Ausgabe 
18.5.1901 Erstes Blatt
 
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Wenn wir auf dem Darmstädter Bahnhofe aulavgen,

allen Landen bekannt machen soll.

Nirgends sehen wir ein

Licht

voll herein. Um

6

Uhr

erscheint

der

Großherzog,

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Gästen

worden unter den schützenden Blicken unseres kunstfrohen LandeSfürsteu von einer eigens dazu bestellten Künstlerschar, der es vergönnt war, durch fürstliche Munifizenz sich ein Heim zu schaffen nach eigenstem Geschmack, eS außen und innen bis ins Kleinste auSzustatten mit Dingen nach eigenstem Kunstgefühl. So entstanden die Künstlerhäuser, die fich jetzt auf der Mathildenhöhe erheben, uud die seit Mittwoch geöffnet find sür jedermann, der sie sehen will.

Ausstellungen kommen selten ohne heftige Geburtswehen zur Welt, und auch der Ausstellung auf der Darmstädter Mathildenhöhe blieben sie nicht erspart. Man bekam das alte Lied zu hören, das schon zum Gaffenhauer geworden ist: alles Ausstellungswesen habe sich überlebt, schade mehr, als es nütze, mit dem Jahrhundert, in dem es sich ent­wickelte, müsse es verschwinden. Wer kennt nicht diese Weise! Es ist eine Schlummer-Arie, mit der sich die Bequemen uud Gesättigten selber in den Schlaf summen. Das neue Jahr-j hundert hat eine neue Art des KunftauSstelluugSwesenS ge­schaffen. Die Darmstädter Künstler, ganz und gar befreit in ihrer künstlerischen Persönlichkeit, zeigen uns in ihren Häusern ihre individuelle Kunst der Ausschmückung, ihre! Räume voll anmutenden Etgenreizes und einer im ganzen wundersam wirkenden, eigenartigen Harmonie in Formen und Farben.

die Terrasse hinauf, geführt von dem Architekten Profeffor Olbrich, von den übrigen Künstlern begleitet und gefolgt von der Hofgesellschaft. Es erfolgt der Rundgang und damit ist die Ausstellung eröffnet.

Diese Eröffnungsfeier war wohl gelungen und überaus wirkungsvoll. Die lichten Gewänder der Sänger mit den schön abgestimmten Farben hoben sich ganz licht von dem hellen Künstlerhause ab, die eigenartige neue Umgebung der Wohnungen, Anlagen, alles wirkte im Sonnenschein fröhlich

mit den weißen Wänden, den blauroten Holzteilen, dem grünen blaugefleckten Dache aus dem satten Grün des Rasens, der Sträucher und Baumkronen hervorleuchtet, wenn die Rosen in den blauroten Kübeln auf der Umsaffungsmauer des Grundstückes erst alle blühen natürlich auch blaurot. Da plötzlich ertönt ein langgezogener Ton von Fanfaren von dem Dache des schräge gegenüber liegenden Hauses des Bild- Hauers Habich, darauf erschallt hinter mir ein anderer Ton

hmh°tt.n Sie stehen auf Ma-k-n, die den Kops einer schlanken Saale bilden - di- junge Kunst stellt sich ans die alle und hall im B-wnßsein des Sieges den Larbeerkran, in die Höhe.

Ich stand links von der Terraffe nnd dachte darüber nach, wie vorteilhaft sich die Christiansen'scheBilla in Rosen- hinter mir erst machen würde, wenn die gärtner' ischen Anlagen zur vollen Wirkung gelangen, wenn das Haus

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and um 6 Uhr im Saale des Restaurationsbaues statt. Speisekarten, Messer, Gabeln, Löffel und Teller sind wieder von Olbrich, und auf die glänzende^ Versammlung, die sich um die in Hufeisenform

allgemein b kannte Größe» er modernen deutschen Dichtung, Dehmel, Hartleben, Engels, auch Karl von Perfall und andere, dann die be-

gestellten Tische scharrt, fällt daS

studiert. Christiansen ist ein wahrer Zauberkünstler bei Farbentöne.

