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Meter über den Erdboden herab und die Thür ist "kaum
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1 CI)
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3 (!)
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im Lebensjahr
vom
: 2.—15. Jahr: 2 (1)
V-,) 82 (18) 12 3 (1)
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel» der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aus von auSwärtS nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
■ Ein inter°ff°ntes N°g°rb°l^Einige scherz, batte Büge von einem Negervolk von Uganda erzählt der Missionar Buckley, der vor kurzem nach Europa zuruckge- kehrt ist. Es handelt sich um die,Bakedis oder, wie fw sick> selbst nennen, Lango, an den Ufern des Wenige Europäer sind bis jetzt in das Gebiet dieses wilten und seltsamen Volkes gedrungen; Buckley ist ter erjte Reisente, der genauere Mitteilungen über ste mmht. ^ie Bakedis, Männer, Frauen und Kinder, gehen völlig nackt,
Sport.
W «ieftett, 21. Juni. Die Gießener Rudergesellschast hat ihren Anfänger-Einstrfahrer, der mit gratzem Ei,er °-id°-«rb->tst und ersichtliche Fortschritte macht, zur Teilnahme an den Regatten zu Frankfurt a. 3JL und Bad Ems gemeldet. Tne Leistungen: berechtigen zu der Hoffnung, daß das Ergebms em ehrenvolles sein wird, und daß er bei Energischem Weiterarbeiten mit Vertrauen sich ferner Konkurrenz entaeaenstellen darf, die sich an beiden Plätzen m ungewöhnlicher Zech einfinden wird. Andere Mannschaften sind zu auswärtigen Rennen nicht gemeldet wordetr, auch foU baüon
o-abre an hiesigem Platze eine Regatta abzuhalten, weil m Mckficht auf leine nächstjährige Jubiläumsregatta - die Gesellschaft feiert dann ihr i 25iti|tiac6 Bestehen — sowohl in sportlicher rote t"Uwzieller Hinsicht bedeutende Anforderungen erwachsen. Reue, thätige Mitglieder sind tn ansehnlicher Zahl beigetreten und üben bei den jetzigen fronen Sbenben eifrig den herrlichen und gesunden Sport. Seitens der Jnstruktoren von deren richtigem Wirken so Vieles abhängt, wird sicher mchts unterbttlben, um die jungen Mannschaften so heranzubilden, daß ihnen reichlicher Erfolg sicher ist. _____
,i-U?r BÄr,undüns ->,« i>b« Jmmab.Uen b-,,u-
hebalten 7 Hebet die Rechtskraft von Verwaltungs-Entscheidungen. 8 Die Abgrenzung^ zwischen LeitlmgSrecht deS Richter« und Partei, betrieb im Zivilprozeh. 9. Heber BodenverschuldungSgrenze und Boden-Entschuldung. 10 Ist die »efttafuii« faWMPfl« EideSdelikte im deutschen Rechte beizubehalten und im österreichische»
«n Ernst non W°l,og-n'i Bun«;
Th-.ler in Berlin -rdi-U d-S IUln-ri,ch- -Di« s.d«
folaende Antwort: „hochgeehrter Herr I Antwortlich ^yres w. Schreibens teilen wir Ihnen mit, daß gute Einsendungen unS natürlich erwünscht sind. Die Prüfung derselbm erfolgt o rasch, al» e« usts möglich ist bei der Unzahl der einlaufenden. Die Tan"ömebc- träat 10^ Prozent der Brutto-Einnahme, und die Prozente wnden nach einem bestimmten festgesetzten Schema an^Dichter und Komponisten deS Abends verteilt. MU vorzüglicher Hochachtung t. «• Dr. Ewers." ...
Gerichtssaal.
