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19.1.1901 Zweites Blatt
 
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Nv.16

Zweites Blatt

Samstag den >9. Januar

1901

GießenerAnzeiger

General-Anzeiger

Nuuahme von Anzeigen zu der nachmittags für Btn folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vor«. 10 Uhr, Abbestellungen spätestens abends vorher.

151. Jahrgang

ZSeiugsprel« viertkljährl. Mk. 9J6 monatlich 75 Pis- mrt Brmgerlohn; durch die Abhslestelle» meneljährl. Mk. t.9O monatlich 65 Pfg.

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Erscheint lagtlch mit Ausnahme d«S

Montags.

Die Gießener Aamiki-ubtätter werden dem Anzeiger im Wechsel mitHess. Landwirt" u.Blätter für Hess. Volkskunde wLchtl. 4 mal beigelegt.

Alle Auzeigen-Vermittlungsstellen des In- und AaS- kandes nehmen Anzeigen für den Eichener Anzeige» entgegen, Zeilenpreis: lokal 12 PH, auswärts 20 Pf.

Amts- und Aiizeigeblatt füv den Uveis Gieren.

reiches bewilligt.

Kontreadmiral Werner in Wiesbaden und Gebrüder

Aus Anlaß des Krönungsjubiläums sollen, wie berichtet wird, die wegen ihres Verhaltens in der Kanalfrage in Ungnade gefallenen Kammerherren rehabili­tiert werden.

Metzler in Frankfurt wurden geadelt. Geh. Kom­merzienrat von Guaita in Frankfurt wurde ins preuß. Herrenhaus berufen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: 5chulstratze Nr. 7.

Adreffe für Depeschen: Anzeiger Sieh«.

Fernsprecher Nr. 51.

Gratisbeilagen: Gießener Famitienbtütter, Der hestische Lanbmirt, ________________Matter für hessische Volkskunde.

rung klare Auskunft, ob der Landwirtschaft durch höhere Zölle geholfen werden solle.

Abg. Rintelen (Ztr.) sucht die Lübecker Streikposten-Verordnung ,U rechlfetttgen

Abg. Fischer (Soz): Wenn Abg. v. Kardorff erklärt hat, in der sozialdemokratisch nLeipziger Volksztg." würde ganz nach Stumm» scher Praxis verfahren, so ist das sehr unrichtig. Der Vorstand der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion hat, als er die Vrmittluna zwischen den ausständigen Verbandsbuchdruckern und der ^Leippger Volkeztg.^ übernahm, erklärt, daß die Entlassung von Arbeitern ni-mals von der Tbätigkeit für die Partei abhängig gemacht werden dürfe. Die ganze Fraktion hat diesen Standpunkt von jeher eingenommen und, soweit es in der Macht der Fraktion liegt, wird sie den Streit auch beizulegen ver­suchen. Wahrscheinlich wird der Leipziger Streit bald im Sinn der Fraktion entschieden werden. Herr v. Kardorff sprach dann auch von der Ohr- feigenafsaire zwrschen zwei sozialdemokratischen Redakteuren. Es ist ja Geschmackssache, etnen Streit auf dieseWe.se auszutragen-, aber jedenfalls sind die Herren am allerwenigsten berufen, sich über ein solches Vorgehen aufzuhalten, dte auf dem Duellstandpunkt stehen (Sehr gut 1 bei den Soz-aldemokraten) und die Herren vom Z ntrum, die vorhin so herzlich lachten, sollten sich lieber an die Brust schlagen und sich sagen.- mea culpa, raea maxima culpa (Heiterkeit), wenn sie daran denken, wie Herr Roeren dem Herrn Dasbach gedroht hat, ihm recht« und links einige herunter- ruhauen, und daß dies der Freundschaft zwischen beidn keinen Eintrag ge- than hat. (Heiterkeit ) In der 12000 Mk.-Affaire haben sämtliche Parteien dieses Hauses ihre Mißbilligung ausgesprochen, H rr v. Kardorff muß also wohl m-inen, daß durch s in Auftreten allein die Rechtfertigung des Grafen Dosadoweky glänzend werde. Ich glaube, er ist am allerwenigsten berufen, hier den Staatssekretär zu verteidigen, nachdem er seinerzeit von der Diskontogesellschaft Subsidiengelder angenommen hat. weil er sonst seine Thätigkeit im Reichstag nicht ausüben könne. Graf Pokadowsk, hat sich beklagt, als Hütte ich ihn als den arbeiterfeindlichsten Rann der ganzen

