Ausgabe 
22.8.1901 Zweites Blatt
 
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Es ist notwendig, hieraus hinzuweisen, weil wir uns noch immer nicht aus dem alten Verfahren herauvrecken können. Jede Ueberzeugung muß sich natürlich stutzen aus positive Thatsachen, sonst geraten wir auf die Bahn des Kriminal­romans. Der oberste juristische Grundsatz: In dubio pro reo, dieser Grundsatz hat mich bestimmt zu meiner D.urdig- ung der strafrechtlichen Frage. Es handelt sich um die Frage, ob Mord vorliegt oder Totschlag. Ter ^taatsanw. behandelte eingehend die Frage der Ueberlegung. Er bezweifelt, daß Marten den Tod des Rittmeisters von langer Hand geplant habe. Dazu fehlte die positive Grundlage. T-er Entschluß sei plötzlich infolge des Aus­rufes: der Hund muß heute noch Farbe bekennen! ent­standen. Beim Anblicke Stiiinbries, der den Gaul zu­geritten, habe sich das Gefühl der erlittenen Kränkung erneuert. Jähzornig von Natur, wie er war, und auf­geregt durch den Schnapsgenuß, hat er schon den Entschluß ohne Ueberlegung gefaßt, und noch mehr die That ohne Ueberlegung ausgeführt. Ich behaupte, daß Marten die ganzen sechs Minuten bis zunl Schüsse aus dem Jähzorn und der Aufregung nickst herausgekommen ist. Deshalb ist nicht Mord anzunehmen, sondern vorsätzliche Tötung. Welche positiven Grundlagen haben wir nun für das Verhalten Hickels? Gesehen haben wir weiter nichts, als daß er wachestand. Können wir darauf eine Mitthäter schäft begründen, dann müssen wir annehmen, daß Hickel die Thal mitgewollt und mit in sich ausgenom­men hat. Hickel hat eine zehnjährige Dienstzeit hinter sich- Er ist jung verheiratet. Ist es wohl denkbar, daß er sagen wird: Ich will Deine Thal auf mich nehmen? Das ist wohl ausgeschlossen, und deshalb behaupte ich, daß Hickel sich nur der Beihilfe am Totschlage schuldia gemacht hat. Die Anklage wäre also auf Sand ohne Grund gebaut. Wenn sich demnach Marten schuldig gemacht Hat des vorsätzlichen Totschlags und zugleich, nach § 97 des thätlichen Vergreifens an einem Vorgesetzten mit der Waffe, was noch schwerer wiegt als Totschlag, so hat sich Hickel der Beihilfe zum Totschlage schuldig gemacht. Das Gesetz läßt mildernde Umstände zu. In diesem Fall ist aber von mildernden Umständen ebensowenig die Rede wie von einem minderschweren Falle. Der Fall ist ein schwerer, wie er seit undenklichen Zeiten in der Armee nicht vorgekommen ist, und hoffentlich auch nicht wieder vorkommt. Daher muß die Schwere des Gesetzes herangezogen werden, und ich beantrage, Marter, wegen Totschlags, ver­bunden mit thätlichem Angriff auf einen Vorgesetzten mit der Waffe, wodurch der Tod des Angegriffenen herbeige­führt worden ist, zu zwölf Jahren Zuchthaus, drei Jahren Ehrverlust, Versetzung in die zweite Klasse des Soldaten st andes, Ausstoßung aus d e m H» e c r e zu verurteilen. Ferner beantrage ich die Umwandlung der wegen Fahnenflucht erlittenen Ge­fängnisstrafe von einem Jahre in sechsmonatliche Zuchthausstrafe. Hia'el betreffend beantrage ich wegen Beihilfe zum Totschläge und zum thätlichen Ver­greifen an einem Vorgesetzten eine Zuchthausstrafe von fünf Jahren auszusprechen, ihn ferner zu zwei Jahren Ehrverlust, Versetzung in die zweite Klasse und zur Degradation zu verurteilen. Zur Anrechnung der Untersuchungshaft liegt kein Anlaß mor. Das Generalkommando hält an der Ansicht fest, daß es berechtigt war zur Verhaft i g Hickels nach dem ersten Urteile und von diesem Starck/ unft ist noch, kein Atom widerlegt. Der Staatsanwalt b./Meßt sein zweistiindiges Plaidoyer mit den Worten: Wo der Thäter ermittelt ist, muß auch die Strenge des Gesetzes walten. Auf Mord steht Todesstrafe und vor Todesstrafe schreckt man gemeinhin zurück. Man klammert sich an ein Minimum, wenn die positive Unter­lage fehlt. Ich bitte Sie also, nicht auf Mord, son­dern, meinen! Anträge gemäß, auf Totschlag zu er­kennen. Haben Sie Vertrauen zu meiner Objektivität.

