gemeinschaft werden.
Deutsches Reich
gereift Auf dem Bahnhofe hatte der Kaiser noch eine
Besprechung mit dem Reichskanzler.
Hungen, 14. Juni. Die Tage deS Oberhessischt'
den Bestrebungen der Tierscyutzvereine, eine Erklär- ung von Juden selbst gegen die übliche Schächtmethode herbeizuführen, entgegenzutreten und die Gemeindemitglieder durch Massenverbreitung des bezüglichen Rundschreibens des Berliner Rabbinats vor Abgabe einer solchen Erklärung
weg ein Bierkonzert statt.
(!) Die Flucht ergriffen zwei Pserde mit einem fer
tigt sind, gestattet, sich selbst zu beschäftigen. Betreffs der Kleidung der Gefangenen heißt eS: „In der Regel behalten die Gefangenen ihre eigene Kleidung. -
• • Der Souderbuud, dem bekanntlich die meisten Mit« glieder des Universitäts-Lehrerkollegiums angehören, unter« nimmt heute einen Ausflug mit Damen nach der schönen Schaumburg bei Balduinstein im Lahnthal.
* * „Vier Jahreszeiten". Wie wir erfahren, find» morgen in den „Bier Jahreszeiten- zwei große Spezia,li« täten-Borstellungen statt, wozu vollständig neues und gutes Personal engagiert ist. Ein Besuch des gen. Lokale wäre zu empfehlen. (Vergl. Inserat.)
• • Konzert. Montagabend findet im „Perkeo- am Selters-
von (Siegen jveile, so °r doch stets Obwohl bl 3°^ btr T-ilnkhmer seitens der auswäitik»
mitation, der ganzen Staat seinen herzlichsten Tank aus I Wehren noch nicht vollständig eingelaufen ist, ist doch bew
Berlin, 14. Juni. Ter Kaiser traf mit Sonder-!zu warnen.
zug von Kiel aus am Tempelhofer Felde ein, stieg dort! Stuttgart, 14. Juni. Tie Kamm er der Stan- zu Pserde und begab sich, begleitet von dem Hauptquartier pes h e r r e n nahm einstimnrig einen Antrag an, welcher! und den Attaches, aus das Feld, um hier zunächst die sich für Au f r e cht e r ha l t u n g der Selbstänoigkeit Wärt-, Garde-Kürassiere und 2. Garde-Manen zu besichtigen. —Itembergs in der Verwaltung seiner Eisenbahne Hieran schloß sich ein Exerzieren der gesamten Garde-«gegen etwaiges Aufgeben dieser Selbständigkeit durch! Kavallerie-Tivision mit berittenen Abteilungen des ersten Beitritt zur preußisch-hessischen Gemein- Garde-Feld-Artillerie-Regiments unter dem Kommando des!schass erklärt, dagegen den Erlaß eines Reichseisen- Kaisers, welchem auch die Kaiserin zu Pferde, von ihrer bahn g es etzes und Verwirklichung des Artikels 42 der Leibwache begleitet, beiwohnte. Auch Graf Schuwaloff war Reichsverfassung fordert.
erschienen. Ter Kaiser exerzierte die Tivision und ließ Cron berg, 14. Juni. TerKönigivonDän emark verschiedene Angriffe gegen einen Feind ausführen, der traf hier ein, nahm an der Mittagstafel bei der Kaiserin von den Fürstenwalder Ulanen, vier Bataillonen Jnfan-I Friedrich teil, und kehrte dann nach Wiesbaden zurück, terie und einigen Batterien gestellt wurde, und dem auchl— ■■■— ein kombiniertes Radfahrerdetachement beiaegeben war,!
welches wiederholt Gelegenheit hatte, gegen Die anrückende I ^USlUlW»
Kavallerie zu feuern. Nach der Kritik nahm der Kaiser! .,u ...
