Ausgabe 
19.1.1901 Zweites Blatt
 
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abaeaangen.

Deutsches Reich

Sieg geben möge".

lebtet geschebrn. , . .

S 8 W>rd da« Recht des Urhebers übertragen, so hat der Er­werber n<cht das Neckt, an dem Werke selbst, an d.ssen Tttel und an oer Bezeichnung d-s U hckerS Zusätze, Kürzungen oder sonstige A-nl»- önixtfirt finh Aenöernnaen. für die d.r Berech-

beträchtlicheS Aufsehen erregt. Sie soll auf eigenen Antrag erfolgt sein, kommt aber insofern überraschend, als Herr o. Kamytz erst im August vorigen Juhres nach mehrmonatigem ,n Deutschland verbrachten Urlaub die Rückreise nach West' asrika angetreten hatte. Gegenüber den Kombinationen, die öte Dienstentlassung des Kommandeurs beispielsweise auch mit dem Strafverfahren gegen den in Berlin internierte» Hauptmann der Schutztruppe, v. Beser, in Verbindung bringen, wird von informierter Seite versichert, daß Gesund­heitsrücksichten Herrn v. Kamytz zum Rücktritt von seine« Kameruner Posten veranlaßt haben. Ec hat ihn seit M Jahren verwaltet, und das ist in Anbetracht der klimatische» Verhältnisse eine bemerkenswerte physische Leistung, besonders, wenn man erwägt, daß die wiederholten Krreg-züge tue Hinterland deS Schutzgebietes sich äußerst strapaziös ge­stalteten. Jedenfalls haben nicht Gründe dienstlicher »n dem Major das Abschiedsgesuch nahegelegt.

Telegramme deS ßvieheuer Anzeigers.

Loudon, 18. Jan. AuS Standerton wird gemeldet, daß sich sechs Buren Kommandos im Ormelo Gebiei miammenziehen. Ihr Ziel ist gegen Natal gerichtet. Kom Mandant ist Louis Botha. Die Gesamtstärke beträgt 6000 Mann.

London, 18. Jan. Das Kriegsamt veröffentlicht folgende Verlustliste von gestern, aus der hervorgeht, daß 12 Mann

länder, die sie bei Helvetia am 29. Dezember gefangen genommen halten, in Freiheit gesetzt. Sie haben nur 4 Offiziere und 2 Mann zurückgehalten. 72 am 12. Januar bei Belfast gefangen genommene Engländer wurden ebenfalls freigelassen.Daily Telegraph" berichtet aus Kapstadt: Lord Methuen ist mit einer Kolonne nach Betschuanaland

Berlin, 17. Jan. Nach einer Meldung derKönigSb. Allgem. Ztg." wird das diesjährige Kaisermanöver zwischen dem 1. und 13. Armeekorps ftattfinden. Der Kaiser wird Aufenthalt nehmen in Westpreußen tu der Marienburg und einige Jage auch in Königsberg weilen.

Die Budget-Kommission deS Reichstages setzte heute ihre Beratungen über den Etat der Eisenbahnen sort. Eine Reihe von Titeln wurden bewilligt. Eine längere Diskussion entspann sich erst, als der Abg. Stnger em­pfahl, die Petition der Eisenbahnbeamten über Gehaltserhöhung u. s. w. nicht zur Kenntnis der Re- gierung zu bringen. Der Regierungsvertreter behauptete aber, die Regierung könnte nicht daraus verzichten, den Wort­laut und die Petenten kennen zu lernen. Die sich an der Diskussion beteiligenden Redner erklärten sich sämtlich da­gegen. Eine Abstimmung e> folgte nicht.

Dem Reichstage ging eine Resolution Münch- Ferber u. Gen. zu, die Regierungen zu ersuchen, eine Subventionierung der Zentral- AuSkunftSstelle für Fragen der Landwirtschaft, der Industrie und des Handels und Gewerbes zu erwägen und die ersorder- lichen Mittel durch den Etat, resp. Nachtrags - Etat zu fordern.