Der Verteidiger des Marten, Rechtsanw. Burchard: Der Staatsanwalt hat eine Auffassung der Verhältnisse

.............. Deullldes

Vision beim Reichsmilitärgerichte. Auf Anordnung I , 20 Wnanft Der Kaiser und die Kaiserin

de.' '-'t ' e- ' s tn F r 11V11 fl«f«11 ut-rnöhme°^h-u^fr'ich in Wilhelm,höhe einen SueritL ®*

Man wird über diese« Urteil de« OberkriegSgericht« in Laiserpaar wird mit den kaii-rlich-n 8indeni nnd d.m P ^

weiten Kr.isin nicht wenig überrascht sein. Nach den ruhigen I staat am Sanntagabend nach P°t-d°m abreisen, w°

gegeben, die vollständig neu ist. Ich glaube wohl, daß . -der Gerichtshof seinen Ausführungen dahin beistimmen , wird, daß der Vorfall ungewöhnlich ist. Ich gebe dem Staatsanwalt zu, daß die in der vierten Schwadron ge­schehene That ein Schandfleck für die ganze Armee ist, > und ich lehne mich nicht gegen das Bestreben auf, die > Thal zu sühnen im Interesse des Ansehens der ganzen 1 Armee, aber ich halte die Anklage für u n au sr e ichejn d. - Wenn Marten in der Nähe des Karabiners gesehen wurde, ; so fehlt doch jeder Beweis dafür, daß dieser sich zur Zeit noch an der betreffenden Stelle befunden habe. Die Be­hauptung ist hinfällig, daß der Karabiner sich noch nachl- nnttags dort befunden haben müsse, wo er 10 Uhr vor­mittags hingestellt wurde. Ein logisches Benehmen wäre angemessen, wenn er, nachdem er gesehen war, den Kara­biner wieder hingestellt, und von anderwärts einen her­geholt hätte. Nur aus logischem Verhalten aber könne man logische Schlußfolgerungen ziehen. Die Darstellung über die Art der Ausführung der Thal sei ganz unmöglich. Der Thäter mußte doch die Gelegenheit abpassen, und konnte nicht so auf Geratewohl schnurstracks hinlaufen und abschießen. Dann hätte er ja geradezu ausrufen müssen, macht mal Platz da, ich will jetzt schießen. Daraus, daß Marten sich schlecht verteidigt habe, dürfe ihm kein Strick gedreht werden. Die in Frage kommenden Zeiträume und Entfernungen seien so klein, daß das Verlangen eines Nachweises darüber, wo der Angeklagte von 4,35 bis 4,45 gewesen ist, als ganz unmöglich bezeichnet werden müsse. Er glaube, daß es dem Staatsanwalt auch unmöglich sein würde, nachzuweisen, wo er vor acht Tagen nachmittags zwischen 4,35 und 4,45 gewesen ist. lieber die Aussage Skopecks und die ganz-e Art und Weise, wie sie zu stände gekommen ist, ließe sich ein Roman schreiben. Die An­gaben sind so ungenau, daß man nichts auf sie geben darf, namentlich da nick)t, wo sichs um Leben oder Tod handelt. Bei allen großen Verbrechen tauchen Leute auf, die etwas behaupten und so lange immer von Neuem behaupten, bis sie es zuletzt selbst glauben. Ist Marten wirklich der Mann, von dem man sich einer solchen That versehen kann? Selten hat jemand eine sorgfältigere Erziehung genossen. Er war ein tüchtiger Soldat, vom Glauben an seinen Beruf, von Liebe zu ihm erfüllt. Und ein solcher Soldat sollte sich wegen geringfügiger Vor­gänge an seinem Vorgesetzten vergreifen? Uebrigens war das Verhältnis des Marten zum Rittmeister nicht einmal schlecht. Und wenn der Rittmeister feiner Frau gegenüber sich abfällig über Marten aussprach, so beruhte das auf einem Vorurteil. Ein Motiv dazu ist wenigstens nicht nach- gewiesen. Man hat gehört, wie v. Bäckmann schon den Unterroffizier Domning angefahren hat. Danach kann man sich einen Begriff machen, wie er Leute vom Schlage eines Skopeck behandelt hat. Es ist überhaupt gefährlich, Kriminalkommissare als Zeugen zu vernehmen. Welche Kautelen werden nicht von einem Untersuchungs­richter beobachtet? Er hat die Leute regelrecht examinier

