Aus Stadt und Kau-
der Rechnungsprüfungskommission die Mitglieder Merkel,
das Aerztehonorar von Mk. 6.— auf Mk. 7,50 pro Mitglied
günstig, indem die eindringenden Lüfte und Feuchtigkeiten
Woche vom 1. April d. I. ab. An Stelle deS Kassenarztes Dr. Schliephake, der seinen Vertrag zum 1. März gekündigt hat, wurde Dr. Meyerhofs gewählt.
•* Tierschutz. Den Vögeln spende man, sobald der Boden gefroren oder mit Schnee bedeckt ist, täglich frisches Futter, wie Hafer, Hanfsamen, Sonnenblumenkerne, Speisereste, nicht ganz abgelöste Knochen, zerkleinerte Fleischstückchen, Nußkerne, Stückchen Talg, Speck u. s. w., und wo immer thunlich, sorge man auch für überschlagenes Wasser zum Trinken. Solche Uebung der Barmherzigkeit übertrage man
gefunden, auch bezweifelt er dessen Existenz. Fortsetzung folgt.
sozialdemokratischen Klagen über die angebliche Alleinherrschaft des „Molochs" Militarismus.
Herr Simon Katzenstein aus Gießen wird vom „Vor' wärts" gründlich abgekanzelt. Das führende Organ der deutschen Sozialdemokratie schreibt ihm ins Stammbuch :
Gs ist lebhaft zu bedauern, daß der Genosse Katzenstein die unerquicklichen Vorgänge, die der Streit der Leipziger Parteigenoffen mit dem Buchdruckerverband gezeitigt hat, durch sein persönliche- Emgreffen in der erwähnten Art noch verschärfte. So berechtigt der Unmut des tSe noffen Katzenstein gegen den Genoffen Schoenlank fern mag, er $at meDer die paffende Form noch den richtigen Ort und Zeitpunkt seinen Unmut wegen ein-8 tadelnswerten Vorgangs, ber eine Reihe Zahre hinter uns liegt, eine vermetntliche Genugthuung zu verschaffen. Genosse Katzenstein weiß, daß in der Partei Instanzen vorhanden sind, die seinerZeit von ihm hätten angerufen werden können. A)ie Parteigenossen sollten bei Geltendmachung ihres Rechts gegen andere Genoffen sich stets vor Augen halten, waS sie der Partei schulden, zu der zu gehören sie die Ehre haben und daß sie nicht durch eine von der Leidenschaft diktierte Kampfesweise der Partei Schaden zufügen.
Es ist recht erbaulich, zu beobachten, wie der ,,Vorwärts
MoreS lehrt.
rufen lassen. Donnerstag Vor- Krügen (13 Pfennig pro Woche und Mitglied) belaufen ifietcmC1 dnüm1 ui en3t a a ach auf 4386 Mk. 67 Pfg., die Ausgaben (in der Hauptsache nicht zufällig eine Hütte av-ISamsmg, «onniag ivul Ruhetag, Montag und Lrensrag i", i \on Mk. 6.— pro Mitglied und
woch, den 1. J7hr^t°h1ndsaus°4382°Mk^7 Pfg., "das
den 3. November, mittags 12 Uhr, rückten wir mit Musik auf 411 Mk. 1 Pfg. Die satzungsgemäß ausscheidenden in Pao-ting-fu ein. Die Märsche waren sehr anstrengend, Vorstandsmitglieder: Schriftführer Wagenbach, Kassierer Bock, von morgens 8 Uhr bis abends 4 Uhr mit schwergepacktem Beisitzer C. Bonarius wurden wiedergewählt, zu Mitgliedern Tornister, außerdem sind die Wege hier sehr schlecht. kcr Rechnungsprüfungskommission die Mitglieder Merkel, Nachts hatten wir Biwack, die Nächte waren sehr kalt, die ™ ~ un^ Rabenau neu gewählt. Entsprechend dem Beschluffe, Zelte morgens weiß bereift, sodaß wir sehr froren. otat Mk. 6.- auf Mk. 7,50 pro Mitglied
den Kleidern sind wir gar nicht gekommen. Die erhöhen, beschloß die Versammlung Erhöhung
Proviantkolonnen konnten wenig nachfuhren, weck die Wege und Zayr zu eryoy , M ' Mitglied und
W schlecht sind. Gehungert haben Nnraber nichtdenn der^Beiträge von ^13 auf ^16 '
Hühner, Eier, Enten, Ganse ufw. bekamen wir genug.
