Ausgabe 
25.9.1901 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Buch, also hier ,bic Kritik so solle man es halten.

gegen Deutschland und dessen Kaiser zu Hetzen.

gutgemeinte Grobheit verübeln dürfe.

Aus Stadt und Land

MW

Gießener

Anzeiger

Oktober November Dezember

das ältefte und vcrbrcttcVc Blatt Obcrbeffms und der umliegenden Bebtete/ für die Monate

Bestellen Sie gest- fofort bei unterer Expedition/

Schulstraße 7 / den Crägcm oder Iweigftellen oder bei der kost den

Gießen, 24. September 1901.

* Militärdieustuachrichteu. Zu Oberleutnants wurden be­fördert die Leutnants der Reserve im Jnf.-Reg. Nr. 116

Politische Tagesschau.

Nach den Flascheumachern die Tabakarbeiter. Aus Berlin wird geschrieben:

klärung in den sozialdentokratischen Blättern gewiß lesen.

.Die armen Flaschenmacher sind recht übel dran; sie müssen I noch 14 Tage hungern, denn die Arbeiten in den Glasfabriken I

können wegen technischer Schwierigkeiten selbstverständlich erst nach zwei Wochen ausgenommen werden. Es ist ferner auch mir natürlich, daß die Glasindustriellen die Haupthetzer nicht!

^geschminkter Ausdrucksweise, was den Ton der Diskussion so urkräftig und deutlich macht. Eine große Anzahl von Sozial­demokraten steht untereinander auf dem Duzfuße. Unseres Erachtens fördert diese schöne Vertraulichkeit sehr beträchtlich das Bewußtsein, daß es nicht nötig sei, ein Blatt vor den Mund zu nehmen, und daß der Freund und Bruder keine

Emele, Handwerkskammersekretär Engelbach zu Darmstadt, Realgymnasiallehrer Kahl und Architekt Schermann zu Darm­stadt; über Genossenschaftswesen, Hilfskassen und Volkswirt­schaft: Reallehrer Emele, Handwerkskammersekretär Engel-

Schierholz und Schürz.

* Vorträge in den Ortsgewerbevereinen. Auch im kommenden Winter stellt die Großh. Zentralstelle sür die Ge-

Itrirb fortgesetzt.

Der Beschluß über drei besonders interesiante Punkte, nämlich Agitation, Litteratur und Prcsie, in geschlossener Sitzung zu diskutieren, wird zweifellos dem sozialdemo­kratischen Parteitage viel von seinem pikanten Reiz nehmen. Einigermaßen überraschend ist die große Majorität, womit der Llntrag auf Ausschluß der Oeffentlichkeit zur Annahme .gelangte. Man hatte, da es sich doch um Durchlöcherung einesPrinzips" bei dieser sonst so prinzipienfesten Partei ^handelt, einen weit stärkeren Widerspruch erwartet. Dr. Quarck verwies auf dieüblen Konsequenzen" der ge-

Wie die Flaschenmacher ihren Streik verloren haben, so werdsn auch in wenigen Tagen die Tabakarbeiter Nordhausens sich für besiegt erklären müssen. Die ganze sozialdemokratische I Arbeiterschaft Deutschlands hatte zwar durch Beschlüsse in den Versaminlungen den Streik der Nordhäuser Tabakarbeiter zu einer Parteisache gemacht, aber bei den Beschlüssen war es geblieben, Geld nicht in genügender Menge gekommen und der von der Berliner Gewertschastskommission verhängte Boy­kott über Nordhäuser Tabakfabrikate erwies sich als ein Schlag ins Wasser. Die Genossen kehrten sich nicht an den Boykott und rauchten vergnügt Nordhäuser Fabrikate weiter. Selbst . ,

in sozialdemokratischen Konsumgenossenschaftsläden sind viele werbe wieder eine ganze Reihe von Vorträgen geeigneter Wochen nach dem verhängten Boykott die Nordhäuser Fab-1 Kräfte den Ortsgewerbevereinen zur Verfügung. So haben rikate weiter verkauft worden. Die Kommission der Tabak- sich bereit ecklärt zu sprechen: Ueber gewerbliches Unterrichts­arbeiter Berlins hält zwar, wie sie in einem Aufruf bemerkt, wesen und Lehrlingsprüfungen Prof. Brockmann zu Offen-