einen Vorbeimarsch sämtlicher beteiligter Truppen ab, wo-I London, 14. Ium. Die „Daily Marl meldet aus bei die Kavallerie in Eskadronsfront im Galopp, die Jn-iBrüssel: Die holländische und die deutsche Regierung! —-- -
f an terie in Kompagnie-Kolonnen vorbeiging und die Rad-!sandten eine gemeinschaftliche Protestnote an die englische!seine Rechte auf die Schulter ^"^s kleinen Baumeisters, sahrer den Schluß machten. Ter Kaiser ritt dann noch-! Regierung, betr. die Behandlung der Aktien der holländischen der sinnend das dargereichte Modell des Bolksbades be- rnals die Fronten der beiden besichtigten Regimenter und! afrikanischen Eisenbahngesellschaften. I trachtet, in der linken den Plan für-ben auszufuhren den: £ amm selbst trägt an ihrem Kvpfe die ^hrist:
kasino des Regiments das Frühstück einzunehmen. Ä -nrücktreten -Tie Provinzialhauptstadt Gießen vollzieht kraft dieses die
- Ter Kaiser ist heute abend nach Cron berg ab- der Liberalen. Das Ministerium muß' rurücktreten. Ernennung ihres seitherigen Bürgermeisters Fe^vv — - • 1 Paris, 14. Jam. Dem „Journal- zufolge findet Mitte Grmuth zum Ehrenbürger, Gießen, den 11. August 1900.
v„..o o._. Juli die Verlobung des Fürsten Ferdinand von Samens der Stadtverordneten die Beigeordneten Georgi,
— Tie bestimmt auftretkkiden Gerüchte von einer Zu-!Bulgarien mit der Prinzessin Xenia, der Schwester der!Grimberg, Wolff."
~ ' • ” ---- ~ - 15 Abbildungen städtischer Sehenswürdigkeiten, in
vcrciobarlen Grundsätzen wurde zugestandeu. ® enau ben. I - T« 3 e n t r a (a u u 6 b e.ä $ an be r I Daraufhin lud er Vie Herren zu einem Früh-
selben Weg hat Preußen jetzt wieder emgeschlagen, als ee R ibb ^aItenfc^ ^re^un9 beschlossen, der gegen Tie Deputation hatte als Tag der Ueberreichung d^r am 23. Juni 1896 mit Hessen den unkündbaren Vertrag über!^ Schächten gerichteten Agitation, die bereits in Geburtstag des Ehrenbürgers erwählt. An der Fruhstucks- die preußisch.hessische Eisenbahngemeinschaft ab- mehreren Städten Sck)ächtverbote zur Folge hatte, durch täfel brachte Juftizrat Tr. Gutfleisch einen Toast auf dak schloß. Wie der preußisch.hesfische Zollvertrag vvm 14. Feb Eingaben an den Minister des Innern und den „Geburtstagskind" aus. Präsident Gnauth antwortete. nut ruar 1828 den Grundstein für den deutschen Zollverein Kultusminister entgegen zu treten. Diese Ein- einem Hoch auf Gießen. Lange nach Mittag noch laßen gebildet hat, so könnte, so meinen die „G^enzb.", dieser gaben sollen den Ministern persönlich durch eine Ab- die Herren m lebhafter Unterhaltung beuammen, erst Elsenbahnvertraq die Grundlage für die deutsche Eisenbahn ordnung überreicht werden. Ferner beschloß der Ausfchuß, gegen 2 Uhr verabschiedeten fte sich aus dem gastlichen
Tas Ehrenbürger-Diplom ist ein auf Pergament in Aquarellmalerei ausgeführtes Kunstblatt. Es ruht in einem mit außerordentlich fein bearbeitetem Lederiiberzug versehenen buchartigen Behälter, dessen Tackel durch finnige Mechanik sich so aufftellt, daß die auf seiner Innenseite befestigte Urkunde stafseleiartig dem Besck)auer sich zeigt.
