Ausgabe 
22.6.1901 Erstes Blatt
 
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des Friedensreiches Jesu Christi."

Jetzt gelegt haben, dereinst aufziehen und die Ernte mähen soll, die Jugend soll ihre Blicke auf diesen Fürsten lenken und sich an ihm erbauen. Gottesfürchtig, streng, unerbittlich, streng gegen sich selber, und gegen andere, fest vertrauend auf den Gott, von dem er sich seine Wege weifen ließ, unbekümmert um jeden Rückschlag, um jede Enttäuschung, Lte er in seinem Christensinne nur als eine Prüfung von oben ansah, Jo hat der grdfee Kurfürst gelebt, und so solltet Ihr es nachthun. Der Hauptgrundsatz, der chn befähigte, trotz aller Widerwärtigkeiten, trotz aller schweren Erfahrungen und Prüfungen, niemals den Mut und die Hoffnung zu verlieren, das war der rote Faden, der sich durch sein Lecen zog, der in seinem Wahlspruch sich äußerte: domine fac me ecire viam, quam ambulem, (Herr, laß mich den Weg wissen, den ich gehen soll.) So heißt A auch von den Offizierm und Mannschaften meiner Marine. So lange wir auf dem Grunde arbeiten, können wir unbekümmert jede schwere Phase der Entwickelung der Marine und unseres Vaterlandes, die unS GotteS Vorsehung vielleicht noch Vorbehalten bat, überwinden. DaS seifder Weg, den Ihr wandeln sollt, das sei der Grund, auf dem meine Marine aufgebaut ist. Das be­fähigt Euch, im Streite zu siegen und in Widerwärtigkeiten auszu hatten, bis die Sonne wieder durch daS Gewölk hervorbricht. So übergebe ich jetzt b«8 Denkmal an die Martneakademte. Sie möge es hegen, pflegen und in Ehren halten, damit dereinst auch Charaktere aus ihr hervorgehen, die dem gleichen, der jetzt vor Euch stehen wird.

Ts falle die Hülle. , p

Dieses erfolgte unter dem Salut sämtlicher im Hafen liegender Kriegsschiffe und den donnernden Hurrarufen der Mannschaften. Darauf sprach der Inspekteur des Bildungs­wesens der Marine, Admiral v. Arnim, den Dank für das der Marineakademie überwiesene Denkmal aus. Ihre

Staatsminister Rothe erklärt, daß zur Zeit bei der Finanzlage des Staates an eine Errichtung noch nicht zu

teil sei. .. . v

Geh. Kommerzienrat Oehler ist mit den Ausführ­ungen des Vorredners einverstanden, nur hält er die Verstaatlichung für das gesamte Mobiliarversicherungs­wesen für angebracht.

. Hierauf wird der Antrag des Ausschusses, der dahm geht, dem Art. 2 folgende Fassung zu geben:

Von sämtlichen Mobiliar-Versicherungsanstalten, deren Betrieb sich auf das, Gebiet des Großherzogtums erstreckt, ist eine Steuer von jährlich drei vom Hundert ihrer Brutto-Prämien-Einnahmen für die von ihnen rni Großherzogtum übernommenen Versicherungen an die Hauptstaatskasse zu entrichten. Von dem Ertrag dieser Steuern wird unser Ministerium des Innern ein Tritt- teil zu Zwecken des Feuerlöschwesens und zwei Drittteile für öffentliche und gemeinnützige Zwecke verwenden. Bon den auf Gegenseitigkeit beruhenden Versicherungsgesell­schaften kann bei Berechnung ihrer Brutto-Prämien-Ein- nahme derjenige Betrag in Abzug gebracht werden, den sie von den im voraus erhobenen Prämien nach dem Jahresabschluß den Versicherten zurückerstatten. Unser Ministerium des "Innern wird mit dem Erlaß, der autzer- 1 dem erforderlichen Vorschriften über die Versicherung von beweglichen Sachen gegen Feuerschaden beauftragt, und ferner das Gesetz am 1. Januar 1902 in Kraft treten zu

................... Lesgleichen em Antrag:

