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15.6.1901 Erstes Blatt
 
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Ausland

nung des Friedensvertrages dürfte Ende Juni zu erwarten sein.

zwei Jahren gesagt haben Wendung in den Mund

Brüssel, 13. Juni. Ter Senat nahm dasSpiel- gesetz im ganzen an.

Bernaeert und die Mitunterzeichner seines An­trages haben den Vorsitzenden des Sonderausschusses für die Kongovorlage benachrichtigt, daß sie ihren Gegen­antrag betreffend sofortige Uebernahme des Kongo zu­rück z i e h e n.

Paris, 13. Juni. Senat. Tie Debatte über den

Kommandos unter Grobler . . . Wir sind heute und gestern sehr fleißig im Niederbrennen von Farmen gewesen. Wir nehmen alles Geflügel usw. heraus und zünden dann die Häuser an. Cs ist ein etwas bestialischjes Werk, aber sehr notwendig, was auch unsere heirnisckse Kritiker dagegen sagen ryögen." Ein anderes englisches BlattThe Buteman and Advertiser for the Western Jsles" veröffentlicht den Briefs eines Soldaten der Yeornanry Namens Tom Milloy . . , ,, , _z rr...

Der Winter I offizier; Train 1 Mantz; int ganzen 155 Kopfe. Die meisten

Kopenhagen, 13. Juni. Tas Zarenpaar wird im August hier eintreffen, drei Wochen auf Schloß Fre- densborg 'bleiben und dann nach Deutschland Weiter­reisen.

(Drr Abdni' ' gut unter

China.

^^chire^n vorläufig die Wirren in China in Bezug auf Das militärische Eingreifen als beendet angesehen werden können, läßt sich ein Ueberblick der bis zum 19. Mai ccngetretenen P e r l u st e bei dem deutschen ostasiatischen Mpedrtionskorps auf Grund der ausgegebenen amtlichen vierzehn Verlustlisten gewinnen. Zunächst sind die infolge

^o^chien, Explosionen usw. eingetretenen Verluste zu berücksichtigen, an welche sich die Verluste an Gestorbenen, Verunglückten und Vermißten anschließen. Tie Gesamt- Verluste m Gefechten usw. betrogen 13 Offiziere, 20 Unter offrzrere, 122 Mann, davon tot 1 Offizier, 1 Unteroffizier, 31 Mann, schwer verwundet 4 Offiziere, 6 Unteroffiziere 19 Mann, leicht verwundet 8 Offiziere, 13 Unteroffiziere' 72 Mann. Auf die verschiedenen Waffengattungen verteil! ergeben sich tot für die Infanterie 1 Offizier, 1 Unter­offizier, 15 Mann, Kavallerie 7 Mann, Fußartillerie 5, Pioniere 3, Train 1 Mann; schwer verwundet für die In

Serhat?

§en>- salM.zU' vereine

hriiderstch iTtöflC die land Mg Grundlage

Fickburg vom 10. Mai:Seit wir Harrismith verlassen haben, sind wir auf dem Marsche, Farmen und Häuser und alles, was uns vorkommt, verbrennend." Ein Scharf­schütze der Yeornanry schreibt seiner Schwester:Am 5. Mai verließen wir Standerton ... in Verfolgung eines

Vereins-Gesetz-Entwurf wird heute wieder ausgenommen.

. Maxime Lecomte tritt für den Entwurf ein und erhebt

Um halb 8 Uhr begab Se. Majestät sich wieder! gegen die Mönche die Anklage, daß sie gegen die Republik an Bord derHohenzollern". Um 10 Uhr abends reiste den Kreuzzug predigen. Admiral Cuverville bekämpft den der Kaiser ab, um morgen früh auf dem Tempelhofer Felde! Entwurf, welcher die Kongregationen aller Frei-Heiten be- v . raube, und den Familienvätern das Recht nehme, ihre

der heutigen Sitzung des Bu n d e s r at s wur- Kinder zu erziehen, wie es ihnen beliebe.

