Ausgabe 
16.8.1901 Erstes Blatt
 
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Kapitalrenten st euer. Infolge der Umgestalt­ung der Progression in der Einkommensteuer wird nun allerdings dieses Weniger an Vermögenssteuer durch ein Mehr an Einkommensteuer teilweise wieder ausge­glichen. Ein richtiges Bild von der thatsächlich! eingetretenen steuerlichen Entlastung erhält man deshalb erst, wenn man die Gesamtergebnisse der diesjährigen Veranlagung den

um nachzuweisen, daß das Heil der Herren im Frack ge­legen sei. Ein Mann von Welt lege doch allabendlich den Frack an; dieser Toilettenwechsel sei für den Körper sehr zuträglich. Dann die Haltung: man giebt den Brustkorb frei und atmet in gesünderer Weise. Schließlich der mora­lische Einfluß, den das Anlegen der zivilen Parade-Uni­form auf das Innere des Marines übe. Kurzum, wer allabendlich den Frack anlege, habe viel mehr Aussicht, alt zu werden und eine Menge Zbraakheiten zu vermeiden, bleibe schlank, aufrecht, bewegltchj, während der Smoking dazu verleite, sich gehen zu lassen. Damit sank die Schale zu Gunsten des Fracks, zu Gunsten der Eleganz, der Distinktion. Und als dann noch der angesehene Kritiker des PariserFigaro", Auguste Vacquerin, das geflügelte Wort sprach:Die Demokratie bestehe nicht darin, daß man den Frack verkürzt, sondern daß man das Saeco ver­längert" war der Sieg des Fracks entschieden. Tie Neuerer mußten sich fügen.

Die Pariser Schneider haben sich mit den Thatsachen cabgefunden^ Sie haben sich, da der Rock, sei es nun der? Frack oder der Smoking, ihrer Phantasie denn doch zu wenig Feld bot, auf das Gilet zurückgezogen. Tas Gilet soll alle Sorgfalt und Liebe finden. Weiße Piqueegilets find freilich noch immer das beste Tragen. Aber die Jugendl lidbt Farben. Män wird also in der nächsten Saison zurrt Frack oder Smoking geblümte Seidengilets tragen, erst dunye, dann später lichte. Tie geblümten Gilets unserer Großväter, nicht ganz so steif, werden also wieder auf­erstehen.

.. Einfuhr aus Peru beträgt rund 7, die Ausfuhr oahrn rund 9,9 Millionen Mark, jene stieg 68,5 v. H., 2>rese 27,8 v. H. Haupteinfuhrwaren: Silbererze, Guano, Cocain; Hauptausfuhrwaren: Baumwollgewebe, bedruckte, unbedruckte Wolltuche, baumwollene Strumpswaren.

Tie Einfuhr aus Britisch West in dien, Zentral- und Südamerika beträgt 9,5.Millionen, die Ausfuhr dahin 1,5 Millionen Mart. Tie Einfuhr stieg 21,8 v. H., die Aus­fuhr fiel 28,6 v. H. Haupteinfuhrwaren: Rum, Kakao, Kaffee. Tie Rumeinfuhr in den freien Verkehr stieg vor Inkrafttreten der Zollerhöhung um 1,2 Millionen Mark.! Hauptausfuhrwaren: Reis, Baumwollstrumpswaren,Ee7nent, schwefelsaures Kali, Parfümerien.

Gesamtergebnissen ! , . ~

solcher Vergleich ergiebt das Folgende: I Smissen-Steglitz. e. Hopfen und T a b a k- Referent: Prä-

Jin Vorjahre wurden an direkten Staatssteuern aufge- sident Klein-Wertheim a. M. f. Sonst gewünschte Aender- bracht 11398 500 Mk., im laufenden Jahre kommen auf ungen von wesentlicher Bedeutung.

10310 000 Mk., sodaß thatsächlich eine Entlastung an-

Gelegenheiten, bei denen man int weichen Hut erscheinen kann.

