Ausgabe 
29.5.1901 Erstes Blatt
 
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Nr. 123 Erstes Blatt.

Dienstag 2S. Mai 1901

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151. Jahrgang

wre damals so heute fest unb unerschütterlich an einen den fernen günstigen Ausgang. Eigentlicher Oberkonnnandant rst Z- Z-, allem Anschein nach, nicht mehr Botha, sondern Te Wet, der wiederum auf englischem Boden, in der tfap» kolonie z. Z. mit einer größeren kriegslustigen Schar aüs^ dauernder wackerer Vaterlandsstreiter steht. Kitchener hat, wie cs heißt, Verstärkungen verlangt, widrigenfalls er das- Oberkommando niederlegen wolle. Für den gesunkenen Mut der Buren, für ihre wachsende Entlößung von Kriegsmitteln würde das um so weniger sprechen, als nach englischer Meldung durch Errichtung eines neuen einfacheren ob aber auch wirksameren? Systems der UebernmckMng der Bahnlinien 6000 Mann Engländer für Operationen gegen die Buren freigeworben sein sollen. Wieder wird von Einzel­erfolgen der Engländer verschiedenes gemeldet, aber ander­seits wird zugestanden, daß wick)tige Punkte, deren man- so ganz sicher zu sein glaubte, daß man sie ziemlich außer acht ließ, wieder ganz neu haben besetzt werden müssen, ferner daß Telaray ungehindert seine Versorgung mit Pferden aus dem Oranjefreistaat betreibt, wobei es für die Engländer ein geringer Trost ist, zu lesen, daß- diese Pferde in schlechter Verfassung seien, da die englischen Pferde noch weniger leisten. Die Buren Kommandanten Hertzog und Brand bleiben ebenfalls unbehelligt, da die augen­blicklich auf Kreuz- und Querzügen begriffenen englisck>en Generale Blood, Babington und Methuen dem gefährlichen Kriegshandwerk mit aller heldenhaften Vorsicht nachgehen. Ein völkerrechtliches Verbrechen, wie es zu Anfang des Krieges In Einzelfällen verübt wurde, scheint man von verzweifelter englischer Seite in größerem Maßstabe ge­plant zu haben, nämlich die Wilden gegen die Buren los­zulassen. Bekannt wurde das durch ein Mitglied der gesetz- gebenden Körperschaften von Natal, das in einer Zeitung die öffentliche Mitteilung machte, die Zulus seien unten Mitwissen der höchsten englischen Militärbehörde in Natal in den Südzipfel des Transvaal, den Bezirk Vrijheid los­gelassen worden, um die Burenfarmen auszurauben; eL sei ihnen ein Anteil an dem Raube amtlich zugesichert worden. Man hat bisher nichts davon gehört, daß die englische Kriegsleitung wenigstens diesem völkerrechts­widrigen Skandal ein Ende zu bereiten gedächte, weiß viel­mehr nun nachgerade aus Erfahrung, daß man bei ihr keine allzugroße Empfindlichkeit in völkerrechtlichen Fragen vorauszusetzen braucht. Tie Frage der Entschädigung der durch die Engländer willkürlich aus Transvaal ausgewie­senen Ausländer wird auf holländischer, österreichischer und deutscher Seite lebhafter erörtert. In London berät deshalb schon seit Monaten eine besondere Kommission, deren Ver­handlungen auch ein Vertreter der beteiligten Mächte bei­wohnen darf, aber die Engländer zeigen sich recht zähq und haben beispielsweise dem deutschen Auswärtigen Amte für die vorläufige Unterstützung von Opfern offenkundiger englischer Willkür jeden auch noch so bescheidenen Vorschuß verweigert. Da die Londoner Kommission auch noch in Afrika an Ort und Stelle durch Augenschein über die ver­flossene Lage sich erkundigen will, kann man ermessen, wie viel Geduld die armen Betroffenen werden haben müssen. Mancher wird die endliche Entscheidung wohl überhaupt nicht mehr erleben.