Dienstag, 7. November, fand hier in Pao-ting-fu die Ent-, hauptung des Tartarengenerals, des Tartarenobersts und des Gouverneurs statt, die schon vor längerer Zeit gefangen ivurden. Unsere französischen Kameraden und w i r'standen im Q u a d r a t h e r u m. Es hat sich näm- „ , v , .u. .. I lich herausgestellt, daß die drei alle europäischen Kaufleute
die organischen und anorganischen Stoffe zerstören. Ein! und die Missionare e n 1 h a u p t e n k i e ß e n. So war auch größeres Gräberfeld hat Ministerialrat a. D. Soldan nicht ein englischer Missionar init seiner Frau lund seinen Kindern ■ 1 r *"------ic-ri , I in den letzten Tagen vor den Boxern zum Tartarengeneral
geflüchtet und hatte ihn zum Schutz angefleht, er aber
Wtlicht hier eine M Wr N dir Rückl «ufgrgüev. Dm die < ^is gewandert sei, lö Oktober 1900 einMsi Monate ist in jenen Ge
• Paris, 19. Ja au« St. Brieux gei ihrem Bette ermordet i ^ürgter Säugling unb ein Mei/Hrioes
' Mailand, iV Wtbtlg sind hier rak Mehrere Personen sind <
Venedig, 19
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Jh- Schotten, 8. ö He hiesige Atterhändlen zisfläche das Pferd. Di schlendert und trug * bbdfi sie alsbald ärztliche In der heutigen Rum folgende Annonce: „Ein 's in Poesie und Prosa «sucht. Offert, werden > LanS Sachs" erbeten/
Mainz, 20. Jan. Der Mgesplochen.daßeinDen stdentenden Schöpfung, bei lafhatmndridchnigei 8000 M. für die to zeichnet hatten, vd siestr sondern ein Denkmal st damals gezeichneten Bet ilnsragen haben die Ei jetzt hinausgezogen. Vo Sreyßig-Brunnen sind vi nahezu vollzählig eingelc mehr besteht, die Angeles lang zur Entscheidung i
deutsche Volk nur allzu deutlich an den Preußenherrfcher vor 200 Jahrhundert erinnerten, fanden ein >ahes Ende durch besorgniserregende Meldungen aus England Die greife Königin Viktoria liegt, allem Anschein nach, auf rhrem letzten Krankenbett. Ihr kaiserlicher Enkel eckte alsbald nach dem Schlosse zu Osborne. Man sieht den nächsten Nachrichten mit herzlicher Erregung entgegen.
Der Reichstag hat sich wieder einmal nut der Duell- Frage beschäftigt. Einige katholische Duellgegner waren bei der Reserve-Offiziers-Wahl durchgefallen, und das Zentrum hatte 'dieserhalb den Kriegsminister energisch interpelliert. Dieser befand sich in Verlegenheit und suchte mit unverbindlichen Bemerkungen um die ihm peinliche Sache herum zu kommen. Die Debatte brachte nichts neues; rmmer- 'uovemver wuroen uns vw ttuijuch uu c v -
hin aber haben solche Erörterungen doch emen gewiss Leict)t, bie sehr schön sind; es war deshalb auch Parade, klärenden Wert. » .. &« den ersten Taaen neben wir wieder auf eine Woche als
kalen kämpfen dagegen, so nachdrücklich und beharrlich sie Cmer Sohn und Bruder N.
können. Die Anhänger Melines benutzen diese Gelegenheit, um dem Kabinett Waldeck-Rousseau möglichst viele Fallen zu stellen. Diese Angelegenheit scheint für das Ministerium
schon deshalb etwas brenzlich zu sein, weil sie die Sozialisten« Hießen, 21. Januar 1901.
gar leicht zu extremen Anträgen verleiten mag, über denen 1
die Regierungsmehrheit schließlich in die Brüche gehen KSÜSUKSt tiOF 11111^6111(1611 VOgCl!
Das Nriedensabkommen mit China ist von ** Französische Vorträge. Lektor Goetschy wird am den Unterhändlern, dem Prinzen Tsching und Herrn Li- Mittwoch, den 23. d. M., seinen letzten Wmtervortrag halten Hung-Tschang endlich unterzeichnet und mit dem kaiser- und das Thema: „Madame de Sövignö — L oeuvre sichen Siegel versehen worden. Die Verhandlungen über besprechen. ! die Details können jetzt beginnen. Sie werden wohl eine| r- ~
ließ alle erbarmungslos in grausamer Weise enthaupten. Nun ist er mit seinen zwei Gefährten auf, demselben Platz enthauptet worden und- zwar auf chinesische Weise durch den chinesischen Scharftichter.