NeU'RUVVi», 20. Juni. Die Verhandlung des Schwurgerichts gegen den Kreissparkassenkontroleur Wilhelm Krause und den Stadtkassenbuchhalter Friedrich Wilhelm Helmes wegen Urkunden- fälscbnna und Unterschlagung im Amte endete mit der Verteilung des Angeklagten Krause zu einer Zuchthausstrafe von 3 Jahren, 300 Mk. Geldstrafe, im Unvermdgensfalle werteren 20 Tagen Zuchthaus und Ehr. Verlust auf die Dauer von 5 Jahren. Helmes wurde zu einer Gefängnisstrafe von 1 Jahr und 3 Monaten verurteilt.
Es starben an: Zusammen: Erwachsene:
d) a n in Krofdorf zum Preise von 3000 Mk. übertragen. Stabtn. Krumm nahm im Hinblick auf die bei mehreren Arbeitsangeboten von den betr. Unternehmern zur Bc gründung ihrer höheren Forderung geltend gemartyteii höheren Arbeitslöhne Gelegenheit, daraus hinzuweisen, daß I höhere Löhne gar nicht gezahlt würden.' Ltadtv. O r b i g bestätigt die Mitteilungen Brumms, wahrend die Ltactv. ! Tr. G a f f k Y, Petri und Schmal l in den vorliegenden Fällen das Anführen höherer Löhne für berechtigt ernaren.
Zu der bereits in voriger Sitzung behandelten Re- tlamation von Ehr. Petri V. wegen derdurck) Hochwasser । beschädigten Gartenmauer an seinem Hause in der ^oirre- kraße und seines Anspruches auf . &mct)tunsi» Stütf und Flügelmauern wird auf Antrag der juttfttfdjen Som- miffion beschlossen, den von Petri verlangten Revers über I £>ic Eigentumsverhältnisse auszustellen, im übrigen aber I die notwendigen Arbeiten nach Maßgabe des Interesses
Vermischter.
* Tas Alter der Damen nach ihrem Verhalten! bei Tische zu bestimmen, dürfte wohl ebenso originell als kühn sein. Ein Mitarbeiter des „Gil ^s" vertritt folgende Ansicht: Tie jungen Mädchen sangen erst beim Nachtisch zu speisen an, die jungen Frauen hingegen werfen sich auf I die Zuspeisen, wie Pfeffergurken, Salat usw. Dre ^reitzig- jährigen nehmen ein Stück Hühnerbrust, einen Rebhuhn- slügel aus bet Platte, die Vierzigfahrigen hatten sich an das kräftigere Rindfleisch, Hammelfleisch und Wildprek Wemi aber eine Frau Käse ißt, daun ist es besser, nicht mehr nach der Zahl ihrer Lenze zu forschen, denn ste steht schon längst im kanonischen Alter. ^iesmogeallen tenen I Belehrung bienen, die gerne über ihr wirkliches Alter täuschen wo (\ a u 1c y e g e lt e. Dem Juden Sach ar
in Jerusalem wurde ein Sohn geboren. Eme Sttmme vom Himmel ruft: „Tod dem ^achar . Er begriff, daß der Neugeborene ihn töten würde. Er legte das Kind tn em Körbchen mit fünf Pfund Gold für den Finder und sechs! Pfund zum Besten des Söhnchens und.setzte den "orb aus^ Meer. Ein Kaufmann auf einem Schiff fand den fchwun- meiiden Korb und adoptierte das Kind und nannte es^uda^ Jschariot. Tiefer wuchs heran, kam nach Jerusalem und trat bei Herotes in den Dienst. Dieser sandte ihn einst aus, Aepfel auf dem Markte äu kaufen. Judas unterschlug das Geld und ging Aepfel stehlen im garten seines unbekannten Vaters, der ihn dabei ertappte; e» kam zu einer Schlägerei und Judas erschlug den Sacher, dessen Witwe, I b h seine eigene Mutter er nun nach Landesfttte heiraten
u- >: 1 JL.. »_____i.. sTTritit.'rmiif Gatten den
Kunst und Wissenschaft.
