Ausgabe 
26.11.1901 Zweites Blatt
 
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Die vor-

er die Zuhörer mit der Mond-Oberfiäche bekannt.

tag festlich begehen. Unser Regiment hatte sich heute Vor­mittag 10 Uhr zu einem Festgottesdienst in der Stadt­kirche versammelt, nachdem bereits früh gegen 7 Uhr großes Wecken stattgefunden hatte. Die Festpredigt hielt Pfarrer Schlosser. In beredten Worten führte er aus, wie der Fürst auf der steilen Höhe, die er einnehme, nicht sicher sei von tiefem Sturz, und wies dabei auf Napoleon hin. Sodann hob er die große Verantwortlichkeit des Herrschers hervor. Schön sei es, daß auch das Volk durch seine Vertreter Anteil und Einfluß auf die Regierung, das Wohl und Wehe des Landes habe. Weit notwendiger und förderlicher aber fei

Brand. Gestern Abend entstand tn einem Hause der Schillerstraße ein Z i m m e r b r a n d, der Gardinen und andere Mobilien vernichtete. Das Feuer wurde bald gelöscht.

* Unerfahren. Ein am Freitag Abend wegen Zwangs­vorstellungen mit seinem Einverständnis in die psychiatrische Klinik aufgenommener Weichensteller M. aus Bruchenbrücken ent­fernte sich am Samstag Mittag aus der Klinik und ließ sich bei Dutenhofen von einem Eisenbahnzug überfahren. Er

war auf der Stelle tot. k

? Quelkhorn, 24. Nov. Der etwa 28 jährige ledige Schuh­macher Aff von hier hat sich wir haben bereits in unserer letzten Nummer von dem in Grünberg verbreiteten Gerücht von einem Selbstmord in der Uingcgend mitgeteilt gestern morgen in seinem Schlafzimmer erschossen. Der Unglückliche soll schon längere Zeit leidend gewesen sein, und es dürfte hierin die Ursache zu dem Selbstmord zu suchen sein.

)( Grünbcrg, 24. Nov. Auf Veranlassung deS Orts- gewerbevereins hielt heute Nachmittag Oberlehrer Koob vom Realgymnasium zu Gießen im GafthofZum Hirsch" vor einer zahlreichen Versammlung einen durch wohlgelungene Lichtbilder veranschaulichten Vortrag überdie Beschaffenheit des Mondes". Nachdem sich der Redner zunächst über die Größe dieses Himmelskörpers, seine Entfernung von der Erde, über den Einfluß des Mondes auf das Gemüt unb

In unserer Stadt hat man sich in den letzten Tagen gerüstet, um die Wiederkehr des höchsten Geburtstages in feierlicher Weise zu begehen. Der Beamten-Verein ver­anstaltete bereits am Samstag Abend im Eafö Ebel eine Feierlichkeit. Der Krieger-Verein wird morgen Abend in Verbindung mit seiner Monatsversammlung den Geburts-

Die Feier des 25. November.

Gießen, 26. November 1901.

I.

* Baumfrevel. Vergangene Woche wurden verschiedene Lindenbäumchen in "der Nordanlage durch Beilhiebe be­schädigt. Der Thäter wurde in der Person eines schwach- sinnnigen Menschen von hier festgestellt.

- Revision. Am Sonntag Vormittag fand durch die Schutzmannschast eine Revision der Schuhmacher- und

erforderlich seien."

