Politische Tagesschau.
Ein Ausruf des deutschen Renegaten Scherm- brucker an alle Deutschen in der Kapkolonie zum Eintritt in das englische Heer veranlaßte den deutschen Generalkonsul in Kapstadt, Herrn v. Lindequist, in „The Cape Mercury", Ausgabe vom 20. Februar, folgende Bekanntmachung zu verössentlichen:
Bekanntmachung.
Um etwaigen Mißverständnissen vorzubeugen, zu
material in der Klinik für die studierenden Mediziner ständig oder möglichst oft wechselt. Nur durch Vorführung vieler verschiedener Fälle kann dem Studenten die Ausbildung zuteil werden, die er in diesem jüngsten Zweige der medi-
ein auf persönlicher Anschauung beruhendes Zeugnis des Arztes und der Bürgermeisterei, bezw. eine Bescheinigung des Gerichts vorzulegen.
Den Großherzoglichen Bürgermeistereien liegt es ob, darauf aufmerksam zu machen, daß ein Militärpflichtiger wegen gerichtlicher Bestrafung des Militärdienstes unwürdig ist, und sind deshalb die erforderlichen Nachweise amtlich zu erwirken und vorzulegen.
Im Anschluß an das Ersatz-Geschäft findet Donnerstag den 28. März im Gasthaus „Z u m R a p p e n" zu Grüuberg,
Mittwoch den tv. April in der Restauration „Zum Lony s Bierkeller", Schanzenstraße 18, zu Gießen,
Dienstag den 16. April im Rathaus zu Lick, die Klassifizierung der Mannschaften der Reserve, der Landwehr erste« nud zweiten Ausgebots und der Ersatz-Reserve rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse statt.
Es haben daher diejenigen Reservisten und Landwehrmänner ersten und zweiten Aufgebots, sowie die Ersatz- Reservisten, welche im Falle einer Einberufung auf Zurückstellung wegen häuslicher Verhältnisse einen Anspruch machen zu können glauben, an den bezeichneten Tagen, morgens 11 Uhr, zu erscheinen und ihre Gesuche zu begründen.
Gießen, den 1. März 1901.
Der Zivil-Vorsitzende der Ersatz-Kommission des Kreises Gießen. Boeckmann.
zinischen Wiffenschaft braucht.
Die Geisteskrankheiten sind zu verschieden, als daß einzelne Patienten allgemeine Schlüffe zur Behandlung zuließen. Je mehr Patienten, desto mehr Gewähr für erfolgreiche Ausbildung der Studierenden. Das ist so klar, daß es eines Beweises nicht bedarf. Neue Fälle bringen dem Psychiater neue Rätsel, deren Lösung oft wohl erst der Vergleich mit anderen Kranken bringen kann. AuS Gründen dieser Art
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Man habe ine und dre 3 mit den öeD. Die AuM verössenMt, Uchen Zettun.
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Abg. v. L Ianden zum Bank gehört, vder dessen G ,m -Torwarts" gut gefallen.
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einer fremden Macht entschieden zurück.
Kirrg Williams Town, 20. Februar 1901.
F. Schermbrucker.
Gegen den Zweikampf hat sich der österreichische Landesverteidigungsminister Graf Welse rsheimb in der Sitzung des Abgeordnetenhauses folgendermaßen ausge
sprochen :
Ich habe schon im Ausschüsse das Urheberrecht des Ausdruckes „Duellunwesen" für mich in Anspruch genommen; ich habe diese Bezeichnung vor Jahren gebraucht, als ich hier über diese Frage zu sprechen in der Lage war; ich habe ferner darauf hingewiesen, daß nicht nur , fcirdje uno Staat mit den strengsten Strafen sich gegen |$r h «ack dieses Unwesen wendeten, sondern daß auch die größten!^ ® Feldherren ausgesprochene Gegner des Duells waren und I derHichs körn miss ar persönlich ausführte. Alle Nationen,
das ihrige dagegen gethan Haden. Ich habe werteres g-°ru"g g-wM° Platz ben Interessen der Stadt Oppenheim der ^r Frisör Weltausstellung vertreten waren, haben gesagt, daß die Angehörigen der Armee es Nicht not- vollkommen entspreche. . den künstlerischen Beiräten ihrer Kommissare nicht verboten,
wendig haben, als Träger des Soldatenrockes ihren Mut Abg. Molthan begründet in eingehender Rede seinen I entqeaenzunehmen.
