Ausgabe 
25.1.1901 Zweites Blatt
 
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).(_ b"d or f a. d. Lahn, 23. Jan. Nachdem derj witwirkuna ruaesaal ttsamvalt hier die M e s s e r a s s n i r p ^uroirrung zugejagt

Ausland

i sich beim Gymnasium bezw. in der Realschule angemeldet. I Die Schule nebst Pensionat wurde von Dr. Nagle begründet, "hatte so meldet dieOffenb. Ztg." seit 1869 dieBe rechtlgung zur Erteilung des Einjährig Freiwilligen-Zeugnisses und ging später in den Besitz des Dr. Tolle über, unter dem sie in den ersten Jahren immer mehr an Ausdehnung gewann. Leider vernachlässigte er dann das blühende Institut, sodaß er sür dasselbe vor drei Jahren einen neuen Direktor suchen mußte. Dr. Schlottmann übernahm darauf die Anstalt, er konnte aber leider den Rückgang derselben nicht mehr auf­halten, der schließlich vorgestern mit der Einstellung der Schulthätigkeit jäh endigte.

dem Unfall schuld sein. In Bad-Nauheim wird, wie dieBad-Nauh. Ztg." meldet, die Großh. Staatsregierung wiederum eine Quellenbohrung vornehmen lassen in der un­mittelbaren Nähe der 4>ref Sprudel an der ehemaligen Quelle V, frühere Gasquelle, jetzt Schweizer Milchkur­anstalt.

,.r. Sofia, 23. Jan. General Petrow ist mit der Neu­bildung des Kabinetts betraut. Man sagt, der frühere Finanzminister unter Stambulow, Salabaschew, übernehme

Seligenstadt, 22. Jan. Die Eisbrücke des Maines ist heute nachmittag 1 Uhr unter starkem Getöse geborsten. Das Ereignis wurde der Uferbevölkerung durch Gewehr­salven verkündet. Rasch schoben die mächtigen Eisschollen unter einem dem Brausen eines vorüberfahrenden Bahnzuges gleichenden Rauschen zu Thal. Nach drei Stunden war die Fahrrinne vollständig eisfrei. Der rasch fallende Fluß setzte dagegen an den beiden Ufern gewaltige EiSmassen ab.

Vc. Mainz, 23. Jan. Die bisherigen Veranstaltungen des Karneval-VereinS verschiedene karnevalistische .^zerte, sowie ein großer Maskenball haben gezeigt, daß in Mainz noch immer der alte karnevalistische Geist herrscht. Am 25. d. Mts., abends 7 Uhr 11 Min., findet in der Stadthalle die erste diesjährige große Herrensitzung statt, die Ncherlrch gegen diejenigen früherer Jahre in keiner Weise an Großartrgkett zurückstehen wird. Die bewährtesten Redner und Liederdichter auf dem Gebiete der Narrheit haben ihre

Offenbach, 22. Jan. Sein 50jährigeS Dienst­jubiläum beging heute unser Mitbürger Geh. Justizrat Dr. Hermann Weber. Dem Jubilar, der vor einigen Wochen seinen 70. Geburtstag feierte, wurde Allerhöchstenorts eine hohe Auszeichnung verliehen. Vom Präsidenten des Großh. Landgerichts der Provinz Starkenburg wurde dem Jubilar namens dieses Kollegs ein schriftlicher Glückwunsch übermittelt, während Oberbürgermeister Brink ihm persönlich im Auftrage des Stadtverordneten-KollegiumS, dem der Ge­feierte 25 Jahre lang augehört hat, gratulierte, und dabei seiner langjährigen und verdieustreichen Thätigkeit innerhalb dieses Kollegs gedachte.

Vermischtes.

* Wien, 23. Jan. Aus Verzweiflung über die wegen verschiedener Betrügereien erfolgte Verhaftung ihreS Mannes warf die 37 Jahre alte Kaufmannsfrau Leikowitzki ihre zwei Kinder aus dem dritten Stock auf die Straße und stürzte sich dann selbst hinab. Die Frau blieb sofort tot, die Kinder starben bald.