Vor den Boxern müssen wir uns sehr in acht nehmen, denn sie sind sehr grausam. Erwischen sie einen von uns auf Posten oder Patrouillen, so schneiden sie ihm Hände, Arme, N as e oder O h r e n, ja nicht selten die Geschlechtsteile ab. Auch haben sie schon manchem das Gesicht ganz zerschnitten und verbrannt ufw. Die Boxer sind schlechter wie die w ilden Tiere. Jetzt kommt es nicht mehr so oft vor, daß sie einen von uns fangen, wie früher. Solchen Menschen geben wir natürlich auch keinPardon.
Am 14. November wurden uns die F a h n e n ü b e r -
Nach einer Depesche vom Kommando des Ostasiatischen Expeditionskorps ist das Unglück beim Salutschiesien zur Jahreswende im Peitang-Fort dadurch herbeigeführt, daß nach einem Schlagrohrversager mit Feuererscheinung der Verschluß eines eroberten Küstengeschützes zu frühzeitig ge öffnet wurde. Die Vorschrift sagt ausdrücklich, daß eine ganz bestimmte Zeit nach einem derartigen Versager mit dem Oeffnen des Verschluffes gewartet werden soll, damit man -lclvl o... vv
gewiß ist, daß die Kartusche durch die Schlagröhre nichts inI ^^Details können^jetzt beginnen. Sie werden wohl einel Auszeichnungen. Postdirektor Schäfer in Gießen Brand gesetzt ist. Oeffnet man also den Verschluß zu zemg i Iängm $eit in Anspruch nehmen; aber vielleicht darf man eduelt den Roten Adlerorden 4. Klaffe. Den Kroneuorden und ist die Kartusche doch in Brand geraten, so schießt oer hoffen, daß nun wenigstens dem Blutvergießen Einhalt g(acre ctbielten: Oberstleutnant v. Glasenapp beim starke Feuerstrahl derselben rückwärts und seitwärts heraus geboten wird. Stab des 4. Großb. Hess. Jnf.-ReqtS. Nr. 118, Oberstund kann die Bedienung in große Gefahr bringen, wie es gn Südafrika ist daran noch nicht öu denken. - Martens Kommandeur deS Landwehrbezirks
ja bedauerlicherweise in diesem Falle auch geschehen ist. Es Zwischen Kapstadt und Pretoria wird bei Dutzenden von $ Major Mittel ft aedt, Kommandeur deS Hess. Feld st nun noch hinzugekommen, daß dieser Feuerstrahl, wie es Ortschaften heftig angegriffen und heiß gekampfd De WetlWorms, Major rromma ^^ch-, Division-«
in dem Mrgramm h°M inf°/g° einer Fahrl-issigkeit ber Ml. uneb«S^bSTSS»- jEff'Vogt- Bedienung den in der Nähe befindlichen finden die^Buren so großen-Zulauf, da ß die Regierung Butzbach; die Krone zum Roten Adlerorden 4. Klaffe:
Brand gesetzt hat, wodurch das Unglück natürlich bedeutend proklamieren mußte. Tas Problem beginnt Hauptmann LoerbrokS im 2. Großh. Hess. Jnf.-Regt.
verschlimmert wurde. Das Geschütz war eine eroberte ^chgerade eine Wendung anzunehmen, die einen end- 116; den Kronenorden 4. Klasse: Zeughauptmann 15 Ctm. Kanone. niftinpn Sieg der Engländer in immer weitere Fernen ruckt, ^tzttcher- Darmstadt, den Kranz des Allgemeinen Ehren- ‘ - zeichens: Musikdirektor Stützet-Darmstadt, Kanzleiinspektor
Wieland am Landgericht Frankfurt; das Allgemeine Ehrenzeichen: Postpackmeister Hechler-Darmstadt, Vizefeldwebel Höreth-Darmstadt, Stallmeister Krause-Mainz, Schultheiß Leib-Krofdorf.