— Der aüchpe deutsche Juristwtag, der im 6(pt<mbcr 1902 in Berlin staltfinden wird, hat aus seine Tagesordnung folgende Grasen aesitzH 1. Die Frage der Zwischenprüfungen tm Hob nerfit5t8ftubium. 2. Die Haftpflicht bei Benutzung von Auto«
3 Die Grundsätze, von welchen bei Revision dis Stras- ugrhcn ist. 4. Die Frage der Ringe und Kar- reit den bis zu 1500 Mk. Jayreseinwmnienoi.i^uc^.^--- b ob und w-lche Maßregeln htergeg-n getroffen werden fou-n. Einwohnern gebotenen Vergünstigung beim Bezüge von ^^aS Recht am eigenen Bilde _6. Ist die Notwendigkeit nota- Cokes ast gar nicht Gebrauch gemacht wurde. ---------------F,,t 91,1
-Dem Vorschläge der landw. Kommission entsprechend wird der $Xg mit Georg Simon, das Holten der
"ebW Grabstein- beschädigt und Blumen gestohlen wurden, wird beschlossen, an den Wochentagen mittags zwischen l2 und 1 Uhr nur ein Thor offen zu S°nntags dem Frted- hofsausseher eine Person zur Aushilfe in der Aufsicht
8 Gesuch von Karl Rühl um Erlaubnis zum Betrieb einer Kantine auf dem Bauplatz für das Stechcnhau- wird, da ein Bedürfnis dazu nicht anerkannt wurde, ab- aeteiint, desgl. das Gesuch von Karl 5) engst, der eine Atueite Kantine am Siechenhause zu errichten beabsichtigt, falls Erlaubnis zum Betrieb einer Kantine erteilt wu^e. — Bei ben übrigen Konzessionsgesuchen wirb bte Be- bürsnisfrage bejaht, ba es sich um Uebergang destehenber Wirtschaften auf andere Inhaber handelt. Es betrifft dies die Gesuckie von Osear B eh ringe r (Hotel ^oßherzog), । arram Wigandt (früher Felsingsche Wirtschaft am Neuenweg)? L o ui s D r eh e r (Bahnhofstt. 57), W. Ho f m a n n (Sächs. Hof), Louis Becker (Frankf. Str. 82).
mehr als 1 Meter hoch. Ter Durchmesser ter öfltte üb«- schreitet niemals 5 Meter. Ter Bakedi begnügt sich nur selten mit einer Frau, und sür jede c0 flan^e
neues Haus. Einige angesehene Personen habrü ß» g 5 Dörser für ihre grauen gebaut ^e. J ärüöUern schlank und wegen ihrer Lapserleit bei den NachHarvotterr gefürchtet. Sie sind das unelligenttste Volk von Uganda, und sie haben einige eigenartige Sitten, di 1 , Häuptling des Reisenden zu bestätigen schämen. s ihre Toner alle von einer ttinfncbiflimg wn »a!tu3 um geben, die zum Schutze gegen tee tollteti Sim unb- fleflen den Feind dienen soll. Diese findet sich säst uterall m inneren Afrika; aber was man lauin cm <mb'iren Erten finden dürfte, ist eine zweite Umfriedigung, die aus erste folgt und weniger gro& roenn auch ebenso b^ mit Kaktus besetzt ist Und wozu dient diese? Als — Zufuuyrs 'ort für die Ehemänner, wenn ihre Schwiegermütter sie quälen und aus gar zu großer Nahe bedrängen. Diese Em Ächtung scheint allerdings die.vorahnende Klughei der Baekdis zu beweisen, aber sie zeigt auch, daß ihre so fl rühmte Tapferkeit vor einer solchen Prüfung nicht stand hält Ihre Klugheit bewährt sich auch sonst. Wie anderswp, sind auch bei ihnen nächtliche Liebesabenteuer eine Gefahr für die jungen Leute. Um Lieser zu begegnen, werdest- bei । den Bakedis alle jungen Mädchen des Borsts, sobald di Sonn e untergeht, in ein gemeinsames Haus geführt, wo sie die Nacht'über bleiben müssen. Und um dieses HauS streut man Asche, so daß, wenn eines dieser jungen Mädchen heimlich hinausginge, die Abdrücke ihrer Fuße si verraten würden. Ebenso baut man auf einem hochttegenten Boden ein Haus ür die jungen Leute und nicht verheiratettn Männer die dort die Nacht zubringen müssen. Dieses Haus das sich immer außerhalb der Einfriedigung tes Lories befindet ist so schwer zugängliche daß feine In ?assen nur mtt Hilfe ion'/eitern zu, ihm gelangen können. Sobald sie nun alle eingeschlossen smd, umgiebt^ mail^^auch sie mit einer Aschenschicht, so daß sie hier ebeilso wie die I jungen Mädchen in ihr em ^clstMache^einEstos^^
nicht Muvgy, |D im 'tig 6to6in ttn56tm,R *ugen u, cteJinten big 1
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’en nicht bange. Mr J“ht w !°°> SP» S«, »MzhidjM
« yraung in bet Geschichte jtotlifation nicht hervotgebracht iaui,n Dentschlanb unb Eng. Qufl dem Gleichgewicht brachte , bürgerlicher Zwietracht ent- swinden bas Morgenrot einer n begünstigen, der Wnfm’D m."__
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ikrstag, 20. Juni.