bei solchen Anlässen erst zu beweisen, weil das die pri-l Antrag auf anderweite Verlegung des Bauplatzes in bte I +' Bebel (Soz.) erwidert, das Reich hätte hoffacke» mitivste Voraussetzung unserer Pflichterfüllung ist, und Nähe des Bahnhofes Oppenheim. I r0 honorieren sollen daß er Privataufträge nicht brauchte,
nur nicht bestimmt sind, unsere Waffen, die höheren, ©eL Oberbaurat Hofmann erklärt, daß der von der Redner bedauert sodann, daß der Abg. Stöcker nicht au- frlrPH11 äu dwnen haben, gegen einander -u ^bgierung ausgewählte Platz allen Anforderungen entspreche, wesend ist. Derselbe sammle Material und schieße es
Lg-Nsad Äschen"PLrlSPLr dak epe7r "tlich'e , Kii hDarmstabt tritt für bie Regierungsvor. °b;. und seW dann^immcr m^em^ngenb^, wo^er
[a9C W Wals wünscht, daß von der Regierung Gelände, zu) daß er?eiben. ^beÄ
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der Richtung, daßalle zur VeranUvortung zieht, welche Nachdem Justizminister Dr. Dittmar nochmals ein- ^ck^taa sei aber ^so oft hine^gefallen, wie der Abg. fnhnfiÄrÄI die Notwendigkeit eines Neubaues für ein Amts-! .er Ihm seien wiederholt Unwahrheiten vorgeworfe»
früherer Seitöfter »or3e^ in Oppenheim nachg-wiesen, und die Berantwortnng feine Glaubwürdigkeit sei oft genug gekennzeichn^
deiner Erfahrunq Ausdruck gegeben, das; in früherer Äit ^ eine Verschleppung desselben durch einen neuen Kammer- Horden. Redner verliest Aeußerungen von ^lbgeordnebe«
die Duelle viel häufiger waren, als jetzt - ich weiß das beschluß von sich gewiesen hatte, wird die Sitzung um 1 Uhr und anderen Personen über den 9tbg. ^(fer hxhfc taHcii
meiner Jugend - und tienn sie lMte'viel mehr abgebrochen. Wahrheitsliebe bemängeln. Em Sozialdemokrat, dem ge-
Aufsehen machen, so kommt das daher, daß es in der. Nächste Sitzung am Donnerstag, vormittags 9 Uhr. | richtlich das nachgewiesen werde, was dem Abg. Stocker
Deutscher Reichstag.
Berlin, 20. Mürz.
öö'" riv I Das Haus setzt die dritte Etatsberatung beim Etat des
33 500 Mk. zu bewilligen. Die Kammer beschließt demgemäß. $nnern
9. Hauptabteilung Ministerium der Justiz Kap. 132 Zentral- p Staatssekretär Graf Posadowsky erklärt auf den bauwesen gelangt nunmehr die Errichtung von Amtsgerichts- geäußerten Wunsch, die Getreidepreise in den verschiedenen gebäuden in Reichelsheim i. O. und Oppenheim zur Der- Ländern regelmäßig zu publizieren, er wolle die schätzens- haudlung. Da noch keine Detailpläne vorliegen, beantragt werte Anregung prüfen. Vielleicht könne allmonatlich eine der Ausschuß für Reichelsheim statt der eingesetzten 71 600 Mk. ähnliche Uebersicht der Getreidepreise gegeben werten, wie ben Betrag von 38 000 Mk. sür Projektierungsarbeiten, Erb. jetzt über den Kohlenmarkt. Der Banister bemerkt bann arbeiten unb bie Anfuhr ber Bausteine zu bewilligen. Ueber bezüglich einer Anfrage des Ab« Be^l bei der Etats- die Platzfrage bezügl bie Errichtung des V'als k»°scher Beira7be?ge?egeben war,
baudeS m Oppenheim bestehen zwischen der Großh. Regierung ti^er Jal)re lang seine Privatthätigkeit so gut »vie und dem Finanzausschuß Meinungsverschiedenheiten. p aufgeben. Dank seiner Thätigkeit als Beirat hat die
Justizminister Dr. Dittmar weist in längerer Ausstellung dem deutschen Gewerbefleiß zur Ehre
führung die Notwendigkeit der Errichtung des neuen Amis-1 gereicht. Die Behauptung, daß Aussteller, die Hoffackev ! gerichtSgebäudeS an dem von der Regierung gewählten mit Privataufträgen betrauten, bessere Plätze erhalten uuJ. hätten, ist unrichtig. Hoffacker hat Aufträge entgegen-
I ’ 'Aba. Koch-Oppenheim stellt fest, daß der von der Re- genommen längst nackchem die Plätze^verteilt. waren, war ° _ _ 1 ' . —. . . i V mtÄ tll HTTP VII IP ’l/ntTHTIPTT
alten Zeit als Grundsatz galt, über Duelle nie zu sprechen. I -ck- Darmstadt, 20. März 1901.
