Ausgabe 
22.9.1901 Erstes Blatt
 
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mietet. Das Haus soll zu Wirtschaftszwecken eingerichtet werden. Der Wirt, ein Herr Allendorf aus Orlenberg, hat bereits um Erteilung der Konzession nachgesucht, und der hiesige Stadtvorstand hat in seiner letzten Sitzung die Bedürfnisfrage für Errichtung einer Wirtschaft am Bahn-

Aus Stadt und Zand.

Nachrichten von allgemeinem Interesse sind uns stets willkommen und werden angemessen honoriert.

Gießen, 21. September 1901.

* Wichtig für unsere Abonnenten! Für Jedermann ist -es notwendig, daß er seine engere Heimat genau kennt. Von ganz besonderem Wert aber ist es für die Schuljugend, daß sie beim geographischen Unterricht, bei der Heimatskunde auf einer eigenen Wandkarte alles genau verfolgen kann. Da die früher an Unsere Abonnenten abgegebene Weltkarte so großen Anklang fand, haben wir uns entschlossen, eine Karte von dem Großherzogtum und der Provinz Hessen, die auf das Sorgfältigste ausgeführt ist, Herstellen zu lassen. Trotz

Hof bejaht. .

, , o . c Beltershain, 19. Seht. Ber der am heutigen

eine erste Provinzialzeitung gestellt werden daher stattgehabten Gemeinderatswahl wurden die seit- > '"! können herigen Gemeinderäte Wilh. Krug L, Fohs. Klos IL, Ludw.

D°r Gi-tz-n°r Anzeiger ist -in nationales Blatt, das && »nK^wi^rgewMt.^b-Eg^n^ an der

Urberach, 18. Sept. Dieser Tage wurden gelegentlich l= der starken Einquartierung des 1. Bataillons vom Jnf.-Regt. spruch erheben können. No. 166 Exzesse hervorgerufen, die, wie dieButzb. Zty."

Fur die Unterhaltung sorgen, außer den mitteilt, großes Aufsehen erregen dürsten. Als nämlich dem allbeliebten Gießener Familienblättern, im Hauptblatte Brigadekommando der 42. Infanterie-Brigade bekannt ge- interessante Feuilletons und erschöpfende Mitteilungen aus 1DOrbcn war, daß in hiesiger Gemeinde die Sozialdemokratie allen Gebieten der Künste und der Wissenschaften. Die un- besonders viel Anhänger habe, wurde den Soldaten der Ver- politischen Vorgänge aus aller Welt werden in fesselnder Form ^hr in den sechs sozialdemokratischen Wirtschaften der hiesigen sorgsam verzeichnet. Die Musikkritik ist in bewährten Händen Gemeinde untersagt. Nun verleitete eine Anzahl Genossen und über das Theater und die bildenden Künste orientieren Soldaten zu bedenklichen Vergehen gegen ihre Instruktion, wir mit besonderem Interesse.. Sie reichten den Soldaten aus den verbotenen Wirtschaften

Der Handelsteil, der, wie unsere Leser be- heraus Freibier und boten auch solches auf dem Wachtlokal v "2 '2' * . Andere gaben Soldaten Zivilkleider und überredeten sie,

I die wichtigsten Nachrichten auf finanziellem und vollswirt-1 mit ihnen die genannten Wirtschaften zu besuchen. Der Kursdepeschen und telephonische im hiesigen katholischen Pfarrhaus einquartierte Kom-

des verhältnismäßig kleinen Absatzgebietes und der großen Herstellungskosten sind wir infolge größeren Abschlusses in der Lage, unseren Abonnenten die Karte für 1 Mark abgeben zu können. Unsere auswärtigen Abonnenten können die Karte, , , cm-:?.. imui enu.0iDe11.unn nun. xak touiucituunucu vugu imv

für denselben Preis bei den Zweigstellen desGieß. Anz." unb n)erben angemessener W sse h y,..-2 bereits in vollem Gange. Es wird seitens des Komitees

erhalten. Auch mit der Post verschicken wir die Karte an Vorschläge au^> unserem Leserkreise zu 2 namentlich darauf hingewirkt, daß mehr wie in früheren auswärtige Abonnenten in einer Rolle innerhalb der ersten gestalt ung .un, er es Blattes nach irgend welcher J^en statt kleinerer Proben,^Obst, Gemüse und Kartofftln znnn -weiten äone an für Mk 1 60) aeaen vor- Nutung hin werden immer mit Dank entgegenge-in größeren Mengen, Obst z. B. in 25 oder 50 Pfd.-Korben