8. Darmstadt, 24. Nov. Durch den um 6.24 Uhr von Heidelberg hier eintreffendcn Personenzug wurde heute Morgen der Posthilfsbote Jakob Basel von Griesheim im hiesigen Bahnhof überfahren. Beide Beine oberhalb der Knie, wurden ihm abgefahren. Er war im Begriff, über das Ge­leise nach einem anderen Zug zu schreiten, als ihn der Zug^ erfaßte. B. ist 64 Jahre alt, in Griesheim geboren, oben schon längere Zeit bei der Post als Aushelfer beschäftigt Er wurde sofort nach dem Krankenhaus gebracht, wo er bald infolge des starken Blutverlustes verschied. Bei den un­günstigen Verhältnissen in unserem Mam-Neckarbahnhof, wo die Züge aus den entgegengesetzten Richtungen dicht neben^ einnander einlaufen und die Postbeamten oft mitten in der> Thätigkeit zwischen 2 Zügen stecken, ist es ein Wunder, daß nicht mehr Unglücksfälle passieren. ,

Mainz, 23. Nov. Amtlich wird gemeldet:Infolge eines Defektes der Maschine entgleiste heute vormittag gegen 9 Uhr der Tender des Schnellzuges 103 Frank­furt-Köln zwischen Kelsterbach und Raunheim. Das eine Hauptgleis ist hierdurch auf einige Stunden gesperrt; der Betrieb zwischen beiden Stationen wird einglei,ig aufrecht erhalten. Die Reisenden des Zuges 103 wurden mit dem, nachfolgenden Baseler Schnellzug bis Mainz und von du mit Sonderzug weiter befördert. Verletzt ist niemand.

Wetzlar, 24. Nov. Der Mörder Heinrich Nagel wurds gestern nachmittag unter starker polizeilicher Bedeckung ge­schlossen an den Thatort seines Verbrechens, die Hermann- steiner Straße, geführt, wo er vom Untersuchungsrichter, Amts-^ gerichtsrat Moxter, über die That vernommen wurde. Der, Transport sollte in einem Wagen stattsinden, jedoch keiner! der hiesigen Fuhrwerksbesitzer hat sich bewegen lassen, sement Wagen für den Transport des Schurken herzugeben.

Marburg. 23.9100. Zwischen zwei größeren Zigeuner-, banden kam es bei Groß-Seelheim zu einer förmlichen Schlacht. Die braunen Gesellen kämpften mit Säbeln un« Revolvern. Zwei Zigeuner wurden durch Schußwunden m der Brust und an den Beinen schwer verletzt. Als diq Gendarmerie erschien, bestiegen die Banden ihre Wagen und

Aus Stadt und Sand.

Nachrichten von allgemeinem Interesse sind uns stets roiHfommen und werden angerncffen honoriert.

Gießen, 25. November 1901.

die Fürbitte des Volkes. Und gerade in der jetzigen Seit, I Uujuguiuiinivyui«. «.«iv> -v-----/

wo schwere Anfechtungen und Heimsuchungen über unscclSchnciderwerkstättKN statt, bezüglich der Sonntags

HerHHechavS ZherechZebrochen ^eien^ei ^Z.-mehr denn.iL-nöttg^ arbeiten.

fuhren schleunigst davon.

-x- Homberg a. d. O., 24. Nov. Der Wagen 2. und 3 Klasse des Personenzuges der Ohmthalbahn, der heute Abend 8.15 Uhr von hier nach Nieder-Gemundcn fuhr., geriet bei Station Neuhaus in Brand. Das Feuer, das, im Abteil der 2. Klasse ausbrach, wurde noch rechtzeitig entt-s deckt, sodaß sich die Passagiere der benachbarten 3. Klasse retten konnten. Der brennende Wagen wurde ausrangierb und stand im Nu in Hellen Flammen. Trotz der Löscharbeiten durch die hiesige Feuerwehr verbrannte er vollständig. Man vermutet, daß der Brand durch die Explosion einer Lampe entstanden ist. Glücklicherweise war das Abteil von Hom­berg ab unbesetzt gewesen.