Aber diese Einigung fand nicht ohne Kämpfe statt. Hie Frack, hie Smoking, hieß es eine Zeit lang. Ist der Smoking der Paraderock der Zukunft? Tie Traditionellen, die Freunde inveterierter Gewohnheit sprachen sich für den Frack aus. Sie behandelten den Smoking mit Gering­schätzung, weil er anspruchsvoll, ingraziös und unpersön­lich sei. Tie Neuerer erwiderten, daß in dem Schnitt des Smoking ebenso viel Weisheit liege, wie in jenem des Fracks, daß der Smoking Wuchs und Taille ebenso deutlich und markant zur Geltung bringe. Dafür habe er vor dem Frack die Bequemlichkeit und die Freiheit von denSchwal­benschwänzen" voraus, mit denen man gar nichts anfangen könne, und die einem beim Platznehmen nur stören. Der Smoking habe ferner Taschen, das sei bequem und praktisch. Tie Traditionellen machten geltend, daß dem Frack ent­schieden mehr Feierlichkeit innewohne. Daraus folge, daß an Frack eine bessere Haltung anzunehmen gezwungen sei. Ter Frack sei auch weniger demokratisch als der Smoking; nicht jedermann könne einen seinen Frack haben, und noch weniger versiehe jeder, den Frack mit Anstand zu tragendes präge sich demnach im Frack die persönliche Distinktion aus. Persönliche Tistinktion? rufen die Neuerer. Mit Nichten. Wir leben im Zeitalter der Demokratie, und der Smoking ist der Rock der Zukunft!

Nun griff ein großer englischer Arzt in die hitzige Debatte ein. Er schlug sich, so lesen wir imN. W- T.", zu den Traditionellen. Er nahm die Wissenschuft zu Hilfe,

Zollsätze des Tarifentwurfs, a. Getreide- Referenten: Reichsrat Frhr. von Soden-Frauenhofen, Frhr. von Wan­genheim-Kl. Spiegel, b- Pferde. Referent: Geh. Reg.-Rat Reich-Meyken. c. Rindvieh, andere nicht genannte Tier­gattungen und tierische Erzeugnisse. Referent: Graf za Rantzau-Rastorf, d. Erzeugnisse des Obst-, Wein- und Gar- ... - tenbaues (einschl. des Gemüsebaues). Referent: Kammer,

der voriahrtgen gegenuberstellt. Ein Herr Dr. Freiherr von Schorlemer-Lieser a. M., C van der

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Ter Verkehr mit Dänisch-, Französisch- und Nie der ländisch-Amerika ist gering, erheblich da­gegen mit Euba und Portorico, deren Handel noch zusammen nachgewiesen wird. Die Einfuhr aus diesen ehemals spanischen Besitzungen beträgt 11 842 000 Mark, die Ausfuhr dahin 11 783 000 Mark. Tie Einfuhr fiel 8 v. H., i>ic Ausfuhr wuchs 20 v. H. Haupteinfuhrwaren: Cigarren, Rohtabak, Kaffe; Hauptausfuhrwaren: Reis, Baumwoll­waren, Edelmetallwaren. Der Rückgang der Einfuhr ist auf Ausfälle bei Kaffee (1,5 Millionen Mark), Zigarren usw. | zuruckzusuhren.

Erheblich ist auch der Verkehr mit der Dom in ika- Republik (5,4 Millionen Mark Einfuhr, 1,2 7^ r- nen Mark Ausfuhr). Haupteinfuhrwaren: Rohtabak, Äassee, Kakao, Blauholz, Wachs; Hauptausfuhrlvaren: Reis, Lter. Etn- und Ausfuhr nahmen zu.