Der Poststreit mehrerer Mächte mit der Pforte ist

bleibt stumpf unvollendet. Wenigstens soll man fugen, <8 war küh" entworfen, und wenn ich lebe, sollen, will'S Gott, die Kräfte bis hinauf reichen. Auch thut der Talisman einer schönen Liebe, womit die Stein mein Leben würzt, sehr viel. Sie hat meine Mutter, Schwester und Geliebten nach und nach geerbt, und es bat sich ein Band ge- flochtm, wie die Bande der Natur find." (An Laoater 1780.)

»Ich für mich kann bet den mannigfachen Richtungen meines Wesens nicht an einer Denkweise genug haben. Als Dichter und Künstler bin ich Polytheist, Pantheist hingegen als Naturforscher und eines so entschieden als das andere. Bedarf ich eines Gottes für meine Persönlichkeit, so ist dafür auch schon gesorgt. Die himmlischen und irdischen Dinge sind ein so weites Reich, daß die Organe aller Wesen zusammen es nur erfassen mögen." (An Jakobi 1813.)

Die Bruckmaun'sche Verlagsanstalt hat das Buch bei billigem Verkaufspreise in der vornehmsten Weise auSgeftattet. Möchte es im Sinne des unvergeßlichen Herausgebers die weiteste Verbreitung finden.

Adreffk für Deprsch«», Anzeiger Gießen.

F<rnfprkchanich< Nr. ta.

In der MünchenerJugend" veröffentlicht Otto Ernst folgendes humorvolles Gedichtcheu:

Der freche Pommery. Ja meinem Stübchen unter GlaS Prangt ein herrlicher Goethe en facß, Sein voller Blick durchsonnt das Zimmer Wie Erdenlust und olympischer Schimmer. Nun war 'mal ein rechter Jubeltag; Ich und meta Schatz, wir hielten Gelag, Schänttm den schäumendenFranzen"«Wein Eins dem Andern mit Singen ein, Kehttrn oberst zu unt»st die Stuben, Führten uns aef wie närrische Buden.

Kam die dritte Flasche d'ran:

Plautz 1 Den Stöpsel halte, wer kann Und ein dicker Strahl Champagnerwein Dem Goethe pscht! tn*5 Gesicht hinein! Wir verstummten Beide und fühlten beklommen: Hat er uu8 das wohl übelgenommen ? Da lacht er mit seinen zwei Sonnen bar ein: Und ihr wollt' Goethekenner sein?!

mir

***' M Koetagi. Hatttai.

»trtai dem Äx, __ -----wötontr WN4fWumk- »w.

ch-Utch bete*gt.

Amtlicher Teil.

Bekanntmachung, detr.: Gesuch der Gewerkschaft Elisenburg zu Gießen um Genehmigung zur Anlage eines feststehenden Dampfkeffels.

Dje Gewerkschaft Elisenburg beabfichtigt für die Grube Stangenrod in der Gemarkung Stangenrod einen fefistehen Den Dampfkessel zu errichten. Pläne' und Beschreibung hier, über liegen 14 Tage lang, vom Erscheinen dieses in dem Gießener Anzeiger an gerechnet auf dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei Stangenrod zur Einsicht der Jntereffenten offen. Etwaige Einwendungen sind binnen dieser Frist bei Meldung des Ausschlusses bei Großherzogl. Bürgermeisterei Stangenrod vorzubringen.

Gießen, den 23. Mai 1901.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. V.: Dr. Wagner.

Hedanken aus Hoelhes Werken.

Kurz vor seinem Hiuscheiden hat Hermann Levi, bekanntlich ein Sohn unserer Stadt, dem Hause Wahnftied in Bayreuth eine höchst finnige Gabe gewidmet: einen Abreiß­kalender, den er mit Sentenzen Goethes gefüllt hatte. Bei der innigen Vertrautheit Levis mit dem unerschöpflichen Schatz Goethescher Gedankenweisheit, bei der hohen Kultur feines Geistes war zu erwarten, daß er nicht die ausge­tretenen Gleise der Sentenzenjager, sondern seine eigenen Wege wandeln werde. Ec selbst äußert fich darüber wie folgt:

