Ausgabe 
11.9.1901 Zweites Blatt
 
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Deutsches Keich

Südafrika beleuchtet nachstehende Meldung aus Pretoria

bereits zu solchen Mitteln greifen muß.

Der Gouverneur der Kapkolonie telegraphierte, nach heutiger Meldung aus London, der Kommissar in Mafeking habe ihm gemeldet, das; das Burcnkonrmando van Zyls am SO. August das Haus des Feldkorncts Keeley mit seinem ge­samten Inhalt verbrannt und der Frau und den Kindern Keeleys nur die Kleider gelassen habe, die sie an hatten.

Der Grogherzog Friedrich in Baden vollendete am Mon* tng sein 75. Lebensjahr. Von größeren festlichen Ver-

Pietersburg zu begleiten. Diese Maßregel ist dadurch veranlaßt worden, daß neuerdings wiederholt Züge durch Burenabteilungen in die Luft gesprengt wurden. Die Lage der Enländer muß doch recht bedenklich sein, wenn Kitchcner

geeignet war. Der Effekt der Konferenz war auch damals gleich Null, so daß man annehmen darf, daß die Wieder­holung der Konferenz genau so nutzlos sein würde. England und der Union muß cs überlassen bleiben, so rasch und so Ihatkräftig als möglich den bisher verspotteten Kampf gegen die Prvpaganda der That aufzunehmen und Hand in Hand zu gehen mit den anderen zivilisierten Staaten.

Die amerikanische Polizei ist nach wie vor in fieber­hafter ThaUgkeit, um die etwaigen Helfershelfer dcS Atten­täters zu finden. Eine New-Yorker Depesche derExchange Telegraph Eonipanh" meidet, daß Agenten der Geheim­polizei entdeckt hätten, daß ein Ko mplottzur Ermord-

Mlitische Tagesschau.

DieNordd. Allg. Ztg." schreibt:

DieN. Fr. Presse" brachte vor einigen Tagen unter der Ueberschrift:Fürst Eulenburg" einen Artikel, der sich in dunkelen Andeutungen über angebliche Jntriguen im diplomatischen Dienst des Reiches erging. DasKl. Jour." besitzt heute die Dreistigkeit, den Kaiser­lichen Botschafter Fürsten zu Eulenburg als Verfasser oder Inspirator jener Wiener Artikel hinzustellen. Um dieser Treiberei den Boden zu entziehen, sind wir in den Stand ge­setzt, folgendes Telegramm des Fürsten zu Eulenburg an den Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Frhrn. v. Richthofen, aus Gastein, den 7. Sepieniber zu veröffentlichen:Höchst unangenehm berührt durch Artikel der Fr. Presse" von gestern Abend. Bitte, wenn Verfasser zu erforschen, mein schärfstes Befremden aussprechcn. Habe auf alle Angriffe stets sehr absichtlich geschwiegen und werde weiter schweigen. Wünsche durchaus nicht, daß sogen. Freunde scheinbar für >mich eintreten und gar in so perfider Art. Bitte Reichs­kanzler mitteilcn."

men laut, die ein internation ales Vorgehen gegen die Anarchisten fordern. Ein russisches vsfi- ziöses Blatt giebt dem lebhaften Wunsche Ausdruck, daß die zivilisierten Staaten einsehen möchten, daß das, was bis jetzt in den Grenzen des eigenen Landes gegen die anarchistischen Barbaren geschehen sei, nicht sein Ziel erreicht habe, und daß sie deshalb ihre Thatkraft in dem Kampfe gegen die wahnwitzige Mordbande verdovvekn

Stuttgart" ab Neapel 8. September.

DieNordd. Allgem. Ztg." bestätigt die Meldung derBcrl. Polit. Nachr.", daß die in jüngster Zeit in der Presse mehrfach verbreiteten Gerüchte, daß an den neuen Zolltarif sich eine Ncichs-Finanzreform anknüpfen werde und von der Regierung dabei an eine Erhöhung der bestehenden Reichsstcuern gedacht werde, jeder thatsächlichen Grundlage entbehren.

. - DerReichsanzcigre" veröffentlicht zahlreiche Ordens-

Das Attentat ans Mae Kinley.