Beinahe ebenso groß ist der Verkehr mit Haiti (4,7 Millionen Mark Einfuhr, 1,1 Millionen Mark'Ausfuhr). Haupteinfuhrwaren: Kaffee, Kakao, Blauholz, Wachs, wovon die drei ersten seit 20. April 1901 mit einem Kampfzoll belegt sind. Hauptausfuhrwaren: Reis, Baumwollwaren.

aus Britisch Australien beträgt 122,2 Millionen Mark, die Ausfuhr dahin 47,9 Millionen Mark. Jene stieg 1 v. H., diese 26 v. H. Haupteinfuhr­waren: Schafwolle (88,1 Millionen Mark), Bleierze, Gold, Blei; Hanptanssuhrwaren: Klaviere, Eisenwaren, rohe Schmiedeeisenplatten, baumwollene Strumpfwaren, Draht. Ein- und Ausfuhr waren im letzten Jahrzehnt nie so hoch als 1900. 1

Smoking oder Arack?

Man trägt jetzt in Paris keinen Smoking. Tests häu­figer begegnet man ihm in den Seebädern und Kurorten, im Herbst wird er die Landsitze und Schlösser des fran­zösischen Adels beherrschen, und im Winter Nizza, Cannes und Monte Carlo. Woher der Name und das Kleidungsstück stammt? Aus England. Tas zeigt der Name: ein Rauch- Rock. In England hat irgend ein Schloßherr nach dem Tiner, als man ins Rauchzimmer trat, von den Herren sich die Erlaubnis erbeten, einen bequemen Rock anlegen zu dürfen. Er erschien in einem kurzen, leichten, eng­anliegenden, weit ausgeschnittenen Rock mit Seidenklappen und aus demselben Stoff wie sein Frack, und der Effekt war außerordentlich. Alles war entzückt von der Eleganz dieses Salon-Herren-Negligee. Aber die Billigung der Damen stand noch aus. Die Damen sagten nicht nein. Doch d^r Prinz von Wales hatte noch nicht gesprochen. Dep ?on ^ales sagte: Ja? Ter Smoking war geborgen. Er hielt triumphierenden Einzug in alle Schlösser, man trug ihn nach dem Diner, selbst zum Diner. Frankreich ahmte dies sofort nach Tas war vor mehr als fünfzehn Zähren. Aber in Frankreich nahm der Smoking überhand, ^n aPms trug man ihn auch im Theater, selbst im Ball­st- Eme Tarne von Einftuß fällte auf Befragen eines der Smoking-Pioniere ein ziemlich abfälliges Urteil; es madyte die Runde in der eleganten Welt und kühlte den -Enthusiasmus für den Smoking etwas ab. Man einiqte fich, daß der Smoking auf den zweiten Platz gehöre zu

Die neue Steuergesetzgebung im Grotz- herzogtum Hessen.

In einer offiziösen Darlegung derDarm st. Z t g." wird folgendes ausgeführt:

Die Nr. 48 des Regierungsblattes vom laufenden Jahre enthält eine Bekanntmachung über die Veranlagung der direkten Staatssteuern für 1901/02, die das erste amtliche Material über die Ergebnisse der erst­maligen Veranlagung zur Einkommen- und Vermögens­steuer nach den einschlägigen Gesetzen vom 12. August 1899 zur öffentlichen Kenntnis bringt. Aus der Uebersicht, die der Bekanntmachung beigegeben ist, ergiebt sich, daß im ganzen Lande an Vermögenssteuer der Betrag von 2 207 500 Mark, an Einkommensteuer der Betrag bon 8 102 000 Mk. veranlagt worden ist, und daß somit im Großherzogtum an direkten Staatssteuern für'1901/02 nahezu 10 310 000 Mark aufkommen. Davon entfallen auf die Provinz Starkenburg 4 204 000 Mk. (824 000 Mk. V.-St. und 3 380 000 Mark E.-St.), Provinz O b e r h e s s e n 1 917 000 Mk- (548 500 Mark V.-St. und 1 269 000 Mk- E.-St.), Provinz Rheinhessen 4 188 000 Mk. (835 000 Mk. V.-St. und 3 353 000 Mk. E -St.). Ten vorstehend angegebenen Vermögenssteuerbeträgen ent­spricht ein Vermögen im Werte von: für das ganze Land 4014 Millionen Mark, für die Provinz Starkenburg 1498 Millionen Mark, für die Provinz Ob er Hessen 997 Mill. I Mark, für die Provinz Rheinhessen 1519 Millionen Mark.! Werfen die letztgenannten Zahlen ein erfreuliches Licht I auf .den Wohlstand des Landes, so dürfen die Ergebnisse! der Veranlagung im ganzen zunächstfinanziell als günstig! bezeichnet werden. Ta nämlich der Hauptvoranschlag für! das laufende Etatsjahr an direkten Staatssteuern ein Auf-I kommen von 9 950000 Mk. (2000 000 Mk. V.-St. und 7 950 000 M. E.-St.) vorsieht, bringt das laufende Jahr! ganz abgesehen von den sich noch ergebenden Nach-I trägen thatsächlich mehr aus, rund 360 000 Mk. (207 0001 Mark V.-St. und 152 000 M. E.-St.).

