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Nr. 92 Erstes Blatt.
151. Jahrgang.
Samstag 2V. April 1901
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GietzenerAnzeiger
“ General-Anzeiger " '6S*
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Bezugspreis vierreljädtt Mk. 2 20, monail. 75 1<1f mir Bringerlobn; durch W Adholeftelten Diertel|äbrt Mk 1.90, nwnatl. ü!» ’üig
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Adresse für Depesche«: Anzeiger Gießen.
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Amtlicher Heil.
Gießen, den 16. Aprü 1901.
öetr.: DaS InvaliderrversicherungSgefttz vom 13. Juli 1899; hier: Anzeige von Lterbefällen.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Grofth. Bürgermeistereien der Land- gemeinden des Kreises.
Nach Ziffer 156 der BollzugSanwnsung zum Invaliden verficherungegesetz vom 13. Juli 1899 hat die Gemeinde behörde in den Fällen, in denen die zahlende Postanstalt bekannt ist, von dem Ableben von Rentenempfängern nicht dem Vorstände der Versicherungsanstalt, sondern unmittelbar dem zuständigen Postamte Anzeige z» machen.
Da gegen diese Vorschrift wiederholt gefehlt worden ist, so machen wir Sie nochmals darauf aufmerksam und laffen Ihnen demnächst eine Anzahl entsprechender Formulare zugehen.
__v. Bechtold.___________________
Gießen, den 18. April 1901.
Betr.: Vertilgung der Raupenncster.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
a» die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises.
Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vom 4. Februar 1901 (Gießener Anzeiger Nr. 32) noch nicht entsprochen haben, werden an deren Erledigung erinnert.
v. Bechtold.
Nefanntmachimg.
Montag, 21. dS., nachmittags </a4 Uhr wirdGroßh. Direktor Dr. v. Peter von Friedberg in Mufchenheim im Lokale von S. Roth einen Vortrag über „Feldbe- reinigung und Anwendung künstlicher Dünge- mittel" halten, wozu ich jedermann, der sich dafür inte resstert, freundlichst einlade. Die Herren Bürgermeister von Mufchenheim und der Nachbarorte ersuche ich nm Bekannt «achung im Ölte.
Gießen, den 10. April 1901.
Der Direktor des landwirtschaftlichen Bezirksvereins.
v. Bechtold.
Konkurrenten zur See.
von besonderer Seite wird uns geschrieben:
Bor kurzem erschien in einem angesehenen italienischen Blatt ein gegen die Hamburg-Amerika-Linie und „Aorddeu tscheu Lloyd" gerichteter scharfer Artikel. GS wurde diesen beiden Rhedereien zum Vorwurf gemacht, daß sie die italienische Auswanderung von Genua nach Amerika zu monopolisieren trachteten auf Kosten der einheimischen Dampfschiffslinien Navigazione Generale und La Beloc e. Der Artikel wurde besonders in den italienischen Handelskreisen beifällig ausgenommen, und tzaS kann nicht gerade überraschen, denn die Mißstimmung über die deutsche Konkurrenz zur See ist in den Hafenstädten Italiens, zumal in Genua, schon älteren Datums. Daß fie in der Sache begründet ist, wird in dem erwähnten
Artikel nid# bewiesen und kann auch nicht nachgewiesen werden. ist lächerlich, zu behaupten, die deutschen Rhedereien wollten den Passagierverkehr von Genua nach Amerika für alle Zeiten beherrschen. Wer will denn die italienischen Auswanderer zwingen, an Word deutscher Schiffe den Ozean zu durchqueren? Wenn sie die schwarz- weiß-rote Flagge bevorzugen, so thun sie es aus freien Stücken, weil sie wissen, daß sie dabei besser fahren. Richt als ob es den italienischen Dampfergesellschaften an der ausreichenden Zahl von Schiffen fehlte. Die Navigazione Generale besitzt nach Ausweis des Jahrbuches für Weltschifs- iahrt nicht tzveniger als' 98 Seefahrzeuge, und auch La Veloce, deren Aktien übrigens an der Berliner Börse gehandelt werden, hat einen stattlichen Schifff ark hinter sich. Aber die Bequemlichkeiten eines modernen Seedampfers, auf die auch der Zwischendeckspassagier heute Anspruch erhebt, können die italienischen Steamer nicht bieten. Sie sind durchweg älterer Konstruktion, was schon aus dem Tonnengehalt hervorgeht. Die 98 Fahrzeuge der Navigazione fassen 78000 To., die 64 Seeschiffe des „Norddeutschen Lloyd" 318 000 To. Auch an Schnelligkeit sind die deutschen Dampfer den italienischen überlegen.