m 1 1 T.= I Toulon, 13. Juni. Der französische Gesandte in

vicht behandelt ausführlich Die Finanzlage" unter der gegen-1 Ausschusses zu den für Elsaß-Lothringen bestimmten Ent- Tanger Revoil und die m a r o k k a n i s ch e S p e z i a l - G e -

ivürtigen und unter der vorigen Verwaltung und sagt Gesetzev betresfend die Kapitalsteuer, b) eines s a n dt scha st sind mit dem KreuzerPothuau" heute

In Transvaal sei t e i n e Au s sicht a u f En twickelun a Zitzes betrefsend die Lohn- und Besoldungssteuer, c)eines nachmittag hier eingetroffen, und feierlich empfangen

der Landwirtschaft und der Viehzucht. Tie betreffend dre Verwendung der Erträge der Ka- worden,

nanze Wohlfahrt des Landes [jängc von den Minen ab. Besoldungssteuer sowie bic1 <n'

Bezüglich der Oranjefreistaaten sagt der Bericht, es könne nicht erwartet werden, daß er zu den Kriegskosten bei­trage, obschon er die Kosten seiner eigenen Verwaltung tragen könne, wenn es zur Abrechnung komme. Die Trans­vaal Und dem Oranjestaat gehörigen Aktien oder andere Sicherheiten könnten nicht zur Deckung der Kriegskosten herangezogen werden.

London, 13. Juni. (Unterhaus.) Bei Besprech­ung derBefestigungsarbeitenGibraltars bringt Gibson Bowles einen Vertagungsantrag ein, um die Auf­merksamkeit des Hauses darauf zu lenken, daß die Regier­ung es abgelehnt habe, die Einstellung bestimmter Arbeiten an der Westküste Gibraltars, die ernster Gefahr ausgesetzt, zuzusagen.

12. Ju°i steaeram setzung in I bienftorbenfi Amtsgericht Appel daS langjährige versetzt.

* hes Ziehung fi (Darmstadt 1 ä 10 00« auf Nr. 5 (Darmstadt 10237 (M 5 t 1000 11505 - 10 i ä 27 774, 2 15 A 400! 18077, 20 41 897, 41

" Poj 'koslagentur bis zum M jind biejelb lands. In deutsche Postagentu: lief) mit de eingeschttel ngentuv in * Postau geschriebene gelten i>ie ihrigen der

*' Op erwähnt, g fünf auSer Die uns t »ifien nur Operette erf *nf dem C Meister Bl Vublikum bi

** Dar kapelle in Z kühlen Wet Saal war l diesen Konze der Besucher Die Damen buntbemützten im Garten he M Jugend ?b. Den & drs Mustkdire x°ßer Aufn Fr. C. Suh!

wegunente und den umli verließen Dai surt, Vilbel,;

hier aus Nieder,A

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. . , ... ------y-,-----I Prag, 13. Juni. Der Kaiser empfing Vormittags-

Erhebung der Bezirkszuschläge, ferner die Vorlage be-1 zahlreiche Deputationen, darunter eine Deputation des treffend die Wünsche der Regierungen von Oesterreich und! Adels und der Geistlichlkeit, des Landesausschusses, der Italien in Bezug auf die Auszahlung von Unfallrenten Stadtvertretung Prags. Aus die Huldigungsansprache des *Jn ~y;?J?nber und deren Hinterbliebene den zuständigen Kardinals beim Empfange des Klerus erwiderte der Kaiser Ausschüssen überwiesen. Tie Gesetze über das Ve rlags-!in czechischer Sprache:Ich nehme die von Ew. Eminenz recht und über das Urheberrecht an Werken der Litte-!namens des Klerus Böhmens abgegebene Versicherung der llllb der Tonkunst wurden in der Fassung der Be-I treuen Anhänglichkeit mit Tank und Befriedigung." (Deutsch