wobei ihm der Protokollführer zur Seite steht. Ganz an-1 und thatsächlich durchaus objektiven Darlegungen des Staats ders der Kriminalkommissar. Ter verhandelt tagelang mit anwalts war dieses Urteil umso weniger zu erwarten; und den Leuten. Tann trägt er, ohne Notizen zu haben, es war ohne weiteres auzunehmen, als daß Marten sofort jedes Wort mit einer Sich er heit vor, als wenn $eDjfion gegen das über ihn gefällte Todesurteil einlegen werde, es erst heute ausgesprochen wäre, mit einer Sickstrheii, I Freisprechung Hickels war vorauszusehen. Die von dem die Erstaunen erregt. Turch Herrn v. Backmann hat die i gegen Hickel angekündigten neuen Verdachts«

ganze Untersuchung Wendung ^ornmem . e- mOmente sind auSgeblieben und die Berechtigung einer In- Mr? "o°tzben^man f ch bi7 grötzi^Mühe Sgab, nLe has.behalmng währ-nd der Zeit von der Fällung einer ersten «nbaltseuntie w ^croinnen und dazu sogar eine Belohn-Freisprechung bt, zu der letztgen werd nun noch mehr -nzu. unq aussetzte. Tie Richter haben nach sreier Ueberzeugung zweifeln fein al« bisher.

zu urteilen. Wir haben ebensowenig stattzugeben den Mit- Wir werden unS wohl noch mehrfach mit dieser Ange- leidstündaebungen des Publikums wie den Wünschen hoher | leqen^eit zu beschäftigen haben.

Vorgesetzten und den militärischen Interessen. Am hiesigen ' ~

Ort hat der Vorfall eine begreifliche Erregung hervor- Engländer Nttd Bure».

gerufen, und niemand hat sich wohl den Erörterungen dar-I @ine her bekanntenSiegeS"-Depeschen KitchenerS aus über entziehen können, und deshalb tyatte xdy too^l <ßretotia üom iZ. h. M. meldet: Seit dem 12. d. M. gewünscht, daß im G e r i ch t sh o s nur ich, ter Ntzen, einschließlich der bereits besonders gemeldeten Ziffern,

die dem Regimeute lernstehen Ind.eiem Saale , getötet, 20 verwundet und 248 gefangen genommen.

bÄÄ etÄ^^re^lum6 95 etgato sich Ferner wurden erbeutet Z67,Gewehre

aber die rechtlichen Ausführungen des Staatsanwaltes sind 13 700 Patronen, 127 Wagen, 940 Pferde und 4<00iL>tück unzutreffend Ich halte die Angeklagten keines-lVieh. Oberst Beoson überrumpelte am 16. ds. em Buren« wegs für üb er führt. Sie können dieselben nach dem lager bei Doornpoort. Zwei Buren wurden getötet und Ergebnisse der Beweisaufnahme unmöglich verurteilen und dreißig gefangen genommen, darunter Hauptmann Breyten- ich beantrage deshalb, unter Verwerfung der Berufung, unb Devilliers, der Vater von Frau Schalk Burger. Freisprechung gemäß der Entscheidung der ersten I^p^rst Garratt überrumpelte gestern ein Burenlager bei "SU... ?»<«

einer Stube beim Gespräche mit Stumbries den Entschluß linie durchbrachen und sich jetzt in der Gegend von Wepener zur That gefaßt und dann, innerhalb sechs Minuten die befinden, sowie gegen eine gleiche Anzahl von Krmtziuger» That ausgesührt. Es fehlt die Zeit, wo sich Marten mit Kommando, die von French über den Oranlefluß getrieben Hickel verabredet haben konnte. Wo haben sich Beide zu I wurden.

dieser Verabredung getroffen? Als Motiv für Hickel wird gu dem am 18. d. M. in der Nähe von Brakhorstspruit angeführt, daß Seidel als Schwager des Marten mit dem I aU!gflc ührten Angriff auf das Bureulager wird noch gemeldet, dnU derartige Beeinflusiu'ng %StaÄJ Und feinten »bteilung^nen wi e be r abge n °m me n wurden, selbst wenn zwei Männer an jener Thür zur Reitbahn gc- Wer find eigentlich da dieBanditen , die in da« semd- standen haben, kann man unmöglich annehmen, daß der liche Lager sich schleichen?