* Mährisch-Ostrau, 23. Jan. Der sozialdemo­kratische Agitator Skakal, besten Ausweisung an- Mährisch-Ostrau vom Reichsgericht aufgehoben worden war, hat sich angeblich aus Not, thatsächlich wegen fortgesetzter Belästigung seitens der Polizei erhängt.

Gerichtssanl.

T Gießen, 22. Jan. (Strafkammer.) Die Verhandlung wurde eröffnet mit dem Aufruf der Straffacl>e gegen den Wilhelm Rühl von V i l l i n g e n , der deb Betrugs im strafrechtlichen Rückfalle angeklagt ist. Es wird ihm zur Last gelegt, durch Vorspielung falscher That-- fachen zwei Personen um, wenn auch geringere Geldbeträge, geschädigt zu haben. Der Umstand, daß der Angeklagte geständig ist, wird ihm als strafmildernd angerechnct, dem­gegenüber aber ist seine Vorstrafliste nicht geeignet, den-

Gabelsbergersche Stenographie. Hessen zahlt 51 Gabelsbergersche Stenographen-Vereine (gegen das Vorjahr mehr 8) mit 1431 stenographiekundigen Mitgliedern (gegen das Vorjahr weniger 96) und 1230 Unterrichteten (0^9en das Vorjahr weniger 9). In Deutschland giebt es 1320 Vereine (gegen das Vorjahr mehr 195) mit 48165 stenographrekundigen Mitgliedern (gegen das Vorjahr mehr 4590) UUb 41144 Unterrichteten (gegen das Vorjahr mehr hiPrPHho6"k9® ür weniger bemittelte Stu- ms*!*" ,-0tcf,c' die sich dem Studium -widmen Äe" Wlr tm nachfolgenden geben, indem wir ste auf das Erlernen der Stenographie Hinweisen Stenographiekuiidige Studierende erwerben ch am be ten ihren Lebensunterhalt durch journalistische Bet- $l9U11 0- -5-ie)e thätigkeit wird angemessener bezahlt als Stundengeben, und darf immerhin otv eine schätzenswerte Ergänzung des Fachstudiums gelten. Allzu hohe Ansprüche werden an die stenographische Fertigkeit der Bewerber im allgemeinen nicht gestellt, da nur bei besonders wichtiaen Anlässen eine wortgetreue Wiedergabe öffentlicher Reden ver­langt wird. Meist werden Vereins, Sitzungs- rc. Verhand­lungen gleich in gewöhnlicher Schrift, also nur in kurzem sinngetreuem Auszuge ausgezeichnet. An g u t e n B e r i ch t' er flattern herrscht eher Mangel alsUeber- fluß. Deshalb ist hier der Boden für Studierende, die auf Broterwerb angewiesen sind, besonders günstig.

c ° v-» -yuup uui tym zu -ooven, Ul I ' ' z,, ,a 3 v I*--'tuuj।uiiiei, SJüerion lirOTlCUrat

dem erhabenen Grundsatz seines geliebten Monarchen D. Flornig an der Hand von Röm. 12, 38 an Professor

bemtmrnenb: suprema lex reglfl voluntas. Eger herzliche und tief erwogene Worte der Mahnung und

preußischen Abgeordnetenhause wurde die Aufmunterung. Letzterer dankte auf Grund von 2. Petrie

Etat-Beratung fortgesetzt, und eine Reihe von Etats-Titeln b 2 (Gott gebe auch viel Gnade und Frieden durch die bewilligt. Außer dem bekannten Erlaß über die @in-...... °n - } Die

schränkung ärztlicher Versuche an Kranken hat der preußische Kultusminister auch eine Verfügung erlassen, Vor­sorge zu treffen, daß an amtlichen Stellen eine regelmäßige Durchsicht der medizinischen Literatur stattfindet, damir rechtzeitig auf ungehörige Versuche an Mensche» und Tieren aufmerksam gemacht und eingegriffen werden kann.