L - Reichstags angenommen. Ten Ausschuß- fortfahrend.)Ich biu von der Lauterkeit Ihrer dynastischen berichten über den Entwurf eines Gesetzes zum Schutze lind patriotischen Gefühle überzeugt. Seien Sie versichert, des Genfer Neutralitätszeichens sowie über die Vorlage daß die Interessen der katholischen Kirche von mir stets betreffend die Unfallversicherung der Seefischer wurde die einen warmen Förderer finden werden." Auf die An- Zustimmung erteilt. (Tie Nachricht, der Bundesrat werde spräche des Kardinals beim Empfang des beutfdjen Adels oem neuen Gesetz über das Urheber- und Verlagsrecht die antwortete der Kaiser in deutscher Sprache:Ich spreche Zustimmung nicht erteilen, ist also aufs bündigste wider- dem Mel Böhmens für diese loyale Bekundung meinen legt. Daß ein Gesetz alle befriedigt, ist unmöglich, und herzlichsten Tank aus". Hierauf fuyr er ezechisch fort:Gern zumal in diesem Falle, wo es sich um eine außerordentlich halte ich mich überzeugt, daß der Adel eine feste Stütze große Anzahl widerstreitender Interessen handelte. Als! für den Thron und das Reich ist und bleiben wird." Ganzes betrachtet, stellen aber doch die Bestimmungen I Nachmittags machte der Kaiser Franz Joseph eine Rund- ernen so erheblichen Fortschritt dar und so manche Ver- fahrt durch die Stadt. Bei dem Besuche der Strakaschen wrrklichung lang gehegter Wünsche, daß man ivohl das Ritterakademie erwiderte der Kaiser auf die Ansprache Vertrauen haben kann, das neue Recht werde sich in des Präsidenten Alfred Windischgrätz, er sei überzeugt, daß der Praxis bewähren. T. Red.) unter den Zöglingen der Geist der Eintracht und Verträg-

m "Rordd. Allgem. Ztg." schreibt: Wenn dieBerl.! lichkeit sowie monarchischer Treue und Patriotismus ge- . , och gegen einzelne Blätter wandten, die nachkpflegt werde. Am Abend fand in der Hofburg Tiner statt,

einer langen Erzählung der PariserPatrie" Wiedergaben, I an dem die Minister und Spitzen der Behörden teilnahmen.

inzwischen verstorbene Kommandant der Yacht des Sofia, 13. Juni. Ter Minister des Innern Sarafow 6 1 en von Monaco, Guissez, über die Aeußerungen des, ist nach Paris abgereist. Tie Reise hängt angeblich mit

fanterie 3 Offiziere, 2 Unteroffiziere, 14 Mann, Kavallerie «Kaisers bei seinem Besuche an Bord des französischen 1 Offizier, 2 Unteroffiziere, 2 Mann, Feldartillerie 1 Mann, Schulschiffes in Bergen vor - - Pioniere 1 Unteroffizier, 2 Mann, Verkehrstruppen 1 Unter- sollte, wobei dem Kaiser die o ... o_ offizier; leicht verwundet frei Iber Infanterie 6 Offiziere, legt wurde, in einem deutscy-französischen Bünd-. 11 Unteroffiziere, 51 Mann, Kavallerie 1 Unteroffizier, 1 nis gegen England liege unsere Zukunft, und wonach Mann, Feldartillerie 1 Offizier, 4 Mann, Fußartillerie 6 der Kaiser gegenüber Guissez Elsaß-Lothringen als einen Mann, Pioniere 1 Offizier, 1 Unteroffizier, 10 Mann. Ter Graben bezeichnet habe, der zu des Kaisers Bedaueim: Verlust beziffert sich danach bei der Infanterie auf lOlTeutschland und Frankreich von einander trenne, und wenn Offiziere, 14 Unteroffiziere, 80 Mann, zusammen 104 Köpfe; dieN. N." schreiben, daß selbstverständlich von der gauzen Kavallerie 1 Offizier, 3 Unteroffiziere, 10 Mann, gleich 14 Erzählung kein wahres Wort sei, so können wir das ledig- Köpfe: Feldartillerie 1 Offizier, 5 Mann, gleich 6 Köpfe; lich bestätigen. Wir bemerken noch, daß soviel wir wissen. Fußartillerie 11 Mann; Pioniere 1 Offizier, 2 Unteroffi-l Guissez überhaupt nicht Kommandant jener Yacht war, Zrere, lo Mann, gleich 18 Köpfe; Verkehrstruppen 1 Unter-!diese vielmehr von einem Engländer kommandiert wird, aus Senekal vom 5. Mai, und da heißt es:Ter Winter osfizler; Train 1 Maniz; im ganzen 155 Köpfe. Tie meisten TerReichsanz." veröffentlicht eine Bekanntmachung kommt und .es wird kalt. Das fürchten wir am meisten, Verluste entfallen daher im Verhältnis der Truppenstärke des Stellvertreters des Reichskanzlers vom 11. Juni, wo-