Deutscher Reichstag.

. Bei der fortgesetzten Beratung deS Etats des ReichSamt« des Innern erinnert

Abg v. Sa lisch (tont) an die Reichstagsresolutwn für dte Versorgung der bet Rettungsarbetten verunglückten Seelen e.

Abg. v. Kardorff (R-ichsp.): Ich habe die Böckeret-Ver- ordnung stets für einen übereilten Akt der Ge'etzgebung angesehen. Man will di«Arbeite'mossen i-resühren mit derBehavptuno, doß wir die Fortbildung der Sozialpolitik nicht wollen; solche B Hauptungen sind bloß für dte bestimmt, die nicht alle werden. In L ipzig ge- chieht von Schönlank genau dadj nige, wegen dessen er se-bst und ktnc Freunde Herrn v. Stumm aufs heftigste anqreifen. In dem Blatte der Buchdrucker, demKorrespondent", ist mitgeteilt, Schönlank habe zielbewußt seinen Mitarbeiter Katzenstetn geohrfeigt. Itzt giebt Katzenstein bekannt, daß er eS gewesen ist, der seinerzeit Dr. Schönlank geohrfeigt habe. Ein J^yll au« dem Zuk"nftSstaatel (Heiterkeit rechts.) Die H'rren erklären die Neltgion zur Prioatsache, aber sie führen einen grundföhltchen Kampf gegen das Christentum, und auf diesem Gebiete sind auch sehr häßliche Dinge zu Tage ge­treten. Sie wollen ja nur U Zufriedenheit schüren unter den Ar­beitern; denn nach ihrer Meinung verbürgt die Unzufriedenheit den Fortschritt; diese Art der Einwi kung auf die deut'che Arbeiterschaft 'ft nach meiner Meinung tief unmoralisch. (Zuruf links: Das glauben Sie ja selbst nicht.) Der Redner verlangt schließlich von der Regie-

TerReichs-Anzeiger" veröffentlicht an dtt Spitze des nichtamtlichen Teiles einen Artikel, in dem es heißt:

Ehrerbietig und dankbar begrüßen wir an dieser Stelle die zum Jubelfest der preußischen Krone zahlreich eingetroffenen hohen Vertreter auswärtiger Mächte." Nach einem Rückblick auf die preußische Geschichte schließt, der Artikel wie folgt:Seine schwer errungene Großmacht­stellung hat Preußen unter der weisen und ruhmreichen Regierung Wilhelms des Großen den deutschen Gesamt- Interessen untergeordnet und am Ende der ehrenvoll durchlaufenen Bahn seiner selbständigen Politik sich damit beschieden, fernerhin nur ein Bundesstaat zu sein inner­halb des neuen Reiches und seine Pflichten gegen die Mitverbündeten in unverbrüchlicher Treue erfüllt. Die besondere preußische Tüchtigkeit, die das Vaterland nie­mals wird entbehren können, ist aufs engste verwachsen mit unseren monarchischen Einrichtungen. Möge Preußens Königtum auch in seinem dritten Jahrhundert, dessen Schwelle es morgen überschreitet, der Hort des Reiches bleiben und der stärkste Träger deutscher Größe und Wehrmacht."

