Ausgabe 
18.5.1901 Zweites Blatt
 
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die Regierung bei ihren Bemühungen zu unterstützen, dem Lande eine ständige militärische Organisation zu geben, und wirksame Maßnahmen im Sinne einer Militär- Reform durchzuführen.

Albany, 16. Mai. Zwei Soldaten, die Pferdebahn^ wagen bewachten, gaben, da Wurfgeschosse gegen sie geschlendert wurden, Feuer. Ein Schuß verwundete einen, die Vorgänge beobachtenden Bürger tötlich, der andere verwundete einen Ladeninhaber.

Konstantinopel, 16. Mai. Auf einem von Odessa über Konstantinopel in Smyrna eiugetroffenen Schiff ist ein pestverdächtiger Fall sestgestellt. Die ärztliche Unter­suchung ist eingeleitet.

Kronstadt, 16. Mai. Auf der hiesigen großen Rhede stieß der deutsche DampferHamburg" mit einem finnlän­

dischen Segelschiff zusammen. Letzteres sank, die Mann­schaft wurde gerettet.

Darmstadt Auf der Mathildenhöhe, oben, wo die goldenen Kuppeln der russischen Kapelle ins Land hincusgtänzen, stehen ganz in der Nähe einige hundert stumme Zeugen einer großen Vergangenheit, welche dieser herrliche Park hinter sich hat. Es find die uralten Pla. tonen, die den wunderbaren Hain bilden, in welchem frühere Darmstädter Herrscher oft glänzende Hoffeste veranstaltetm, als noch die Mathilden- höhe herrschaftlicher Park war. Jetzt beherrbergt fie die Kolon,e der sieben Darmstädter Künstler, aus deren Wohn- und Arbeitshäusern sich dieAusstellung der Darmstädter Künstlerkolonie 1901' zusammensetzt. Da ist auch dem Platanenhain eine herrliche Aufgabe zugefallen: er ist jetzt der Wirtsgarten für bad große Restaurant. Einen prächtigeren kann man sich nicht denken. Zahlreiche bunte Pfeiler folgen den Baum stämmen, fie tragen farbige Schalen, aus denen am Abend Acetplen- flammen emporquellen. Im Verein mit dem innerlich und äußerlich durchaus originellen Restaurantgebäude atmet alles wohlthuende Harmonie.

Denn einer auch wirklich für das Streben der Kolonie nicht ein Fünkchen von Wohlwollen übrig hätte das Stündchen im Platanenhain m der Ausstellung wird er nicht vergeffen.

Aus dem Gefchüftslebeu.

Zur Vertilgung der Ratten in Wohnräumen, Gehöften, Vieh« und Hühnerställen haben fich Freybergs Delieia Rattenkucherr auf da« Glänzendste bewährt. Delicia-Rattenkuchen töten alle Ragetiere, für Menschen und Haustiere wirken sie jedoch im schlimmsten Falle nur brechenerregend und können deshalb ohne Gefahr wertvolle Trete ju ver­giften, überall ohne Bedenken ausgelegt werden. Die vorzügliche Wirkung ist durch mehrere Hundert Anerkennungsschreiben, sowie durch 2 goldene Medaillen und 3 Ehrendiplome bestätigt- Man verlange in Apotheken und Drogenhandlungen ausdrücklich Delicia-Rattenkuchen (patentamllich geschützt unter Rc. 36110 F 2807 Kltffse 2), andernfalls wende man fich direkt an Freybergs Giftfabrik in Delitzsch.

-ft.]

Hl***'

Teilnahme

herben Verlust,

3642

Rehen Dank

die vielen Beweise i

uns betroffen

Gießen, den 15. Mai 1901.

3622

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme «ährend der Krankheit und der Beerdigung unsere» lieben, unvergeßlichen

Hm, Philipp Brand sagen wir allen, besonder» dem Herrn Kaplan Friedrich für seine trostreiche Grabrede, der Krieger-Kamerad- schast Gießen, der Freiwilligen Feuerwehr sowie den Herren Postbeamten süc die große Beteiligung und für die überaus zahlreichen Blumenspenden auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Frau Marie Brand Wwe.