_ .t. Am 27. Jan., abends folgt ein großes E^b^^^iisches Konzert ä la Sousa (der bekannte amerika­nische Komponist und Dirigent). Der nächste Maskenball vem die Idee emes Puppenballs zu Grunde gelegt ist, findet ! ^m Samstag den 2. Februar statt.

fc. M a i n z, 23 Jan. Am 2. Januar fuhr der Maurer Germann aus Mombach mittels Nachen über den Floßhafen nach der Ingelheimer Aue ab, um zu seiner Arbeitsstätte zu gelangen. Seit der Zeit war Germann verschwunden ^ttinmehr wurde seine Leiche im Floßhafen geländet. Man nimmt an, daß ihm damals ein Unglück zugestoßen ist.

-k- Mainz, 23. Jan. Das hier errichtete Guten- ^rgmuseum wird in diesem Frühjahr eröffnet werden, ^er ständige Ausstellungssaal befindet sich im ersten Stock mTr.m1'*'»"', w.civuyi iiuunenoei i K ..v..........v .'** ain-u^iiutyuivt: rruireie I der hiesigen Stadtbibliothek im Kurfürstl. Schlosse und wird

^cnJeö d-s Haupt vor ihm zu Bodm, in der Vorgänger an seinen Nachfolger, Oberkonsistorialrat ßu einer Erinnerungsstätte an den Erfinder und die Jubel- NummerVerebruna. ----^fnriMA "" So* ma- « - . feier besonders von 1837, 1840 und 1900 eingerichtet werden.

11 Material, das die mit der Gutenbergsfeier ver-

. bundene Gutenbergaussteltung geboten hat, ist in seinem I besten und charakteristischen Bestandteil hier geblieben und wird die Grundlage bilden für die Uebersicht über die .moderne ^.ruckkunst. Dazu haben Regierungen und Staats- druckereien, typographische und andere Vereinigungen, Ver- I ^ger, Drucker und Private ihre Unterstützung bethätigt. Ein .prächtiger Grundstock ist geschaffen, der in Verbindung mit . dem vorhandenen Material dem Gutenbergsmuseum schon jetzt seine kulturgeschichtliche Bedeutung verleihen wird. Die Vorarbeiten zur Eröffnung der Ausstellung sind in vollem Gange. Zur Eröffnung derselben wird von der Stadt Mainz I eilJe Schrift herausgegeben werden, die eine Erinnerungs­gabe an die Gutenbergsfeier bilden soll. Das bis jetzt für .bas Museum zur Verfügung stehende Kapital beträgt 100 000 ^"rk dazu kommen ansehnliche Jahresbeträge, wie der des deutschen Buchdruckervereins u. a. Infolge eines Auf- rufes des Lokalkomitees für die Verwundetenpflege der C hin a t c u p p e n hat die hiesige Großviehhandlung Heister u- Simon für die Lazarette in Ostasien 2600 Portionen Kalbsbraten-Konserven, fertig in Seetransport- klsten verpackt, gesttftet. Sie wurden von dem Komitee nach Bremen verladen. Das Gesellschaftshaus der Schützen­gesellschaft, bei dem sich die ausgedehnten Schießstände der Gesellschaft befinden, wird zur Vergrößerung des Exerzierplatzeszum großen Sande" von der Militärbehörde beansprucht. Der Schützengesellschaft ist es gelungen, ein I geeignetes Anwesen für ihr neues Heim zu finden, das sich die Gesellschaft durch sofortigen Kauf gesichert hat.