In jedem Hause herrscht ein einheitlicher Geist, und einheitlicher Geist durchdringt jeden einzelnen Raum. Jedes Möbelstück und jeder Eisenbeschlag ist von dem Künstler selber entworfen, Teppich und Wandbekleidung entstammen seinem Geiste, jeder Stoff, jeder Leuchter, jeder Tisch und Stuhl, ja die Briefmappe auf dem Tische, das Kissen auf dem Tivan, der Bucheinband im Bücherschrank wurde von ihm erdacht. Eine solche Allseitigkeit künstlerischer Gestalt­ung in allen Gebieten, die mit dem Wohngebrauch Zu­sammenhängen, ist wohl n)ch nie bisher zu sehen gewesen, und es liegt auf der Hand, daß bei dieser Art des Ähasfens eine Einheitlichkeit in der individuellen Durchbildung jedes einzelnen Raumes ermöglicht wurde, die nicht zu über­bieten ist!

Eine Schilderung der einzelnen Häuser sei für später Vorbehalten. Für heute .mögen diese allgemeinen Be­merkungen, die sich aus einer flüchtigen Wanderung er­geben, genügen. Nur so viel noch, daß jedes der drei ge­nannten Künstlerhäuser gar diel des Schönen enthält. Im Christiansenschen Hause ist es der heimliche, dunkelfarbige Vorraum mit Treppenhaus mit dem wundervollen Pfauen- -augensenster, im Behrensschen Hause das sein gestimmte prunkvolle Musikzimmer mit dem kostbaren Flügel aus grauem Ahornholz, den prächtigen Glasmosaikeu an den Wänden, den reichen Marmor-Gewänden, im Habichschen Hause das ungemein Anheimelnde des großen und hohen Wohnraumes, das von vornherein besticht.

Tas individuelle Prinzip in der Gestaltung des Jnnen- raumes ist zweifellos durchaus gesund und das macht den hohen Wert der Tarmstädter Ausstellung aus. Die Künstler sind geistreiche Leute, und ihre Ideen fesseln uns immer, wenn uns auch dieses oder jenes von ihren Ausstattungs­stücken mißfällt, dies oder jenes Möbelstück nicht praktisch erscheint. Nach den verschiedensten Richtungen hin geben ie die mannigfachsten Anregungen. Nachzumachen aber von Architekten, Mmsthandwerkern rc. ist das Einzelne keineswegs; es würde zu gar viel Unerfreulichem führen. Nein, die Ausstellung in Tarmstadt will niemanden zur Nachahmung einzelner Stücke oder gar eines ganzen Raumes anleiten. Sie lehrt vielmehr jeden von uns, daß wir in unseren vier Wänden, in Haus uud Hof das zum Ausdruck bringen mögen, was wir an Individuum besitzen, indem wir unseren Räumen unsere Individualität aufprägen. Sie will die Anleitung dazu geben, wie wir individuell unser Haus schmücken, wie wir unseren feineren und intimeren Regungen Gelegenheit zur besseren Entfaltung geben ! önnen, wenn jeder seine nächste tägliche Umgebung s e i n e r Art entsprechend bildet.

Das Festmahl

öeutenbften Schriftsteller des modernen Kunstgewerbes oder Direktoren von Kunstgewerbe. Museen, wie Jessen, Frauen- >erger usw. Auch die Herausgeber unserer großen deutschen Kunstzeitschristen sind fast alle vertreten. DaS Effen gewann durch die exakte Bedienung. Hier die Speisenfolge:

Möveneter mit Trüffelsauce in römifchen Pastetchen Klare Schildkrötensuppe Rhetnsalm nach Cdambord

Rchrückeu rach russischer Art GetrüffeUe Gansleber tn Gelör Französische Masthübmr Salat und g'dünst te Früchte Stangenspargel und Schaumsauce Diplomatenbombe

Käse Nachtisch.

Daß die Speisenkarte ein kleines Kunstwerk war, ist elbstverständlich. Schöner noch präsentierte sich die von Bürck gezeichnete Musikfolge, zu welcher nichts fehlte wie das Konzert, welches ausfiel.