Ras Goertz die Atzung ei> 'iSaty des dritten Präsidenten, ister a. D. Dr. Finger. So- )er Ersten Kammer einstimmig I
ichel sMainz) spricht zu her jentrouri betr. die Wnderung der 1871, die Versicherung von ' mgsanstatten. Er wendet sich reiten Kammer, die Ver'sichst- . besteuern, da die Lage ber- sei eine höhere Steuer wurde ’rten getragen roeM M ben vereinigten Gesellschaften Steuerung mit 4 Progenl jet
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ber Stadt auszuführen. M .
xie Anlage eines Laufsteges an ten Gebaudemauern im Untergraben bei. E l e k t r iz i t a t sw e r k - wtrd abge. lehnt. Stadtv. Schm all wünscht mehr -schütz ber Brotton»I bei den Kabellegungsarbeiten und verweist au| die Neuen- bäue, woselbst das Trottoir aufgerissen wurde. Beigcord. Wolff erklärt, daß man hier unter dem Zwang der hältnisse gearbeitet habe. In ter Neuenbaue liege auf der einen Seite die Gasleitung, auf der anderen Seite die Wasserleitung, die Mitte der Straff müsse für dir Kanalisationsarbeiten frei gehalten werten
Tas Legen der Zemeittplatten aus den Burger steigen in der Moltke- und in der Bleulstttaße soll bei Firma Emil Horst hier übertragen werden Von der Asphaltierung tes nordwestlül)en Bürgersteigs in ter Stephan st raße (zwischen Bismarck- und .^oethestraße) soll vorläufig abgesehen werden, da dort nock)i gutev Kies- bantet vorhanden ist. Stadtv. Huhn we'st ^T-jLern scklechteu Zustand des Fußsteiges entlang ter ^odheEir- sttaße hin; Bürgermeister Ä! eeu m erklärt, wegen Beseitigung dieses Mißstandes bei dem Kreisamt vorstellig rr8ÜmUSt d-r Stabt ®ie6e« zur Wirtschaft- lichen Vereinigung deutscher Gaswerke erteilt die Versammlung ihre Zustimmung.
Aus Antrag der Gaswerksdeputation wird beschossen, vom 21. Juni ab bie S o t c« P tei | e um10 <ßf.ftc
Tie Eisenbahndirektion weist intet °. . .