den Nordhäuser Streik noch nicht für verloren. Aber noch I bach a. M., Reallehrer Emele zu Karlsruhe, Realgymnasial-

nicht verloren heißt bereits vollständig verloren, und I lehrer Kahl zu Darmstadt, Dr. Meisel, Direktor der Gewerbe-

nach wenigen Tagen werden wir eine derartige Er-1 schule zu Darmstadt, Gewerbeschulinspektor Meyer zu Darm-

| ftabt, Gewerberat Wagner zu Darmstadt; über Organisation des Handwerks und gewerbliches Vereinswesen: Reallehrer

mit den Kommissionen nicht mehr verhandeln zu können. Die Arbeiter müssen einzeln antreten und um Wiederbeschäf- tigung bitten. Bei der Firma Heye werden Mitglieder des

freunde unteres Blattes bitten wir für weiter-

Verbreitung des Meßener Anzeigers" durch freund­liche Empfehlung }u wirken­

(Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist nur unter genauer Quellenangabe:Gieß. Anz." gestattet.

schlossenen Sitzung. Das ist allerdings wohl möglich, daß dem ersten Schritt andere in derselben Richtung folgen werden. Immerhin bieten die Themen der öffentlichen Versammlungen noch Anlaß genug zu hitzigen Gefechten. Es ist vielleicht nicht so sehr das Bedürfnis nach gründlicher Aussprache oder die aus der Oppositionsstellung herrührende Gewohnheit un-

Schmahnngeu auf Deutschland.

In einer unglaublich rohen und zügellosen Sprache fällt das französische BlattL'Eclair" gelegentlich der Besprechung der Danziger Begegnung und des Falles Krosigk über Kaiser Wilhelm und Deutschland her. Da derEclair" die Herzlichkeit der Beziehungen zwischen den beiden Monarchen nicht wegzuleugnen vermag, sucht er wenigstens die politische Bedeutung der Danziger Zusammenkunft auf ein Mindestmaß I in den Augen seiner ftanzösischen Landsleute dadurch zu re­duzieren, daß er von maßlosen Uebertreibungen deutscherseits spricht. Wie es aber in dem Deutschland zugehe, welches der in Frankreich so sehnsüchtig erwartete Zar auch mit seinem Besuch beehrt, und welcher Monarch an der , Spitze des Deutschen Reiches stehe, soll ein zweiter Artikel in derselben Nummer desEclair" zeigen. Es regnet eine Flut von persönlichen Beleidigungen auf Kaiser Wilhelm, welchen der Autor dieser nichtswürdigen Schmähungen, Camille Pelletan, nurKaiser Berlinois" oderKaiser de Berlin" nennt. Wir hängen diese unqualifizierbaren Ausfälle desEclair" deshalb niedriger, weil man bei uns in letzter Zeit anläßlich einiger Höflichkeitsbezeigungen seitens hervorragender Franzosen sich der Hoffnung hingiebt, als seien in Frankreich die traurigen Politiker ausgestorben, welche sich ein Gewerbe daraus machen,