Ter eingangs erwähnte Zeitungsartikel beklagt es, daß infolge der deutschen Konkurrenz die Italiener gezwungen worden sind, den Passagepreis auf einen geradezu ruinösen Satz zu erniedrigen. Aber auch die deutschen Rhedereien sahen sich zu diesem Schritt genötigt, speziell für die südamerikanische Fahrt. Hier entbrannte unter den deutschen Linien selbst ein derartiger Konkurrenzkampf, daß z. B. die Frachtpreise auf einen beispiellos niedrigen Stand herabgedrückt wurden. Dagegen hilft nur ein Mittel: Zusammenschluß. Zu diesem Mittel haben die kon- kiirrierenden Hamburger Schiffahrtsgesellschaften gegriffen, mit dem Erfolg, daß eine allmähliche Erhöhung der Preissätze durchgeführt wird. Mögen die Italiener desgleichen thun "Der Appell an den Mini st er des Aeußeren kann da lvenig nützen; es müßte denn sein, daß man eine erhöhte staatliche Subvention zu erlangen trachtet. Doch dazu fehlt es der italienischen Regierung an Mitteln. Die Hamburg-Amerika-Lmie und der „Norddeutsche Lloyd" haben jedenfalls die Route Genua-Amerika in legitimer Weise eingerichtet und bisher betrieben. Auch sie hatten da magere Jahre. Es wäre also ungerecht und unzulässig, der freilich unbeqnemen Konkurrenz gegenüber zu Repressalien zu greifen. Wer hinter der Zeit zurückgeblieben ist, kann keinen änderen dafür verantwortlich machen«
Deutscher Reichstag.
Berlin, 18. April.
Tie allgemeine Rechnung für 1897/98 wird in erster Lesung der Rechnungskommission überwiesen. Die end- gitlige Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben des südwestafrikanischen Schutzgebiets für 1898 wird ebenfalls der Rechnungskommission überwiesen. Der Bericht der Reichsschuldenkommission über die Verwaltung des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Reiches, über die Thätigkeit bezüglich der Verwaltung des Reichs-Invalidenfonds, usw., werden durch Kenntnisnahme erledigt. Das Gesetz betreff, die Ausübung der freiwilligen Gerichtsbarkeit und Leistung von Rechtshilfe im Heere wird endgiltig angenommen. Es folgt die Weiterberatung des Gesetzentwurfs betr. das Urheberrecht bei § 14 der von den Folgen der Uebertragung des Urheberrechts handelt. Dieser sowie § 15, Begriff des Nachdrucks, werden
in der Fassung der Kommission angenommen. Nach § 16 ist der Abdruck von Gesetzen und anderen amtlichen Schriften zulässig.
Abg. Schrader (fr. Der.) fragt an, was unter „amtlichen Schriften" zu verstehen ist.
Abg. Spahn (Ztr.) bemerkt, die Kvmmissivnsfassung lege nur den gegenwärtigen Zustand fest, wonach zum amtlichen Gebrauch bestimmte Schriftstücke abgedruckt werden dürfen, was
Geheimrat Tungs bestätigt.
§§ 16 und 17 werden in der Kommisftonsfassung angenommen. § 18 trifft die Bestsimmungen darüber, die Zeitungsartikel abgedruckt werden dürfen.
Abg. Dr. Sattler (nl.): Die Interessenten aller Richtungen treffen bezüglich dieses Paragraphen in der Ansicht zusammen, daß oie Kommissionsbeschlüsse schlechthin unannehmbar sind.
