt a. M. einen Lehrgang zur Aus bildung von Lehrern an Fortbildungsschulen vom 15. Juli bis zum 23. August abhalten zu lassen. Der Lehrgang um­faßt wissenschaftliche und methodische Vorträge, praktische Hebungen, Besuche von gewerblichen Etabliffements und von

stelluna der Wiener Feuerwehr erregte das besondere Ja- tereffe von Excellenz Menzel, der das Feuerwehrmuseum em« achend besichtigte. Unter lebhaften Hochrufen der Anwesen. Den verließ die Kaiserin um 12i/< Uhr die Ausstellung.

Am Abend fand ein Banket unter Vorsitz des Staats«

würdig ist auch, daß die Arbeiten bereits zur Submission ausgeschrieben werden, ohne daß die Pläne öffentlich auf

von den Siern, gehört gegenwärtig als Kompagniechef dem ostasia tischen Expeditionskorps an.

fc. Fr an furt a. M., 27. Mai. Traurige Pfingstfeter- tage waren einer Familie in der Großen Eschenheimerstraße beschecrt. Tie Eltern hatten am Pfingstsonntag ihre zwei kleinen Kinder in der Wohnung eingeschlossen und waren ihren Geschäften nachgegangen. Als es dunkel wurde, hat dann das eine, vierjährige Kind versucht, eine Stearinkerze anzuzünden. Tabei hat das Bettchen des andern Kiitdes Feuer gefangen. Als die durch den Brandgeruch aufmerk' sam gemachten Nachbarn die Thüren sprengten, tvar das im Bett liegende'Kin d bereits in den Flammen um- a e k o m m e n. Das andere hatte ebenfalls schwere Brand-

Ter Fragesteller ist nun aber Soldat gewesen, und da hatte die Militärbehörde nichts Eiligeres zu thun, als gegen diesen Lehrer wegen Nichtinuehaltung des vor-1 stelle dringend geboten. I vormittaa bat bie feierliche Eröffnung der Aus­

geschriebenen Dienstweges eine Arrest strafe von einem xv- Gedern, 28. Mai. ^n unserer Gegend ist an n '<< h A Kaiserin ftattaefunben Am Eingang Lage zu verfügen. Die Strafe sollte der Lehrer in dem den Stachelbeersträuchern die Raupe der:Sta^che lb e e r- Mang i

am O?te befindlichen Amtsgefängnis (Spritzenhaus) ab- blattwespe aufgetreten. Es sind dies kleine graN- der Ausstellung wurde die Kaiserin VM büßen. Man bedenke: der Lehrer, der in seinem Törslein liche Räupchen mit schwarzen Wärzchen ubersat, die (^.omler8txcnrat ®mtI 3a£ob un?

allen Vorbild und Beispiel sein soll; der, um recht zu hauptsächlich auf der Unterseite des Blattes befinden, und GierSberg) empfangen, dann begab sie sich zu dem.Haupt-

Wirken, als ein völlig unbescholtener Mann dastehen diese bis auf die Rippen absresfen. Man muß, wenn man auSstellungsgebäude, an dessen Pforten sie der Ehrenpräsident

muß, soll auf Befehl der Militärbehörde von der Orts- eine Beerenernte haben will, diesern Femd energisch zu Ausstellung, der greise ehemalige Reichskanzler, Fürst Polizei verhaftet und ins Amtsgefängnis eingesperrt wer- Leibe rücken; denn die Raupe stelltEnde Mat das Fressen Hohenlohe, und der geschäftSführende Ausschuß begrüßte,

den. Ter Lehrer im Spritzenhaus! Auch einem gar ein, verpuppt sich in der Erde, und kurz vor ber -beeren» r£)arauc b^gab sich die Kaiserin in den Kuppelsaal, in dem

nicht schlecht gearteten Schüler würde diese Thatsache ernte erscheint die Wespe^ zum zweitenmal und legt ti)re Botschafter und Gesandten, die Minister und die

Spaß machen. Das Spritzenhaus steht dicht neben ber Gier auf die Blatter, -ite auvschlupfenden Raupen ver- . staatlicken Bebörben ferner der Oberbürger-