wurde dafür von der Vereinskeitung folgendes Programm aufgestellt: Am Dienstag, 1. Oktober, soll abends 8 Uhr eine Sitzung des Vorstandes mit den Abgeordneten der Zweigvereine im GasthausZur Krone" stattfinden. Die Tagesordnung dafür lautet: 1) Geschäftliches. 2) Die Re­solutionen für die Hauptversammlung. 3) Mitteilungen und Anträge aus den Zweigvereinen. 4y Wahl des Ortes für die nächste Landesversammlung. Am Mittwoch, 2. Oktober, tagen vormittags 8 Uhr die Vertrauensmänner des Hessi­schen Hilfsausschusses für die evangelische Bewegung in Oesterreich im GasthausZum Ochsen", um den Jahres­bericht des Vorsitzenden, den Bericht des Preßausschjnsses und die Rechnungsablage entgegenzunehmen, über die vor­liegenden Anträge zu beraten und den Vorstand für das nächste Jahr zu wählen. Um 10 Uhr beginnt in der Wvrr- städter Pfarrkirche oer Festgottesdienst, dessen Festprediger Pfarrer Rückert von Bedungen ist. Um halb 12 Uhr folgt barm die Hauptversammlung des Evangelischen Bundes im GasthausZum Ochsen" mit folgender Tagesordnung: 1) Eröffnung und Begrüßungen. 2) Jahresbericht- 3) Rech­nungsablage. 4) Referat des Dekans Groschin Castel über römische Wiedertaufen in Hessen. Um 2 Uhr findet ein gemeinsames Mittagessen im GasthausZur Traube" und um 4 Uhr eine öffentliche Festversammlung ebendaselbst statt. Das hierfür aufgestellte Programm sieht vor: 1) Be­grüßung durch den Vorsitzenden der Evangelischen Vereinig­ung Wörrstadt. 2) Vortrag von Pfarrer Dr. Weitbrecht in Wimpfen a. N. überRömische Toleranz". 3) Ansprache von Pfarrer Loos in Groß-Umstadt über die evangelische Bewegung in Böhmen. 4) Ansprache von Pfarrer Wolf in Rumpenheim übex die evangelische Bewegung in Steier- ntarT. Musikalische Vorträge und gemeinsame Gesänge wer­den außerdem die Feier verschönen. Bemerkt fei noch, daß Privatwohnungen durch? gütige Vermittelung des Pfarrers Reinhardt in Wörrstadt zur Verfügung stehen werden. Man wende sich deshalb bis spätestens 28. Sep­tember an diesen. Dies gilt namentlich den Abgeordneten der Zweigvereine, sowie den Vertrauensmännern des Hessin scheu Hilfsausschusses, die bereits am Abend des 1. Oktober eintreffen. Tas Mittagessen, das trockene Gedeck, kostet 2 Mk. Anmeldungen hierzu werden ebenfalls bis zum 28. September an Pfarrer Reinhardt in Wörrstadt (Rhein­hessen) erbeten.

* Hierher transportiert wurde der Schremer Martin Meyer von Hanau, der letzthin von der dortigen Straf­kammer wegen Diebstahls im wiederholten Rückfalle und Betrugs zu 3 Jahren Zuchthaus und den üblichen Neben­strafen verurtheilt worden war. M. hatte auch in Alsfeld

Verein für Sozialpolitik.

i.

München, 23. September.

Der Verein für Sozialpolitik begann seine diesjährige! Generalversammlung sie tagt nur alle zwei JahreI heute abend in derJsarlust" mit einer zwanglosen, ge­selligen Vereinigung. Man sieht den diesjährigen Ver­handlungen mit ganz besonderem Interesse entgegen. Werden doch zwei volle Tage den Verhandlungen über die Wirkung der gegenwärtigen und die Ziele der künftigen .Handels­politik gewidmet. Hieran werden Männer aus den ver-l säftedenspen Parteilagern teilnehmen. Auch die Landwirt-! schäft hat hervorragende Vertreter geschickt. Zu der er­warteten Auseinandersetzung zwischen Geheimrat Professor! Dr. Adolf .Wagner aus Berlin, der eine Erhöhung der! Getreidezölle dringend empfiehlt und dem Münchener I iProfessor Dr. Lujo Brentano, der eine Erhöhung aufs l heftigste bekämpft, wird es voraussichtlich nicht kommen,! da Geheimrat Wagner von seiner Reise im Kaukasus noch nicht zurück sein kann. Die Beteiligung von Gelehrten und Männern der Praxis ist sehr stark. Es sind erschienen der Inaktive Staatsminister Freiherr v. Berlepsch Professor Dr. iSchmoller (Berlin), Professor Dr. Sehring (Berlin), Pro­fessor Dr. Francke, der Herausgeber derSozialen Praxis" (Berlin), der bekannte Vorsitzende des Gesamtverbandes der Evangelischen Arbeitervereine Deutschlands Pfarrer Lic. >Weber (M.-Gladbach), Professor Dr. v- Philippovich (Wien), Professor Sombart (Breslau), Oberbürgermeister Dr. Zwei- ,gert (Essen), Overbürgermeister Beck (Mannheim), Ober-! bürgermeister Dr. Adickes (Frankfurt a. M.), Geh. Baurat Stübben (Köln), Landesrat Brandts (Düsseldorf), der Vor­sitzende der Zentralstelle für Arbeiterwohlfahrtseinricht- ungen Professor Dr. Albrecht (Berlin), Professor Dr. Fuchs ^Freiburg i. B.) u- a.