Die Kommission deS Reichstages für die Gesetzentwürfe, betreffend das Urheberrecht und das Verlagsrecht, hat heute die ersten 7 Paragraphen deS eistgenannten Entwurfs unverändert angenommen, die beiden nächsten in folgender Fassung:

8 8. DaS R cht des Urhebers geht auf die Erben über. DaS Recht kann befchläl.kt oder unbeschränkt auf andere über tragen wrrdm. Die Uebertragung kann auch mit der Begrenzung auf ein bestimmtes

Kolonialpost.

Man schreibt uns aus Berlin, 17. Jan.: Die Ab-

Preußischer Landtag.

Präsident v. Kröcher teilt mit, daß das Präsidium heute dem Könige die Glückwünsche des Hauses überbracht habe. Der Kön'g lasse dem Hause danken und habe hinzugesügt, daß er sich wohl bewußl sei, wie Preußens Könige nicht daS in der Weltgeschichte erreicht hätten, was sie erreicht haben, wenn nicht daS Volk hinter ihnen gestanden, das Offiziere und Männer hervorgebracht, wie das kaum einem anderen Volke gelungen sei. Der Präfident schließt die Mitteilung mit einem dreifachen Hoch auf den König.

Auf der Tagesordnung steht die Interpellation der Abgg. Funck- Sänger (srs. Vp ): Welche Maßregeln gedenkt die Regierung zu ergreifen, um ähnliche Unglücksfälle, wie das Offenbacher, nach Möglichkeit

Erde hingestellt; ich habe nichts weiter gethan, als eine Reihe seiner Hand I lungen zusammenzust^llen und daraus meine Schlüffe gezogen. Wenn das I ein unang.nehmea Bild gegeben hat, so soll er nicht den Spiegel verklagen. Herr v. Stumm hält sich ja auch für einen Arbeiterfreund; w nn man I aber die Arbeiter im Slumm'schen Betriebe, die die patriarchalischen Wohl-1 thaten genießen, fragen wollte, so würd n sie sicherlich die freie Ausübung I ihrer politischen und wirtschaftlichen Rechte den Wohlthaten vo-ziehen, die ja doch nur ein Tropfen aus dem Goldstrom sind, den sie erzeugenl (Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Der Staatssekretär ist eben auch em I Teil der Macht, die stets daS Gute will und doch das Böse schafft! (Bravo! bei den Sozialdemokraten) Ich verkenne die Schwierigkeiten nicht, die sein Amt bietet. Zunächst mag er wiederholt versucht haben, an den Ketteln zu rütteln! Ich spreche chm meine Hochachtung für den Mut aus, mit dem er vor dem ganzen Lande erklärt, daß der Bundesrat es ist, der jeden Fortschritt in der sozialen Gesetzgebung hindert! Daraus ist I aber nicht für uns der Schluß zu ziehen, daß unser Urteil über die von ihm vorgelegten Gesetzesvorlagen sich ändern müffe. Hat Rrntelen seine I Erklärung über die Strafbarkeit des Streikpostenstehens für das ganze Zentrum abgegeben? (Zuruf: Nein!) Dr Hitze meinte, wir könnten damit zufrieden sein, daß jetzt das Tischtuch zwischen dem Zentralverband und der Regierung zerschnitten ist. Garantien dafür, daß die Mißstimmung anhält, sind uns nicht gegeben, und deshalb werden wir uns nicht davon abhalten lasten, die Schritte zu thun, die wir im Jntereffe der Arbeiter­klasse für notwendig halten. (Bravo! bei den Sozialdemokraten)

Abg. Zwick (fr. Vg.) wünscht Beschränkungen der Kinder- und Frauenarbeit.