Interessante Ergebnisse bietet ein Vergleich der Ver-I anlagungsabschlüsse für das laufende Jahr mit denen des Vorjahres, wie sie int Regierungsblatt Nr. 34 von 19001 veröffentlicht sind. Stellt man zunächst, die im Vorjahre zum letzten Male veranlagte Grund-, Gewerb- und Kapital­rentensteuer der int laufenden Jahre im großen und ganzen die gleichen Objekte belastenden Vermögenssteuer gegenüber,! so ergiebt sich das Folgende: Es werden an Vermögens-! steuer weniger aufgebracht als an Grund-, Gewerb- und Kapitalrentensteuer: im ganzen Land 2 756 000 Mk.,! in der Provinz Starkenburg 1000 000 Mk., in der Provinz Ober Hessen 651000 Mk., in der Provinz Rheinhessen 1104 500 Mk. Die Vermögenssteuer beträgt in einer Reihe! von und zwar vornehmlich ländlichen Bezirken nur ein Drittel, in einigen sogar weniger als ein Drittel dervorjährigen Grund-, Gewerb-und!

«direkten Steuern eintritt von 1088000 Mk. oder säst! x v

10 Prozent der seitherigen Staatssteuern. Diese Entlastung! Alllöl UltO iGIlö.

verteilt sich naturgemäß auf die einzelnen Landesteile sehr (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten tfi verschieden. Die starftte ziffernmäßige Entlastung hat der «m; unter genauer Quellenangabe:Gieü. Am.-gestattet.) ä: ääiiL.m ba* die stärkste Entlastung dem Bezirk Homberg mit 32,48 Pro- F-s-lw-s-u betreffend Born 7 August 1901.

Izent, also nahezu einem Drittel des seitherigen ©teuer= I at^ntKen* ®cr Großherzog hat den

I auftommens zu teil geworden ist. Bon den 3 3 S t e u e r -! »vaugeufchen Pfarrer D. Wilhelm Wiener zu WormS, De- kommissariatsbezirken des Landes haben nichtIkannt WormS auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner weniger als 19 eine Entlastung von mehr als 201langjährigen, treuen und ersprießlichen Dienftführung, mit Prozent, weitere 7 eine solche von zwischen 10 und 20 Wirkung vom 1. September d. Js. an, in den Ruhestand Prozent. Weniger als 10 Prozent Entlastung ist außer versetzt und den von dem Stadtvorstande zu Alsfeld auf die einem einzigen ländlichen Bezirk, bei dem abnorme Ver- zweite evangelische Pfarrstelle zu Alsfeld, Dekanat Alsfeld haltniste vorliegen, nur ben ftäbtifd)eii (5tuertontnli^)ariat5a^räfent^erten Pfarrverwalter Lio. theol. Fritz Herrmann bezirken Mainz I, Worms, Bingen und Gteßen zu teil daselbst sowie den von dem Drinzen Friedrick In Kalma geworden, ivahrend der ©teuerertrag t)er Bezirke Darm Braunsel« ni« sRnrmmih h«»a o-? k?