Hohe Kammer wolle Großh. Regierung ersuchen:1) Er­hebungen über die Versicherungsprämien für landwirt- schaftliche Betriebe und das Mobiliar der zugehörigen Wohnungen zu veranlassen und das Ergebnis zur Kennt­nis des Landtages zu bringen. 2) In Erwägung darüber einzutreten, ob eine ZusaHsteuer für diejenigeii Versicher­ungs-Anstalten vorzusehen sei, welche es ablehnen, bu zu einer gewissen noch festzustellenden Pramiengrenze: a gemiedene Betriebe, b. landwirtschaftliche Betriebe ein­schließlich des Mobiliars der zugehörigen Wohnungeu zu versichern. 3) Eventuell die Errichtung em er Landesver­sicherungsanstalt für landwirtschaftl. Betriebe und das Mobiliar der zugehörigen Wohnungen nach den bei der Landesversicherungskasse für Gebäude geltenden Grund­sätzen der Zwangsversicherung, der Gegenseitigkeit und des Umlageverfährens in Betracht zu ziehem

Bei Punkt 22, die Errichtung einer Handelshoch­schule im Großherzogtum betr., begründet StaatsmiNister a. T. v. Stark den Ausschußbericht, der dahingeht, dem

Hessischer Kandtag.

Hrste Kammer der Stände.

13. Sitzung. Donnerstag, 20. Juni.

Nachdem der Präsident Graf Goertz die Sitzung er­öffnet, schreitet das Haus zur Wahl des dritten Präsidenten. Dieselbe fällt auf Staatsminister a. D. Dr. Finger. So­dann wird der Voranschlag der Ersten Kammer einstimmig genehmigt.

Geh. Kommerzienrat Michel (Mainz) spricht zu der Regierungsvorlage den Gesetzentwurf betr. die Abänderung des Gesetzes vom 25. November 1871, die Versicherung von Mobilien in Feuerversicherungsanstalten. Er wendet sich gegen den Beschluß der Zweiten Kammer, die Versicher­ungs-Gesellschaften höher zu besteuern, da die Lage der- selben keineswegs glänzend sei, eine höhere Steuer wurde unfehlbar voM den Versicherten getragen werden. Das Prämienschnemen werde von den vereinigten Gesellschaften selbst jetzt bekämpft. Eine Besteuerung mit 4 Prozent sei entschieden zu hoch. Ter Ausschuß der Ersten Kammer be­antragt, es bei einer solchen von 3 Prozent zu belassen. Ter von der Zweiten Kammer gefaßte Beschluß, die Ver­sicherungsgesellschaften staatlich zu zwingen, alle, auch die gefährlichsten Betriebe zu einem bestimmten Maximal­betrag zu versichern, sei juristisch hinfällig, da ein der­artiger Zwang unmöglich sei. Auch die angeregte Verstaat­lichung der Mobiliar-Brandversicherung sei durchgehend nicht zu befürworten. Sie sei schwieriger, als die Jm- mobilienversicherung, bei der die Objekte viel besser fest­zustellen seien; jedoch glaube er, daß eine Verstaatlichung eventuell für die landwirtschaftlichen Betriebe von Bor-

schwerere Sorgen, als die marokkanische Frage sie beun-I ,,D.tztndie!u> T-g-n-,I° fWeRarbta.l $««c4l«uB, bn Protestantismus einen allgemeinen Angriff gegen die katvottfche Welt ruyrgren. e plant, kann nicht geleugnet werden. In Frankreich machen die Pro-

. ,=? , zt.. Itestanten Jagd auf die höchsten und einflußreichsten StaatSämter, oo»

Aus Parrs mrrd uns gemeldet. Tre außerordent- tz^ ftc bie Katholiken »urückstoßen. Ihre Profelytenmacherei ist liche marokkanische Gesandtschaft unter Führung de- JJiv UeUfC eifriger als je im 19. Jahrhundert, und sie rühmen sich z. B., nrsters des Aeußeren, Ben Sliman, ist hier eingetroffen einem einzigen Dorse, wo noch roenige Jahre vorher der Pro- und mit großem Zeremoniell, d. h. von Vertretern des Ely-1 testantiSmus kaum dem Namen nach bekannt war, 800 Seelen der fee des Ministeriums des Aeußeren und des Militär-Gou- Kirche entrifien zu haben. Wirft man einen Blick aus die Mitteilungen vernemmts empfangen worden, Tre Regierung hat ein bet metbobtftif 4<n Sltoofetonfnen), bie oor 12 monatrn in OTaUtnb qtnrf s))?nnrenu tür die Gesandtschaft versammelt war, so erfühlt man, daß diese Sekte in Italien 2783 Mit- kl-nnos Hotel am s-art Monceau sur mc i Im Berichi«j«hre 3T9 «ngebliche Bekehrungen »u »et.