Abg. Dr. Oertel (lonf.): Meine Parteifreunde wünschen, daß der jetzige Staatssekretär noch recht lange zum Segen der deutschen Arbeiter schaff auf seinem Posten bleibe. (Lebhafte Zustimmung rechts.) Ich glaube nicht, daß wir bester fahren würden, wenn etwa Bebel oder Schön­lank an seiner Stelle sitzen würden. (Heiterkeit rechts) Auf den Fall Schönlank habe ich keinen Grund einzugehen; ich gebe den Herren zu, daß sie sich korrekt benommen haben, kann aber nicht begreifen, daß ein Parteigenosse, der so wider die Fraktion sündigt, nicht in der üblichen Klugbewegung die Partei verlassen muß. (Heiterkeit rechts )

Staatssekretär Graf Posadowsky: Wenn aus jeder Aenderung, die der Bundesrat vornimmt, immer eine Kabinettsfrage gemacht würde, dann würde die Regierungszeit eines Chefs oder eines Staatssekretärs nicht so lange dauern, wie der Schnee im Winter. Es hängt nicht von der äußeren Staatsform ab, daß den unteren Klaffen ihr Recht wird,! sondern von dem Geist, in dem eine Monarchie geleitet wird. Sehr richtig! rechts.) Daß die preußische Monarchie so geleitet worden ist, daß den unteren Klaffen ihr Recht wird, davon redet jede Seite der preußischen Geschichte. (Bravo! rechts, Widerspruch bei den Sozialdemokraten.) Meine Erklärung gegen eine sozialdemokratische Nachfolgerschaft war also ganz korrekt, solange die Sozialdemokratie ihre arbeiterfieundlichen Be­strebungen absolut verquickt mit ihrem Verlangen nach einer republikanischen Staatssorm. Nach dem Wortlaut der Reichsverfassung ist es ganz unbe­stritten, daß das deutsche Reich hervorgegangen ist aus dem Bunde der deutschen Staaten. Wenn eine politischr Richtung mit republikanischen Bestrebungen das Uebergewicht erhält, ist die Existenz des deutschen Reichs damit nicht mehr vereinbar. (Bravo! rechts.)

Abg Rosenow (Soz) erklärt zunächst in Bezug auf die Leipziger Affaire, daß Schönlank mit der Auseinandersetzung zwischen der Geschäfts­leitung resp. den Leipziger Parteigenoffen und den Buchdruckern nicht das Allermindeste zu thun gehabt hat. (Ah, ah! rechts.) Der Redner tritt dann dem Abg. Derlei gegenüber für Aufrechterhaltung der Bäckereiver­ordnung ein, sowie für Erhebungen über die Lage der Arbeiter im Trans yortgeroerbe durch die Kommission für Arbeiterstatistik und für Schutz der Angestellten von Rechtsanwälten und Notaren.

Um 3/46 Uhr wird die Beratung vertagt. Nächste Sitzung Montag 1 Uhr. Fonsetzung d.r heute abgebrochenen Beratung.

Eine Versammlung der deut sch-h a n n o v e r s ch en Häufung des verdienstvollen Kommandeurs der Kamerune: Partei, die dieser Tage in Hannover stattgefunden fyit, gäuhtruppe, Major v. Kamytz, hat in kolonialen Kreise» hat nach einem Vortrage des welfischen Reichstagsabgeord-' ~ e ------*-*'*

neten Frhrn. v. Scheele folgende Depesche an den Präsidenten Krüger abgesandt:Dreitausend hier versammelte, von Preußen annektierte Hannoveraner bekunden Eurer Exzellenz und der von Ihnen vertretenen Sache des Rechts und der Freiheit herzliche Symvathie, mit dem Wunsche, daß der allmächtige Gott den Völkern der Buren und Han­noveraner nach seinem Ratschluß den endgiltigen

mäßig theuer zu stehen kommen.Vor Tische sprach man anders". Da hieß es und Lord Rosebery stimmte ein, die südafrikanischen Freistaaten müssen englisch werden, LS koste, was es wolle. Und vor dem geistigen Auge stiegen die reichen Goldfelder Transvaals empor, die ja die Kriegs kosten reichlich decken würden. Fetzt aber riickt die fette | bei den letzten Gefechten gefallen und 14 verwundet wurden,

zu verhüten?

