Ausgabe 
25.7.1901 Erstes Blatt
 
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Provisorische Roh-Bilanz per 80. Juni 1901.

Aktiva:

dav

2203190

Mutmaßliche Sachlage.

Juli)

Kapital, was

1456581

869651

300000

2122626

Pfand. Conto Kassa-Conto (22. Grundstück-Conto

85245» 21626647

2459687

28600888 42322

Mark-Wechsel- Conto

Devise-Wechsel Conto

gesellschaft beteiligt sei etwas so Ungeheuerliches, daß man es kaum ausmalen konnte, sofort beschlossen haben, die Leipziger Bank fallen zu lassen.

In den drei Wochen, die seit der Konkurseröffnung verflossen sind, ist es leider nicht möglich gewesen, eine vollständige Bilanz aufzumachen. Me Organisation der Bank ist so vorzüglich und die Buchtführung so praktisch eingerichtet, daß es unter gewöhnlichen Umständen sicher-

Der Betrieb der Tr e b er g e s e l l s cha ft. WaH die Unternehmungen der Casseler Trebertrocknungsgesell- schaft und deren Tochterunternehmungen anlangt, so herrscht bei Konkursverwaltung und Gläubigerausschuß das Bestreben vor, was sich an brauchharen Werten vorfanch zu sichern, um sie nach Möglichkeit günstig zu veräußern, nicht lebensfähige Betriebe aber fallen zu lassen. Es wurde für besser gehalten, das Unternehmen in beschränktem Um­fange betriebsfähig zu erhalten. Diesem Bestreben ist ess

nehmen, weil größere Firmen, die bisher mit der Leip­ziger Bank in geschäftlichen Beziehungen gestanden hatten und sich sofort um eine andere Bankverbindung bemühen mußten, den Abschluß ihrer Konten forderten. Derartige Fälle, bei denen oft die Existenz größerer Unternehm­ungen und das Wohl und Wehe vieler Menschen auf dem Spiele stand, bedingten, daß die begonnenen Bilanzarbeiten! teilweise wieder eingestellt werden mußten.

tents eure wesentliche Erweiterung erfahren hatte. Auf lich mögliche gewesen wäre, innerhalb eines kurzen Zeit-- die,es Patent hatte die Trebergesellschaft die größten Hoff- raumes einen genauen Abschluß vorzulegen. Durch den nungen gesetzt, obwohl Fachkreise von Anfang an dem Zusammenbruch der Bank sind aber so außerordentliche Patent recht kritisch gegenüberstanden, ja, es geradezu Umstände geschaffen worden, daß an ein rege-rechtes Ar-, für wertlos erllärten. Dte Werte der Tochtergesellschaften I beiten der mit der Buchführung betrauten Beamten wurden fortwährend hin-und hergeschoben, bald erschienen schlechterdings nicht zu denken war. In erster Linie ver- ,ie in den Bilanzen als Eigentum der Trebertrocknungs- dienen hier die Geschäfte der Depotabteilung Erwähnung,

Entstehung der Zahlungsunfähigkeit der Leipziger Bank, über die Lage der Sache und über die bisher ergriffenen Maßregeln.

Welches ist nun der Grund des Zusammen­bruchs der Leipziger Bank? Er ist nicht der, den die Direktion der Leipziger Bank in ihrer Bekanntmachung an- gab, der Sturz der Dresdener Kreditanstalt, denn mit dieser hat die Leipziger Bank niemals in besonderen Beziehungen gestanden. Wenn man den Ursachen der Katastrophe nach­geht, die in der Geschichte des Aktien- und Bankwesens Deutschlands ohne Beispiel dasteht, so ergiebt sich, daß diese lediglich und allein in den Geschäftsbezieh­ungen der Leipziger Bank zu der Aktien-iGe- sellschaft für T r e b er trockn um g in Cassel und deren Tochterunternehmungen zu suchen sind. Zum Ber-j ständnis der Situation i,t es unerläßlich, einen kurzen! Rückblick auf die Entwickelung dieses Unternehmens zu werfen.

