Nr. 223 Erstes Blatt.
151. Jahrgang.
Somttag 22. September 1901
Erscheint täglich MÜ Ausnahme des
Montags.
Di« Siebener ZamUlen- blätter werden dem Anzeiger im Wechsel mit' Dem „Hess. Landwirt" und den „Blättern sür hessische Volkskunde" viermal wöchentlich beigelegt.
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GichenerAnzeiger
’1-' General-Anzeiger v
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Annahme von Anzeige» au der sür den folgenden! Tag erscheinenden Nr.! bis vormittags 10 Uhr. Alle 2lnzeige>l-Vermitt- lungSstcllcn desJn-mch Auslandes nehmen An» S entgegen.
_ iS:lokal 12Pf^ auswärts 20 Psg.
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Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Wittko; für den Anzeigenteil: Hans Beck.
Amtlicher Teil.
Gießen, den 18. September 1901. Aetr.: Die Ableistung deS Huldigungs- und Verfassungseides. DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises.
Die Ableistung des Huldigungs- und Verfassungseides der in Ihren Gemeinden neu aufgenommenen Ortsbürger, sowie derjenigen Großherzoglich Hessischen Unterthanen, welche sich, ohne OttSbürger zu werden verheiratet haben, soll wie nachstehend angegeben, stattfinden:
1. der Orts- und Staatsbürger aus den in den Amtsgerichtsbezirken Grünberg und Homberg gelegenen Gemeinden deS Kreises Gießen sowie der Gemeinde Ettingshausen
Samstag den 5. Oktober d. IS., vormittags 9 Uhr, in dem Rathause zu Grün berg;
2. der Orts- und Staatsbürger aus den in den Amts- gerichtsbczirken Hungen, Laubach und Nidda gelegenen Gemeinden des Kreises Gießen mit Ausnahme der Gemeinde Ettingshausen
Mittwoch den 9. Oktober d. Js., vormittags 9x/4 Uhr, in dem Rathause zu Hungen;
3. der Orts- und Staatsbürger aus den in den Amtsgerichtsbezirken Lich und Butzbach gelegenen Gemeinden des Kreises Gießen
Donnerstag den 10. Oktober d. Js., nachmittags 2l/a Uhr, in dem Rathause zu Lich;
4. der Orts- und Staatsbürger aus den in dem Amtsgerichtsbezirk Gießen gelegenen Gemeinden
Dienstag den 15. Oktober d. Js., vormittags 11 Uhr,
in dem Saale von Lonys Bierkeller (Schanzenstraße 18) zu Gießen.
Wir beauftragen Sie hierdurch, die betreffenden Personen zu den Terminen vorzuladen und, wie geschehen, unter Angabe der Namen der Vorgeladcnen bis zum 1. k. Mts. anzuzeigen, oder zu berichten, daß niemand vorzuladen war.
Halten sich derartige Personen auswärts auf, so wollen Sie deren Aufenthaltsort angeben.
___________________v. Bechtold.___________________
Gießen, den 20. September 1901.
Der Direktor des landtv. Bezirksvereins
au die Großh. Bürgermeistereien des Kreises.
Der landwirtschaftliche Bezirksverein wird demnächst wieder mit Abhaltung von Vorträgen aus allen Gebieten der Landwirtschaft und Viehzucht beginnen. Ich lade daher diejenigen von ihnen, welche die Abhaltung eines Vortrags in ihrer Gemeinde wünschen, ein, Anträge bei mir zu stellen
und zugleich anzugeben, in welcher Jahreszeit, zu welcher Tagesstunde, sowie ob an Sonn- oder Werktagen und in welchem Lokal die Vorträge erbeten werden.
v. Bechtold.
Bekanntmachung.
Am Mittwoch, 25. ds. Mts., vormittags 10 Uhr, findet die Generalversammlung des landwirtschaftlichen Bezirksvereins im Gasthaus „zum Löwen" in Lich mit nachfolgender Tagesordnung statt. Ich lade dazu die Mitglieder des Vereins und Jedermann, der sich dafür Interessiert, ergebcnst ein. Die Herren Bürgermeister wollen gest. sowohl selbst erscheinen, als auch in ihren Gemeinden auf zahlreichen Besuch hinwirken.
Tagesordnung:
1. Prüfung der Rechnung für 1900/01.
2. Wahl des Vorstandes und des Ausschusses des Bezirksvereins.
3. Referat des Herrn Bürgermeisters He Iler-Lich über die landwirtschaftliche Studienreise nach Oberbaden.
4. Referat des Sekretärs über den Wert der Lebensversicherung, sowie der freiwilligen Invalidenversicherung für Landwirte.
Gießen, 6. September 1901.