Abg. Funck bemängelt einzelne Einrichtungen im Rangier- und Signalwesen und erörtert die Mangelhaftigkeit der Einrichtung und Zusammenstellung der v-Züge. Auch die Beleuchtung der 0 Züge wird vom Redner einer längeren Kritik unterzogen. Weiter befürwortet! er eine Vermehrung deS Wärterpersonals. Eine solche roeibe »war bei jeder Etatsberatung verlangt, aber anscheinend aus Sparsam I ieitflgrünben nicht bewilligt. (Beifall). I

RKnister v. Thielen dankt den Interpellanten dafür, daß sie Ge­legenheit zu einer Erörterung der Angelegenheit gegeben. Sofort nach näherer Information über das schreckliche Unglück feien Mittel und Wege I erwogen worden, um ähnlichen Vorkominniff-n zu begegnen. Das Reichs­eifenbahnamt und die preußische Eisenbahnoerwaltung hätten umfangreiche I Bestimmungen ausgearbeitet, die demnächst in Kraft treten würden. I Schwerer als die Arbeitslast drücke ihn, den Minister, die Sorge für die! Sicherheit der 6 Millionen Menschen, die täglich auf Staatsbahnen be- I fördert würden. Es sei alles möglicke geschehen, um Eisenbahnunglücke I zu verhüten. Aus Neuerungen und Verb.fferungeu gebe die Eisenbahn-1 Verwaltung sorgfältig Acht und laffe sie prüfen. In Offenbach habe I er, der Minister, gesagt, daß er, vorbehaltlich späterer Ermittelungen, I ein schuldbares Verhalten der Beamten nicht erkennen könne, und daß die I Ursache deS Unglücks in einer faoe majear zu suchen feien. Die Vor­signale seien, als sie im Jahre 1898 vom Bundesrat angeordnet wurden, bereits auf allen preußischen Bahnen vorhanden gewesen. Man habe für die v Waten Thüren in den LängSwänden verlangt; eine solche Einrichtung würde aber die Festigkeit und Wrdcrstands fähigk.it der Wagen so bedenklich vermindern, daß die Betriebsficher- heit'dabei leiden würde Die Gasmischang für die Beleuchtung 'ei so gelt off n, daß eine Explosion ausgeschlossen sei. Elektrische Beleuchtung ! für alle Eisenbahnwagen sei nicht praktikabel. Er versichere, daß er und seine Nachfolger in der Sorge um die B't'iebssicherheit fortfahren würden, und zwar ohne Rücksicht auf den Finanzminister.

Abg. Sänger (frf. 93p.) findet die U>fache deS Offenbacher Unfalls lediglich in den unzulänglichen Bahnhofsverhättmff.n dort. Don den F nstern der D Wagen müßten die Stangen leichter zu entfernen sein. Mit der jetzigen Beleuchtung seien die v-Wagen am­bulante E^-matorien, daS habe der Offenbacher Unglückssall gezeigt. Bei den Staatsbahnen bestehe in vielen Beziehungen eine M'ßwtrl schäft, die ihren Grund darin habe, daß die Bahnverwaltung zugleich Polizei sei.

Engländer und Buren.

Lord Rosebery, der Führer der englischen Liberalen, hat soeben in einer Rede an die Handelskammer zu! Wolwerhampton die bedeutsamen Worte gesprochen, d' es sich heutzutage nicht mehr der Mübe lohne, wenn ein Volk sich in einen Krieg einläßt, um Landesgebiet zu er­werben. Der Preis übersteige bei weitem den Wert des etwa erworbenen Gebietes. Damit hat der Lord wohl der Mehrheit des britischen Volkes aus der Seele gesprochen, denn es fühlt gleich ihm, daß die Burenrepubliken, wenn es überhaupt gelingt, sie zu erobern, unverhättnis-

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Bbute in immer weitere Ferne, und die übermütig die «unter den letz<eren drei Offiziere. 8 Mann werden vermißt, Kriegsfackel ins Burenland geschleudert hatten, sehen nun- runter 4 Osfijiere. Außerdem sind an Krankheiten IS mehr deu Brand aus ihr eigenes Gebiet, die .V<ap!o(ome, sj^dnn gestorben. Aus Kapstadt wird gemeldet: Die Re- übergreisen, ohne für diese Eventualität genügend gerüstetL,eTung einc Proklamation erlassen, daß der Be- 8U sein. Es giebt eine Nemesis! alter LagerungsZustand über die ganze Kapkolonie verhängt

i>7 v°n°Vem Dottstüm- wir°. mit AuSnahm- folgeret 8 Disttik,-: Kapstadt, Bpnburg,

lichkeit, hat die Friedensboten, die, aus seinem Limonstown, Port Elizabeth, East London, Flaskey, Gnqua-

eigenen Volksstamm etltsprossen, die Nicderlegung der land und East Pondoland. ^amtliche Eingeborene find r»

