gestorben.
Deutsches Keich.
Klasse mit Eichenlaub verliehen.
— General der Infanterie z. D. v. Struberg
begeht heute in seltener Frische seinen 80. Geburtstag. Aus diesem Anlaß ist ihm von dem Kaiser nachstehendes, von Bord der Yacht „Hohenzollern" datiertes Glückwunschtelegramm
Die Spaltung der evangelischen Arbeitervereine, die schon auf dem Pfingstkongreß in Speyer zu Tage getreten war, ist am Sonntag auf einer in Volmarstein abgehaltenen Versammlung öffentlich und cndgiltig vollzogen worden. Die entschiedenen Gegner der Sozialdemokratie, die zu der sogenannten Bochumer Richtung gehören, sind unterlegen, und die^ational-Sozialen haben einen Sieg erfochten. Auf dem Pfingstkongreß war über die Anlehnung der evangelischen Arbeitervereine an die Gewerkschaften beraten worden. Der Bochumer Flügel wehrte sich damals entschieden gegen eine Verbrüderung mit den sozialdemokratischen Gewerkschaften. Sein Führer, der nationalliberale Abgeordnete Franken, wurde bei den Ausschußwahlen nicht wiedergewählt, und die Resolution der Bochumer abgelehnt, den Vereinsmitgliedern aber empfohlen, sich nach eigner Wahl beliebigen Gewerkschaften anzuschließen. Rach diesem Siege i der Rational-Sozialen unter Naumann verließen in Speyer die Bochumer den Saal, wodurch die Spaltung gekennzeichnet wurde. In Volmarstein erklärten nun die Bochumer mit 33 Vereinen ihren Austritt aus dem rheinisch-westfälischen Verbände. Sie werden Sonntag einen neuen Verband in's Leben rufen.
Hessischer Handelskammertag.
Mftttnz, 16. Sept.
treffens des betreffenden Dampfers in Münster eingehen.
Köln, 14. Sept. Der Zentralausschuß der Zionistischen Vereinigung für Deutschland hatte ein Glückwunsch-Telegramm an den Großherzog von Baden als den Gönner der Bestrebungen des Vereins gerichtet, worauf der Vorsitzende ein Danktelegramm erhalten hat. Der 5. Zionistenkongreß ist für den 26. bis 29. Dezember nach Basel einöerufcn. Den wichtigsten Teil der Tagesordnung wird voraussichtlich die Erörterung der körperlichen, geistigen und wirtschaftlichen Hebung der Juden bilden, worüber Dr,' Max Nordau den Generalbcricht übernommen hat.
Kiel, 15. Sept. Der Kaiser und die Kaiserin von Rußland unternahmen nachmittags mit der Prinzessin Heinrich eine längere Spazierfahtt. Nach der Abendtafel begab sich das russische Kaiserpaar an Bord des „Standart", der voraussichtlich am frühen Morgen den Hafen verläßt.
Brnnsbuttelkoog, 16. Sept. Das russische Kaiser» paar und Prinzessin Heinrich trafen nachmittags um 5 Uhr an Bord des „Standart" hier ein. Prinzessin Heinrich begab sich alsbald per Sonderzug nach Kiel zurück, während das russische Kaiscrpaar erst morgen früh fünf Uhr die Weiterreise nach Dünkirchen antritt.
Deffau, 16. Sept. Oberst von Frankenberg und Proschlitz, Kommandeur des Anhalttschen Infanterieregiments Nr. 93, ist heute im Manövergelände in Thüringen plötzlich
Ueber eine Meuterei, die sich dieser Tage beim Einmarsch des waadtländischen Landwehr-Bata i l l o n s 103 in Bex ereignet hat, schreibt man der „Thurg. Ztg.": Das Landwehr-Bataillon 103 war auf Samstag, nachmittags halb zwei Uhr, nach Lavey (St. Maurice) zu einem Wiederholungskurs einberufen. Eine größere Anzahl der Mannschaft stellte sich zu spät; 146 Mann wurden aus diesem Grunde für einige Tage zu Wasser und Br ot verurteilt; andere waren so betrunken, daß sie kaum mehr! stehen konnten; zehn dieser Trunkenbolde sind in Haft vcr- setzt worden. Es ist somit eine große Anzahl der Mannschaft gleich beim Antritt des Militärdienstes bestraft worden. Bei der Bestrafung beider Kategorien Schuldiger ging ein solcher Rumor durch das Bataillon, daß es einem Aufruhr ähnlich sah. Es wurden z. B. Drohungen auf höhere Offiziere ausgestloßen, welche diese zu neuen Maßnahmen gegen die ungehorsame Mannschäft veranlaßten. Die Aufwallung war am Abend so stark, dcr»ß ein Hauptmann der Festung seinen Soldaten nach Mitternacht scharfe Munition austeilen lieft Ein Soldat soll einem Offizier mit erhobenem Gewehrkolben gedroht haben; ein anderer soll geäußert haben, daß er die erste scharfe Patrone, die er I erhalte, dazu verwenden werde, um den Festungs-Kommandanten niederzuschießen. Dieses Bataillon kam also in einer Aufregung und zur Zügellosigkeit geneigten Stinim- |ung nach 9 Uhr abends in Bex an, wo es Einquartierung
Regelung der Bestattungsfeierlichkeiten deiner nannten Komitee übergeben, worauf die Beerdigung stattsindet.
