Ausgabe 
12.7.1901 Zweites Blatt
 
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Vieh mit sich in die Berge geführt haben. 400 drusische Scheichs, die der Sultan im vorigen Jahre begnadigte, be» teiligten sich lebhaft an dem Aufstand. Die türkische Gar­nison, die aus Damaskus abgesaudt worden, soll unter schweren Verlusten zurückgeschlagen sein und der Vali vom I Kommandeur des 7. ArmmeekorpS schleunigst Verstärkung. ! erbeten haben.

Montreal, 10. Juli. Die hiesige Getreidebörse erhielt von der kanadischen Regierung die Mitteilung, daß den an das Kolonialamt gerichteten Vorstellungen gegen die Weiger­ung Deutschlands, der Einfuhr Cauadas die Be­handlung der meistbegünstigten Nation zuzugestehen, keine Folge gegeben sei. Die Reichsregierung erklärte, daß für einige Zeit wahrscheinlich kein Vertrag zum Abschluß gelange. Die Getreidebörse nahm einstimmig den Beschlußantrag an, der die Zeit für gekommen erklärt, daß Canada gegen Deutschlano Vergeltungsmaßregeln ergreifen solle.

Telegramm deS Gießener Anzeigers.

Shanghai, 11. Juli. Nach Meldungen chinesischer Blätter reiste der gesetzmäßige Thronerbe Guchyn seinem Vater, dem Prinzen Tuan, nach in die Umgegend von Palin an her nördlichen Grenze von Schansi, wo ein sremdenfeindliches Heer stehen soll.

Referveübuug der Volksschullehrer. Heute, Donnerstag, beginnt beim hiesigen Infanterie-RegimentKaiser Wilhelm« eine vierwöchige Reserveübung für Lehrer. Während die Lehrer bei den zehn- und sechswöchigen Hebungen besondere | sogenannte Lehrerkompaguien bilden, machen sie bei den vier- wöchlgen Reserveübungen in den einzelnen Kompagnien den- selben Dienst wie die übrigen Mannschaften mir.

D. Sektion. In Wieseck wurde vorgestern die Sektion der Leiche eines kürzlich verstorbenen Einwohners vorge--- nommen. Wie wir hören, erfolgte die Sezierung auf eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft hin, angeblich weil der Leichnam Symptome von Blutvergiftung aufwies. Wie wir weiter hören, soll der ärztliche Befund Kehlkopf- und Lungen­schwindsucht als Todesursache ergeben haben. Heute findet rn derselben Angelegenheit ein Termin bei der Staats­anwaltschaft statt.

Aus Stadt und Zand.

I Nachrichten von allgemeinem Interesse ftnb uns stets willkommen und werden angemessen honoriert.

L ** Hessische Landeslotterie. In der heutigen Ziehung fiel 1 Gewinn A 20 000 Mk. aus Nr. 35 888 (Heppenheim). 2 A 10 000 Mk. auf Nr. 1892 (Gonsenheim), 9383 (Fried­berg). 1 A 5000 Mk. auf Nr. 44 442 (Mainz) 12. A 3000 Mk. auf Nr. 779, 8847, 11 846, 13 051, 13 844, 15184, 17 452, 20 471, 21 542, 24 674, 34 482, 43 561.

ä 2000 Mk. auf Nr. 800, 3816, 16 878, 17 696, oni' 23 519' 25 463, 31010, 33 019, 33 943, 34 354,

nn > 40 140' 43 103, 43 633, 44 068, 44 660, 44 669.

29 * 1000 Mk. auf Nr. 810, 3037, 3170, 3208, 3706, $026, 7568, 8108, 11 002, 14 386, 14 724, 15 568, 16 775, 18 324, 23 246, 24 979, 28 914, 29 950, 30 210, 31 059,

32 428, 32 591, 37 642, 38163, 38 542, 39 024, 40 048,

42262, 43 684. 36 a 500 Mk. auf Nr. 643, 2329, 2804, 6835, 6845, 7357, 8237, 8243, 9008, 11 288, 11 354, 11 702, 12 030. 12 047, 12 066, 16 254, 17 386,

120 095, 20 432, 20 640, 22 318, 25 532, 26 067 26 918

27 154, 29 360, 29 746, 32 205, 33 931, 34 710,' 34 717,

35 780, 38 054, 39 105, 39 297, 41 263. (Ohne Gewähr.)