da wir den letzten kalten Winter nicht vergessen können, auf die Pioniere. Außerdem sind an Krankheiten oder Hach der Buiidesrat auf Grund des Gesetzes vom 29. Juni

der uns alle fast tötete. Wir sind wiederum in der Um- durch Verunglückung gestorben bei den Stäben 4 Offiziere, für die Zeit nach dem 30. Juni beschlossen hat, daß den

gebung von Reitz und Bethlehem gewesen. In Reitz hatten 1 Unteroffizier, 1 Manu, Infanterie 8 Unteroffiziere, 80 Angehörigen und Erzeugnissen Gr o ß b r i t an n i en s wie

wir einigen guten Spaß: wir brannten den Platz so Mann, Kavallerie 4 Mann, Feldartillerie 1 Unteroffizier, der britischen Kolonien und der auswärtigen Besitzungen,

nreder, daß Sie ihn nicht wieder erkennen würden. Wir 1 < Manu, Fußartillerie 6 Mann, Pioniere 1 Offizier, 1 mit Ausnahme Kanadas, bis auf weiteres die Vorteile des

zerbrachen alle Gitter, Fenster usw. und die Möbel. Unteroffizier, 6 Mann, Vertehrstruppen 3 Manu, Train meist begünstigten Landes gewährt werden.

Ich tzlaube, die Pianos kamen am schlechtesten weg. 1,.Unteroffizier, 4 Mann, zusammen 5 Offiziere, 12Unter- Am 1. Oktober werden eine G a r d e - M a s chin e n-

Wir drehten sie um, zerrissen die Noten in Stücke und ossiziere, 121 Mann, gleich 138 Köpfe; dazu vermißt 5Mann g e w e hr -A b t e i lu n g und vier Linien-Maschinengewehr-

warfen sie dann zu den Fenstern hinaus." der Infanterie, 2 der Feldartillerie, zusammen 7 Köpfe. Abteilungen gebildet.

Es wird ein in London veröffentlichter Bericht einer Mithin beziffert sich der Gesamtabgang des ostasiatischen Kiel, 14. Juni. Tie französische YachtArca- en g lischen Regierungs-Kommisswn über Transvaal-Kon- Expeditionskorps bisher auf 18 Offiziere, 32 Unteroffiziere, chon" ist zur Teilnahme an den Regatten der "Kieler zessionen mitgeteilt, der sich in erster Reihe auf die 250 Manu, zusammen 300 Köpfe. Woche von Bordeaux kommend hier eingetroffen,

niederländische südafrikanische Eisenbahn In Wilhelmshaven ist der TampserAndalusia" mit Hamburg, 13. Juni. Gegenwärtig wird hier der

bezieht. Tie Ausführungen dieses Berichts, so schreibt die 500 aus China heimkehrenden Offizieren und Mannschaften erste Verbandstag des Verbandes deutscher Tabak - uud

Nat. Ztg.", widersprechen in so unbegreiflicher Weise der Seebataillone angekommen. Zigarrenladeninhaber abgehalten. Es wurde über

allem Völkerrecht, daß wir unmöglich glauben können,North China Daily News" wird von chinesischer Seite die ungesetzliche Konkurrenz debattiert, die den Ladeu-

die englische Regierung werde sich sie aneignen. Aber berichtet, Prinz Tsching und Li-Hung-Tschang sei ein kaiser- inhabern dadurch gemacht wird, daß die Gasllvirte nach sckwu dem Kommissionsbericht gegenüber scheint es not- nches Edikt zugegangen, worin allen Fo r d er un gen dem Ladenschluß und während der Sonntagsruhe Zigarren ' k- Die Unterzeich^ verkaufen. Tie Hamburger Detaillisten der Branche haben demnach! darüber Beweismaterial gesammelt. Sie teilten ganz Ham- - - n ,, . . bürg in 26 Bezirke ein, wählten für jeden zwei Ver-