Abg. Dr. Oertel (kons.): Ich möchte den Vorredner bitten, doch die Nachforschung nach der Vaterschaft zn unterlassen; ich kann die Vaterschaft nur zum Teil auf mich nehmen (Heiterkeit), wenn man überhaupt die Vater schäft zum Teil auf sich nehmen kann. (Heiterkeit.) Ich habe gefunden, daß die bedeutende Mehrheit der Presse sich für die Kommissionsbeschlüsse ausgesprochen hat, und daß es nur wenig Preßstimmen waren, welche die Wieder Herstellung der Regierungsvorlage wünschten. Der Redner geht näher auf die Kommissijonsbeschlüsse ein, und erläutert besonders die vierte Gruppe derselben, wonach der Abdruck vermischter Nachrichten thatsächlichen Inhalts und- von Tagesneuigkeiten ohne Quellenangabe gestattet bleiben soll. Unter diesen Nachrichten thatsächlichen Inhalt seien kurze Mitteilungen über irgend ein Begebnis, z. B. über eine gestürzte Milchfrau (Heiterkeit) zu verstehen. Für die vermischten Nachrichten thatsächlichen Inhalts und Tageßneuigkeiten hat die Regierungsvorlage die Quellenangabe vorgesehen, die aber von der Kommission gestrichen worden ist. Diese Quellenangabe ist durchaus zweckwidrig. Viel^ fach sind die Lokalkorrespondenten ganz tüchtige Leute; nur haben sie die bedenkliche Neigung, die Dinge sehr in die Länge zu ziehen. (Heiterkeit.) Wir müssen uns auf den Standpunkt eines Provinzial-Re- dakteurs stellen, dessen Leser ebenfalls nach prompter Berichterstattung verlangen. Zwingen wir diesen Redakteur, bei allen kleinen vermischten Nachrichten die Quelle anzugeben, so wird seine ganze Zeitung nur aus Quellenangaben bestehen. (Heiterkeit.) Ich hoffe, daß sich die Mehrheit des Reichstags zu den Kommissionsbeschlüssen bekennen wird. (Beifall.)
Staatssekretär Dr. Nieberding: Nach diesem Paragraphen sind zu unterscheiden Feuilletons, eigenartige Artikel des Blattes und vermischte Nachrichten thatsächlichen Inhalts. Was unter jedem dieser Titel zu verstehen ist, kann nicht angezweifelt werden. Der Paragraph schließt: sich den jetzt geltenden Bestimmungen an. Wenn man diesen Paragraphen beseitigen wollte, würden die Zeitungen: besser dastehen als alle Autoren.
Abg. Haußmann - Böblingen (Deutsche Vp.); Nachdem Dr. Sattler den Verdacht ausgesprochen, wer ihm ent- gegentteten werde, sei der Vater des Kommissionsantrages, will auch ich die exceptio plurium geltend machen. (Heiterkeit.) Wir glaubten berechtigt zu fein, einen Unterschied zn machen zwischen Krim i n alVerfehlung und Anstands- verfehlung. Ich empfehle die Annahme des Kommissions- anttages. (Beifall.) Das wirksamste Mittel gegen den Nachdruck bildet die Feststellung des Diebstahls und die Brandmarkung.
Hatz einmal labert Mnmns FanSftknm.
Bereits am 8. M ai wird uns der Akademische Gesangverein unter der Leitung seines vortrefflichen Diri- ßenten Schumanns Faustszenen, unter Mitwirkung erster und hier zuni Teil schon wohlbekannter und freudig immer wieder begrüßter Gäste, zur Aufführung bringen; wir wollen hier nur Frau Emma Hiller-Rückbeil, Herrn Müller (Frankfurt), Herrn R. F i s ch e r (uns noch in bester Erinnerung vom letzten größeren Kirchenkonzert unseres evangelischen Kirchengesangvereins) und Herrn Helmrich erwähnen. Da ist es wohl erlaubt, heute mü einigen Worten auf den m u s i k a l i sch e n Teil des Werkes einzugehen. Zwar könnte es Schumann, weilte der unsterbliche Meister noch unter den Lebenden, heute gewiß nicht mehr widerfahren, was ihm im Jahre 1846 in Wien widerfuhr, als seine Gattin Frau Clara Schumann-Wieck, dort einige Klavier-Konzerte gab. — Ter Kaiser redete den Meister mit den denkwürdigen Worten an: „Sind Sie auch musikalisch?" — aber gerade seine Faustszenen gehören ob der Schwierigkeiten, die sie einer Auftühruna bieten, zu den seltener gehörten Werken des Meisters, und so möchte es vielleicht doch manchem willkommen sein, wenn wir hier auch einiges über die Komposition als solche bringen, nachdem wir in voriger Woche es versucht haben, ter textlichen Seite gerecht zu werden. War es doch, wie Mmard Hanslick in seiner „Geschichte des Konzertwesens in Wien" berichtet, selbst für Wien ein Ereignis, daß die -Gesellschaft der Musikfreunde es wagte, das Werk voll- händig zu bringen, nachdem sie einige Zett vorher nur 3 eit dritten Teil vorgeführt hatte. Umsomehr liegt es uns nm Herzen, an unserem Teile dazu beizuttagen, daß sich
niemand diesen seltenen Genuß, den wir in erster Lirviq dem edlen Unternehmungsgeiste des Universitätsmusikdirektors G. Trautmann verdanken, entgehen lasse. Wir Gießener werden gewiß sobald nicht wieder Gelegenheit haben, dieses Werk ni hören, ein Werk, das für sich das Verdienst in Anspruch nehmen kann, Goethes Faust auch in seinem zweiten Teile zu einem Gemeingute aller Gebildeten gemacht zu haben, ihn in seinen erhabensten Szenen, in denen eben Worte nicht mehr zulänglich sind, dem Gefühle und damit dem Verständnis näher gebracht zu haben, als alle noch so scharffinnigen Kommentatoren in dickleibigen Bänden zusammengenommen.