Neubau der Universitätsbibliothek. Wie wir erfahren, wird der Grundstein zu der neuen Universitätsbibliothek zu Beginn des Wintersemesters gelegt werden. Die Ausarbeitung der Pläne, sowie die Bauleitung liegt in den Händen der Großh. Baubehörde für UniverfitätSueubauten. Mit der Grundsteinlegung wird voraussichtlich eine Festlichkeit ver­bunden werden. Wir hoffen, daß wir um diesen Zeitpunkt in der Lage sein werden, näheres über den geplanten Bau zu berichten.

langen, diesmal über die Gegenrechnung, aufs neue an­heben.

Dem Bureau Lassan wird aus Peking gemeldet: Wie­derholt liefen Meldungen ein, wonach die Gesellschaft der Bereinigten Dörfer, in Wirklichkeit eine Vereinigung von Boxern, chinesische kaiserliche Truppen südlich von Paotingfu besiegt hat. Besonders wird gemeldet, daß dieselbe in einem Tistrikte die Gefangenen befreite, Ent­schädigung für sie einsammelte und ' den Beamten nebst jeinem Personal in das Gefängnis setzte. Tie Franzosen, die nach dem Abzüge der Deutschen ' die Kontrolle über den Distrikt Paotingfu übernommen haben, müssen nun allein mit den Chinesen dort fertig werden. 2000 Manu! Franzosen find noch dort, die Mehrzahl derselben soll! aber im August abziehen.

einmal, sie werden auch nicht siegen und der gnadenreiche Gott gewähre dieses unser heißes Flehen."

Ein Berichterstatter der stark englischenDcnly News" rn Bloemfontein meldet von Expeditionen im füdwestlrchen Teile des Oranjesreistaates, besonders zwischen Norvals Pont und Edenburg. Lberst Williams kehrte am Mittwoch nach einemerfolgreichen Marsche" durch den BezirrrZ-aure- smith nach Edenburg zurück. Er brachte über 30 000 Vieh mit, einige Burenfamilien und 25 Gefangene. ^ein Transport war über 15 Kilometer lang, und die Arriere- garde wurde von der Aeomanry gebildet. Weite Strecken Landes sollen in der Nähe von Edenburg mit dem er­beuteten Vieh bedeckt sein. Am Tonnerstag der vorigen Woche kam es 20 Kilonieter westlich von Edenburg zu einem zweiten Gefecht. Tie Buren hielten mit der größten Energie ihre Stellungen und kämpften verzweifelt. 18 von ihnen fielen und 21 wurden gefangen genommen Die Engländer verloren 2.Mann. In Jagersfontein Road befindet sich ein großes Militärlager, es liegt in der Nähe der Eisenbahnstation. Tie Bahn führt zu dem einst be­rühmten Tiamantminenzentrum, das 45 Kilometer weiter! westlich lag. Tort ergaben sich am Freitagabend 25 Buren. Endlich meldet das Telegramm, daß bei Krügers Swing, I einem Ort, der einige Kilometer nördlich von Jagersfontein I Road und südlich von Edenburg liegt, die britische Ar-! tillerie sich während der letzten Woche sehr hervorthat.! Tie Posten hatten berichtet, daß auf einem benachbarten! Kopfe ein Burenlager eingerichtet werde. Tie Artillerie! berechnete tagsüber die Entfernung und wartete dann! ruhig, bis die Nacht hereingebrochen war und viele Buren I . sich in dem Lager befanden, dann eröffnete sie ein mör­derisches Feuer, das die Buren zwang, sofort in wilder! Flucht das Lager zu verlassen. In einem weiteren Telegramm vom Montag berichtet derselbe Berichterstatter, I daß an einem der Blockhäuser, die zum Schutz der Eisen-! bahnlinie von Bloemfontein nach Kroonstad angelegt sind, - ein interessanter Kampf stattfand. Ter Posten beobachtete, 1 daß ein Burentrain versuchte, die Eisenbahn zu über­schreiten. Die Engländer gingen sofort zum Angriff auf! den Train über. In der Zwischenzeit kam eine stärkere! burische Abteilung heran und zwar so vollkom-I men unbemerkt, daß es ihr gelang, das von den! Engländern soeben verlassene Blockhaus zu besetzen. Die Briten befanden sich also plötzlich zwi-l scheu zwei Feuern. Sie waren vollständig in die Falle gegangen und konnten gab nichts mehr machen,I als unvermutet ein gepanzerter Zug herankam, der den I Feind" in dem britischen Blockhaus mit Granaten beschoß. I 6 Buren wurden getötet, 30 verwundet und die übrigen gefangen genommen. Ter gesamte Train wurde wegge-I nonrmen.