Sie werden in dem Kalender wenig Ihnen Bekanntes, oder vielmehr Ihnen Erinnerliches finden, denn ich habe bei der Auswahl alle diejenigen SDerfi nicht berücksichtigt, aus denen das Volk alle seine geflügelten Worte genommen hat: Faust, Iphigenie, Tasso, Egmont rc. Nur einige wenige Stellen auS sehr bekannten Gedichten habe ich ausgenommen, die aber immer ihr« besondere Bedeutung haben. Dagegen habe ich die prosaischen Werke exzerpiert: Italienische Reise, Wilhelm Meister, Wahlverwandt­schaften re. »nd viele Briefe, unter denen die an Botfferoe, Zelter, Lavater, Knebel besonders herrliche Aussprüche enthalten. Von Eckermann, der an Mgemetnen Sentenzen überreich ist, hatte ich mir sehr viele Stellen notiert, ba ich aber an die Reinschrift ging, trat mein altes Mißtrauen gegen »hn hautet stärker hervor und ich entschloß mich zuletzt, ihn ganz wegzulaffen: nur noch zwei bis drei Stellen find stehen geblieben; dagegen habe ich ot>a de« mir unbedingt zuverlässig erscheinenden Kanzler von Müller namcherlei ausgenommen. Eine große Beschränkung mußte ich mir dadurch «verlegen, daß ich wegen des kleinen Raumes auf den einzelnen Zetteln vmr ganz kurze Züate auswählen durfte, nur bei zwei ganz besonders sch önen Stellen habe ich zwei Tage zusammen genommen.

Die Bruckmaun'sche VerlagSanstalt hat nun die Sammlung Goethe'scher Sentenzen herauSgegebeu,*) und iamit nicht nur einen Akt der Pietät gegen den allzufrüh verstorbenen Hermann Levi erfüllt, sondern auch allen eine Freude bereitet, die fich am Jungborn Goethe'scher Welt- vÄSheit erfrischen. Gar mancher, der seinen Goethe kennt, wird bei der Lektüre des Buches auf Neues, ihm völlig

*) Gedanken aus Goethes Werken gesammelt von Hermann Levi, kMnchen, VerlagSanstalt F Bruckmann. 2 Mark.

GietzenerAilzeiger

General-Anzeiger

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

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36031 Lchreiliklgüeüe gefudat. Louis Beil, Grünbelgernratze.

Zmigtrer Kwtvrlche sowie ein tüchtiges MSvMm gesucht.

Naffamr tzof.

mingsfrvhen Blutenträumen stellen uns die Aussicht -er Rück iL U&cr Truppen, wenigstens zu deren größtem Teile, nahe. Wahrend seines Metzer Aufenthaltes hat sie uns der Kaiser verheißen. Immerhin sollen noch an 7000 Mann wirt bleiben, um die Erfüllung der von der chinesischen ^sSrerung gegebenen Zusicherungen zu überwachen. Ein cm--?Kontingent beabsichtigt keine der anderen Machte auch nur entfernt dort zu lassen; Rußland und Amerika begnügen sich mit ein paar hundert Mann, Frank- rerch tst auck) auf möglichste Zurückziehung seiner Streit- krafte bedacht und einige Tausend Mann sind das höchste, was England sich in China für längere Tauer aufzuerleaen denkt. So will also Deutschland die im Laufe der Vorgänge von den anderen Mächten uns gnädigst überlassene Haupt- auj9abe mit treuherzig stolzem Tanke für das uns gütigst geschenkte Vertrauen zu lösen übernehmen, und wird damit wahrscheinlich nicht mehr Tank ernten, als bisher, auch wohl kaum die Chinesen ernsthafter beeinflussen, als mit einer kleinen Truppenzahl. So groß das jetzige Auf- ?bbot i)t, abschließende, umfassende und dauernde mili­tärische und selbst polizeiliche Erfolge sind nicht zu ver­zeichnen; Räuber und Boxer sind nach wie vor rm Bereich der Truppen vorhanden, und was gegen die regulären Cbinesen geleistet worden ist, kann die Sieger auch schon deshalb nicht befriedigen, weil man denselben General Liu, den man soeben geschlagen, sich jetzt als Helfer gegen die Boxer gefallen laßt. Ein befriedigendes, bestimmtes Ziel war auch überhaupt nicht zu erreichen, weil man nicht bestimmt wußte, was man sollte und wollte, weil jeder Tag einen neuen Operativrisplan bringen und alle anderen umstürzen konnte, und weil man in -^^iails vollkommen aufging. Tas wurde manchem uner­träglich, und es scheint mehr als einmal losgeschlagen wor­den zu fein, eben um nur loszuschlagen, der kriegerischen S.oti°n .h^ber. Die augenblickliche Ueberzeugung in allen Ehren, daß man wirklich etwas Notwendiges, ja ganz Un­erläßliches thue. Tas deutsche Panzergeschwader soll eben­falls aus den ostasiatischen Gewässern zurückkehren; mit ihm wird wohl Graf Woldersee Heimkommen, ohne Asbest- Haus, ohne vollzogene Rache, ohne die Lorbeern, auf die für ihn schon so reichlich Vorschuß genommen worden ist. ^iese Art der Heimkehr wird für den Feldmarschall nicht der am wenigsten unerquickliche Teil beim Vollzug seiner Aufgabe sein. Ter erste weltpolitische Ausflug Deutsch­lands nimmt damit na ch tun glückseligem Spiel aus der ersten Flöte im Weltkonzert ein stilles Ende, das beste, fann1011 Spannung der Mächte ihm noch wünschen