Aber heute wird jedes Duell als Gegenstand der Oeffeut-! Ein tranrigeS Zeichen unserer unruhigen, hastenden, lichkeit behandelt, heute wird damit sehr viel Auffehen I verwirrten und verwirrenden Zeit ist eS, daß von Seiten der gemacht. Ich verübele es den Journalen nicht, cmß sw l^^^rung an die Kammer wegen völliger Ueberfüllung der über die Frage sprechen, im Gegenteil, mein Appell ^rem Lande befindlichen Irrenanstalten eine Vorlage richtet ,ich an alle, beizutragen zur Bekämpfung der , Neuerricktuna einer Irrenanstalt gebracht Uebelstände. Wenn die strengen Normen der staatlichen neuern^ unfl tinexjtrenannaii Gesetzgebung und der Kirche es bisher nicht zu dem vollen wurde. Nicht genug damit. Der Ausschuß hat fogar n ] Ergebnis der Ausmerzung des Duellunwesens gebracht Regierungsvorlage dahm erweitert, zwei solcher Anstalten haben, wenn sogar die unabhängigen Gerichte, die oft in unserem Lande zu errichten, und von Seiten der Re- genua sich mit solchen Angelegenheiten befassen müssen, gierung wurde diesem erweiterten Antrag nachzukommen ver- nie Die strengen Strafen anwenden, welche die Gesetze sprachen, da sie sich leider von dieser Notwendigkeit überzeugt vorschreiben, wenn auch die Mrche Barmherzigkeit für den I ^i. Da die Provinz Starkenburg bereits ihre Anstalten in reuigen Sünder übt, so muß das doch zeigen, daß dre Fosheim und Heppenheim hat, so find für die zwei neu zu Strafen allem nicht genügen, daß man trachten muß, ^richtenden die anderen beiden Landesteile in Aussicht ge- da'^i*täereFmüf[en^VtaUn qeÄni. Heute aber nommen. Wenn nicht eine Einigung aus zwei Anfialten et- findet die Ehre in den Gesetzen und in der Gesellschaft folgt wäre, hätte es einen Konkurrenzkampf zwi'schen den keinen ausreichenden Schutz, und wenn man bei den Ge- beiden Provinzen gegeben. Im jetzigen Stadium dieser Anrichten Schutz sucht, so wird die Ehre durch die Art der gelegenheit wird sich die Platzftage für Rhemheffen insofern Gerichtsverhandlungen oft noch viel mehr geschädigt, einfach erledige», da Mainz als einzig Begehrende und Bewährend der Beleidiger mit einer minimalen Strafe oder antragte in Betracht kommen wird. Nicht so glatt werden einem Freispruch davonkommt. Die Gesellschaft wendet Verhältnisse in Oberheffen abspielen. Gießen und in der Regel, wenn einer beleidigt wird, ihre Aufmerk-1 Grünberg treten hier auf die Mensur, und cifrißt©etun- samkert auf den Mlerdrgten und wartet, was er m^en ^En haben beide Städte. Während mit Recht die Reden Beleid!ge?wendet.^ Das sind Erscheinungen, die uicht Gerung m 'brer Erläge bieJQäJe Don
leicht zu bekämpfen sind. Dazu gehört eine lange Arbeit, passend, vor allem wegen der Nahe der psychlaMscheu Klmck, und zu dieser Arbeit wollte ich die Anregung bieten, bezelchnet, hat Grünberg feine Freunde an den ländlichen Nach dem, was ich gesagt habe, wird wohl niemand Vertretern im Landtag. Diese fassen gewissermaßen als finden, daß ich Duell verteidigt habe, ich habe viel- Aequivalent für die Bewilligungen für die Universität, mehr dagegen gewirkt, wo ich nur konnte, und ich 6in i^re Forderung auf, wenn sie verlangen, daß diese Anstalt bereit, nach Kräften zu einer wirksamen Abhilfe beizu- ^as Land kommen soll. Es mag ja zugegeben werden,