Frankfurt, 24. Nov. Der hoch betagte Dichter Wil­helm Jordan wäre beinahe das Opfer eines Unfalles geworden. Er ließ sich im Bürgerverein nach den Gesell^ schaftssälen im ersten Stock im Fahrstuhl befördern. 21 ty ep aussteigen wollte, setzte sich derselbe wieder in Bewegung unty fuhr bis zum Dache empor. Jordan konnte gerade noch rechtzeittg in das Fahrzeug zurücktreten. Dagegen stürzte des Diener Atzert, der die entstandene Oeffnung nicht bemertte, inj den Schacht und zag sich lebensgefährliche Verletz.

rrgerr zu.

einer großen------

selben intellektuellen Wurzeln und bedeutende gememfame wirtschaftliche Interessen. Bei dem augenblicklichen in- __

dustriellen Niedergang ist für die Deutschen Großbritannien in der Völkerschlacht bei Leipzig mitfocht. Mit einem Ler größte Absatzmarkt, da eS das einzige industrielle Gebiet kHoch auf unser Fürstenhaus schloß der Redner

ohne Differentialzölle ist. Das leisesteMnzeichen einer ernst-! In Darmstadt fand,, wie uns,geschrieben wird, zu lichen Gefährdung der friedlichen £c5ic5ungen ^ifäcn ben kfircn bc§

beiden Ländern würde eine Nuanzielle Krisis zur Folget ag abend^im eines sehr guten Besuches erfreute,

haben, wie sie in der Neuzeit nie schlimmer vyrgekommen ist. H Rektor Prof. Scher ing sowie zahlreiche Professoren Man müßte annehmen, daß dem Germanentum die ihm bis-Ehrengäste waren anwesend. Das Präsidium führte in her eigentümliche Verstandeskrast und klarsehende Obiektwitat k gewandter Weise Stud. Herschel, der auch die Festrede hielt, abhanden gekommen sind, ivenn nicht die verständigen |s2ßeiterc Ansprachen hielten Rektor Prof. Schering und Geh. mente in Deutschland sich anschicken wütden, dem Ueberhand- tOberbergrat Prof. Lepsins, der in einigen Tagen .ein 25jühr. nehmen der jetzigen antienglischen Bewegung Einhalt zu »Jubiläum als Professor an der hiesigen Hochschule feiert, rrS-Ä'LLsÄtst?

biefer schulmeisternde und a>w|enbc $on, L°"' AuszÄchnungen^verliehen.""den 'Präsidenten^ des Finanz-

doner Blatt anzuschlagen sich herausnimmh doch aus das! ^^riums Dr. Gnauth zum Minister der Finanzen entschiedenste zurückzuweyen. D. Red. d. Gietz. Anz.) verliehen: das Ehrenkreuz des Verdienstordens

einer Rede erwähnte Asauith die durch das unüberlegte! des Großmütigen dem Kreisrat Geh. Reg. Rat

Wort eines Ministers hervorgerufene stürmische Er-«Scho enfeld in Schotten; das Ritterkreuz 1. Kl. de.s- regung gegen England in Teutschland. Man könne »selben Ordens dem Kreisrat Fey zu Friedberg, dem orb. freilich allzu empfindlich gegenüber den Ansichten anderer! Professor und derzeitigen Rektor der Landesuniversität Völker sein, aber das Wohlwollen der Welt sei keine! Dr. Hansen in Gießen, dem ord. Pros. Dr. Höhlbanm quantite negligeable in der nationalen Bilanz. Asquith in Gießen, dem ^9< Man r t nr in 5 in

wolle kem Büßergewand anlegen,a^^itterftcu^. Kll desselben Ordens dem Bauunter- ider Gerechtigkeit der Sache Englands und von der Mensch-^^tri II. in Gießen, dem Landwirt Weith in llichkeit derjenigen überzeugt sei, welche dieselbe im Felde ver-'!Dieder-Wöllstadt, dem Bürgermeister Zinßer in Schlitz; trete, aber er bedauere, daß die Lage Englands der Welt silberne Verdienstmedaille für Wissenschaft, Kunst, Jn- Igegenüber mit einem völligen Mangel an versöhn- dustoie und Landwirtschaft, dem Dekan Ellenberger «lichem Geiste dargestellt worden sei. in Ortenberg, dem Landwirt Feuerbach in Ockstadt bei