Der neue Präsident hat 'eine Prvklämatron erlassen, welche bestimmt, daß am Donnerstag, dem Tage der Beerdigung des Präsidenten Mac Kinley, überall in den Bereinigten Staaten Trauergebete abgehalten werden.
zugegangen:
In erneuter dankbarer Erinnerung Ihrer großen Verdienste im Kriege wie im Frieden nehme Ich gern Anlaß, Ihnen zu dem heutigen Tage, an welchem Sie das 80. Lebensiahr vollenden, Meinen herzlichsten Glückwunsch auszusprechen. Ihr w^lgeneigter
Ausland.
Goerzsoeny, 16. Sept. Das Kaisermanöver wurde infolge ungünstiger Witterung im Auftrage des Kaisers abgebrochen.
Konstantinopel, 16. Sept. Ter in dem Jrade betreffend die Verständigung zwischen der Pforte und Tubiui angegebene Betrag ist richtig, da er im Einvernehmen mit Tubini in dieser Höhe festgesetzt worden ist. Der französische Botschaftsrat Bapst hat seine Regierung von dem betreffenden Arrangement verständigt. — Bisher ist weder über die Bande, welche die Amerikanerin Miß Ellen Stone entführt hat, noch! über das Schicksal der Gefangenen in Salonichi irgend eine Nachricht eingetroffen. Man glaubt jedoch, daß die Gefangene sich in Sicherheit befindet und daß man durch Bezahlung des geforderten Lösegeldes ihre Freilassung wird erwirken können. — Ter österreichisch-ungarische Botschafter Freiherr v. Calice überreichte gestern der Pforte eine Note, in welcher hervor- | gehoben wird, daß seit einigen Monaten bei den Sendungen der österreichischl-ungarischen Post in Salonichi während des Transports durch Beamte der türkischen Post von Salonichi nach Zibeftsche, an der serbischen Grenze, Diebstähle von Wertgegenständen feftgestellt sind. Die Note macht die türkische Postverwaltung für diese Thatsache verantwortlich und ersucht dieselbe, Maßnahmen zu treffen, die geeignet sind, den Transport der österreichisch-ungarischen Postsendungen zwischen Salonichi und Zibeftsche zu sichern.
Madrid, 15. Sept. Der Minister des Aeußern hat in Tolosa einem Redakteur der „Eorrespondencia de Espana" erklärt, daß die Vertreter der auswärtigen Mächte in Tanger erst morgen zusammentreten würden. Hierbei sollten die Note Spaniens und die Kollektivnote der Mächte zur Verlesung gelangen und der Dolmetscher der spanischen I Gesandtschaft mit 'der Ueberbringung der Noten an den Sultan von Marokko nach Marrakesch beauftragt werden.
Paris, 16. Sept. Heute vormittag fand im Elysee unter Vorsitz des Präsidenten Loubet ein Minisherrat statt, der sich ausschließlich mit der Festsetzung der letzten Einzelheiten für den Empfang des Kaiser s und der Kaiserin Ivon Rußland beschäftigte. — Delcasse gab heute ?tu Ehren des Grafen Lambsdorff ein Frühstück, wozu 30 Einladungen ergangen waren. — Präsident Loubet und Frau gaben heute dem Grafen Lambsdorff ein Diner, wozu auch Waldeck-Rousseau, Delcasse und der russische Botschafter in Paris, Urusosf, und der französische Botschafter in Peters- I burg, Montebello, geladen waren.
Haag, 16. Sept. Der deutsche Kronprinz ist hier eingetroffen und besichtigte verschiedene Sehenswürdigkeiten. Er besucht morgen Leyden, Haarlem und Amsterdam. — Das Panzerdeckschiff „Utrecht" geht demnächst nach Curacao ab, um dort die niederländische Flotte wegen der venezolanischen Wirren zu verstärken.