' Präsident Mac Kinley wird altem Anschein nach von , den! Wunden, die Czolgosz ihm beigebracht, wieder genesen: DckS ist die Quintessenz der zahlreichen Nachrichten, die . von dem Krankenlager in Buffalo ausgehen und von der ganzen zivilisierten Welt, die durch das abscheuliche . Verbrechen aufs tiefste erschüttert ist, mit Genugtuung aufgenommen werden. Wie der LondonerMorning Post vom Sonntag aus Buffalo gemeldet wird, teilte der Leib­arzt des Präsidenten, Dr. Rixey, zwischen 9 und 12 Uhr der Gemahlin desselben mit, daß die Krisis vorub er sei. Der New-Yorker Arzt Mac Burney erklärte sogar, wenn Lein Rückschlag eintrete, könne der Präsident in drei Wochen oder einem Monat die Geschäfte wieder übernehmen. Es hätten sich die Anzeichen einer Pri st attischen Thätigkeit wieder eingestellt, wodurch, die Gefahr einer Peritonitis (Bauchfellentzündung) erheb­lich herab g emindert worden sei.

" Die Kugel sitzt fest in den Nückenmuskeln, und die Aerzte sind der Ansicht, daß sie zur Zeit erst in zweiter Linie in Betracht komme. Sie hat ihren Lauf nach unten genommen, aber weder die Eingeweide, noch die Nieren verletzt. Die Eingeweide sind bei der Operation durch einen Einschnitt an der Stelle, wo die Kugel-eingedrungen war, herausgenommen und sorgsam untersucht worden. Einer der behandelnden Aerzte erklärte, wenn nach 24 Stunden keine Anzeichen von Blutvergiftung oder Bauch- ' fellentzündung Vorlagen, könne man die Aussichten auf , Wi^rgenesung als vortrefflich betrachten.

Die am Montag ausgegebenen Bulletins lauten hernt auch sämtlich befriedigend. Ter am Montag früh 6 Uhr ausgegebene Krankheitsbericht lautet:. Der Präsident 'hatte eine etwas unruhige Nacht, schlief jedoch ziemlich gut. Tas Allgemeinbesinden ist unverändert. Puls 120, Temperatur 101, Atmung 28. Tiefer Bericht rief in ge- lvissem Sinne allerdings eine Enttäuschung hervor. Er war aber wohl mehr, wie das Wolffsche Bureau sagt, dazu ;bestimmt, den vorherrschenden Optimismus ab^uschwä- ch e n. Die Aerzte sind noch immer geneigt, die Sachlage ^hoffnungsvoll anzusehen. Sie halten daran fest, daß zur Zeit auch nicht ein einziges unbefriedigendes Anzeichen vorhanden istj. Sie sagen, daß natürlicher- ' weise ernste Verwicklungen aus einer solchen Wunde ent­stehen können, rechnen aber nicht im Voraus damit. Am Montag 9.20 Uhr früh wurde folgender Bericht ausgegeben: Das Befinden des Präsidenten befriedigt mehr und mehr. Unerwartete Zwischenfälle sind jetzt weniger wahrscheinlich. Puls 122, Temperatur 100,8, Atmung 28.

Im Laufe des Tages hielten die Aerzte eine Konferenz, in der sie ihre Ansichten über den gegenwärtigen Zustand Mäc Kinleys und die aufgetretenen Symptome ihre Mein­ung austauschten. Sie kamen zu dem Schlüsse, daß der Zufchnd des Präsidenten durchausbefriedigend ,uno seine Genesung fast sicher sei. Tr. Mc Burney erklärte, es seien keine üblen Vorzeichen da und Tr. Rixey sprach sich dahin aus, daß Mac Kinley binnen zwei Wochen nach Washington überführt werden könne. Die kritische Periode sei fast vorüber.

Ter Präsident tragt seine Schmerzen mit heroischem Mute. Wie berichtettvird, war er zuerst! einige Stunden 1 nach der That frei von Schmerz, später habe er erheblich gelitten und in bewußtlosem und halb bewußtlosem Zu- stgnd gestöhnt, als läge er in Agonie. Wenn er jedoch wieder zum Bewußtsein gekommen sei, habe er keine Zeichen von Schmerz geäußert.

Der Röntgen-Apparat ist eingetroffen, et wird , jedvch nur Verwendung finden, falls in der Nähe des vermutlichen Sitzes des Geschosses bedenkliche Anzeichen guftreten.