Waffen und die Unterwerfung unter England forderten, der Proklamation ausgesordert, ihre Massen bis zum 1. Febr. mit Peitschenhieben aus seinemLagerjagen abzuliesern. Bei Piquetsberg find mehrere Buren-Abteilungen lassen. Wer in einem gerechten Krieg und in seinen bemerkt worden. Ihre Bewegungen lassen darauf schließen, Thaten die höchste Bekundung Heldenhasten Menschentums ba& hie Buren allgemein sich augenblicklich in der Kap Kolonie zu erkennen vermag, der wird in jetiem ^rten Thun De- Andere Buren Abteilungen find von MaljeS-

Wcts das Wahrzeichen einer todverachtenden. ^tMossen- gemeldet worden. Eine angebliche Kolonne ist auS I brennt ehe er zutn KiimpOeOschÄtet"' Die ^eich^Äganü Tomsriv^er gegen sie abgesandt. Westlich von Kimberley '.st sation/ die das Burenheer umfaßte, als der Krieg begann, gleichfalls ein Buren-Kommando signalisiert. ^Da,ly Mail" konnte dem Einzelnen die Möglichkeit lassen, nach eigenem berichtet auS Pretoria: Die Buren haben Eng- Belieben am Kampse teilzunehmen oder heimzukehren zur u <"1 &*,w*** OQ SSe'*w'

häuslichen Tagesarbeit; die Not des Verzweiflungskampfes legte andere eiserne Pflichten auf, und stempelte jeden zum Verräter an den heiligsten Gütern, der nicht die Waffen aufnahm zur Abwehr, und den vor allem, der zu einem elenden Frieden riet. In solchen Zeiten gut in seiner ganzen Härte das Wort, daßder, der nicht sur mich ist, wider mich ift", und schon Solon hielt den des Todes

schuldig, der in Swnden der Entscheidung nicht offen Partei

Am 12. will man nördlich von F r a s e r b u r g lebhaftes Artilleriefeuer vernommen haben. > Tie englischeri Streitkräfte nördlich von Kapstadt haben durch De Liste Verstärkung erfahren, der jüngst in Piquetberg eingetrossen ist Die Buren-Abteilung, die über den Oranje zurück- gekehrt ist, wurde von Myburg geführt und bestand, wie behauptet wird, meist auö Kaprebellen; das würde der in englischen Kreisen vielfach geäußerten Ansicht wider­sprechen, daß die treibende Kraft bei dem Einfall der Buren die Kaprebellen gewesen seien, die sich aus diese Weise wieder unbemerkt auf ihre Farmen zurückschmuggeln wollten. In dem Freistaate und in Transvaal trägt die Thätigkeit der Engländer einen defensiven Charakter. Tie Buren sind an den Bahnlinien Vrijburg-Kimberley- Maseking, Bloemfontein-Pretoria, Klerksdorp-Johannesburg und an der Natallinie fortgesetzt in kleinen Schwärmen lebhaft thätig und auch zwischen Bloemfontein und Lindley, wo Te Wet sein Hauptquartier hat, geht es lebendig zu. Tie Briten beschränken sich darauf, die Eisenbahn zu be-! wachen und das umliegende Land von Bewohnern zu säubern. Verschiedene Burenlager sind gebildet worden. >So bei Irene, südlich von Pretoria, das jüngst auch die Bewohner von Rustenburg ausgenommen hat, dessen Räum­ung notwendig geworden. In der Nähe dieses Lagers be­findet sich ein starkes Burenkommando; man wird nicht sehlgehen, wenn jman dasjenige Beyers' darin wiedererkennt, das jüngst den kombinierten Angriff auf Kaalsontein und Zuurfontein unternahm und dann östlich von der Eiset^ bahn bei Holfontein gemeldet wurde. Es soll übrigens nach einer Johannesburger Meldung vom 15. nach dem erfolg­losen Angrisf auf Zuurfontein und Kaalsontein am letzten Samstag ziemlich schwere Verluste erlitten haben, die man auf 60 Tote und Verwundete schätzt. Andere Burenlager bestehen in Bloemfontein, wo neuerdings 120 Buren, Männer, Weiber und Kinder, nebst 800 Kasfern eingebracht worden sind, fernen in Brandfort und Kroonstad. Die Kunde, daß De Wet neuerdings das Gebiet des Oranjefreistaates geräumt habe, um in Transvaal Anschluß an die dortigen WjHIW1W1# v - - - - m .