Malerei, Modellierarbeiten, sowie sämtliche Entwürfe rühren von Professor Schurig her, dem Ttrektor der Kunst- e n und I gewerbeschule zu Offenbach Tie Lederbearbeitung und Buch binderarbeiten gelangten in der Kunstwerkstätte des Lederschneiders W. Schlemmer zur Aiisführung und an der sonstigen Herstellung waren beteiligt der Hoftuwelier Kiiebitz in Mainz und die Firma Herm. Lohmann zu Offenbach
Die Außenseite des Deckels zeigt als Krönung das Wappen der Stadt und die in goldenen Lettern ausgeführte Ueberschrift: „Ehrenbürgerbrief her Pwvinzialhaupt- stadt Gießen". Ein reiches Blumeii- und Fruchtgewinde, in dem Erzeugnisse aus Feld, Wald und Garten vertreten sind, bildet int Verein mit vergoldeten, reich ziselierten! Charnieren und einem aus goldenen Eicheln als Handgriff gebildeten Knopf die Umrahmung des silberoxydierten Mittelfeldes, das Herrn Gnauth zeigt im Kreis einer fröhlichen Kinderschar. Er selbst, in sitzender Stellung, legt
sammenkunst Kaiser Wilhelms mit dem!Königin von Italien, am russischen Hofe statt. I 15 Abbildungen städtischer L>ehenswurdtgreiten, in
Zaren, wie z. B. die Meldung eines hiesigen Blattes! — In der Deputiertenkammer, anläßlich der! deren Schaffung oder Förderung Herrn GnautHs besonoere über die bevorstehende Teilnahme des russischen Herrschers Arbeiter-Jnvaliditäts - Versicherung äußerte der Verdienste um die Stadt bestehen, in ihren.^"zelheiten an den Kaiserinanövern, sind in dieser Form als zum min- c-.^ndelsminifter Millerand die Lösuna der Arbeiter-Invaliden- ^ohl gelungen, zieren, anmutig umrantt, Dte urninoc. besten verfrüht zu erachten. Es ist keineswegs ausge. n h nerl!n^en ^Qn Ganzes wirkt diese Tafel mit allem dem,
schlossen, daß beide Monarchen anläßlich der bisher beab- ^rficherungSsrage sei nur m Deutschland gelungen. ManI ^n Gießener Ehrenbürger wünschen kann, und am sichtigten Reise des Zarenpaares nach Schloß Wolfs-Habe m Frankreich in dieser Beziehung über ».deutsche ^m noch, dazu, etwas unruhig. Ter Blick des Beschauers garten bei Darmstadt Zusammentreffen, allein hier- Metaphysik- gespottet; diese „Metaphysik habe eS jedoch non diesem zu jenem, und findet keinen rechten
über sind noch keinerlei Tispositionen getroffen worden, i ermöglicht, in 8 Jahren 385 Millionen an AlterS- und In-! Ruhepunkt unter all den vielfarbigen, bunten «stadtansichten Eine Reise Kaiser Wilhelms zu den russischen Manövern ist validenrenlen zu zahlen. Daraus ergebe sich, waS die gegen I und kleinen Intimitäten aus dem arbeitsreiQ)en Leben eines dagegen niemals erwogen w>rden, und alle hierüber kur-ihie Einrichtung gerichtete Kritik wert sei. — DaS Haus setzt! genau wägenden und viel erwägenden Stadtoberyauptes. fierenden Angaben sind unzutreffend. bann die Interpellation über Algier fort. Der Antisemit Doch, hat der Künstler eine ge^sse HaEouie, emen ro-
- Nach einer Meldung aus Petersburg begiebt sich ber k)runwnt geht auf die Zwischenfälle in Algier ein, an denen loristischen Zusammenklang in das charakterfiche Ganze zu Zar auf Einladung des Kaisers Wilhelm zu den Fl o tt en-I «nr dip R<»bördt>n scknld sind inSbe- bringen, eine innere Einheit zu schaffen versucht
manövern nach Danzig, begleitet 00010^^,^ Set un5 in ber sjlno^nung 6enne)en. Hnz besonders
Großadmiral Mexis. bcr Präfekt Lutand, den Drumout wieder sich einige Einzelheiten durch geschickte W
- Wohl als Antwort auf die von uns wiedergegebenc .Mörder" nennt. Drumont greift weiterhin die Regierung Fassung und subtile Ausführung aus, so die Äesamtansicht Frage der „Voss. Ztg." nach dem Botschafter Fürsten Eulen-1 an und behauptet, daß in der Regierung „schmutzige! Stadt, die Kirche an der Goethestraße, die Fontane
bürg meldet der „Reichs-Anz.": „Ter Kaiserliche Bot-!Kerle" fitzen. Wegen Beschimpfung beschließt die KammerIan der Nordanlage usw. Aiwh der Humor tritt ym uns schafter in Wien, Wirkliche Geheime Rat Fürst zu Eulen-idie Zensur über Drumout, der auSgewiesen wird. Da Dru- wieder angenehm auf, wie in„ber Vereimgung oes -vnr- burg und Hertefeld, ist auf seinen Posten zurückgekehrt mont die Rednertribüne nicht freiwillig verläßt, wird dielgertnms mit Regierung, Militär, Wissenschaft und mrcye. und hat die Geschäfte der Botschaft wieder übernommen." Sitzung suspendiert und werden die Gallerien geleert. Dru-! Im ganzen ein höchst respektables Werk einer vor-
— Tie beim Reichsgericht geführte Untersuchung gegen $.nnn k..rA Qnmmanbnnten der Valaftwache l geschrittenen kunstgewerblichen Technil.