daß außer den ersten Kosten der Anlage ein nickst un-1 erheblick>er Zuschuß für diejenigen Kosten ge
zogen werden müsse, ivelche den ungedeckten Mehraufwendungen ter Bahnverwaltung gegenüber der je bi gen Be- nckttigung tes Gesamtverkehrs in dem Bahnhofe Gießen entsprechen. Ue-ber die näheren Bedingungen und tee Bemessung des Zuschusses will die Tireftion nach Ausstellung des Kostenanschlags wettere Mitteilung macken. Sclstießlich bezeichnet die Eisenbahndirettioii die 2lnnahme, daß das Cmpfangsgebäude der Station Gießen nachf seinem unmittelbar bevorstehenten Umbau den Sesteigerten Anforderungen des Verkehrs auf absehbare Zett nicht zu genügen vermöchte, für nicht zutreffend. (Es ist zu wünschen, daß ein Einverständnis zwischen Eisenbahn-Ti- reftion und ^tadi erzielt wird; unter dem Mangel eines Haltepunktes am Erbeute leidet nickst nur ba» Nordviertel sondern bie ganze Stabt, nickst zum wenigsten auch die Bevölkerung der Umgegend, wie schon fo oft und dringend! dargelegt wurde. Ter in Aussicht gestellte Umbau des Empfangsgebäudes der^Statiou Gießen ändert an dieser n)at2M*ber geraut vo^genommenen Auslosung städtisther Schuldverschreibungen aus dem ^cihie 1690 wur- ben die folgenden Obligationen Rt^ckz-th nng am 1. M 206,' 204, 83:
351, 30«, 139 M 500 Mk., 13,' 25, 58 zu 300 Mk, 200, 32, W ' 'lieber'das Ergebnis der Prüfung der SRechnung der St°dt Gießen für i899/1900 6er^te als V° - iifiender der Prüfungs-Kommisfion Stadtv. schmal l. ^.ie Rechnung wird genehmigt, ebenso die freihändig erfolgte Abgabe von Holz aus den Waldungen wahrend de- ^ahres> 190°&9nLten Gesuchen um Tispens von verschiedenen bau- gesetzlichen Bestimmungen werden befürwortet diestNigen der Siirma Birken stock L Schneider für die Wilhelm- itraße Earl Feußuer für die Ebersttaße, Grotzh. Eisen- hahubetriebs-Jnspektiou I für ein Stellwerlsgebaude am Balmboi E W. Nowack für einen Erkerbau in der ^flimuenftrane Äug. Scheppelmau u für ten Großen Steßnwea — Nicht befürwortet wird das Gesuch voni'M, Nachtigall (Weserstraße), da das bestelstute Hans nicht als Bordergebäude im Sinne, des Gesetzes betrachtet werden kann und das Gesuch von H. Kröck in Heuchelheim, der nu Abzweigung der von der Rodheimerstraße nach ?. i,ck lb-im führenden Strafte ein Wohngebäude (eb-nt. mir Wirtflbaftsbetrieb) errichten will, iie Ablehnung wird mit der zu weiten Entfernung der ins Ange gefatzten Baustelle von ter Stadt begründet.
Qur Wcitcrvcrpachtung der Ärasnutzung von. der Bätckuna an der neuen iiafernc an das Regiment, sowie der San d'arub e an. Rodgener Weg an den bisherigen Däcbter zum Preise von 75 Mk. pro Jahr wird >Äenehmig- unq erteilt. Ta in Nähe dieser Sandgrube noch Graber wertvollem Inhalt vermutet werden, wird der Lber- hcssifchc Geschichtsvcrein die Abraumungsarbeiten aus- .
von Moses Keßler um Pachtung eines»
geschlagene Versteigerung Bauplatz dereld- das ja sprichwörtlich geworden ist. ... .
.Sn'vlg- ffc ganzen U Mk. ■ ” * i" tereffantcä SRCfl
«e 1 chwor en en auf o Mart Tuv
Zugjaloufien am Gebäude der
'Für^eAnfemigu^vmiModellen für die^Steinhauer-kStevie^^"^'^durchä'ui'iäckMlich,'sich in^leider arbeiten zum neuen Friedhof wewdeu ^OMak, für >'°bMten es^^^^ Bienenkörbe ste
Besckxlssung von Bäumen für die Anlagen dafelbst 9/4 Mr. ei z y Stangen, Astwerk und trockenem Kraut zu-
denken sei, und die Regierung könne nur Erhebungen hierüber anstellen, inwieweit die Errichttina einer Hanbelshoch I schule im Interesse ter hessischen Bevölkerung liege und wie stark ihr Besuch wohl werden würde von feiten junger hessi-1 scher Handelsbeflissener. Die Zahl derselben würde wohl> feine allzugroße sein. Tie Regierung sei auch ter Frage näher getreten, ob sie nicht in den Hauptstädten wissen-1 schastliche Wurfe für Hautelsbeflissene durch Sachverständige I abhalten lassen könne. .. ..