Die Aktiengesellschaft für Trebertrocknung in Cassel wurde im November 1889 mit einem Aktienkapital« von nur 350 000 Mark M dem Zwecke gegründet, um Bier­treber zu trocknen und daraus Futtermittel zu ver­fertigen. Tas Aktienkapital wurde bis zum Jahre 1898 mehrfach bedeutend erhöht. Hand in Hand mit diesen Kaprtalserhöhungen ist die Gründung zahlreicher Tochter­unternehmungen im In- und Auslande gegangen, ins­besondere nachdem der anfängliche Zweck des Unternehmens durch Erwerbung des Bergmannschen Holzverkohlungs-Pa-1

7 Mill, können eingeh. allein 23316462 d. Lotterie hat über 10 Mill.

humoristischer Novellistik. Wer im Vogelsberg bekannt ist. oder denselben auch nur aus Schilderungen kennt, wird an dieser Novelle seine Freude haben, schon deshalb, weil darin der Lokalkolorit auf das Glücklichste getroffen ist. Der Münch­hausen im Vogelsberg ist der Oberförster Lätus, ver durch seine entsetzlichen Lügen weit und breit bekannt ist. Sein Freund, der Pfarrer Kick von Ilbeshausen, den Otto Müller die Geschichte vom JlbeShäuser Papagei erzählen läßt, ist allerdings nichts weniger als ein fein gebildeter Mann mit weltmännischen Formen, er gehört in die Kategorie derechten Vogelsberger Kernmenscheu von altem Schrot und Korn, die ein Deutsch redeten, so rauhpolternd und schnalzend, daß es große Aehulichkeit mit Hottentottisch hatte, und jedenfalls eine Sprache genannt werden dürfte, die Gott in seinem Zorne geschaffen, da er sah, wie schlecht der rauhe Vogelsberg mit seinem Steinreichtum und ewigen Nebel in die üppige schöne Weltschöpfung paßte. . . . Solche Kernmenschen mag es vov 80 Jahren unter den Pfarrern im Vogelsberg gegeben haben. Uebrigens läßt Otto Müller in seiner ErzählungDer Tenueuschütz", worin ein junger pflichteifriger Pfarrer vor- kommt, unserem Stande alle Gerechtigkeit widerfahren, und sein RomanAltar und Kerker" istden Manen WeidigS- gewidmet", des unglücklichen Rektors von Butzbach, der iw den 30er Jahren wegen demagogischer Umtriebe verhaftet unt> durch seinen Gefängnisaufseher zu Tode gequält wurde."

Passiva: Beamten-PenfionS« Fonds- Conto

Baar-Depofiten Conto

Check-Conto

Accept-Conto (wird auf

20 Mill, herabfinken) Aktien-Dividende-Conto

aus der Trebertrocknungsgesellschaft für bitt Leipziger Bank herausspringt, sowie schließlich die An­sprüche, die die Gläubiger an die Aufsichtsräte haben.

Eine größere Reihe von Firmen, die mit der Leipziger; Bank in Geschäftsverbindung gestanden hatten, war durch den Zusammenbruch der Leipziger Bank in Zahlungsschpie-r rigkeiten geraten. In vielen Fällen ist es möglich ge- I wesen, durch Verhandlungen mit anderen Bankinstituten eine neue Verbindung für die Betreffenden zu verschaffen. In anderen Fällen war es jedoch nicht möglich gewesen, den Zusammenbruch von Firmen zu verhüten. Es sind bis jetzt folgende Konkurse eröffnet worden, bei denen die Leip­ziger Bank als Gläubigerin beteiligt ist: Eduard Kroh- manv, Arthur Schwedler, F. L. Born-Leipzig, Leipziger Thonwaren-Jndustrie-Aktiengesells^aft-Brandis, Spinnerei- Maschinenfabrik Popp-Werdau, Neumerkel-Gera-Reuß, F. G. Lehmann-Böhrigen und bei mehreren mit der Casseler Trebergesellschaft in Beziehung stehenden Firmen. Bet mehreren dieser Konkurse ist die Leipziger Bank für ihre Forderungen zum größten Teile gedeckt, bei anderen auch nicht, wie z. B. in Brandts, wo die Bank mit einer Million, zur Hälfte in Aktien, zur Hälfte in Obligationen, beteilegt ist, die insgesamt keine 10 000 Mk. wert sind. Anderen! Unternehmungen mußte Stundung und Nachlaß gewährt werden.