gemietet und der bisherige Gesandte ml Mariko, RevoU,^ hatte. Und in Rom? Wer hat nicht mit eigenen Augen ge- erwartete die Marokkaner aus besonderer Aufmerksamkeit, rofc tie zum Teil gewaltig großen und mit glänzmder Tie ministeriellePetit Parisien" stellt Betrachtungen an, Eleganz auSgestatteten Betsäle der Pcotestanten biS zu 15 vervielfältigt über die Beunruhigung, welche die Engländer neuerdings I haben? DasLos von Rom!" in den deutschen Ländern (^Uewaxva), wegen Gibraltar an den Tag legen. TerEclair" da-1 der Haß gegen Rom, wie er jüngsthin unter den Völkern angelsächsischer gegen, der allerdings zu den Gegnern der Regierung ge- Raffe aufgelodert ist, lenkt auch die ketzerischen Geistlichen in der hört, warnt vor einer Uebcrschatzung der diplomatischen I ewigen Stadt, «i beten Eroberung bm Protestant-- g<m,b-,ondetS Mission der Marokkaner. Selbst wenn der Sultan von ° « gelegenHfl. SDen Beig ffc »J«

Marokko Frankreichs Oberherrschaft freiwillig anerkennen haß die wirtschaftliche Lage der Stadt in 30 Jahrhunderten würde, so wurde das nur wemg bedeuten, weil seine I^^mals so unglücklich war wie in der Gegenwart. Ihr Augenmerk Macht im Lande selbst nur dem Namen nach bestehe. Von besonders auf die Kinder gerichtet. Arme, kinderreiche Mütter vrr- den Stämmen des Sultanats erkennen kaum zwei Trittel trauen den Protestanten die unschuldigen Opfer an und säen in seine Oberhoheit an, und auch diese schicken ihm nurlRom eine Generation von Protestanten. Wir kämpfen mit freiwillig einen Tribut als fromme Steuer, die sie sich den Protestanten einm Kampf mit unattichm Waffm. Für uns haben für den Nachfolger des Propheten auferlegen. Tie Kriegs- wir Gott und den Papst. Sie haben daS Geld und den rücksichtslosen macht des Sultans sei nur für die Parade da und habe Beistand der^weltlichen f . ttnknnttsbild in dem

. ynre 1 keinerlei Widerstandsfähigkeit gegenüber den Forderungen Kardinal Parocchi entwirft ein Zukunftsbild, in d ^övfner Frankreichs. Deshalb werde der Sultan wohl oder Übel Rom zu zwei Dritteln protestantisch geworden ist, und der |Die wirkliche Entscheidung über die Papst Zuflucht in Australien suchen muß. Trotzdem sei dem Papste um den endlichen Sieg nicht bange. «Aber Ihr, abtrünnige Brüder," so wendet sich zum Schluffe Kar« dinal Parocchi an die Protestanten,wo werdet Ihr in jener fernen Zeit sein? Wie Eure Erscheinung in der Geschichte einen neuen Fortschritt in der Zivilisation nicht hervorgebracht hat, sondern ihren friedlichen Lauf in Deutschland und Eng­land hemmte, daS Kaiserreich aus dem Gleichgewicht brachte und in Frankreich die Fackel bürgerlicher Zwietracht ent­zündete, so wird Euer Verschwinden das Morgenrot einer weiteren, tieferen, reiferen Kultur begünstigen, der Vorläuferin

Majestäten beehrten hierauf deu Generalmajor v. ~ ....

Oberleutnant Gras ©oben forme hfele d-r°uSChmazurück. bleibe nach wie vvr bei'den dipl°-I

gekehrten Krieger mit Ansprachen. Rach einem Parade- Kabinetten der europäischen Großmächte.

marsch der Truppen begaben sich die Majestäten um 10 Uhr ' ---- -----

an Bord derHohenzollern" zurück. Der Kaiser ernannte! Dfllittffhf TlltltölÄIllU.

den Chef des MarinekabinetS, Vizeadmiral Frhr. v. Senden« v r J f A h mgsckinaer

vibran, zum Admiral-Adjutant-n. Dem Schöpfer des Denk- P/« Pr- Henrich v Poschmger

mal», Bildhauer Haverkamp, wurde der Rote Adler-Orden über Begegnungen Zwischen BiMarck' deg'ls.