Der Direktor des landwirtschaftlichen Bezirksvereins.
v. Bechtold.
Handelsverträge und Handelsreden.
Durch die frühzeitige Veröffentlichung des Zolltarifs hat sich diese Frage zu einer Art von Se^schlange ent- iwckelt, die sich munter durch die gesamte Diskussion des Sommers ringelte und gleich ihrer Muhme, der phantastischen Bewohnerin des Ozeans, unendlichen Stoss zu Mären und Sagen giebt. Es ist ja notwendig und gut gewesen, daß es so kam, daß vor altem die großen Interessengruppen die Möglichkeit erhielten, ihre Meinung zu äußern; aber wenn man genau zusieht, so ist die Klärung, die inzwischen eingctreten ist, ungemein gering, und nur das Eine wissen wir genau, daß es recht schwer sein wird, eine mittlere Linie zwischen.den Ansprüche der Landwirtschaft und den übrigen Gruppen zu finden. Denn es ist nun einmal so: Jeder bangt um sich selbst, jeder will für sich möglichst viel herausschlagen, und daS Organ, das etwa für Handschuhe nicht genug an Zöllen fordern kann, verfällt in einen Schrcikrcunpf moralischer Entrüstung, wenn Gevatter Schneider nebenan für seine schätzenswerte Produkte einen ähnlichen Maßstab auffteltt. Beide aber prophezeien den Einsturz des Himmels, wenn der Landmann nun seinerseits nicht den breiten Rücken herhalten will, damit aus der Haut sich andere die Riemen schneiden. Im allgemeinen dürfte aber schon jetzt ziemliche Klarheit darüber bestehen, daß Die Landwirte saft ausnahmslos einen Zoll von 6 Mark als die Grundlage für Handelsverträge ansehen, und man darf, auch ohne sich als unfehlbaren Propheten zu betrachten, auf eine
Mehrheit im Reichstage rechnen, die diesen Zollsätzen zu- sttmmt.
Allerdings darf man niemals die Rechnung ohne den Wirt machen. Auch vor zehn Jahren schien eine Mehrheit gegen den Zoll vorn 3 einhalb Mark gesichert und doch wurde er mit lautem Hurrah gegen eine verschwindende Minderheit im Reichstage angenommen. Aber damals waren die Verhältnisse, an die wir uns jetzt gewöhnt haben, noch ziemlich neu; das Zentrum hatte das Bedürfnis, sich zur regierungsfähigen Partei umzuwandeln, und es wußte, daß es nur bann zum Ziele gelangen könne, wenn es den Stand-, punkt des immer stärker in Ungnade fallenden Fürsten Bismarck mit Ostentation bekämpfte. Und die Konservo» tiven, die durch eine geschlossene und einheitliche Oppo^ sition nach Oben hin einen tiefen Eindruck hätten Hervorrufen können, glitten sanft die Ebene der Zustimmung hinab und ernteten für ihre Gesinnungstüchtigkeit vom Sachsenwalde her eine Zensur, die sie sich schwerlich hinter den Spiegel gesteckt haben. Für jetzt hat der Bund der Landwirte, und, in geringerem Maße, der Antisemitismus einen Riegel vorgeschoben, und der große „run" um die Gunst wird wohl kaum zum zweiten Male stattsinden.
Aber weiter als zu solchen Annahmen reicht das, was bisher an Klarheit geschaffen wurde, nicht aus. Bor allem ist man über die Absichten und Pläne der Regierung noch völlig im Unklaren. Denn daß man das angebliche Wort des Kaisers: „Ter Minimaltarif ist Unsinn; Bülow ist übrigens derselben Meinung", zur Grundlage der Diskussion mache, muß dem vaterländischen Empfinden auf das Höchste widerstreben. Denn selbst wenn diese Aeußerung fiel, so zeigt schon die Form, daß es im ungezwungenen Privatgä'präch geschah, und wir haben es oft genug schon erlebte oah das Krebsen mit solchen Apercus eine tiefe und unnötige Erbitterung in den Meinungsstreit gebracht hat. Hier aber ist die Glaubwürdigkeit des Gerüchtes, das dem Monarchen jenes Mort in den Mund legte, um so Geringer, als es sich um eine Kaiserliche Vorlage handelt. Die überdies unter" der Verantwortlichkeit des Reichskanzlers in die Welt gegangen ist. Man hat überdies nicht die Erfahrung gemacht, daß das in gleicher Weise kolportierte Wort von den „Kanalschluckern" auf die Gegner der großen Wasserstraße den von den Verbreitern wohl beabsichtigten Eindruck hervorrief; es hat Keiner geschluckt, der nicht vorher schon geschluckt hatte.
