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• ^anuat 1901. den Vögel! Artschy wird am WMnvorttag halten Hgnfe — L’oeuvre"
Schäfer in Gießen • Den Lronenorden Glasenapp beim Nr. 118, Oberst- t deS LandwehrbezirkS inbeur des Hess. Feld- '■ RochS, DivisiM- biynalrat Dr. Vogt- Blttotbtn 4. Slaffe: ft- W Jnf.'Regt. ifie: Zeughauptmann 8 Allgemeinen Ehrev' chadt, Kanzleiinipektor das Allgemeine Ehren- rmstadt, Vizefeldwebel ufe-Mainz, Schultheiß
ozialdemkratWr An- n den StaatSbe- n. In ihm wird ver- ndigen Normal-Ar- >eilS mit den Arbeitern
3. Zusicherung fester ; 4. Garantierung der ) v/r/fchaMchen Koa« ält sich, wie aut b^m chußbencht hervorgeht, ' nd findet dabei bee itt '
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Christian Wallenfels
Marktplatz 17 Telephon 262 Am Kriegerdenkmal.
Ehrenlegion Dekorierte wenig daraus machen. Jedenfalls hat er auch nach dem Urteil feiner Gegner reine Finger. Und ichlretz- lich mag die Ausstellung nachträglich auch noch ein paar Millisnen kosten: die Rgieiung ist doch mit ihr zufrieden. Das finanzielle Ergebnis her früheren französischen Weltausstellungen ist übrigens auch verschieden geartet gewesen. Tie Ausstellung des JahreS 1867 hat zwischen 4000000 und 15000000 Franks mehr gebracht, als sie gekostet hat; ihre Einnahmen betrugen etwas über 27000000 Franks, ihre Ausgaben etwas unter 23000000 Franks. Bei der Ausstellung von 1878 standen sich 23000000 Franks Einnahmen und 55000000 Franks Ausgaben gegenüber; das Desizit ! betrug mithin rund 32000000 Franks. Die Weltausstellung von 1889 schnitt hingegen wieder mit einem PluS von 8000000 Franks ab; sie hatte 49000000 Franks Einnahme gebracht und nur 41000000 Franks gekostet.
Die Zusammenkunft ist )er Straße nach Lollar, Badenburgerwäldchen.
bauer".
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, um 7 Ubr.
Es kommt ins Parlament ein Mann, Der weder lesen noch schreiben kann; Er kennt sich in keiner Fibel aus Und dennoch kommt er ins hohe HauS, Worüber sich baß verwundert Das zwanzigste Jahrhundert.
Der Parlaments-Analphabet Ist unsere neueste Rarität. Er wird uns zeigen über Nacht Wie man im Haus Gesetze macht Zu Oesterreichs Genesung In erster und zweiter — Lesung.
Er ist und bleibt ein Kind der Zeit, Das sich vom Schulbesuch befreit. Das Haus ihm sein Vertrauen schenkt, Weil jeder Volksvertreter denkt: „Der Mann wird nichts verpatzen. Nie aus der Schule schwatzen'"
Als Bauer aus der Polakei Kommt er mit hohem Stolz herbei, Als wollt' er sagen auf Schritt und Tritt: „®et Bauer ist kein Schreibzeug nit." Sich selber wird treu er bleiben Und keiner Partei sich verschreiben.
Und wenn er eine Rede hält, Die seinen Genossen wohlgefällt, Dann schreibt vielleicht sein Leiborgan Im Leitartikel mit Elan: „Der wackere Volksverweser Ist unser ält'ster Leser."
O lachet nicht und preiset nur Den hohen Zustand der Kultur, Der sicherlich erwarten läßt, Daß unser Mann bleibt felsenfest Und bis zu den letzten Zügen Nicht wie gedruckt wird lügen.
holz zuerst zur Versteigerung kommt.
Wieseck, 18. Januar 1901.
Großh. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. 744
Vermischtes.
• Kopenhagen, 20. Jan. Direktor Andree veröffentlicht hier eine Erklärung des Inhaltes: Er habe die Hoffnung auf die Rückkehr seines Bruders noch nicht aufgegeben. Wenn die Expedition herabgestiegen und übers Eis gewandert sei, könnten die Nachrichten frühestens tm Oktober 1900 eingetroffen sein. Eine Verspätung um emtge Monate ist in jenen Gegenden sehr wahrscheinlich.
• Paris, 19. Jan. Ein grauenhafter Mord wird aus St. Brieux gemeldet: Eine Bauernfrau wurde in ihrem Bette ermordet aufgesunden. Neben ihr lag ein erwürgter Säugling und unter dem Tische in einem Kübe Wasser ein zweijähriges Kind. .
• Mailand, 19. Jan. Infolge anhaltenden ft arte!« Nebels sind hier zahlreiche Unglücksfälle vorgekommen. Mehrere Personen sind ertrunken.