Rom, 16. Sept. Das in Umlauf gesetzte Gerücht, det Papst habe heute während des Empfanges der französi- schon Pilger, oder nach demselben einen Ohnmachtsanfall gehabt, ist unbegründet. Der Papst befindet
sich wohl.
Tientsin, 14. Sept. 600 Briganten sollen auf Schan- haikwan zu marschieren; chinesische Truppen sind avgesandt worden, um sich ihnen entgegen zu stellen.
Peking, 14. Sept. Ein Denkmal zur Erinnerung an die Belagerung der Gesandtschaften wurde heute nachmittag gegenüber der britischen Gesandtschaft in Gegenwart von Mitgliedern der britischen Kolonie enthüllt. Tie Gesandten (Sofort) und Eonger hielten hierbei Ansprachen.
Vsliüsche Tagesschau.
Der Eisenbahnminister hat einen Runderlaß veröffent- licht, in dem angesichts der rückläufigen wirtschaftlichen Kon- -junktur die Verminderung der Güterzüge uud des Versonals. die Herabsetzung des Lohnaufwandes,, „ „ ~ r x. t. t
Einführung des Stücklohnes, eine bessere Ausnutzung — Schulrat Professor Dr. Euler, der seit Jahrzehnten des Lokomotwpersonals und eme dem allgemeinen Lohn- die König- Turnlehrerbildungs^
rückgang entsprechende Herabsetzung der Löhne (I) steller auf dem Geb, des Turnw°ftns h-r°°rtr°t, .st pmnfnkrpn rnirh * I gestern Nachmittag im Alter von 73 Jahren gestorben.
empfohlen werd. ---- . - Der Reichskanzler Graf v. Bülow, der gestern
Die Berufung des Privatdozenten Dr. Spahn, nachmittag aus Danzig hier eintraf, nahm noch im Laufe des des Sohnes des bekannten Zentrumsabgeordneten, als ordent- Abends eine Reihe von Vorträgen entgegen. Heute hat sich lichen Professors der Geschichte nach Straßburg macht mel berfefoe nach Norderney begeben, wo er noch einige Tage von sich reden. Nach Straßburg sind bekanntlich gleichzeitig verweilen wird, um sodann über Flottbeck Ende September ^wei Geschichtsprofessoren berufen würden, und zwar em ^ch Berlin zurückzukehren.
Evangelischer und ein katholischer.^' Dr. Spahn ist noch ver- _ Das Defizit der Internationalen Feuer- hältnismäß jung, er steht erst im 27. Lebensjahre. ^^^Ischntzausstellung, deren feierliche Schließung am gestrebt hervor, daß er nicht auf der Vor sch lag liste der^ Sonntag erfolgte, wird auf 400 000 Mk. geschätzt, von Fakultät gestanden habe, und daß seine Berufung nur ein benen etroa 230 000 Mk. durch den Garantiefonds ge- Kompliment an das Zentrum sei. Die Straßburger I^ckt find.
Professoren sollen entschloßen sein, einen geharnischten Protest' gegen die Ernennung zu erheben. ' als tüchtiger Gelehrter geschildert, dessen L vorragend sei.
Engländer und Bsrre«.
Unser Londoner Korrespondent schreibt uns: Die englische Regiernng scheint schon selbst das Vertrauen verloren 331 haßen, daß der Krieg mit dem 15. September beendigt werden wird. Das Kriegsministerium hat neulich die Bildung neuer Yeornanry-Regirnenter aüge- 'ordnet. Born Tienst entlassene Soldaten dürfen nach dem 15. September wieder angeworben werden. 5 Mark täglicher Sold werden zugesagt. Vor zwei Monaten dementierte der Kriegsminister Brodrick.noch im Parlament, daß Lord Kttchener mehr Truppen haben müßte. Und nun, nachdem Chamberlain soeben konstatiert hat, daß die Lage in Südafrika sehr günstig sei, muß man gegen Zahlung von 5 Mark versuchen, altgediente Yeomen zu neuer Anwerbung zu verketten, da man ihrer unbedingt bedarf.