fc. Frankfurt, a. M., 23. Jan. In einer außer­ordentlich lebhaften Sitzung der Stadtverordneten wurde der von demokratischer Seite eingebrachte Antrag, den W a h l z e n s u s für die Kommunalwahlen von 1200 Mk. auf 900 Mk. herabzusetzen, mit 34 gegen 24 Stimmen ange­nommen. Da hier erst von EinkommciV von 900 Mk. ab direkte Gemeindesteuern erhoben werden, so würden, wenn der Antrag auch bei Magistrat und Regierung Gnade fände, alle direkten Steuerzahler Frankfurts, soweit sie Preußen sind, zu den Kommunalwahlen wahlberechtigt sein. Die Zahl der Wähler würde sich dadurch um ca. 4000 ver­mehren. Bis jetzt giebt es (ohne Bockenheim) 18 900 Wähler. Oberbürgermeister Adickes erklärte, daß der Magisttat dem Anttag in keiner Weise zustimmen könne, da er nur den Sozialdemokraten zu Gute kommen würde. Von national­liberaler Seite war ein Gegenantrag eingebracht worden, den Wahlzensus auf 1500 Mk. zu erhöhen. Nach dem an­genommenen Anträge soll das gleiche und direkte Wahl­recht beibehalten werden. Im hiesigen Ostbahn Hofe ! geriet der 40 Jahre alte Spengler Bauer aus Hochstadt zwischen die Puffer zweier rangierender Wagen, die ihm den Brustkorb eindrückten. Der Verunglückte verschied eine Stunde später im Heiliggeistspital.

** Kleine Mitteilungen au8 Heffeu uud de« Nachbarpaate». DaS 22. Kirchengesangfest desEvanaelischen Kirchengesang' verein« für Hesten" soll Sonntag den 23. Juut in Büdingen abgehalten werden. Das den Freiherren Riedesel ge­hörende, früher im Besitz des Brauereibesitzers Krömmelbein befindliche Anwesen in Lauterbach, bestehend aus dem ehemals Schüz'schen Garten und Hofmonn'schen Wohnhaus nebst angrenzenden Scheunen, ging zum Preise von 23,000 Mk. in den Besitz des MetzgermeifierS Heinrich Duchardt (Wörth) über. Bei Alzey wurde der Weichensteller I. Klein beim Nachsehen der Weiche von einem rangierenden Wagen über­fahren. Er starb in der Nacht infolge Verblutung. Klein hinterläßt seine Frau mit vier unmündigen Kindern. Frau Klein erlitt vor Schrecken über das Unglück eine Frühgeburt und liegt schwer krank darnieder. Ihre Mutter, die in letzter Zeit kränkelte, ist vor Aufregung dem Tode nahe. Die mangelhafte Beleuchtung des Bahnhofes soll an

»ach Frankfuri fuhren und dort übernachtete», sind heute! X v. M. ,un. Maa)oem oer

gier geblieben, um m der Nahe der Mutter zu sein, die sick Staatsanwalt hier die Messeraffaire untersucht hat

übrigens sehr wohl befindet und den herben Verlust mijfinb eine Anzahl Leute zu Protokoll vernommen worden'

Fassung trägt. Auch heute mußten wieder ungefähr ackjt junge Burschen

Den Byzantinern hat das preußische Srön- na7 ^ßen, um Zeugnis abzulegen. Gutem Vernehmen ungsjubiläum eine Gelegenheit geboten, sich auSzu n r ..^Untersuchung abgeschlossen, und die An­zeichnen. Die Prämie dürfte einem Manne mit dem Namen vor die Strafkammer kommen. Der

F. °. Schlichtegroll zuzu°rk°»»-n sei», d-r i»^ta X»e men V arbeitsunfähig.

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Flotte^ Mr^Äwinn d"T4.? Ir ) die beutfite WeMnbach^gab^ aus^Gmnd'von^^s M»

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ÖIeHb£?bez-®rfde,nun0 enUückt, fein fffiott gilt als ein gewlchtlaes, fo wa» du sagen sollst ) den bet einem solchen Ereignis

Ich-'nt. Von bem Krill seiner Fütz- bebt die Erde b^vegenden tzsedanten und Empfindungen warmen

und sein Volk beugt, in schweigender, wiewohl staunende? I ^"suruck. ^zm Namen der obersten Kirchenbehörde richtete«