Paris, 23. Nov. Ueber den geheimen Bericht des Friedberg; das silberne Kreuz des Verdienstordens -Generals Voyron teilt Clemenceau in seinemBloc" Philipps des Großmütigen dem Bürgermeister Best zu Einzelheiten mit, woraus hervorgeht, daß die Disziplin Ussenheim, dem Kreisstraßenmeister Ling zu Friedberg, der Franzosen in Peking, ztvei Tage nach der Ankunft, sich Metzger zu Butzbach, Ritzert zu Friedberg, Stumps lockerte. Soldaten und Mönche wetteiferten in der Aus- ch Lauterbach, dem städtischen Gasmeister May in Gießen, Räumung (Plünderung) des chinesischen Palastes, dem Lehrer Voelsing in Ober-Eschbach; das Allg. Ter Bischof wußte, wo das Silber aufbewahrt war, und Ehrenzeichen mit der Inschrift für langjährige Dienste jein Wagen nach dem anderen wurde mit Silberbarren, am Band des Verdienstordens Philipps des Großm. den lbeladen. Der General Voyron schätzte den Gesamtwert der Bürgermeistern Alles zu Oberhörgern, Koch III. zu beraubten Schätze auf 300 000 bis 400000 Fr. Die Soldaten Billingen, Reitz zu Inheiden; das Allg. Ehrenzeichen mit iund Matrosen erhielten nachher jeder einen Check von der Inschrift für langjährige treue Dienste den Gemeinde- 2000 Fr., zahlbar durch denOrden der Schwestern von Einnehmern Hofmann zu Bodenroth, Ruckelsh aus en l@t. Vinzentius" in Paris. Als diese Belohnung tn benLu Hainbach, Sch aefer in Zell (Kr. Alsfeld); das Allg- -übrigen Soldatenquartieren bekannt wurde, entstand eine Ehrenzeichen mit der Inschrift für treue Dienste dem Po- !starke Gährung, und der General sah sich genötigt, alle Ezeidiener Bechtold III. zu Nieder-Wöllstadt, dem Feld- .Checks wieder einzuziehen, und die Summe als Kriegsbeute Mützen Block zu Bellersheim, dem Gemeiubefeldhirten !unter die ganze Truppe zu verteilen, wobei die Offiziere, Hülgärtner zu Kesselbach, dem Feldschutzen Mulch chöhere Anteile erhielten. in Eberstadt (Kreis Gießen), dem Gememdeforsv,

Innsbruck, 24. Nov- Hier sand eine von über 1000 wart Rupp el zu Obbornhofen, chem Gemeinde- Personen besuchte Luther feier statt, deren Ankündig- schafhirteii Schäfer II. zu Rohrbach- (Kr-. Büdingen). ung auch Katholiken mitunterzeichnet hatten. Ferner wurde verliehen: dem Direktor des Gymnasiums

Krakau, 24. Nov. Gestern abend fanden hier von Stu- Gießen Dr. Sch aedel der Charakter als Geh. Schul- venten in Szene gesetzte antipreußische Demonstra- bem Medizinalrat Dr. Abbee in Bad-Nauheim der itionen statt, angeblich wegenDrangsalierung derICharakter als Geh. Medizinalrat, den prakt. Aerzten Dr. Polen in Preußisch-Schlesien". Eine vieltausendköpfige Haupt in Gießen und Dr. V 0 g e l in Laubach der Charakter Menschenmenge zog unter Pfeifen und Johlen vor das als Sunitätsrat; der Charakter als Oekonoimerat dem Guts- Palais des Kardinals Puzina, vor das Offizierkasino und Pächter Western acher zu Lindheim, der Charakter als vor denSüchfischen Hof", wo gerade eine Vorstellung Musikdirektor dem ersten Musiklehrer am Schullehrerseminar des Berliner Brettls stattfand. Hier brach die Menge in in Friedberg Schmidt; als Kanzleirat den Kreisamts- Pereatrufen aus. Die Vorstellung mußte sistiert werden, bureauvorstehern Wursteus zu Alsfeld und Kreuder Erst nach 10 Uhr abends gelang es herbeigeholtem Militär, Friedberg und dem Sekretär bei der^ Bürgermeisterei die Demonstration zu unterdrücken. Gießen Demuth; als Rendant dem Sparkassenrechner