। tragen. Mögen nur Staat und Gesellschaft dabei mit- die Stadt Grünberg sich schon redlich bemüht hat, sich
wirken; bie Armee wird gewiß nicht bagegen fein, sic her empor zu arbeiten. Abg. Schiinfelb schilbette in I konnte bies nur begrüßen nnb Unterstützen. . die geschichtliche Entwickelung biefer alten
^ipritlrllfr 4Tirnflt(T<T hessischen Stadt, wies auf ihre historische Bebeutung hin unb
öUllvluy* warf sich für sie lebhaft ins Zeug. Da im vorigen Jahre,
Iwette Kammer der KILude. wie es sich darum drehte, ein SiechenhauS zu errichter.,
nn- Darmstadt, den 20. März 1901. Grünberg für den Fall, daß die Regierung es mit dieser
..... ------„... ......... .. ~ - -J Die Sitzung wird um 9V4 Uhr eröffnet. — Am Mini- Anstalt bedenken würde, daS Gelände zu stellen sich bereit
denen ein kürzlich durch die Zeitungen verbreiteter und Erfisch: Staatsminister Rothe, Finanzminifter Gnauth, erklärt hatte und dennoch dieses HauS nach Gießen gekommen von einem dem unterzeichneten Generalkoniu persönlich ^ifterialrat Emmerling, Oberbauräte Klingelhöffer ist, hofft es jetzt unter der gleichen Voraussetzung bei der Xr»it(Xtnhinfinpr hrut n"WiTYintu8 DilNlN "(fnckt^Lon- und Hoffmann. — Die Beratung des Budgets wird mit Regierung ein geneigtes Gehör zu finden. Ob eS aber dies- Aschen §or^Äddiev^Vi^or?a^East^Divifion" 'le^ichl Ber- 127 Centralbauwesen, Titel 15 Landesirrenanstalt Heppew mal mehr Glück haben wird, halten wir für zweifelhaft.Jeden- anlassung^geben könnte, weise ich darauf hin, daß die heim fortgesetzt. Für Anlage einer Grundwafferleitung usw. falls läge da» außerhalb des Interesses der Anstalt selbst, deut ehe Reichsregierung nach^ wie vor von allen deutschen werden 132 000 Mk. gefordert und genehmigt. Schwer wiegen die Gründe, bte bie Regierung in lhrer Budget-
Reichsangehörigon die strikteste Neutralität er- Bei Titel 16, Errichtung einer drittenJrren- begründung zu diesem Anträge vorbringt. So vor allem die Nähe wartet, zu welcher ich dieselben hiermit nachdrücklichst; Anstalt frei Gießen entspinnt sich eine lebhafte Debatte!der psychiatrischen Klinik. Dorthin werden nur solche Kranke ermahne. über die Platzfrage dieser Anstalt, da sich auch die Stadt gebracht, bei denen Befferung ober Wieberherstellung zu er-
Kapstabt, 14. Februar 1901. Grünberg um bie Errichtung berselben baselbst beworben hoffen ist ober bei denen die Krankheit als vorübergehend
Jfö A' ßt™™? 3,( hat. — abg. Ulrich beantragt namens bes Ausschusses von vorneherein erkannt wirb. Auch ist es von höchstem
Weich unter dieser burchnukÄrrekLAnstalt in Rheinhessen zu errichten, unb die ange.lJntereffe unb von „größter Wichtigkeit, baß bas Franken, des Herrn v. Lindequist steht in derselben Nummer des l forderten 150 000 Mk. für Geläudeerwerb in Oberheffen genannten Blattes folgende Entgegnung: und Rhemheffen zu verwenden.