Z Schmidt, Arnold Sumpf, Hermann Sumpf, E. E. Otto, Th. Schulze-Dellwig mit je 4 200 227 Mk. und Richard »l Schlegel mit 1410000 Mk. interessieren. Auf diese Weise «sind also rund 33 Millionen Mark abgestoßen worden, so daß der AusdruckSchiebung" nicht unberechtigt sein dürfte.

Das gesamte Engagement der Leipziger- Bank, ihren Direktoren und Auffichtsräten, sowie ihren Tochterunternehmungen hat betragen ultimo 1898 rund 22 370 000 Mk., ultimo 1899 rund 40 874 000 Mk., ultimo 11900 rund 74 687 000 Mk. und am 26. Juni 1901 rund 187 304 000 Mk. Bis zu einem gewissen Grade war für diese Forderungen Deckung gegeben worden, die sich bei näherem Zusehen jedoch als höchst zweifelhafter Natur, Aktien von ! Tochterunternehmungen re., herausstellt.

Die ungeheuren Beträge, mit welchen die Leipziger. Bank sich in Cassel festgefahren hatte, haben schließlich die! ihr zu Gebote stehenden Hilfsquellen erschöpft und so sah sich die Direktion gezwungen, ihre Zahlungen einzustellen.

I Die Frage, ob es möglich gewesen wäre, die Leipziger Bank Izu halten, ist nur schwer zu beantworten. Man wird es verstehen, daß die anderen Banken, als sie hörten, daß die Leipziger Bank mit 87 Millionen Mark bei der Treber-

faffern. Als ein leidenschaftlicher Jäger wird der Ammen« fieiner Pfarrer geschildert, der in seinem Jagdeiser sogar den Gottesdienst vergißt. Der Auenheimer Pfarrer beschäftigt sich mit Mathematik und sucht eine algebraische Formel für das große X des Weltalls, kurzum, von keinem hören wir, daß er in seinem Amte etwas Tüchtiges leistet. . . . Ueb« rigens kommen in feinen Schriften nicht nur die Pfarrer schlecht weg. Auch die Profesioreu der übrigen Fakultäten, die Gießener Bürger, die Beamten, darunter ein Minister, werden der Lächerlichkeit preisgegebeu. Nur eine Bevölke- rungsklaffe kommt gut weg, nämlich die Juden. Ihnen schreibt Vogt, obwohl er sich auch über sie lustig macht, zu, daß sich Gießen in kurzer Zeit aus einem schmutzigen Land» städtchen in eine betriebsame, industrielle, von schönen Land­häusern und Gärten umgebene Stadt verwandelt hat. Nun wiffen die Gießener doch wenigstens, wem ihre Vaterstadt den Aufschwung zu danken hat. Schilderungen, speziell ober» hessischer Pfarrer finden sich außerdem in den Werken eines anderen hessischen Schriftstellers. Dieser Schriftsteller ist Otto Müller, geboren 1828 in Schotten, also ein Altersgenosse von Karl Vogt. Zwei reizende Novellen des­selben:Der Helm von Cannä" undMünchhausen im Vogelsberg", spielen im Hessenlande, die erste in Erbach, die r^ite, wie der Titel andeutet, im Vogelsberg. Gerade auf diese letztere Novelle, die Paul Heyse in seinemNeuen deutschen Novelleuschatz" aufgevommen hat, möchte ich diel

Aufmerksamkeit lenken. Sie ist ein wahres Kabinettstück'

nötig, hinüber nach den Niederlanden zu schauen, von denen Herr von Thielen vieles lernen könnte. Schon lange haben dort die Rückfahrkarten 30 Tage Giltigkeit, einen Preiszuschlag für Schnellzüge kennt man nicht, rm Nah­verkehr werden eintägige Rückfahrkarten zum Preise der einfachen Fahrt verausgabt, und mit Kilometerheften zahlt man 2. Klasse 2 einhalb Cent gleich 4 Pfg. für den Kilo- v ....

meter. Alle diese Erleichterungen könnten ohne Schwierig- gesellschaft, bald waren sie wieder aus den Bilanzen ver- die ganz enorm zu nennen waren. Bei Abhebung fast keilen auch uns zugute kommen. Wir wüßten wenigstens schwunden und wie angegeben wurde in,das Eigentum eines ^jeven Depots mußte das Konto des Hinterlegers, keinen Grund, der der Einführung dessen entgegenstehen* j4 * 5 '

sollte, was die kleinen Niederlande schon längst haben.