Schule. Der Amtsvor-steher, der die Verhaftung des Nichten dann sämtliches Laub und den Beeren ist die M)r=: I Stadtverordnete ^

Lehrers vornehmen sollte, fragte, in richtiger Würdigung ungszufuhr abgeschnitten. Sie verwelken und gehen zu meister Kl sch ,z h $ « Der Ministerien

der Verhältnisse, bei der Militärbehörde an, ob die Strafe Grunde. Starkes Seifenwasser laßt.sich zurVettfigung arzt Dr. Schlermng,zahlretcheMitglede^

vielleicht als Stubenarrest verbüßt werden könne; er er- der Raupe leicht anwenden, ^as beste Mittel ist Absuchen, der Bauausschuß, die Branddirektoren und Führer von Feuer- hielt verneinenden Bescheid. Der Lehrer selbst reiste zu vielleicht durch Kinder. wehren des In- und Auslandes, der Rektor der Berliner

dem zuständigen Bezirkstömmando (40 Kilometer vom Darmstadt, 27. Mai. Der Großherzog empfing am Hnioetfität, Exzellenz v. Menzel, zahlreiche Mitglieder unserer

Amtsorte des Lehrers entfernt!) und bat um Aufhebung 25. Mai u. a. den Generalleutnant v. Scholl, General- Offizierkorps und der Berliner Kaufmannschaft u. s. w. sich

her Strafe, da die Anfrage doch lediglich privater Natur adjutanten Sr. Maj. des Kaisers, den Oberst v. Gersdorff, versammelt hatten.

sei. Er habe nur angefragt, wann die Volksschullehrer Kommandeur des 3. Großh. Infanterie-Regiments (Leib- Der Festakt der Eröffnung begann mit einer Ansprache (nicht er) zu üben haben, ob es einem Lehrer re., er habe Regiments) Nr. 117, den Oberstleutnant Pavel, Somman- beg Ministers v. Podbielski, der der Allerhöchsten Protektorm auch als Lehrer (nicht mit militärischer Bezeichnung) unter- ber Schutztruppe für Kamerun, den Baurat Dr. Es er, namens der Ausstellungsorganisation dankte und hieran ein i^ÄÄ'crschklMng^elner^beMts^versügten Straft «orftanb be« Ti-,bauam,s in B°b-N°uh°i«. Hoch. a°f R« MajeftSt.schloß. D«

scküeckn niöalicki dar Seine Ausfübrünaen aivielten in den! -k- Gernsheim, 2/. Mai. -ter Zusa mm e u br u cy vierzienrat Jacob gab einen Rückblick auf die Entwickelung Sorten,3a4efe gtobte^ JKter ffien sich der Zuckerfabrik in Gernsh^ d noch f-rtgefttztz Ausstellung unb bankte bem Ehrenpräsibenten bem Mr- mehr erlauben." Zum Schluß bemerkte der Offizier, er die Gemüter der ganzen dorttgen Gegend in nifter des Innern, der Stabt Berlin, den beteiligten auS-

merbe die Sache dem Bezirkskommandeur vortragen und erhalt, wird neben dem Konkursv f h z wärtigen Staaten unb allen sonstigen Faktoren, die da«

befürworten. Nach ein paar Tagen erhielt ber Lehrer k» ± ÄÄ Ä c6 ®«l Bef»tbett unb unterstützt haben. Generalstabsarzt

ben Befcheib, baß feine Bemühungen erfolglos gewesen. >°reIchMrht- ch ch «J R tt v. Coller bat Ihre Majestät, ben Befehl zur Eröffnung

DieGermania" kündigt an, der Vorfall werde in von ürafiewniMns g x> - ' «Stellung zu erteilen, worauf ©ije Ober<3eremonie*

ber Vol..vcrtrct..ng feiner 3eit zur ^prnebe gebracht werben, flffen mch^ere^B^i^ ^.Ausstellung . ^ck im Auftrag unb im Namen

w v schiedene Untersuchungen rvegen Betrugs im Gange und ket Kaiserin die Ausstellung für eröffnet erklärte. Während

AUS Slüöl UNS KUNS. fortgesetzt finden durch die Staatsanwaltschaft Vernehme nunmehr die Kapellen konzertierten, unternahm die Kaiserin