Nach dem dritten Gange erhob fich der Großherzog, um folgende Rede zu halten:

Meine Herren! Das Werk, welches wir heute nach fleißiger und hingebender Arbeit in der Hauptsache vollendet vor unS sehen, zeigt uns das ernste und erfolgreiche Streben seiner künstlerischen Schöpfer. ES oll eine Anregung zu neuer herrlicher Entfaltung der Kunst sein. Groß und weit sind die Ziele, die die junge Künstlerschar sich gesteckt hat, dessen find sie sich wohl bewußt. Möge dieser erste Versuch ein Ansporn ein für alle Diejenigen, welche die echte Kunst Mitempfinden, so wie liefe That die Künfllerschaft anfeuern möge, mit derselben frischen Kraft weiter zu arbeiten, wie sie es bisher gethan hat Mit diesem Wunsche leere ich mein Glas auf das Wohl der Darmstädter Künstler-Kolonies

Hierauf erwiderte sofort Professor Christiansen:

König!. Hoheit! Hohe Fefiversammlung! Der Same, den wir einff vor Jahren erwartungsvoll in die Erde gelegt, ist aufgegangen und der erstandene Baum steht heute mit Blüten beladen im Frühlingssonnen- schein vor Ihnen. Wir Gärtner, die wir das Reislein mit unserem Herzblut getränkt, wir geben heute den jungen, hoffnungsvollen Schütz­ling zur weiteren liebevollen Pflege in Ihre Hände, damit er wachse und gedeihe und reiche Früchte trage von köstlicher Art. Ihnen Allen, die Sie dazu beigetragen, diesen Baum zur Blüte zu bringen, rufen wir unseren innigen Dank zu. Ich gedenke der nimmer erlahmenden Hand drs Arbeitsmannes, der unseren Sprößling täglich begossen und die Erde um seine Wurzeln sorgsam gelockert, der Handwerker, die mit Verständnis den schwankenden Stamm gestützt und festgebundm, des Künstlers, der trinkend am Urquell eigener Gestaltung seinem Wachstum neue wunder­bare Formen aufgepfropft und seinem Kleide frische Farben verliehen,.

und dann ein dritter, noch tieferer, von dem Dache des Olbrich'scheu Hauses, dann wirken die drei Posaunenchöre zusammen. Die Feier hat begonnen, das großherzog- ^liche Paar ist erschienen und hat vor der Terrasse Pia} genommen. Inzwischen war aus dem Portale des Ernst Ludwig-Hauses der Chor der Oper herausgetrelen. Die Männer in weißem, talarartigem Gewände, das mit blauem Bande eingefaßt war, mit grünen Kränzen auf dem Kopfe, nahmen links Aufstellung, die Frauen mit weißen, lanc herabfallenden, faltigen Gewändern stellten sich ihnen gegen­über. Sie hatten seitlich im Haar Blumengehänge von gelbem Goldregen, violetten Glycinien und anderen Blumen, ihre Gewänder waren mit Blau, Grün, Violett und Rosa besetzt und ausgeschlagen. Durch die gebildete Gasse kamen langsam und feierlich geschritten ein Mann und ein Weib (die Opernsängerin Frau Kaschowska und der Opern- . ,, . , . . o . .länger Weber) in schönen reichgestickten Gewandungen, die

werden wrr zunächst abgestoßen durch daS llnfestliche, Schmuck- Frau in Goldgelb und Grün mit Gold verziert, der Mann lose, ja Unsaubere der Bahnhofshalle. Nichts ermuntert den in Graublau mit abgestimmtem Gelb. Sie stellten sich vor Fremden, hier einzukehren, nichts macht ihn aufmerksam auf dem Chore auf. Chor und Solisten trugen nun das von das Besondere, was die hessische Landeshauptstadt nun in Georg Fuchs gedichtete und von Willem de Haan kom- alleu Landen bekannt machen soll. Nirgends sehen wir ein ponierte Festspiel vor, begleitet von dem unsichtbaren Orchester. Plakat oder ein Schild, daS uns daS Pöesentliche deS Tages Von neuem Posaunenstöße, die Sänger wenden sich dem programmmäßig schildert, daS uns den Zugang zur Schau- Portale zu, aus dem die mächtige Gestalt des Verkünders Pellung erleichtert. Wir besteigen einen Straßenbahnwagen der neuen Kunst tritt und langsam an den andern vorüber und müssen nach kurzer Zeit auf dem Ernst-Ludwigsplatze um- nach vorne schreitet mit erhobenem Kopse und verschränkten steigen, wenn wir nach der Ausstellung gelangen wollen. Armen, dem Herrscherpaare entgegen. Er trägt ein schönes ©ecabe aber m diesen Tagen wäre es doch am Platze ge- rotes Gewand mit reichem Goldschmuck, auf dem Kopfe einen wesen, eine LlUie der elektrischen Bahn vom Bahnhof nach Kranz von Rotbuchenblättern. Er singt mit tiefer Stimme Der Mathiwenhöhe durchzuführen! Die Alexander- und die und zieht am Schlüsse unter seinem Gewände einen mächtigen durch die wir nun kommen, gehören wahr- Kristall hervor, hält ihn hoch in die Luft, daß die Sonnen-