Athen, 24. Nov. Trotzdem der König den Minister- Weitz zu Herbstein; das Ritterkreuz 1. Kl. des Verdienst-

Präsidenten T h e sto k i s dringend ersuchte, am Ruder zu erdens Philipps des Großmütigen dem Oberförster der Ober­bleiben, beschloß dieser doch- seine Entlassung ein» förftem Wieseck Weigand zu Gießen, dem Gräfl. Gortz-

zureichen. Ischen Kammerdirektor Forstmeister Stockhaus in Sck)litz;

--das Ritterkreuz 2. Kl. dess. Ordens dem Stadtv. Keller, dem Eisenbahnsekretär Kullmann, dem Oberpostsekretar Bernhardt, sämtlich in Gießen; der Charakter als Geh. Forstrat dem Oberförster der Obersörsterei Schtffenberg Heyer in Gießen, als Forstmeister den Oberförstern Heß in Gomberg, Bär in Storndorf und Bus in Grebenau.

S. Da r m st a d t, 25. Nov. (Telegramm.) Heute mittag 12 Uhr fand auf dem Marienplatz große Wachtparade statt, bei der der Divisionskommandeur General v. Perbandt ein dreifaches Hoch auf den Großherzog ausbrachte. Sodann wurden 101 Kanonenschüsse ab gefeuert.

die in Aussicht genommenen Arbeiten und deren sofortige ß daß das Volk ba§ Herrscherhaus auf furbittenden Herzen Durchführung zu ermöglichen und bei Zeiten vorzubereiten trage. Heute Abend feiert das Regiment bcttaillons- refp. sein. Es erscheint hierbei dringend erwünscht, die Be- kompagnieweise in verschiedenen Lokalen den ^rag m der schäftigung ausländischer Arbeiter aufs not- üblichen Weise durch Aufführungen und Ball. Die Be- wendigste einzusch räu ken. Es ist eine unabweisbareI ^fon und die Bürgerschaft begehen den Geburtstag durch Aufgabe von Staat und Gemeinde, der Lage des Arbeits-I^ Festessen im Gesellschaftshaus. Sämtliche öffentlichen rKnum^S Ä&. «ebäube unb emo groß- Anzahl n°n Pri°°th°us°-N sind

L'Lr'lS ......

an Orten, wo solche noch nicht bestehen, dringend er-i! Heinrich Schirmer aus Anlaß de§ Geburtstages Ihrer forderlich. »Königl. Hoheiten einigen Angestellten für besonders ' lang-

Friedrichsruh, 24. Nov- Fürst Herbert Bis- jährige Thätigkeit in der Fabrik die Medaille für treue marck beabsichtigte früher, in der dtähe des hiesigen Arbeit verliehen. Die Ausgezeichneten sind die Arbeiterin Ortes int Sachseuwalde ein Schloß zu erbauen. Wie es Jolene Schäfer aus Wieseck (feit 1861 in der Fabrik), heißt, hat .der Fürst diesen Plan jetzt aufgegeben, ^.as £ . Heinrich Wagner II. aus Wieseck (ebefifalls- seit alte Fürst-euhaus soll einem größeren U m b a u unter- !^i) und der 70jähnge Maschinenschlosser Heinrich Baum Kögen werden. @ie^cn igg7). Herr Provinzialdirektor Geheimerat

v. Bechtold war persönlich in großer Uniform erschienen ^lUnlUllU* | unb überreichte den wackeren Leuten die Medaille mit einer