Doch wir Deutsche sind mit unseren Ansprüchen, wie immer, bescheiden, weil nach alter Erfahrung gar wenig an unseren guten Hoffnungen in Erfüllung geht. Durch die neue Reform ist Herr v. Thielen populär geworden. Wir freuen uns des Geschenkes, das freilich dem Eisenbahn-1 ftskus jährlich mehrere Millionen Minderertrag bringen | soll. (!) Zur Verhütung eines so großen EinnahmeminusI sinnt der Minister von Thielen nun nach kleinen Mitteln.! So soll er neuerdings bei den in Frage kommenden Dienst-! stellen Anfragen haben ergehen lassen, wieviel weibliche! Hilfskräfte im Schalterdienst, in der Gepäckaufbewahr-I ung und Güterabfertigung, sowie im Fernsprechverkehr Ver-I Wendung finden können. Mit der vermehrten Anstellung! von Frauen soll schon in der allernächsten Zeit im preu­ßischen und preußisch-hessischen Eisenbahn dienst der An­fang gemacht werden. Wer Herrn von Thielens Liebe zur Frauenwelt aber als rein ideal bezeichnen wollte, würde sich irren, denn es ist als gewiß anzunehmen, daß der! neue Gedanke lediglich Sparsamkeitsrücksichten entsprungen I

850000 21600000

2500060 20000000

40000 40000000

84990000

7000000

1500000

25000000

1400000

8500000

8400000

45800000

leben seines Helden schildert. Der berühmte Zoologe war eben kein künftiger Novellist. So ist dieGeschichte des lungen Pfiffig" nichts als eine Satire auf die hessischen Zu­stande in der Zeit, da der Verfasser jung war. Obwohl Hessen mcht ausdrücklich als der Schauplatz der Erzählung genannt wird, so weisen doch schon die Ortsnamen nach unserem Lande; Friedheim, Mockheim, Watzenstein, Pfungs« heim lassen sich unschwer auf Friedberg, Mockstadt, Watzen- vorn, Pfungstadt zurückführeu. Der junge Pfiffig, dessen ?#^?C?r9C c* ^lcC: er^lt wird, ist ein Pfarrerssohn, der nach ^iuer Eltern Theologie studiert, schließlich aber bMiAM1 b9i8a?b«ltl Don dem Vater, des Helden berichte der Verfasser:Womit hätte sich der gute Mann beschäftigen sollen? Früher, wo die Pfarrer eine Oeko- ll^n Qab ed Arbeit, und die geist-

ltchen Verrichtungen, bte sonntägliche Predigt, einige Hiock- zeiteu, Kindertaufen und Beerdigungen waren nur eine ae- e-äU bC<^Üf?cn bed Amtes." Bogt hat mithin eine sehr geringe Meinung von den Amtsgeschästen eines Psarrer« g-habi. «nberen Schlag» ist bct in6 K8 Satire varkommende Watzenstemec Psarrer. Derselbe ein alSubiaer Orthodoxe, wie es da heißt, schreibt unter b US» Lorenz Rivalta für ein kleine, Refidenzblatt Novellen ---ist in Spanien und Italien spielten also n Länden' d der Versasier nie gesehen hat. 'Diesen Zug ha. vom wob kau« erfunden, thatsächlich hatten viele Ritter? und RiÄ romane in der Zett vor 80-100 Jahren Pfarrer jn