Daß es sich' um einen anarchistisch en Anschlag handle, darüber ist nunmehr jed et Zweifel aus-' geschlossen. Der Thäter selbst macht daraus rein Hehl. Er hat sogar bekannt, toept er seine anarchistischen Wahn­ideen verdanke, nämlich der An archistin Em ma Gol d- mann, die in den Vereinigten Staaten umherreist und anarchistische Brandreden hält. Die ursprüngliche Ansicht, daß es sich um die That eines Irrsinnigen handle, war falsch. Ter Thäter ist allerdings ein exzentrischer Mensch, sonst aber im Vollbesitz seiner Geisteskräfte. Die Strafe, die den Thäter nach amerikanischem'Gesetz er­wartet, ist, falls der Präsident wieder Genesung findet, nur 10 Jahre Zuchthaus. Sollte Mac Kinley dahin­gerafft werden, so würde Tiodesstrafe, eintreten. Daß eine zehnjährige Zuchthausstrafe nicht die geignete und ausreichende Sühne für eine so verruchte That ist, darin wird man wohl allgemein übereinsfimmen.

Von allen Seiten werden denn auch gewichtige Stim-

unaV es Präsidenten in Cincinnati geschmiedet I Keeley yave wahrend des sttfeges ausgezeicynere Dienste ge- woroen sei. Ursprünglich sollte Czolgosz zur That im leistet und die Buren hätten die -rhat lediglich aus Bosheit Clevclandrr Lager schreiten, aber er habe sich geweigert, weil verübt. Tie ausgezeichneten Dienste, von denen Milner spricht, das Lager in der Nähe seiner Heimat gelegen ist. Es find morden wohl nicht für die Buren, sondern für die Engländer 2 Personen in Cincinnati und 3 in Cleveland verhaftet ^ ichnct verwesen sein, so daß die Bosheit der Buren sehr worden. Ein Korrespondent desNew-York Herald" in -& -fL ^ilich sind in der letzten Zeit, wenn man Buffalo berichtet: Tie Polizei und Beamten des ge- glauben darf, auch von Seiten der

t.s.xis.ssstiSssSÄÄ StrAts*,x unterirdisches Gefängnis ab geführt. Brutalität und Rohheit schon im Verlauf des Krieges verübt

Tie Anarchistin Emma Gold mann wird von der morden ist, ist ja bekannt, als daß man noch naher darauf Polizei eifrig überwacht. Mit welcher Frechheit die An- yinzuwciscn braucht. So darf schließlich auch eine neue rchisten in Amerika auftretcn, beweist folgende Meldung: ^^dung nicht befremden, deren Richtigkeit übrigens noch In Cuffeykolders (Pennsylvanien) hielten gestern zwei" gnniiweifeln ist, das; die Buren abermals zwei unbewaffnete hundert italienische Anarchisten erne VersammlungL3 ne bei Strydendurg erschossen hätten.

SSÄ Wie aus Kapstadt ^e.neld-? wird, ist der Oberkommistar

Sozialisten haben in einer in Chicago veranstalteten, von |für Sudasiüa "ord Jiilncr 'n Vloerpfp^m^emZe^A^ über 2000 Personen besuchten Versammlung die Annahme einer Sympathie-Resolution für den Präsidenten ab gelehnt. Tie Gegner des Antrags betonten, Mac Kinley sei der Vertreter der Kapitalistenklasse, und ob er in Sicherheit oder Gefahr sei, bilde keinen Gegenstand der Sorge für die Sozialisten. In Boston wurde dagegen von den Sozialisten des Staates Massachusets eine Resolution angenommen, die die That Czolgosz verurteilt.

Fortgesetzt laufen Sympathie- und Beileidskundgeb- ungen bei der Familie des Präsidenten ein.

Der Präsident des Reichstags, Graf B a l l e st r e m über-| ändte dem amerikanischen Botschafter White in Berlin nach- olgcndes Telegramm: Eurer Exzellenz spreche ich hierdurch namens des zur Zeit nicht versammelten deutschen Reichstags sowie im eigenen Namen meinen tiefsten Ab scheu über das fluchwürdige Attentat aus, welches gegen das hohe Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten, Mac Kinley, verübt worden ist Zugleich gebe ich der Hoffnung Ausdruck, daß der gütige Gott das kostbare Leben des Prä­identen erhalten und ihm baldige Genesung verleihen wolle.

