Ausgabe 
16.6.1901 Zweites Blatt
 
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Vir. 139 Zweites Blatt.

151. Jahrgang.

Sonntag 16. Jnm 1901

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ät Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Stehen sss:

Amtlicher Teil.

Bekanntmachung.

Betr.: Maul- und Klauenseuche.

In der Gemarkung Steinberg ist die Maul« und Klauen seuche anSgebrochen. Gehöftsperre ist angeordnet worden.

Gießen, den 14. Juni 1901.

Großherzogliches SreiSamt Gießen.

___________________v. Bechtold._________________

Bekanntmachung.

Wegen Vornahme von Erdarbeiten werden die nach­benannten Straßen zu den beigesetzten Zeiten für den Fuhr- Werksverkehr gesperrt:

1. Der Seltersweg zwischen SelterSthor und Goethe- straße am 18. l. MtS..

2. Die MäuSburg, der Marktplatz, Kirchen- Platz, Liudenplatz und die Wallthorstraße bis zur Dammstraße am 19. und 20. d. MtS. und

3. Die Schul st raße, Neuenbäue und der vordere Teil der Sonnenstraße am 21. und 22. d. MtS.

Gießen, 15. Juni 1901.

Großherzogliches Polizeiarnt Meßen.

Hechler.

Bekanntmachung,

In der Zeit vom 8. bis 15. Juni l. I. wurden in hiesiger Stadt

gefunden: 3 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Geldstück, 1 Paar Glaceehandfchuhe, 1 Ueberzieher und 1 Schachtel mit Inhalt;

verloren: 1 Taschenuhr und 1 Portemonnaie mit Inhalt.

Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.

Gießen, den 15. Juni 1901.

Großherzogliches Polizeicmtt Gießen.

Hechler.

Bekanntmachung.

Betr.: Den Ausschlag der Staatssteuer für das Steuer­jahr 1901/02; hier: Verlängerung der Berufungs­frist-

Mit Rückficht auf die verspätete Zustellung der Steuer­zettel hat Großherzogliches Ministerium der Finanzen geneh migt, daß die allgemeine Frist zur Borbringung von Be- rufungen gegen die Veranlagung der direkten Staatssteuern für dieses Jahr in sämtlichen Gemeinden unseres Bezirks bis 20. Juli erstreckt wird.

Grünberg, den 11. Juni 1901.

Großherzogliches Steuerkommissariat Grünberg.

Wenzel.

Das GMerjagliche Sttsttkoumiffariat Stiittbtrg

an die Orotzh, Bürgermeistereien deS Bezirks.

Wir ersuchen Sie, die Steuerpflichtigen Ihrer Gemeinden von dieser Entscheidung alsbald in ortsüblicher Weise in Kenntnis zu setzen.

Wenzel.

Der Rückschlag.

Tie Situation an der Börse wird von Tag zu Tag un­erfreulicher. Zwar ist cs nicht sotoeit, daß man von einem , .Krach'" sprechen kann, denn es giebt zum Glück wohlfun­dierte und vorsichtig geleitete deutsche Unternehmungen genug, die den Stürmen der Zeit, dem Nachlassen der Aufträge, tvacker Stand halten; aber es sind doch! immerhin erschreckend zahlreiche industrielle Betriebe, die zu schlimmen Besürchitungen Anlaß geben. Wie anders vor drei, vier Jahren! Tamals war es ein Vergnügen, die glänzenden Tividendenschätzungen zu lesen, und häusig wurden die ausschweifendsten Erwartungen über das voraussichtliche Gewinn-Ergebnis noch, übertroffen. Verdoppelung, Verdrei­fachung der Dividenden gegen das Vorjahr war nichts Ungewöhnliches. Die triumphierenden Ankündigungen macksten die Kurse der betreffenden Aktien um zehn, zwanzig, dreißig Prozent an einem Tage in die Höhe schnellen. Ja, bei manchem Papier konnte zuweilen überhaupt kein Kurs fcrftgestellt werden, so gewaltig waren die Kaufaufträge und l"u gering das Angebot von den Seiten, die sich von den g ücksgesegneten Werten zu trennen vermochten. Heute iammt es auch oft vor, daß kein Kurs gemacht werden fnnn in dem einen und anderen Anteilschein aber >'«rs hat einen recht ominösen Grund: der Masse von Ver- imufsaufträgen fehlen die heißersehnten Abnehmer Weil 1 lisan den Kurs der betroffenen Papiere nicht ins Bodenlose j«llen lassen will, und weil keine Abschlüsse zu stände ioommen können, streicht man ihn. Am 1. Juli wird von !^len an der Börse gehandelten Aktien, besonders solchen te-c Eisenindustrie, der Dividendenschein abgetrennt. Jetzt