In Ergänzung unserer bereits telegraphisch mitgeteilten Nachricht über die Läge in der Kapkolonie geben wir nachstehend eine Auslassung des Korrespondenten der „Daily Mail" aus Kapstaot wieder, der ein sehr düsteres Bild entwirft. Er sagt, der seit Monaten immerernster werdende Ausblick sei jetzt am altertrübsten, Die Kolonie treibe einem Abgründe zu, dessen Tiefe nied mand ergründen könne. Die K'kümmandos seien durch! eine größere Zahl von Rebellen als je zuvor vermehrt worden, abgesehen von b;m ersten Anfall vor nunmehr 23 Monaten. Diese Haltung der Kolonisten sei es, welche die Lage so ernst gestalte. Im Midland-Distrikt ginaen ganze Scharen zum Feinde über, und das nicht der Plün-I derung halber, sondern um ihren Freunden im Felde aktiv zu helfen. Tie britischen Truppen bedrängten die Kommantws wie nie zuvor, und doch erhielten letztere! mehr Rekruten wie je. Aus Orten nahe der Küste im Mid- land-Gebiet seien kürzlich genügend Kolonisten zum Feinde übergegangen, um ganze Kommandos zu bilden. Die ganze Nordwest-Provinz (nämlich die Distrikte Fraser- burg, Williston, Sutherland, Carnarvon, Van Rhynsdorp und Clan-William) befänden sich! in dffener Revolte. Gewiß gebe es auch dort Lo y alisten , ab e r s e h r, s e h r w e- ni ge, in einigen Dörfern könne man sie an den Fingern einer 5)and abzählen. Kommandant Maritz, der vor einigen .Wochen mit 10 Mann in den Distrikt Fraserburg gekommen sei, habe jetzt 300 Mann, die sich ihm alle innerhalb einer Woche angeschlossen hätten. Durch den bereitwilligen Anschluß von Kolonialrebellen bewogen, Körnen die Buren immer weiter nachf Süden. Monate müßten vergehen, ehe | •in der Kapkolonie das Ende erreicht sein werde.
Bei dem ständigen Ausschuß des internationalen Schiedsgerichtshofes im Haag haben die in Europa weilenden Vertreter der Burenstaaten den schon im April d. I. gethanen Schxitt wiederholt und Austragung des burisch,- englischen Kampfes durch internationalen Schiedsspruch beantragt. In der Eingabe an den permanenten Ausschuß .des Ähiedsgerichtshofs im Haag, die von den Bevollmächf- tigten'Transvaals W. I. Leyds, A. Fischer, A. D. W. Wol- !marans und den Bevollmächtigten des Oranjefteistaates Vi -------- ... _. w . .
A. Fi cher und C. H. Wessels unterzeichnet ist, heißt es hatte. Es wurde der Mannschaft verboten, die Wirtschaften -u a.: „Seit Beginn des Krieges und während seiner ganzen vber Weinschenken zu betreten. Es war aber unter dem Dauer hat England unauf h örlich die allgemeinen Militär eine so außergewöhnliche Unordnung, em Umher- unb von ihm selbst bei Kriegen zwischen zivili^- treiben, ein Sckfimpfen und Fluchen, daß die zuschauenden vierten Völkern anerkannten Vorschriften — Bewohner darüber empört waren. Tie Ordnung konnte nicht ,wie sie die Haager Konventton vom 29. Juli 1889 in ihren hergestellt werden; Wein wurde allerseits ausgeteilt, und Beschlüssen bestätigt hat — un ab lässig v erletzt. Eng- um halb zwölf Uhr war nock) kerne Ruhe, weder in den lanb hat außerdem durch fbrre abi 7. August 1901 durch ! Straßen noch in den Quartieren.