stadt und Offenbach infolge des starken Wachsens der Ein- ^no-lUck. l 0 ?^C.nRau{ bie

kommensteuer gegenüber dem Vorjahre etwas gestiegen ift hrxJLj^C P^n^lle zu Muscheuheim, Dekanat Hungen, Betrachtet man die erreichten Ergebnisse im ganzen, Ibräsentlerten Pfarrverwalter Wilhelm Köhler daselbst für sdl dar» s-o^ach wohl gesagt werden, daß düs Ziel bet ÖU'C_ ®leDen bestätigt. In den Ruhestand wurde versetzt Steuerreform, eine Verminderung der Belastung mit bire&|am * August der Gerichtsvollzieher Ehristian Gunschmann ten Steuern int allgemeinen, eine Entlastung, insbesondere I Langen auf sein Nuchsuchen unter Anerkennung seiner des flachen Landes, und eine Verschiebung der Steuerlast I langjährigen treuen Dienste. Ernannt wurde am 7. August atif die leistungsfähigeren Steuerträger, die zum über- der AmtSgerichtSdiener bei dem Amtsgericht Langen Ludwig wiegenden Teck ihren Sitz in den größeren Städten haben, Dubberke zum AmtSgerichtSdiener bei dem Amtsgericht bringen, NN großen und ganzen erreicht ist. Groß-Umstadt mit Wirkung vom Tage seines Dienstantritts,

|~ Mit Ermächtigung des Großherzogs wurde der Ober- (LnjfölUjnU. Ifinanzaffeffor Karl Gläsfing beauftragt, die Stelle eines

Der allgemeine Genoffenschaftstag deS Verbandes deutscher vortragenden Rats bei dem Ministerium der Finanzen, Ab- Erwerbs, und WirtschaftSgenoffenschaften wird in diesem ^lung für Steuerwesen, zu versehen.

Jahre in der ersten Septemberwoche in Baden-Baden ab- K - - Obstverwertung. Dre feit emrgen Jahren

gehalten. Auch in diesem Jahre blickt der Verband aufS?C?irtrcn Äurfc Jüt Obstverwertung an der Großh. eine ansehnliche Erweiterung seines Arbeitsfeldes zurück ^vstvauschule zu Friedberg haben sich sehr reger Be- Die führende Stelle unter den ihm angeschlossenen Genoffen- ^nigung zu erfreuen gehabt. Auch in diesem Herbst werden schäften nehmen die Kreditgenoffenschaften ein, deren Zabl . artige Kurse abgehalten und zwar vom 2. bis 4. Sep- bald das erste Tausend erreichen wird. Ihre Mitgliedeäabl und 9^ biö 11. September für Frauen und Mädchen

übersteigt bereits weit eine halbe Million. Unter den Mit- 3 6om 231 6,8 28- September für männliche

Igliedern sind vor allen Dingen Landwirte und Hand- - '"^hmer (Honorar 10 Mk). Anmeldungen werden von

werter sehr zahlreich vertreten. Die Gesamtsumme der angenommen und find an die Direktion der Obstbau- von diesen Geuoffenschaften gewährten Kredite überstieg im $7-! iu n(9ten* die auch zu jeder weiteren Auskunft letzten Jahre zwei Milliarden. Das Gesamtbetriebskapital R1« » « r

belief sich auf 788 Millionen. Nächst den Kreditgenoffen- Enteignender Grundstücke. Während man

schäften find am zahlreichsten die Konsumvereine, von die Werte der zu enteignenden Grundstücke, die zu denen über 600 dem Verband angehörev. Ihre Mitglieder- Straßenzwecken erforderlich sind, mit dem Beginn des Ent- zahl ist sogar noch höher als die der ersten Gruppe. In elgnungsverfahrenS taxierte und festsetzte, ist, wie die ^Deutsche den Konsumvereinen, die zur Statistik des Verbandes be- Zmmobrlien-Zettung- schreibt, nach einer Entscheidung des richtet haben, betrug der Verkaufserlös über 100 Millionen, vom 1. März der Wert von der Zeit an

der Reingewinn gegen 13 Mill. Mk. Endlich erwähnen wir ^treffende Fluchtlinie festgelegt