Nun hat die neue Exzellenz, die den Kosenamen des langen Möller trägt, wiederholt das Wort ergriffen. Er hat nach einem flüchtigen Ueberschlag etwa fünf Mal öffentlich gesprochen, ohne daß er gerade den nach dem bekannten Sprichwort üblichen Vergleich zwischen dem Golde des Schweigens und dem Silber des Redens umgestoßen hätte. Tas gesunde Gefühl des Volkes, das willig seinem Kaiser den Tribut der Liebe und Verehrung darbringt, regt sich dennoch gegen jede übertriebene Verherrlichung eines Lebenden, der die Krone trägt. Es ist gar zu leicht geneigt, wenn von dem „großen Enkel des großen Großvaters" oder von der „erhabenen Person" gesprochen wird, die „so vielseitige Kenntnisse hat in Wissenschaft und Kunst und in der Technik, sich die Frage vorzulegen, ob dort, wo so viel Licht ist, es nicht auch Schatten giebt, und leise tönt es in den Ohren
Aeuilleton.
Theater, Kunst und Wissenschaft.
Virchow-Feier. Wie die „Deutsche Medizinische Wochenschrift" mitteilt, ist das Programm für die Feier von 9iudolf Virchows 80. Geburtstag nunmehr fest- gestellt. Wie schon mitgeteilt, findet die Feier am 12. Oktober statt, also am Tage vor dem Geburtstage selbst, den Virchow im Kreise seiner Familie zu verbringen wünscht. Am Mittag wird die Besichtigung der neu aufgestellten Sammlungen des pathologischen Museums stattsinden, zu welcher Virchow selber oie Einladungen ergehen läßt. Abends wird im Festsaal des preußischen Abgeordnetenhauses ein kleineres Tiner veranstaltet, welches wesentlich die Familie Virchow, sowie die von auswärts eingetroffenen Delegierten mit den dem Jubilar persönlich oder dienstlich Nächst- shehenden int engeren Kreise vereinigen soll. Unmittelbar hieran schließt sich unter W. Waldeyers Vorsitz der eigentliche Festakt im großen,Sitzungssaal des Mgcoronetenhauses. Hier werden die Begrüßungs- und Beglückwünschungsan- sprachen gehalten und die zur Virchvw-Sttftung eingegangenen Gelder überreicht werden. Es ist Vorsorge getroffen, daß diese Feierlichkeit sich innerhalb mäßiger Zeit- Grenzen bewegt, indem die einzelnen Kategorien-von Korporationen, Gesellschaften u. s. w- ersucht worden sind, nur je einen Sprecher zu wählen, während die übrigen Tele- Zierten in der Deputation erscheinen, aber ihre Glückwünsche ohne längere Anrede überbringen. Eine Zusammenkunft im Hotel Bristol am 11. Oktober abends ist dazu besttmmt, Liese Einzelheiten zu regeln. Dem Festakt folgt dann geselliges Beisammensein in den Gesamträumen des Abge- »rdnetenhauses. — Für den Sonntag, 13. Oktober, sind dann noch Besichtignngen des Kaiser und Kaiserin Friedrich- Kinderkrankenhauses, sowie des Museums für Völkerkunde iin Aussicht genommen. Ter Zutritt zum Festakt soll gegen Karten fieistehen. Am Festakt können auch Damen teil- nehmen, für welche einige Tribünen reserviert bleiben. Anmeldungen für Karten zum Festakt werden an Herrn Prof. Hosner, SW., Anhaltftr. 7, erbeten-
Ehrungen Wilhelm Raabes. Der Vorstand des Goethe- und Schiller-Archivs sandte dem Dichter zu seinem siebzigsten Geburtstage folgende Adresse: „Es üst nicht wahr, was man gewöhnlich behaupten hört, daß das Publikum die Kunst herabzieht; der Künstler zieht!
Idas Publikum herab, und zu allen Zeiten, wo die Kunst verfiel, ist sie durch die Künstler verfallen." Vor fast hundert Jahren ist dies Wort von Weimar ausgegangen. Wer unbeirrt, unv er führt von Gunst und Gelvinn feinen Lauf nach diesem Leitstern ein ganzes Leben hindurch gerichtet hat, beut gebührt zu seinem in Ehren erreichten Ehrentage ein huldigender Gruß aus Weimar. Von der Stätte unserer gemeinsamen Thätigkeit senden wir Ihnen, verehrter Mann, unseren Glückwunsch und feiern Ihren siebzigsten Geburtstag in aufrichtiger Mitfreude. Lange sei es Ihnen noch vergönnt, des Beifalls froh, den ein durch echte und wahre Kunst gewonnenes, gehobenes Publikum bezeigt, dem Gebote dieser Kämst folgend, schöpferisch wirksam deutsches Wesen, deutsche Gesinnung, deutsche Bildung auszubreiten. Glückauf zur ferneren Strecke!" — Die Lessing-Gesellschaft telegraphierte: „Tie Berliner Lessing-Gesellschaft sendet Ihnen namens dreitausend deutscher Männer und Frauen aufrichtige Glückwünsche. Wir freuen uns von ganzem Herzen des deutschen Dichters, Der sich in einem siebzigjährigen, schaffensreichen Leben'stets unverbrüchliche treu geblieben ist. Darum ist Ihr Ehrentag für uns wie für das gesamte deutsche Volk ein Freudentag, den wir frohen Herzens mit Ihnen feiern."