In Königsberg fand gestern abend ein Fest-Konv- mers der Studentenschaft der Albertina statt. An den Kaiser wurde ein Huldigungs-Telegramm gesandt.

In Wien fand beim Kaiser Hoftafel statt, an der teilnahmen der Nuntius Taglioni, die Botschafter Deutschlands und Englands, die Gesandten Belgiens, Schwe­dens, Dänemarks, Sachsens, Japans und Serbiens.

*

Telegramm deS Gießener Anzeigers.

Wien, 18. Jan. Die gesamte Presse, mit Ausnahme der sozialistischen, bespricht die heutige Jubelfeier in Berlin in sehr sympathischer Weise, und hebt hervor, daß der deutsche Kaiser mit Gevugthuunq auf die schnelle Entwickelung seine» Reiches zurückblicken könne. Sie betonen die langjährige Freundschaft, die den deutschen und österreichischen Kaiser verbindet, und die Thatsache, daß seit mehr als 20 Jahren das deutsche Reich sich mit den Habsburgern verbunden hat, um jede Störung, der friedlichen Entwickelung in Mitteleuropa unmöglich zu machen.

Die Zweijahrhuudertfeierlichkelteu itt Berlin I schritten zunächst die kapitelfähigen Mitglieder des Ordens I einher, paarweis die jüngsten voran, und zwar: General

'Berlin 17 Januar- Kavallerie v. Bülow allein, dann Wirkt. Geh. Rat von

Die Festlichkeiten, die aus Anlaß de/Zweijahrhundert- mÄt TSwVsFrk°Ka7 Grafv^Schl^tten

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außerhalb des Absperrungs-Kordons aufzustellen. Erst Ltc ftürft tfnhS r bi

später wurde der Zufluß stärker. Bereits gegen halb 9 Uhr \ ,?r?nfert

Eten die Truppen aus den Kasernen aus, uni sich 8um K

Zeugdause ru beaeben Die ireib-Knrnnnnnio dt>ä i (Mnrhe-1 tsuietwurg, Gen. d. Kav. von Alvensleben mit

Regiments zu Fuß beziehungsweise die Leib-Eskadron des S^hatter^ü^ ü' ^etlicher

Regiments der Garde du Corps holten sämtliche Fahnen U/ulohe-Langenburg. Nun kam

und Standarten aus dem Palais Kaiser Wilhelms I. und I ^?enskanzler Furst v. Pleß, dann die Prinzen regieren­brachten sie ins Zeughaus. Die Fahnen, deren Zahl 47 der Hauser, nämlich Herzog Albrecht v. Württemberg allein betrug, waren mit Guirlanden umwunden. Gegen drei- £"b £pna \eb 1 ® VUe.n

viertel 10 Uhr kamen die Prinzen des königlichen Hauses, I Diedrich Ferdinand zu Schleswig-Holstein, der

bann die Kaiserin, empfangen vom Kommandanten des ö". Schleswig-Holstin mrt Prmz Adolf zu Schaum-

Zeughauses, dem Gouverneur von Berlin und anderen hohen 9 m ^rin§ Friedrich Wilhelm von Preußen mit Offizieren. Der Kaiser kam um l^Uhr zu Fuß aus dem ^ro ß herzo g vo n Hessen, Prinz Friedrich von Schloß. Er trug große Generals-Unisoni und das Orange- Uenzollern mit .dem Prmzen Joachim Albrecht von band des Schwarzen Adlerordens unter dem grauen Hohen- Prmz Friedrich Heinrich von Preußen mit dem

zollern-Mantel. Neben und hinter ihm gingen die^ kaiser- Fürsten von Hohenzollern, der Erbprinz von Sachsen-Mei- lichen Gäste, der Kronprinz, Herren vom Ehrendienst usw. Wc1 « Prinzen Friedrich Leopold von Preußen, Unter den Klängen des Präsentiermarsches präsentierten ?er ^rbgroßherzog von Baden mit dem Prinzen Heinrich die Truppen ihre Waffen. Der Kaiser begrüßte sie mit ?.?'!- P^bußen, der Herzog von Connaught mit dem Groß- einemGuten Morgen", das mit einemGuten Morgen surften Wladimir von Rußland, der Landgraf Alexis Majestät" erwidert wurde. Nach dem Abschreiten der Front S.°.n - P h * l i p p s t h a l - B a r ch f e l d mit dem

durch den Kaiser schwenkten die Fahnen nach der Ruhmes- Albrecht von Preußen. Hinter diesem letzten Paar^