*• Der Zweiten Kammer ist ein sozialdemokratischer Antrag, die Arbeiterverhälnisse in den Staatsbe- trieben betreffend, vorgelegt worden. In ihm wird verlangt: 1. Durchsührnng eines achtstündigen Normal-Ar- beitStchgs; 2. Festsetzung eines jeweils mit den Arbeitern zu vereinbarenden Minimallohns; 3. Zusicherung fester Alters- und Pensionszulagen; 4. Garantierung der freien Ausübung des politischen und wirtschaftlichen Koa- litionSrechts. Die Regierung verhält sich, wie aus d^m vom Abg. Frenay (C.) erstatteten «usschußbericht hervorgeht, zu den Punkten 1 und 2 ablehnend und findet dabet die , Unterstützung der Ausschußmehrheit, der zufolge die Verschiedenheit der Verhältnisse in den verschiedenen ArbeitS- । zweigen dagegen spricht, die eine einheitliche gesetzliche Regelung
Politische Wochenschau. Ein Chinabrief
Das preußische Königs-Jubiläum ist „vorüber un§ freundlichst zur Verfügung gestellt. Er lautet: Zu Ende sind die prunkvollen Aufzuge, die glanzenden 16 November 1900
Paraden, Diners, Illuminationen und Festvorstellungen, npfimh ’imh munter Wie
verklungen Böllerschüsse, Glockengeläute und begeisterte Bis jetzt bin: ich noch recht gesundund munter. Wie Toaste. Die rühmlichen Verdienste der Armee um Fürst, IHv aus der Überschrift lesen ko in ,s ~ ’ A9
Volk und Vaterland fanden in schwungvollen Worten ihre! markig ^ Pao-ting-sn und zwar s s g Anerkennung, und man hat einigen Infanterie-Regimen- ^- ^ovember hier eingeruckt. P o-t g-f ) gs ) tern (darunter 2. Hess. Inf-Regt. Kaiser Wilhelm Nr. 116) «0 000 Einwohner, ist eine Ffs^^^^us man hier so einen besonderen Schießpreis gestiftet, einem Husaren- Festung nennt und liegt hinter P i g f f a) Regiment einen Parademarsch verliehen und mehreren an-1 Richtung. Winterquartier haben außer dem 3. und deren Truppenteilen gestattet, auf den Hinteren Ecken der 14.-Asiatischen ^^anterie-Regiment. noch B senden Sattelüberdecken den Gardestern zu führen. Warmes Lob «tcklerie, eine Reiterschwadron, sowie die daz ,g h wurde auch der Marine zu teil und als besondere Aus-1Proviantkolonnen und^Sanita-tsabteckun^in 5 9 -
zeichnung darf sie jetzt den Namenszug des Kaisers auf zur Beendigung des Winters, - - F
dem Koppel- und Schärpenschloß tragen. Im übriaen ist b r u a r aushoren soll/werden wir hier b • 6
ein neuer Orden gestiftet, 100000 Mark sind atz Gnaden- staben wll hier p r astroe Qua rtiei.e, wer wahnen geschenke zu gemeinnützigen Zwecken verwendet worden, auch m^schonen ^>au)ern, in denen sh ) .
haben zahlreiche Titel- und Ordensverleihungen stattge- lebten. Auch in einigen bei noch steh H s funden. Eine Amnestte haben Tausende von Familien ver- Güropaer, oie von o e n l, i) i n ej e n i n y *■ ', feigen Dagegen ipri^i, oie eine einymnajc gqtpuujc »«»««««
geblich erharrt. Nichts hat die Volksseele zu erwärmen Huf ter Weise um Eigentum un g Löhne und Aibeitszeiten ausschließt. Zu Punkt 3 sind
vermocht. Man macht aufs neue die Wahrnehmung, daß wurden, .^Ibn So waten. solchen Hause - wir dagegen von der Regierung „umfassende Vorarbeiten dinge»
gewisse Aeußerlichkeiten in maßgebenden Kreisen unter ! 3$ hefle ^er mit !9 Wiann 1VJJL heilet^übcr bie Seiftuua Aufcbufiweifei Rulaaen au beu «Hterf»
einem anderen Gesichtswinkel betrachtet werden, als tm haben uns in den einzelnen Zimm , n h ^ » 8 t Jnvalidenpensianen und über die Errichtung einer $Bittoen=