Berlin, 10. Juli. Aus der norwegischen Hafenstadt !Odde wird gemeldet: Kaiser Wilhelm ging gegen 9 Uhr mit einem Teil der Begleitung an Land, und unter­nahm einen längeren Ausflug das Oddethal aufwärts. Tas Wetter ist prächtig. DieHohenzollern" verbleibt bis Samstag vor Odde; an Bord alles wohl.

Der Kaiser stiftet für die am 14. Juli im Sport­parke Friedenau zur Entscheidung kommende Rad-Welt- meisterschaft einen Ehrenpreis.

Betreffs der dementierten Nachricht, daß Fürst Hohenlohe umfassende Memoiren hinterlassen habe, schreibt dieKöln. Ztg.":

Es ist richtig, daß der Fürst seit vielen Jahrzehnten! nahezu tägliche, jedenfalls fortlaufende Aufzeichnungen gemacht hat, die naturgemäß nicht nur Persönliche Er­lebnisse, sondern auch! solche Angaben enthalten, die für dre politische Geschichte der letzten Jahrzehnte von großem Interesse sind. Diese sind aber in keiner Weise ge­ordnet, und der Fürst sagte, daß man gar nicht daran denken könne, diese Memoiren, die er selbst eigentlich'lose Blatter bezeichnete, in ihrer jetzigen Form zu ver­öffentlichen. Ter Fürst schien nicht abgeneigt, diese Auf­zehrungen in systematischer Weise ordnen zu lassen. Es ist auch nach einigen Andeutungen des Verstorbenen Nicht unwahrscheinlich), daß Verhandlungen mit einer geigneten Persönlichkeit stattgefunden haben, eine Sicht­ung des Materials ist aber bisher schon aus dem' Grunde nicht erfolgt, weil dem Fürsten bis vor einem ^ahre, seine. Amtsgeschäfte nicht die nötige Zeit gaben. Seit ,emem Rücktritt aber war, der Fiwst so vielfach auf Reisen, die er zur Erholung seiner Gesundheit unter- nafjm, daß er auch! hier kaum in erheblicher Weise an seinen Memoiren gearbeitet haben kann.

d^Freis. Ztg." erfährt, hat Oberbürgermeister

Kirschner am ^amstag vom Ministerium des Innern ein Schreiben erhalten, daß der Kaiser die Bestätigung ab gelehnt habe, und zwar wegen der.

T^r Minister des Innern, das ! Staatsministerium und Graf Bülow haben die Bestätigung vergeblich befürwortet.

w 4/Wat 3/?" erfährt bezüglich des G u m b i n n e r M i li tarp rozes ses, daß die Verhandlungen der Be­rufungsinstanz vor dem Oberkriegsgerichjt des ersten Armee- lorps am 18. ^uh m Gumbinnen beginnen. Verhandi- lungsfuhrer ist der Oberkriegsrat Meyer aus Königsberg. Es wird eine umfassende neue Zeugenvernehmung statt- finden, die auf mehrere Tage berechnet ist. Tie alten A^^drger sind für die zweite Instanz nicht von Amtvwegen bestellt, sondern als Wahlverteidiger zuge assen. Verteidiger von Amtswegen sind nicht

Ausland.

B° ®ie Mitglieder der deutsch-frar. haitn^r.® rur Regelung der Grenzver-

ätschen Togo und Dahomey sind heute 00m be,oau®,ätti9e"-. Delcass«, empfangen worden.

» 8-.1n- ^Uhl ®ln »euer Aufstand der im ft,!? - ®,c die türkische Garnison

im Hauran, Luitsch, überfallen und ermordet, türkische Dörfer am Dschebel Safa ausgeplündert und 8000 Stück

©ine Tepesche aus Cradock meldet, daß dort im Laufe dieser Woche die erste Hinrichtungdurch den Strang wegen Verrates und versuchten Mordes statt­finden werde. Ein anderer Aufständischer sollte am 9. ds. in Middelburg durch den Strang hingericytet werden. Es verlautet, Scheepers habe mit einer kleinen Abteilung! Murraysburg eingenommen und große Ver­wüstungen angerichtet. Während zwei bis drei Tagen ftr er dort verblieben, habe Privathäuser und öffentlich^ Gebäude niedergebrannt und eine Proklamation erlassen, in der er den Platz für Gebiet des O r a n j e s r e iA aats erklärte und versprach,, die Einwohner gegen die! Engländer zu schätzen.