Tem Bureau Lassan wird aus Peking vom 13. Juni! trauensmänner und ließen durch diese drei Tage lang gemeldet: Tie Engländer, Deutschen und ItalienerIbei Wirten Tabakfabrikate einkaufen. Tas Resultat war sollen je einen General in China behalten. Tie aus-1 überraschend. In drei Tagen am Freitag- und Samstag- landischen truppen werden wahrscheinlich in Tientsin sta-! Abend und an dem folgenden Sonntag wurden 196 ^ornert werden. Tie Italiener beabsichtigen, 1200 Mann in Gastwirte ermittelt, die flotten Zigarrenhandel trieben, in Tchsitt zu lassen das ist eine verhältnismäßig größere manchen Fällen sogar ganze Kisten verkauften. Es wurde Truppenzahl als die der anderen Länder. Tie Engländer, I ein Antrag angenommen, an allen Ortsvereinen ähnliches o^uzosen und Teutschen wollen je 3000 Mann behalten, I Beweismaterial zu sammeln. Die Zentrale wird dann ge- die Amerikaner nur 150 Mann. Wenn die Chinesen diei richtlich vorgehen, um (eventuell durch das Reichsgerickst) Berwalttmg wieder übernommen haben werden, wird Li- genau fixieren zu lassen, in welchem Umfange es den Hung-Tschang als Vrzekonig seinen Wohnsitz in Tientsin Gastwirten gestattet sein soll, während des'gesetzlichen nehmen und Peking ganz verlassen. Ladenschlusses Zigarren zu verlaufen.

englischen Unterhause teilte Staatssekretär Ha-, St. Wendel, 13. Juni. Bei der gestrigen Reichs-

wendig, daß die deutsche Regierung die bedrohten Inter- der Mäch te^zu g e st im mt werde, essen deutscher Besitzer von Aktien der niederländischen südafrikanischen Eisenbahn diplomatisch in Schutz nehme. Diese Eisenbahn ist unter Beteiligung deutschen Kapitals zu einer Zeit erbaut worden, und in Betrieb gewesen, als an einen Krieg zwischen England und Transvaal nicht zu denken war. Als dieser ausgebrochen war, hat die Leitung der Eisenbahn aethan, was im entsprechenden Falle in jedem andern Lande, in England, in Deutsch­land und überall, jede Eisenbahn-Gesellschaft zu thun ebenso berechtigt wie verpflichtet wäre, und wozu sie von der Regierung des Landes gezwungen werden konnte: sie hat die militärischen Operationen der südafrikanischen 9ie- publik gefördert. Und deshalb soll nach dem Kommissions- ieridjit das Eigentumsrecht der Akttonäre hinfällig sein, sie sollen höchstens aufGnade" seitens der englischen . , , , ,

Regierung Anspruch haben! Das würde eine Verletzung milton mit, General Gaselee habe die Regierung benach- tags er satz wähl im Wahlkreise Ottweiler-St. Wendel-

des Privateigentums bedeuten, wie sie im Kriege zivilisier- richttgt, daß die Meldung bezüglich einer zweiten Schlägerei Meisenheim erhielt Geh. Bergrat Prietze (n a t l.) 15 724

ter Volker schon längst nicht mehr statthaft ist. Ob die 'n Tientfin unbegründet sei. Unterstaatssekretär des Aus- Kaufmann Fuchs (Zentr.) 14 952 Stimmen. Es zersplitterten

englische Regierung die Eisenbahn als Privatbahn fort- warttaen Cranborne erklärte, die Regierung habe von der sich 107 Stimmen. Prietze ist somit gewählt.