• Venedig, 19. Jan. Infolge des andauernden Frostes ist der Hafen von Ravenna teilweise zu- qefroren. L r 4
* Belgrad, 19. Jan. Em wegen Mordes verhafteter Mann namens Maries, der durch einen Gefangenwärter des Belgrader Bezirksgerichts gefangen genommen war, ist nach Ermordung der Frau des Wärters, seiner drei Kinder und einer bei denselben zu Besuch anwesenden Frau flüchtig geworden. Man hat von dem Mörder noch keme Spur.
Hohversteigerung
Donnerstag den 24. und Freitag den 25. Januar d. Js., vormittags von IO Uhr au, soll tm Lang - Gönser Gemeindewald Haide nachoerzeichnetes Holz versteigert werden:
400 Kiefern- u. Fichtenstämme von 13 bis 38 cm Durchmesser, 6 bis 16 m Länge ----- 160 fm haltend,
50 Fichten • Derbstangen = 4,50 fm haltend,
14 Eichenstämmchen — 4 fm haltend,
58 rm Nadel - Knüppel, 2,5 und 3 m lang.
Die Zusammenkunft ist an der Kreisftraße nach Holzheim bei Abzähl-Nr. 62.
Pemeikt wird, daß sämt- liches Stammholz ohne Rinde gemessen ist.
Lang-Göns, 18. Jan. 1901. Gr.Bürgermeisterei Lang-Göns.
Rompf. 730
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Märkte.
..
Hafer 12.88-13 Mk.. Erbsen 90.00 Mk., Lbsien 00.00 Mk., Lein
00.00 Mk, Wicken 00.00, Samen 00 00, K-rtopfln POCO.
Schlittschuhe
aller Art. 723
EmilPistor
Nachfolger.
Hohversteigerung
m Miestcker Gememdemld.
Freitag den 25. Januar 1901, vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Wiesecker Gemeindewald, Distr. Badenburgerwäldchen, versteigert werden:
47 Eichenstämme mit 43,03 fm, darunter 12 fm Schnittholz, von 38 bis 50 cm Durchmesser,
♦ Ein würdiger Volksvertreter. Die „Wiener Allg. Zeitung- meldet: „Dem künftigen österreichischen Ab- geordnetenhaus wird auch der Bauer Fijak, ein Anhänger der Stojalowski Partei als Mitglied angehören. Dieser Abgeordnete wird eine Menschenart vertreten, die bisher wohl noch in keinem Parlament der Welt zu finden war. Er ist nämlich Analphabet; die Kenntnis des Lesens und Schreibens ist ihm fremd.« - Diese Thatsache befingt das W. Extrablatt- mit folgenden Versen:
0,86 fm, Eichen-Nutzscheitholz, Buchen-Scheitholz, „ Eichen-Scheitholz, Aspen-Scheitholz, Nadel-Scheitholz, Buchen-KnÜppelholz, Eichen-Knüppelholz, „ Nadel-Knüppelholz,
Wellen Buchen-Reifig,
soeuiciii unvu, uup das Stamm-, Stangen- und Nutz'
„ Eichen-Reisig,
M Nadel Reisig, rm Buchcn-Stockholz,
* Die Bilanz der Pariser Weltausstellung. ! Jetzt ist nun endlich, in großen Zügen wenigstens, das Budget der Weltausstellung abgeschlossen. Rund 114000 000 Franks Einnahmen stehen rund 117 000000 Franks Ausgaben gegen- ber. Für den Nest kommt der Staat duf. Zur Ent- chuldigung der Ausstellungskommission, speziell des General- - Ausstellungskommissärs Picard, wird angeführt, daß das Resultat ein weit günstigeres gewesen wäre, wenn Nicht ver-i schiedene unvorhergesehene Ausgaben durch die Ansstellungs-1 kaffe hätten beglichen werden müssen. So hat das Kriegs ministerium sich in letzter Stunde geweigert, die Herstellungskosten des Armee-Ausstellungsgebäudes zu tragen, und das Marineministerium ist dem Beispiele des KriegSmimstermms nefolat. Die dadurch entstandenen Mehrkosten belaufen sich allein auf über 2000 000 Franks. Andere Differenzen sind mit anderen Ministerien entstanden, was der AuSstellungskasse weitere Verluste von gleichfalls über 2000000 Franks gebracht hat. Die rund 114000000 Franks Einnahmen setzen sich zusammen aus 60000000 Franks, dem Erlöse der verkauften 65000 000 Eintrittskarten mit den dazu gehörigen BonS; aus 20000000 Franks Staats- und 20000000 Franks Stadtsubvention; aus rund 1500000 Franks verschiedener Beisteuern industrieller Unternehmungen; aus 2000000 Frks., die von den fremden Ausstellungskommissären für Arbeiten, die die französische Ausstellungskommission für sie geleistet hatte, beigetrieben worden sind; aus beinahe 9000000 Frks. Mieten und Konzessionen und aus weiteren 2000000 Frks. „Allerlei-. Von diesen Posten wird jedoch der, der sich au6| Mieten und Konzessionen zusammensetzt, infolge später kon-1 zedierter Abstriche einen nicht unbedeutenden Ausfall erleiden. Das Ausgabekonto der Ausstellung enthält 8500000 Frks. für Verwaltungskosten; rund 90000000 Franks für Bauten . «nd Arbeiten, 13000000 Franks für Betriebskosten; auf unvorhergesehene Ausgaben sind 4000000 Franks verbucht t und der Rest von nicht ganz 1000 000 Franks für „Allerlei . • Herr Picard, auf den man schon längst nicht gut zu sprechen war, wird jetzt angesichts dieser Abrechnung, vielfach hart kritisiert. Vermutlich wird sich der mit dem Großkreuz der