Uch nicht zu den schönsten der Stadt, wenn fie auch durch strahlen sich darin brechen - das Idol der neuen Kunst.

bea bcn am Mittwoch trugen, ein wenig Bei diesem Höhepunkt des Spieles fallen die Fanfaren ein.

an Repräsentabilität gewannen. An der Ecke der Stiftstraße Die Sänger kehren in das Haus zurück und unter fort,

"erlösten wir den elektrischen Wagen und wandern nun hinauf währenden Posaunenstößen geht das aroßherzogliche Paar nach der Mathildenhöhe, jenem schönen, parkartigen Garten,'^' ~ ..... * ' - - - -

der nun zu einer eigenartigen Villenkolonie umgewandelt ist Die ersten Häuser auf der Höhe, Privatvillen, zeigen schon im Aeußeren einige Originalität. Sie haben etwas von dem mittelalterlichen Burgstil und etwas von niederdeutschen Bauernhäusern an fich.

Und nun stehen wir vor dem Hauptporta!. In den zwei hohen, gegeneinander schräg gestellten Pylonen wurden einerseits die Tageskassen und die Wechselbank, andererseits ---------- MWVS, lul ÖV1|UC11|U,C1U |luyuu,

l8et nf^eftWv!t Feuerwache, dem Anschein nach und feierlich zugleich. Ich habe schon mancher Eröffnuvgs-

uubequem und gedrückt, untergebracht. Die Pylonen tragen feier beigewohnt, aber keiner, bei der die Idee der Künstler

Wandgemälde von Paul Bürck. Sie stellen den Drang der sich so frei entfalten konnte und so schön zum Ausdruck ae-

Menschheit zur physischen und moralischen Schönheit dar bracht worden ist wie hier. Es war eine vornehme und

burdj eine Anzahl steifer Figuren und ohne besondere Farben- sinnige Huldigung fiU unfern Großherzog als Erwecker und

'^onhett. Förderer der jung aufblühenden Künstlerkolonie.

das ist der Ausstellungszaun. In bestimmten Entfernungen ^chtige Wanderung durch dte KÜustlerhauser sehen wir Tafeln aufgestellt, die zu beiden Seiten Reklame-1 glaubte man am Nachmittage vornehmen zu können. Leider Plakate aufnehmen sollen und zum Teil bereits aufnehmen. aber waren die meisten geschlossen und nur einige wenige Wir durchschreiten daS Thor, stehen auf dem Vorplätze, zugänglich, die von Christiansen, Behrens und Habich. Man

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wie daS Portal, der Zaun re., wurden auch sie entworfen von Außenarchitektur und im Jnnenraum zeigt.Individuell" Pros. Joseph M. Olbrich. Ein Teppich von hellblauen bedeutet in unserem Spracygebrauch etwa so viel wie Vergißmeinnicht breitet sich auS und erfreut unser Auge.anders als andere Leute". Und anders als andere Leute Links führt der Weg nach dem Hauptrestaurant Huben die Künstler sich ihre Räume erbaut und ausge- ber Ausstellung, von dem wir heute nur erwähnen wollen, stattet, ihrem speziellen Geschmack und Gebrauch ange- daß eS am Ende eines Platanengartens liegt, der wohl an- und jeden Raum ausgebildet für die Funktion, die nähernd tausend Personen Platz zu gewähren vermöchte, daß O" 3U c?