-ITrrltfigrntnrtrn

Mittwoch itn 22. |M 1901 nachmittags 8 Uhr, sollen auf hiesigem Ortsgericht die zu dem Nachlaß der Aakov Wißner Htzeteute in Gießen gehörigen Liegenschaften Flur 84/599V10 93 qm Grab­garten zwischen dem Wäldchen und dem SchießhauS,

Flur 84/599«/,o 289 qm Hof» raithe daselbst,

Flur 34/599»/19 = 116 qm Gras­garten daselbst,

Flur 29/24 1388 qm Acker auf der Weißerde, erbverteilungshalber öffentlich frei­willig meistbietend unter den im Versteigerungstermin bekannt ge­macht werdenden Bedingungen ver­steigert werden.

Gießen, 11. Mai 1901. 3522

Großherzogl. Ortsgericht Gießen. __Gros.__________

Samstag bett 29. Inni, nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem diesigen OrtSgerickt die dem Mkhetm Steiuvach in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 27 Nr. 181M/1W 412 qm Hofraite am kleinen Steinweg links,

Flur 27 Nr. 181«/1X) 170 qm Wohnhaus daselbst,

Flur 24 Nr. 181M/1W 821 qm Grabgarten daselbst,

Flur 27 Nr. 162a8/i0 517 qm Hofraite am Brennofen, stößt auf die Wiesen,

Flur 27 Nr. 166f*/10 861 qm Bauplatz am Brennofen,

Flur 27 Nr. 166fi/10 463 qm Hofraite daselbst,

Flur 27 Nr. 166f6/10 77 qm Grabaarten daselbst,

Flur 33 Nr. 16«/l0 222 qm Acker im Altenfeld, bei den Gärten, Flur 88 Nr. 17 844 qm Acker daselbst.

Flur 38 Nr. 85 475 qm Ack<r im Altenfeld, auf ein Gäßchen, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, 17. Mai 1901. Großh Ortsgericht Gießen.

I. A: Vogt. 3634

Samstag htn 29. Iani, nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Zkilhelm SteinSach in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 27 Nr. 181W/1M 412 qm

Hofraite am kleinen Stemweg links,

Flur 27 Nr. 181»/ia) 170 qm Wohnhaus daselbst,

Flur 27 Nr. 181«/i«i 321 qm Grabgarten daselbst,

Flur 2T Nr. 162a8/10 517 qm Hofraite am Brennofen, stößt auf die Wiesen,

Flur 27 Nr. 166f/iB 361 qm Bauplatz am Brennofen,

Flur 27 Nr. 166PV10 468 qm Hofraite daselbst,

Flur 27 Nr. 166f8/10 77 qm Grabgarten daselbst,^

Flur 33 Nr. 166 10 222 qm Acker im Altenfeld, bei den Gärten, Flur 33 Nr. 17 344 qm Acker daselbst,

Flur 38 Nr. 85 475 qm Acker am Altenfeld, auf ein Gäßchen, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 17. Mai 1901. Großh. Ortsgericht Gießen.

I. A.: Vogt. 3645

Samstag öen 29. Juni, nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen OrtSgericht die dem Wilhelm Stetnvach in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 27 Nr. ISIM/ioo 412 qm

Hofraite am kleinen Steinweg links,

Flur 27 Nr. 1815«/ia0 170 qm Wohnhaus daselbst,

Flur 27 Nr. 181»/10# 321 qm Grabgarten daselbst,

Flur 27 Nr. 162a8/18 517 qm Hofraite am Brennofen, stößt auf die Wiesen.

Flur 27 Nr. 166fi/10 361 qm Bauplatz am Brennofen,

Flur 27 Nr. I66f6/jo 468 qm Hofraite daselbst,

Flur 27 Nr. 166f8/ie 77 qm Grabaarten daselbst,

Flur 83 Nr. iS»/,, 222 qm Acker im Altenfeld, bei den Gärten, Flur 33 Nr. 17 844 qm Acker daselbst.

Flur 83 Nr 35 475 qm Acker im Altenfeld, auf ein Gäßchen, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 17. Mai 1901.

Großh. OrtSgericht Gießen.

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