"' ^-O^Stantfutt, 27. Mai. Man schreibt unS: Neue8 °dem u^hohe Fr^u ^baS^lchh^ftest" Jntereffe

" Auszeichuung. Das Ehrenzeichen sürM,tgl,eberfrer ^S bem Zoologischen Garten. Von neuen Ti°ren ° große Zahl ber anwesenben Herren in­williger Feuerwehren würbe verliehen burch Allerhöchste Ent Lat in bet letzten Woche besonders bie Reptil,ensammlung verweilte besonbers auch bei ben Abteil,

schl'-ßung des Großherzogs bem Mitgliebe ber freiwilligen unb ba6 Aquarium manches Jntereffante erhalten. 3" ®?et kemben Staaten. In ber russischen Abteilung Feueiwehr zu Bingen Karl «bam. einem Becken sind zum erstenmale Bohrmuscheln ausgestellt, u"» ' der Kaiserin ein schöner Strauß überreicht. Die Aus-

** Lahnbesichtignng. Schon seit voriger Woche finden trOb ihres weichen Körpers mächtige Gänge in die au&|ro - L - "-*- u - /v-

von Seiten der Regierung Untersuchungsfahrten auf gelegten Sandsteine gebohrt haben. Besonbers reich ist auch der Lahn statt. ote Zahl von jungen Tieren, bie in biesem Frühjahr zur

* Gießen-Frledberg-Homburg-Wiesbaden. In Wiesbaden gekommen sind. Zwei Storchpaare haben Junge aus-

r* Lebhaftigkeit für den Gedanken eine« Vollbahn g,brütet, ebenso zwei paar Fischreiher. Die Wölfe haben _M.V --------

m,i.nl,^Omb«a;®t£S»baben **. une ®^enet? ein halbes Dutzend Junge, die fast wie lange Schäferhunde Podbielski statt. Fürst Hohenlohe wie- auf die

tteg.e?. au^en. Sehr niedlich sind auch 3 ,unge sibmsche Ttger, "mrtnnützige humanitäre Bedeutung der Feuerwehr hin uni

? Iml ?er größten Stadt die kürzlich aus dem Berliner Garten hier eintrafen. "in Hoch auf Kaiser und Kaiserin au-. Minister

unseres Landes m,t Mainz, ganz abgesehen davon, daß er fc Frankfurt a. M., 27. Mai. Hier starb »ack» brachte em P -h s Zusammenwirken aller beteiligten unS in bequemster Weise neue Teile de« Taunus unb ben langem schweren Leiden im 72. Lebensjahre der Oberst a. u. P°db,elS h ^ insbesondere die thatkräftige Teib ganzen Rhemgau erschließen würde. Die Strecke Homburg, v Bülow. Der Verstorbene war cm Offizier von hervor Faktoren hervor, erwahnle ln ,on Seilen anderer Friedberg ist bekanntlich bereits erledig,; bet Kaiser will ragende,, Eigenschaften. Die Fzldzüge von 1866 und 18,0/<i nähme "«d Unterstützung ber . Vertreter

sürber nicht blo« Frankfurt zuL.ebe emen unnötigen Umweg machte er beim Äardekorps mit. Nachdem wurde er^a r Machte uud bracht em Hoch aus deren E°ftnde Bertr machen. Der Kaiser bringt seiner Residenz Wiesbaden die Oberstleutnant und Bataillonskommandeur in da-, 96 ^nf. au». Der 'taltenische Botschafter Lanza erwiderte als Doye

s"r.e^ ÄscräK

SlÄiy.v*i »äs

seine ganze Sympathie entgegenbringen wird l nahm die C»' '..... "

Milchverkaufsordnung. Abg. Schönberger unb Ge in 5)annover.

noffen beantragen bei ber zweiten Kammer, demnächst ver, ]; w ;

SL m damaligen ^ofmarschall des verstorbenen Fürsten Georg von ejncm Hoch auf die Ausstellung. Minister des Junerv, Schwarzburg-Rudolstabt nahm v. Bülow Anfang ber 80er ~ , Hammerstein, brachte ein Hoch auf daS Wohl^deS Abschied. Er '^^^/'^s<Ä^ aeschäftSführenben Ausschußes, insbesondere des Geschäfts-