Halle ein und nahmen im Lichthofe Aufstellung. Auch der 'ck)ritt der Kaiser allein, dem das Hauptquartier folgte. Kaiser fand sich mit seiner Begleitung dort ein. General ®9e .no$ ^er Zug der Ritter erschien, fand sich die von Bock und Pollach sprach dem Monarchen die Glück-13;a.1 e,.r.1 n im Saal ein, begleitet von ihren Söhnen und wünsche des Offizierkorps zum Jubiläum aus. Die Feld- Prlnzesjinnen des königl. Hauses. Eine kurze schmetternde

-eichen senkten sich, die Truppen präsentierten, die Musik Fanfare ertönte, als sich der Zug der Ritter dem Saale

hielte und die Anwesenden brachen in ein dreimaliges näherte. Der Kaiser trug über der Generals-Uniform den

Hurra aus. Nun befahl der Kaiser dem Chef des Haupt- purpursammtnen Mantel, um die Schultern die Ketten,

quartiers, General v. Plessen, die Verlesung der anläßlich der Kaiser die Stufen des Thrones erstiegen hatte, be- bes Krönungs-Jubiläums an die Armee gerichteten ^ckte er sein Haupt und befahl dem Grafen Kanitz, den Kabinetts-Ordre. Hierauf hielt der Kaiser eine Kronprinzen hereinzuführen. In der Begleitung des letz- An spräche. Er ging von dem Gedanken aus, daß es ^n befanden sich Prinz Heinrich und Prinz Friedrich für ihn, den Monarchen, besonders erfreulich sei, seine Leopold. Nach dem Eide des Kronprinzen:Ja, ich ge- Offiziere am heutigen Tage zuerst begrüßen zu können. Das l^vbe es", erklang eine altdeutsche Fanfare, während deren preußische Offizierkorps sei, wie ein Ueberblick über die der Kaiser seinen Sohn einkleidete und ihn an sein Herz verflossenen 200 Jahre ergebe, immer der beste Lehrer drückte und küßte. Hierauf wurden die Prinzen Georg von des Volkes in der Königstreue gewesen. Er hoffe, daß Sachsen und Rupprecht von Bayern in den Saal geführt, es auch in Zukunft stets so bleiben möge. Damit war die Nach diesen, erhielten Graf Bülow und General Edler von Feier beendet. Auf ausdrücklichen Befehl des Kaisers der Planitz die Investitur. Zum Zeichen, daß die Feier dursten den Vorgängen im Lichthofe keine Zuschauer bei- beendet war, ertönten wiederum Fanfarenklänge. Der Zug wohnen. formierte sich dann und begab sich unter Vorantritt der

Während die Fahnen-Kompagnie die Feldzeichen wieder neu investierten Ritter nach dem Kapitelsaale. Der Kaiser Äus dem Zeughause brachte, sprach der Kaiser die in schloß den Zug. Im Kapitelsaal nahm der Kaiser auf dem der Eingangshalle versammelten Admirale und Offiziere Thronsessel Platz. Die Thüren wurden geschlossen und voit der Marine an. Hier verlas zunächst auf Befehl des Kaisers zwei Herolden bewacht. Nach -Beendigung des Kapitels der Chef des Marine-Kabinetts von Senden-Bibran eine wurden in der Schwarzen Adlerkammer die Oröensmäntel Kabinetts-Ordre, die den Offizieren der Ma- wieder abgelegt.

rine zum Andenken an den heutigen Tag zu den bis- Galatafel.