Tie südafrikanische Bluttragödie spielt sich z. Z verhältnismäßig still ab. Vor einem Jahre prophezeite man just in diesen Tagen dem Kriege ein baldiges er­schütterndes Ende. Am 27. Mai v. I. überschritt Lord Roberts den Vaal ohne Kampf, am 29. stand er vor Johannesburg, das am 30. ohne Widerstand sich ergab; am 31. zog Roberts in die Goldstadt ein. In den Kämpfen am 28. und 29., in denen auf englischer Seite Hamilton und French kom­mandierten, zeigte sich wenig nachhaltige Kraft auf Seiten der Buren. Bald darauf kam die Meldung, daß auch Pretoria gefallen sei, und es wurde das Gerücht verbreitet, daß Präsident Krüger gefangen genommen sei. Das war, wie so vieles in diesem Kriege, gelogen. Ohm Paul glaubt

Unbekanntes stoßen. Ein paar Proben mögen dies veran- schaulichen:

DaS sicherste Mittel, ein fteundschaflliches Verhältnis zu hegen und zu erhalten, finde ich darin, daß man sich wechselweise mitteile, wa8 man thut. Denn die Menschen treffen viel mehr zusammen in dem, was sie thun, als in dem, was sie denken/

(An Siegmund Ang. Wolf Herder 1818).

-Wem es nicht zu Kopfe will, daß Geist und Materie, Seele und Körper, Gedanke und Ausdehnung, oder (wie ein neuerer Franzos sich genialisch auSdrückt) Wille und Bewegung die notwendigen Doppelingre» dienzen des Universums waren, find und sein werden, die beide gläche Rechte für sich fordern und deswegen beide zusammen wohl als Stellver- tteter Gottes angesehen werden können: wer zu ihrer Vorstellung sich mcht erheben kann, der hätte daß Denken längst aufgeben und auf ge­meinen Weltklatsch seine Tage verwenden sollen/

Ä t (An Knebel 1812.)

-Sehr schlimm ist e«, daß das Humoristische, well es teilten Halt und kem Gesetz in fich selbst hat, doch zuletzt früher oder später in Trüb­sinn ober üble Laune ausartet, wie wir davon die schrecklichsten Beispiele m Jean Paul erleben müssen. Uebrigens giebt es noch immer Menschen genug, die dergleichen Dinge anstaunen und verehren, well daS Publikum es jedem Dank weiß, der ihm den Kopf verrücken will."

m . (An Zeller 1808.)

Bon dem in Frankfurt mir bestimmten Monumente wüßte ich nichts zu sagen; ich verhalte mich dagegen ganz stille, kovtemplierevd. Denn da es mehr ist, als ein Mensch erleben sollte, so muß er fich ganz wundersam bescheiden zusammenaehmm, um nur die Legung des Grundsteins zu überleben." (An Reinhard 1820.)