- I nahm die Subdirektion der Milrtarversicherungsgesellschafi O J Kommerzienrat Jacob auS. Hierauf erwiderte Braud« er. Auch in dieser Stellung stand er in jeder füyrerS «ommerzn önmmenienratö ^acob

.Ziehung seinen Mann. Sein Sohn, Hauptmann v. Bülow | bireltor GierSberg auch im Namen beS Kommerzienrars jav

wieder beigelegt worden; es bleibt alles beim alten, und die Not, ber die türkischen Postsachen wegen Entziehung der Unterstützung der fremden Tampferlinien ausgesetzt waren, hat ein Ende. Tie meisten Mächte zeigten sich von den Zusicherungen der türkischen Regierung befriedigt.

Der Oesterreich und Ungarn gemeinsam^ Minister des Auswärtigen, Graf Goluchowski, hat den Delegationen den Stand der auswärtigen Politik auseinandergesetzt. Diese Ausführungen hatten nicht gerade einen beruhigenden Klang, soweit die bevorstehenden Ereignisse auf der Balkanhalb­insel in Betracht kommen. Graf Goluchvwski pries zwar das bezügliche bisherige Einvernehmen mit Rußland hoch, warnte aber vor allzugroßem Sicherheitsgefühl, als ob dank diesem Einvernehmen aus der Balkanhalbinsel alle unangenehmen Ereignisse ferngehalten würden. Tiefes Einvernehmen beruht auf einem vor vier Jahren zwischen Oesterreich und Rußland geschlossenen Abkommen, worin beide Mächte sich gegenseitig gewisse Bürgschaften geben gegen ihren Interessen schädliche Veränderungen der Lage auf dem Balkan. Im nächsten Jahre läuft die Frist dieses Abkommens ab. Tie Warnung des Grafen Goluchowski war nur wohl auf Bulgarien gemünzt, das sich mehr und mehr in den Dienst des panslavistischen Gedankens stellt und damit ein Element großer Beunruhigung bildet.

Der alljährliche Aufenhalt des deutschen Kaisers in Metz fiel diessal zusammen mit dem T«tum des Geburts­tages des Zaren. Aus Anlaß dieses Festes wurde eine Hof­tafel veranstaltet, zu welcher der Kaiser den Vertreter des Zaren in Berlin einlud. Es war nun zu erwarten, daß die Teilnahme des russischen Botschafters an einer Veranstalt­ung auf dem ehemals französischen Boden bei den Fran­zosen ylte und noch immer junge Empfindlichkeit wecken würde, wie dies bei dem roi Uhlan Alfons XII. und dem nunmehrigen Könige von Italien der Fall gewesen ist. Nur handelte es sich diesmal um den Vertreter des mäch­tigen Rußlvnd, dem gegenüber man doch nicht so recht von der Leber weg reden kann, nachdem man es in den letzten Jahren so oft verhimmelt hat. Dennoch fehlte es nicht an idealen sauersüßen Ausfällen gegen den großen Ver­bündeten, der durch die Zulassung der Reise des Bot­schafters nach Metz aufs neue zu verstehen gab, daß das französifch-russische Bündnis nicht im Sinne der Revancheurs zu verstehen sei.

gesteigert ist. _

Bad-Nanheim, 27. Mai. Unterhaltungen. Fruh-

konzert ber Kurkapelle täglich von 7 bis 8 vormtttags ^I^eromme"n. Das andere hatte ebenfalls schwere Brand- Kurbrunnen. Mittwoch, 29 Mm, nachmittags von 4 drs erlitten. Tas entstandene fteuer wurde rasch gelöscht.

