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1. Per Bureukrieg im Hess. Landtag. Bericht rstatter: H-rr Reichs- und Land:agsabgeo:dn ter Köhler.
2. Pes Volkes Wohl fei das oberste Gesetz. Redner: Herr Reichstagsabg. Max Ltebermauu von Sonnenberg.
3. Freie Aussprache. ' 1310
Eintritt 20 Pfg. Deutscher Verein, Gießen.
C^für diejenigen Frauen und Mädchen, welche vor Weih nachten nicht zugeloffen werden konnten, werden die Borträge über Krankenpflege Montag den
IS. Februar, abends 6 Uhr, in dem Zeichensaale der höheren Mädchenschule, Schillerstraß?, beginnen. 1295
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Näheres über die Vorzüge der BackhauS'scken Milch ersichtlich aus den ärztlichen Urteilen und wissenschaftlichen Berichten, die allen Jntereffenten auf Wunsch zur Verfügung stehen. 575
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Romantik, wie sie hier und in einzelnen ähnlichen Stücken auftritt, nur in einer bald vorübergehenden Zeit entstehen und belustigen kann, sobald die Darstellung derartig ist, daß sie das Ihre zur Fesselung des Publikums beiträgt.
Die große Hosenrolle des kecken Knaben Vittorino erfordert ein eminentes schausp'elerifcheS Können, große Sicher- heit und echten Humor. Frl. Hammer, jetzt Mitglied des Fürstlichen Theaters zu Gera, wurde als gute und liebe Bekannte des Gießener Theaterpublikums mit Blumen und freundlichem Beifall gleich bei ihrem Auftreten begrüßt. Sie zeigte den ganzen Abend über, daß sie ein sehr hübsches darstellerisches Talent besitzt, Anmut, muntere Liebenswürdig hit, frische Fröhlichkeit und selbst auch Humor, den man ja bei Frauen nicht allzu häufig findet. Auch fehlt eS ihr nicht an schauspielerischer Routine, an dem echten, jede Situation schnell und sicher ergreifenden Bühneninstinkt und erfreulicher Gedächtnisschärfe. Das sind alles Vorzüge von sehr hohem Werte für jeden Darsteller. Dazu tritt dann noch eine hübsche Figur und ein wohllautendes Organ. Diese Eigen schaffen in ihrer Gesamtheit machen sie gewiß zu einer vortrefflichen und vielfach mit größtem Glück verwendbaren Darstellerin, und auch ihr Vittorino erfreute gestern aufs lebhafteste da« zahlreich erschienene und besonders dankbare Publikum, ihre ganze ungezwungene, sonnig heitere Art floß über in die Herzen der Zuschauer. Daß in Bewegungen und im Mienenspiel vieles daran erinnerte, daß es eine junge Dame war, die dem herzigen Knaben Gestalt und Wesen lieh, steht außer Frage. Die Fähigkeit der völligen Selbstent- Äußerung besitzen weniae Menschen. So kam es denn, das,
des selbständig trotzigen KnabenS kleine eigensinnigen Unarten in schnippische Zterlichkeit sich wandelten. Im ganzen aber hatte Frl. Hammer mit frischer Herzhaftigkeit die Rolle an und aufgefaßt. Wenn'S ihr vielleicht eine Freude war, an die alte Stätte ihres früheren Wirkungsbereiches als lieber Gast ehrenvoll gerufen zu werden, so war, das lehrte der gestrige Abend zur Evidenz, diese Freude gegenseitig, und gegenseitig wird er wohl in bester Erinnerung bleiben.
Frl. Schoelermann war eine Marchesa von weiblicher Hoheit und Würde. Sie sprach ihre Verse mit Innigkeit und Wärme Vielleicht entschließt sie sich auch noch, das Auf- und Abwiegen ihres Körpers beim Gehen mit Energie zu bekämpfen. Derartiger Eigenheiten sich zu entäußern, ist bei gutem Wollen gewiß unschwer. Frl. Eichenwald spielte ihre episodische Rolle mit anfangs vielleicht zu großer Beweglichkeit, sonst aber mit sehr hübscher Schelmerei und neckischer Koketterie. Ihre famose Liebesszene im dritten Akte gehörte mit zu dem Erfreulichsten des ganzen Abends. Sie gab ihr einen außerordentlich humoristischen Anstrich, den die Autoren eigentlich nur angedeutet haben; sie bot also mehr und Besseres als diese, ohne doch die Grenzen des Gegebenen zu überschreiten. Der kußfrohen Mirra lieh Frl. de la Chapelle einen ganz netten Feuerbrand italienischer Heißblütigkeit. Die Verfasser haben sich für diese Figur offenbar BizetS Carmen zum Muster genommen.
Messen wir die gestrigen Leistungen der Damen und der Herren, so kommen die letzteren dabei um ein nicht geringes zu kurz, Herr di Balthyni gab sich als Maler Silvio sichtlich alle Mühe, so viel an Feuer seiner Rolle zu geben,
als sein Bühnentemperament zuläßt. Aber er war zu sentimental, zu weichlich, und seinen Künstlerworten fehlte eS an innerer Wärme. Er deklamierte wie in einer Tragödie, und wenn schon seine Partnerin, Frl. Schölermann, ihre Verse um ein kleines mehr auf den eigentlichen Lustspielton hätte stimmen können, so ließ er diesen noch mehr vermissen. Dazu kommt noch seine eigentümliche Art des sich soriwährend in gewiffen Absätzen wiederholenden HervorstoßenS einzelner ganz belangloser Worte. Herr B. zeigt aber in der letzten Zeit, daß er ein ernstes Streben besitzt, daß es ihm darum zu thun ist, etwas Gutes zu leisten. Dor allem bewies er das neulich in den „Sailsschüler-n", und wenn seine Individualität für einen Silvio weniger geeignet ist, so kann er nicht dafür. Oer gute Wille wird ihn gewiß noch manches Erfreuliche leisten laffen. Auch Herr Lach mann fand sich in die Rolle des greisen Paters nicht voll hinein. Die Haupteigenschaften dieses würdigen Herrn find menschenkundige Milde, heiter abgeklärte Lebensanschauung und eine rührende Liebenswürdigkeit des Herzens. Herr L. hat gute schauspielerische Mittel und eS fehlt ihm auch nicht an dem rechten raschen Bühnenblick, an schneller Auffaffung und Begabung. Heute mangelt ihm zu Aufgaben wie der gestrigen nur die Er- sahrung. Darüber aber wird ihn das Leben gewiß bald h'Uweghelsen. Anerkennung verdient Herr Liebscher, der den Magister mit kräftiger lustspielmäßiger Charakteristik gab. Auch er that vollauf daS Seine zur vortrefflichen Wirkung der ersten Szene des 3. Aktes. P. W.
Verantwortlich für len eOgemetnen Ttih P W'Nker für len «^ngmtkil: hon- veck. — Druck und Verlaß ber Drühl'lchen H-tverfitStS-Ynch- und Ltetndruck-rel (Pietsch Erben) in Gießen.
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