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5,5.»" außerordentlich lange, eigen nennt, Ich mA wegen Betrugs vorbest sich wegen Betrugt bilden ist, baß er den um einen Geldbetrag g suchs dieses Delikts, beg. von da. Er -oird beide, Mig erkannt und m eine Gefängnis strn - W leßteSttafiache s in ^ranffurt a. M. Ilagie wird beschuldigt, jtanbf gegen das Eiger Namen, als Tieb und haben. Er wird jedoch, Tiebstahlsfalles den Bei sieht, gemäß § 242 in sängnisstrase Den Freisprechung exp kennen die sofortige A Urteile alsbald an, anwaltfchaft. Eine Au der eine diesbezügliche wurden am selben Sitz die Einziehung falscher'« Markstückes, rum Gegen bezüglich beider Exempl führte Landgerichtsdirek schäft wurde verttetc

^h. Darmstadt, 22 janbelte beute gegen den 5 2 Slbam Delp II, non Hüt v°bn und i(ffm 17/dfir.

- Der früher, a6lt an^ein^ zu einem gewisse ft? ewige Ahe, etwa Mr. MwC 68 °rb<n einer w jne fiatje Entrahmung und i ftd-r, daß die Entrahmun ' ÄffLfle*unbe8'' ÄS * ca. 10

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8*n ö"??- l-ide!

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und nach Zbnwchern, j "ihrem UnLkl^ ^"-sich,

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Erkennttiis Gottes und Jesu Christi!") in kurzen und warm­empfundenen Worten für die beiden Ansprachen und redete Ernstes über fern neues Amt. (Oberh. Anz.)

x Grimberg, 22. Jan. In dem Kirchspiel Grünberg, das außer unserer Stadt noch die Nachbarorte Stangenrod und Lehnherm umfaßt, wurden im Jahre 1900 geboren 51 Kinder, 28 Knaben und 23 Mädchen; hiervon entfallen auf Grünberg selbst 22 Knaben und 18 Mädchen, zusammen 40 Kmder. Gestorben sind 39 Personen, darunter 31, nämlich 5 Kinder und 26 Erwachsene, aus Grünberg.

lg- Büßfeld (Kreis Alsfeld), 22. Jan. Der Staat läßt hier eine neue Forstwartwohnung errichten. Die Arbeiten o.. ;*.----I sind bereits zur Vergebung ausgeschrieben, sodaß der Neubau!

sn,Knorrn den Handel, General Petrow Präsidium, voraussichtlich mit Beginn dieses Frühjahrs in Angriff ae- nb ^?"bres Parikoff, Kryeg Kommunikation, nommeu werden kann. Lehrer Södler zu Atzenhain

Justiz und P-ef Unterricht. der etwa 10 Jahre in dortiger Gemeinde mit gutem Erfolg

Washington, 23. Jan. Präsident Mac Kinley soll wirkte, wurde auf seinen Wunsch nach Groß-Karben im merenlewend fern und nur noch eine kurze Lebensdauer haben. Kreise Friedberg versetzt und ist bereits dorthin übergesiedelt °ü Maßgebender Stelle vermochten keine Ge- Büdingen, 23. Jan. Gestern hat in^ dke Ver- reaende wieweit diese Aufsehen er- lobung der Prinzessin Thekla zu Ysenburg und

giCA?co .^achricht begründet ist. Thatsache ist, daß der dmgen mit dem Grafen Manfred von Collalto und ^eit eint9cr Zeit leidend fühlt, wozu auch die San-Salvatore stattgefunden.

kön..- ü- 'Zungen beigetragen haben mögen. Sein Ableben I Darmstadt, 23. Jan. Das während eines Vortrags

konnte die wirtschaftliche und auswärtige Politik der Ver- De Wets, des Detters desschwarzen Christian" an den emr.tbn Staa'cn folgenschwer verändern' ______________ Präsidenten Krüger abgesandte Telegramm hatte fol