Zweite ein Mithelfer des Thäters gewesen ist. E5^ ist Der Standard meldet aus Pretoria vom 17. August, immer gesagt worden, der Zweite habe dem Thäter als bcrß soeben abermals Burenfrauen in das Concen- Gehelfe den Rücken gedeckt. Jemand aber, der tr at ionSlag er gebracht worden seien und daß diejenigen einem den Rücken decken will, stellt sich! nicht hinter I oon biefen, deren Männer sich jetzt noch auf Kommando den Thäter, sondern an die Eingänge. -tie beiben ~eute , b üoq Mutes seien. Diese erklärten wieder und an der Bandenthür waren offenbar neugierige Zuschauer. I . - aßem waS in der letzten Zeit geschehen

spnM.Lrr.LSv»««. stens Skopeck in Frage kommen; denn es ist eigentümlich, daß daß in der letzten Zeit Briefe von der 8urcnabotbnun9 qu8 er sich um die Thür des Krümperstulles herumgedrückt Europa angekommen seien, auS denen hervorgehe, daß valo hat. Das kann geschehen sein, um den Thäter vor Heber» Line Wendung zum Bessern eintreten werde. Die Führer raschungen aus dem Stalle zu sichern. Hickel erfreute würden in diesen Briefen aufgefordert, weiter zu kämpfen, sich des Wohlwollens des Rittmeisters, der ihn zum Ser- ba e§ j-x^cr sei, daß die continentalen Mächte in allerkürzester geanten befördert hat, ihm ein Hochzeitsgeschenk widmete eingreifen würden. Infolge dieser aus Europa gr­ünd ihm die Pläne zur Mobilmachung anvertraute gmmemm guten Nachrichten hätten ihre Verwandten und

hätte Hickel wohl veranlassen sollen, fein junges Eheglück im Felde neuen Mut geschöpft, sie seien sicher, daß

und seine Zukunft aufs Spiel setzend, Morbgehüse zuwer- Fr-und- m1 s-l°° neuen ^g°i-tzop^, , Dankgotte«- h^te^Min u?en be^ech,n/n g mifgeBaut und deshalb bienste ab. Die Art und Weise und b-r Ton bieser [frauen völlig unzü reich end. Eine Aeuderung der An k l a g e I deren Männer sich unter Waffen befanden, seien jetzt so zeugt immer von einem Mangel der Anklage. Man herausfordernd, daß man sich ernstlich überlegt habe, ob e» schreckt vor einem Todesurteile zurück und hofft die ge-I nicht besier sei, sie von denen zu trennen, deren Männer ringere Strafe durchzusetzen. Bezüglich der Berechtigung ergeben hätten. So wie die Sache jetzt liege, belästigten der Jnhaftbehaltung 5chckels glaube ich alle namhaften ^zst-1 peschjmpften sie immerfort die Frauen derjenigen, die risten auf meiner Seite zu haben. Ich beantrage Frer-l_^ ergeben hätten, und belegten sie mit dem entehrende» sprechung. «vjmen ^Sanb bock". Die Folge davon sei, daß Buren,