... $'er Burenkommandant Schlepers hat hier den Eng­ländern eine Probe davon gegeben, wie die Buren in Zukunft das Niederbrennen ihrer Farmen und Dörfer zu rach.en gedenken. Er rechtfertigt das Verfahren nach' be­rühmten Mustern, indem er erklärte, daß durch solche Maßregelndie Operationen des Feindes aufgehalten und unmöglich' gemacht werden sollen". Was dem einen recht

1>t bem andern billig. Scheepers setzt inzwischen seinen Vormarsch nach Süden fort, und scheint es zunächst auf die Stadt Aberdeen an der Eisenbahn nach, Port Elizabeth gesehen zu haben, die ebenfalls nur eine schwache eng­lische Besatzung hat. y

Man schreibt aus Rostock: Am Samstag abend fand ft?»«- in Saale derTonhalle" eine Versammlung fliatt m der der Burenkommandant Jooste einen Vortrag W- Versammlung wurde von dem ordentl. Professor der Rechte Ar. Geffcken eröffnet und geleitet. Es gelangte ?crfum'TuTm&ung" $CäfibCnt W

Amtsblatt enthält folgende Mitteilung das Verfahren, das die Kommission zur Prüfung der Ansprüche der aus Südafrika aus gewiesenen P er sonen vom 15. Juli ab einschlagen wird: TieKom- mffston erklärt sich, da weitere mündliche Zeugenaussagen uZt zu erwarten seien, bereit, die nicht auf d°e münd- engegründeten Ansprüche zu prüfen. Tae ckrt der Beweivstellung soll dem Ermessen der Ver-I treter der versehenen befreundeten Nationen überlassen

Beweisführung durch Urkunden könne zur ^r müHe9^gelassen werden, alsdann aber müsse zwecks Ablehnung von Ansprüchen die aleicbe ^wersfuhrung zulässig sein. Zur Erleichterung de9 W beit wünscht die Kommission die Ansprüche nach den Na­tionalitäten zu beraten. Ten Vertretern der befreundeten Natlonen werde eine entsprechende Mitteilung zugehen ?on ihren Regierungen erhobenen Ansprüche an die Reihe kamen. Tre verschiedenen Ansprüche Sn I? ^^ender.Reihenfolge behandelt werden: Oesterreick,-1 Hollands, Italiens, Vereinigten Staaten Frank-

Teutschlands, Spaniens und' zuletzt ' Schweden und Nvrwegens. d I

Telegramm deS Gießener AnreiaerS.

^?'tadt, 11. Juli. Fran Lucas Meyer schifft sich N3 ?ur st^vmt,fCrSs "6a^n" nach Europa ein, wo Ne^biv^zur Beendigung des Krieges zu verbleiben gedenkt.

Todesfall. Regierungs- und Baurat Anqel- |fv/der in den letzten Jahren die Ausführung bedeu­tender öffentlicher Hochbauten im Regierungsbezirk Wies­baden geleitet hat, ist im Alter von 47 Jahren in unserer chirurgischen Klinik än organischer Herzkrankheit gestorben. Ter Entschlafene hat der königlichen Regierung in Wies- I baden vier ^zahre angehört und, wie ihm nachäerühmt Mit seltener Gewissenhaftigkeit und Pflicksttreue das ihm übertragene Amt verwaltet, auch sich die Zuneiguna und das Vertrauen seiner Vorgesetzten und Kollegen in hohem Maße erworben.

L ** 3'ü/r die T auer der Gerichtsferien vom 1 o $<1°.?eptem&er ist die Geschäftsordnung am o^tz^gEricht folgende: Tie Ferien-Zivilkammer be- steht für die Zeit pom 15. Juli bis 15. August aus dem Landgerichtsdirektor Bücking und den Landaerichtsräten Sandmann und Dorn sei ff (Ersatzrichter für den Fall einer Vertretung sind die Landgerichtsräte We h n e r Hur die Zeit vom 15. Juli bis 3. August und Prätoriusl für die Zeit vom 4. bis 15. August) und für die Zeit vom 10. Ituguit bis 15. September aus dem Landgerichtspräsi- denten K u l l m a n n und den Landgerichtsräten H e l l w i a und Schm ecken becher (Ersatzrichter sind die Land­gerichtsräte P r ä t o r i u s vom 16. August bis 3. September und Weh n er vom 3. bis 15. September). Tie Ferienstraf- kammer besteht für die Zeit vom 15. Juli bis 15. August aus dem Landgerichtsdirektor Tr. Schäfer und den Land- !gerichtsräten Sandmann, Seeger, Dornseiff und Holzapfel (Ersatzrichter sind die Landgerichtsräte W e b - ner vom 15. Juli bis 3. August und Prätorius vom i - r 1°' ?U9Uft) und für die Zeit vom 16. August bis lo. September aus dem Landgerichtsdirektor Jöckel bett Landgerichtsraten Müller, Dellwig und Schmecken- u.b'cher und dem Amtsrichter Schmidt (Ersatzrichter sind die Landgerichtsrate Pratoriuspom 16. August bis 3. Sep- tember und Weh n e r vom 4. bis 15. September. Insoweit hnnr ^Uliedern zu besetzen ist, nehmen