Der Kaiser telegraphierte, wie dieNordd. Allg. Ztg." meldet, an den Präsidenten McKinley anläßlich des Mord­anschlages:In tiefe Trauer versetzt durch die Nachrichten von dem ruchlosen Attentat auf Ihr Leben spreche Ich Ihnen Mein und des ganzen deutschen Volkes Mitgefühl ,

mit Ihnen und mit dem Kummer aus, vo-ttzeyrZh-^Land Ede Abstand genommen, da tiefe Trauer um

geteilte Depesche des Kaisers und der Kaiserin an Frau Friedrich verschied, ^^r Schwä^rln des ^oßh rz g. McKinley ging dem Auswärtigen Amte von der am eri- Ihr folgte em naher Verwandter des Großherzoglichen Hauses. konischen Botschaft folgende Mitteilung zu:Tie Prinz Hermann von Sachen-Weimar. Am öl. August starv rührende Bekundung des Mitgefühls Ihrer Majestäten des der Schwager des verstorbenen Prinzen Wilhelm von Baden, wutschen Kaisers und der Kaiserin ist Mrs. McKinley über- der Bruder des Großherzoas, Fürst Eugen Ramanowsky, mittelt worden; die Botschaft ist beauftragt, in ihrem Herzog von Leuchtenberg. Am Freitag erst verschied im Alter Namen tiefempfundenen Dank auszusprechen." Von 37 Jahren Prinzessin Alberta Viktoria von Leiningen,

* * Tochter des Fürsten Ernst und der verstorbenen Schwester des

Ueber den A n a r ch i s m u s i n A m e r i k a seine 5) e r- Großherzogs, Marie Amalie von Baden. Ferner wurde durch kunft und seine Bestrebungen wird folgendes be- Tod im jugendlichen Alter von 16 Jahren in Gmunden

Tie Frage, ob der Anarchismus in Amerika selbst der jüngste Schwager des PrinzenMax von Baden, Prin- entstandcn isst oder ob er dorthin verschleppt ist, läßt sich Christian von Cumberland-Hannover entrissen.

nicht kurzer Hand beantworten. Es ist natürlich, daß bet $ sämtlichen Kanzeln der evangelischen Gemein.

Elemente aus Europa, ^eU^^^^tan^, 5^^ Unb ^Icii ^1^: Aus Anlaß des m unserer Stad abgehaltene sich dort niedergelassen haben. Zweifellos hat aber die Katholikentages haben die Kirchenoorstande der hiesigen drei anarchistische Bewegung durch Johann Most, den ehe- evangelischen Gemeinden einmütig beschlossen: ^bit uertreten maligen sozialdemokratischen Reichstags- durchaus den Standpunkt der Toleranz und wollen jebe Ron» abgeordneten für Chemnitz, einen größeren Im- fession ihre Feste ungestört feiern lassen. Wir haben auch puls erhalten. Nachdem Most wegen seines schamlosen davon Kenntnis genommen, daß die Leitung des Katholiken- Treibens in England dort wiederholentlich Bekanntschaft ^ges das Entgegenkommen der evangelischen Bevölkerung an- mit dem Gefängnis gemacht hatte, und bei den englischen erkannt hat. Wir bedauern aber, daß bei diesem Ent-

Elemente gefördert worden. Ter Verbrecher C z o l g o s z ist mehr gerechtfertigt, als der Verlauf des Festes der gegebenen Zu- ein Pole. Die Polen und Tschechen haben gerade in der sicherung, imGeiste des friedens und der Achtung Andersgläubiger letzten Zeit eine außerordentlich lebhafte Agitation für I tagen zu wollen, nicht entsprochen hat. Wir weisen die Angriffe den Anarchismus in Amerika entfaltet. Im März dieses und Verunglimpfungen unserer 5lirche und unserer Neforma- dieses Jahres veranstalteten die polnischen und tschechischen toren, welche schon in der Form dem Ernste des Gegenstandes Anarchisten in New-York, Hoboken, Newark und Cleveland unangemessen ivaren, entschieden zurück. Wir wissen von zahlreiche Versammlungen und Feste zu Ehren der erschos- f^eni Evangelium Luthers, Calvins oder gar eines anderen senen Kommunekämpfer pon 1871. Neben dieser Bewegung duschen ^kennen unö vielmehr einmütig zu dem einen für den Anarchismus geht eine solche, namentlich der (u Christi, das durch Gottes Gnade von den