Nach auderthalbstündiger Beratung erscheint , ergeben und in ihr Schicksal gefunden hätten, jetzt der Gerichtshof wieder im Sitzungssäle. Unter h Gruben, baß sich bie Sache roiebet wenden könnte, Ä bi« 2-9« ^ließen unb sich wieder ben »ommanbo« an-

durch Anschlag bekannt gegebene») Spruch: Der n Schilderung hat -« nicht im Geringsten den A"S-klaat- Marte« ,st d-S Mo-d -s ,«. Zu. I a[8 ob si.ch-n-r,, whe Proklamation die Buren

sammeuhauge mit Meuterer schuldig besuudeu ' acht hätte. Im Gegensatz dazu behauptet aller- uud znm Tod e verurteilt, ^t^e zum Berlufte l Bloemfonteiner Berichterstatter der ^Daily Mail-,

der bürgerlichen Ehrenrechte. Bezüglich Hickets u ejncn bedeutenden Eindruck mache. Ganz besonders hat daS Oberkriegsgericht dre Berusuug deS ®e« |eba§ QUjB ben vielen Uebergaben hervor, die seitdem zu richtSherru verworsen uud erkennt demgemäß ans ^rzeichnen seien. Man sei zuerst im Zweifel darüber ge- «ter* »

Marten ber Thäter qewefen fein. Zwar war Marten ein ob bie Besitzungen aller unter lassen befind- guter ©olbat, aber nach seinem Charakter war er ber lichen Buren zur Deckung der Unkosten der Lager hat fähig. Diesem seinem Charakter nach muß ange- verwendet werden sollten! Nach Ansicht des Bencyl nommen werden, daß Mottve zu der That für ihn in crftatter§ ist das letztere gemeint. Wahrscheinlich sei, Satz reichem Maße Vorlagen. Ter Gerichtshof hat die Ueber- in der Weise gehandhabt werden solle, daß monatSwelse zeugung, daß Marten den Entschluß zu der That schon »armett Beteiligten öffentlich meistbietend verkauft längst gefaßt hatte. Tie Zurechtweisung, die er am letzten roetb°en conten, Da sich nun die Unkosten der Lager täglich äsfcX'Äü... -i - « seüaeitellt erachtet, daß der Karabiner nachmittags dort zu bringen. .. . . - «

gestanden hat, wo er vormittags hingestellt worden ist. Wir möchten vorläufig noch daran zweifeln, daß dies Es wäre unnatürlich, wenn gerade dieser Karabiner von Auslegung zutrifsk, obwohl sie tum bekannten engli che feinem Standorte weggekommen wäre. Der Gerichtshof Kriegsgewohnheiten kaum widersprechen würde. Man rann nimmt an, daß Marten einen zweiten als Helfer nid)! cben üon Seiten Englands jetzt auf alles gefaßt sein, uuo Mitthäter, sondern Mithelfer und Förderer gehabt hat, I p b(e Axitik deS Auslandes sich noch um einige Grade meyr : jedoch sei der Beweis nicht erbracht, daß Hickel dieser I , ob man sich auch im AuSlande daran gewöhnt,

, zweite gewesen ist. Skopeck ist vorn Gerichtshof für durchaus I fortan nur noch als einer duranS ver-

; glaubwürdig erachtet worden. In dem Verhalten des von oen ^gia i ba8 ist den Söhnen

: Marten nach bcm Morbe ist ein weiterer Beweis fürseine * } " J-xLAhr G-ldsack^regiert ja b°ch Thäterschaft gefunden worden. Sein Benehmen bei der Albions gänzlich schnuppe, i g

Todesnachricht war auffällig. Nach der Art der Ausfiihr-1 die SBelt. bet

nng des Verbrechens hat der Gerichtshof die Ueberzeugung!Daily Mail" erfährt auS Brüffel, der S u gewonnen, daß ein zweiter dabei beteiligt gewesen ist. Der Transvaalgesandtschaft, Jonkheer van der Hoeven, wur Gerichtshof hat erwogen, ob das Hickel sem könne. Er kürzlich vom Zaren in Gatschina empfangen und yai auw erachtete auch Hickel für thatsächlich belastet. Er war bmn me^rcrc wichtige Konferenzen mit Graf LamSdorf.

Rittmeister getadelt, mag auch seinem Schwager haben,be- . ^ue längere Konferenz mit dem holländischeri Mim?» hilflich sein wollen. Die Belastung genügte aber Aeußeren, Baron Melville, über KitchenerS Proklamatw«.

urtcUuna bes Marten wegen Meuterer Der scheint biefe Vermutung benn boch nicht« al« ber «u» Gerichtshof ist überzeugt, daß Marten die That nut Ueber-j eitles optimistiscken WuvsckeS zu sein.-s legung ausgeführt hat, und hat deshalb wie oben erkannt.' Marten erklärt sofort die Anmeldung der Re-