vom lo Juli bis 15 August die Landgerichtsräte Schäfer, ®e^er und Holzapfel und vom 16. August bis w ermunVb^ftor Jockel, Landgerichtsrat h?; _ Schmidt an den Sitzungen

... ^.e ^Ns Grundbuchs und Hypothekenivesen teilun^n Mir ^'^^^dhrung bestellten besonderen Ab- ^te f?citl9e Gerichtsbarkeit bleiben für die, tfjrer seitherigen Zusammenstellung be- uuferer Nr. 157 war infolge eines Schreib- .Gegenteil gesagt; ebenso bleiben die Han- Ehrend der ganzen Ferienzeit bei der Kammer für Handelssachien.

*r* Jür den Rückfahrkarten-Verkehr hat der Minister v. Thielen nach^ derPost" verfügt, daß während' bisher der Antritt der Reise unmittelbar nach Lösung der Fahrkarte erfolgen mußte, jetzt die Abreise an irgend

l r e b i g e n T a g e innerhalb der 45 tägigen Gil- ngkeitsdauer angetreten werden kann. Tie Annehmlichkeit

China.

«egt ganze 15 Jahre zurück ® GpäMommt 4?

genommen hat/und die warmnd^Mimm^^^^^

wöge doch China ja nicht zu viel ziimu7en Ä' man artige Revanche wird die Tiplomatie erqöUen^ grL STäbt China nock). weitere ächnlicheEntWchunakso^^^^ ungen aus; dann kann das erbauliche Spi^l der Ve^d-

n "W- Korr." veröffentlicht die Gesichtspunkte, unter denen che amtstierärztliche Beaufsichtig­ung sämtlicher öffentlichen Ge f g e t-Aus ste ll- ungen zur künftigen Verhütung der Verschleppung der otrlr Te r a und ähnlfch'er leicht übertrag- angeo^>net^ist^E^^ ^on dem Landwirtschaftsministerium

"7 TiePost" schreibt mit Bezug auf die Nachricht, in .§e ff en die Sozialdemokraten beschtofsen haben, iich! künftig nicht mehr der Ausüh^ng des Wahl-' rechts zum 23ür g er m eifter am t zu enthalten, folgendes: I Bisher hat die Sozialdemokratie nur deshalb kein Gemeindeamt beansprucht, weil sie nicht auf die Be- statigung hoffte. Nachdem einmal in Hessen mit der Praxis gebrochen worden ist, daß die revolutionäre und die Staats- und Gesellschaftsordnung befehdende Sozial- demokratie zu keinem öffentlichen Amte fähig ist, wird in Zukunft nur darauf gesehen werden, ob ein Kan­didat nicht bereits in praxi mit den Gesetzen in Konflikt gekommen ist. Tie Gesinnung wird nicht mehr qe= rtmgen und es bleibt ganz außer Betracht, daß die re- volutionare und sozialdemokratische Parteianschauung qe-

/ftne ^rsposition zu gesetzwidrigen Akten in sich schließt.

Au derselben Nummer unmittelbar vorher setzt die!

^ in der Bürgermeisterwahl die bie SSr? gewogen werden dürfe, daß es nur auf öie Tüchtigkeit ankomme im Falle Kauffmann.

ein rei^?^^rgische Regierung hat beim Bundesrat i n B e r a w e r-1« o t d e r F r a u e n a r b e i t

Bergwerks- und gefährlichen Industriebetrieben beantragt. reicb^k^irlVi-L^'^^n ^.^0- Juli. Die Leiche des mA ^uae M! ?iNen Hohenlohe ist heute in feierlichem fanb küe worden. Am Eingänge des Ortes

hinter hem ->&undr?u.r^ den katholischen Pfarrer statt, sowie bie Kinder des Verblichenen

®bdenbbehät?r^?;toa?bten- Unter dem Geläute der Schwkw^mk9^-^ Zug durch die Ortschaft nach der