^n d°"d k/^t g7nk7'(Straz° Osvoje^h'ch; Reformatoren der ^enhest wieder geschentt worden ist wurde, so berichten die anarchistischen Blätter, gegründet; und auf dem die Küche sich au baut, welche die Pfotten der er besteht aus Vereinen und einzelnen Personen und be-^ Hölle nicht überwältigen werden.

schäftigt sich mit antireligiöser Propaganda, insbesondere -----

mit der Gründung von religionslosen Schstlen,in welchen Am Montag begann vor der Strafkammer des ^and- den Kindern eine freie natürliche Geistesnahrung gereicht!gerichts Thorn der Prozeß gegen 60 polnische Akademiker wird." Wie die ftauzösischen Anarchisten ihre Louise Michel,!wegen Geheimbündelei. Alle 60 Angeklagten sind er- die deuffchen ihre Agnes Reinhold, so hatten die tschechi-s schienen. Sie leugnen sämtlich die Schuld.

scheu ihre Barbara Nowak, undNovy Zivot" überschlug

sich ftömlich in Begeisterung über diese edle Vorkämpferin, die in Böhmen und in der Schweiz schon eine Nolle als

Anarchistin gespielt hatte. Die Polen hatten ihre Vor-I Berlin, 9. Sept. Der nationalliberale Abgeordnete Land­kämpferin in der Emma Gold mann, deren Lehren Czol- geffchtsrat Stockmann zu Göttingen, gewählt von dem gosz so begierig eingefogen hat. Kreise Göttingen und Münden, hat sein Mandat krankheits-

Tiese Emma Goldmanii sollte auch auf dem rnter- , ..r^eraeleat

nationalen Anarchistenkongreß erscheinen, der _ s{eJ Nat-Zta" veröffentlicht im Auftrage des

; w >" «*g5gas

. deutschenAnarßisten vollkommen in die Versenkung Gunsten des Sergeanten Hickel, des Wachtmeisters - verschwunden waren; Engländer, Franzosen und Buppersch, des Vizewachtmeisters Schneider und des t Polen waren die Referenten. Unterofsiziers Douiuig, die auf Anordnung der ^1^=

11 .....behörden am 1. Oktober aus dem Militäroerhältnis aus-

Ettglüttder «ud Bsrrerr. scheiden und dadurch die Prämie von 1000M., die sie nach

Die Unsicherheit der Bahnverbindungen in zwölfjähriger Dienstzeit erhalten hätten, und den Zivil- ' ' ' Versorgungsschein verlieren.

Mitteilung des Kriegsministeriums über die Fahrt der Truppentransportschiffe:König Albert" ab Aden 9. Sep­tember, DampferBahia" ab Taku 8. September mit 875 Mann, DampferWittekind" ab Moji 9. September, Dampfer

müßten.

Bemerkenswerterwcise stimmen jetzt auch amerika­nische und englische Zeitungen in den Ruf ein. Die Berliner Presse weist der amerikanischen Re­gierung die Initiative zu im Kampf gegen den Anarchismus. Das Verbrechen von Buffalo, so bemerkt die Voss. Ztg.", müsse die amerikanischen Behörden lehren, wohin die weitgehende Duldung des Mißbrauchs republi­kanischer Freiheiten führt. Ten Londoner Blättern, die mit einem Male so einmütig die Pflicht proklamieren,den ge-, meinsamen Feind unschädlich zu machen", halten die Ber-- linerN. N." ebenso treffend entgegen:Mit akademi­schen Deklamationen wird nichts ausge- richte t". Auf dem Gebiet der akademischen Deklamationim aber würde u. E. eine neue internationale Anti- Anarchisten-Kons er en z sich bewegen, nachdem die zuletzt tieranftaltete ein so trübselig geringes Ergebnis ge­habt hat. England und die Vereinigten Staaten zeigten sich damalz titidjermafen «bgentigt, j-dcm Bmcschla« M. deutlich: Hrvörräg°»de Bürger bet Stadt sind ÄÄfe bestimmt werden abwechselnd .die. Züge .nach