>von Vorstand und Aussichtsrak der Gesellschfast Überge- nachgesehen, abgeschlossen und nachgeprüst werden. Für gangen. Diese finanziellen Manipulationen erregten seit die Unsumme der hier geleisteten Arbeit spricht die Thak- geraurner Zeit das größte Mißtrauen fast aller geschäft- sache, daß bei der Leipziger Bank Depots im Gesamtwerte- llchen Krerse, und die gegen die Verwaltung gerichteten von weit über eine Milliarde Mark hinterlegt waren bez. Angriffe veranlaßten schüeßli chden Beschluß, den gesamten sind. Ein zweiter Umstand, der den Abschluß der Bilanz Besitz au, Aktien, Obligationen und sonstigen Werten der arbeiten bereits verhindert hat und noch einige Zeit lang Tochtergesellschaften zu veräußern. Bereits am 28. Fe- verhindern wird, liegt darin, daß nach einem Beschlüsse ^V^1 J «hereine Erhöhung des k-s Gläubiger-Ausschusses den Inhabern von Depots die Grundkapitals um 8 400 0M Mark beschlossen, um den Erlös Beträge der von ihren Wertpcwieren vor der Konkurs- dieser neuen Aktien zum Eintausch von Aktien einer Anzahl eröffnung abgetrennten, aber erst am 1. Juli 1901 fälligen Tochtergesellschaften und zum Erwerb des gesamten Ver- Zinsscheine als Masseschuld bar ausgezahlt werden sollen.

einerReche von ^chterunteMehmungen und neuer Durch von dritter Seite veranlaßte Mtungsnachrichten Etablissements zu verwenden. Die Durchftrhrung der Fu- ist dieser Beschluß den Hinterlegern sehr bald zur Kenntnis^ LID» e<n .. fchließlich, ber Konkurserofftiung^ über! gekommen, und es mußte, um nicht eine neue Beunruhiguna das Vermögen ^der Alliengesellschaft für Trebertrocknung eintreten zu lassen, mit diesen Auszahlungen, die gleichfalls unterblieben. Die fyit Dividenden bis zur I eine vorherige Inanspruchnahme der Buchchalterei be-'

vchr 50 Prozent (1896) verteilt, wobei der Kurs der! dingen, sofort begonnen werden. Endlich aber waren außer- Aktien biy auf 89a gefhegen ist, ohne daß in Wirklichkeit I gewöhnliche Arbeiten von großem Umfange deshalb vorzu-' (abgesehen von der Trebertrocknung) ein gewinnbringender'^"*----- *---* - -

Betrieb im nennenswerten Umfange stattgefunden hat. Seit

----- --------^uhui.uvupiuui^iu. Jahre 1898 war es auch dem Nichteingeweihten llar, ist, da die gleiche Arbeit der Frauen leider noch geringer dap es nut der Trebergesellschaft bergab ging. Die An­honoriert wird, als die der Männer. griffe der Konkurrenz brachten immer mehr zum Aus-

Sparsamkeit in dieser Weise geübt, ist wenig erfreulich. I drucke, daß das ganze Unternehmen auf schwindelhafter

Zudem bezweifeln wir noch vorerst sehr stark, bis wir I Grundlage basiere.

durch klare Gründe des Gegenteils belehrt werden, was sehr! Der Leitung der Leipziger Bank ist nun der schwere schwer fallen dürfte, daß die eingeführte Rückfahrkarten-1 Borwurf zu machen, daß sie zu dieser Zeit ihrer bis dahin reform den angegebenen Einnahmeausfall wirllich nach! Weniger bedeutenden Verbindung mit der Trebergesellschaft sich .ziehen wird. Wir sind vielmehr der entgegenstehenden I ' Umfang zu geben begonnen hat, der, wenn er öffent- Änsicht und glauben, daß Erleichterungen im Eisenbahn-!^ bekannt geworden wäre, schon damals zur Abberufung verkehr das Reisen fördern, und dadurch auch die Ein-I^r Leiter des Unternehmens geführt haben würde. Die nahmen erhöhen werden. G. S | ^genannten Treberkonten in den Büchern der Leipziger

-« Bank weisen in den Jahren 1895 und 1896 folgende Salden

Non der Leidriaer Rank l1^- Ultimo 1895: 498 Mk. zu Lasten der Bank, ultimo , vuo.

o ca h+i- i kp 0 f , * p . , 2455 959 Mk. zu Lasten der Bank. Von da ab ändertlEfiekten-Conto(1500000Mk.