Prof. Tr. Schmidt bittet als Rektor der Universität, baß diese nach Abschluß ber Erhebungen bes Ministeriums I zum Berichte aufgefortert würde. Tasselbe ersucht Geh. I .fiommerzienrat Michel hinfichtlich der Handelskammern.!
Hierauf wird der AuSschußantrag, dem Besckstuß der Zweiten Kammer beizutreten, angenommen.
9lächs1e Sitzung morgen vormittag halb 10 Uhr.
Sitzung der Stadtverordneten.
Gießen am 20. Juni 1901.
Anwesend: Bürgermeister Mecum, die Beigeordnete Grüneberg unb Wolff, die Stabtverordneten Bruck, Emmelius, Euler, Flett, Tr. Fuhr, Tr. Gaffky, Hanau, Haubach, Heichelheim, Huhn, Keller, Krumm, Leib, Höher, Loos, Orbig, Petri, Tr. Schäfer, Schiele unb Schmall. — Entschulbigt: Beigeordneter Georgi, bie Stabt- oerorbneten Grünewald, Helfrich, Heyligenstaebt, ^ugharbt,
Kirch und Wallenfels. n ,
Bürgermeister 9)1 e c u m berichtete über bie Uev Erreichung bes Ehrenbürgerbriefes an Fiuanzminifter Gnauth. Derselbe habe ber Teputation gegenüber fein5 Freube ausgebrückt und sich lobend über die Ausstattung der Urkunde ausgesprochen: er lasse herzlich danken für die Ernennung zum Ehrenbürger wie für das fchone Dokument, und alle Stadtverordneten nochmals herzlich grüßen.!
Betr. ber Haltestelle am Stobt berg berichtet Bürgermeister Mecum, daß er an die Eisenbahndirektion geschrieben und den von derselben im Jahre 18JJ bekundeten Einwand zu entkräften versucht habe.
Tas darauf erfolgte Antwortschreiben besagt, bay bie Eisenbahndirektion zunächst in eine technische Verauschlag- ung ber Anlagekosten für den fraglichen Personenhalte- pimkt eintreten wolle, damit die Stadtverwaltung die Trag- iL-eite ihrer finanziellen Verpflickstmigen übersehen ‘onne.. 21 yUUT - -rrri mobilen.
Die Eisenbahndirektion weist indes schon fetzt darauf hin, - । ^en wurde mitgeteilt, daß von der' je n * eg flUäjußefcen ift.
- - - 1 ----- ..in mrht unA . 1500 Mk. Jahreseinkommen tefteuertei^ s^evou^ ob und welche M.
Kandel und Verkehr. Uolkswittschafl.
Bieymarkt. , , , _ ..
W. »riedbera, 20. Juni. Der gestrige Ferkelmarkt brachte abermals eine Preissteigerung für gute Ware, die 10 Prozent beträgt. Das Paar Primaferkel galt diesmal bis zu 55 Mk., germgere 35 Mk. Dem sehr großen Auftrieb entsprach der ungemein starke Marktbesuch, durch den es auch möglich war, alles abzusetzen.
Monatliche Uebersicht der Todesfälle in Giehev.
Monat Mai 1901.
(Einwohnerzahl: angenommen zu 25 930, inkl. 1600^01^ Militär.)
Diphtheritis u. Croup
2 (1)
Rose
1 (1)
Lungentuberkulose
8 (1)
anderer Tuberkulose
4 (4)
Lungenentzündung
3
Gehirnschlag
1
Herzleiden
Atrophie und Lebens-
3
schwäche
4
Bösartige Neubildung 4 (3)
Anderen Krankheiten 18 (6)
Verunglückung
3 (2)
Selbstmord
1 (1)
Summa: 47 (19)