JTitnTi geuden Wortlaut:Eine Volksversammlung, von mehreren

Jluvl UHU AÜNv. tausend Bürgern der Haupt- und Residenzstadt Darm-

Gießen, den 24 Januar 1901. £abt besucht, sendet Eurer Exzellenz, dem Treuesten der , ** Der zweiten Kammer der Landstände ging eine Re bcn ^sdruck tiefster Verehrung und

gierungsoorlage, betreffend: den Gesetzentwurf, die Abände Anteilnahme an dem Freiheitskampf des Helden

rung des Gesetzes vom 25. Nov. 1871, die Versickerung Burenvolkes und hofft zu Gott, daß aus der Nacht von Mobiliar inFeuer-Versicherungsan st alten ^cken und der Trübsal recht bald die Sonne der Frei- von sämtlichen im Großherzoqtum zum Ge-I . uufgehen möge!" Hierauf ist aus 'sGravenhage schaftsbetrieb zugelassenen Mobiliar-Feuerversicherungsanstalten 22. Januar 11 Uhr 20 Min. folgende Antwort

eine Steuer im Betrage von drei Prozent ihrer Brutto-Präsident dankt Versammlung für ihre Sym ' Prämieneinnahme für die von ihnen im Großherzogtum über- p^e'Kundgebung und herzlichen Wunsch. Gez.: Bau­nommenen Versicherungen an die Hauptstaatskaffe zu entJb° »en a c richten sein. Von dem Ertrag dieser Steuer will das Mi - Jan. Die Abreise des Großherzogs

nisterium deS Innern ein Dnttteil zu Zwecken des Feuer- ®L Petersburg ist infolge des Ablebens des General­löschwesens und zwei Drittteile für öffentliche und gemein- r@r?nc? Nicht erfolgt. Se. Königs. Hoheit

nützige Zwecke verwenden. Zu der Vorstellung des Landes^^ wohnte vielmehr der heute vormittag 9y3 Uhr in Petersburg ausschufses hessischer Feuerwehren, be-reffe^nd Erhöhung ^Erdigung des Herrn v. Grancy bei und wird

des Staatsbeitrags zur Landesfeuerlöschkasse, erklärt der Aus^ «... ^se nach England antreten. Flügeb

schuß sich mit der vorgeschlagenen Erhöhung des Staats- * Rittmeister Krämer wird ihn nach England be bettrages zur Landesfeuerlöschkasse von Mk. 6000 auf 9 CI , , OQ M ,

Mk. 12 000 umsomehr einverstanden, als dadurch auch einemund Han- übereinstimmenden Ersuchen beider Kammern der Landstände » ber Kaiserstraße, die sich früher eines sehr

auf dem Landtage 1897/1900 entsprochen wird Der Aus- ^ken Besuches von Schülern aus Nah und Fern erfreute, schuß beantragt daher, die Vorstellung im Hinblick auf die wie wir bereits gestern mittcilten, vorgestern plötzlich noch anzustellende» Ermittelungen betreffs"der welleren An-!ngestellt. Ein Teil der Schüler hat träge, vorerst für erledigt zu ertlären. *" k- .....

TheaterVerei». Als sechste Vorstellung sollte ur-

5 Gnllpnrzer'SJudin von Toledo" mit zwei Gästen vom Kasseler Hoftheater zur Aufführung gelangen, Aenderung des RepertoirS in Kassel und andere Schwierigkeiten ver­eitelten jedoch den Plan. ES wird nun als 6. Vorstellung am Mittwoch, den 30. d. M., EchegaraySGaleotto" in Szene gehen. Herr Löhr vorn Darmstädter Hoftheater wird den Dichter Ernesto spielen. Auch in diesem Winter wlrd der Verein wieder, wie schon in den beiden letzten, noch weitere drei Vorstellungen geben, die den Abonnenten gegen eme geringfügige Apfzahlung zugänglich sind. In der ersten derselben tritt das beliebte Mitglied des Stadttheaters in der vorigen Saison Frl. Agnes Hammer, jetzt Mitglied des Fürst!. Theaters in Gera, als Gast auf, nämlich als Vittonno in dem LustspielRenaissance".