. ffinrpnhnL nnn 9W 1 35 Nicktabonnenten nommen; sie werden stets gründlich geprüft und wenn irgend sauber verpackt, direkt zum Verkauf gebracht wird. Man ÄÄiJ Sie Ausführung gebracht werden. Aktuelle will damit den Käufern Gelegenheit geben, das Obst nach

£6ÄÄF W 16 8roe9fe °CC Cfe st-s ^°n«Z-L-b°ns°Nahr°ns°chl.ch- Ijerang^en «erben. ^-E^°ntag -m°

- Neues Formular für den internationalen Frachtbrief. Das berufene, tuchtrge Manner unseres' ^»verzogtums, Obstbautechniker der Provinz sowie Vertreter der Obstbau- neue Abkommen über dcn internationalen Eisenbahnfrachtverkehr I und nnmer darf darum der Leserkreis des Gießener Anzeigers ^etne eingelaben sind.

tritt bestimmungsgemäß am 10. Oktober in Kraft. Dadurch erwarten, Aufklärung und Belehrung über alle Dmge m- ist auch -in neues Formular für den internationalen Fracht-1 ' f art9emc,neS 'jntef,e

Jbridf eingeführt, das sich von dem zur Zeit vorgeschriebenen nur in wenigen, minder erheblichen Punkten unterscheidet. Für den Aufbrauch der alten Formulare ist eine einjährige Frist bestimmt, die mit dem 9. Oktober 1902 abläust. Sie kann, da sie im Staatsvertrag selbst festgesetzt und eine Erstreckung nicht vorgesehen ist, nicht verlängert werden. Für den inneren Verkehr ist bekanntlich mit der Eisenbahnverkehrs­

ordnung vom 26. Oktober 1899 schon seit dem 1. Januar 1900 ein neues Frachtbriefformular eingeführt, neben dem das frühere auf Grund einer vom Reichs-Eisenbahnamt wieder- . ,

holt ertheilten Fristverlängerung noch bis einschließlich merkt haben werden, erheblich vergrößert worden ist, bringt an. 31. Dezember verwendet werden darf. >!' '7 V 7 ** c "4

** General-Major v. Madai, Kommandeur der 79. In- schaftlichem Gebiet. L r.. , . ... . , , ,

fanterie-Brigade in Paderborn, vom 18. April 1896 bis Marktberichte aus Frankfurt machen diesen Teil be- mandeur des 1. Bataillons, Major Hillmann, merkte

22. Mai 1899 Kommandeur deS hiesigen 116. Infanterie-1 sonders wertvoll. auf einem Rundgang den Unfug und schickte alsbald

Regiments, bekanntlich ein in allen Kreisen unserer Stadt Die Gestaltung der land wirtschaft- eine Patrouille ab, um die Wirtschaften zu revidieren. In

durch seine große Liebenswürdigkeit hochverehrter und be- [jchen Verhältnisse in neuerer Zeit veranlaßt der sozialdemokratischen WirtschaftZum Mißen Roß' wider-

liebter Herr, hat, wie wir hären, fern Abschiedsgesuch unser Augenmerk immer mehr und mehr denagrarischen" >°^cn sich die Wwtm und di-anwesenden Gaste der Patrouille

eingereicht. «nitrr unk au?Dieser und uberhauften sie mit Schimpfworten. Erne zweite, von

* Glimmerpostkarteu. Da am 1. Okt. die Frist für dieungg4 des verstorbenen westfälischen Bauern-Königs" einem Leutnant geführte, Patrouiüe ^/^ .^^^ ^fangen. sogenannten Glimmerkarten abgelaufen ist, und solche erfxQ[(t9aitl neue von allen Seiten, rechts und links. Ja, em junger Mensch, der 22jährigeArbeiter ,Gg. Selb von

als Postkarten nicht mehr befördert werden dürfen, so habenb üb un§ nach besten Kräften, Klärung in die hier, warf dem Offizier sogar em ^attenstuck m die Seite,

sich die'drei deutschen Postverwaltungen dahin peinigt, daß und das Unsere^ für die Auf dw Meldung des Offiziers beim Major ex te bxefer

im inneren deutschen Verkehr alsDrucksachen" diese Aufrechterhaltung des bäuerlichen Besitzstandes zu thun. sofort m Begleitung des Burgenneifters an der Spitze emer