»"n^^bon^retoria ’S'ertaffene In Spanien beginnt eS wieder einmal unruhig zu werden,
seine Absicht ttmdgegeben, sich in kurzem mit Artikel 20 In Almorox (Provinz ^oledo) fand eme Erneute gegen des erwähnten Reglements in entschiedenen Widerspruch die dortige Gendarmerie statt, die eme Verhaftung vor- 33i setzen. Ta es England beliebt, zu leugnen, daß das genommen hatte. Die Gendarmen mußten sich in's Stadt- Kriegsrecht fortwährend von ihm verletzt werde, so find ft^us flüchten. Nachdem einige Schüsse gewechselt worden ,!bie von den Unterzeichneten vertretenen Staaten der An- ^aren, wurden die Haupttädelsführer verhaftet. — In B ar- sicht, daß diese Ableugnung eine neue Streitsrage bilde, ! eIona veranstalteten etwa 6000 Anhänger der katalanischen
S Kranz'ni-d-r. D°r P-Zid°nt d-r kata^am,ch°„ Union Fol-
Schiedsspruchs die Einwilligung Englands unbedingt nötig guera, legte in einer Ansprache die Bedeutung der Kundist. Sollte England sich ablehnend verhalten, so würde gebung dar. es damit beweisen, daß es sich dem Urteil eines gewissen- haften, gut informierten imo unparteiischen Richters nicht zu unterwerfen wagt. Damit wird es die ganze Verantwort- lichkeit für diesen gräßlichen, unnützen Krieg a.uf sich Berlin, 16. Sept. Eme kaiserliche Kabinettsordre nehmen und sttllsch-veigeno anerkennen, daß es sich mit oom ig. Sept, bestimmt: Kapitän zur See Galster wurde den Regeln der Menschlichkeit, und Zivilisation in üusdrück- untcr Ernennung zum Inspekteur der Marineattillette zum lichM Widerspruch gesetzt hat, die es selbst genehmigte."! ^rzähligen Kontre-Admiral befördett, Blanc, Vizeadmiral w z. D. der Charakter als Admiral, Vizeadmiral v.Diedettchsen
N r^^n77i? ^15^ Sevt lRrn^r^^er Afri- der Rote Adlerorden erster Klaffe mit Eichenlaub. Vizead- kander-Geistliche Murray Botha kehrte heute von seiner Imiral von Arnim der Stern zum Roten Adlerorden zweiter erfolglosen Friedensmission zurück, die er zu Steijn und u
Dewet unternommen hatte, um ihnen Kttcheners Pvokla- niatton zu erläutern und sie zu veranlassen, sich zu ergeben, Steijn und Dewet lehnten es ab, sie anzuhören.
In Hannover tagte die Hauptversammlung deS Ver- müßen. Es wird nochmals darauf hmgewiksen, daß aus bau des der Deutschen'Gewerbevereine. Die Ver- sanitären Gründen der Zut^tt zu den Truppe, auch sammluna narnenS ßer Staatsregierung von dem den Offizieren, absolut ausgeschlonen ist Alle. W
Oberpräsidenten Grafen zu Stolberg-Wernigerode begrüßt, sendungen^^namentlich> Packete, sindmpraktycher Weise nach welcher versichette, die Staatsregierung sei gewillt, ui Ge- Münster so zeitig abzusenden, daß sie am ^.age des Em- meinschaft mtt den beteiligten Kreisen für das Wiederauf- > trottona des betrefienden Dampfers m Munster emgehen. blühen des Handwerks und Gewerbes zu arbeiten. Es wurden Beschlüsse gefaßt zu Gunsten der Errichtung, kaufmännischer Schiedsgerichte und der Errichtung von Meisterkursen. Als nächster Vorort wurde Kaiserslautern gewählt.
Gestern sand unter dem Vorsitze des Geh. Kommerziem rats Michel im Stadthaussaale ein Hessischer Han- delskarnrnertag statt. Von der Regierung warOber- regierungsrat Tr. U s i n g e r - Darmstadt erschienen. Der Vorsitzende begrüßte namens des Vororts die erschienenen Vertreter der hessischen Handelskammern und den Regier- ungsvertreter. Als Beisitzer wurden ins Bureau Ditt- mär-Mainz und Kölsch-Worms berufen. Auf der Tagesordnung stand als erster Punkt der Entwurf des neuen Zolltarifs, wie er aus der bevorstehenden Plenarversammlung des Deutschen Handelstages beraten werden soll. In der Generaldebatte zu dem Zolltarif vertritt Prof. Nies-Worms den Standpunkt seiner Kammer, wonach die Erneuerung der Handelsverträge aus Grund eines Minimal-Tarifs nachi oben hin nwgocy ]cl Ter Zustimmung zu einer gegenteiligen Resolution weror sich die Wormser Kammer enthcüten.
, Koch-Gießen ist der Meinung, daß der Handelskammer- , * ca ।I taa die Interessen der Jndusttie und des Handels zu ver
,-mischten P r o t e st l — Das Kriegsministerium teilt mit, daß ttotz der Auf- I^eten habe, eine andere Vertretung gehöre in die Land- Dr. Spahn wird forderung, zum Empfange der Verwandten bei den ostasiatischen Wirtschaftskammern. Ter Vorsitzende referierte hlbraus Lehrbefähigung her- Truppenteilen nicht nach Bremerhaven oder Münster zu reisen, über die einzelnen Paragraphen de-' ^olltarisS.
j zahlreiche Angchöttge eintreffen und zurückgewiesen. werden des Zolltarif-Gesetzes wurde beschlossen^ dahin zu toi <