lesen sich die Dividendenschätzungen wie Unglücksberichte. Rette sich, wer kann; verkaufe, wer kann, ist zur Parole geworden. Denn wer weiß, ob nicht diese Schätzungen noch zu optimistisch sind, ob nicht die Zukunft noch ärgere Ueberraschungen im Schoße birgt? Seit Ddonaten vernimmt man den Trost von der Börsenpresse:Es scheint, daß nunmehr der Tiefpunkt erreicht ist." Fast jeder Börsentag inackst die krampfhafte Hoffnung zu Schanden; die Kurse gehen immer noch tiefer herab. Manches Papier wird ge­radezu verschleudert, nur, um esloszuwerden", ohne alle Rücksicht darauf, daß es seinem Besitzer in anderen Jahren and} angenehme und freudig acceptierte Erträge präsentiert hat.

Was brachte eigentlich den Stein ins Rollen? Es ist nicht uninteressant, das zu untersuchen. Ein politi­sches Ereignis: die Ablehnung der ersten .Kanalvorlage in Preußen. Auf die Annahme der Kanalvorlage hin war kolossal in Zement-Aktien spekuliert; waren Zementwerke gegründet und an der Börse eingeführt worden. Die Zement-Aktien erlebten eine Blüte, wie nie zuvor, denn die Ausführung der Wasserstraßen verhieß ja der Zement- Industrie auf lange Jahre hinaus die feinsten Aufträge. Als nun aus der Vorlage nichts wurde, griff die erste Ernüchterung Platz. Tie Zement-Aktien fielen ebenso rapid, wie sie zu stolzer Höhe gestiegen waren. Damalsregnete" es noch Aufträge für die Eisen-Industrie. Aber vorsichtige Leute ließen sich das Schicksal der Zementwerte zur Warn­ung dienen und fingen sachte an, ihren Besitz an Eisen­werten mit Gewinn zu verkaufen. Das große Publikum kaufte noch lustig weiter, bis dann im Beginn des vorigen Jahres mit einem Male bald hier bald dort Meldungen auftauchten, die Bestellungen flauten ab in der Eisen- Industrie. Zwar sei der Beschäftigungsgrad noch reichlich, aber usw. DiesAber" genügte. Die große Liquidation setzte im Frühjahr vorigen Jahres ein, und sie hat, mit etlichen Unterbrechungen, fortgedaucrt bis heute. Tas Un­glück kam in Gesck)wadern. Politische Verwicklungen aller Art, Arbeiter-Entlassungen, Betriebs-Einschränkungen, die Vorgänge auf hem Hypothekenbankenmarkt, Zusammen­brüche von Banken und Aktien-Gesellschaften, die man für vertrauenswert gehalten hatte, peinliche Dividenden-Ent- täuschungen alles vereinigte sich, um das Publikum, das durch Spekulationen Vermögen zu gewinnen geglaubt hatte, kopfscheu zu machen, ihm die äußerste Furcht vor der Börse einzuflößen. Los von der Börse! ruft man. Los um jeden Preis, mit jedem Verluste. Und diesem Drängen vermögen die immer wieder unternommenen Ver­suche des Großkapitals keinen Einhalt zu thun. Die Kohlen- Jnoustrie prosperiert, aber auch ihr gegenüber wird die mißtrauische -Frage aufgeworfen: Wie lange noch? Wie lange werden die hohen Kohlenpreise gehalten werden können, wenn der Hauptverbraucher, die Industrie, in­folge von Betriebs-Einschränkungen den Kohlen-Bedarf au: oas erheblichste einschränkt? Auf denFriedensschluß" in China hatte man große Hoffnungen gesetzt. Aber wo ist die Belebung des Geschäftes zu verspüren? So bald wer­den sich die Aussichten für die Industrie nicht eröffnen. Aber diefetten" Jahre haben ja auch so reichlichen Ge­winn gebracht, daß sich die mageren Jahre überstehen lassen. Es wird besser werden, wenn erst die großen, auf Vorrat produzierten Bestände der Industrie abgesetzt sind. Was faul und morsch ist, wird von dem Sturm vernichtet. Und das ist ein Vorgang, der auch zur Ge­sundung beiträgt, der neuen Raum schafft für die guten und soliden Betriebe.