Karten Beförderung finden können, und zwar m der Wesse, * uns dabei unterstützen will, der ist uns als ^eküon mit aufgepflanztem Seitengewehr und von seinen

daß die Bildseite durch letzteren verdeckt und die Aufschrift- Mitarbeiter hochwillkommen. Unsere Monats- Offizieren gefolgt nach der Wirtschaft. Dwse wurde voll-

seite so an dem Umschlag festgeklebt ist, daß äußerlich nur praktische Landwirt" wissen unsere Leser ständig gesäubert und xn den Hof ein Posten Sestelll. Um

diese sichtbar wird. In diesem Zustande können die Glimmer- f dem Lande längst zu schätzen. 7 ^hr wurden dann alle Wirtschaften des Dorfes für alle

karten alsdann um 3 Pfg. Porto ihre Reise im Deusschen ° äns-""AbonnL-r M7-wiß davon -berz-ugk, baß S°-baten geschkossen Der ganze Vorgang erregte allen..

Reiche antreten. Diese Begünstigung soll ermöglichen, daß! f ber bi§ber bereits erreichten respektablen Fülle halben großes Aussehen.

die noch ganz bedeutenden Vorräte von diesen Karten noef) 'n Lesestoffes, auch für die Folge bemüht sein werden, L Aus Rheinhessen, 19. Sept. In der Gegeno von einigermaßen Entwertung finden können. L ^nfcatt des Gießener Anzeigers immer weiter aus- Mariaborn wird zurzeit eine militärische Feldküche gebaut,

** Z u r Ableistung desVerfassungseides hat! ,^auen. Wir werden in diesem Bestreben nie erlahmen. die im Stande sein soll, das Essen für 6000 Mann auf ein- das Kreismnt Schotten Termin anberaumt auf Montag den seinerzeit die Weltkarte soviel Anklang fand, haben mal zu liefern. Diese Küche ist hauptsächlich dazu bestimm,

^u?ach für^ie G^eme^inden: ^Fr^?enseen, ^o^ß-E?chem Goii-!'vir Starte Von Hessen die Truppen, welche. in den Kressen Wörrstadtz Alzey und

terskirchM, Solms-Ilsdorf, Klein-Eichen, Lardenbach, Lau-!Herstellen lassen, die Anfang Oktober für nur 1 Mk. zur Oppenheim manöverieren, zu verpf egen. 10 Morgen bach, Ruppertsburg und Wetterfeld, zu dem diejeniaen Ausgabe gelangt. (Siehe Artikel:Wichtig für unsere anlage zu dieser riesigen, aufemem Terram vo Z

Gwßh. Hessischen Staatsangehörigen, welche im Laufe der Abonnenten.) errichteten Küche sst unterirdisch angebracht. 3« 9*n g

verflossenen letzten 12 Monate <t) Ortsbürger geworden sind, Anfang Oktober erhalten unsere Abonnenten die deckten Hallen zeigen die zahlreichen Köche ihre Kung. . b) sich durch Verheiratung oder Begründung eines selbst- Wintersahrpläne wieder gratis zugestellt. Frankfurt, 20. Sept. Der National-sozrate

ständigen Gewerbes in ihrer Gemeinde anjassig gemacht Mir laden nun zum Abonnement für das letzte Viertel- V e r ein wird dieses Jahr in Frankfurt a. M. vom 29. Vep- U, C) in den Gvvßh. Hess. Staatsverbanb aufgmom- mttobCt bi8 ®wmbCr) "in mit dem Bemerken, daß tember bis 2. Oktober seinen sechsten Vertr-tertaü men wurden, zu laden fink in dem obengenannten Ter- Postämter iekt schon Bestellunaen cntgegcnnehmen, abßalten. Aus den Verhandlungen, drein

Mine behufs Mleistung des VerfafsuugseideA zu er-I>"mttrqe Poitamter utzt schon -t^uinmqen 13 j " lichkcit im Gewerkschastshaus,Am Schwimmbad 8-10, scheinen. , . , -------------------------------------------- stvttfinden, heben wir neben dem von Redakteur ^vena-