In der heutigen ersten Versammlung wurde Professor -Brentano zum ersten Vorsitzenden, der österreichische Sek­tionschef Jnama-Sternegg zum zweiten und Staatsminister ^Freiherr v. Berlepsch zum dritten Vorsitzenden gewählt. Professor Brentano leitete die Verhandlungen mit einem Vortrag über die Ziele des Vereins. Der Verein, sagte er hierbei, sei ein wissenschaftlicher, kein politischer Verein; man lasse jede Anschauung zum'Ausdruck kommen. Minister Frhr. v. Feilitzsch begrüßte die Versammlung im Namen der bayerischen Regierung, Bürgermeister Brunner im Namen der Staat München. Professor Schmoller gedachte der verstorbenen Mitglieder, insbesondere des Staats­ministers v. Miquel. Hierauf wurden verschiedene Vorträge Uber die Wohnungsfrage gehalten.

bach, Realgymnafiallehrer Kahl, Dr. Meisel, Otto Paech, Direktor der Genossenschaftsbank zu Frankfurt <u M., und Rentamtmann Schäfer zu Gießen; über HandelÄehre und Sozialpolitik: Reallehrer Emele, Handelslehrer Aug. Heckel- mann zu Offenbach, Kaufmann Joh. Zimmermann zu Mvm- bach; über Gesetzgebung, Arbeitsvergebung und Patentwesen: Schloffermeffter Ewald zu Roßdorf, Rechtsanwalt Neuschäffer zu Darmstadt, Rechtsanwalt Reh zu Alsfeld, Schiedsgerichts- ekretär Scherf zu Gießen und Gewerberat Wagner; über iunstgewerbe, Kunstgeschichte und Baukunde: Prof. Back zu Darmstadt (in Führungen durch die kunstgewerblichen Samm. hingen des Großh. Museums), Dr. phil. Haupt, Gewerbe- chulinspektor Meyer, Museumsassistent Dr. Müller zu Darm­stadt, Architekt Schermann und König!. Regierungsbaumeister, Adolf Zeller; über Chemie, Elektrtzttät und Beleuchtung; Prof. Brockmann, H. Ewald, Chemiker Peters zu Worms und Dr. W. Sonne zu Darmstadt; über Geologie, Bau­materialienlehre und Technologie: Großh. Bergrat Prof. Dr. Chelius zu Bad-Nauheim, H. Ewald, Groß. Landes- geologe Prof. Dr. Klemm zu Darmstadt und Großh. LandeS- geologe Dr. A. Steuer in Darmstadt; endlich über Ver­schiedenes: Dr. Meisel und Gewerberat Meyer.

-1. Wir wollen deutsch sein, deutsch deukeo, reden und schreiben. Ein Herr aus Frankfurt übersendet uns eine Gast­hausrechnung, die außer dem Preis nichts als die Worte Logement und Dejeuner enthält. Das Schriftstück stammt aus Frankreich? nein! Auch nicht aus Belgien oder der ftanzösischen Schweiz, sondern aus unserer guten Stadt Gießen! Vielleicht, so hoffen wir, nimmt der Besitzer des Gasthauses, aus dem dieses Sprachdenkmal stammt, Anlaß, seinem ftanzösischen Oberkellner mitzuteilen, daß in Gießener Gasthäusern nebenbei auch Deutsche verkehren.