bestehen lassen oder sie verstaatlichen will, das ist ihre deutschen Regierung keine Mitteilung erhalten, daß eine Stuttgart, 13. Juni. Tie Erste Kammer ist Sache; eine Verstaatlichung, bei der die Enteignung nach deutsche Garnison in Shanghai verbleiben solle. In Er- der Resolution der Abgeordnetenkammer bezüglich der Z u- Recht und besetz, unter voller Entschädigung erfolgt, müssen widerung einer Anfrage sagte Cranborne, die Regierung seilassung der fakultativen Feuerbestattung die Aktionäre sich, gefallen lassen. Aber sie sind keines- benachrichtigt worden, die militärischen Vertreter der ver- nicht beigetreten. Ter Referent führte aus, die Wegs verpflichtet, sich-, wie der Bericht andeutet, an die bündeten Mächte hielten es für nötig, daß außer den Kammer der Standesherren halte auch heute an ihrem Direktoren zu halten oder für einen Schäden aufzukommen, Wachen der Gesandtschaften in Peking für den Augenblick früheren Standpunkte fest, indem sie den hergebrachten der sur England aus der wir wiederholen es selbst- noch 6000 Mann Truppen in Nordchina bleiben, doch habe Begräbnismodus dem Drängen einer kleinen Zahl aus- verständlick)en Benutzung der Eisenbahn zu kriegerischen dre Regierung keine Mitteilung darüber erhalten, wieviel dringlicher Verbrennungsliebhaber nicht aufopfern wolle. Zwecken seitens Transvaals entstanden ist. Wäre die Eisen- Mann von jeder Macht zu stellen fei. I- ' --------- --------- ----- J'

bahn während des Krieges von den Engländern zerffiör1.1 -

worden, so hätten die Aktionäre den Schaden tragen müssen; I s» M

*ber die Eisenbahn ist vorhanden, sie ist das Privateigen-! glflUj«

turn der Aktionäre ein etwaiger Besitzanteil der früheren 1 o v

transvaalischen Staatsgewalt ist eine Frage für sich, die! . t n, 13. Ium. Aus Kiel wird gemeldet: Ter uns nicht interessiert, und das Privateigentum l>er Kalau vom Hofe Pascha. Zur

Akttonäre kann nach Völkerrecht nicht anders, als unter Frühstücks täfel war der brasilianische Kapitän

voller Entschädigung entzogen werden. Beiläufig bemerft: x T.tre° ?c ^-jbo geladen. Am späteren

es handelt sich um einen verhältnismäßig geringfügigen Kaiser an Bord derHohenzollern" den

Gegenstand, um ein im ganzen nur 14 Millionen Holland. \rlfl §el1 ^^wie den Generalinspekteuer der Ma-

Gulden betragendes Kapital. Um fast 40 Prozent über, ber Oftfee, Admiral v. Köster

Nacht fielen an der Berliner Börse die Zertifikate der !."? Staatssekretär de^ Rerchsmarineamts, Vize-Admi- Dransvaalbahnaktien. I^al bet sich. Heute morgen horte der Kaiser die

Balfour erklärte im englischen Unterhause, auf eine de- Zivillnblnetts, wirklichen Geh. Rats

Anfrage bezügl. der Sackstage in Südafrika, der Krieg und des Chefs des Militarkabmetts Ge­

werbe dort seitens der Briten nicht mehr gegen große ^ralmamrs Grafen Hulsen-Haseler. Heute mittag begab Truppenkörper geführt, denn die Buren seien größten-dort das teils in Heine Kommandos von 100 bis 200 Mann aufar .9llte Linienschiff ,,Kaiser Barbarossa"

gelöst und die Zahl ihrer sämtlichen Truppen werde auf !lll^ darauf das LinienschiffKaiser Wilhelm II." und kehrte ! 7 000 Mann geschätzt. Tie in Umlauf befindlichen Gerüchte 5* borHohenzollern" zurück. Abends halb! über Friedensverhandlungen seien nnbegrÜn- Miser sich mit dem Prinzen Heinrich

bet und auf politische Kombination zurückzuführen. Man^rst uno besichtigte dav Linienschiff müsse den weiteren Fortgang der militärischen Operationen "^/r Wilhettn der Große uno spater^den.kleinen Kreuzer | abwarten. Wir haben das Gerücht von neuen Friedens- "5^ . Um halb 8 Uhr be- Verhandlungen gleich als unwahrscheinlich bezeichnet. Ln 5°^? derHohenzollern .

Im englischen Parlament ist ferner der Bericht boid v ' v - . - - -

Sir Tavid Barbour, der nach Südafrika zur Prüfung her b^besichtigungen vorzunehmen.

Finanzlage Transvaals und des Or anje-Frei-ls. M ' -V*"ö ,v**'

staat es entsandt war, zur Verteilung gelangt. Ter Be- ^rlageii betresf^d die Beschlüße des Landes-