Engländer nnd Buren.

TieJndependance Belge" veröffentlicht folgende Meldung über die in den letzten Tagen in der englischen Presse aufgetauchten Friedensgerüchte: ich erfahre aus einer unbestreitbar sicheren Quelle mit Bestimmtheit, daß der Präsident Krüger seit mehreren Tagen unmittel­bar mit den Mitgliedern der Transvaalregierung in Stan­derton verkehrt. Lord Kitchener hat die Uebermittelung der an Krüger gerichteten Tepeschen und der von Krüger an die Burenregierung gerichteten Telegramme gestattet. Diese Telegramme sind nach dem Schlüssel des nieder­ländischen Generalkonsulats in Pretoria abgefaßt. Nach Em­pfang des ersten Telegramms am verflossenen Montag hatte Krüger mit seinen gegenwärtig in Hollaud an­wesenden Beratern eine lange und sehr wichtige Unter­redung, nach der man sich von einem Tag zum andern auf einen wahren Theatercoup in der Lage in Südafrika gefaßt halten kann. Einem anderen Brüsseler Blatt wird aus London telegraphiert, im Laufe der nächsten Woche werde Krüger nach seinen Besprechungen mit Frau Botha und seinen Räten einen Aufruf erlassen, der einen wich­tigen Schritt zum Frieden bilden werde.

Frau Botha ist, so wird aus London geschrieben, die Heldin des Tages. Wer sie kennt, weiß nicht genug ru ihrem Lobe zu erzählen. Sie ist eine sehr bedeutende Frau. Sie ist in Natal geboren und dort ebenso bekannt wie in Transvaal, wo sie mit ihrem Manne wohnte, und zwar in Vryheid an der Grenze des Zululandes. Tas Gut der Bothas war der Versammlungsort der intellek­tuellen Welt. Hier wurde die weitgehendste und voll­ständigste Gastfreundschaft geübt. Man diskutierte offen über alle Anschauungen; denn Louis Botha war. einer der libe­ralsten Geister in beiden Republiken. Tas Haus der Bothas war ein ruhiges und stilles Heim, das man überall als Beispiel anführte. Man hat erzählt, daß Frau Botha,

die aus Irland stammt, von dem berühmten irischen Pa­trioten Robert Emmett abstamme. Thatsächlich ist sie nur sehr weitläufig mit ihm verwandt; ihr Großvater war Robert Emmetts Onkel. Ihre Brüder befinden sich noch unter den Kämpfern für die Unabhängigkeit und bilden eine Louis Botha ergebene Leibwache. Frau Botha spricht ebenso gut englisch wie die Sprache ihres Landes. Man erzählt, daß, als Lord Roberts das irische Krankenhaus in Prätoria einweidte, Frau Botha und ihre Freundin, Frau Lucas Meyer, oie Frau deö Burengenerals, von allen englischen Damen, die der sashionablen Welt angehörten, bewundert wurden. Sic waren entzückt über die Art, wie diese beiden Damen sich ausdrückten, und konnten nicht begreifen, daß die Frauen dieser kämpfenden Burghers, die sie für Bauern hielten, wirkliwe Tamcn sein konnten. Frau Bothas Mut ist nicht geringer wie der ihres Mannes. Sie ist kühn über die Schlachtfelder geschritten und hörte die Kugeln um sich pfeifen.

China.