^.errgen Emblemen auf dem Schärpen- und Koppelschloß Heute abend fand bei dem Kaiserpaar in der einW hmzufugt. Hierauf nahm der Kaiser zu einer Bildergallerie im Königsschlosse Tafel von etwa 120 Ge- bemerkenswerten Ansprache das Wort, in der er decken statt. Dem Kaiser gegenüber saß die Kaiserin. Der darauf hrnwies daß auch die Marine mit der Entwickelung Kaiser zwischen dem Herzog von Gotha und dem @rog«

P^u^en eng verwachsen sei Der Große stirsten Wladimir, die Kaiserin zwischen dem Erzherzog Kurfürst habe zuerst den Flottengedanken gehabt, und sein Franz Ferdinand und dem Herzog von Connaught. Es Äufcntha t m den Ntederlanden, de sen hochentwickelte nahmen ferner teil bie I)ier eingetroffencn «djiffalltt boma[g mustergiltig war, habe fernem Groß- der Reichskanzler, die Botschafter, die den Schwarzen Adler- Ahnen reiche Gelegenheit zum Studium geboten. Also sei Orden besitzen, wie Lanza, Osten-Sacken, Szögyeni.

roiE aUd) jene vor- Mittags und abends fand für die Umgebungen der

»roßen Dank schuldig Zum Schluß Fürstlichkeiten Marschalltafcl statt. Abends batten bereits S? ? tblC aus, daß es gelingen viele Gebäude illuminiert. Es herrschte überaus reges Leben,

nwge, die Marine fernerhin ihrer Bedeutung entsprechend «

fttebenttoiCfeIn' ermahnte zu rastlosem Vorwärts- Der Kaiser bewiNigte derOstpr. Ztg." zusolge der

Unterdessen hatten sich die Mannschaften vor dem Zeng- st°u?n7d7s^me5ein^5^öÄf hause formiert. Der Vorbeimarsch erfolgte in Zügen. Nach In der königlichen^^Aka^bemie ber fünfte w demselben ging der Kaiser, der von der inzwischen zahl- Berlüi wurde eine Feier abaehalten. Die Festrede hielt mit seiner iRpnlpitimn in nrfi Kptrr iitri'irF I r V Student enschaftder fünf Berliner I

um dort ?U's Hochschulen veranstaltete eine Auffahrt, beginnend von Char-

«b uhalten Ordenskapitel des Schwarzen Adlerordens lottenburg bis zum Denkmal Kaiser Wilhelm I.

7 I Die Finanz - Kommission der Korporation der

Kapitel des Ordens vom Schwarzen Adler. iKaufmannschaft von Berlin hat einstimmig die Zu-

Um 12 Uhr versammelte der Kaiser die kapitelfähigen! Wendung von 5 0 00 0 M k. aus Korporationsmitteln für die Xltter des hohen Ordens vom S ch w a r z e n! Friedrich-Wilhelm-Viktoria-Stiftung zur Erinnerung an die Ädl e r um sich, zur Aufnahme einiger neuer Mitglieder! 200jährige Jubelfeier der Errichtung des preußischen König- und zur Abhaltung eines Kapitels. Der Aufnahmeakt mit dem hochfeierlichen Zeremoniell ging im Rittersaal vor sich. Hier hatten rechts vom Thron die Herren vom großen vortritt, gegenüber vom Thron die aktiven Generale und tbmirale, die aktiven Staatsminister und die Wirklichen geheimen Räte Aufstellung genommen, als die Ritter in ikverlichem Zuge nahten in Gala, mit dem wallenden; »entcl uni> der Kette des Ordens über demselben. Hinter!

*tn Ordensherolden, den Hofpagen und Ordensbeumten'