** Von der Gewerkschaft Gießener Braun­steinbergwerke vorm. Fernie geht uns folgender Bericht zu: Nachdem durch den Bagger große Erzflächen blosgelegt worden sind, ist der Abraum unter Schachtmeister Nocker vor ca. drei Wochen eingestellt worden. Da der Versandt zur Zeit, infolge schwachen Geschäftsganges in der Eisenindustrie, nicht stark ist, ist auch dem auf dem Bergwerk beschäftigten Unternehmer Neuhof mit 25 Mann gekündigt worden. Außerdem mußten die vom Schicht­meister Nocker übernommenen 21 Mann und aus den ein­zelnen Tagebauen überflüssigen Leute, zusammen 19 Mann, abgelegt werden; 6 Leute hatten außerdem selbst gekündigt. Der Versandt beträgt gegentoärtig 20 bis 35 Wagen täglich gegen 40 bis 50 bei guten Geschäftszeiten. Während aus vielen anderen Gruben die Arbeit teils eingestellt, teils die Arbeitszeit und die Löhne reduziert worden sind, hat man sich auf dem hiesigen Bergwerk mit dieser im Verhältnis zu einer Belegschaft von 500 Mann geringen Anzahl vorerst; begnügt, und wird nur im äußersten Notfall zu wetteren Entlassungen greifen. Fast sämtliche entlassenen Arbeiter haben sofort wieder bei dem Bahnhofsumbau Arbeit ge­funden. Es ist zu bemerken, daß die Baggerarbetter nicht in Diensten des Bergwerks gestanden haben, sondern sich im speziellen Vertrags'verhältnis zu Unternehmer Bartling befanden, sodaß diese als nur vorübergehend im Werk beschäftigte Arbeiter bezüglich der Entlassungen überhaupt nicht gerechnet werden können. Wenn man bedenkt, daß für über 3Ö0 000 Mk. Baggerarbeiten geleistet worden sind, und durch sie in der Hauptsache für die Zukunft vorge­arbeitet woroen ist, so ist es begreifliche daß diese umfang­reichen Abraumarbeiten doch einmal aufhören mußten. Es ist auch durchaus nicht ausgeschlossen, daß, falls der über­aus schlechte Geschäftsgang in der Eisenindustrie andauert, wenn er auch unser Werk nicht in dem Maße berührt wie andere Gruben, wirkliche Betriebseinschränkungen statt­finden müssen. Die Verwaltung wird hierbei mit mög­lichster Rücksicht auf die Lage der Arbeitnehmer verfahren und sich hierbei durch böswillige Aeußerungen und der­gleichen nicht beirren lassen.

** Landesversammlung des hessischen Hauptvereins des Evangelischen Bundes. Der Hessische Hauptverein des Evangelischen Bundes wird, wie wir erfahren, seine diesjährige Landesversammlung am 1. und 2. Oktober in Wörrstadt (Rheinhessen) abhalten. Es

hiermit von Bebel berührt ist, läßt SirrHer tne Bernstein- l wieder einstellen und trat wenigen Ausnahmen erklärt haben, debatte mit der Preßfrage verbinden. Ä :rfT K k''r"

Der Parteitag nimmt somit die Anträge gegen

Bernstein vor. Als erster spricht der Genosse Hoff- v_./_ u

mann, um seinen Abscheu gegen Bernstein kund §u,1:1)1111. gger5an^c§ überhaupt nicht eingestellt und wehmütig klagen Dann kommt unter größter Spannung Bernstein . bi sozialdemokratischen Blätter, daß die Glasarbeiter

X*'» w Äj ix-u « ff*

ettiander. Er will nicht untergraben, aber kritisieren. Tie und manche Pofttion verloren haben, die sie vorher inne Versammlung nimmt, von der rhetorischen Leistung hin- hatten. Die Hauptmacher tm Streik, die durch ihre unter- gerisfen, Bernsteins Rede mit teilweiftn Bravos auf; am geordneten Hetzer die Arbeiter zum Aufgeben der Arbeit ^Schlüsse ist er kühn genug, den Vergleich mit den Heroen zwangen, sind schön heraus; sie hatten eine Budike, die na- !der Reformation für die Partei in Anspruch! zu nehmen, mentlich während des Stteiks ganz vorzüglich gegangen fein In der einen H>and das Schwert, in der anderen aber das ist eine alte Erfahrung, daß die Einzigen, die beim

Buch, also hier die Krittk. so solle man es halten. Stteik große Geschäfte machen, die Hauptagitatoren mit ihrer Nach BernMn spricht ganz vortrefflich WolfgangL, ... bf £

i. n e. Er bekennt sich selbst als Mann der Praxis. Des- -ououe ] n . ______

halb aber solle man dennoch die Theoretiker bei ihrer' Arbeit lassen und auch Bernstein nicht verketzern. Die Debatte