6 unb abends von ll/2 bis 9l/2 auf der Terrasse Konzert Wiesbaden, 27. Man Ein Mitarbeiter des ^Rh. C."

ber Kurkapelle. AbenbS 8 Uhr Theatervorstellung: «Hans absolut zuverlässig erfahren haben, daß die Pläne für

Huckebein." Schwank in drei Akten von Blumenthal undk.e Bahnstrecke Mainz-WieSbaden vollständig fertig sind Kabelburg. Donnerstag, 30. Mai, nachmittags von 4 bi8 b unb h^its die Genehmigung des Ministeriums in Ber-

und abends von 7i/t bis 9'/, auf ber Terrasse Konzert Der [in, tojc ^ch des Eisenbahndecernats in Darmstadt er-

Kurkapclle. Abends 8 Uhr im Saale Zaubervorstellung deS L^n haben. Die Ausarbeitung ber Pläne fei bereits der- Hofkünstlers Rud. Meunier-Sslar aus Frankfurt a. JJc. Qrt 6en Einzelheiten vollendet, daß bie SubmisfionS-AnS-

Freitag, 31. Mai, nachmittags von 4 bis 6 und abends von cch^ibung für die Ueberbrückung deS Rheines bei den

71/2 bis 9'/z auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. geeigneten Firmen schon in den allernächsten Tagen erfolgen 8 Uhr Theatervorstellung unter Mitwirkung ber KurkaMe. ^erbe. Nach den Andeutungen, die unS gemacht werden, Gastspiel der König!. Preuß. Hofschauspielerin Frl. Rose Hfl bie Ueberbrückung des Rheines über die PeterSaue er- Keller:Der Mann im Mond." Posse mit Gesang m ^lgen, und würde demnach daS neue Projekt von dem ersten drei Akten (5 Bildern) von Ed. Jacobson. Musik von beziehvngsweise der notwendige ZufuhrS-

I. Michaelis. Samstag, 1. Juni, nachmittags von 4 b hjamm iur Ueberbrückung nur wenig stromabwärts gelegt und abends von 7>/2 bis 9*/2 auf der Terrasse Sondert ber toer^en- DaS Vorgehen ber Eisenbahuverwaltung bei dem Kurkapelle. Abends 8 Uhr Theatervorstellung: f.®tehgan der erwähnten Bahnlinie ist jedenfall insofern etwas Zwillingsschwester". Lustspiel in vier Auszügen von Lud- ^^ntümlich. Ganz im Stillen werden Detailpläne außge wig Fulda. _ arbeitet, während einer ganzen Reihe Grundbesitzer und

8 Grebenhain, 27. Mai. ^n bem bEchbarten Lustigen Interessenten daS Einspruchsrecht zusteht. Merk

Bermuthsharn hat der Polrzeidrener Sebastian BlumI Ap .N ~ -1-

vor einigen Tagen sein Amt niedergelegt. An seine Stelle wurde der Veteran Nikolaus Franz-, der die Feldzüge 1866 und 1870/71 mitgemacht, vom Gemeinderat bestimmt.

f Burkhards, 27. Mai. Die Samstag in einigen Tistrikten hiesiger Forstwartei abgehaltene Brenn- und 9Urtzholzversteigernng war gut besucht. Im allgemeinen war das 9>olz billig. Tas Fichtenstammholz wurde im Turchschnitt mit 1618 Mark. pro Festmeter, Buchenschert­holz mit 4 bis 4.50 Mark, Buchenknüppel mit 3 Mark, Buchenreisig mit 5060 Pfennig pro Raummeter bezahlt. Turch Umgestaltung des staatlichen Kassewesens im Herbst vorigen Jahres ging die Di str i k t s ei n n eh m e r e i in dem eine Stunde von hier entfernten Gedern ein und wurde unsere, sowie die Nacybargemeinde (die beide zu Gedern gehörten), der Bezirkskasse Schotten zugeteilt. Ta die Entfernung nach Schotten zweieinhalb beziehungsweise."" ^iafnffinTiflnFwmhp

drei Stunden beträgt, so hoffte man bestimmt auf Er- j Fortbildungsschulen sowie Drskusstonsavenbe. richtung einer Bezirkskasse leider ist dieser Wunsch bis1

jetzt noch unerfüllt geblieben. Mit welchen Schwierigkeiten Internationale Ausstellung

der Weg nach Schotten, besonders im Winter ber hohem ... <-Lee*.s<stutr und ^euerrettuugswesen Schnee, für den säumigen Steuerzahler verknüpft ist, laßt sUV ^euerflyutz uno '

sich leicht erkennen. Im Interesse der Bewohnerschaft (Von unserem Korresponbekten.,

beider Gemeinden wäre die Errichtung einer Untererheber- Berlin, 25. Mai 1901.