eUe ^etomn/SMÜr^ e ÄtSXK 9"öf net? L '^Chinesen hier zlwarkammend und löaisenver'sorgung der Arbeiter in staatlichen Betrieben." SStönbSs fält Sie ^tb fi2 ia öffentlich in ae- sind, so kann man sich alle Lebensbedürfnisse kaufen, lieber- Der derzeitige Stand der Vorarbeiten lasse bereits erkennen, botenen Grenzen halten; das wird aber nicht, hindern, daß Haupt sind die Chinesen hier jetzt ganz anders wie bag unüberwindliche Schwierigkeiten der Durchführung des das Befremden über jene Auffassungen zum Ausdruck kommt, früher, sie merken, daß die deutschen Soldaten Antrags nicht entgegen stünden, und daß den Standen ,,m und daß sich mancher Deutsche mit tiefem Ernst fragt: Was n ich t s o sch l im m s i nd, wie s i eg lau bt en. H nicht ferner Zeit" eine bezügliche Vorlage zugehen werde, soll das Ausland dazu sagen? — Es berührt jedenfalls tingfu ist ;etzt deutsch. Unser Knegsma ja) g weitere Forderung, den Arbeitern in den Staatsbetrieben
L7"S « « nSSflSÄ SSS S “ ÄÄWiiÄr&i 5JJJ» SffX’SS ’SSSS i;SEÄ'» w — -»’s. Ä’ÄWRS ?“■“ “A '*■ fWefe ;i- .................» w-•£?,'»y* g»jffjsba. s»'s tiÄÄrÄÄ?».-«-
ltch als Wohnung eines „Häuptlings". £>ier versand die Luft zu sprengen, GlÜÄicherweise wurde - da wrr Herren Auiragsteller nur durchgesührt werden könnten sich wahrscheinlich das Volk in erregten Zeiten. Das Wasser den schlauen Kerls nicht trauen - alles ^^uchtund^^ Verzicht auf pflichtmäßige Pflege treuer monarchischer für viele Menschen und Tiere lieferte der Platzer Bach, entdeckt. Unser Oberst befahl hierauf, die Stadtfollein Gesinnung und unter Preisgabe der für die Betriebe un-
ber auf der Nordseite der Niederlassung gestaut werden Brand geschossen werden, wenn sie nicht 20000 ^ouar entbehrlichen Disziplin". Die Ausschußmehrheit aber ersucht
konnte. Außerdem dienten diesem Zweck jedenfalls die zahlen, außerdem wurben die äehn Ortsalts ein- das Plenum, der Regierung gegenüber die Erwartung aufl»
große Anzahl Zisternen, die vorhanden sind. Die Bewohner fangnis gesperrt. I)atten znsprechen, „daß auch den im Staatsbetriebe beschäftigten
der Niederlassung haben jedenfalls Ackerbau getrieben. Ge- ■■ »r= l^ans Da d A beittrn das Recht freier politischer Meinungsäußerung und
suchungen ließen nichts näheres erkennen, manche Hoff- Die Stadtaltesten mußten hinter den Kanonen zuschauen. I Sonntagnachmittag in LonyS Bierkeller statt. Nach de nung, das genaue Alter ber Niederlassung zu erfahren, Es gelang, die zwei Hauptthater zu erwischen, vie Vorsitzenden erstatteten Geschäfts-und Kassenbericht zahlt wurde getäuscht. Es schien, als wenn die Wohnstätten alsdann erschossen wurden; die übrigen Gefangenen Verein 696 Mitglieder. Die Einnahmen auS Mitglieder» nicht gewaltsam zerstört, fonbern von den Bewohnern ^.^av u^e^lligt l auf e^n fassen. XTSLohlm«« (13 Pfennig pro Woche und Mitglied) belaufen Mitnahme aller Gegenstände freiwillig nach unb nach mittag marjchierten wir 1 verlassen worden seien. War nicht zufällig eine Hütte ab-^Samstag, Sonntag war gebrannt, so fand sich wenig. wvwi*» 1-------- 5“'-' - . v
hieraus, daß die Bewohner schon damals den Gebrauch! woch^ den 1. November, ruljtett^vir- des Kehrbesens kannten, und alle Reste in eine Kehricht- \ r"" 10 11
grübe geschüttet wurden. Eine solche aufzufinden ist bisher noch nicht gelunaen. Aus den bis jetzt entdeckten Scherben usw. kann man die Zeit mit einiger Sicherheit bestimmen.
Die bis jetzt aufgedeckten Teile der Niederlassung gehören der Hauptsache nach ber jüngeren Hallsta11 - zeit an.
Eine verhältnismäßig kleine Anzahl von Scherben läßt die Vermutung zu stände kommen, daß die Niederlassung bis zur La-Tene-Zeit bestauben habe.
Gute Anhaltspunkte für eine sichere Zeitbestimmung liefern bekanntlich die Gräber. Dieselben müssen mit Rücksichtnahme auf die Art ber Bestattung unb auf bie Grab - Beigaben einer genauen Untersuchung unterworfen werben. Der weiche durchlässige Boben war aber sehr un-