Burcnscharen zu suchen, bedarf wohl zunächst der Bestätigung. (ungen vormmhmen. Zulässig sind Änderungen, für bte d.r Berech- Wenn man sie in London als besonders befriedigende Wen- Hgte seine Einwilligung erteilt hat oder nach Treu und Glauben nicht düng begrüßt, die voraussichtlich auf die Eindringlinge in | o hnr. -----

die Kapkolonie entmutigend wirken müsse, so ist kein Grund------------------

vorhanden. Lord Kitchener meldet, 3000 Buren seien ÄNtilnNN

in Karolina, südlich von Belfast, konzentriert. Die

fliegende Kolonne des Oberst Colville hat in einem Gefecht Madrid, 17. Jan. DerCorreo" veröffentlicht etne» bei Tendersburg die Buren mit Verlust zurückgeschlagen. Aufsehen erregenden Brief aus Navarra über die geplante» Eine Abteilung von 300 Buren, die in Aberdeen einge- karlistischen Umtriebe. Danach dauert der Wafsen- drunqen sind, haben die Magazine geplündert und Proviant schmuggel ungeschwächt fort. Das ganze Land sei mit raifc und Munition weggenommen. Hundert englische Soldaten listisch gesinnten Mönchen geradezu überschwemmt und vo» vertrieben die Buren. - Nach einer Meldung aus Jo- allen öffentlichen und vielen privaten Hausern werden autz bannesburq konzentriert sich eine englische Abteilung in ihre Veranlassung als ^erau^forbe^tbe.3 ertennun^^l^^» der Stadt,' um das Kommando Dewets zu erwarten. Die Plakate mit demHerzen ^esu" angebracht- v>n^den Sitz- Buren sind in Southaland eingedrungen: sie plünderten ungssälen vieler Gememderate seren^bereite! diei Bilder de, auch hier die Magazine. Tie Engländer bieten den Farmern ^önigsfamrlie durch Kruzifixe ersetzt. In den Bergen uni in der Umgebung von Matjesfontein fabelhafte Preise, um in den Orten, wo man jne^^emerntc »^ore" i Pferde und Wagen zu erwerben. Gerüchtweise verlautet, man es offen auv, daß die Zeit der großen Entschluss-

ÄS toSSÄk NW ""U,. 17. 3» « tMy.Nl.jai "£

In I o Han nesbur^g wurde von den Engländern ein zustreben und an der Losvonrombewegung fes^ Bure Namens Koekoemoer, bei dem man, nachdem er zuhalten. <r_

den Neutralitätseid geleistet hatte, Waffen vorgestinden " n stan t in opel, 17. Jan. Nach hier aus Sofia batte vom ^Kriegsgericht zum Tode verurteil t. eingetroffenen diplomatischen Depeschen ist es Halm, dem

Wilhelm Stei"j n , Delegierter der Buren von Stan berüchtigten Mör der Stamb u lo ws, gelungen, arÄ berton, wurde von den Engländern abgesandt, um seine dem dortigen Zentral-Gefangnis auszubrechen. Ma« I Landsleute zur Uebergabe zu bewegen. Seine Landsleute befürchtet rn ^osra neue politische Morde.

schafften ihn als Gefangenen nach Pietreftief. Er wird des Hochverrats angeklagt werden.