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22 rm Eichen Stockholz,
23 „ Nadel.Stockholz,
bett Kindern. Pferde lasse man bei kaltem Wetter rm Freien niemals unbedeckt und lange stehen. Die Hufeisen müssen öfters geschärft werden. DaS Geschirr, vor allem । der Zaum mit dem eisernen Gebisse bewahre man im warmen i Stalle auf. Ist das Gebiß dem Froste ausgesetzt, und wird dann dem Pferde ins Maul gelegt, wie eS leider so oft ge schieht, so werden dem armen Tiere schwere Verletzungen an Lippe und Zange und große Schmerz-n verursacht. Solches wird leicht vermieden, wenn die Eisenteile vor dem Gebrauch mit einem warmen Lappen gerieben werden. Dieses ist auch nötig, wenn die Pferde im Freien Futter bekommen, wobei ihnen das Gebiß herausgenommen wird. Wer es nicht glaubt, der berühre nur mal mit seiner Zunge ein dem Froste ausgesetztes Eisen, und er wird bald belehrt sein. Der an der Kette liegende Hofhund ist durch ein gut gedecktes Häuschen vor Kälte und Schnee thunlichst zu schützen. Seine Lagerstätte werde öfters mit frischem Stroh belegt, und warm und reinlich gehalten. Auch laste man ihn bei Tage einige Stunden los, damit er sich frei bewegen kann. An Futter bedarf das Tier im Winter mehr als im Sommer. Sein TrinkgHäß werde täglich gereinigt, von Eis befreit und frisch gefüllt. Zughunden binde man eine warme Decke auf und lege ihnen, wenn sie ruhen, ebenfalls eine Decke unter, welche nach dem Gebrauche von Schnee befreit und getrocknet werden muß. Reichliche und warme Nahrung ist hier, wie auch bei dem Hofhunde nötig. r rr .
-h- Schotten, 18. Jan. Von einem Unfall wurde die hiesige Butterhändlerin D. Merz gestern betroffen. Auf einer Geschäftsfahrt nach Gedern begriffen, stürzte auf einer Eisfläche das Pferd. Die Fran wurde aus dem Wagen geschleudert und trug mehrere bedeutende Verletzungen davon, sodaß sie alsbald ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. — In der heutigen Nummer des hiesigen Kreisblattes steht folgende Annonce: „Ein Schuhmacher-Geselle, welcher in Poesie und Prosa erfahren, zu baldigem Eintritt gesucht. Offert, werden postlagernd Schotten unter Chiffre Hans Sachs" erbeten."
Mainz, 20. Jan. Der städtische Bauausschuß hat sich dahin ausgespi ochen, daß ein Denkmal für Kretz ßig inmitten seiner bedeutenden Schöpfung, der Neustadt errichtet werden soll. Darauf hat man bei denjenigen Personen angefragt, welche s. Zt. 8000 Mk. für die Errichtung eines Kreyßig Brunnens gezeichnet hatten, ob sie für den Fall, da nunmehr kein Brunnen, sondern ein Denkmal für Kreyßig errichtet werden soll, ihre damals gezeichneten Beträge aufrecht erhalten würden. Diese Anfragen haben die Erledigung dieser Denkmalsfrage bis jetzt hinauSgezogen. Von den damaligen Zeichnern für den Kreyßig-Brunnen sind viele verstorben. Die Antworten sind nahezu vollzählig eingelaufen, sodaß nunmehr kein HindermS mehr besteht, die Angelegenheit der StadtverordnetenversamM' lang zur Entscheidung vorzulegen.
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Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater.
Dienstag, 22. Jan. *^^Benvenuto CelUni". Mittwoch, Z w?r7e" «MK. Zur'Er'i^erung^an^den bMhrigen TodeS'
Der Drovbet" Freisag den 25. Januar geschlossen. Samstag, 2? ^- @ent>;nuto Sellini". Sonntag, 27 Jan., nachmittag
| oon Sevilla". Hierauf: Ballet-Divertissement.
Dienstag, 22.Jan.'^DaUo^MauS". Mittwoch, 23. San. 7au?'ltta®et'&tlba11®onnerStag , & ^^.^mann Ä'
Schwert". Montag, 28. Jan.: Neu einstudiert. „Der Mernero
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