^nr Hauptsaale des Zoologischen Gartens tagte am sich das Verhältnis, und es erscheinen unter dem Konto-1 wert. Die besten Effekten Montag, tote wir bereits kurz mtteilten, die erste Ver- NamenTrebergesellschaft" nur noch Salden zu Gunsten find verpfändet.) 5775064

sammlung der Gläubiger der Leipziger Bank. Der Konkurs- der Bank, nämlich ultimo 1897- 2 934 000 Mk 30 ^nni Conto-Corrent-Conto,einschl. rtchter Oberamtsrichter Müller eröffnete die Vesammlung 1898: 1 969 000 Mk., ultimo 1898- 8 516 000 Mk' 30 ^unil Consortial-Conto(kannaus unö erteilte dem Konkursverwalter, Rechtsanwalt Freytag, 1899: 13 611000 Mk., ultimo 1899: 22 400000 Mk' 31' März angeschl.werden)82748443

das Wort. Der Verwalter erstattete den Bericht über die 1900 : 4 258 000 Mk., 30. Juni 1900: 16 243 000 Mk' 30 " " ~ ~ ' ' " tcmWr 1900: 22 802 000 Mk., ultimo 1900 : 8109 000

131. März 1901: 11768 000 Mk. und am 25. Juni 1901:! HauSgrundstückConto 116 457 000 Mk. An diesen Ziffern fällt zunächst auf das! Wank.Neubau-Conto allmähliche Anschwellen des Saldos zu Gunsten der Leip­ziger Bank und der stellenweise Rückgang. Wenn man

Die Leipziger Bank ist im Jahre 1838 mit einem

von 1500000 Thalern als Aktiengeselschast.^ ..luuuuhu mnni

gegrünbet worden Ihre Errichtung steht im Zusammen- nun nach der Ursache sorM, wie es ber Kasseler Treber- W-chs-I C°nt/"'°°'

öS X der Auslosung der sruheren Leipziger Diskonto, gesellschast in den Jahren 1899 und 1900 zweimal möglich Eff-kteu.C°nw

den ?ct*t19er Kassenverein. Zu gewesen ist, den Saldo zu ihren Lasten um 18 Millionen,, Cont-nCorrent

,5" Gründern der Bank gehörten bte angesehensten Lerp- bez. 14 Millionen, zu verringern, so findet man, daß es

^E^hmen Charakt^:, den die Leipziger sich dabei um eine Schiebung handelt, G^.^^^er 2re6er»

Ä trug, hat tze sich auch bis gesellschast hat die 32 Millionen, um die sich der Saldo

fast zum letzten Augenbsicke ihres Bestehens bewahrt. Als verringert hat, nicht etwa durch Zahlung abgestoßen, son- sie zusammenbrach, war sie dte Bank der Letpztger Aristo-!dem es sind einfach bei der Leipziger Bank neue Konten kalte, der Leipziger ^h^gbrschcrft und der kleineren Leute, eingerichtet worden, von denen namentlich das Solidar- dte ihre letzten Ersparnisse dort untergebracht hatten. Im Vorschuß-Konto Sumpf und Genossen mit einem Saldo von ^r,e, 1855 wurde das Aktienkapital auf 3 000 000 Thaler 10 290000 Mark und die Separat-Vorfchuß-Konti Adolf erhöht, 1873 insgesamt auf 6 000 000 Thaler gebracht. Mit'^^ ** r~ ~ - 1

diesem Kapital hat die Bank bis zum Jahre 1890 gearbeitet. Es erfolgten dann noch drei weitere Erhöhungen, und zwar 1890 auf 24 Mill. Mark, 1896 auf 32 und 1898 auf 48 Millionen Mark.

Passiva: PenfionSsondS Bardepofiten Check-Coräo Accept-Conto Dividenden-Conto Conto-Corrent-Conto

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ondernde an ewen pflichtMgb Konkursve aplunft T ?u iie'fM gchört i»

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