-Ich habe noch nicht dm Mut faffm rönnen, Sie zu besuchen. Wie man sich nicht unmittelbar nach einer großen Krankheit im Spiegel besehm soll, so vermeidet man billig dm Anblick derer, die mit unS gleichen Verlust erlitten habm."

(An Karoline v. Walzogm 1805 nach Schillers Tod.)

»Das Tagwerk, das mir aufgelragm ist, das mir täglich leichter und schwerer wird, erfordert wachend und träummd meine Gegenwart. Diese Pflicht wird mir täglich tratet und darin wünscht' tch's den größten Mmschen gleich zu thun, und in nichts größerem. Diese Begierde, die Pyramide meines Daseins, deren Basis mir angegeben und gegründet ist, so hoch als möglich in die Luft zu spitz«, über­wiegt alle« andere, und läßt kaum augenblickliches Bergesim zu. Ich darf mich nicht säumm, ich bin schon weit in Jahren vor, und vielleicht bricht mich das Schicksal in der Mttte, und der Babylonische Turm

Politische Wochenschau.

I Als man im vorigen Jahre Pfingsten feierte, es War einige Tage später als diesmal da begann das ^Himmlische Reich" des fernen Ostens für die politische »n* unb Aufregung zu sorgen. Man hatte bis dahin 1,TT7rl nur wenig von China gesprock)en für einen CpOtll?,cn .immerhin ein gutes Zeichen und die mancherlei Schwierigkeiten, die von unruhigen Elementen A. -o. dem deutschen Eisenbahnbau in Schantung bereitet wurden, hatte man nur als die kleinen Spesen angesehen, ohne die sich das Reich der Mitte der westlichen Kultur, den Errungenschaften derroten Teufel" nun einmal nicht offnen wollte. Da Huben in der Pfingstzeit des vorigen ^vahres die sogen. Boxerbewegungen an und die chinesische Besatzung der Forts von Taku machte den wahnwitzigen ^versuch, russische Truppen mit Gewalt an der Landung zu 'verhinderst. Als man von chinesischer Seite gleichzeitig sich demühte, die Hauptstadt Peking von Tientsin und der See tabzuschneiden, da sahen sich die Mächte veranlaßt, selbst soweit als möglich für die Sicherheit ihrer Gesandtschaften ainb sonstigen Angehörigen in Peking zu sorgen, und als- daw ging ein Sonderzug mit englischen, amerikanischen, italienischen, französischen unb russischen Truppen, im -ganzen 22 Offiziere, 334 Mann unb 5 Schnellfeuerhaubitzen von Tientsin nach Peking ab. Tie sorglosere deutsche Ge­sandtschaft requirierte zunächst noch keine Truppen, aber mehrere deutsche Kriegsschiffe, darunter dieKaiserin Augusta", gingen mit einem Offizier unb 50 Marinesoldaten ian Bord nach Taku ab. Mit dieser unzweideutigen Maß­nahme der europäischen Mächte, die natürlich von der chinesischen Regierung höchst unangenehm empftinden wer­den mußte, glaubte man anfangs sich ^genügen lassen zu können. Man nahm an, die chinesischen Machthaber würden die ernstesten Anstrengungen machen, um alle ftemben- ßeindlichen Bethätigungen einzudämmen, und bald würde olles wieder ruhig sein. Es tarn bekanntlich anders. Fast Pin Jahr lang bewegen sich jetzt beträchtliche europäische Truppenmassen auf ostasiatischem Boden, und erst die letzten Tage dieses ungewöhnlich schönen Mai mit ihren hoff-

W. W*® tteldjt auch im Süden beim t tri Hl, Wen fefltf, Bett in beffere! TesLäfl geiutt. Cffertenunt 3708 and.SM 3539] MM 8er(ieirütunfl memei tödnn sv-e id) ein «ädchea, >as büWÜich toten tann und die oauSatbeilen wvW Mvak «nM, SüdanlWZ

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