ben Urheber des Bremer Anfalles aus ben Kaiser, „ ei» auf Me I Wie wir Horen, finb von bem Stabtvenorbneten-Kolle.
lanb, ist nahezu abgeschlossen. Die Akten werben vor-11 ^SiLinnen auSaeiLlossen ISiunl seinerzeit 1200 Mark zur Herstellung bi«s«s Diploms aussichtlich bereits Ende dieses Monats der Oberreichs- auSbrachte. Er ist für Sltzunge: g sth . | ^bwilligt worden. ----—
anwaltschaft zugeftellt werden. ^ach Wiederaufnahme der Sitzung ergreift JßalbeiMlouff I-------------—------ ■ ~ r
- Tie Exzesse des Rittmeisters v. Krosigk das Wort. Der Aufruhr der Eingeborenen m Marguerite AyS DM UNd ItlUV.
haben die Ansicht gezeitigt, er sei unzurechnungssäbig sei weder vorbereitet noch gegen dw europäischen Kolonisten ^Abdruck der unter diestr Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist gewesen. Natürlich, liegt dann der Gedanke nahe an die gerichtet gewesen. Algier stehe keineswegs am Vorabend genauer Quellenangabe: »Gietz. gestattet.)
furchtbaren Konsequenzen, welche die Beibehaltung eines einer Revolution. Die Antisemiten beklagen sich über die $ bessücke Ministerium der Justiz hat eine neue
solchen Mannes im Heere nach fich.Fehen kann. Ein war- Gewaltszenen, die sie selbst hervorgerufen haben. Sie habenl^.. » . ’Gefangenen - Anstalten
dessen fortgesetzte Quälereien sich schließlich Mannschaften bt.e @eÖnct die nahmsweise Selbstbeköstigung gewährt werden, wenn nach der
und Unteroffiziere einmütigerhoben. Tie Folge war, daß glerungacceptterte Tagesordnung Martin angenomm, e Lebensführung der Gefangenen die Verpflegung
letztere wegen Komplottierens bis zu zwanzigjährigen Fest- jeden Akt des Fanat^mus, des ReltgionS- oder Rassenkrtegs! .^ Anstaltskost eine besondere Härte in fich schließen würde, uugs- und Zuchthausstrafen verurteilt wurden; ob später mißbilligt und das Vertrauen m die Regierung au0)prt(pt, l . fjjnneD> au; Anordnung des ArzteS, ben Gefangenen Begnadigung eintrat, ist uns nicht bekannt. Angesichts daß sie durch eine energische Aktion die Ruhe m Mer ^tränke verabreicht werden. Betreffs der BeschSs- der Gefahren, denen die Söhne des Volkes bei einem sichere, die für die Entwicklung der Kolonie und den Schutz » ber Gefangenen heißt es in der Dienstordnung, daß »S L BK 'S* ÄS®*1" Ä »--»">»«I.». “S“ Ä?
- Sn ben w 'der T°baLt°r°ssenten wirb bi- m dm Vorort Sö-nglnh- W°mb°rg°, w° °r b‘m I meife witb auch den zu Gefängnisstrafe Verur.eiltm, nament. Frage erörtert, ob sich die Zollkonferenz auch mit einer meister und der Stadtvertretung empfangen wurde. , ^^. lich solchen, die in ihrem bürgerlichen Berufe geistig beschäfl
Erhöhung des Ta b a kzo l ls beschäftigt habe. Tie „Dtsch. obmann Herold hielt eme Ansprache. Der Kasier besichtigte ^ pattet, sich selbst zu beschäftigen. Betreff* Tab. Ztg." schreibt hierzu: „In dem von der Regierung die Pläne zum Bezirkskrankenhause in Königliche Weinberge » - - ' m- *'
vorgelegten Tarif wird, das scheint unzweifelhaft fesd- und fuhr sodann nach Zizkom zur Besichtigung der bärtigen zustehen, eine Erhöhung des Schutzzolles für Rohtabak Kirche, worauf er über Karolineuthal nach dem Hradschin!
nirlft enthalten sein, in Bezug auf die Eingangszölle für zurückkehrte. Ueberall wurde der Monarch von der Menge Tabakfabrikate möchten wir das aber nicht behaupten." I lebbaflefte begrüßt.
r- Einer Anordnung des Kaisers zufolge ift|1 H p —
im Hinblick auf die Erntezeit und der statistisch festgestellten — —
„2eute not" auf dem Lande in der Heranziehustgl Die Ueberreichung des Ehrenbürgerdipioms von Landwehrleuten und Reservisten zu Hebungen große Präsident Gnauth.