Sehr mit Recht sagt Hermann Kretz sch mar in seinem „Führer durch den Kvnzertsaal" über unser Werk: „Was Schumann zu seinem Unternehmen ermutigt habe, sei die Thatsache gewesen, daß Goethes Faust der ganzen gebildeten Welt geläufig sei und selbst die mitschaffenoe und ergänzende Phantasie des Lesers in Anspruch nehme, was aber das Wagnis glücken ließ, so sei das der Schönheit und dem Reichtum der Schumann'schen Musik zu verdanken, die besonders in ihrem dritten Teile vielen erst die Rätsel des zweiten Teiles von Goethes Faust gelöst und seinen innersten Kern enthüllt habe. Und Hanslick sagt: „Viele Szenen des Gedichts sind ohne Musik kaum denkbar; der Schluß (Faust's Verklärung) bleibt ohne sie wenigstens unvollständig, eine Seele ohne sichtbaren schönen Leib. Es bedurfte gerade Robert Schumanns, nur ein Tondichter wie er könnte sich an das hohe Rätsel dieser „Faustverklärung" wagen, und er hat es in bewunderungswürdiger Weise gelöst." Hanslick rühmt als ganr besonderen Vorzug die wunderbare Mäßigung und Schlichtheit im Ausdruck, wodurch das Werk von einem seltenen Adel durchs
drungen erscheint, und er spricht von dem beseligendere Eindruck eines Entzückens, wie wir es im ganzen Bereiche der Kunst nur wenigen Erscheinungen verdanken. Wir können in alledem den genannten Meistern musikalischer Kritik nur zuftimmen und sind versichert, daß jeder Hörer von diesem Meisterwerke Schumanns entzückt werden wird^ das mit seinen innigen schlichten und wohldurckgeführten, wunderbar melodischen Szenen, Arien und (Spören auch dem weniger musikalischen Hörer fast überall sehr verständlich bleibt.
Im einzelnen sei es gestattet, einiges ganz besonders hervorzuheben; wir können dabei unmöglich hier auf alle Schönheiten des Werkes eingehen und wollen uns auch nicht die wunderbare Steigerung, die es in seiner jetzigen Gestalt von Anfang bis zum Schluffe erfäyrt, und ihrr rein-ästhetische Wirkung durch historische Reminiszenzen über die Entstehungsgeschichte des Werkes rc. trüben lassen; der Hörer, der das Ganze ohne Kenntnis dieser Entstehungs- geschichte genießt, wird uns im ganzen recht geben, wenn mir sagen, daß man sich durch solcherlei dem ästhetischen Genuß fernliegende Dinge möglichst nichts anfechten lassen sollte. Um so besser für ihn, wenn er sie gar nicht kenn!
Die Ouvertüre in D-moll zeichnet zunächst unleugbar ein fatalistisches Grollen und Resignieren und hat damit den Faust'schen Charakter aufs beste getroffen. Sie geht am Schlüsse nach Dur über, womit auf die schließliche Verklärung des Helden hingewiesen wird. Für die musikalische Einkleidung mit am schwierigsten mußten sich die Szenen gestalten, die im Schauspiel am besten wirken; denn tuaS kann ihnen die Musik noch geben? Trotzdem wird ftch- niemand der Wirkung der Schumann'schen Musik zur Gartenszene entziehen können. Reicher gestaltet sich Dec