Es ist durchaus begreiflich, daß das Publikum dev .Nachrichten aus China einigermaßen überdrüssig geworden ist. Immerhin unterscheidet sich eine jüngst aus Ostasien übermittelte Meldung so vorteilhaft von den vielen Hun­derten der verflossenen Monate, daß sie eines besonderen Hinweises wert erscheint. Es handelt sich um ein Werk des Friedens, der Kultur: die erste Strecke der deutschen Schantung-Eisenbahn von Tsingtau nach der Stadt Ki- autschou ist dem Verkehr übergeben worden. Bei dem Aus­bruch der Unruhen mußten bekanntlich auch die Arbeiten an dieser Bahn eingestellt werden. Jetzt dürfte die Fort­führung der Strecke bis ins Hinterland, wo mächtige Koh­lenlager des Abbaues harren, ungehindert bewerkstelligt werden können, da ja die deutsche Besatzungsbrigade in China zurückbleibt, und nötigenfalls eingreifen wird. Uebri- gens hat sich der Gouverneur von Schantung als eine ausnahmsweise vertrauenswürdige Persönlichkeit erwiesen. Tie Boxer haben jedenfalls von ihm keine Unterstützung zu erhoffen. Zurzeit finden zwischen den zuständigen Stellen Verhandlungen statt über die dauernde Gestaltung der Zollverhältnisse für die mit der Bahn nach« dem Inneren Chinas zu transportierenden Waren.

Aus Wilhelmshaven wird gemeldet: Tie aus China zurückgekehrten Offiziere und Mannschaften des zweiten Seebataillons wurden im Exerzierhause vom Chef der Marinestation der Nordsee, Admiral Thomsen, begrüßt. An die Ansprache desselben schloß sich eine Verteilung von Ehrenzeichen.

Die zum ersten Seebataillon gehörigen, aus Chin« zurückgekehrten Offiziere und Mannschaften, sind am Freitag in Kiel eingetroffen. Zum Empfange waren auf dem Bahn Hofe Prinz und Prinzessin Heinrich, sowie der Ad- miral von Köster, Abordnungen der Garnisonen, der Krie­gervereine und der Bürgerschaft erschienen. Admiral von Köster hielt die Begrüßungsansprache.

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Telegramm deS Oieheuer Anzeigers.

San Francisco, 14. Juni. Nachrichten aus Hono­lulu vom 7. ds. zufolge, reiste der chinesische Reformator Snngatzen auf dem amerikanischen TampferMacu" nach China. Es wird behauptet, er soll eine Revolution! herbeizuführen beabsichtigen, die den Sturz der Kai­serin-Witwe und der Mandarinen bezwecke. Sein Plan sei, in China ähnlich wie in Amerika eine Regierung durch einen Präsidenten einzuführen. Er sagt, er stütze sich auf zahlreiche Anhänger.

Politische Tagesschau.

Die Eisenbahngemeinschaftsfrage wird in einem Artikel des Grenzboten" behandelt, der ja wohl manches Richtige ent­hält. Das Bismarck'sche Reichseisenbahnprojekt ist, wie wir bereits an dieser Stelle ausführten, heute leider kaum noch diskutabel, denn der Uebergang der preußischen Bahnen auf bad Reich würde heute, wo sie dem preußischen Staate 186 Millionen Mark Ueberschüsse zur Bestreitung des allgemeinen StaatSauswandes liefern, Preußen ein bedeutendes finanzielles Opfer zumuten, außerdem aber von der Krone Preußen, die jetzt ausschließlich das Recht hat, die Tarife festzustellen, den Verzicht auf dieses Recht verlangen zu gunsten des Bundes­rats, in dem der König von Preußen nur 17 Stimmen von 58 hat.

Diese Lage erinnert an die, die der Stiftung des deutschen Zollvereins voranging. Da der deutsche Bund ein deutsches Zollwesen nicht zu schaffen vermochte, Preußen aber die dringend nötige Regelung seiner Finanzen auf Grund des Grenzzollsystems nicht auf den unabsehbar fernen Zeit­punkt verschieben konnte, bis die 39 soveränen deutschen Re­gierungen, Oesterreich einbegriffen, zur einstimmigen Annahme eines deutschen Zollgesetzes gelangen würden, so begann es die in sein Gebiet emgeschlossenen Staaten, die es bei den zerrissenen Linien der preußischen Grenzen nicht draußen laffen konnte, durch langwierige Verhandlungen an sein Zoll gebiet anzuschließen und gewann 1828 den ersten deutschen Mittelstaat, unser Großherzogtum Hessen. Die Bewachung der gemeinsamen Zollverwaltung und die Verteilung der gemeinsamen Einnahmen nach bestimmten