-inen langen, aber recht schmalen Saal beiA Dcr°AMttekt-^'^sagt Räch WagE "ist

C1f Glasmalereien von Pros, der eigentliche Tiihter"der bildenden Kunst". Jeder der

H. Christiansen, daß die Möbel, das Leinenzeug, daS!Künstler gab zu seinem Hause die Idee, und Olbrich, der Porzellan, die Tischgläser und Kristallsachen, kurz so ziemlich Architekt, verdichtete diese Idee und brachte sie zur Er- daS ganze Inventar nach künstlerischen Entwürfen hergestellt scheinung. Jeder der Künstler gab von sich selbst in seinem find und darum Beachtung verdienen und schließlich, daß ^ause ein Stück Charakterzeichnung mit den Mitteln seiner die Preise dort am Mittwoch für Leute mit ganz großen Kunstsprache. Hier findet man nicht das althergebrachte Geldschrünken vielleicht erträglich gewesen fein mögen. ^ema der Turchschnittsmietshäuser, das Aneinanderreihen Rechts vom Vorplatze kommen wir weiter nach bem ^J111 pa?r m^c übe£ weniger großen Zimmern, will- Ot h iÄaRnEr'L umgebt

Hause, dem Hause der Arbeit, das den Mittelpunkt der inacht; jeder Raum hat seinen bestimmten praktischen Zweck, ganzen Ausstellung bildet. Hier spielte sich am Mittwoch ist für eine bestimmte Benutzung vom bewohnenden vormittag die Künstler gebildet und eingerichtet. Jedes Stück Möbel

EköffuuugSfeier ist für den Raum entworfen, teilweise in ihn eingebaut,

ab. Zu beiden Seiten der Terraffen, die zu diesem Atelier- ilud dabei laufen die Gedankengänge der Außengestaltung hause der Künftlerkolonie führen, hatten fich die gelabenen RL1^. ?er .V^^en Ausbildung parallel, stehen in vollem Gäste zahlreich zusammengesuuden. Vor «ukunft d-e M-lchgcwlcht. Schon durch die verschiedene Höhe der Tccken

Luvwig-Hause empor. Durch mehrere Treppen wird der Behandlung der Decken in Profilierung und Farbe. Merk- Aufstieg erleichtert, die obersten Stiegen führen zum Portal würdig sind die Fenster dem jeweiligen Erfordernis des der gemeinschaftlichen Künstlerwerkstätte. Zwei mächtige I Raumes angepaßt. Gerade audh in der Beleuchtung jedes Statuen aus Sandstein erheben sich auf gewaltigen Quadern Pc!nc.r Räume zeigt sich der individuelle Charakter des zu Seite der Stiege und flankieren, übetraaen das Lauvt Hustlers. Jeder von ihnen weiß, daß in einem Raume portal, links eine kraftvolle, jugendlich männliche, rechts eine )0 entscheidend wirkt wie seine Lichtquelle. So fällt junge weibliche Gestalt. Weiter zurück direkt neben dem H emem Raume das Licht durch lange, schmale, neben- ehernen Thor stehen zwei geflügelte Mauren aus ör» h e Gpinanber Fensteytreisen, in einen anderen durch

in ben üoraeftredten &nhpn 9 n QUJ hie knie niedrige, breitgelagerte Oessnung. vier liegt das

i.tnfmnPH Ö JL* ?.!? Anen Kranz wagrecht vor sich, Fenster hoch oben an der Decke, sodaß das Licht wie aus einer geheimnisvollen Quelle hereiuflutet, dort reicht es fast bis auf den Fußboden hernieder, sodaß der im Raum Weilende in stetem Zusammenhang steht mit seinem grünen Garten draußen. Mit der Beachtung und Verwert­ung dieser Beleuchtungseffekte geht die Farbengebung Hand in .s?anh. Farbenfreudigkeit sieht man allenthalben, am allererfreulichsten in der entzückenden VillaIn Rosen".

oll.e neutralen vorsichtigen Töne verbannt, da ist auev aui segelnde, Stimmung machende Farbenwirkung fein

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im neuen sprechenden Tafel,-etroa etquidlidjer lidjen Paare bunfelöiolet jeweils zum Stimmung e sollen zu ro Hand barfb IieitMiinflatn ist es streut toetbt gänzlich ver digsten For ^as ist vor der Buhne, Vörers abl< un Zuschauc 6Uschoden st gezwungen, Bewegungen beobachten, An Äenuss Möglichkeit n so hätte man jeder musüal y SMet 'heatraüfd>; ob die ifUi

Heinen Stiegt wird, darauf anfij sehen sehen, denn fmen schmal