Rücksicht beobachtet worden. In der Hauptsache sind alle cv •
in Landwirtschaftsbetrieben beschäftigten Personen, für die " ' ’ itrn.r
in diesem Jahre eine Militärübung fällig war, bereits Freitag vormittag gegen 8 Uhr fuhren der. Burger- eingezoaen gewesen, um sie für die Zeit der Ernte den meister Mecum, der Beigeordnete Wolff und die beiden Landwirten frei zu halten. Was jetzt noch einge- ältesten Stadtverordneten Justizrat Dr. Gutfleisch und Petri, zogen wird, ist in den Fabriken und sonstigen industriellen und der Ratsdiener Moll, dem der Diplom-Transport oblag, Betrieben beschäftigt wenngleich auch nicht alle Land nach Darmstadt, um dem ehemaligen Oberbürgermeister ber I vy u . • f
arbeitet während der Erntezeit übungsfrei sein können. Stadt Gießen, dem Präsidenten des Finanzministeriums wagen in der Frankfurterstraße vor einer schnaufenden Lvko- Es ist in diesem Jahre das erste Mal, daß die Militär- Gnauth, dem die Stadtverordnetenversammlung ftinerzeft Motive und rannten in das Feld hinein, ohne jedoch Schade» behörde in dieser Weise schonend vorgeht, und zwar in- einstimmig die höchste Ehre, die sie zu vergeben ImL | genommen und den „Stoff- vergeudet zu haben.
folge der zahlreichen Bittschriften an den Kaiser, in denen zuteil werden ließ, und ihn zum Ehrenbürger ernannte, i g Rodbeim, 14. Juni. Der Männer-Turnverein in den früheren Jahren übungspflichtige Landarbeiter um das Tokument dieser Ernennung feierlich zu überreichen. 23 ^uni in der Gartenwirtschaft des Herrn Stoil
Befreiung von Hebungen während der Erntezeit baten. Gegen halb 11 Uhr traf die Deputation m der Wohnung -rt am ^^uniin oer^a ylrspricht, »-
- Mit Genehmigung des Kriegsministeriums werden des Präsidenten ein und wurde alsbald von Herrn Gnauth sein Sommerfest, da-1 aufs vepezu gelingen oeriprich ,
auch in ber kommenden Erntesaison wiederum Sol- empfangen. Bürgermeister Mecum hielt die Ueberreichungs- der Verein unter zirka 80 Mitg edern ftyrgute Kräfte v
baten zu Erntezwecken an die Landleute abkomman- ansprache, in der er darlegte, rn wie hohem Maste sich sitzt. DaS Fest bringt drerSturne», Pyramiden, lever.
b i e r t werden. Schon im Laufe der letzten Wochen trafen I ber neue Ehrenbürger um die Verwaltung der Stadt ver-I Bsider und gute Musik. Obwohl ber Verein noch zahlreiche diesbezügliche Gesuche bei den Truppen-Kom-! dient gemacht hat, sodaß die Stadt Gießen, um ihre Daiu-! gehört, wird doch gehofft, daß fich Turner und Tur'' manbeuren ein, welche fast durchweg auf Genehmigung barfeit auch äußerlich zu erkennen zu geben, ihm dasI ft^nde recht zahlreich beteiligen.
hoffen dürfen. Einige uns zur Einsicht vorgelegene Ge- Ehrenbürgerrecht verlieh. Präsident Gnauth dankte herz- Hunaen 14. Juni. Die Tage deS Oberhessisch ft
suche hatten als Anlage eine Bescheinigung des zuständigen lichst für die hohe Ehre. Wenn er auch, so sagte er, fern vrwebrfefteS (22.-24. Juni) rücken immer näher
Landratsamts, nach der der betreffende Landwirt in der von Gießen weile, so denke er doch Uets an die lieb-!o. “ 1 L .
That feine Landarbeiter bekommen und daher nur mit gewonnene Stadt und ihre Bewohner. 1 militärischer Hilfe einernten könne. putaticm, der ganzen ’T „