4 fffnffo mögen etwa 15 Jahre her sein, als sich Professor Begas

Jvssr?»*' äv.

be» russischen Kreuzers »Ssweilana . einer Tischeinlabung beim Kanzler erfreut wurde. Bei dieser

ftiöJnHSiCArtSi Gelegenheit trug Begas diesem die Bitte vor, ihm für seine Die marokkaursche Gesandtschaft. Bismarck-Büste eine kurze Sitzung zu gewähren. Der Fürst Wie bereits gemeldet, ist die Sondergesellschaft, die zuqesagt, eine halbe Stunde zu sitzen. In der Zeit, der Sultan von Mawkko, Abdul Aziz an die Hoss der. k an ber Büste selbst arbeitete, plauderte Bismarck

iXäWÄitaiä in reizender W-sie und erzählte unter anderem wie er den sät*.srsi-r'y'S «Sff sS?...S,..ä«.L,- die Neugier nacht diesen ersten Vertretern des schwarzen wieder in den mitgebrachten Kasten befördern wollte, bemerkte Erdteils zu regen, deren prächtige Gewänder, weiße Bur- BiSmarck:Sind Sie denn schon fertig," und als der Meister nusse, schwarze Bärte, krumme Tolche und verschleierte erwiderte, daS unbedingt Nötige sei gemacht, saß Bismarck Haremsdamen, nach Meldungen aus London und Paris aug freien Stücken noch eine volle weitere Stunde, jedem auffallen. Der jetzige Sultan Marokkos ist ein junger ftische Meister hatte auf den Kanzler ersichtlich den Mann non 23 Jahren, der sich für die enropatsche Kultur ^st^ Erdrück gemacht; denn beim Abschied sagt- er:Wenn Ä'XÄi'S. Ä..%' I-»-«SS Amateurphotograph, nur läßt er sich! nicht selbst Photo- ^"eni zum Abschluß^.^eitwillig noch El""ial fitzen, graphieren, weil das gegen die Vorschriften des Korans so geschah es auch. @ttoa vor vier Dohren erhielt Professor verstoßen würde. Dagegen hat er eine große Freude an Begas von der Jury für daS jetzt enthüllte National-Denkmal dem Kinematographen, an der Vorführung sogenannter für den Fürsten Bismarck einstimmig die Ausführung zu­lebender Photographien und er hätte seine Sehnsucht gebilligt. Während BegaS bereits an der Arbeit war, ver- nach, einer Reise nach Europa längst gestillt, wenn er anlaßte der Leibarzt des Alt-ReichSkanzlers, Prof. Schweuinger, nicht besorgen müßte, daß in seiner Abwesenheit eine bec Agnstler noch einmal Bismarck sehen durfte. Einer Revolution ausbricht, die ihm für immer die Rückkehr Ej^adung folgend, reiste BegaS am 17. Mai 1898, also zu Thron und Land verschloss- I tnm Wochen vor dem Hingang des Begründers des

gesattbckjchasi^der^Großpezter tzay E? Mokth'a/Waltd Abä DeMschen R-ich°s. nach Friedrichsrnh Begas traf i«> Fried- dullah Benhemed ist ein stattlicher Mann, der bei seiner nchSruh zum Frühsstuck ein und fand dort den Professor Ankunft in London in schneeweiße Gewänder gekleidet war. Schweuinger, den Grafen Rantzau und Gemahlin und Dr. Es dürfte das ersss Mal sein, daß ein Marokkaner von Chrysander. Bismarck wurde auf dem Rollstuhl in den

so hoher Lebensstellung seine Heimat verläßt. Von seiner Speisesaal gefahren und begrüßte den Bildhauer in der