** Der hiesige Stenographen-Verern für w Rodheim v. d. H., 20. Sept. Nach amtlicher Mit- Marburg, erstatteten politischen Jahresbericht und der w- bereinfachte deutsche Stenographie, Einigungs-System ^ilunq sind bei dem kürzlichen Großfeuer hier 11 Wohn- ratung über die Taktik bei den Gemeindewahlen vor au. m (Stolze-Schreh), beginnt am 1. Oktober m semem Vereins- ... »-Kit Stallunaen und sonstige Neben- zwei hervor. Pfarrer Naumann wird durch wnge^

Lokal, Restaurant Weidig, Sonnenstraße, einen AMnger- Haus«, V ^un9c n9n t feottrexg eine Aussprache einleiten über ,,den Nxedergang

-Kursus. Wir wollen nicht verfehlen, unsere geschätzten ^baud^' 'E die zweite Kirche niedergeorannr. hl Liberalismus in Deutschland". Ueber das Thema. Leser, die sich für Stenographie interessieren, auf dieses O^mülen sind obdachlos geworden. "Kolonialpolitik" werden Professor Rathgen-Heidelberg (be

System, das infolge seiner fließenden Schreibbarkeit und m. Saasen, 20. Sept. Unsere Gemein berat s w a hl burdh; seine 10 jährige Lehrthütxgkm an ^^^uxver-

der einfachen Zusammenstellung des Regelapparates zu fand unter überaus reger Beteiligung der Wähler statt. ^kio in Japan) und Adolf Damaschke, der verann^ einem der anerkannt besten aller bisherigen Stenographie- Sogar ein Invalide soll zur Urne gefahren worden fein. h^ob^tteformer, referieren. Manche Anregung mag au^ Systeme gehört, aufmerksam zu machen. Gewählt wurden Karl Schäfer, Karl Damm und Peter Vortrag des Berliner Gewerkschaftsführers^ijcyen-

§ Ober-Ro8bach, 20. Sept. Bei der hier stattgehabten Müller IV. Der vierte Kandidat Wilhelm Schepp unterlag, dörfer geben über das Thema: Die. ^oexterschast uxid Pürgermeisterwahl wurde der seitherige Bürgermeister v Grünberg, 19. Sept. Das am Bahnhof gelegene Gebildeten. Am Sonntag, ben 29. uiw Jtomag, d Dieffenbach mit 172 abgegebenen Stimmen einstimmig Anwesen des Baurats i. P. Dr. Die ffendach wurde von tember findet je exne große prtnDöcriammiun0 i

wiedergewählt. Iber .Aktienbrauerei Gießen auf eine Reihe von Jahren ge-lDurM die Bäume der Gallusanlage leuchten ote w

tote ffiitge ton Byzanz. War nun Erz-ll-nz Möll-r I AbüNNeMeNkA- (Stttlttbütttt. etwas Neues oder auch nur etwas Thatsachliches zu sagen 4m*-****-** *-«-*

tzehabt hätte! Wie lautete denn der Kern ferner Ausführ- 1. Oktober tritt der Gießener Anzeiger in das

mir goldener 'Mittelweg das Richtige finden. Diesen|dxe an exne erste Provxnzxalzextung gestellt werden Weg Ihnen heute festzulegen, ziffernmäßig, ist nicht möglich Wx^in besteht denn das nicht völlrg Selbswerstandlxche in L._

diesen Worten? Man wird vergebens darnach spähen. Wenn von den großen Gesichtspunkten der nationalen Politik ge-1 Zntracht-'die" in unserem Orte herrscht, was auch als aber Exzellenz Möller weiter versichert, daß der Tarif ^itet wird und, m der Wahrnehmung natwnaler Jnterejsen, ^nt cht, j b{e biefc°n gerbst dahier bevor,

nur gelten soll, Menn wir mit den anderen Landern zu allem auch den Interessen der engeren Heimat, der stehende Bürgermcisterwahl zu betrachten sein dürfte, keinem Handelsverträge gelangen, uiid wenn er ganzen Provinz Oberhessen, nachdrücklich zu dienen t Laubach, 20. Sept. Es ist nicht allgemein Lier

Lch bestrebt ist. bekannt, daß hier eine Volksbibliothek^steht, die außer-

nirfit allru oft Um dieses Programm zu verwirklichen, hat der Gießener ordentlich reichhaltig ist, und mindestens 600 Bände enthalt.