Bekanntmachung. I Die Abgg. Weidner, Wolf, Brauer und Schön-
Um der unverkennbaren Absicht entgegenzutreten,!selb treten in warmer Weise für Grünberg ein. Letzterer welche aus der eigentümlichen Tonart eines in ber I aus, daß seit 35 Jahren Grünberg als ein Stiefkind „East London Dispaich" publizierten und von dem kaiser-l hes Staate« behandelt worden sei. Man habe ihm bad liehen Generalkonsul v. Linbequist unterzeichneten Ukases bas Rentamt, baß Oberforstamt weggenommen,
vom 14. Februar 1901 Aur Evidenz ersichtlich ist, weise I brinae man dem SBunfdie Grü»beras neue Schwie-
Regierung ^eftr°bmftlsthe?5ww5ie'^an''Ille °Bürger°und ngk-iten entgegen. Die Bahnverbindung von Gießen nach loyale Unterthanen deutscher Nationalität Seiner Majestät Grünberg könne nicht in Frage kommen, denn Grünberg sei des Königs Eduard VII. gerichtet war, was deutlich in 35 Minuten zu erreichen, und nachdrücklich aus dem wörtlichen Inhalt des „Auf- Staatsminister Rothe weist die Notwendigkeit der Ber- .
rufs" erkenntlich ist. — Die deutsche Reichsregierung und bindung der Irrenanstalt mit der psychiatrischen Klinik nach. !muh bei ernstlicher Erwägung der Stadt Gießen Der die deutschen Reichsangehörigen sind von dem deutschen fcbg. Leun stellt den Antrag auf Errichtung der An- Borzug gegeben werden. Die Regierung wird mit einer Generalkonsul geradezu bei den Haaren herbeigezogen a^lt in ber Gemarkung von Leihgestern, Klein- unb Vorlage über bie Platzfrage an die Stänbe herankommen. und in meinen „Aufruf" hinein interpretiert worben. Großenlinben Vielleicht gelingt es dadurch, daß man der Stadt Grünberg
- Glücklicherweise besteht zwischen Sr Majestät dem HauS nimmt hierauf ben Antrag bes Ausschusses, für die nächste Zeit etwas anderes in sichere Aussicht stellt,
Deutschen Kaiser und dem Br rt i sch en W ei t- gecorberten 150 000 Mk. für Geländeerwerbung für die ländlichen Abgeordneten von ihren vorgefaßten Ansichten
reich em so k 0 r di al e s E i u ve r ft ä n d u i s (!!) m IJ27, B'lOy Rbeinbessen in teilen einstimmig abzubringen. Große materielle Vorteile können sich aus dieser
Herrn bU^wbequift,^r9J^a^^t^^)ra^^l baTan nidEfe ändern an. Auf Antrag des Abg. Ulrich wurde über die Platz- Anstalt überhaupt nicht ergeben. Noch ist aber der Würfel kann. Aber in meiner Eigenschaft als Mitglied des frage noch kein Beschluß gefaßt. , |Über diese Frage nicht gefallen,
ausführendeu Rates Seiner Majestät des Königs des Zu Titel 17, Obst- und Weinbauschule zu Oppenheim Vereinigten Königreiches von Großbritanien und Irland werden von der Regierung 92 000 Mk. gefordert. Der Aus- in dieser Kolonie sowohl, als in meiner Eigenschaft eines konnte sich mit ben geplanten Erweiterungsbauten nicht Vertreters des Volkes im Parlament für ffing Williams desr-unben unb beantragte 58 000 Mk. zu streichen unb nur Town weise ich jede Einmischung m die lokalen■------ - •— " *■-------•*
Angelegenheiten dieses Landes seitens irgend eines hier mit internationaler Höflichkeit beglaubigten Vertreters