Ueberfahrt auf derDiadem" von Tanger nach Portsmouth liebenswürdigsten Weise; man sah ihm die Krankheit schon wird berichtet, daß er mit größter Ehrerbietung behandelt an. er fiaQte über seine Gesichtsschmerzen, zu deren Linder­wurde, nur von der Mche, die seine Sklaven bemtet Cocain gebraucht wurde, und über das Beiu, das er,

hatten und daß niemand, zu seinen Mahlzeiten Zutritt » M ausgestreckt halten mußte. Dagegen konnte zerem^iell^ ein^AbteUttng^Maritls-Jnsanterie^ machte die B°g°s wahrr.-hm°n, daß fein st unb feine |

b'nrt, der im Jahre 1876 die Stellung eines militärischen Satire, in allen Dingen den Nagel auf den Kops treffend. Instrukteurs in Marokko erhielt, und später Oberkomman- Nicht mit einer Silbe verriet Bismarck den Unmut, den er vierender der ständigen marokkanischen Armee wurde. Auch I^r den Gang der Dinge innerlich empfand, und als daS Macteau trägt sichs marokkanisch, sein Hazlpt ist mit dem Gespräch auf den Zweck führte, der BegaS nach FriedrichSruh Fez oder mit dem weißen Turban bedeckt, und von der ^führt hatte, bemerkte der greise Fürst:Gott, waS wollen ''. RXä SL S W Ä

den die beiden Frauen behandelt, die den Großvezir be- Bei der Abendmahlzeit meldete BegaS, dem Fürsten, er sei gleitet haben. Als sie in London dem Wagen tief ver- im Park auSgerutscht, habe sich daS Kme verrenkt und könne schleiert entstiegen, wandte jedermann das Haupt weg, um!kaum gehen.Nun, .so legen Sie sich mal hier hin, be- nicht gegen die marokkanische Sitte zu verstoßen; sie selbst uierkte Bismarck, und dann zum Diener gewendet:Holen stürzten sich in einen geschlossenen Hofwagen, der sie Sie mir meine Stöcke!" Darauf wählte er einen aus, der prfrtrhprnrhpn "ach der marokkanischen Gesandtschaft brachte. Dort haben eincr jungen Buche geschnitten war, und schenkte ihn ersorde^ch )

I Uu.cn nicht.. « wnr ihm nm darnm ,n Ihn», noch «in.°> einstimmig nngennmmnn.

ihrer Etage sind mit besonders Kühlen Gardinen 1.___9Tlti. ,, Sotje Sammer »oHe

das Erschrnnen am Fenster würde für eine Todsünde gelten, bann unter dessen Eindruck zn Hause zu arbeiten. Wiewohlfier d,i> Jlei

Nebenbei mag bemerkt werden, daß es ein schwerer Verstoß Niemand, selbst Schweuinger nicht, ahnte, daß die Tage des gegen die Etikette sein würde, wollte man an den Großj- Fürsten bereits so sehr gezählt seien, hatte Begas doch daS vezir die Frage richten:Wie geht es Ihren Frau | ©efüM, daß er dem Einzigen für immer Lebewohl sagen mahlinnen?" müsse, und deshalb wollte er beim Abschied die Hand BiS-

_ *. _ marckS küssen. Doch Bismarck wehrte ab.Ach nein, dies!

Was nun die politische ^eite der marokkanischen , $a geben Sie mir lieber einen Kuß auf den Mund." Gesandtschaft betnfft, (Bgl. Nr. 133, 2. Qtoei Monate später hatte der nationale Held seine Augen

nehmen, datz es nicht nur"um einen Höflichkeitsakt, 0"" v

um Gegenbesuche handelt. Tie englische, wie die französische! zum ewigen Schlummer geschloffen.

Presse erörtern die rnarokkanisckss Frage. In Frankreich! .

-rängt man zu der Verwirklichung gewisser Absichten auf! Der Vizekanzler der römischen Kirche, Karoinat Marokko, in England versiicht man, die Regierung gegen>Lucido Maria Parocchi, hat, wie bereits gemeldet, vor Frankreich scharf zu machen und eventuell einen Seekrieg einigen Tagen im päpstlichen Kanzleipalast einen Vortrag vorzubereiten. Dies kam in einer neuerlichen Sitzung 6ie evauaelische Propaganda in Rom unb die katholische des englischen Unterhauses deutlich g^nug zum Ausdruck. Geaenpropaganda gehalten. DerOsservatore Romano" ver« Man fordnte die^setzung Lro^r^bietstei^ MaroNc^ Wortlaut dieses Vortrages, der nm fo.a v. öiail -

iXWÄS W Snftnertfamteit mbtat, ul-, --bmal^Parocchi!

Wiien^auÄ Lgt Ae^LiL so daß die DipwmaL große Aussichten hat, der Nachfolger des Papstes Leo XIH.I Staatsminister Rothe erklärt, daß zu Europas sich ruhig schlafen legen könnten, wenn nicht I zu werden.