London, 23. Nov.Daily Telegraph" schreibt über ^3^.^

Lage: Die neuesten Vorgänge rufen hier Ueberraschung bei Auch aus einer Reihe von Ortschaften aus der näheren allen denjenigen hervor, die sich in verantwortlicher Stellung I weiteren Umgebung Gießens liegen uns heute bereits befinden, und die im Stande sind, einzusehen, daß die Auf-! Berichte vor über patriotische Feierlichkeiten So schreibt uns rechterhaltung eines freundschaftlichen Verhültnisseslu. a. unser-i-Korrespondent aus Laub ach: Der Geburts-i^wie ------------

Zwischen England und Deutschland für die zivilisierte tag wurde hier durch eine öffentliche Veranstaltung des bn§ Nervensystem der Erdbewohner verbreitet hatte, machte Welt von hohem Interesse ist. Jede Bestrebung, die Ghmna-iume-gefeiert Klaviervortragr, Chorlreder und Vor-' { 6.( Mo,iL.OL--fkLche bekannt. Sie --r-

bat-aut hinaus geht, einen politischen Bruch zwischen be« trage NMcher ^dtchte geführten Lichtbilder ließen recht deutlich die sogenannten

Leiden Volkern herbe.zusühren, würde die Mmschhe» »d g ÄfÄm Ä' f«mr wie es Minggebirge und Wallebenen erkennen, roeto letztere früher,

einer großen Katastrophe bedrohen. Beide Völker haben die- srmter' Napoleon ^dem ^Rheinbunde^angehörte, wie es aber fälschlich für Meere gehalten wurden. Die ^birgsfornien

. r-Napoleons Unglück tu Rußland sich den deutschen Frei-! lassen eine vulkanifche^ Entstehung der Mondgebirge als ge-

heitsbestrebungen anschloß und auch für Deutschland-l Frei-!wiß annehmen. Ebenso sprechen die bestimmtesten Beobacht- . r --- -----imgen dafür, daß den Mond, keine Atmosphäre umgiebt und.

daß auf seiner Oberfläche keine größeren Wassermassen vor­kommen. Auch die bedeutenden Temperaturunterschiede lassen, darauf schließen, daß Wesen von der Organffation des Erd- menschcn dort nicht existieren können. Zum Schluffe gab Redner noch über Entstehung der auf der Mondoberfläche wahrnehmbaren Rinnen und der zu beobachtenden Sttahlen- systeme Erläuterungen. Der Vorsitzende des Ortsgewerbe­oereins, Spcnglermeister Heinrich Kaiser, dankte namens der Zuhörer für den ebenso interessanten, als lehrreichen Vortrag und gab der Hoffnung Ausdruck, daß Koob im nächsten Winter hier über ein ähnliches Thema sprechen möge.,

-0 Friedberg, 24. Nov. Aus die Eingabe der Han- belskammer Friedberg an die Oberpoftdirektion Darm­stadt wegen Errichtung eines Postdienstraumes in dem Bahn­hof von Bad-Nauheim traf folgende Antwort der Oberpoft- direktion ein:Im Anschluß an das diesseitige Schreibers vom 1. Oktober wird der Großh. tz>andelskammer ergebenft mitgeteilt, daß die Bemühungen der Oberpostdirektion um die Erlangung eines Raumes für Postdienstzwecke auf dem Bahnhof in Bad-Nauheim erfolglos geblieben sind. Die Eisenbahndirektivn in Frankfurt (Main) Hut die Ueberlaisung eines solchen Raumes neuerdings abgelehnt, weil die beim Umbau des Empfangsgebäudes zu Bad-Nauheim ge­schaffenen Räume ausnahmslos zu bahndienstlichen Zwecken