Ein großes technisches Preisausschreiben hat die Pariser Zeitschrift „L'Jngenieur Francais" auf Anordnung und Kosten eines reichen Jndusttiellen für fünf besonders nützliche Erfindungen ausgeschrieben. Die gestellten Aufgaben sind folgende: Ein leichter Akkumulator als eins der wichtigsten Erfordernisse für die Automobil- Industrie. Ein leichter Motor im besonderen für die Anwendung auf Motorwagen und Luftschiffen. Eine industrielle Ausnutzung des Spiritus in der Form eines Heizoder Beleuchtungsapparates oder eines Motors, oder einer Vorrichtung zum Karborieren, die die Verwendung des Spiritus in den bestehenden Motoren gestatten würde; man wird an dieser Stelle auch Erfindungen berücksichtigen, die sich auf die Anwendung anderer Denaturierungsmittel an der Stelle von Methylen beziehen. Eine Erfindung zur Aenderung der Geschwindigkeit während der Fahrt für Fahrräder. Eine Erfindung von allgemeiner Nützlichkeit, wobei alle Gegenstände des täglichen Gebrauchs in Frage kommen.
Ein Wort Napoleons bei Goethe. Der Goeth:- forscher Max Morris teilt im jüngsten Heft des „Sitter.
! Echo" Folgendes mit: Am 9. Juni 1814 schreibt Goethe
an die Herzogin Luise von Weimar: „Ew. Durchlaucht danke zuvörderst unterthänigst für die gnädigen Mitteilungen. Die Worte Napoleons sind merkwürdig genug, er legt sich die entgegengesetztesten Eigenschaften bey. Die Liebe zum Wunderbaren gehört eigentlich dem Poeten und die Lust, Schwierigkeiten zu überwinden, dem Mathematiker." Die Herzogin hatte Goethe am 8. Juli geschrieben, Napoleon habe auf Elba gesagt: J’ai toujours cherchö le merveilleux; j’avaia la passion de surmonter toutes les difficultes et chaque contradiction me faisait roidir contre eile. Tout cela m’a men6 a Fiele d’Elbe. — Goethe war eben damals mit eiliger Abfassung des von Jffland gewünschten Festspiels („Tes Epimenides Erwachen") beschäftigt. Diesem Jdeenkreise fügte sich die Selbstschilderung Napoleons ein, und Goethe hat'sie sogleich in Poesie umgesetzt. Der Dämon des Krieges spricht:
Des Höchsten bin ich mir bewußt, Dem Wunderbarsten widm' ich mich mit Luft: Tenn wer Gefahr und Tod nicht scheut. Ist Herr der Erde, Herr der Geister;
Was auch sich gegensetzt und dräut. Er bleibt zuletzt allein der Meister. Kein Widerspruch! Kein Widerstreben! Ich kenne keine Schwierigkeit . . .
Eine große Planeten taufe ist wieder einmal vollzogen worden. Dr. Schwaßmann in Heidelberg hat 5 vom Professor Wolf und ihm entdeckte und als neu erwiesene kleine Planeten mit den Namen Ella, Patricia, Photographia, Aeternitas und Hamburg« belegt. Den von ihm am 28. März 1900 entdeckten Planeten hat er $u Ehren des Jahresfestes der Mathematischen Gesellschaft in Hamburg auf den Namen Mathesis getauft. Noch schwieriger hat es der bekannte Planetensucher Charlois in Nizza gehabt, der nicht weniger als 34 von ihm selbst entdeckte Planeten benennen mußte. Tie Liste der von ihm gegebenen Namen ist folgende: Liguria, Apollonia, Bononia, Havnia, Padua, Jsara, Corduba, Amicitia, Modestia, Palma Melusina, Burgundia, Ursula, Geometria, Campania, Hol- mia, Huenna, Fiducia, Myrrha, Todona, Charydbis, Jn- dustria, Alma, Vienna, Chloe, Cyane, Arsinoe, Thia, As- pasia, Tiotima, Gratta, Cornelia, Pythia, Patentia Es mag keine leichte Arbeit gewesen sein, 34 Kinder auf einmal zu taufen.