die dem Verbände angegliederteu hundert Baugenoffen- ^^n ist. Wenn somit eine Parzelle gebraucht wird zur schäften mit nahezu 30000 Mitgliedern. Von diesen Ge- Eröffnung oder ^eilegung einer Straße, so gilt dafür der noffenschaften sind feit ihrer Errichtung, soweit sie die Er das Grundstück bei Festlegung der betreffenden

gebniffe zu der nicht vollständigen Verbandsstatistik mitgeteilt hat, und Nicht, was das Grundstück heute

haben, 1682 Häuser für 12 Millionen zum Erwerb durch Eröffnung des Enteignungsverfahrens wert ist.

die Genoffen und 713 Häuser für 22 Millionen zum Ve? ? ®rfenntniS des Reichsgerichts ist von großer prinzipieller mieten an Genoffen erbaut worden. Die Baugenossenschaften Bedeutung namentlich bei Freilegung von Straßen in arbeiten mit einem Betriebskapital von 37 Millionen Da größeren Städten Die Gemeindebehörden haben oft mit weder alle Genossenschaften dem Verbände angeschloffen finb, cin3eI^n harte Kämpfe zu bestehen.

I noch die zum Verbände gehörenden Genossenschaften voll- ' A Fabrikbeamten-Verband. Wir

ständige Berichte liefern, so ist die genoffenschaftliche Thätia- ,bie. hlefigen Fabrik-, Betriebs- und Bureaubeamten feit in Deutschland überhaupt viel größer, als cs in obiger b!c Annonce des .Deutschen Gruben- und Fabrik- Statistik zum Ausdruck kommt. 9 beamten-Verbandes" aufmerksam. Der Verband bezweckt für

Der Vorsitzende desT eutsch 4 nLan dwir tsch a fts- Mitglieder Wohlfahrtseinrichtungen zu schaffen, die rats Graf von Schwerin-Lowitz hat zu den Beratungen denselben in allen Fällen nur Vorteile bringen können, des Ständigen Ausschusses dieser Körperschaft über denl^vrch die Einrichtung einer Sterbekaffe, deren Satzungen Entwurf eines Zo l l t a r i f g e s etze s, die am 16. und! vom Ministerium genehmigt find, werdenden Hinterbliebenen 17. d. M. in Berlin stattfinden, die Vorsitzenden der preu-!beim Sterbefalle eines Mitgliedes 500 Mk. und bei Sterbe- ßischen Landwirtschaftskammern und der offiziellen land- fall der Frau eines Mitgliedes 250 Mk. ausgezahlt. Die wirtschaftlichen Vertretungen in den süddeutschen Bundes- Beiträge hierfür werden durch Umlage erhoben. Außerdem sm Qoni®!wachsen, ferner die Vorsitzenden wird für Mitglieder aus der Berbandskaffe ein Zuschuß zum des Bundes der Landwirte und der größeren Bauern - Ver- Sterbeaeld oerablt welcker nack hem vollendeten fünften eine, die landwirtschaftlichen Mitglieder des Wirtschaft-S lichen Ausschusses und den Vorsitzenden des Verbandes und jährlich um 25 Mk., bis

der Handelsgärtner Deutschlands eingeladen. Auf der Kon L" ^00 Mk. steigt. Unverschuldet in

ferenz wird demnach die gesamte Landwirtschaft des Not geradene Mitglieder, Witwen und Waisen verstorbener Deutschen Reiches vertreten sein. Den Beratungen liegt Mitglieder werden finanziell unterstützt. Auch wird die Er­folgende Tagesordnung zu Grunde: 1) Tas Zolltarifgesetz. I richtung einer Witwen- und Waisenkaffe angestrebt. Mit Referent: Vorsitzender Graf von Schwerin-Löwitz. 2) Die größeren BerficherungSgesellschaften wurden Verträge ge* hauptsächlich erforderlichen Aenderungen d e r I schloffen, wonach den Mitgliedern Prämien und Ermäßig-

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