^an* ^tt1Ciöer a^Ient^al6en t>ie &c^^en ^erHnbltngen ge^ert, Inhalt erstreckt sich auf alles Wissenswerte Ta ^Saro if7to ®ef^7^'b ÄUüst wirb am d.° schon sein-S amtlichen Charakters halber m ihrer Art un- sind v-rtr-ten vvrznglich- R?is-b-fchr°ibung°r. ur^ N^rr.

günstigsten^für uns liegen, wenn wir in Ruhe dem Auslände verglcichlich sind. Er steht in Verbindung mit den bc- Mengen von.^b°^r^ner^b-r versichern:Wir kommen auch ohne Handelsvertrags aus: dcutcndstcn TclcgraVbcn-Burcaus Tcutschlands. Er der Weltgcsthichte vorn' Altertum bis auf

wollt Ihr Euch nicht mit uns einigen, so ist es Euer -ch^e h.t seine Vertretung, die er bisher in Berlin hatte, zu sb^ld s Aelen Wiedenen Verfassern, ferner nrcht der unferrge. Je deutscher.derAndere erkennt, dahi^^ eigenen Berliner Bnrean erweitert, das uns ift vertreten die llnterhaltunaslitieratur, Schriften a\ kiwnten alles Wissenswerte sofort telephonisch oder tclegraplmch von dcn anerkannt besten VolksschriftstcNern Bitzius, Glaub-

lassen, tvrr ogar unter Umstanden: geneigt scm ' übermittelt und ganz besonders während der Parlamentär,- recht, Schupp, Horn, Hoffmann, Meritz, Ottilie Wilder- St menn fcie ®ini t ' «ben fa ß tt Ä Zeit Anß-rordentlich-s zu leisten im stände fein muth, Schmid, Nathufius und viele andere auch unsere Tbattachen Mitruteilenhaben Äe? die Wirkung wird zweists- wird. Er hat ferner bekanntlich unter allen hessischen Blättern deutschen Klassiker sind vertreten. Die Bibliothek befindet f die vorzüglichsten Verbindungen mit Darmstadt. Unsere sich im zwe ten

---------- Darmstädter Mitarbeiter haben die mannigfachsten Beziehungen »Grunb. Anz. ^ "E '^en Montag und Donn-rst^ in allen Kreisen unserer Landeshauptstadt, wie unsere politss »»» ^ z^iL. Li

schen Mitarbeiter m Berlin ihre wertvollen Jnforrnationen m ^ines Leihgeld wird erhoben von fünf Pfennigen, welches den verschiedenen Reichsämtern und Ministerien erl)alten. nötig gur ferneren Unterhaltung der Bibliothek.

Der Leser des politischen Teiles des Gießener Anzeigers f Butzbach, 20. Sept. Infolge des Regens hat das wird über alle Vorgänge von Wichtigkeit innerhalb der vater- Steinobst sehr gelitten. Die Zwetschen liegen meistens unter ländischen, der Reichs- und der Weltpolitik aufs beste unter- Bäumen im Schmutz und sind unbrauchbar; die wenigen richtet. noch hängen gebliebenen sind zum größten Teil aufgeplatzt

Gleiche Sorgfalt wie der Politik wendet der Gießener und faulen an den Bäumen. Gestern war schönes Wetter, Stadt und Land au jedoch fing es gegen Abend wieder an zu regnen und regnete Unausgesetzt wird der große Stab von Mitarbeitern aus ganz Nachts sehr stark^ ^»^tÄig g'eaEet,

Oberhessen, aus den anderen hessischen Provinzen und aus Legten die Landwirte die frohe Hoffnung, nun endlich' den naheliegenden preußischen Ortschaften vermehrt, TobaE ba§fefbe unter Dach bringen zu können; infolge des ein- die Redaktion in der Lage ist, den Lesern alles auch nur getretenen Regens war jedoch ihre Mühe wieder vergeblich, einigermaßen Bemerkenswerte aus Stadt und Land schnell f. Darmstadt, 20. Sept. In der Zeit vom 12. bis | und in einzig dastehender Vollständigkeit zur Kenntnis zu 14. Oktober findet hier in der Restauration zurStadt bringen. Mitteilungen aus dem Publikum in der Pfungstadt" wieder ein Obst-, Gemüse- und Kar- Stabt Gi-ß-n selbst wie aus b-m Lande sind uns stets t°ffelrnarkt, berbunben nut einerJ - o »« onot'mt'ffpnt.r Weife honoriert mu s e aus st e l lu n g statt. Dre Vorbereitungen ^zu sind T y .7- bereits in vollem Gange. U wirb seitens M Komitees